DE884996C - Vorrichtung zum Auskleiden von Masselgiessformen - Google Patents
Vorrichtung zum Auskleiden von MasselgiessformenInfo
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- DE884996C DE884996C DED8773A DED0008773A DE884996C DE 884996 C DE884996 C DE 884996C DE D8773 A DED8773 A DE D8773A DE D0008773 A DED0008773 A DE D0008773A DE 884996 C DE884996 C DE 884996C
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- Germany
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- mold
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D5/00—Machines or plants for pig or like casting
- B22D5/04—Machines or plants for pig or like casting with endless casting conveyors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
- In Masselgießmaschinen wird das flüssige Roheisen nacheinander in eine Reihe ständig umlaufender, an der Auslaufschnauze der Gießpfanne vorbeigeführter Masselgießformen eingegossen. Am Ende der Bahn werden diese gekippt, so daß die inzwischen genügend erstarrten Masseln herausfallen können. Um die Form neu vorzubereiten, insbesondere um das Herauslösen der Masseln aus den Kokillen zu erleichtern, wird üblicherweise Kalkmilch in scharfem Strahl in die Kokillen eingespritzt.
- Solche Masselgießmase'hinen haben erfahrungsgemäß einen starken Verschleiß an Kokillen, der erhebliche Kosten verursacht und auch vielfach zu Betriebsstörungen führt. Die Kokille -erhält leicht Risse, in welche das Roheisen beim neuerlichen Vergießen hineinfließt, so daß.sich die Massel nicht von selbst löst und mit Gewaft heräüsgebrochen werden muß und so .die Kokille alsbald der, Zerstörung anheimfällt.
- Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß eine Hauptursache für den großen Verschleiß an Kokillen in dem Aufspritzen der :kalten Kalkmilch beruht, die naturgemäß in großen iMemgen eingespritzt werden muß, um die gesamte Oberfläche der Kokille zu bedecken. Dies führt auf der heißen Oberfläche der Kokillen zu Wärmespannungen, wodurch die Risse entstehen.
- Gemäß der Erfindung kann der starke Verschleiß dadurch vermindert @verden, daß man in die Kokille mit Hilfe von beweglich gelagerten Bürsten selbsttätig Formerschwärze od. ä. Schlichtemittel einschmiert. Das kann in verschiedener Weise geschehen. Vorzugsweise -,werden umlaufende Bürsten angewendet, und zwar geschieht dies am einfachsten in Form einer etwa zylindrisch gestalteten Bürste von der Länge der Kokille, wobei diese Bürste an einem Pendel ein- und ausschwenkbar gelagert ist. In der Arbeitsstellung schmiert sie die Kokille ein, in der Ruhestellung taucht sie in eine Mulde, die mit dem Schwärzezulauf verbunden ist.
- Die- Schwärze oder die sonstige'Schlichte befindet sich in einem mehr konsistenten. bzw. dickflüssigen Zustand als die Kalkmilch. Es genügt also, daß verhältnismäßig geringe Mengen dieser Mittel eingeführt werden; infolgedessen wird die Kokille auch nicht wesentlich abgekühlt, und die vorgenannten Temperaturdifferenzen werden vermieden. Es hat sich gezeigt, daß auf .diese Weise die Haltbarkeit .der Kokillen auf ein Mehrfaches der beim Aufspritzen mit Kalkmilch üblichen Länge gesteigert werden kann, so daß die Erfindung sowohl eine Verbilligung als auch eine Befreiung von zahlreichen Störungen bei den M@asselgießmaschinen mit sich bringt.
- D,ie Erfindung ist fiel allen @Masselgießmaschinen anwendbar, bei denen umlaufende Kokillen verwendet werden.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes mit einer umlaufenden Bürste ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Die Kokillen i sind auf einem endlosen Fördermittel angeordnet und werden nacheinander -an der nicht dargestellten Auslaufschnauze der Gießpfanne vorbeigeführt. Unter diesem Fördermittel ist die Bürste 2 an einem Hebel 3 um die Achse 4 schwenkbar gelagert. Der Antrieb der Bürste erfolgt von dem Motor 5 über das Getriebe 6,7 und über den Riemen 8, während das Verschweniken der Bürste durch einen Elektromagnet 9 erfolgt, der an einer Verlängerung 3a des Hebels 3 angreift. Während der Ruhelage taucht die Bürste in eine Mulde i:o ein, deren Bestand i i an Schlichte ständig durch die Zuleitung 12 ergänzt wird.
- Die Steuerung der Hebelbewegung kann auch selbsttätig erfolgen, etwa indem von den Kokillen oder clefi sie bewegenden Fördermitteln ein elektrischer oder mechanischer Kontakt gesteuert wird, der 'den Mägnet"q schaltet. An die Stelle des Magnets g kann auch ein hydraulischer Zylinder gesetzt werden, dessen Druckmittelzufuhr durch Nockenanschläge od.dgl. ebenfalls von den Kokillen oder ihren Fördermitteln gesteuert wird.
- Die umlaufenden Bürsten werden zweckmäßig so lange gehalten, daß sie die KokillenhohlräumL weitgehend ausfüllen, also nicht in der Richtung ihrer Längsachse beweglich zu sein brauchen. Sind die Kokillen durch Zeichenwände unterteilt, müssen auch die Bürsten entsprechend unterteilt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auskleiden von Masselgießformen, gekennzeichnet durch bewegliche Bürsten zum Ausschmieren der Kokillen mit Formerschwärze, Schlichte u. dgl. 'a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Ausschmiervorrichtung mit umlaufenden Bürsten arbeitet, welche in das Innere der Kokille einschwenkbar sind. ' 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung der umlaufenden Bürsten an einem Pendel. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein elektromagnetisches oder ein elektrohydraulisches Steuergerät, welches das Einschwenken der umlaufenden Bürsten in die Kokillen bewirkt. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung in A'bhängig'keit vom Lauf des Kokillenförderers, z. B. mit Hilfe von diesem beeinflußter Konta@hte, Nocken, Anschläge od. dgl., gesteuert ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Bürsten parallel zu den Kolkillenachsen verlaufende Drehachsen und etwa die Länge der Kokillenhohlräume aufweisen. 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten in ihrer Ruhestellung in Mulden eintauchen, in welche ständig etwas Schlichte zuläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED8773A DE884996C (de) | 1951-04-26 | 1951-04-26 | Vorrichtung zum Auskleiden von Masselgiessformen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED8773A DE884996C (de) | 1951-04-26 | 1951-04-26 | Vorrichtung zum Auskleiden von Masselgiessformen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE884996C true DE884996C (de) | 1953-07-30 |
Family
ID=7032669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED8773A Expired DE884996C (de) | 1951-04-26 | 1951-04-26 | Vorrichtung zum Auskleiden von Masselgiessformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE884996C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3976120A (en) * | 1972-08-25 | 1976-08-24 | Demag Aktiengesellschaft | Casting arrangement for forming plate-shaped metal parts |
-
1951
- 1951-04-26 DE DED8773A patent/DE884996C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3976120A (en) * | 1972-08-25 | 1976-08-24 | Demag Aktiengesellschaft | Casting arrangement for forming plate-shaped metal parts |
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