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DE886470C - Schaltung zur Verstaerkung von elektrischen Schwingungen - Google Patents

Schaltung zur Verstaerkung von elektrischen Schwingungen

Info

Publication number
DE886470C
DE886470C DEN2265D DEN0002265D DE886470C DE 886470 C DE886470 C DE 886470C DE N2265 D DEN2265 D DE N2265D DE N0002265 D DEN0002265 D DE N0002265D DE 886470 C DE886470 C DE 886470C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
path
grid
cathode
circuit arrangement
discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN2265D
Other languages
English (en)
Inventor
Gerrit Hendrik Petrus Alma
Pieter Frederik Van Eldik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE886470C publication Critical patent/DE886470C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/02Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation
    • H03F1/04Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers
    • H03F1/06Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers to raise the efficiency of amplifying modulated radio frequency waves; to raise the efficiency of amplifiers acting also as modulators
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Lasers (AREA)

Description

  • Schaltung zur Verstärkung von elektrischen Schwingungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur Verstärkung von elektrischen Schwingungen mittels mindestens zweier parallel geschalteter, von Steuergittern gesteuerten Entladungsbahnen, deren Steilheit sich mit der Steuergitterspannung verschiedenartig ändert.
  • Bei Verstärkerschaltungen muß im allgemeinen die Verstärkung über einen großen Bereich regelbar sein, ohne daß Verzerrungen auftreten; außerdem muß häufig die Schaltung in ungeregeltem Zustand und somit bei verhältnismäßig geringen Werten der zu verstärkenden Schwingungen eine sehr große Verstärkung liefern. Diese beiden Bedingungen können in der Praxis nicht gleichzeitig erfüllt werden. Die in den Verstärkerschaltungen angewendeten Entladungsröhren besitzen nämlich entweder eine Charakteristik mit großer Steilheit und kleinem Aussteuerbereich oder eine Charakteristik mit kleiner Steilheit und großem Aussteuerbereich. Mit Röhren der erstgenannten Art kann eine große Verstärkung erzielt werden, aber die Regelmöglichkeiten sind sehr beschränkt, da die betreffende Charakteristik im unteren Teil zu stark gekrümmt ist, was eine erhebliche Verzerrung herbeiführt. Mit Röhren der zweiten Art ist eine gute Regelung, ohne daß Verzerrung auftritt, möglich, aber die erreichbare Verstärkung ist nur gering.
  • Hier ist zu bedenken, daß ein Vergleich der Steilheiten von verschiedenen Entladungsröhren nur dann Sinn hat, wenn man die Anodenspannung als gegeben annimmt, oder, was auf eins hinausläuft, wenn man einen Maximalanodenstrom festsetzt. Bei Niederfrequenzwiderstandsverstärkung hat ein hoher Wert der Steilheit nur dann Sinn, wenn er bei einem niedrigen Wert des Anodenstroms erreicht wird, da die Größe des Anodenstroms die im Widerstand zu vernichtende Energiemenge bestimmt. Bei Hochfrequenzverstärkung soll gleichfalls ein hoher Wert der Steilheit mit einem niedrigen Wert des Anodenstroms einhergehen, da hier die Größe des Anodenstroms den- Wert des Anodenrauschens bedingt.
  • Sowohl eine große Maximalverstärkung wie auch ein großer Regelbereich wird erhalten bei einer Schaltungsanordnung zur Verstärkung von elektrischen Schwingungen mittels mindestens zweier parallel geschalteter, von Steuergittern gesteuerter Entladungsbahnen mit Charakteristiken, deren Steilheit als Funktion der Steuergitterspannung verschiedenartig verläuft, wobei die erste Bahn eine verhältnismäßig große mittlere Steilheit und einen verhältnismäßig kleinen Aussteuerbereich und die zweite Bahn hingegen eine verhältnismäßig kleine mittlere Steilheit und einen verhältnismäßig großen Aussteuerbereich besitzt, während Mittel vorgesehen sind, die zwangsläufig bewirken, daß die Verstärkung bei kleiner Amplitude der zu verstärkenden Schwingungen ausschließlich oder nahezu ausschließlich durch die erstgenannte Bahn und bei großer Amplitude dieser Schwingungen ausschließlich oder nahezu ausschließlich durch die letztgenannte Bahn erfolgt, wenn gemäß der Erfindung die Signalspannung zusammen mit einer von der Signalspannungsamplitude abhängigen Regelspannung auf das der Kathode am nächsten liegende Steuergitter jeder Bahn wirkt und daß beim übergang von der ersten auf die zweite Bahn bei größeren Signalamplituden die Sperrung der ersten Bahn durch das in der Nähe der Kathode liegende Steuergitter erfolgt und beim Übergang von der zweiten auf die erste Bahn bei geringeren Signalamplituden die Sperrung der zweiten Bahn durch ein in der zweiten Bahn liegendes, weiter von der Kathode entferntes Gitter erfolgt, .das mit wenigstens einer in der Bahn mit der größeren Steilheit liegenden stromführenden Elektrode verbunden ist, welche über einen Widerstand an einen Punkt positiven Potentials angeschaltet ist.
  • Vorzugsweise wird das in der Bahn der geringeren Steilheit liegende, weiter von der Kathode entfernte Gitter über einen Widerstand mit den miteinander verbundenen Anoden der beiden. Entladungsbahnen verbunden, und in dem gemeinsamen Anodenkreis der Entladungsbahnen liegt ein Widerstand, der derart bemessen ist, daß bei kleiner Amplitude der zu verstärkenden Schwingungen die Entladungsbahn, in der sich die Hilfselektrode befindet, gesperrt wird. , Der Widerstand, über den die Hilfselektrode mit den Anoden verbunden ist, wird vorzugsweise derart bemessen, daß die resultierende Gesamtcharakteristik der Entladungsbahnen einen fließenden Verlauf zeigt.
  • Es ist empfehlenswert, den Widerstand, über den die Hilfselektrode mit den Anoden verbunden ist, groß in bezug auf den in den Anodenkreis aufgenommenen Widerstand zu machen.
  • Es ist manchmal erwünscht, die Hilfselektrode außerdem über einen vorzugsweise hohen Widerstand mit den miteinander verbundenen Kathoden der beiden Entladungsbahnen zu verbinden.
  • Die Entladungsbahnen werden vorzugsweise in einer einzigen Röhre untergebracht.
  • Bei einer besonders geeigneten Ausführungsform der Erfindung wird die Entladungsbahn, in der sich die genannte Hilfselektrode befindet, von einem Steuergitter gesteuert, dessen Wicklungsganghöhe und/oder dessen Abstand von der Kathode nicht konstant sind. Die andere Entladungsbahn wird vorzugsweise mittels eines Steuergitters gesteuert, dessen Wicklungshöhe sowie dessen Abstand von der Kathode konstant sind.
  • Die Entladungsbahnen können beispielsweise beide so in einer einzigen Regelpentode untergebracht sein, daß sie mit einem aus zwei elektrisch voneinander isolierten Teilen bestehenden Schirmgitter versehen sind. Dabei wird der Schirmgitterteil, der vor dem Steuergitter mit veränderlicher Wicklungshöhe und/oder veränderlichem Kathodenabstand liegt, die genannte Hilfselektrode bilden.
  • Die Schaltung gemäß der Erfindung eignet sich insbesondere zur Niederfrequenzverstärkung, ist aber auch zur Verstärkung von Hochfrequenzschwingungen anwendbar.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • In Fig. i ist eine Schaltung zur Verstärkung von Niederfrequenzschwingungen dargestellt, bei der zwei Entladungsbahnen angewendet werden, die beide in einer Entladungsröhre i untergebracht sind. Diese Röhre weist ein Steuergitter 2, ein aus zwei Teilen 3 und 3' bestehendes Schirmgitter, ein Fanggitter 4, eine Anode 5 und eine Kathode 6 auf, die mit dem Fanggitter 4. verbunden ist. Die obenerwähnte Hilfselektrode wird durch den Teil 3' des Schirmgitters gebildet, dem ein Teil des Steuergitters zugehört, der mit ungleichmäßiger Wicklungsganghöhe ausgeführt ist. Der in der anderen Entladungsbahn befindliche Steuergitterteil -ist mit gleichbleibender Ganghöhe gewickelt. Die beiden Steuergitterteile sind elektrisch miteinander verbunden. Das Fanggitter 4, die Anode 5 und die Kathode 6 dienen gleichzeitig für die beiden Entladungsbahnen.
  • Infolge der besonderen Ausbildung des Steuergitters -weist die linke Entladungsbahn, in der sich die Hilfselektrode 3' befindet, eine Charakteristik mit einer verhältnismäßig kleinen mittleren Steilheit und einem verhältnismäßig großen Aussteuerbereich und die rechte Entladungsbahn eine Charakteristik mit einer verhältnismäßig großen mittleren Steilheit und einem verhältnismäßig kleinen Aussteuerbereich auf. Ein derartiger Unterschied in den Charakteristiken läßt sich auch auf andere Weise, beispielsweise durch eine besondere Ausführungsform der Hilfselektrode 3', erzielen.
  • Der Schirmgitterteil3 ist über einen aus zwei Widerständen 7 und ß bestehenden Spannungsteiler mit dem positiven Pol einer in der Figur nicht dargestellten Gleichspannungsquelle und über einen Kondensator 9 mit der Kathode 6 verbunden. Die Hilfselektrode 3' ist über einen hohen Widerstand io mit der Anode 5 und über einen Kondensator i i mit der Kathode 6 verbunden. Ferner liegt im Anodenkreis ein verhältnismäßig hoher Widerstand 12. Der Wert des Widerstandes io ist in der Regel größer als der Wert des Widerstandes 12 und vorzugsweise sogar groß in bezug auf den Wert dieses Widerstandes.
  • Die zu verstärkenden Schwingungen werden zusammen mit einer von der Amplitude dieser Schwingungen abhängigen Regelspannung dem Steuergitter 2 zugeführt, die verstärkten Schwingungen können über einen Kondensator 13 dem Widerstand 12 entnommen werden.
  • Die Wirkung :der Schaltung läßt sich an Hand der Fig. 2 erklären.
  • In dieser Figur sind drei Charakteristiken dargestellt, die den Zusammenhang zwischen dem Anodenstrom 4 und der Steuergittergleichspannung T1,1 bei drei voneinander einigermaßen verschiedenen Schaltungen darstellen.
  • a) bezieht sich auf die Schaltung, die sich bei Ausschaltung der linken Entladungsbahn ergibt, etwa indem die Verbindung der Hilfselektrode 3' mit der Anode 5 unterbrochen und statt dessen diese Elektrode unmittelbar mit der Kathode 6 verbunden wird. b) bezieht sich auf die in Fig. i dargestellte Schaltung. c) bezieht sich auf die Schaltung, die entsteht, wenn die Hilfselektrode 3' mit dem Schirmgitter 3 verbunden und die Verbindung der Hilfselektrode 3' mit der Anode 5 unterbrochen wird.
  • Der Wert des Anodenstroms ist auf der senkrechten Achse in Mikroampere und der Wert der Steuergittergleichspannung auf der waagerechten Achse in Volt aufgetragen.
  • Bei der unter a erwähnten Schaltung wirkt ausschließlich die rechte Entladungsbahn, und die Charakteristik a zeigt daher das gewöhnliche Bild einer Pentodencharakteristik: einen steilen Verlauf und einen kleinen Aussteuerbereich; die Bahn ist beim Punkt P bereits vollkommen gesperrt. Eine Entladungsbahn mit einer solchen Charakteristik besitzt zwar gute Verstärkereigenschaften, aber die Verstärkung ist nur in sehr beschränktem Maße regelbar. Bei Verstärkung in der Nähe des Punktes P tritt eine unzulässig hohe Verzerrung der zu verstärkenden Schwingungen auf.
  • Die mit c angegebene Schaltung entspricht im wesentlichen einer Verstärkerschaltung, in der eine Regelpentode angewendet wird. Diese Charakteristik zeigt einen fließenden Verlauf der Steilheit und einen sehr großen Aussteuerbereich, die größte Steilheit (bei gegebener Anodenspannung oder bei gegebenem Anodenstrom) und somit die höchst erreichbare Verstärkung sind jedoch verhältnismäßig gering.
  • Es ergibt sich aus dem Vorstehenden, daß eine Schaltung mit großer Maximalverstärkung, deren Verstärkung überdies über einen großen Bereich ohne Verzerrung regelbar ist, sich so noch nicht ergibt.
  • Die Schaltung gemäß der Erfindung entspricht jedoch diesen beiden Anforderungen. Die rechte Entladungsbahn wirkt dabei nahezu wie bei der unter a genannten Schaltung. Wenn diese Entladungsbahn leitend wird (beim Punkt P), nimmt die Wirkung der linken Entladungsbahn zwangsläufig stets mehr ab, und nahezu unmittelbar darauf wird sie vollkommen gesperrt. Diese Sperrung geht folgendermaßen vor sich: Bei kleiner Amplitude der zu verstärkenden Schwingungen und somit bei kleiner Regelspannung nimmt der Anodenstrom immer mehr zu, so daß der Spannungsabfall am Widerstand 12 gleichfalls zunimmt. Die Anodengleichspannung und die Spannung der Hilfselektrode 3' nehmen infolgedessen stark ab. Die Spannung der Hilfselektrode sinkt infolgedessen unter den Mindestwert, der zum Aufrechterhalten des Entladungsstroms erforderlich ist, und die Entladungsbahn wird gesperrt. Die Lage des Punktes, in dem die Sperrung anfängt, wird im wesentlichen durch den Wert des Widerstandes 12 bedingt.
  • Bei großer Amplitude der zu verstärkenden Schwingungen und somit bei großer Regelspannung wird die rechte Entladungsbahn gesperrt, d. b. der Arbeitspunkt liegt links vom Punkt P. Auf diese Weise wird also, je nach dem Wert der Regelspannung, zwansläufig von der einen auf die andere Entladungsbahn umgeschaltet.
  • Die Wirkung der Schaltung gemäß der Erfindung wird durch die Charakteristik b angegeben. Diese Charakteristik zeigt tatsächlich sowohl sehr gute Regeleigenschaften wie auch eine hohe Maximumverstärkung bei einem niedrigen Wert des Anodenstroms.
  • In dem am stärksten gekrümmten Teil der Kurve wirken beide Entladungsbahnen gleichzeitig. Durch richtige Wahl der angewendeten Widerstände, insbesondere des Widerstandes io, und durch geeignete Bemessung der Entladungsbahnen kann die Charakteristik fließend verlaufen, so daß eine etwaige Verzerrung jedenfalls innerhalb der Grenzen der Zulässigkeit bleibt.
  • Bei der Schaltung gemäß der Erfindung kann beispielsweise eine 5oofache Verstärkung erzielt werden, und die Verstärkung ist in einem Verhältnis von i : iooo regelbar, d. h. daß bei sehr großer Amplitude die eintreffenden Schwingungen in einem Verhältnis von i : 2 abgeschwächt werden. Die Verzerrung bleibt dabei kleiner als i °/o, und der Maximalanodenstrom beträgt weniger als i mA.
  • In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die sich von der Ausführungsform nach Fig. i dadurch unterscheidet, daß die Hilfselektrode 3' über einen Widerstand 1.4 mit der Kathode verbunden ist und däß- die Spannung des Schirmgitters unmittelbar über einen Widerstand 8 der Anodengleichspannungsquelle entnommen wird. Bei dieser Schaltung läßt sich eine nahezu 'exponentielle Regelung der Verstärkung 'erzielen. Eine solche Regelung ist besonders wichtig -bei Mikrophonverstärkern, bei @ denen ein linearer Zusammenhang zwischen dem Wert der Regelspannung und dem Wert der in dB ausgedrückten Verstärkung nötig ist.
  • Durch Änderung des Wertes -des Widerstandes 14 läßt sich .die Steilheit der Charakteristik, die den Zusammenhang zwischen dem Logarithmus der Steilheit und der Steuergitterspannung darstellt, ändern.
  • Falls Hochfrequenzschwingungen zu verstärken sind, wird vorzugsweise ein auf diese Schwingungen abgestimmter Kreis in Reihe mit dem Widerstand i2 geschaltet, während dieser Widerstand selbst mittels eines Kondensators für .die Hochfrequenzschwingungen überbrückt wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Verstärkung von elektrischen Schwingungen mittels mindestens zweier parallel geschalteter, von Steuergittern gesteuerter Entladungsbahnen mit Charakteristiken, (deren Steilheit als Funktion der Steuergitterspannung verschiedenartig verläuft, wobei die erste Bahn eine verhältnismäßig große mittlere Steilheit und einen verhältnismäßig kleinen Aussteuerbereich und die zweite Bahn hingegen eine verhältnismäßig kleine mittlere Steilheit und einen verhältnismäßig großen Aussteuerbereich besitzt, während Mittel vorgesehen sind, die zwangsläufig bewirken, daß die Verstärkung bei kleiner Amplitude der zu verstärkenden Schwingungen ausschließlich oder nahezu ausschließlich durch die erstgenannte Bahn und bei großer Amplitude dieser Schwingungen ausschließlich oder nahezu ausschließlich durch die letztgenannte Bahn erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalspannung zusammen mit einer von der Signalspannungsamplitude abhängigen Regelspannung auf das der Kathode am nächsten liegende Steuergitter jeder Bahn wirkt und daß beim Übergang von der ersten auf die zweite Bahn bei größeren Signalamplituden die Sperrung der ersten Bahn durch das in .der Nähe der Kathode -liegende Steuergitter erfolgt und beim Übergang. von der -zweiten auf die erste Bahn bei geringeren Signalamplituden die Sperrung der zweiten Bahn durch ein in der zweiten Bahn liegendes, weiter von der Kathode entferntes Gitter erfolgt, das mit wenigstens einer in der Bahn mit der größeren Steilheit liegenden stromführenden Elektrode verbunden ist, welche über einem Widerstand an einen Punkt positiven Potentials angeschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Bahn der geringeren Steilheit liegende, weiter von der Kathode entfernte Gitter über einen Widerstand mit den miteinander verbundenen Anoden der beiden Entladungsbahnen verbunden ist und daß in dem gemeinsamen Anodenkreis der Entladungsbahnen ein Widerstand liegt, der derart bemessen ist, daß bei kleiner Amplitude der zu verstärkenden Schwingungen die Entladungsbahn, in der sich die Hilfselektrode befindet, gesperrt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand, über den das Gitter mit den Anoden verbunden ist, derart bemessen ist, daß die resultierende Charakteristik der Entladungsbahn einen fließenden Verlauf zeigt.
  4. 4: Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand, über den das Gitter mit den Anoden verbunden ist, groß in bezug auf den im Anodenkreis liegenden Widerstand ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter überdies über einen Widerstand mit den miteinander verbundenen Kathoden der beiden Entladungsbahnen verbunden ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsbahnen in einer einzigen Röhre untergebracht sind.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsbahn der geringeren Steilheit von einem Steuergitter gesteuert wird, dessen Wicklungsganghöhe und/oder dessenAbstand von der Kathode nicht konstant sind. B. Schaltungsanordnung nach denAnsprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsröhre eine Regelpentorde ist, die ein aus zwei elektrisch voneinander isolierten Teilen bestehendes Schirmgitter aufweist, dessen Teil, der sich gegenüber dem Steuergitterteil befindet, dessen W icklungsganghöhe und/oder dessen Abstand von der Kathode nicht konstant sind, für das Sperren der Bahn der geringeren Steilheit dient.
DEN2265D 1943-03-15 1944-03-12 Schaltung zur Verstaerkung von elektrischen Schwingungen Expired DE886470C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL886470X 1943-03-15

Publications (1)

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DE886470C true DE886470C (de) 1953-08-13

Family

ID=19853770

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN2265D Expired DE886470C (de) 1943-03-15 1944-03-12 Schaltung zur Verstaerkung von elektrischen Schwingungen

Country Status (1)

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DE (1) DE886470C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164496B (de) * 1954-03-04 1964-03-05 Philips Nv Automatisch geregelte Transistor-Verstaerkerschaltung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164496B (de) * 1954-03-04 1964-03-05 Philips Nv Automatisch geregelte Transistor-Verstaerkerschaltung

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