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DE885023C - Brennkraftmaschine mit Zylindern, deren Achsen sich parallel zur Achse der Maschinenwelle erstrecken - Google Patents

Brennkraftmaschine mit Zylindern, deren Achsen sich parallel zur Achse der Maschinenwelle erstrecken

Info

Publication number
DE885023C
DE885023C DEJ2941D DEJ0002941D DE885023C DE 885023 C DE885023 C DE 885023C DE J2941 D DEJ2941 D DE J2941D DE J0002941 D DEJ0002941 D DE J0002941D DE 885023 C DE885023 C DE 885023C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
machine shaft
internal combustion
speed
combustion engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ2941D
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Dipl-Ing Eps
Franz Dr-Ing Neugebauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JUNKERS MASCHINEN und METALLBA
Original Assignee
JUNKERS MASCHINEN und METALLBA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JUNKERS MASCHINEN und METALLBA filed Critical JUNKERS MASCHINEN und METALLBA
Priority to DEJ2941D priority Critical patent/DE885023C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE885023C publication Critical patent/DE885023C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • F02B75/282Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders the pistons having equal strokes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/26Engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main-shaft axis; Engines with cylinder axes arranged substantially tangentially to a circle centred on main-shaft axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supercharger (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine mit Zylindern, deren Achsen sich parallel zur Achse der Maschinenwelle erstrecken Die Erfindung bezieht sich auf Brennkraftmaschinen mit Zylindern, deren Achsen sich parallel zur Achse der Maschinenwelle erstrecken. Derartige Brennkraftmaschinen, bei denen die Kolbenkräfte beispielsweise über eine Taumelscheibe oder über einen Kurvenbahnkörper auf die Maschinenwelle übertragen werden, zeichnen sich gegenüber Brennkraftmaschinen anderer Bauart durch verhältnismäßig geringen Raumbedarf und geringes Gewicht aus und sind deshalb u. a. in vorteilhafter Weise zum Einbau in Fahrzeuge verwendbar.
  • Die Erfindung bezweckt nun, die Vorteile, insbesondere die den geringen Raumbedarf ergebende gedrängte Bauweise solcher Maschinen, auch dann noch beibehalten zu können, wenn .diese mit einet Spül- bzw. Ladeeinrichtung für die Motorzylinder ausgestattet werden.
  • Bei einer bekannten Brennkraftmaschine der vorliegenden Bauart ist die Spül- bzw. Ladeeinrichtung als Umlaufverdrängergebläse ausgebildet, das im Raum zwischen den Motorzylindern untergebracht ist. Der Läufer des Gebläses ist. hierbei exzentrisch zur Welle der Brennkraftmaschinen angeordnet. Zu seinem Antrieb ist daher immer ein Getriebe (z. B. Zahnradgetriebe) zwischen dieser Welle und dem Läufer erforderlich. Dieses Getriebe erteilt dem Gebläseläufer eine Drehzahl, die kleiner ist als die Drehzahl der Brennkraftmaschinenwelle. Infolgedessen ist es erforderlich, das Gebläse besonders groß auszuführen, um -trotz der gegenüber der Maschinenwellendrehzahl geringeren Drehzahl des Gebläseläufers eine ausreichende Spülung und Ladung der Motorzylinder zu .erzielen. Bei Verwendung eines solchen besonders großen Gebläses ist also auch der Raumbedarf der-Brennkraftmaschine selbst unvorteilhaft groß.
  • Nach der Erfindung ist das Umlaufverdrängergebläse so angeordnet, daß die Drehachse seines Läufers mit der Achse der Maschinenwelle zusammenfällt. Diese Ausbildung macht es möglich, den Gebläseläufer so auszubilden, daß er die Maschinenwelle eng umschließt; er bildet dann also zugleich ein Schutzglied für die Maschinenwelle, indem er z. B. unzulässig hohe Dürchbiegungen derselben verhindert. Insbesondere wirkt dieser Gebläseläufer versteifend auf die Maschinenwelle, wenn er mit derselben starr verbunden ist.
  • Für den Antrieb des Gebläseläufers nach der Erfindung ist normalerweise kein besonderes Getriebe erforderlich. Sofern aber ein Getriebe vorgesehen werden soll, wird es vorteilhaft so ausgebildet, daß die Drehzahl des Gebläseläufers höher als die der Maschinenwelle ist, so daß die Abmessungen des Gebläses sich noch weiter verringern. Wird dieses Getriebe als Wechselgetriebe ausgestaltet, so ist es möglich, die Förderung des Gebläses dem jeweiligen Bedarf anzupassen. Bei Viertaktmotoren, die nur zeitweise mit Vorverdichtung ihrer Zylinderladung arbeiten sollen, kann man dieses Getriebe so ausbilden, daß es bei laufendem- Motor- auch einen Stillstand des Gebläses ermöglicht.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung. -Bei den Ausführungsbeispielen handelt-es sich um eine Brennkraftmaschine derGegenkolbenbauart, die nach dem Zweitaktverfahren arbeitet. Die Maschine kann als solche mit Fremdzündung (Otto-, Hesselmannmotor) oder mit Verdichtungszündung (Dieselmotor) ausgebildet sein. .
  • Es zeigt Abb. i eine Brennkraftmaschine mit zur Maschinenwelle parallelen Zylindern und mit einem Schiebergebläse im Längsschnitt, Abb. 2 einen Ouerschnitt nach Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 eine Brennkraftmaschine ähnlich derjenigen nach Abb. i, jedoch mit einem Klappengebläse, im Längsschnitt, Abb. 4 einen ;Querschnitt nach Linie IV-IV der Abb. 3, Zylinderbüchsen in Ansicht, Abb. 5 einen Querschnitt nach Linie V-V der Abb. 3, Abb.6 einen Teillängsschnitt einer Brennkraftmaschine gemäß Abb. i mit- einem Untersetzungsgetriebe für den Antrieb des Gebläseläufers, Abb.7 einen Teillängsschnitt einer Brennkraftmaschine gemäß Abb. i mit einem Schaltwechselgetriebe für den Antrieb des Gebläseläufers; Abb. 8 eine Einzelheit der Abb. 7 in vergrößertem _ Maßstab im Längsschnitt und Abb. 9 einen Querschnitt nach Linie IX-IX der -Abb. B. In dem Maschinengehäuse i der Bremskraftmaschine sind Zylinderbüchsen 2 angeordnet, deren Achsen sich parallel zur Achse der Maschinenwelle 3 erstrecken. Bei den vorliegenden Ausführungsbeispielen sind je vier Zylinderbüchsen 2 vorgesehen. In diesen Zylindern gleiten gegenläufig bewegte Kolben 4, die über Pleuelstangen 5 mit Taumelscheiben 6 gelenkig verbunden sind. Die Taumelscheiben 6 sind auf mit der Maschinenwelle 3 fest verbundenen Schrägzapfen 7 gelagert. Jede Taumelscheibe 6 trägt einen Zahnkranz io, der je in einen gleich großen, am Maschinengehäuse i festliegenden Zahnkranz ii eingreift. Die Maschinenwelle 3 ist in Lagern 8 drehbar gelagert, die in Gehäusedeckeln 9 angeordnet sind, welche das Maschinengehäuse i beidseitig abschließen. Beim Hinundhergang der Kolben 4 führen die Taumelscheiben 6 die bekannte Taumelbewegung aus, wobei sie an einer Eigendrehung durch das Ineinandergreifen der Zahnkränze io und ii verhindert sind, bei -der sie aber die Maschinenwelle 3 in Drehung versetzen.
  • Die Zylinderbüchsen 2 sind mit Einlaßöffnungen 12 und Auslaßöffnungen 13 versehen, deren Öffnen und Schließen in bekannter Weise durch die Kolben 4 gesteuert wird. In den Abb. i und 3 befinden sich die in dem oberhalb der Maschinenwelle 3 angeordneten Zylinder :2 arbeitenden Kolben 4 in der äußeren Totlage, bei welcher die Einlaßkanäle 12 und die Auslaßkanäle 13 voll geöffnet sind; die in dem unterhalb der Maschinenwelle 3 angeordneten Zylinder 2 arbeitenden Kolben 4 befinden sich in ihrer inneren Totlage, also in derVerdichtungsendstellung.Entsprechend befinden sich die in den links und rechts (Abb. 2) angeordneten Zylindern 2 arbeitenden Kolben 4 in der Mittelstellung, und zwar das eine Kolbenpaar im Ausdehnungshub und das andere Kolbenpaar im Verdichtungshub.
  • Bei der in den Abb. i und 2 dargestellten Brennkraftmaschine ist als Spül- bzw. Ladeeinrichtung für die Motorzylinder 2 ein Umlaufverdrängergebläse vorgesehen, dessen Drehachse mit der Achse der Maschinenwelle zusammenfällt. Das Gebläsegehäuse 14 ist zwischen den Motorzylindern 2 angeordnet und liegt außermittig zur Maschinenwelle 3 (Abb. 2). In dem Gebläsegehäuse 14 läuft der mit der Maschinenwelle 3 fest verbundene Gebläseläufer 15 um. Die Maschinenwelle 3 dient also gleichzeitig als Gebläsewelle und ist deshalb durch die von einer Querwand 16 des Maschinengehäuses i und einem Abschlußdeckel 17 gebildeten Gebläse-. stirnwände druckdicht hindurchgeführt.
  • Der Gebläseläufer 15 ist mit radialen Führungsschlitzen 18 versehen, in die Schieber i9 gleitbar eingesetzt sind. Bei der Drehung des Gebläseläufers 15 nehmen die zwischen dem Läufer und dem Gebläsegehäuse liegenden, durch die Schieber i9 voneinander getrennten, als Förderkammern wirkenden Räume 2o in bekannter Weise abwechselnd zu und ab und bewirken dadurch das Ansaugen und Verdichten (auf Spül- bzw.- Ladedruck) des Gasgemisches bzw. der Luft. Das Ansaugen erfolgt durch den von außen her in das Gebläsegehäuse 14 führenden, beispielsweise mit einem Filter 2 i versehenen Kanal 22 und das Ausstoßen durch eine in der Wand des Gebläsegehäuses vorgesehene Öffnung 23, welche dieses Gehäuse mit einem als Aufnehmer wirkenden Raum 24 verbindet, der mit den Einlaßöffnungen 12 der Motorzylinder 2 in Verbindung steht. Sobald nun bei einem Motorzylinder 2 die Einlaßöffnungen 12 durch den entsprechenden Motorkolben 4 freigegeben werden, wird dieser Zylinder gespült bzw. geladen, worauf in bekannter Weise der Verdichtungshub, der Zünd- bzw. Einspritzvorgang und der Ausdehnungshub folgen. Die Verbrennungsgase entweichen durch die Auslaßöffnungen 13 in einen Raum 25 und von diesem durch' einen Stutzen 26 und einen nicht dargestellten Auspuffkanal ins Freie.
  • Bei der beschriebenen Brennkraftinaschine sind Motorzylinder 2 und Gebläseförderkammern 2o in je gleicher Anzah: vorhanden. Das ergibt, da der Gebläseläufer i 5 mit der Drehzahl der 'Maschinenwelle 3 umläuft, die :Möglichkeit, daß man die Entladung einer Förderkammer 2o dem Spül- bzw. Ladevorgang eines bestimmten :Motorzylinders 2 zeitlich zuordnen kann. Dadurch wird erreicht, daß die Spülung oder Ladung sich bei allen Motorzylindern in völlig übereinstimmender Weise abspielt.
  • Die in den Abb. 3 bis 5 dargestellte Brennkraftmaschine besitzt ein Umlaufverdrängergebläse, dessen Drehachse ebenfalls mit der Achse der Maschinenwelle 3 zusammenfällt. Hierbei ist .das Gebläsegehäuse 27 gleichmittig, der auf der Maschinenwelle 3 festsitzende Läufer ?8 dagegen außermittig zur Achse der =Maschinenwelle 3 angeordnet. Die zwischen dem Gehäuse 27 und dem Läufer 28 liegenden Förderräume 32 werden durch Klappen 31 voneinander getrennt, die im Gehäuse 27 schwingbar gelagert sind und beispielsweise mittels Federn 30 in ständiger Berührung mit dem Läufer 28 gehalten werden. Die Ein- und Auslaßkanäle für das zu fördernde Mittel sind im Läufer 28 in der Achsrichtung nach entgegengesetzten Seiten, also je zu einemLäuferstirnende verlaufend, ailg'eordnet. Das vom Gebläse anzusaugende Mittel durchströmt den Filter 33 (Abb. 4), den Kanal 34, die in der GEbläsestirnwand 35 befindliche Öffnung 36 und tritt in den Kanal 37 des Gebläseläufers 28 und von hier aus in die einzelnen Förderkammern 32 ein, wo die Verdichtung auf Spül- bzw. Ladedruck stattfindet. Das verdichtete Mittel wird dann von den Förderkammern 32 den Einlaßöffnungen 12 der Motorzylinder 2 zugeleitet und durchströmt auf dem Wege dahin den Kanal 38 des Gebläseläufers 28, die in der Gebläsestirnwand 39 befindliche Öffnung 4o, den daran anschließenden Verteilerraum 41 und die die Einlaßöffnungen 12 umgebenden Räume 42.
  • Wie aus Abb. 4. ersichtlich, ist das Gebläsegelläuse 27 mit Vorsprüngen 43 versehen, die durch die Unterbringung und Lagerung der Klappen 31 bedingt sind und sich über das Gebläsegelläitse -in Achsrichtung hinziehen. Bei Anordnung eines solchen Gebläses erhält man eine besonders gedrungen gebaute Brennkraftmaschine, wenn man die Motorzylinder 2 so anordnet, dalß sie in die von je zwei benachbarten Vorsprüngen 43 gebildeten Rinnen eingreifen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 6 ist der Gebläseläufer 1,5' des beispielsweise gemäß Abb. i und 2 gestalteten Gebläses nicht mit der Maschinenwelle 3 fest verbunden, sondern mittels rohrförmiger Ansätze 4..4 in Lagern 45 der Gebläsestirnwände .l6 für sich drehbar gelagert. Der Gebläseläufer 15' wird Tiber ein Getriebe, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Kegelrädern ,47, 48, .I9 besteht, angetrieben, und zwar treibt das auf der Maschinenwelle 3 fest angeordnete Kegelrad 4.7 über die Ortsfest gelagerten Zwischenräder 48 das mit dem rolirförmigenAnsatz 44 des Läufers 15' fest verbundene Kegelrad 49. Der Gel>läseläufer 15' wird somit von der Maschinenwelle 3 aus mit einer der Übersetzung des Getriebes entsprechenden Drehzahl angetrieben. Diese Drehzahl kann je nach den vorliegenden Verhältnissen kleiner oder größer als die Drehzahl der Maschinenwelle sein.
  • Ist die Drehzahl des Gebläseläufers 15' kleiner als die Drehzahl der Maschinenwelle, so wird nian das Gebläse finit einer größeren Anzahl Förderkammern ausstatten, als wenn die Drehzahlen des Gebläseläufers und der Maschinenwelle gleich wären, um die Entladevorgänge der einzelnen Förderkammern den Spül- bzw. Ladevorgängen der einzelnen Motorzylinder zeitlich zuordnen zu können. Handelt es sich beispielsweise um einen Vierzylindermotor, bei dem der Gebläseläufer mit der 415fachen Drehzahl der Maschinenwelle umläuft, so wird man ein Gebläse mit fünf Förderkammern anordnen. Sieht man ein schneller als die -Maschinenwelle umlaufendes Gebläse vor, so kann man zeitlich übereinstimmende Förderung und Spülung erreichen, indem man die Anzahl der Förderkammern kleiner als die der Motorzylinder wählt. Es müßte z. B. ein einen Vierzylindermotor versorgendes Gebläse drei Förderkammern aufweisen, wenn die Gebläseläuferdrehzahl das 4/3fache der Maschinenw ellendrehzahl betragen würde.
  • Zur Erzielung zeitlich einander zugeordneter Förderung und Spülung ist es also erforderlich, das Gebläse mit einer solchen Anzahl von Förderkammern zu versehen, daß diese in demselben Verhältnis zur Anzahl der Motorzvlinder steht wie die Drehzahl der Maschinenwelle zur Drehzahl des Gebläses. Die Anzahl der Förderkammern muß also sein , wobei z die Anzahl der Motorzylinder, nhl die Drehzahl der Maschinenwelle und ;i die Drehzahl des Gebläses bedeutet.
  • Bei dem in den Abb. 7 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Gebläseläufer 15" des wiederum gemäß Abb. i und 2 gestalteten Gebläses entweder mit derMaschinenwellendrehzahl oder mit einer von dieser abweichenden, vorzugsweise höheren Drehzahl umlaufen. Dies wird bewirkt durch Anordnung eines Wechselgetriebes mit L?berholeinrichtung und Schaltkupplung. Der Gebläseläufer 15" ist mittels einer zwischen der Nabe 51 des Kegelrades 5o und der Maschinenwelle j angeordneten Überholeinrichtung mit der Maschinenwelle 3 kuppelbar. Die Überholeinrichtung, die in den Abb. 8 und 9 in größerem Maßstab dargestellt ist. ist eine nur in einer Drehrichtung wirkende selbsttätige Kupplung (sog. Freilaufkupplung), deren Kupplungsglieder beispielsweise Rollen 52 sein können, die zwischen der zylindrischen Maschinenwelle 3 und den spiralig geformten Gegenflächen 53 angeordnet sind.
  • Dias Kegelrad 5o greift in Kegelräder 54 ein, die auf einem auf der Welle 3 frei drehbar sitzenden Kupplungskörper 58 mit der Reibfläche 59 drehbar sitzen und die ihrerseits in einen an der Maschinengehäusequerwand 61 festsitzenden Zanhnkranz 55 eingreifen. Auf der Maschinenwelle 3 sitzt weiterhin drehfest, aber axial verschiebbar, der zweite Kupplungskörper 57 mit der Reibfläche 6o.
  • Die vorstehend beschriebene Einrichtung wirkt wie folgt: Dreht sich die Maschinenwelle 3 bei geöffneter Kupplung 59, 6o im Pfeilsinne A (Abb. 9), so wird durch die zwischen dieser Welle und der Nabe 51 mittels der Rollen 5@2 in bekannter Weise hervorgerufene Klemmwirkung die Nabe 51 und somit auch der Gebläseläufer 15" mitgenommen, also mit der Maschinenwellendrehzahl angetrieben.
  • Wird nun aber die Schaltkupplung 59, 6o mittels des Schalthebels 56 und des Schaltringes 62 eingerückt, und zwar durch Verschieben des Kupplungskörpers 57 nach rechts (Abb. 7), so läuft jetzt de:- vorher stillstehende Kupplungskörper 58 mit der Drehzahl der Maschinenwelle 3 um. Daher rollen die auf ihm angebrachten Kegelräder 54 auf dem festliegenden Kegelrad 55 ab und erteilen dadurch über das Kegelrad 5o dem Gebläseläufer 15" eine Drehzahl, die höher als die der Maschinenwelle 3 ist. Dabei wird die vorher durch die Überholeinrichtung bewirkte Kupplung zwischen dem Gebläseläufer und der Maschinenwelle selbsttätig gelöst-Mit der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist es möglich, die Motorzylinder wahlweise mit Luft bz w. Gemisch von gleichem Anfangsdruck in normaler oder größerer Menge zur Erzielung normaler oder erhöhter Leistung zu speisen oder aber sowohl beim normalen wie auch bei einem geringeren Anfangsdruck der Luft bzw. des Gemisches normale Motorleistung zu erzielen.
  • Die Erfindung erschöpft sich nicht in der Anwendung bei Zweitaktbrennkraftmaschinen, sondern sie ist ebenso für Viertaktbrennkraftmaschinen der hier in Frage kommenden Bauart mit parallel zur Maschinenwelle angeordneten Zylindern vorteilhaft verwendbar. Man kann hierbei den Gebläseantrieb z. B. so ausbilden, daß er den normalerweise nicht umlaufenden Gebläseläufer wahlweise anzutreiben gestattet, etwa durch Anordnung einer einfachen Schaltkupplung zwischen der Maschinenwelle und dem gegenüber dieser Welle frei drehbar angeordneten Gebläseläufer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennkraftmaschine mit Zylindern, deren Achsen sich parallel zur Achse der Maschinenwelle erstrecken, und mit einem zwischen den Motorzylindern angeordneten Umlaufverdrängergebläse als Spül- bzw. Ladeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlaufverdrängergebläse so angeordnet ist, daß die Drehachse seines Gebläseläufers mit der Maschinenwellenachse zusammenfällt. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gebläseläufer (15 bzw. 28) mit .der Maschinenwelle (3) starr verbunden ist. 3. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse mit einer der Motorzylinderanzahl entsprechenden Anzahl Förderkammern (2o bzw. 32) versehen ist und daß die Entladung jeder Förderkammer (2o bzw. 32) mit dem Spül- bzw. Ladevorgang eines bestimmten Motorzylinders (2) zeitlich zusammenfällt, also immer eine Förderkammer (2o bzw. 32) ihren Inhalt in einen bestimmten Motorzylinder (2) fördert. 4. Brennkraftmaschine nach Anspruch i mit einem besonderen Getriebe für den Antrieb des Gebläseläufers, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe als Wechselgetriebe mit Überholeinrichtung und Schaltkupplung eingerichtet ist, derart, daß bei Betätigung der Schaltkupplung in der einen Richtung der Gebläseläufer (15") sich mit der Drehzahl der Maschinenwelle (3) dreht, während er bei Betätigung der Schaltkupplung in der anderen Richtung mit einer von der Maschinenwellendrehzahl abweichenden, vorzugsweise höheren Drehzahl umläuft. 5. Brennkraftmaschine nach Anspruch i mit einem besonderen Getriebe für den Antrieb des Gebläseläufers mit einer von der Maschinenwellendrehzahl abweichenden Drehzahl, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Förderkammern (2o bzw. 32) beträgt, wobei z die Anzahl der Motorzylinder, nm die Drehzahl der Maschinenwelle und n die Drehzahl des Gebläseläufers bedeutet. 6. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung eines Gebläses mit in der Achsrichtung sich erstreckenden Vorsprüngen (43) am Gebläsegehäuse (27) die Motorzylinder (2) so angeordnet sind, daß sie in die durch je zwei Vorsprünge (43) gebildeten rinnenförmigen Ausnehmunen einreifen. -
DEJ2941D 1939-03-02 1939-03-02 Brennkraftmaschine mit Zylindern, deren Achsen sich parallel zur Achse der Maschinenwelle erstrecken Expired DE885023C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3841033C1 (de) * 1988-12-06 1990-04-19 Gerhard Dipl.-Ing. Graz At Brandl
DE19538197A1 (de) * 1995-10-13 1997-04-17 Soleinsky Franz Gegenkolbenverbrennungsmotor in Taumelscheibenbauart

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