DE812058C - Aufzugvorgelege fuer Uhren mit Hand- und automatischem Aufzug - Google Patents
Aufzugvorgelege fuer Uhren mit Hand- und automatischem AufzugInfo
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- DE812058C DE812058C DEP44283D DEP0044283D DE812058C DE 812058 C DE812058 C DE 812058C DE P44283 D DEP44283 D DE P44283D DE P0044283 D DEP0044283 D DE P0044283D DE 812058 C DE812058 C DE 812058C
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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Description
- Aufzugvorgelege für Uhren mit Hand- und automatischem Aufzug Bei Uhren, welche neben dem automatischen Aufzug noch eine Handaufzugvorrichtung aufweisen, geht das Bestreben dahin, während des automatischen Aufziehens möglichst viele übertragungsräder des Handaufzugs auszukuppeln, um unerwünschte Reibungsverluste durch den zusätzlichen Antrieb der Räder des Handaufzugvorgeleges zu vermeiden.
- Dies ist auch das Ziel vorliegender Erfindung, welche ein Aufzugvorgelege für Uhren mit Hand-und automatischem Aufzug zum Gegenstand hat, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß ein noch zum Handaufzug gehöriges Triebrad auf einem verschwenkbaren Hebel gelagert ist und daß die Achse dieses Hebels mit der Verbindungslinie zwischen den Zentren dieses Triebrades und eines zweiten, mit dem ersten zeitweise in Eingriff stehenden, schon zum automatischen Aufzug gehörenden Triebrades einen Winkel einschließt, der gemessen im Umlaufsinn des ersten Triebrades kleiner ist als i8o°, wobei federnde Mittel vorgesehen sind, die eben gerade hinreichen, um bei stillstehenden Triebrädern den Eingriff zwischen den beiden Triebrädern zu gewährleisten. Vorteilhafterweise können das Kronrad als erstes Triebrad und das Sperrad als zweites Triebrad dienen. Es ist weiter zweckmäßig, als federnde Mittel den üblichen Sperrkegel samt seiner Feder vorzusehen und diesen statt auf das Sperrad auf das Kronrad wirken zu lassen und ihn auf der Gegenseite der Eingriffstelle mit dem Sperrad anzuordnen.
- In der Zeichnung ist schematisch eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Das Aufzugtriebrad i, welches auf nicht dargestellte Weise mit der Kronenachse in Verbindung steht, ist im Eingriff mit dem Kronrad 2. Dieses Kronrad 2 ist auf einem um den 'Drehpunkt 4 verschwenkbaren Hebel 3 gelagert. Durch die Verschwenkung um den Drehpunkt 4 kann das Kronrad 2 in Eingriff gebracht werden mit dem Sperrrad 5, in welcher Eingriffsstellung es durch die Einwirkung des in 6 drehbar gelagerten Sperrkegels 7 und der Feder 8 eben gerade gehalten wird.
- Die Ruhelage des erfindungsgemäßen Vorgeleges, in welcher das Kronrad 2 durch Einwirkung des Sperrkegels 7 und der Feder 8 mit dem Sperrad 5 in Eingriff gehalten und in. welche Stellung das Kronrad 2 stets wieder zurückgeführt wird, ist mit vollem Strich ausgezogen. Wird nun der Handaufzug betätigt, dessen Drehbewegung sich über den Aufzugtrieb i auf das Kronrad2 überträgt, so ergibt sich, unter Vernachlässigung der Drehmomente, das folgende, auf den gemeinsamen Schwerpunkt der schwenkbaren Teile (Hebel 3 und Kronrad 2) bezogene Kräfteparallelogramm: Bei einer Umdrehungsrichtung des Aufzugstriebes i gemäß Pfeil I wird auf den Schwerpunkt S durch den Trieb i eine Kraft A übertragen, während B diejenige Kraft ist, welche durch die Übertragung der Drehbewegung vom Kronrad 2 (Pfeil II) auf das Sperrad 5 (Pfeil III) durch dieses letzte auf das Kronrad 2 ausgeübt wird. Daraus ergibt sich eine Resultierende C, durch welche eine solche Drehkraft auf den Hebel 3 übertragen wird, daß das Kronrad 2 noch mehr gegen das Sperrad 3 angedrückt und dermaßen auf alle Fälle in Eingriff gehalten bleibt (Pfeil IV). Die Drehbewegung des Handaufzuges wird auf diese Weise auf das Sperrrad 5 und auf nicht dargestellte Weise weiter auf das Federhaus übertragen.
- Wird die Uhr vermittels des automatischen Aufzuges, beispielsweise durch ein oszillierendes Schwunggewicht, aufgezogen, so wird auf nicht weiter dargestellte Weise die Drehbewegung des Schwunggewichtes auf das Sperrad 5 in der Richtung des Pfeiles III übertragen. Dadurch, daß nun das Sperrad 5 treibender und das Kronrad 2 angetriebener Teil ist, sind die Kräfte, welche auf den gemeinsamen Schwerpunkt des Kronrades 2 und des Hebels 3 wirken, die folgenden: eine Kraft D, herrührend von der Kraftübertragung Sperrad 5/Kronrad 2, eine Kraft E, herrührend von der Kraftübertragung Sperrad 2/Aufzugstrieb i, woraus sich eine Resultierende F ergibt, unter deren Einfluß der Hebel 3 samt dem Kronrad 2 in der Pfeilrichtung V verschwenkt werden.
- Die Einwirkung der Feder 8 kann vernachlässigt werden, da sie durch entsprechende Wahl sowohl der Federstärke als des Angriffsortes derart gewählt wird, daß sie nur eben gerade hinreicht, um bei Stillstand der Triebe den Eingriff zwischen kronrad und Sperrad aufrechtzuerhalten bzw. wiederherzustellen.
- Die Verschwenkung des Hebels 3 samt der Lagerstelle des Kronrades 2, welche unter Einfluß der Resultierenden F erfolgt, bewirkt, daß das Kronrad außer Eingriff mit dem Sperrad kommt und so sämtliche weiteren Triebe des Handaufzuges während des automatischen Aufzuges ausgekuppelt werden.
- Es ist klar, daß diese Kräfteverhältnisse abhängig sind von der Drehrichtung. und der gegenseitigen Lage der einzelnen Triebe und der Hebelachse. Berücksichtigt man den Umstand, daß im Falle des Handantriebes die Kraftkomponente B stets größer sein wird als die Kraftkomponente A und daß die Kraftkomponente E stets größer ist als die Kraftkomponente D, so ist ersichtlich, daß die gewünschten Verhältnisse immer dann vorliegen, wenn der Winkel zwischen der Hebelachse und der Verbindungslinie zwischen den Zentren des Kronrades 2 und des Sperrades 5, in der Richtung des Umdrehungssinnes des Kronrades 2 gemessen, kleiner ist als i8o°, wobei im Bereiche zwischen 9o und i8o° die Verhältnisse besonders vorteilhaft sind.
- Es ist selbstverständlich, daß diese ausschwenkbare Kupplung an beliebigen Orten im Vorgelege einer Uhr angebracht werden kann und daß sie nicht ausschließlich auf das Kronrad und das Sperrad beschränkt ist. Es ist ebenfalls möglich, als Rückführkraftquelle nicht ein federndes Gesperre, sondern eine andere zweckmäßige Einrichtung zu verwenden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aufzugvorgelege für Uhren mit Hand- und automatischem Aufzug, dadurch gekennzeichnet, daß ein noch zum Handaufzug gehöriges Triebrad auf einem verschwenkbaren Hebel gelagert ist und daß die Achse dieses Hebels mit der Verbindungslinie zwischen den Zentren dieses Triebrades und eines zweiten, mit dem ersten zeitweise in Eingriff stehenden, schon zum automatischen Aufzug gehörenden Triebrades einen Winkel einschließt, der, gemessen im Umlaufsinne des ersten Triebrades, kleiner ist als i8o°, wobei federnde Mittel vorgesehen sind, die eben gerade hinreichen, um bei stillstehenden Triebrädern den Eingriff zwischen den beiden Triebrädern zu gewährleisten.
- 2. Aufzugvorgelege nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen 9o und i8o° liegt.
- 3. Aufzugvorgelege nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als erster Trieb das Kronrad und als zweiter Trieb das Sperrrad dient.
Applications Claiming Priority (4)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Families Citing this family (3)
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