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DE886589C - Verfahren zur Vorbereitung von Faeden fuer das Kreppzwirnen - Google Patents

Verfahren zur Vorbereitung von Faeden fuer das Kreppzwirnen

Info

Publication number
DE886589C
DE886589C DEB15604A DEB0015604A DE886589C DE 886589 C DE886589 C DE 886589C DE B15604 A DEB15604 A DE B15604A DE B0015604 A DEB0015604 A DE B0015604A DE 886589 C DE886589 C DE 886589C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
twisting
crepe
preparation
preparing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB15604A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dr Nuesslein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JP Bemberg AG
Original Assignee
JP Bemberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JP Bemberg AG filed Critical JP Bemberg AG
Priority to DEB15604A priority Critical patent/DE886589C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE886589C publication Critical patent/DE886589C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/53Polyethers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/144Alcohols; Metal alcoholates
    • D06M13/148Polyalcohols, e.g. glycerol or glucose

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Verfahren zur Vorbereitung von Fäden für das Kreppzwirnen Fäden, welchen ein hoher Drall erteilt werden soll, sog. Kreppzwirn, müssen vor dem Zwirnen eine vorbereitende Behandlung durchmachen.
  • Diese bestand bisher darin, daß trotz derAnwesenheit von gleitenden und weichmachenden Präparationen noch weitere Substanzen aufgebracht wurden. Als Zusatzmittel benutzte man entweder eine Seifen-Kokosfett-Emulsion oder ansulfonierte Talge. Das Aufbringen geschah zweckmäßigerweise durch Eintauchen in -ein entsprechendes Bad. Die auf diese Weise vorbereiteten Fäden wurden nun dem Zwirnvorgang zugeführt. Der Zweck dieser Behandlung besteht darin, dem Faden eine gewisse Schmierung zu erteilen und einen besseren Fadenschluß zu gewährleisten. Nach dem Zwirnen müssen die Fäden infolge der hohen Drehung gedämpft werden, um eine Ringelbildung im spannungslosen Zustand zu vermeiden. Diese umständliche und mit vielerlei Störungen für die Verarbeitungsfähigkeit des Materials, z. B. in Wäscherei und Färberei, behaftete Behandlungsmethode wird durch das Verfahren nach der Erfindung vermieden.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung geht man so vor, daß vor dem Zwirnen auf den Faden, der bereits eine Präparation aufweist, als Zusatzmittel wasserlösliche Polyäthylenoxydwachse aufgebracht werden.
  • Praktisch wird das Auftragen des Zusatzmittels so vorgenommen, daß man die wasserlöslichen Wachse entweder dem Präparationsbad selbst zusetzt oder unmittelbar nach der Präparation, z. B. mit kationaktiven Stoffen, aufbringt. Diese wasserlöslichen Stoffe verteilen sich sehr gleichmäßig auf das Fasermaterial. Sie verschieben die Farbfähigkeit des Farbgutes in keiner Weise und sind dadurch besonders vorteilhaft, daß sie weder mit dem Präparationsmittel, z. B. der kationaktiven Präparation, reagieren noch besondere Maßnahmen beim späteren Waschen oder Veredeln erfordern.. Infolge ihrer starken Hydrophilie legen sie sich so in das Fasergut ein, daB auch das Nachdämpfen der Fäden überflüssig wird.
  • Je nach den Bedürfnissen der Verarbeitung kann man zwischen flüssigen, salbenartigen und festen; also wachsartigen Produkten wechseln bzw. solche miteinander kombinieren. An Stelle von Polyäthylenoxydwachsen kann man auch Verbindungen des Polyglycerins oder andere wasserlösliche bzw. wasserbindende, wachsartige Stoffe verwenden.
  • Beispiel i Kupferseide von 8o den Feinheit, die einen Auftrag von 1,5 % eines kationaktiven Präparationsmittels erhalten hat, wird in einem zweiten Bad, das 2o g eines Polyäthylenoxydkondensates vom Molekulargewicht 7oo enthält, 2o Minuten lang bei 5o° behandelt und getrocknet. Das Material wird ohne weitere Nachbehandlung zum- Zwirnen gebracht und das Garn oder die Fäden' ohne Dämpfen verwebt. Es ergibt . sich ein einwandfreies Kreppgewebe.
  • Beispiel 2 Viskosegarn derselben Feinheit wird in einem Bad mit einer Lösung von 5 g/1 eines sulfonierten Talges und To gll eines Polyäthylenoxydwachses vom Molgewicht T2oo in gleicher Weise, wie in Beispiel i beschrieben, behandelt. Das Garn läßt sich gut verzwirnen und kann ohne Dämpfung verarbeitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vorbereitung von Fäden für das Kreppzwirnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden während oder nach dem Aufbringen einer an sich bekannten, den Fadenschluß verleihenden Präparation zusätzlich mit einer wasserlöslichen, wachsartigen Präparation, vorzugsweise Polyäthylenoxyd oder Polyglycerin, behandelt werden.
DEB15604A 1951-06-30 1951-06-30 Verfahren zur Vorbereitung von Faeden fuer das Kreppzwirnen Expired DE886589C (de)

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