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DE887158C - In Kammern unterteilbarer Fischraum fuer Fischerboote - Google Patents

In Kammern unterteilbarer Fischraum fuer Fischerboote

Info

Publication number
DE887158C
DE887158C DEA13724A DEA0013724A DE887158C DE 887158 C DE887158 C DE 887158C DE A13724 A DEA13724 A DE A13724A DE A0013724 A DEA0013724 A DE A0013724A DE 887158 C DE887158 C DE 887158C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light metal
fish
fish room
removable
sheets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA13724A
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Dipl-Ing Froidevaux
Reinhard Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aluminium Industrie AG
Original Assignee
Aluminium Industrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aluminium Industrie AG filed Critical Aluminium Industrie AG
Application granted granted Critical
Publication of DE887158C publication Critical patent/DE887158C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/14Fishing vessels
    • B63B35/24Fish holds

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

  • In Kammern unterteilbarer Fischraum für Fischerboote Fischerboote weisen im allgemeinen einen großen Raum zum Transport der auf der Fahrt gefangenen Fische auf. Dieser Raum ist meistens durch Trennwände in einzelne Abteilungen unterteilt, und es besteht die Möglichkeit, durch Einsetzen von Zwischenwänden und Zwischenböden eine größere Anzahl von Kammern zu bilden, so daß die gefangenen Fische einerseits nach ihrer Art sortiert in die Kammern versorgt werden können und daß andererseits nicht zu viele Fische übereinanderliegen, da sonst die untersten Fische infolge des über ihnen liegenden Gewichts verderben würden. Es ist üblich, die Füllhöhe auf etwa 30 bis 6o cm zu beschränken, und man setzt deshalb in die einzelnen Abteilungen des Fischraumes in Höhenabständen von 3o bis 6o cm immer wieder neue Zwischenböden ein. Das Einsetzen geschieht während der Fahrt bei der allmählichen Füllung des Fischraumes mit den Fängen. Der ganze Fischraum wurde bisher meist aus Holz konstruiert und Trennwände, Zwischenböden und Zwischenwände wurden alle aus Holzbrettern gebildet. Zur Stützung des Decks enthalten die Fischräume der gebräuchlichen Fischerboote ferner eine Anzahl metallener Pfosten. Diese Pfosten bestehen meistens aus Eisen. Um die Berührung der Fische mit ihnen zu vermeiden, mußten diese Pfosten bisher im allgemeinen durch eine besondere Konstruktion#mit Holz umkleidet werden.
  • Gewöhnlich enthalten diese Fischräume einen Mittelgang, von welchem aus die durch die festen Trennwände gebildeten einzelnen Abteilungen zugänglich sind. Der Mittelgang erstreckt sich allerdings oft nicht auf die ganze Länge des Fischraumes, da der Fischraum durch einzelne durchgehende Trennwände in Kammern eingeteilt ist, um die Gefahr des Sinkens bei einer Havarie des Schiffes zu vermindern und um die Wärmeisolation zu verbessern. Diese durchgehenden Trennwände enthalten nur ein verschließbares Schlüpfloch.
  • Diese gebräuchlichen Konstruktionen von Fischräumen bieten den großen Nachteil, daß das Holz unter dem Einfluß der dauernden Berührung mit den feuchten Fischen und dem Salzwasser, das mit diesen in den Fischraum hineinkommt, mit der Zeit fault. Die zur Unterteilung dienenden Bretter und die die Außenwand bildenden Bretter müssen daher in regelmäßigen Zeitabständen ausgewechselt werden. Dieser Mangel hat schon vor einiger Zeit zur Verwendung von Leichtmetall geführt, wobei hier unter Leichtmetall Aluminium und seine Legierungen zu verstehen sind. Leichtmetall ist bei dieser Beanspruchung viel widerstandsfähiger als Holz und auch leichter zu reinigen. Die Erfindung bezieht sich auf einen unterteilbaren Fischraum für Fischerboote von besonders einfacher und billiger Konstruktion unter Verwendung von Leichtmetall.
  • Der erfindungsgemäße, in Kammern unterteilbare Fischraum für Fischerboote, welcher mindestens in einem Teil seiner Länge einen Mittelgang aufweist und bei dem die hölzerne Außenwand innen mit Leichtmetallblechen verkleidet ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Leichtmetallbleche mit Hilfe von mindestens zwei Stege aufweisenden Leichtmetallprofilstäben durch mindestens einen dieser Stege an der hölzernen Außenwand festgeklemmt werden und daß ferner aus mit Profilstäben versteiften Blechen bestehende feste Trennwände aus Leichtmetall, die zur Unterteilung des Fischraumes dienen, an einem Steg der genannten, zum Festklemmen der Bleche dienenden Profilstäbe befestigt sind, wobei die waagerechten, die Trennwände versteifenden Profilstäbe als Schienen zum Einschieben von entfernbaren Zwischenbodenelementen und die senkrechten Profilstäbe an den inneren Erden der Trennwände zum Einschieben von entfernbaren Zwischenwandelementen dienen, welche man zum Abschluß der durch die festen Trennwände und entfernbaren Zwischenböden gebildeten Kammern nach dem Mittelgang und zur Unterteilung des Mittelganges braucht.
  • Das Festklemmen der Auskleidungsbleche durch besonders zu diesem Zweck ausgebildete Profilstäbe bietet den großen Vorteil, daß jede Verschraubung der Leichtmetallbleche mit der hölzernen Außenwand vermieden werden kann, wobei man bei der Montage sehr viel Arbeitszeit spart und auch der Gefahr entgeht, daß unter Umständen andere Metalle mit dem Aluminium in Berührung kommen. Die Anpassungsarbeiten sind deshalb viel geringer. Die Fugen und Hohlräume können bei dieser Klemmverbindung mit Schiffskitt od. dgl. ausgefüllt werden.
  • Wie erwähnt, werden an diesen Klemmprofilstäben an einem Steg, der beispielsweise senkrecht von der Wand absteht, die Bleche der festen Trennwände befestigt. Diese Befestigung kann beispielsweise durch Niete oder Schrauben vorgenommen werden. Die Bleche der Trennwände selbst sind durch weitere Profilstäbe versteift, wobei vorzugsweise mindestens ein Teil dieser Profilstäbe horizontal in regelmäßigen Abständen übereinander angeordnet ist, se daß sie als Schienen zum Einschieben der Zwischenbodenelemente dienen können. Diese Zwischenbodenelemente können mit besonderem Vorteil aus trapezförmig gewellten Preßplatten aus Leichtmetall bestehen, deren Dimensionen so gewählt sind, daß der Abstand der beiden Auflageflächen der Dicke der bisher gebräuchlichen Holzbretter entspricht. Dieser Abstand beträgt z. B. 3 cm. Auch sonst werden alle Dimensionen zweckmäßigerweise den bisher in ganz Europa üblichen angepaßt. So beträgt z. B. der Höhenabstand zwischen zwei zum Einschieben der Zwischenbodenelemente dienenden horizontalen Profilstäbe, welche die festen Trennwände versteifen, vorzugsweise 3o bis 6o cm.
  • Bei den nicht durchgehenden Trennwänden, welche einen Mittelgang frei lassen, ist das innere Ende z. B. durch zwei senkrechte Profilstäbe ahgeschlossen, deren Ouerschnitte so ausgebildet sind, daß man zwischen zwei solchen Profilstäben benachbarter Trennwände Zwischenwandelemente einschieben kann, mit deren Hilfe es möglich ist, die durch die festen Trennwände und die entfernbaren Zwischenböden gebildeten Kammern nach dem Mittelgang abzuschließen. Ferner kann man mit Hilfe dieser Profilstäbe den Mittelgang durch entfernbare Zwischenwandelemente unterteilen, wobei die so gebildeten Zwischenwände die Verbindung zwischen den festenTrennwänden auf beiden Seiten des Mittelganges bilden. Um nun die auf diese Weise gebildeten Abteilungen des Mittelganges ebenfalls in der Höhe unterteilen zu können, damit der Fischraum möglichst vollständig zur Lagerung der gefangenen Fische ausgenutzt werden kann, ist es zweckmäßig, - besondere Profilstäbe bereit zu halten, welche in regelmäßigen Höhenabständen von beispielsweise 3o bis 6o cm in die den Mittelgang unterteilenden entfernbaren Zwischenwände eingesetzt werden und dieAuflagefläche für weitere Zwischenbodenelemente bilden.
  • Es ist von besonderem Vorteil, wenn sämtliche Zwischenboden- und Zwischenwandelemente gleich und untereinander auswechselbar sind, so daß beim raschen Einsetzen dieser Zwischenböden und Zwischenwände während der Fahrt keine Zeit mit dem Aussuchen der verschiedenen Elemente und .der richtigen Dimensionen verlorengeht.
  • Wie bereits geschildert, ist es im allgemeinen notwendig, im Fischraum eine Anzahl von metallenen Pfosten anzuordnen, welche das Oberdeck des Schiffes bzw. die Träger, auf welchen dieses ruht, stützen. Nach der Erfindung kann die meist notwendige Umkleidung dieser Pfosten so ausgeführt sein, daß die festen Trennwände, welche durch diese Pfosten unterbrochen werden, gerundete, der Gestalt der Pfosten angepaßte Leichtmetallpreßplatten oder -bleche enthalten. Es ist nämlich üblich, die gleiche Anzahl Stützpfosten und fester Trennwände vorzusehen und die Trennwände so anzuordnen, daß sie durch die Stützpfosten unterbrochen werden. Vor dem Anbringen der Umkleidung werden die einzelnen Stützpfosten zweckmäßigerweise mit einem Schutzanstrich, z. B. auf der Basis von Bitumen, versehen. Diese Pfosten können aber auch aus Leichtmetallprofilen oder -roliren bestehen. In diesem Fall sind sie z. B. direkt in die Trennwände eingebaut.
  • In der Zeichnung ist als Beispiel die Konstruktion eines solchen Fischraumes für Fischerboote gemäß der Erfindung gezeichnet. Abb. i zeigt den halben Querschnitt durch ein Fischerboot, dabei bedeutet i die Außenhaut des Schiffes, 2 die hölzerne Außenwand des Fischraumes. Die innere Leichtmetallverkleidung des Fischraumes ist aus einzelnen Blechtafeln 3 bis 6 hergestellt. Mit 7 sind die verkleideten eisernen Stützpfosten des Schiffsdecks bezeichnet. Die feste Trennwand 8 ist durch die 'horizontalen Profilstäbe 9 versteift, welche als Schienen zum Einschieben von entfernbaren Zwischenbodenelementen dienen. Das gegen den Mittelgang io liegende Ende der festen Trennwände 8 ist durch den senkrechten Profilstab i i versteift, welcher gleichzeitig zum Einschieben von entfernbaren Zwischenwandelementen und von besonderen Profilstäben, welche zum Einsetzen von Zwischenbodenelementen im Mittelgang verwendet werden, dient.
  • In Abb. 2 ist ein Grundriß des Fischraumes entsprechend der Linie A-A in Abb. i dargestellt. Die bis zum Mittelgang reichenden festen Trennwände sind wiederum mit 8 bezeichnet. Jede Trennwand enthält einen Stützpfosten 7. Die Trennwand 12 ist durchgehend ausgebildet und unterteilt den ganzen Fischraum in zwei Abteilungen. Die nicht durchgehenden Trennwände 8 sind an ihren Enden durch die Profilstäbe ii abgeschlossen. Die durchgehende Trennwand 12 enthält entsprechende Profilstäbe 13. Durch die festen Trennwände wird der Fischraum in einzelne Kammern unterteilt.
  • Abb. 3 zeigt den Querschnitt eines drei Stege aufweisenden Profilstabes 14, mit welchem die Leichtmetallbleche 15 und 16 an der hölzernen Außenwand 2 des Fischraumes festgeklemmt werden, wie z. B. an der Stelle B in Abb. 2. Die beiden Stege 17 und 18 drücken die Bleche an die Holzbretter. Der Profilstab 14 ist mit den Schrauben i9 an der hölzernen Außenwand befestigt. Der dritte Steg 20 des Profilstabes 14 ist mit dem Leichtmetallblech 21 verbunden, welches die feste Trennwand bildet. Bei den Stirnwänden des Fischraumes, z. B. an der Stelle C in Abb. 2, sind die Profile zum Festklemmen der Leichtmetallbleche an der hölzernen Außenwand etwas anders ausgebildet. Abb.4 zeigt den Querschnitt eines solchen Profilstabes. Er weist nur zwei Stege auf, wobei der eine Steg 22 zum Festklemmen der Leichtmetallbleche 23 dient und der andere Steg 24 mit dem die Stirnwand bildenden Leichtmetallblech 25 verbunden ist. Diese Befestigung kann durch Niete oder Schrauben erfolgen. In Abb.5 sieht man den Querschnitt durch einen Teil' einer festen Trennwand, welche aus dem Leichtmetallblech 26 gebildet ist, an welchem die beiden gleichen Profilstäbe 27 und 28 befestigt sind. Diese beider. Profilstäbe werden vorzugsweise mit dem Blech vernietet. Ihre Stege 29 bilden die Auflagefläche für die entfernbaren Zwischenbodenelemente, welche gestrichelt angedeutet sind.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform eines Fischraumes geht jede feste Trennwand durch einen eisernen Pfosten, welcher mit Leichtmetall verkleidet ist. In Abb. 6 ist ein solcher Stützpfosten 7 mit seiner Verkleidung im Querschnitt gezeichnet, entsprechend der Linie D-D in Abb. i. Die Verkleidung besteht aus halbkreisförmig gebogenen oder in der dargestellten Form gepreßten Platten 30 und 31, welche mit den Blechen 26 und 32, die zusammen. mit ihrer Versteifung die feste Trennwand bilden, vernietet werden. Die horizontalen Versteifungsprofile 27 und 28, die hier von oben sichtbar sind, werden entsprechend der Gestalt des umkleideten Stützpfostens ausgeschnitten, so daß sie durchgehend über die ganze Länge der festen Trennwand verlaufen.
  • Den O_uerschnitt eines entfernbaren Zwischenbodens oder Zwischenwandelelementes zeigt Abb. 7. Es handelt sich um eine Preßplatte von trapezartigem, welligen Querschnitt.
  • In Abb.8 ist der Querschnitt durch den Abschluß einer festen Trennwand gegen den Mittelgang gezeichnet entsprechend der Linie E-E in Abb. i. Er wird durch die beiden senkrechten Profilstäbe i i, welche mit dem Leichtmetallblech 32 vernietet sind, gebildet. Diese Profilstäbe i i weisen je zwei in der Richtung des Mittelganges liegende Stege 33 auf, in weiche entfernbare Zwischenwandelemente zum Abschluß der durch die festen Trennwände gebildeten Kammern gegen den Mittelgang eingeschoben werden können. Sie weisen ferner je einen in der Richtung der festen Trennwand liegenden Steg 34 auf. Die Zwischenwandelelemente, mit deren Hilfe der Mittelgang in einzelne Kammern eingeteilt werden kann, können zwischen diese beiden Stege 34 eingeschoben werden. Sie sind angedeutet, Besondere Profilstäbe, welche in regelmäßigen Höhenabständen in die den Mittelgang unterteilenden, entfernbaren Zwischenwände eingesetzt werden können und die Auflagefläche für weitere Zwischenbodenelemente bilden, haben im dargestellten Ausführungsbeispiel den in Abb.9 gezeichneten Querschnitt. Sie liegen zwischen zwei Zwischenwandelementen 35 und 3,6 in horizontaler Lage. Die beiden Stege 37,dienen als Auflagefläche für die angedeuteten, entfernbaren Zwischenbodenelemente.
  • Neben den bereits erwähnten Vorzügen der viel längeren Haltbarkeit und der leichteren Reinigungsmöglichkeit bietet der neue Fischraum auch noch weitere Vorteile: die Montage kann sehr rasch vorgenommen werden; das Gewicht kann geringer gehalten werden als bei einer Holzkonstruktion, da die Zwischenwand- und Zwischenbodenelemente und die Trennwände eine bedeutend geringere Werkstoffdicke aufweisen können. Wenn die Außenwand des Fischraumes vollständig aus Leichtmetall hergestellt würde, müßte man allerdings mit einem verhältnismäßig hohen Preis rechnen. Die Erfindung beschränkt sich deshalb auf die Auskleidung mit Leichtmetallblechen.
  • Die festen Trennwände müssen nicht erst im Schiffsraum selbst mit den versteifenden Profilstäben vernietet oder verschraubt werden, sondern es ist möglich, mindestens einen Teil dieser Profilstäbe schon vorher an den Leichtmetallblechen zu befestigen. Insbesondere geschieht dies vorteilhaft mit den Profilstäben, welche die die Verkleidung der Fischraumaußenwand bildenden Leichtmetallbleche festklemmen sollen. Nachdem Einsetzen ist es nur noch notwendig, diese Profilstäbe mit der hölzernen Außenwand über den eingelegten Leichtmetallblechen zu verschrauben, nachdem zweckmäßigerweise die Hohlräume mit Schiffskitt, Bitumen oder mit anderen plastischen Dichtungsmaterialien gefüllt oder ausgestrichen worden sind. Die versteifenden horizontalen und vertikalen Profilstäbe können außerhalb des Schiffsraumes bereits so weit mit den Blechen vereinigt werden, daß das Einsetzen der Trennwände bei den Stützpfosten und, wenn nötig, das Einsetzen der Verkleidung dieser Stützpfosten gerade noch möglich ist. Die im Schiffsraum auszuführenden Arbeiten können auf diese Weise auf ein Minimum beschränkt werden.
  • Es ist bereits eine Auskleidung für Fischräume bekannt, bei welcher die einzelnen Aluminiumbleche dachziegelartig mit senkrecht laufenden Nähten angebracht sind. Dabei ist jeweils eine Platte auf die wie üblich angebrachten Blindhölzer geschraubt und die nächste Platte so darüber gelegt, daß die Holzschrauben verdeckt werden. Die entstehenden Kanten sind nachträglich verschweißt.
  • Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich grundsätzlich von der hier beschriebenen Ausführungsform; denn praktisch kommen alle Schweißarbeiten in Wegfall, wodurch sich wesentlich geringere Montierungskosten ergeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In Kammern unterteilbarer Fischraum für Fischerboote, welcher mindestens'in einem Teil seiner .Länge einen Mittelgang aufweist und bei dem die hölzerne Außenwand innen mit Leichtmetallblechen verkleidet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leichtmetallbleche mit Hilfe von mindestens zwei Stege aufweisenden Leichtmetallprofilstäben durch mindestens einen dieser Stege an der hölzernen Außenwand festgeklemmt werden und .daß ferner aus mit Profilstäben versteiften Blechen bestehende, feste Trennwände aus Leichtmetall, die zur Unterteilung des Fischraumes dienen, an einem Steg ,der genannten, zum Festklemmen der Bleche .dienenden Profilstäbe befestigt sind. a. Fischraum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten, die Trennwände versteifenden Profilstäbe gleichzeitig als Schienen zum Einschieben von entfernbaren Zwischenbodenelementen und die senkrechten Profilstäbe an den inneren Enden der Trennwände zum Einschieben von entfernbaren Zwischenwandelementen dienen, welche man zum Abschluß der durch die festen Trennwände und entfernbaren Zwischenböden gebildeten Kammern nach dem Mittelgang und ' zur Unterteilung des Mittelganges braucht, 3. Fischraum nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch besondere Leichtmetallprofilstäbe zur Unterteilung der entfernbaren Zwischenwände mit Mittelgang, in welche entfernbare Zwischenbodenelemente eingeschoben werden können. 4. Fischraum nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützpfosten des Schiffsdecks durch ihrer Gestalt angepaßbe Leichtmetallplatten umkleidet sind. 5. Fischraum nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützpfosten des Schiffsdecks aus Leichtmetall bestehen und in die festen Trennwände eingebaut sind. 6. Fischraum nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß alle Zwischenwandelemente und Zwischenbodenelemente gleich und untereinander auswechselbar sind. 7. Fischraum nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwandelemente und Zwischenbodenelemente aus trapezförmig gewellten Leichtmetallpreßplatten bestehen. Angezogene Druckschriften: Dipl.-Ing. G.. G ü n t z m a n n, Motortrawler »Arktis« in »Hansa« 1950, S. 1077; P. V i d a 1 , Les cales ä poisson des chalutiers modernes in »Revue de 1'Aluminium«, Febr. 1951, Nr. 174, S. 51 bis 54.
DEA13724A 1950-07-31 1951-07-20 In Kammern unterteilbarer Fischraum fuer Fischerboote Expired DE887158C (de)

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DE (1) DE887158C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035004B (de) * 1954-02-24 1958-07-24 M E P Company Ltd Losnehmbare Schottwand fuer Schiffe mit im Abstand voneinander angebrachten Stuetzen
AT522836A1 (de) * 2019-07-30 2021-02-15 Schmidt Michael Containerschiff

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035004B (de) * 1954-02-24 1958-07-24 M E P Company Ltd Losnehmbare Schottwand fuer Schiffe mit im Abstand voneinander angebrachten Stuetzen
AT522836A1 (de) * 2019-07-30 2021-02-15 Schmidt Michael Containerschiff

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