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DE885198C - Schichten fuer photomechanische Reproduktion und Verfahren zur Herstellung von Druckformen - Google Patents

Schichten fuer photomechanische Reproduktion und Verfahren zur Herstellung von Druckformen

Info

Publication number
DE885198C
DE885198C DENDAT885198D DE885198DA DE885198C DE 885198 C DE885198 C DE 885198C DE NDAT885198 D DENDAT885198 D DE NDAT885198D DE 885198D A DE885198D A DE 885198DA DE 885198 C DE885198 C DE 885198C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acenaphthene
formula
printing forms
production
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT885198D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr Neugebauer
Martha Dr Tomanek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kalle GmbH and Co KG
Original Assignee
Kalle GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE885198C publication Critical patent/DE885198C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/0045Photosensitive materials with organic non-macromolecular light-sensitive compounds not otherwise provided for, e.g. dissolution inhibitors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

Erteilt auf Grund des Ersten tXberleitungsgesetzes vom 8. Juli 1949
(WiGBl. S. 175)
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
AUSGEGEBEN AM 3. AUGUST 1953
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Jfc 885 198 KLASSE 57d GRUPPE 2 σι
K 9667IV a j 57 d
Dr. Martha Tomanek, Wiesbaden-Biebrich und Dr. Wilhelm Neugebauer, Wiesbaden-Biebrich
sind als Erfinder genannt worden
KaUe & Co. Aktiengesellschaft, Wiesbaden-Biebrich
Schichten für photomechanische Reproduktion und Verfahren zur Herstellung von Druckformen
Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 18. April 1Θ51 an
Patentanmeldung bekanntgemacht am 30. Oktober 1952
Patenterteilung bekanntgemadit am 18. Juni 1953
Man ist neuerdings bestrebt, das für photomechanische Reproduktionsverfahren benötigte lichtempfindliche Material ohne die lange Zeit übliche Mitverwendung von im Licht härtbaren Kolloidsubstanzen herzustellen. Bei einem ohne Kolloid hergestellten lichtempfindlichen Material ist es erforderlich, daß entweder die zur Erzeugung eines Bildes dienende lichtempfindliche Substanz selbst oder ihre bei der Belichtung unter der Vorlage entstehenden Licht-Umwandlungsprodukte in der Lage sind, fette Farbe aufzunehmen und bei den Beanspruchungen des Vervielfältigungsprozesses genügend lange festzuhalten.
Es ist nun gefunden worden, daß Abkömmlinge des Acenaphthene entsprechend einer der allgemeinen Formehl,
oder
X2 X1
in denen X1 und X2 stehen, für Halogen oder eine Nitro-, Alkoxy-, acylierte Amino- oder acylierte Oxygruppe oder einen Äcylrest — CO — R, in dem R einen aromatischen, einen gesättigten oder einfach ungesättigten aliphatischen oder einen aromatisch substituierten gesättigten oder einfach ungesättigten
aliphatischen Rest bedeutet, mit großem Vorteil zur Herstellung der lichtempfindlichen Schicht bei Material Verwendet werden, das zur Herstellung einer Druckform auf photomechanischem Wege dient. Härtbare Kolloide sind dabei entbehrlich.
Das Verfahren zur Herstellung einer Druckform besteht darin, daß das mit einem Acenaphthenabkömmling nach der Erfindung erzeugte lichtempfindliche Material unter einer Vorlage belichtet ίο und durch Behandlung mit verdünnter Säure entwickelt wird, worauf dann die so erhaltene Druckform von Hand oder auf der Druckmaschine mit fetter Farbe in Gegenwart von etwas Wasser eingefärbt wird. Beispiele der gemäß der Erfindung zu verwendenden Acenaphthenabkönxmlinge sind folgende:
5-Nitro-acenaphthen (F. — ιοί bis io2ö C) mit der Formell, beschrieben von Sachs und Mosebach, »Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft«, 44. Jahrg. (1911), S. 2854;
ao 5-Chlor-acenaphthen (F. = 70,5° C) mit der Formel 2, beschrieben von Crompton und Walker, »Journal of the Chemical Society«, London (1912), Bd. ior, S. 959;
5-Acetyl-acenaphthen (F. = 75° C, Kp. = 361° C) mit der Formel 3, beschrieben von Graebe und Guinsbourg, »Annalen der Chemie«, Bd. 327 (1903), S. 91 bis 92;
5-Benzoyl-acenaphthen (F. = 100 bis ioi° C) mit der Formel4, beschrieben von Dziewonski und Rychlik, »Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft«, 58. Jahrg. (1925), S. 2241;
6-Nitro-5"benzoyl-acenaphthen (F. = 169 bis 171° C) mit der Formel 5, beschrieben von Dziewonski und Rychlik, »Berichte der Deutschen Chemischen Ge- Seilschaft«, 58. Jahrg. (1925), 8^2248;
S-Acetyl-ainino-acenaphthen (F. = 192° C) mit der Formel 6, beschrieben von Sachs und Mosebach, »Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft«, 44. Jahrg. (1911), S. 2856;
5-Cinnamoyl-acenaphthen (F. = 102 bis 103° C) mit der Formel 7; erhältlich aus 5-Acetyl-acenaphthen und Benzaldehyd in Gegenwart von wäßrig-alkoholischer Natronlauge;
5-(2-Chlor-cinnamoyl)-acenaphthen (F. = 1130C) mit der Formel 8, beschrieben von Fleischer und Wolff, »Berichte der Deutschen Chemischen"Gesellschaft«, 53. Jahrg. (1920), S. 926;
5-(4-Chlor-cinnamoyl)-acenaphthen (F. = 135 bis 1360C) mit der Formel 9; erhältlich aus 5-Acetylacenaphthen und 4-Chlor-benzaldehyd in alkoholischwäßriger Natronlauge;
5-(4-Methoxy-cinnamoyl)-acenaphthen (F. = 96 bis 980C) mit der Formel 10; erhältlich durch Kondensation einer alkoholischen Lösung von 5-Acetylacenaphthen mit Anisaldehyd in Gegenwart von Alkali;
5-(2-Nitrö-cinnamoyl)-acenaphthen (F. = 160 bis 163° C) mit der Formel ri; erhältlich durch Kondensation einer alkoholischen Lösung von 5-AcetyI-acenaphthen mit 2-Nitrobenzaldehyd in Gegenwart von Alkali;
5-Methoxy-acenaphthen (F. = 60° C) mit der Formel 12; erhältlich aus 5-Oxyacenäphthen durch Methylierung mit Dimethylsulfat in Gegenwart von Alkali.
Die Erfindung wird so ausgeführt, daß man Lösungen der zu verwendenden Abkömmlinge des Acenaphthene auf eine geeignete Unterlage aufbringt, beispielsweise auf eine Metallplatte, insbesondere aus Aluminium, die mit einer chemisch oder elektrochemisch erzeugten Aluminiumoxyddeckschicht versehen sein kann. Das Aufbringen der Lösung kann beispielsweise in einer Plattenschleuder vorgenommen werden. Die beschichtete Unterlage wird getrocknet. Für die Herstellung der Lösungen können organische Lösungsmittel wie Alkohole, Dioxan, Glykoknonomethyläther, Pyridin, Benzol oder Lösungsmittelgemische benutzt werden.
Man kann auch Gemische verschiedener Acenaphthenverbindungen verwenden. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die einzelnen Verbindungen große Kristallisationsneigung besitzen. Man erreicht bei Verwendung von Gemischen mehrerer Acenaphthenverbindungen eine gleichmäßigere Beschichtung der Unterlagen.
Um die Druckformen aus dem so erhaltenen lichtempfindlichen Material herzustellen, wird dieses hinter einer Kopiervorlage belichtet^ Die Belichtung kann beispielsweise mit Bogen- oder Quecksilberlampen ausgeführt werden. Dabei bleichen an den vom Licht getroffenen Stellen die meist gelbgefärbten Acenaphthenverbindungen aus.
Die auf diese Weise erzeugte Kopie wird mit verdünnter Säure, z. B. Phosphorsäure, Schwefelsäure oder Salpetersäure, vorteilhaft mit einem kleinen Zusatz von Alkohol oder anderen organischen Lösungsmitteln wie Aceton, Methyl-äthyl-keton u. a., behandelt und anschließend mit fetter Farbe in Gegenwart von etwas Wasser eingerieben. Die Farbe bleibt nur an den vom Licht getroffenen Stellen haften und wird an den nicht vom Licht getroffenen Stellen abgestoßen.
Auf diese Weise erhält man nach negativen Vorlagen positive Bilder und Druckformen oder nach positiven Vorlagen negative Bilder und Druckformen.
Die gemäß der Erfindung hergestellten Druckplatten sind in unbelichteten! Zustand bei Zimmertemperatur längere Zeit gut lagerfähig. Wenn die Lichtempfindlichkeit des verwendeten Acenaphthenabkömmlings sehr groß ist und ihre Haltbarkeit an sich nicht sehr befriedigt, was z. B. bei 5-Cinnamoylacenaphthen der Fall ist, das durch seinen ungesättigten Charakter lichtempfindlicher und weniger haltbar ist, so kann die Haltbarkeit durch Zusatz von Polymerisationsinhibitoren verbessert werden, Beispiels- 1.15 weise bewirkt der Zusatz einer aromatischen Hydroxylverbindung, eines Chinons oder eines Farbstoffs der Thiazinreihe zur lichtempfindlichen Schicht eine Erhöhung der Lagerfähigkeit von vielen Monaten in unbeachtetem und, trockenem Zustand bei Zimmertemperatur. Als wirksame Polymerisationsinhibitoren werden beispielsweise genannt: Phenole wie Hydrochinon, Chinone wie p-Benzochinon, p-Toluchinon und Chloranil (2-, 3, 5, o-Tetrachlor-benzo-chinon-i, 4) und Farbstoffe der Thiazinreihe wie Thionin (Schultz, Farbstofftabellen, 7. Ausg. [1931], Bd. 1, S. 448,
Nr. 1036), Thioninblau G (a. a. O. S. 452, Nr. 1042), Methylenblau B (a. a. O. S. 449, Nr. 1038), Toluidinblau O (a. a. O. S. 451, Nr. 1041) und ähnliche.
Im allgemeinen genügt der Zusatz sehr kleiner Mengen der Polymerisationsinhibitoren, beispielsweise sind in den meisten Fällen Mengen von etwa 0,1 °/0, auf die verwendete Acenaphthenverbindung berechnet, ausreichend. Praktisch verfährt man so, daß die Polymerisationsinhibitoren den Beschichtungslösungen zugesetzt werden, welche die lichtempfindlichen Verbindungen enthalten.
Beispiele
i. Die Lösung von 2 Teilen von 6-Nitro-5-benzoylacenaphthen (Formel 5) in 100 Teilen Glykolmonomethyläther wird auf eine gegebenenfalls mechanisch angerauhte Aluminiumplatte aufgebracht und getrocknet. Das Aufbringen der Lösung kann beispielsweise mittels einer Plattenschleuder erfolgen. Man belichtet die Schichtseite des trockenen Materials unter einer negativen Vorlage, bei Verwendung einer iS-Ampere-Bogenlampe in 60 cm Abstand etwa 8 Minuten, entwickelt die belichtete Schicht durch Überwischen mit 5%iger Phosphorsäure mit einem Zusatz von 5 °/0 Alkohol, und reibt die entwickelte Folienoberfläche mit fetter Farbe ein. Es erscheint ein positives Bild der negativen Vorlage, von dem nach dem Einspannen der Druckform in eine Offsetmaschine gedruckt werden kann.
2. Man verfährt wie im Beispiel 1, verwendet aber zum Beschichten der Aluminiumfolie die Lösung eines Gemisches, bestehend aus 1 Teil 5-Nitro-acenaphthen (Formel 1) und 1 Teil 5-Chlor-acenaphthen (Formel 2) in 100 Teilen Alkohol und erhält bei der weiteren Aufarbeitung ebenfalls ein positives Bild.
3. Man beschichtet eine anodisch oxydierte Aluminiumfolie mit einer Lösung von 2 Teilen 5-Benzoylacenaphthen (Formel 4) in 100 Teilen eines Gemisches aus gleichen Teilen Dioxan und Alkohol. Nach dem Trocknen belichtet man die beschichtete Folie unter einer negativen Vorlage und entwickelt sie dann durch Überwischen mit 3%iger Schwefelsäure oder 3°/oiger Salpetersäure mit einem 3%igen Zusatz von Methvl-äthyl-keton. Die entwickelte Oberfläche wird mit fetter Farbe eingerieben, und man erhält nach der negativen Vorlage eine positive Druckform.
4. Zum Beschichten einer Aluminiumplatte verwendet man eine Lösung, die 2 Teile 5-Acetyl-acenaphthen (Formel 3) und 1 Teil 5-Methoxy-acenaphthen (Formel 12) in 100 Teilen Alkohol enthält, trocknet die beschichtete Platte, belichtet sie unter einer negativen Vorlage und entwickelt sie durch etwa ι bis 2 Minuten langes Baden in 5%iger Essigsäure mit einem Zusatz von 5 °/0 Alkohol. Die entwickelte Platte wird mit fetter Farbe eingerieben, und man erhält eine positive Druckform.
5. Man löst 2,5 Teile s-Acetvlamino-acenaphthen (Formel 6) in 100 Teilen Glykolmonomethyläther und verfährt im übrigen wie im Beispiel 1. Man erhält aber negative Bilder nach negativen Vorlagen und positive Bilder nach positiven Vorlagen.
6. Zum Beschichten einer Aluminiumfolie verwendet man eine Lösung, die man durch Auflösen eines Gemisches aus 1 Teil 5-Cinnamoyl-acenaphthen (Formel 7), ι Teil 5-(2-Chlor-cinnamoyl)-acenaphthen (Formel 8) und 0,1 Teil Hydrochinon in 100 Teilen eines Gemisches aus gleichen Teilen Dioxan und Alkohol erhält. Die so beschichtete Platte wird getrocknet und I Minute unter einer negativen Vorlage belichtet. Man entwickelt sie durch Überwischen mit 3%iger Phosphorsäure und reibt sie dann mit fetter Farbe ein. Auf diese Weise erhält man positive Druckformen. Der Zusatz von Hydrochinon bewirkt eine Erhöhung der Lagerfähigkeit der lichtempfindlich gemachten Aluminiumplatte in unbelichteten! Zustand.
7. Man verfährt wie im Beispiel 6, verwendet aber zum Beschichten der Folie die Lösung eines Gemisches aus ι Teil 5-(4-Methoxy-cinnamoyl)-acenaphthen (Formel io), 1 Teil 5-(4-Chlor-cinnamoyl)-acenaphthen (Formel 9) und 0,1 Teil p-Toluchinon oder 0,1 Teil p-Benzochinon in 100 Teilen Glykolmonomethyläther.
Der Zusatz von p-Benzochinon oder p-Toluchinon bewirkt eine Lagerfähigkeit von vielen Monaten der beschichteten Platten in unbelichtetem oder trockenem Zustand bei Zimmertemperatur, während die Platte ohne solchen Zusatz bereits nach einigen Tagen unbrauchbar ist.
8. Man löst 1 Teil 5-(2-Nitro-cinnamoyl)-acenaphthen (Formel 11), 1 Teil 5-Acetyl-acenaphthen (Formel 3) und 0,1 Teil Chloranil in 100 Teilen Alkohol, beschichtet eine Aluminiumplatte mit dieser Lösung und trocknet sie. Dann belichtet man die Schichtseite 2 Minuten unter einer negativen Vorlage, entwickelt die belichtete Platte durch Überwischen mit 3°/oiger Phosphorsäure und reibt sie mit fetter Farbe ein. Man erhält auf diese Weise eine positive Druckform. Der Zusatz von Chloranil bewirkt eine Erhöhung der Lagerfähigkeit.
9. Man verfährt wie im Beispiel 8, verwendet aber zum Beschichten die Lösung eines Gemisches aus ι Teil s-Cinnamoyl-acenaphthen (Formet), 1 Teil 5-(4-Methoxycinnamoyl)-acenaphthen (Formel 10) und 0,1 Teil Methylenblau B oder Thionin in 100 Teilen Alkohol. Der Zusatz dieser Thiazinfarbstoffe bewirkt erhöhte Lagerfähigkeit der beschichteten Platte in unbelichtetem Zustand.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Verwendung von Abkömmlingen des Acenaphthens entsprechend einer der allgemeinen Formeln
    I2C-
    — CHo
    oder
    X2 X1
    in denen X1 und X2 stehen für Halogen oder eine Nitro-, Alkoxy-, acylierte Amino- oder acylierte Oxygruppe oder einen Acy lrest—CO— R, in dem R einen aromatischen, einen gesättigten oder einfach
    ungesättigten aliphatischen oder einen aromatisch substituierten gesättigten oder einfach ungesättigten aliphatischen Rest bedeutet, als lichtempfindliches Beschichtungsmaterial für die photomechanische Herstellung von Bildern und Druckformen, gegebenenfalls in Kombination mit Polymerisationsinhibitoren.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Druckformen auf photomechamschem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß Schichtträger, vorteilhaft aus Metall, mit Abkömmlingen des Acenaphthens gemäß Anspruch i beschichtet, unter einer Vorlage belichtet, mit verdünnter Säure behandelt und in Gegenwart von Wasser mit fetter Farbe eingefärbt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Aluminium als Schichtträger.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    ©5294 7.53
DENDAT885198D 1951-04-17 Schichten fuer photomechanische Reproduktion und Verfahren zur Herstellung von Druckformen Expired DE885198C (de)

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