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DE887818C - Ablegevorrichtung fuer Bogen-Rotationstiefdruckmaschinen - Google Patents

Ablegevorrichtung fuer Bogen-Rotationstiefdruckmaschinen

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Publication number
DE887818C
DE887818C DESCH2235D DESC002235D DE887818C DE 887818 C DE887818 C DE 887818C DE SCH2235 D DESCH2235 D DE SCH2235D DE SC002235 D DESC002235 D DE SC002235D DE 887818 C DE887818 C DE 887818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
air
chain
rotogravure printing
depositing device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH2235D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Nicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schnellpressenfabrik Frankenthal Albert and Cie AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Frankenthal Albert and Cie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schnellpressenfabrik Frankenthal Albert and Cie AG filed Critical Schnellpressenfabrik Frankenthal Albert and Cie AG
Priority to DESCH2235D priority Critical patent/DE887818C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE887818C publication Critical patent/DE887818C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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    • B41F23/04Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
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    • B65H2801/21Industrial-size printers, e.g. rotary printing press

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Ablegevorrichtung für Bogen-Rotationstiefdruckmaschinen Die Erfindung betrifft eine Rotationstiefdruckmaschine für Bogen, bei der der Anlegestapel hinter und der Auslegestapel vor dem Druckwerk liegt und die bedruckten Bogen durch eine endlose, mit Greiferstangen versehene Rollenkette zu dem Auslegestapel geführt werden.
  • Bei den bekannten Maschinen dieser Art übernimmt die endlose Kette den Bogen vom Druckzylinder, führt ihn um eine am Druckzylinder anliegende Trommel von kleinem Durchmesser unmittelbar schräg in Richtung des Druckwerkes nach unten unter dem Druckwerk zum Ablegestapel und geht dann in gleidher Weise zu der Trommel zurück, um neue Bogen zu übernehmen.
  • Diese Bogenleitung hat aber erhebliche Nachteile, die Bogen werden einerseits zu stark gekrümmt, was leicht zum Verschmieren des frischen Druckes führt, und andererseits läßt die starke Krümmung das Bedrucken dickerer Papiere oder Kartons nicht zu. Eine für eine geringe Krümmung und für eine Führung der Bogen günstigere große Übernahmetrommel anzuordnen, verbietet sich einerseits aus dem Grunde, weil der Anlegetfsch nicht flach genug gelegt werden kann, wie es für das gute Zuführen der Bogen vom Stapel zum Druelzylinder erforderlich ist, andererseits läßt eine große Übernahmetrommel eine für das Drucken günstige Lage der Druckzylinder zueinander, nämlich den Formzylinder unter dem Druckzylinder anzuordnen, nicht zu.
  • Ein weiterer Nachteil ist, daß ein großer Teil des Raumes zwischen dem Druckwerk und dem Anlegestapel dem so wichtigen Trocknen der Bogen entzogen ist. Die bekannten Maschinen haben auch den Nachteil, daß das für das Trocknen der Bogen erforderliche Gebläse die Bogenleitung behindert.
  • Auch behindern die zu dem Gebläse führenden Rohrleitungen das Arbeiten der Maschine.
  • Nach der Erfindung wird bei Rotationstiefdruckmaschinen der obenbezeichneten Art die endlose Auslegekette so geführt, daß sie zwischen dem Druckwerk und dem Anlegestapel unter dem Anlegetisch nach dem Abnehmen des auf den Druckzylinder liegenden bedruckten Bogens nach rück wärts in einem ausholenden Bogen den Raum unter dem Anlegetisch voll umfassend sich zum Boden wendet, den bedruckten Bogen unter dem Druckwerk vorbei zum Anlegestapel bringt und in einem dem ausholenden Bogen gleichgerischteten Bogen an die Bogenübernahmestelle am Druckzylinder wieder zurückgeht. Hierdurch wird jedwede starke Biegung der Bogen beseitigt und ein Verschmieren des Druckes vermieden. Weiterhin kann der Anlegetisch so flach gelegt werden, daß dadurch die günstige Zuführung des Bogens zum Druckzylinder ermöglicht wird. Außerdem wirdder Raum zwischen dem Druckwerk und dem Anlegestapel unterhalb des Anlegetisches für das Trocknen der Bogen vollständig ausgenutzt. Ferner wird duroh die erfindungsgemäße Führung der Bogenleitung die Möglichkeit geschaffen, das für das Trocknen dienende Gebläse zwischen dem die Bogen führenden und dem leer zurückgehenden Teil der Kettenleitung, zwischen den beiden gleich gerichteten Bogenstücken aufzustellen und so die Bogenleitung samt dem Gebläse in einem geschlossenen Raum aiizuordnet. Dies hat den Vorteil, daß das Gebläse frei in dem geschlossenen Raum untergebracht werden kann, wodurch sämtliche Rohrleitungen vom Gebläse zu den Blaskästen (Blasvorrichtungen), die Luftstrahlen auf die bedruckte Seite des Bogens schicken, beseitigt werden.
  • Die endlosen Rollenketten der Bogen leitungen müssen gespannt gehalten werden. Deshalb sind die bekannten Bogenleitungen mit Kettenspannvorrichtungen versehen. Durch das starke Kräfte erforderlicke Spannen werden aber die endlosen Ketten stark beansprucht, sie längen sich, die Teilung der Ketten wird ungleichmäßig, so daß ein richtiges Abrollen der Ketten auf den Kettenrädern in Frage gestellt ist. Auch schlagen die Ketten, so daß es nicht nur zu unruhigem Lauf der NIaschine' kommt, sondern auch die richtige übergabe der Bogen gestört wird und die Maschine nicht auf volle Leistung kommen kann. Die Erfindung behebt die Mängel, und zwar in der Weise, daß die Führung für die endlosen Ketten sich über die ganze Länge der Ketten laufbahn erstrecken und endlos in sich geschlossen sind, wobei auf der Strecke von Kettenrad zu Kettenrad zwei Leisten und auf der Länge des Umschlingwinkels der Kettenräder nur die jeweils außenliegenden Leisten und das Kettenrad die Führung bilden.
  • Das erfindungsgemäße Führen der endlosen Kette beseitigt das so schädliche Spannen der Kette mit all seinen ungünstigen Auswirkungen. Die Ketten werden in den in sich geschlossenen endlosen Führungen nur umgewälzt und unterliegen keinerlei Spannungen. Ein Schlagen der Kette kann nicht mehr eintreten, der Lauf der Maschine wird ruhig, die Geschwindigkeit der Maschine, kann größer werden als bei den bekannten Bogenleitungen, und die Bogenübernahme wird sicherer und besser.
  • Es ist zwar bei Verwendung einer endlosen Rollenkette bekannt, die Bogenleitungen in Führung laufen zu lassen, doch nicht wie erflndungsgernäß an einer ununterbrochenen endlosen Führung, sondern nur auf Teilstrecken der Kettenlaufbahn, die aber ein Spannen der Ketten zur Voraussetzung haben. Bei einer Bogen-Rotationstiefdruckmaschine, bei der die zum Ausl,egen.d,er bedruckten Bogen dienende Rollenkette mit Ausnahme des oberhalb des Ablegestapels befindlichen Kettenendes in bekannter Gleise von einem Gehäuse umschlossen ist, steht erfindungsgemäß der Saugstutzen des Gebläses mit der Außenlnft durch ein Rohr in Verbindung, das so eingerichtet ist, daß das Gebläse Luft nur aus dem geschlossenen Trocken raum oder nur von außen oder bei entsprechendem Einstellen von vorgesehenen Regelvorrichtungen im beliebigen Mischverhältnis von Innenluft und frischer Luft ansaugen und auf die zu trocknenden Bogen aufblasen kann.
  • Es wird hierdurch erreicht, daß entweder nur in reinem Kreislauf, also im Umwälzverfahren, getrocknet oder, je nachdem d,as Trocknen es erforderlich macht, nur frische Luft oder ein beliebige Verhältnis von frischer Luft und Innenluft verwendet werden kann.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einer Bogen-Rotationstiefdruckmaschine beispielsweise veranschaulicht, und zwar stellt dar Fig. I einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt durch die -Mlaschine.
  • Die Bogen 1 werden über den Anlegetisch 2, auf den sie entweder von dem Stapel 3 oder von einem anderen Druclweik kommen können, den Greifern 4 des Druckzylinders 5 zugeführt, der sie zwischen sich und dem Formzylinder 6 hindurchführt und bedruckt. Der Formzylinder 6 ist entweder mit einer endlosen Kupferschicht bedeckt oder mit einer Druckplatte bespannt und ist mit einer Rakel 7 und einem Farbkasten 8 versehen. Die Greifer 4 des Druckzylinders 5 übergeben die bedruckten Bogen I einer Bogenleitunig A, die sie unter dem Druckwerk hinweg zu der Ablegestelle, beispielsweise zu einem Stapel III führt. Die Bogenleitung A besteht aus zwei in Bogenlaufrichtung laufenden endlosen Ketten I2, I3, die in einem für die Bogenbreite erforderlichen Zwischenraum angeordnet in bestimmten Abständen mit Bogenhaltevorrichtungen 14 versehene Querstangen I 5 tragen. Die Ketten 112, 13 werden von auf einer Achse 17 festsitzenden Kettenrädern 19, 20 angetrieben, die zweckmäßig den gleichen Durchmesser wie der Druckzylinder 5 haben. Die Ketten 12, 13 laufen noch über an die auf einer Achse befindlichen Kettenräder 23, 24 und die auf einer Achse 25 sitzenden Kettenräder 26, 27, die unter Umständen ebenfalls angetrieben sein können. Die Ketten I2, 13 laufen in Führungsbahnen, und zwar die Kette 13 in der Führungsbahn 28 und die Kette I3 in der Führungsbahn 29.
  • Die Führungsbahnen sind so ausgebildet, daß die Rollen 32 der Ketten 12, I3 zwischen Leisten 33, 34 geführt werden und sich abrollen, die mach außen nach Art einer T-Nut eine Erweiterung 35 haben, in der die äußeren Laschen der Kettenglieder Platz finden. Die Führungsbahnen I2, I3 sind durch Flansche 37 mit den Maschinengestellwänden verhunden, und zwar die Führungsbahn 28 mit der Maschinenseitenwand 38 und Führungsbahn 29 mit der Maschinenseitenwand 39. Die Führungsbahnen 28, 29 sind aus Kreisbogenstücken und geraden Stücken zusammengesetzt. So besteht die Führungsbahn am Kettenad' 20 aus einem die Außenseite des Ketten rades umschließenden Kreisbogenstäck 40, einem daran sich anschließenden stark gewölbten Kreisbogenstück 41, einem geraden, unter dem Druckwerk 5, 6 liegenden Stück 42, einem Kreisbogenstück 43, einem geraden Stück 44, einem das Kettenrad 23, 24 auf der Außenseite umschließenden Kreisbogen 45, einem geraden Stück q6, einem das Kettenrad 26, 27 ungefähr zur Hälfte außen einschlieJ3enden Bogen 47, einem geraden Stück 48. einem Kreisbogenstück 49, einem geraden Stück 50, einem Kreisbogenstück 5i1, einem geraden Stück 52 und einem Kreisbogenstück 53, das sich an das B'ogenstück j,o beim Druckzylinder ansclließt. Die Führungsbahn 29 ist in gleicher Weise zusammengesetzt. Die über den Kettenrädern liegenden Kreisbogenstücke haben nur Idie äußere Führungsleiste 34. Das Bogenstück 53 ist zweckmäßig in der gleichen Richtung gewölbt wie das Bogenstück 41, wodurch Raum für das Farbwerk und dessen Bewegungsteile geschaffen wird.
  • Die Bogenleitung A setzt sich zusammen aus dem die Bogen I führenden Trum B, der sich von der übernahmestelle vom Druckzylinder 5 bis zu den Kettenrädern 26, 27 über (der Ablegestelile I!I erstreckt, und dem keine Bogen führenden, von den Kettenrädern 26, 27 bis zum Druchzylinder 5 zurücklaufenden Trum C. Der die Bogen führende Trum B ist bedeutend länger als der zurückgehende Trum C, wodurch der Trockenweg für die bedruckten Bogen vergrößert wird und die Bogen der trockalenden Luft länger ausgesetzt bleiben.
  • Zum Führen der Bogen 1 sind in der Länge des bogenführenden Trums B, mit Ausnahme der Ablegestelle, eine über die Breite der Bogen sich verteilende Anzahl Bänder oder Leisten 58 vorgesehen. die zweckmäßig so angeordnet sind, daß einzelne Teile deir Führuingsleisten sich leicht wegnehmen lassen.
  • Um die aufgedruckte Farbe rasch zu trocknen und auch die Bogen den Führungen 58 folgen zu lassen, sind Vorrichtungen angeordnet, die Luft auf die bedruckte Seite der Bogen I blasen. Erfindungsgemäß wird die Luftfördervorrichtung, z. B. das Gebläse 60 innerhalb der Bogenleitung A, und zwar unterhalb des Anlegetisches 2, angeordnet. Die Anordnung innerhalb der Bogenleitung A vereinfacht die Luftzuführung und das Wegziehen der Luft außerordentlich. Das Gebläse 60, das von Querträgern 6i getragen und durch den Motor 62 angetrieben wird, saugt die Luft durch den Saugstutzen 63 an und schickt sie zu den Blasvorrichtungen (Abzweigungen, die die Luft zu den Blasvorrichtungen gelangen lassen). So gelangt durch einen Stutzen 65 Blasluft zu einem der Form der Bogenleitung sich anpassenden Kasten 66, in dessen Decke Schlitze 67 sind, durch die die Luft auf die Bogen bläst. Durch einen Stutzen 68 strömt Luft in einen Kasten 69, dessen Decke ebenfalls mit Schlitzen versehen ist, aus denen Luft auf die Bogen bläst. Durch einen anderen Stutzen 70, der mit dem Stutzen 68 ein Teil bilden kann gelangt Luft über ein Verteilstück 7I, das z. B. als Kasten ausgebildet ist und mit dem Blaskasten 69 ein Stück bildet, durch ein Überleitungsrohr 72 in einem Kanal 73 in der Maschinenseitenwand 38 und durch ein Überleitungsrohr 74 in einen Kanal 75 in der Maschinenseitenwand 39. Mit den durch Deckel 77 verschlossenen Kanälen 73, 75 sind Rohre 78 verbunden, durch die Luft durch Schlitze 79 auf die Bogen bläst. Der Luft können Zusätze hinzugefügt oder sie kann auch physikalisch so verändert werden, daß das Trocknen der Farbe günstig beeinflußt wird.
  • Um die Luftmenge nach den verschiedenen Blasstellen regeln und auch abstellen zu können, ist der Stutzen 65 mit einer Klappe 8i versehen, die durch eine die Maschinenseitenwand 39 durchsetzende, mit einem an deren Außenseite befindlichen Handgriff 82 versehene Stange 83 verstellbar und einstellbar ist. Der Stutzen 68 ist in gleicher Weise wie der Stutzen 65 mit einer Klappe 84 versehen, die durch eine Stange 85 und den Handgriff 86 von der Außenseite der Maschinenseitenwand 39 aus einstellbar ist. Ebenso kann auch der Stutzen 70 mit einer Regelvorrichtung versehen werden. Einer kurz hinter der Druckstelle angeordneten Blasvorrichtung 88 und dem vor der Druckstelle befindlichen Blasrohr 89 zum Beeinflussen der Farbe auf dem Formzylinder 6 kann die Blasluft durch Leitung von dem Blaskasten 66, 7I oder den Kanälen 73, 75 zugeführt werden.
  • Um die mit Farbdünsten angereicherte Luft gut auszunutzen und um zu verhindern, daß die in den Arbeitsraum tritt, erhält die Bogenleitung A eine Ummantelung C7, die zweckmäßig den bogenführenden Trum B und den zurücklaufenden leeren Kettentrum C mit Ausnahme des über Ablegestelle 1 1 befindlichen Teils umschließt. Die Ummantelung besteht, von der Druckstelle in Laufrichtung der Bogen betrachtet, aus einem der Bogenleitung sich ungefähr anpassenden, gebogenen Blech 93, einem geraden, als Schieber ausgebildeten Blech 94, dem Boden 95, einem geraden Blech 96, das entweder als Schieber ausgebildet oder abnehmbar ist, einem Blech 97, einem gebogenen Blech 98, einem geraden oder auch der Bogenleitung sich anpassenden Blech 99, dem Trittbrett 100, das nach einer Seite oder geteilt aufklappbar ist, und einem der Bogenleitung sich ungefähr anpassenden gebogenen Blech IOI.
  • Den Abschluß nach der Seite hin bilden die Maschinenseitenwände 38, 39. An geeigneten Stellen sind mit durchsichtigem Werkstoff versehene Fenster angebracht, so z. B. an dem Bogen 93 Fenster I02 und an dem Bogen 98 Fenster 103.
  • Ist die Bogenleitung A bzw. die Maschine nicht ummantelt, so saugt das Gebläse 60 Luft durch den Stutzen 63 ein und schickt sie durch die Blasvorrichtung 66, 69, 78, 88 auf die zu trocknenden Bogen I.
  • Die Anordnung des Gebläses 60 in der Ummantelung gestattet in einfacher Weise, die Luft umzuwälzen und Frischluft anzusaugen. An den Saugstutzen 63 schließt sich ein Rohr 105 an, das bis zur Außenseite der Maschinenseitenwand 39 reicht und dort durch einen Flansch 106 abgeschlossen ist. In dem Rohr 105 sind z. B. drei Öffnungen 107, die durch einen Drehschieber 108 mit ebenfalls drei gleichen Öffnungen IO9 zum Teil geschlossen werden können. Um den Drehschieber 108 verstellen zu können, greift an dessen mit Löchern IIO versehenem Boden III eine Stange 112 an, die in dem Bodenflansch 106 ist und an ihrem Ende einen Hebel 113 trägt, der über einer die Größe der Überdeckung der Öffnung 107, 109 angebenden Skala 114 sich dreht. Der Flanschboden 106 des Rohres 105 hat mehrere, z. B. drei, Offnungen 115. Vor dem Boden 106 liegt eine drehbare Scheibe 117, die mit gleichen Öffnungen 118 versehen und so beschaffen ist, daß sie durch ein Verdrehen die Öffnungen 115 ganz oder zum Teil überdeckt oder ganz öffnen läßt. Durch die Offnungen 115 wird je nach der Stellung der drehbaren Scheibe 117 mehr oder weniger Frischluft von dem Gebläse 60 angesaugt. Soll die Luft nur umgewälzt werden, wird der Drehschieber 108 so gestellt, daß die Öffnungen 107 im Rohr 105 frei sind, während die Öffnungen 115 im Flanschboden 106 durch die Scheibe 117 abgedeckt sind. Soll keine Luft umgewälzt werden, wird der Drehschieber 108 so gestellt, daß die Öffnungen 107 geschlossen und die Öffnungen 115 freigegeben sind. Je nach dem Einstellen der Drehschieber 108 und der Scheibe 117 können alle Zwischen stufen der Luftbewegung erreicht werden. Beim Anschluß an eine Wiedergewinnungsanlage für Farblösungsmittel braucht lediglich an irgendeigner passenden Stelle der Ummantelung U, wozu auch der Boden gehört, eine Leitung angeschlossen werden. Diese Leitung wird zweckmäßig mit einer Regelvorrichtung versehen, die mit den Regelvorrichtungen 108, 117 am Geblase 60 je nach der Luftbewegung in Übereinstimmung gebracht werden kann. Soll die mit Farbdünsten angereicherte Luft vom Arbeitsraum ferngehalten werden, so wird die Luft aus der Ummantelung durch eine Leitung nur weggeholt, die ebenso beschaffen sein kann wie die zur Wiedergewinnungsanlage führende Leitung. Die erfindungsgemäß Anordnung des Gebläses 60 kann selbstverständlich auch Anwendung bei anderer Kettenführung finden.
  • PATENTANSPROCHE: I. Ablegevorrichtung für Bogen-Rotationstiefdruckmaschinen, bei denen der Anlegestapel hinter und der Auslegestapel vor dem Druck-. werk liegt und die bedruckten Bogen durch eine mit Greiferstangen versehene endlose Rollenkette unter dem Druckwerk weg zu dem Auslegestapel geführt werden, dadurch geklennzeichniet, daß nach dem Abnehmen des auf dem Zylinder (5) liegenden, frisch bedruckten Bogens durch die endlose Rollenkette (24) sich diese in einem ausholenden Bogen (4I) nach rückwärts, den Raum unter dem Anlegetisch (2) voll umfassend, zum Boden nach vorwärts wendet, den bedruckten Bogen (I) auf den Ablegestapel (11) bringt und sodann in einem dem Bogen (4I) gleichgerichteten Bogen (53) an die Bogenübernahm--steIle (40) am Druckzylinder (5) zurückgeht, und daß in dem zwischen den beiden Bogen (41, 53) liegenden Raum das Gebläse (60) zum Erzeugern der für das Trocknen und Führen der Bogen erforderlichen Blasluft angeordnet ist, wobei die endlosen Rollenketten (A) und das Gebläse (60) in einem geschlossenen Trockenraum liegen, dessen seitlichen Abschluß die Maschinenseitenwände bilden.

Claims (1)

  1. 2. Ablegevorrichtung für Bogen-Rotationstiefdruckmaschinen nach Anspruch I, bei denen die endlosen Ketten in Führungen laufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (28, 29) für die endlosen Ketten (12, 13) sich über die ganze Länge der Kettenlaufbahn erstrecken und endlos in sich geschlossen sind, wobei auf der Strecke von Kettenrad zu Kettenrad zwei Leisten (33, 34) und auf der Länge des Umschlingungswinkels der Kettenräder nur die jeweils außenliegenden Leisten und das Kettenrad die Führung bilden.
    3. Ablegevorrichtung für Bogen-Rotationstiefdruckmaschinen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugstutzen (63) des Gebläses (60) mit der Außenluft durch ein Rohr (I05) in Verbindung steht, das nach außen durch eine Regelscheibe (II7) und nach dem Innern des die Rollenkette umschließenden Gehäuses durch einen Regelscheibenschieber (I08) abgeschlossen ist, der die im Rohr (I05) befindlichen Öffnungen (I07) beliebig weit verschließt oder freigibt, um je nach dem Ein stellen der Regelscheibe(II7) und des Regelschiebers (I08) entweder die gesamte oder eine Teilmenge der im Gehäuse befindlichen Luftmenge umzuwälzen oder nur frische Luft auf die zu trocknenden bedruckten Bogen zu blasen.
DESCH2235D 1939-02-16 1939-02-17 Ablegevorrichtung fuer Bogen-Rotationstiefdruckmaschinen Expired DE887818C (de)

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DESCH2235D DE887818C (de) 1939-02-16 1939-02-17 Ablegevorrichtung fuer Bogen-Rotationstiefdruckmaschinen

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DE230713X 1939-02-16
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DE (1) DE887818C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109186B (de) * 1957-09-03 1961-06-22 Ernst Rickenmann Bogenausleger fuer Klein-Offsetdruck-maschinen
FR2451877A1 (fr) * 1979-03-20 1980-10-17 Windmoeller & Hoelscher Procede et dispositif pour deposer des articles plats sur une surface d'appui
EP0183928A3 (en) * 1984-11-30 1987-09-30 M.A.N.-Roland Druckmaschinen Aktiengesellschaft Device for guiding sheets printed on one or both sides
DE4217155A1 (de) * 1992-05-23 1993-11-25 Heidelberger Druckmasch Ag Ausleger einer papierbogenverarbeitenden Maschine

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