DE885404C - Schaltung fuer Streckenblockanlagen im Eisenbahnsicherungswesen - Google Patents
Schaltung fuer Streckenblockanlagen im EisenbahnsicherungswesenInfo
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- DE885404C DE885404C DEV1722D DEV0001722D DE885404C DE 885404 C DE885404 C DE 885404C DE V1722 D DEV1722 D DE V1722D DE V0001722 D DEV0001722 D DE V0001722D DE 885404 C DE885404 C DE 885404C
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- circuit
- block
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- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 6
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L23/00—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
- B61L23/08—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
- B61L23/10—Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
- Schaltung für Streckenblockanlagen im Eisenbahnsicherungswesen Bei den bisher bekannten Streckenblockanlagen wurden die Abhängigkeiten zwischen den Einrichtun,-en des Streckenblocks und den Signalhebeln durch mechanische Blocksperren oder bei rein elektrischen Stellwerl<en durch Einschaltung entsprechen-der Kontakte der Streckenblockeinrichtungen in die Signalkuppelstromkreise und Signalstellstromkreise hergestellt. Nach der Ausfahrt eines Zuges mußte das Anfangsfeld durch den Wärter von Hand geblockt werden. Die Entblokkung erfolgte ebenfalls von Hand durch den Wärter der vorgelegenen Blockstelle, nachdem der Zug die Blockstrecke geräumt hatte. Erst dann wurde eine erneute Signalstellung möglich. Bei neueren Streckenblockeinrichtungen, wobei es sich, wohlgemerkt, nicht um den automatischen Strekkenblock handelt, erfolgt die Blockung selbsttätig ohne besondere Bedienungshandlung des Wärters beim Auf-Fahrt-Stellen des Ausf ahrtsignals. Lediglich die Entblockung wird nach Räumung der Strecke durch den Wärter der vorgelegenen Blockstelle durch eine besondere Bedienungshandlung eingeleitet. Dementsprechend besitzt der Blockschalter, durch dessen Kontakte die Blockabhängigkeiten hergestellt werden, zwei Magnetsysteme, und zwar ein Gleichstromsystem für die Blockung, kurz Blocker genannt, und ein Wechselstrornsystern für die Entblockung, kurz Entblocker genannt. Beide Systeme arbeiten auf die gleichen Kontakte, d. h. die durch den Blocker betätigten Kontakte werden durch den Entblocker in die Grundstellung zurückgesteuert. Die Anschaltung -des Blockers erfolgt bei mechanischen und elektrischen Stellwerken über Kontakte der Signalhebel, die beimAuf-Fahrt-Stellen
der Flügelkontakt 71 unterbrochen. Unter der Voraussetzung, -daß der Blocker, der Blockpräfer und der Anschaltniagnet 5 richtig gearbeitet haben, d. h. also die Kontakte 12, 32 und Z' 53 geschlossen sind, erhält nun die Signalflügelkupplung6 Festhaltestrom über die Ka-beladergo und den Flügel- kontakt 70. Wird nun bei Ausfahrt des Zuges die isolierte Schiene befahr-en und damit der Magnetschalter der isolierten Schiene erregt, so unterbricht der Kontakt 81 den Signalkuppelstromkreis, so daß der Signalflügel in die Haltstellung zurückfällt. Dabei werden die Flügelkontakte 70 und 72 unterbrochen, während der Kontakt 71- wieder schließt. Gleichzeitig werden die Anschaltmagnete 4 und 5 stromlos. Eine erneute Signalstelfung ist durch den unterbrochenen Kontakt ii des Blockers ausgeschlossen. Würde beim Auf-Halt-Stellen des Signals der Anschaltmagnet 5 nicht abfallen, so ist eine erneute Signalstellung durch den dann unterbrochenen Kontakt 54 im Anschaltstrornkreis des Magnetschalters 4 verhindert. Arbeiten beim Auf-Fahrt-Stellen des Ausfahrsignals der Blocker oder der Blockprüfer nicht ordnungsgemäß, so kommt der über die Kabelader go geführte Festhaltestromkreis der elektrischen Flügelkupplung 6 nicht zustande, weil die Kontakte 12 oder 32 unterbrochen bleiben. Dadurch wird erreicht, daß der Signalflügel sofort nach dem Unterbrechen des Kontaktes 71 in die Haltstellung zurückfällt. Haben der Blocker und der Blockprüfer beim Auf-Fahrt-Stellen des Ausfahrsignals ordnungsgemäß gearbeitet, so ist eine erneute Signalstellung erst dann möglich, wenn nach dem Zurück-kehren des Blockprüfers 2, 3 in die Grundstellung der Kontakt 22 und nach Eingang der Rückblockung der Kontakt ii wieder geschlossen sind.
Claims (2)
- PATENTANS PR ÜC H E: i. Schaltung für Streckenblockanla-en im I b Eisenbahnsicherungswesen mit Blockschaltern, die beim Auf-Fahrt-Stellen der Signale selbsttätig, ohne zusätzliche Bedienungshandlung des Wärters geblockt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung des Blockers (i) und des Blockprüfers (2, 3) beim Auf-Fahrt-Stellen des Signals durch Kontakte erfolgt, die abhängig vom Signalflügel, im besonderen von über Signalflügelkontakte gesteuerte Magnetzn schalter (4, 5) betätigt werden.
- 2. Schaltung für Streckenblockanlagen mit Blockschaltern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltstromkreise der Magnetschalter (4, 5) über einen in Grundstellu,ng geschlossenen und im letzten Teil der Flügelbewegung öffnenden bzw. Über einen in Grundstellung geöffneten und im ersten Teil der Flügelbewegung schließenden Flügelkontakt (71, Z' 72) geführt sind. j. Schaltung für Streckenblockanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltestromkreis der elektrischen Flügelkupp- lung (6) über einen spätschließenden Flügelkontakt (7) geführt ist. 4. Schaltung für Streckenblockanlagen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß inden Haltestromkreis der elektrischen Flügelkupplung (6) Kontakte (12, 13) des Blockers (i) und Kontakte (22, 322) des Blockprüfers (:2, 3) eingeschaltet sind. 5. Schaltung für Streckenblockanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschaltstromkreis der elektrisch-en FlÜgelkupplung (6) über einen in Reihe mit dem Kontakt (22) des Blockprüfers (:2, 3) ge#schalteten Kontakt (54) des Magnetschalters (5) geführt ist. 6. Schaltung für Streckenblockanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Magnetschalter (5) über einen eigenen Kontakt (52) seinen Haltestromkreis bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV1722D DE885404C (de) | 1945-03-03 | 1945-03-03 | Schaltung fuer Streckenblockanlagen im Eisenbahnsicherungswesen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV1722D DE885404C (de) | 1945-03-03 | 1945-03-03 | Schaltung fuer Streckenblockanlagen im Eisenbahnsicherungswesen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE885404C true DE885404C (de) | 1953-08-03 |
Family
ID=7569785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV1722D Expired DE885404C (de) | 1945-03-03 | 1945-03-03 | Schaltung fuer Streckenblockanlagen im Eisenbahnsicherungswesen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE885404C (de) |
-
1945
- 1945-03-03 DE DEV1722D patent/DE885404C/de not_active Expired
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