DE885165C - Neue UEbertragungsvorrichtung fuer elektrische Recheneinrichtungen und andere Verwendungszwecke - Google Patents
Neue UEbertragungsvorrichtung fuer elektrische Recheneinrichtungen und andere VerwendungszweckeInfo
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 3. AUGUST 1953
H 8377 IXb 142m
Die Erfindung betrifft eine neue Übertragungsvorrichtung, die zahlreiche Anwendungen finden kann,
insbesondere aber für die Herstellung elektrischer Recheneinrichtungen.
Elektrische Recheneinrichtungen sind bekannt, die Vorrichtungen verwenden, welche gestatten, verschiedene
Rechenoperationen, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, mit Hilfe elektrischer
Spannungen durchzuführen. Diese Vorrichtungen bestehen oft aus Verbindungen von Spannungsteilern
und Übertragern.
So kann eine solche Vorrichtung beispielsweise aus der Verbindung von drei Übertragern bestehen, deren
jeder zwei Wicklungen besitzt, von denen eine mit mehreren Abnahmeklemmen ausgestattet ist, und
wobei die drei Wicklungen mit mehreren Abnahmeklemmen derart in Reihe liegen, daß sie einen geschlossenen
Stromkreis bilden. Es ist bekannt, daß, wenn an die nicht mit mehreren Abnahmeklemmen
versehenen Wicklungen zweier dieser Übertrager Spannungen F1 bzw. F2 gleicher Frequenz und Phase
angelegt werden, man an den Endklemmen der nicht mit mehreren Abnahmeklemmen versehenen Wicklung
des dritten Übertragers eine Spannung F3 derselben
Frequenz und ungefähr derselben Phase wie die Spannungen F1 und F2 erhält und daß zwischen
diesen drei Spannungen ungefähr folgende Beziehung besteht:
F1Z1+F2Z2+ F3X3 = 0,
in welcher X1, X2 und X3 Koeffizienten bedeuten,
deren Größe von den verwendeten Abnahmeklemmen abhängt.
Es muß jedoch bemerkt werden, daß diese Be-.
ziehung nur sehr unvollkommen erfüllt wird, denn ίο die Spannung F3 hängt nicht nur von den Speisespannungen
F1 und F2 und den durch die verwendeten
Abnahmeklemmen bestimmten Koeffizienten X1, X2 und X3 ab, sondern auch von der Stärke des
von der nicht mit Abnahmeklemmen versehenen Wicklung des dritten Übertragers gelieferten Stroms.
Wohlverstanden kann die Anzahl der in eine solche Verbindung eingeschalteten Übertrager beliebig groß
sein, was zu folgender Beziehung führt:
V1X1-^V2X2 ... +VnXn = O. (ι)
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die
obige Gleichung in fast vollkommener Weise erfüllt.
Diese neue Vorrichtung für elektrische Recheneinrichtungen,
im folgenden Rechennetzwerk genannt,
,- ist vox allem dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest ein Netzwerk aufweist, das zumindest zwei
Vierpole*besitzt, deren jeder eine erste Selbstinduktion aufweist, die an ihren beiden Enden eine erste und
äo eine zweite Klemme besitzt, ferner eine zweite Selbstinduktion,
die an ihren Enden eine dritte und eine vierte Klemme besitzt, welche beiden Selbstinduktionen
unter sich gleich sind, und wobei ein erstes Kapazitätspaar. (K + X) vorhanden ist, dessen eine
Kapazität die genannte erste und dritte Klemme und die andere die genannte zweite und vierte Klemme
verbindet, und ein zweites Kapazitätspaar (K— X), dessen eine Kapazität die genannte erste und vierte
Klemme verbindet und dessen andere die genannte zweite und dritte Klemme verbindet, wobei K einen
festen positiven Wert und X einen beliebigen zwischen — K und + K liegenden Wert besitzt, und die genannten
zweiten Selbstinduktionen aller Vierpole des
Netzwerks parallel geschaltet sind und die Scheinleitfähigkeit einer jeden dieser Selbstinduktionen für
eine gegebene Frequenz für alle Vierpole gleich, und zwar gleich der Hälfte der Summe der Scheinleitfähigkeiten
der an eine beüebige dieser Klemmen angeschlossenen Kapazitäten ist.
Es ist darauf hinzuweisen, daß der Begriff Scheinleitfähigkeit im Sinne der komplexen Scheinleitfähigkeit
gebraucht wird.
Bekanntlich ist die Scheinleitfähigkeit eines Stromkreises,
in den beispielsweise in Reihe ein Widerstand R, eine Induktanz L und eine Kapazität C geschaltet
ist:
Demzufolge ist, wenn die Scheinleitfähigkeit eines Kondensators durch + K ausgedrückt ist, die Scheinleitfähigkeit
einer Induktanzwicklung, welche hinsichtlich
ihres absoluten Wertes gleich der des Kondensators ist, d. h, der Scheinleitfähigkeit einer Wicklung,
die mit dem Kondensator in Resonanz geschaltet ist, durch —K auszudrücken, wie dies in
der-nachfolgenden Beschreibung geschieht.
Aus letzterem Merkmal folgt, daß in jedem für
sich betrachteten Vierpol jede Selbstinduktion durch
die Kondensatoren auf obige Frequenz abgestimmt ist, wenn man die andere Selbstinduktion kurzschließt.
Bei einer Ausführungsart umfaßt die Vorrichtung einen Vierpol, in welchem das Ende einer Selbstinduktion
mit jedem Ende der anderen Selbstinduktion über einen veränderlichen Kondensator verbunden
ist, wobei die Summe der beiden an einer Klemme liegenden Kapazitäten gleichbleibt.
Die Erfindung betrifft weiter einerseits eine vollständige
Recheneinrichtung, die aus der Verbindung von zumindest zwei vervollkommneten Netzwerken
obiger Bauart besteht, und andererseits die verschiedenen Anwendungen eines solchen Rechennetzwerks
bzw. einer solchen vollständigen Einrichtung.
Weitere Merkmale der Erfindung und ihre An-Wendungen gehen aus der folgenden Beschreibung
hervor.
In den nur beispielsweise gebrachten Zeichnungen stellt dar
Abb. ι das Schaltbild eines erfindungsgemäßen Rechennetzwerks in seiner allgemeinsten Form, d. h.
N Vierpole umfassend, deren sämtliche Kapazitäten veränderlich sind und sich sogar paarweise aufheben
können,
Abb. 2 einen schematischen Schnitt durch einen veränderlichen Kondensator, der in einem solchen
Netzwerk vorteilhaft verwendet werden könnte,
Abb. 3 bis 5 verschiedene Abarten der erfindungsgemäßen Rechennetzwerke,
Abb. 6 und 7 Verbindungen solcher Rechennetzwerke,
Abb. 8 eine industrielle Anwendung vorliegender Erfindung.
Bei dem in Abb. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt das erfindungsgemäße Rechennetz-
werk N Vierpole r, 2 ... P, P + χ ... N (wobei P kleiner als IV ist), von denen nur die beiden Vierpole ι und N vollständig dargestellt sind, während
die anderen nur durch einfache Rechtecke wiedergegeben sind. .
Jeder Vierpol besitzt zwei Eingangsklemmen ii°,
ii6 und zwei Ausgangsklemmen I2a, I26. Eine Selbstinduktion
13 der Scheinleitfähigkeit K ist zwischen
die beiden Eingangsklemmen iia, ii* geschaltet und
eine Selbstinduktion 14 gleicher Scheinleitfähigkeit zwischen die beiden Ausgangsklemmen ia°, T2h.
Eine jede der beiden Eingangsklemmen iia, n6
ist in symmetrischer Weise mit den Ausgangsklemmen 12° bzw. i26 über zwei veränderliche Kondensatoren
verbunden, von denen der eine, 15, die Scheinleitfähigkeit
(K + X) besitzt und der andere, 16, die Scheinleitfähigkeit (K ~ X).
Für eine gegebene Frequenz besitzt einerseits der Ausdruck K einen gleichbleibenden Wert für einen
gegebenen Vierpol und kann andererseits der Wert X in jedem Vierpol zwischen — K und + K schwanken,
doch bleibt dieser Wert trotz seiner Veränderungen immer für die vier Kondensatoren 15 und 16 des genannten
Vierpols gleich, mit anderen Worten, die beiden Kondensatoren eines jeden Paares 15, 16
können eine zwischen 0 und 2 K veränderliche Scheinleitfähigkeit aufweisen.
Man erkennt, daß, wenn man unter diesen Bedingungen eine beliebige der beiden Selbstinduktionen
kurzschließt, die andere Selbstinduktion auf die betrachtete Frequenz abgestimmt ist, da bekanntlich
Resonanz eintritt, wenn die Summe der,Scheinleitfähigkeiten
des Stromkreises ο ist. Diese Bedingung ist tatsächlich gut erfüllt, denn bei einem solchen
Kurzschluß ist: einerseits jedem Kondensator 16 ein Kondensator 15 parallel geschaltet, und ihre Gesamtscheinleitfähigkeit
(K + X) + (K — X) ist gleich 2 K, und andererseits liegen die beiden aus je zwei Kondensatoren
gebildeten Gruppen in Reihe, was für die Kondensatoren die Gesamtscheinleitfähigkeit K ergibt.
Diese Gesamtscheinleitfähigkeit der Kondensatoren hebt die Scheinleitfähigkeit —K der nicht kurzgeschlossenen
Selbstinduktion gut auf.
Alle Vierpole sind parallel geschaltet, wobei die Ausgangsklemmen 12", I26 der Vierpole 1 bis P und
die Eingangsklemmen ii°, n6 der Vierpole (P + 1)
bis N z. B. in einem gemeinsamen mittleren Klemmenpaar 17°, iyb vereinigt sind. In der Folge sollen die
nicht unmittelbar mit den mittleren Klemmen 17°, 17s
verbundenen Eingangsklemmen na, n6 Eingangsklemmen
des Netzwerks genannt werden und entsprechend die nicht unmittelbar mit den mittleren Klemmen 17°, 17 b verbundenen Ausgangsklemmen ΐ2α, 121
Ausgangsklemmen des Netzwerks.
Es versteht sich von selbst, daß man alle Selbst-Induktionen
14 und 13, die unmittelbar mit den Klemmen ija bzw. xyb verbunden sind, durch eine einzige
(in der Abbildung durch gestrichelte Linien angedeutete) mittlere Selbstinduktion 18 ersetzen kann, deren
Scheinleitfähigkeit gleich der Summe der Scheinleitfähigkeiten der genannten Selbstinduktionen 14und 13
ist. In der Folge soll dies immer geschehen.
Dies vorausgesetzt, legt man an die Eingangsklemmen na des Netzwerks gegebene Potentiale von der
Frequenz an, auf welche alle Vierpole eingestellt sind, und an die entsprechenden Klemmen xxh dazu symmetrische
Potentiale; dann entstehen an den Ausgangs- - klemmen I2a und I2& der Zelle symmetrische Potentiale.
Die angelegten und die so erzeugten Potentiale sind durch ein allgemeines Gesetz
F1Z1 + V2X2 + ... VnXn = O (i)
miteinander verbunden, worin X1, X2 · ■ ■ Xn die zu
den verschiedenen Vierpolen gehörenden Werte X bedeuten.
Um sich davon zu überzeugen, genügt es, zunächst z. B. zwei Vierpole 1 und N zu betrachten, die als
allein vorhanden vorausgesetzt werden. Wenn man die Gleichungen niederschreibt, die laut dem Kirchhoffschen
Gesetz besagen, daß die Summe der Ströme an den beiden mittleren Klemmen 17", 17 b gleich ο ist,
so gelangt man nach Addition dieser Gleichungen Glied für Glied und Kürzung zu folgender Gleichung:
F1Z1+ VnXn = O.
Es würde genügen, dieselbe Rechnung zu wiederholen, indem man die anderen Vierpole anfügt, um
die obige allgemeine Formel 1 aufzustellen.
Wenn die Spannungen in Phase sind, so bezeichnen F1, F2 ... Vp, Vp + ι ... Vn der Gleichung (1) nach
Belieben Momentanwerte oder mittlere Spannungen.
Wenn hingegen die Spannungen nicht in Phase sind, so kann man die Momentanwerte F1 — Vn folgendermaßen
ausdrücken:
F1 = P1 sin cot + Q1 cos ω t,
Vn = Pn sin ω t + Qn cos ω t.
Die Gleichung (ι) zerlegt sich also in zwei Gleichungen,
deren eine die Komponenten P und die andere die KomponentenQ enthält:
. P1X1+ P2X2+ ... +PnXn = 0,
Q1X^Q2X2+ .., + QnXn = 0.
Hierdurch wird dieser Fall auf den Fall phasengleicher Spannungen zurückgeführt.
Vor allem folgende Ursachen bedingen Abweichungen von dem durch obige Gleichung (1) ausgedrückten
Gesetz: I. der Scheinwiderstand bzw. die Scheinwiderstände, die bei den praktischen Anwendungen
des Netzwerks an die Ausgangsklemmen desselben angeschaltet werden, sind nicht unendlich groß, wie wir
später sehen werden; 2. die verschiedenen Selbstinduktionsspulen des genannten Stromkreises weisen
innere Widerstände auf; 3. die Regelung der Scheinleitfähigkeit dieser Selbstinduktionsspulen ist unvollkommen.
Es soll nun gezeigt werden, daß diese Abweichungen in der genannten Gleichung nur von zweiter Größen-Ordnung
sind.
Dies besagt z. B., daß, wenn der an die Ausgangsklemmen eines Netzwerks angeschaltete Scheinwiderstand
2oomal größer ist als diejenigen der Selbstinduktionen, welche in diesem Netzwerk enthalten sind, die
inneren Widerstände dieser Selbstinduktionen gleich 1Z200 ihrer Scheinwiderstände sind, die Scheinleitfähigkeit
dieser Selbstinduktionen auf 1Z200 genau eingeregelt
wurden, die durch diese verschiedenen Ursachen in den obigen Gleichungen entstehenden Abweichungen
von der Größenordnung 1Z40000 sind.
Zwecks Vereinfachung soll nur der Fall der Vierpole ι und -N allein betrachtet werden.
Es sei: A1 die Scheinleitfähigkeitsabweichung der
Selbstinduktion 18 von ihrem Sollwert; k2 die Scheinleitfähigkeitsabweichung
der Selbstinduktion 13 des Vierpols N von ihrem Sollwert; k3 die Scheinleitfähigkeitsabweichung
aus dem Grunde, daß der an die Ausgangsklemmen ΐ2α, I26 des Vierpols N angeschaltete
Scheinwiderstand nicht unendlich groß ist; F1 und
— F1 die an die Eingangsklemmen 11 a bzw. ΐΐδ des
aus den Vierpolen 1 und N gebildeten Netzwerks angelegten, als symmetrisch angenommenen Potentiale;
F2 und —F2 die symmetrischen Potentiale an den
Ausgangsklemmen 12s bzw. I2b des Netzwerks; U und
— Ϊ7 die symmetrischen Potentiale an den Klemmen
τηα bzw. iyh; die Summe der von der Klemme xja abgehenden
oder dort ankommenden Ströme ist nach dem Kirchhoffschen Gesetz offensichtlich gleich o.
Diese Ströme können wie folgt ausgedrückt werden:
a) in dem linken Zweig 17° —I2° — ii°: (K1 + X1)
(U—F1) (d.h. das Produkt der Scheinleitfähigkeit
und der Potentialdifferenz zwischen den Punkten ii°
und 17»),
b) in dem linken Zweig 17° — i2a — ii5: (Kt — X1)
(U + F1),
c) in dem mittleren Zweig 17" — 17*:
(_ K1-Kn + k) (U+U),
d) in dem rechten Zweig 17" — ii° — I2a:
(Kn+ Xn) (U-Vn),
e) in dem rechten Zweig 170—ii° —I26:
(Kn - Xn) (U + Vn) .
Wenn man diese fünf Werte addiert und kürzt, erhält man folgende Gleichung:
kvU — V1X1- VnXn = 0.
20
Andererseits ist die Summe der von der rechten Ausgangsklemme i2a abgehenden oder dort ankommenden
Ströme ebenfalls gleich 0.
Diese können wie folgt ausgedrückt werden:
a) in dem Zweig 120 — ii°—17": (Kn + Xn)
(Vn-U);
b) in dem Zweig 12° — ii* —176: (Kn — Xn)
(Vn + U);
c) in dem Zweig 12° — 126: (-Kn + k2 + ks)
(Vn + Vn).
Wenn man diese drei Werte addiert und kürzt, so erhält man folgende Gleichung:
(h+h)VN— UXn =0.
Aus obigen Gleichungen ergibt sich:
Ftf =
(2)
I
Xn
Man erkennt, daß dieser Ausdruck sich von dem der oben angegebenen theoretischen Formel
Ftf = —
Xn
nur durch das Auftreten des Koeffizienten
Xn
unterscheidet, welcher Koeffizient nur durch das Vorhandensein des Ausdrucks
von der Einheit abweicht. Nun sind die Scheinleitfähigkeitsabweichungen
A1 und (k2 + ks) von einer
«-fach, z. B. 2oofach, kleineren Größenordnung als die
Scheinleitfähigkeit Xn. Infolgedessen ist der Ausdruck
&1 («2 +
Xn
von der Größenordnung -^5-, also beispielsweise 1^0 000·
Man erkennt also, daß der Ausdruck für das tatsächliche Gesetz (2), welchem das Netzwerk die ihm aufgedrückten
Spannungen unterwirft, bis auf die zweite
Größenordnung mit dem theoretischen Gesetz
>-N
zusammenfällt.
In obiger Beweisführung wurde zur Erleichterung der Rechnung vorausgesetzt, daß die Potentiale am
Netzwerkeingang symmetrisch sind (+ V1 und — F1).
Eine ähnliche, wenn auch etwas längere Beweisführung
mit nichtsymmetrischen Eingangspotentialen (z. B. + F1 und 0) würde zum selben Ergebnis führen.
In dem soeben beschriebenen Beispiel, das die Ausführung eines Rechennetzwerks in seiner allgemeinsten
Form darstellt, wurde angenommen, daß die Kapazitätswerte in gewissen Grenzen (zwischen 0 und 2 K),
und zwar nach einer gleichzeitig angenommenen Regel schwanken.
Im folgenden soll beispielsweise beschrieben werden,
wie man diese konjugierte Veränderung der vier Kapazitäten ein und desselben Vierpols in dem besonderen
Fall erzielen kann, daß diese Veränderung einem linearen Gesetz folgt. Man kann zu diesem Zweck den in
Abb. 2 dargestellten besonderen veränderlichen Kondensator verwenden. Er besteht aus zwei koaxialen
Zylinderwänden, die längs Erzeugenden derselben in zwei gleiche Teile 19,190 und 20,20° zerschnitten sind.
Die äußerenTeile 19,19° bilden die festen Kondensatorbelegungen.
Die die bewegliche Belegungen bildenden inneren Teile 20, 20° drehen sich gleichzeitig gegenüber
den festen Belegungen 19,19" um eine Achse O.
Letztere sind z. B. mit den Eingangsklemmen 21 und 22 eines Vierpols verbunden und die beweglichen
Belegungen 20, 200 mit den Ausgangsklemmen 23 und 24 desselben Vierpols. Wenn man die Kapazität zwisehen
der festen und der beweglichen Belegung für einen Quadranten (der z. B. durch die beiden aufeinander
Senkrechten O Y-O W1 festgelegt sei) mit K bezeichnet
und die Kapazität zwischen denselben beiden Belegungen für einen Winkel YOZ (wobei die Achse
Z-O-Z1 in der Trennebene der beiden beweglichen Belegungen 20, 2Oa liege) mit X, so erkennt man sofort,
daß die Kapazität zwischen den Klemmen 21 und 23 den Wert (K + X) hat, die Kapazität zwischen den
Klemmen 22 und 23 den Wert (K — X) und die Kapazität zwischen den. Klemmen 22 und 24 den Wert
(K + X), wobei X sich von + K (wenn die Achse Z-O-Z1 mit der Achse W-O-W1 zusammenfällt) bis
— K (wenn die Achse Z-O-Z1 sich gegenüber ihrer obigen Stellung um 180° gedreht hat) ändert. 1x5
Wenn die Achse Z-O-Z1 mit der Achse Y-O-Y1 zusammenfällt,
sind die Kapazitäten zwischen den Klemmen 21-23, 21-24, 22-23 und 22-24 sämtlich
gleich K. Wenn die Achse Z-O-Z1 nach Drehung um 90° mit der Achse W-O-W1 zusammenfällt, sind die
Kapazitäten zwischen den Klemmen 21-23 un(i 22-24
beide gleich 2 K, während die Kapazitäten zwischen den Klemmen 21-24 un^ 22-23 ° sm(i· Wenn die
Achse Z-O-Z1 sich in entgegengesetzter Richtung um 900 gedreht hat, so werden die Kapazitäten zwischen
den Klemmen 21-23 und 22-24 °> während die Kapa-
zitäten zwischen den Klemmen 21-24 und 22-23 beide
gleich 2 K werden.
Es ist offensichtlich, daß bei anderen Formen der
Belegungen die Veränderungen der vier in Frage stehenden Kapazitäten irgendeinem anderen Gesetz
folgen würden, z. B. einem Sinusgesetz, wobei aber die Regel, nach welcher die Kapazitäten sich gegenseitig
verändern, stets eingehalten würde.
Es sollen nun einige weitere Ausführungsarten für das Rechennetzwerk betrachtet werden, die sich sämtlich
aus dem allgemeinen Beispiel ableiten.
Diese elementare arithmetische Operationen gestattenden Abänderungen bilden die Grundlage für zahlreiche
Anwendungen vorliegender Erfindung.
Bei einer ersten Abart des allgemeinen Schemas (Abb. 3) ist das Rechennetzwerk aus zwei Vierpolen,
ι und 25, zusammengesetzt. Der Vierpol 1 ist identisch
mit jedem der beiden Vierpole des allgemeinen Schemas. In dem zweiten Vierpol 25 erhielt der Ausdruck
Z2 einen festen Wert gleich K2. Die Scheinleitfähigkeiten
der Kondensatoren 26 (die den Kondensatoren 15 des Schemas Abb. 1 entsprechen) sind dann
gleich 2 K, während diejenigen der beiden anderen Kondensatoren 16 dieses Schemas ο sind, d. h. daß
letztere beiden Kondensatoren in Wirklichkeit nicht vorhanden sind. Die anderen Elemente des Rechennetzwerks
nach Abb. 1 bleiben unverändert. Es genügt, die allgemeine Formel anzuwenden, um zu erkennen,
daß die an den Klemmen I2a, X2b des Vierpols
25 abgenommene Spannung den Wert
— F, = - ■
K,
hat.
Man erhält also eine Multiplikation der ursprünglichen Spannung mit einem veränderlichen Faktor Z1,
der z. B. von der Winkelstellung der drehbaren Belegung eines Kondensators der oben beschriebenen, in
Abb. 2 dargestellten Bauart abhängt.
Wenn jetzt (Abb. 3) an Stelle der Eingangsklemmen ii°, ιib des Vierpols ι die Ausgangsklemmen 12",
12 b des Vierpols 25 gewählt werden, wird die Operation
umgekehrt, und man erhält eine Division der ursprünglichen Spannung durch einen veränderlichen
Faktor.
Die folgende Bauart (Abb. 4) bezieht sich auf ein Rechennetzwerk, das aus drei Vierpolen zusammengesetzt
ist, die mit dem Vierpol 25 des vorhergehenden Beispiels (Abb. 3) identisch sind.
Wenn diese drei Vierpole 25 mit Kondensatoren von durchweg gleicher Scheinleitfähigkeit 2 K gebildet
werden, so erhält man:
F1 +F2+F3=O.
Das Rechennetzwerk gestattet in diesem Fall, Spannungsadditionen im algebraischen Sinne dieses Wortes
auszuführen.
Abb. 5 stellt eine Abart des vorhergehenden Beispiels dar. Das Netzwerk besteht aus einem Vierpol 1
der Schaltung nach Abb. 1 und zwei Vierpolen 25 der Schaltung nach Abb. 3. Die Kapazität X der Kondensatoren
15 und 16 des Vierpols 1 bleibt veränderlich,
während die beiden Kondensatoren 26 der Vierpole 25 feste Werte haben und ihre Scheinleitfähigkeiten
entsprechend gleich 2 K2 und 2 K3 sind.
In diesem Fall ergibt die Anwendung der allgemeinen Formel:
V1X+ V2K2+ F3K3 = O.
Mit anderen Worten, nimmt man an den Ausgangsklemmen I2a - 12* des Netzwerks eine Spannung F3
ab, die gleich der Summe
V1X
|
F2K2
3 3
ist, d. h. daß das Netzwerk gleichzeitig eine Addition und eine Multiplikation mit einem veränderlichen
Koeffizienten durchführt.
In den vorhergehenden Beispielen wurde nur ein einziges Rechennetzwerk verwendet, aber es kann in
gewissen Fällen von Interesse sein, mehrere solcher Netzwerke miteinander zu verbinden.
Es folgt ein Beispiel einer solchen Zusammenschaltung (Abb. 6 und 7), das dazu dient, eine Gruppe von
Gleichungen zu lösen:
AX+ BY+ C =0, (3)
A'X + B'Y+ C = O. (4)
Drei durch eine gemeinsame Selbstinduktionsspule 32 miteinander verbundene Vierpole 29, 30, 31
bilden ein erstes Netzwerk 33 (das in den Zeichnungen durch strichpunktierte Linien begrenzt ist). Drei
andere Vierpole 34, 35, 36 sind durch eine gemeinsame Selbstinduktionsspule 37 miteinander verbunden und
bilden ein zweites Rechennetzwerk 38. Die betreffen- gs den Eingangsklemmen 39 und 40 der beiden Rechennetzwerke
33 und 38 sind mit den Klemmen 41 einer Wechselspannungsquelle 48 verbunden. Die Ausgangsklemmen
42a -42* und 43a - 43* der Vierpole
30 bzw. 31 sind in 44" - 44* bzw. 45" - 45* mit
den Ausgangsklemmen 46° - φ1 bzw. 47® - 47* der
Vierpole 35 bzw. 36 verbunden.
Die zu den Vierpolen 29, 30, 31, 34, 35, 36 gehörenden
Ausdrücke für Z sollen durch Z1, Z2, Z3, Z4, Z5,
Z6 bezeichnet werden. Andererseits soll F die Spannung der Quelle, F1 die Spannung an den Klemmen 44
und F2 diejenige an den Klemmen 45 bezeichnen.
Das Übertragungsnetzwerk 33 liefert die Gleichung:
V1X2+ V2X3+ FZ1 = O,
die man schreiben kann:
X,
■y v 2
A3 ~Y
A3 ~Y
■ X1= 0.
(5)
Das andere Rechennetzwerk38 liefert die Gleichung:
V1X5+ V2X6+ FZ4=O,
die geschrieben werden kann:
Z6-1^+Z4 = O. (6)
Wenn man durch Einstellung der veränderlichen Kapazitäten der Vierpole den Ausdrücken Z2, Z3 und
Z1 der Gleichung (5) die Wertest, B und C der Gleichung
(3) erteilt und desgleichen den Ausdrücken Z5,
X6 und X4 der Gleichung (6) die Werte A', B' und C
der Gleichung (4), erkennt man sofort, daß die Ausdrücke (5) und (6) zu folgenden werden:
+■C = 0,
+ C=O.
Es genügt also, mittels an die Klemmen 41 der
Speisestromquelle 48 und an die Klemmen 44", 44*
einerseits und 45°, 45" andererseits angeschalteter
Spannungsmesser die Spannungen V, F1, F2 zu messen
und dann daraus die Verhältnisse
und
ab-
7 ·■""■" γ
zuleiten, um die Werte der Unbekannten X und Y der zu lösenden Gleichungspaare (3) und (4) zu erhalten.
Das soeben beschriebene Beispiel kann man etwas vereinfachen, wie in Abb. 7 dargestellt. So werden die
Selbstinduktionsspulen 13, welche einen Teil der Vierpole 29 und 34 bildeten, im Fall der Vierpole 29°
und 34° der Abb. 7 durch eine zwischen die Klemmen
41 der Speisestromquelle 48 eingeschaltete Selbstinduktionsspule 49 ersetzt. Eine gleiche. Vereinfachung
erfolgte bezüglich der Selbstinduktionsspulen 14, welche einen Teil der Vierpole 30, 31, 35 und 36 der
Abb. 6 bildeten. Diese Selbstinduktionsspulen werden in der Ausführungsform nach Abb. 7 durch zwei
Selbstinduktionsspulen 50 und 51 ersetzt, die zwischen die Klemmen 44° - 44s bzw. 45° - 45* geschaltet
sind. Die Werte der Scheinleitfähigkeiten der Selbstinduktionsspulen 49, 50 und 51 sind wohlverstanden
gleich den Summenwerten der beiden Selbstinduktionsspulen, die sie jeweils ersetzen.
Allgemein kann man eine beliebige Zahl von ernndungsgemäßen
Rechennetzwerken miteinander verbinden, vorausgesetzt, daß sie alle auf dieselbe Frequenz
abgestimmt sind.
Das erfindungsgemäße Netzwerk und seine verschiedenen
Verbindungen können zahlreiche Anwendungen erfahren, insbesondere immer dann, wenn man eine der
oben dargestellten Rechnungsoperationen ausführen will.
- Zur näheren Erläuterung soll im folgenden unter Bezugnahme auf Abb. 8 eine solche Anwendung beschrieben
werden. Es handelt sich in vorliegendem Fall darum, die Koordinate Z zu bestimmen, d. h.
die Höhe eines Gegenstandes in bezug auf einen gegebenen Punkt, von welchem Gegenstand man
die Höhenrichtung S und den Abstand D von diesem
gegebenen Punkt kennt, d. h. die Umformung Z = D sin S auszuführen.
Die Einrichtung setzt sich im wesentlichen aus zwei Rechennetzwerken 68 und 69 zusammen, die von einer
Wechselspannungsquelle von beispielsweise 100 V einer Hochfrequenz F von z. B. 500 kHz gespeist
' werden. Das Netzwerk 68 von dem oben bereits beschriebenen Multiplikatortyp (Abb. 3) umfaßt zwei
Vierpole 1 und 25, während das Netzwerk 69 drei Vierpole i°, i6 und 25a besitzt. In den Vierpolen, aus welchen
diese Netzwerke bestehen, entspricht bezüglich der Kapazitäten der Wert i? z. B. 100 μμ F und infolgedessen
bezüglich der Selbstinduktionen ungefähr ι mH.
Der Vierpol 1 ist mit vier veränderlichen Kapazitäten
15 und 16 ausgestattet, z. B. in Form eines Kondensators
mit einer einzigen Drehachse, wie oben beschrieben. Diese Achse ist in der Abbildung durch
die LinieD-D schematisch angedeutet; sie wird von
einem Radargerät gesteuert, das die Entfernung und Höhe des anvisierten Gegenstandes mißt, und dreht
sich um einen der Entfernung D dieses Gegenstandes
proportionalen Winkel.
•Der Vierpol 25 besitzt zwei feste und einander gleiche
Kapazitäten 26. Die Ausgangsklemmen I2a, I26 des
Vierpols 25 sind mit den Eingangsklemmen iia, il* des
zweiten Netzwerks 69 verbunden. Diese Eingangsklemmen bilden gleichzeitig die Eingangsklemmen des
zu diesem Netzwerk 69 gehörenden Vierpols ia.
Dieser Vierpol ia ist identisch mit dem Eingangsvierpol ι des soeben beschriebenen Netzwerks 68.
Die durch die Linie S-S schematisch angedeutete Drehachse seines veränderlichen Kondensators wird ebenfalls
von demselben Radargerät gesteuert und dreht sich um einen Winkel, der proportional sin S ist, wo
S die Höhenrichtung des durch den Radar anvisierten Gegenstandes ist.
Bei einer weiteren Ausführungsart dreht sich die Achse des veränderlichen Kondensators der oben beschriebenen
Bauart, mit welcher der Vierpol i° ausgestattet
ist, proportional S, und die Form der Belegungen dieses Kondensators ist derart, daß die
Kapazitätsänderungen einem Sinusgesetz folgen.
Die Ausgangsklemmen i2a, i2b des Vierpols i° sind
mit den mittleren Klemmen χηα, xjb des Netzwerks 69
verbunden.
Der Vierpol 25° ist identisch mit dem obenerwähnten Vierpol 25. Er ist durch seine Klemmen iiff, ii6
mit den obengenannten Klemmen 17", 17* verbunden.
Der andere Vierpol i6 ist über seine Eingangsklemmen
ii°, ii6 mit der Quelle 70 verbunden und über
seine Ausgangsklemmen X2a, I26 mit den vorerwähnten
Klemmen xja, 17*. Dieser Vierpol i6 ist wie der
Vierpol 1 zusammengesetzt. Die durch die Linie Z-Z
schematisch angedeutete Drehachse seines Kondensators wird durch einen Motor 72 über ein geeignetes
Untersetzungsgetriebe 73 angetrieben. Andererseits ist diese Achse mit einem Zeiger 75 versehen, der gestattet,
auf einer in Höhenmaß geeichten Skala 74 den Drehwinkel der Achse Z-Z abzulesen.
Der genannte Motor 72 ist ein Zweiphasenmotor, dessen Feldwicklungen 76 und 77 über Verstärker 78
bzw. 79 mit den Anoden 80 bzw. 81 zweier Frequenzwechsler 82 bzw. 83 verbunden sind, deren Gitter 84
und 85 mit einer eine Hochfrequenz {F -\- f) liefernden
Quelle verbunden sind, wobei f z. B. gleich 50 Hz ist. Das Steuergitter 87 der Röhre 82 ist mit der Sekundärwicklung
eines Übertragers 88 verbunden, dessen Primärwicklung an die Ausgangsklemmen I2a, 12s
des Vierpols 250 derart angeschlossen ist, daß an dieses
Gitter eine mit der Frequenz F der Quelle 70 veränderliche Spannung angelegt wird. Weiter gelangt
an das Steuergitter 89 der- Röhre 83 eine gleichbleibende Spannung der Frequenz F, z. B. über einen
Übertrager 90, dessen Primärwicklung an die Quelle 70
angeschlossen ist, und über einen Widerstand 91, an dessen anderes Ende ein Kondensator 92 angeschlossen
ist, dessen andere Belegung an Erde liegt.
Die genannte Anordnung arbeitet wie folgt: Die gleichbleibende Spannung V der Quelle 70 ergibt an
den Ausgangsklemmen 12°, Ι2δ des Netzwerks 68 eine
Spannung V1 = -ψ-, die der Entfernung D proportional
ist, da die Achse D-D des einzigen Kondensators eine der Entfernung/) proportionale Drehung
ausgeführt hat.
Das Netzwerk 69 erhält über den Eingang des Vierpols i° die Spannung V1 und über den Eingang des
Vierpols i6 die Spannung V. Sie liefert also an ihrem
Ausgang die Spannung:
oder
F2 = -
K
X1X2
K '
worin X2 proportional sin S und X3 proportional M ist,
wenn M die von dem Zeiger 75 auf der Skala 74 angegebene Höhe bedeutet. Daraus folgt:
F2= V(aDsmS —
worin α und b Konstanten sind, die wohlverstanden
durch eine geeignete Einteilung der Skala 74 gleichgemacht werden können, was ergibt:
F2= aV (DsinS — M).
Diese Spannung F2 wird über den Übertrager 88 an
das Steuergitter der Röhre 82 angelegt, welche die Frequenz auf/" gleich z.B. 50 Hz erniedrigt; der
Strom in dem Stromkreis der Anode 80 wird hierauf durch den Verstärker 79 verstärkt und in die Feldwicklung
76 des Motors 72 geleitet. Da gleichzeitig die Feldwicklung 77 von dem gleichbleibenden, gegenüber
dem von der Anode 80 der Röhre 82 gelieferten um 90 ° phasenverschobenen Strom durchflossen wird,
welcher Strom mit der gleichen Frequenz f von der Röhre 83 über den Verstärker 78 geliefert wird, dreht
sich der Motor 72 und nimmt die Achse Z-Z mit, und zwar bis die Spannung an der Primärwicklung des
Übertragers 88 zu 0 wird. Man hat dann:
F2 = 0 oder
D sin S — Z = 0, d. h.
M = DsinS ;
mit anderen Worten: Die von dem Zeiger 75 angegebene Höhe M gibt den Höhenwert Z = D sin S des
anvisierten Gegenstandes an.
Zur Vereinfachung wurde nur eine Rechnungsart für Z = D sin S gezeigt, aber man könnte auf ähnliche
Weise die Koordinaten X und Y in Abhängigkeit von der Höhenrichtung S, der Entfernung D und der Seitenrichtung
G erhalten.
Selbstverständlich ist die Erfindung keineswegs auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungs- und
Anwendungsarten beschränkt, die nur beispielsweise gebracht wurden.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Recheneinrichtung, die zumindest eine elektrische Wechselspannung fester Frequenz verwendet und zumindest eine andere elektrische Wechselspannung fester Frequenz liefert und als Vermittlungselemente Netzwerke verwendet, die gestatten, mittels elektrischer Spannungen fester Frequenz Operationen, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division durchzuführen, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest ein Netzwerk aufweist, das zumindest zwei Vierpole besitzt, deren jeder eine erste Selbstinduktion aufweist, die an ihren beiden Enden eine erste und eine zweite Klemme besitzt, ferner eine zweite Selbstinduktion, die an ihren Enden eine dritte und eine vierte Klemme besitzt, welche beiden Selbstinduktionen unter sich gleich sind, und wobei ein erstes Kapazitätspaar (K + X) vorhanden ist, dessen eine Kapazität die genannte erste und dritte Klemme und die andere die genannte zweite und vierte Klemme verbindet, und ein zweites Kapazitätspaar (K — X), dessen eine Kapazität die genannte erste und vierte Klemme verbindet und dessen andere die genannte zweite und dritte Klemme verbindet, wobei K einen festen positiven go Wert und X einen beliebigen zwischen — K und + K liegenden Wert besitzt, und die genannten zweiten Selbstinduktionen aller Vierpole des Netzwerks parallel geschaltet sind und die Scheinleitfähigkeit einer jeden dieser Selbstinduktionen für eine gegebene Frequenz für alle Vierpole gleich, und zwar gleich der Hälfte der Summe der Scheinleitfähigkeiten der an eine beliebige dieser Klemmen angeschlossenen Kapazitäten ist.
- 2. Recheneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei Selbstinduktionen, die zu verschiedenen Vierpolen gehören, die auf der Seite dieser Selbstinduktionen miteinander verbunden sind, zu einer einzigen Selbstinduktion vereinigt sind, deren Scheinleitfähigkeit gleich der Summe der Scheinleitfähigkeiten der von ihr ersetzten Scheinleitfähigkeiten ist.
- 3. Recheneinrichtung nachAnspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest einen Vierpol aufweist, in welchem das Ende einer Selbstinduktion mit jedem Ende der anderen Selbstinduktion über eine veränderliche Kapazität verbunden ist, wobei die Summe der beiden an eine Klemme angeschlossenen Kapazitäten gleichbleibt.
- 4. Recheneinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Vierpol ein einziges Paar fester und unter sich gleicher Kapazitäten aufweist.Hierzu 3 Blatt ZeichnungenI 5294 7.53
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