DE885452C - Verfahren zum Herstellen von Koerpern aus inhomogen zusammengesetzten Massen, z. B. zum Verleimen von Einzelteilen aus Holz, unter der Einwirkung elektrischer Hochfrequenzfelder - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Koerpern aus inhomogen zusammengesetzten Massen, z. B. zum Verleimen von Einzelteilen aus Holz, unter der Einwirkung elektrischer HochfrequenzfelderInfo
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- DE885452C DE885452C DES5139D DES0005139D DE885452C DE 885452 C DE885452 C DE 885452C DE S5139 D DES5139 D DE S5139D DE S0005139 D DES0005139 D DE S0005139D DE 885452 C DE885452 C DE 885452C
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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Description
- Benn Verleimen von Einzelteilen aus Holz oder anderen Stoffen kann die Verleimungszeit dadurch wesentlich herabgesetzt werden, daß auf die miteinander zu verbindenden Einzelteile und insbesondere die Leimmasse elektrische Hochfrequenzfelder,. insbesondere Ultrakurzwellenfelder mit einer Wellenlänge von weniger als ioo m,. zur Einwirkung gebracht werden. Durch das Hochfreqüenzfeld wird in den Holzteilen und insbesondere in der Leimmasse Wärme erzeugt, so daß der Leim schnell erhärtet. Beim Arbeiten nach diesem Verfahren treten jedoch gelegentlich Unregelmäßigkeiten auf, indem trotz aller Sorgfalt eine unzureichende Verbindung der Einzelteile eintritt.
- Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß dieser Nachteil durch ungleichmäßige Schichtdicke der Leimmasse hervorgerufen wird. Trotz größter Vorsicht läßt sich der in der Regel nur dünn aufzutragende, Leim nicht vollkommen gleichmäßig über die zu verleimende Fläche verteilen. Dies hat eine ungleichmäßige Erwärmung der Leimmasse sowie auch ungleiche Abbindezeiten zur Folge. Während einzelne Stellen überhitzt werden, sind andere noch zu wenig erwärmt. Die Temperaturdifferenzen sind, wie Messungen bestätigt haben, in der Leimmasse schon bei geringen Unregelmäßigkeiten der Leimschichtdicke sehr beträchtlich. Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß das Hochfrequenzfeld absatzweise zur Einwirkung- gebracht wird. Die Wirkungsweise des Verfahrens nach der Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Schaubilder erläutert. Irr-derr Fig:-i und 2 ist durch die ausgezogen gezeichnete Linie i die zur Einwirkung gebrachte Feldstärke in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt, und zwar in Fig. i für die bisher übliche Arbeitsweise und in Fig.2 für das Verfahren nach der Erfindung. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird das Hochfrequenzfeld erfindungsgemäß absatzweise zur Einwirkung gebracht. Die in den Fig. i und 2 gestrichelt eingezeichneten Linien ?- zeigen den auf die zu verleimenden Teile zweckmäßig ausgeübten Pressungsdruck in Abhängigkeit von der Zeit. Die Druckeinwirkung bleibt vorteilhaft über das Ende der Feldeinwirkung hinaus noch eine Zeitlang aufrechterhalten.
- Die Fig. 3 und q. zeigen den Temperaturverlauf in Abhängigkeit von der Zeit, wie er sich beim Arbeiten nach Fig. i bzw. 2 ergibt. Die Linien 3 zeigen den Temperaturverlauf in der Leimmasse, die Linien 4 den Temperaturverlauf im Holz, und zwar beides für eine Stelle der Leimfuge mit starker Erwärmung. Die gestrichelten Linien 3' und q.' zeigen entsprechend den Temperaturverlauf der Leimmasse und des Holzes für eine Stelle mit schwächerer Erwärmung. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, steigt während 'der Feldeinwirkung die Temperatur des Leimes schneller und höher als die Temperatur des Holzes entsprechend dem verschiedenartigen Temperaturverhalten der beiden Stoffe im Hochfrequenzfeld. Nach dem Abschalten des Hochfrequenzfeldes sinkt die Temperatur der Leimmasse je nach der Größe der spezifischen Wärme und des Wärmeleitvermögens des Leimes und des der Leimfuge benachbarten Holzes mehr oder minder schnell ab, während die Temperatur des der Leimfuge benachbarten Holzes zunächst noch infolge der Wärmezufuhr vom Leim her. ein wenig steigt. Ferner ist aber aus Fig. 3: durch Vergleich der Linien 3 und 3' zu ersehen, daß beimAbschalten des Hochfrequenzfeldes an verschiedenen Stallen der Leimfuge sehr große- Temperaturdifferenzen vorliegen können, die die Ursache der eingangs erwähnten, erfindungsgemäß zu vermeidenden ungleichen Erhitzungen oder gar Verbrennungen bilden. Die größte Temperaturdifferenz ist durch einen Maßpfeil s gekennzeichnet. Die Fig. 4 zeigt dagegen, daß bei dem Verfahren nach der Erfindung die durch den Maßpfeil 6 eingezeichneten größten Temperaturdifferenzen viel geringer sind als bei Fig. 3. Die verschiedenen Stellen der Leimfuge erwärmen sich also wesentlich gleichmäßiger, so daß auch die Abbindezeiten an den verschiedenen Stellen der Leimfuge viel weniger voneinander abweichen.
- Das Verfahren nach der IErfindung ist nicht auf das Verleimen von Einzelteilen aus Holz und anderen Stoffen beschränkt, wobei auch die Art des verwendeten Leimes oder Klebemittels für den Grundgedanken der Erfindung an sich belanglos ist, sondern es kann auch in allen anderen Fällen angewendet werden, bei dem es sich in gleicher Weise wie beim Verleimen um die Herstellung von Körpern aus inhomogen zusammengesetzten Massen im elektrischen Hochfrequenzfeld handelt. Werden beispielsweise Körper aus einem Preßmassegemisch hergestellt, das Asbest enthält, so treten bei ungleichmäßiger Verteilung der Asbestbestandteile ähnliche Schwierigkeiten auf wie bei der Verleimung, daAsbest sehr hoheHochfrequenzfeldverluste hat und sich daher im Hochfrequenzfeld in der Regel viel schneller erwärmt als viele sonstige für Preßmassen gebräuchliche Stoffe.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Körpern aus inhomagen zusammengesetzten Massen, z. B. zum Verleimen von Einzelteilen aus Holz, unter der Einwirkung elektrischer Hochfrequenzfelder, , insbesondere Ultrakurzwellenfelder mit einer Wellenlänge von weniger als ioo m, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochfrequenzfeld absatzweise zur Einwirkung gebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES5139D DE885452C (de) | 1942-09-10 | 1942-09-10 | Verfahren zum Herstellen von Koerpern aus inhomogen zusammengesetzten Massen, z. B. zum Verleimen von Einzelteilen aus Holz, unter der Einwirkung elektrischer Hochfrequenzfelder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES5139D DE885452C (de) | 1942-09-10 | 1942-09-10 | Verfahren zum Herstellen von Koerpern aus inhomogen zusammengesetzten Massen, z. B. zum Verleimen von Einzelteilen aus Holz, unter der Einwirkung elektrischer Hochfrequenzfelder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE885452C true DE885452C (de) | 1953-08-06 |
Family
ID=7471200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DES5139D Expired DE885452C (de) | 1942-09-10 | 1942-09-10 | Verfahren zum Herstellen von Koerpern aus inhomogen zusammengesetzten Massen, z. B. zum Verleimen von Einzelteilen aus Holz, unter der Einwirkung elektrischer Hochfrequenzfelder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE885452C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE927760C (de) * | 1949-11-01 | 1955-05-16 | Siemens Ag | Einrichtung zur Waermebehandlung elektrisch leitender oder nichtleitender Stoffe mittels mittel- oder hochfrequenter Stroeme, insbesondere zum Widerstandsschweissen |
| DE1161368B (de) * | 1958-10-14 | 1964-01-16 | Siemens Elektrogeraete Gmbh | Hochfrequenz-Strahlungsherd |
-
1942
- 1942-09-10 DE DES5139D patent/DE885452C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE927760C (de) * | 1949-11-01 | 1955-05-16 | Siemens Ag | Einrichtung zur Waermebehandlung elektrisch leitender oder nichtleitender Stoffe mittels mittel- oder hochfrequenter Stroeme, insbesondere zum Widerstandsschweissen |
| DE1161368B (de) * | 1958-10-14 | 1964-01-16 | Siemens Elektrogeraete Gmbh | Hochfrequenz-Strahlungsherd |
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