DE886266C - Dosiereinrichtung fuer Schwingfoerdergeraete - Google Patents
Dosiereinrichtung fuer SchwingfoerdergeraeteInfo
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- DE886266C DE886266C DEL10196A DEL0010196A DE886266C DE 886266 C DE886266 C DE 886266C DE L10196 A DEL10196 A DE L10196A DE L0010196 A DEL0010196 A DE L0010196A DE 886266 C DE886266 C DE 886266C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G27/00—Jigging conveyors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
- B65G2812/03—Vibrating conveyors
- B65G2812/0384—Troughs, tubes or the like
- B65G2812/0388—Troughs, tubes or the like characterised by the configuration
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jigging Conveyors (AREA)
Description
-
- Es sind elektromagnetisch angetriebene Schwingförderrinnen bekannt, die in Kombination mit automatischen Wägeeinrichtungen zum Transport der zur Verbiegung bestimmten Güter, wie Lelzensmittel, Chemikalien und anderes Wägegut von körniger, pulvriger odersblättriger Beschaffenheit, dienen. Hierbei werden bekanntlich die Schwing förderrinnen magnetelektrisch oder auf lichtelektrischem Wege in Abhängigkeit von der Bewegung des Wägebalkens oder einer ihr entsprechenden Größe gesteuert.
- Da die Genauigkeit der Wägung davon abhängt, daß bei Erreichen des Sollgewichtes die Zufuhr des Wägegutes augenblicklich aussetzt, hat man schon zwei Förderstrecken vorgesehen, von denen die eine für die sogenannte Grobrüttelung nur so lange eingeschaltet wird, bis das Sollgewicht nahezu erreicht ist. Die anschließende Feindosierung erfolgt dann durch eine Schwingförderrinne mit verkleinertem Querschnitt, die vom Beginn der Förderung an eingeschaltet sein kann oder erst mit dem Abschalten der Grob ; förderstrecke in Funktion tritt.
- Beim Abfüllen von kleinen Mengen macht sich -die Tatsache unangenehm bemerkbar, daß beim Stillsetzen der Förderstrecke ein Nachströmen des Fördergutes unvermeidbar ist. Dies tritt z. B. dann in Erscheinung, wenn die Schichthöhe in der Rinne nicht genügend klein gehalten werden kann, was jedoch nur durch eine unnötige Verbreiterung des Rinnenl1) odens möglich wäre und im allgemeinen den Einbau bzw. den Anbau an die Wägeeinrichtung erschwert, wenn nicht gar aus Raumgründen unmöglich macht. Das Nachströmen von Fördergut ist besonders bei Verwendung einer einzigen Schwingförderstrecke störend, die gleichzeitig zur Grob-und Feindosierung dient, indem während des durchlaufenden Betriebes die Schwingbreite kontinuierlich derart geändert wird, daß kurz vor Erreichen des Sollgewichtes nur noch eine so kleine Schwingkomponente wirksam ist, daß eine einwandfreie Feindosierung gewährleistet ist.
- Dieser unerwünschte Nachlauf des Fördergutes läßt sich erfindungsgemäß in einfachster Weise dadurch vermeiden, daß am Auslaufende der Rinne ein Steg quer zur Förderrichtung angeordnet ist, dessen Steigung dem Schüttwinkel und dem Feuchtigkeitsgehalt des Fördergutes angepaßt ist.
- Dieser Steg bildet einen klar definierten Schüttwinkel und damit auch vom F^euchtigkeitsgehalt des Fördergutes unabhängigen Abschluß der Dosiereinrichtung. Es ist bereits bei Schwingförderrinnen mit verbreitertem Auslaufquerschnitt vorgeschlagen worden, den Rinnenboden konvex auszuführen oder mit Leit- bzw. Staublechen zu versehrn. Die Leitbleche können dabei vom Einlauf strahlenförmig zum Auslaufende hin angeordnet sein oder quer zur Förderrichtung verlaufen. Durch diese Maßnahme soll stets eine gleiche Füllhöhe über - die gesamte Rinnenbreite erzielt werden. Auch wenn einer dieser Stege am Auslaufende der Rinne angeordnet wäre, würde sich damit ein Na.chströmen des Fördergutes nicht vermeiden lassen, da bei dem erwähnten Vorschlag die Höhe und Ausgestaltung der Stege keine Rücksicht auf den Schüttwinkel und den Feuchtigkeitsgehalt des Fördergutes nimmt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, die einen Schnitt durch das Auslaufende 24 einer elektromiignetisch erregten oder durch einen Unwuchtmotor angetriebenen Schwingförderrinne zeigt. Die Schichthöhe, mit der das Fördergut längs des Rinnenbodens B in Pfeilrichtung transportiert wird, ist mit H bezeichnet. Unmittelbar am Auslaufende ist ein Steg S angeordnet, dessen Neigungswinkel α gegen den Rinnenboden dem Schüttwinkel des Fördergutes entspricht. Um den Steg verschiedenen Fördergütern anpassen zu können, wird man die Anordnung so treffen, daß sowohl die Steigung als auch die Höhe des Steges verändert werden können. Im normalen Betrieb wird sich, wie in der Zeichnung dargestellt, ein kleiner Staukegel des Fördergutes bilden, dessen Neigungswinkel dem des Steges entspricht. Beim Stillsetzen des Rinnenantriebes kaim durch den Nachlauf des Fördergutes lediglich eine kleine Erhöhung des Staukegels eintreten, so daß jeder Nachlauf aus dem Rinnenende mit Sicherheit vermieden ist.
- Unabhängig von der erfindungsgemäßen Maßnahme kann man auch die bereits vorgeschlagenen Leitbleche am Rinnenboden vorsehen und damit erreichen, daß das Fördergut in gleicher Schichthöhe auf den Steg S zuläuft. Die Erfindung ist nicht nur bei elektromagnetisch erregten Schwingförderrinnen anwendbar, sondern gewährleistet auch die gleichen Vorteile bei Förderstrecken, die durch einen Unwuchtmotor direkt oder sonst auf mechanischem Wege in Schwingung versetzt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Dosiereinrichtung für Schwingfördergeräte, dadurch gekennzeichnet, daß am Auslaufende der Rinne (A) ein Steg (S) quer zur Förderrichtung angeordnet ist, dessen Steigung dem Schüttwinkel und dem Feuchtigkeitsgehalt des Fördergutes angepaßt ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung und Höhe des Steges veränderlich sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg dreieckigen Querschnitt hat und die Steigung seiner Auflaufwand ebenfalls dem Schüttwinkel und dem Feuchtigkeitsgehalt des Fördergutes angepaßt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL10196A DE886266C (de) | 1951-09-25 | 1951-09-25 | Dosiereinrichtung fuer Schwingfoerdergeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL10196A DE886266C (de) | 1951-09-25 | 1951-09-25 | Dosiereinrichtung fuer Schwingfoerdergeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE886266C true DE886266C (de) | 1953-08-13 |
Family
ID=7258330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL10196A Expired DE886266C (de) | 1951-09-25 | 1951-09-25 | Dosiereinrichtung fuer Schwingfoerdergeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE886266C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179862B (de) * | 1961-07-29 | 1964-10-15 | Librawerk Pelz & Nagel Kg | Schwingfoerderer fuer Schuettgut in Anlagen mit automatischen Waagen |
-
1951
- 1951-09-25 DE DEL10196A patent/DE886266C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179862B (de) * | 1961-07-29 | 1964-10-15 | Librawerk Pelz & Nagel Kg | Schwingfoerderer fuer Schuettgut in Anlagen mit automatischen Waagen |
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