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DE884821C - Anordnung zur Feststellung der Fehlerzahl bei der vorzugsweise drahtlosen UEbertragung telegrafischer Zeichen - Google Patents

Anordnung zur Feststellung der Fehlerzahl bei der vorzugsweise drahtlosen UEbertragung telegrafischer Zeichen

Info

Publication number
DE884821C
DE884821C DES10181D DES0010181D DE884821C DE 884821 C DE884821 C DE 884821C DE S10181 D DES10181 D DE S10181D DE S0010181 D DES0010181 D DE S0010181D DE 884821 C DE884821 C DE 884821C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
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characters
errors
arrangement according
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES10181D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dipl-Ing Hennig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES10181D priority Critical patent/DE884821C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE884821C publication Critical patent/DE884821C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L1/00Arrangements for detecting or preventing errors in the information received

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Anordnung zur Feststellung der Fehlerzahl bei der vorzugsweise drahtlosen Übertragung telegrafischer Zeichen Die bei der vorzugsweise drahtlosen Übertragung .telegrafischer Zeichen auftretenden Störungen setzen sich bekanntlich aus den sogenannten positiven und negativen zusammen; die ersteren täuschen ein an sich nicht vorhandenes Zeichen vor und beruhen meist auf atmosphärischen Störungen, die auch als Luftstörungen bezeichnet werden. Die letzteren gehen auf Schwunderscheinungen zurück. Bei kurzen Wellen treten hauptsächlich negative Störungen durch Schwunderscheinungen auf, während bei langen Wellen in der Hauptsache positive Luftstörungen in Erscheinung treten.
  • Das bekannte, von V e r d a n angegebene Verfahren .der Mehrfachübertragung zur Verringerung derartiger Störungen setzt bekanntlich voraus, daß nur Schritte einer Art (Zeichen- oder Trennschritte) durch Störungen gefälscht werden. Deshalb kann die Wirksamkeit des reinen Verdanschen Verfahrens beim Auftreten von zwei Störungsarten empfindlich herabgesetzt werden und eine häufige Wiederholung der Zeichen zwecklos oder sogar schädlich sein, weil die Zahl der vom Verdan-Gerät nicht erfaßten Fehler durch die Wiederholungen noch erhöht wird.
  • Wenn auch Schaltungen bekannt sind, die diese Fehler zu beheben trachten, so ist es doch für die Planung von telegrafischen Geräten für Funkverbindungen von erheblicher Bedeutung, die Zahl der auf einem bestimmten Übertragungsweg auftretenden Fehler zu kennen, und zwar möglichst auch das Verhältnis der positiven und negativen Fehler zueinander. Zur Lösung dieser neuen Aufgabe werden gemäß der Erfindung vorbestimmtb Schritte oder Zeichen der Sendung auf der Empfangsseite durch eine Vergleichsschaltung auf richtigen Empfang derart überwacht, daß beim Eintreffen eines gestörten Schrittes ein Zählwerk betätigt wird.
  • Gemäß weiterer Erfindung kann die Vergleichsschaltung derart ausgebildet sein, daß die gestörten Schritte auch ihrer Art nach (positiv oder negativ) unterschieden werden und für jede Art von Störungen ein besonderes Zählwerk benutzt wind. Sieht man dann noch ein weiteres Zählwerk vor, das die Z.abl der übertragenen Zeichen zählt und das beispielsweise von einem vom Empfangsverteiler betätigten Kontakt gesteuert wird; so kann man aus der Stellung der beiden Zählwerke für bestimmte Zeiträume oder für eine bestimmte Anzahl übertragener Zeichen ohne weiteres auf das Verhältnis der beiden Störungsarten zueinander schließen.
  • Zweckmäßig werden auf der Sendeseite und auf der Empfangsseite gleichartige Schablonen benutzt, um die Vergleichsschaltung zu steuern. Zu diesem Zweck können Lochstreifen öder große Nockenscheiben verwendet werden, die verabredete gleiche Texte gespeichert enthalten.
  • Bei {Geräten, bei denen zur Aufrechterhaltung des Gleichlaufs besondere Phasenzeichen benutzt werden, kann man auch den Vergleich während des Betriebs durchführen, d. h. während -der Sendung einer beliebigen Nachricht. Man kann nämlich gemäß weiterer Erfindung die Phasenzeichen zum Vergleich und zur Steuerung des bzw. der Zählwerke heranziehen.
  • In den Fig. i und 2 sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Fg. i eine Anlage, bei der auf der Sendeseite nach einer Schablone ausgesendet wird. Auf der Empfangsseite wird der ankommende Text mit dem von einer: gleichartigen Schablone erzeugten Text verglichen: Bei der Anlage nach Fig. 2 wird das Phasenzeichen, das zur Aufrechterhaltung des Gleichlaufs ohnehin übertragen wird, für die Feststellung der Fehlerzahl und Fehlerart benutzt.
  • Irr Fi-g. i wird auf der Sendeseite SS der Sendeverteiler SV in der üblichen Weise angetrieben und durch eine Schablone, beispielsweise durch einen Lochstreiten, gesteuert. Von der Abtastvorrichtung für den Lochstreifen sind lediglich die Serndekontäkte SF i-SF 5 gezeichnet: Wie ersichtlich, kann es sich um einen Mehrfachverteiler handeln, bei dein beispielsweise vier gleichartige L'ochstreifenabtastvorrichtungen durch den umlaufenden Bürstenarm SB nacheinander mit Odem Senderelais SR -verbunden werden. Dieses Sendeteläis steuert in bekannter Weise mit Hilfe seines Kontaktes über die Fernleitung- bzw. drahtlose Strecke die Wicklung eines Empfangsrelais ER, dessen Kontakt ei, auf der Empfangsseite die Vergleichsvorrichtung beeinflüßt.
  • Der Empfangsverteiler ET auf der Empfangsseite ES wird in an sich bekannter Weise svn ehron mit dem Sendeverteiler gesteuert: Beim Einlaufen des ersten Schrittes; beispielsweise eines-positiven Schrittes, ergibt sich folgender Stromlauf: +, Kontakt er, Relais R@i, Relais R2, Bürstenarm EB, Kontakt FF i der Lochstreifenabtastvorrichtung. Wenn nun das Zeichen richtig übertragen wurde, so müssen der Kontakt er und der Abtastkontakt EF r am gleichen Pol der Ortsbatterie liegen, so daß weder das Relais R i noch das Relais R2 Strom bekommen. Um die Zahl der übertragenen Zeichen zu zählen, ist noch ein vom Verteiler betätigter Kontakt VK vorhanden, der ein Zählwerk Z_ 3 steuert und bei jedem Verteilerumlauf einmal betätigt wird. Er steuert gleichzeitig den Vorschubmagneten hell für die Lochstreifenabtastvorrichtung. Die Zählwenke Z z und Z 2 wenden durch die Kontakte r i und r2 gesteuert. Bei fehlerfreier Übertragung haben die F.ühlhebel SF und EF und .damit ei, und EF die gleiche Polung, so daß die Relais R i und R2 stromlos bleiben. Tritt dagegen ein Fehler auf, so sprechen die Relais R i und R:2 entsprechend der ungleichen Polüng von er und EF an. Dabei bildet die Schließung des Kontaktes r i vom neutralen Relais R,i das Kriterium dafür, daß überhaupt ein Fehler eingetreten ist, wä'lirend das Umlegen des Kontaktes re. vom gepolten Relais R 2 bestimmt, ob an Stelle eines +-Schrittes ein --Sollritt oder an Stelle eines --Schrittes ein --Schritt vom Empfangsrelais empfangen wurde und die Zählwerke Z i und Z 2 entsprechend'steuert.
  • Es ist vorstehend die Einrichtung für einen Kanal einer Vierfachanlage beschrieben. Soll für die andern Kanäle auch eine Fehlerbestimmung vorgenommen werden, so müssen noch Umschalteinrichtungen vorgesehen werden, die abhängig vom Umlauf des Verteilers die :dem jeweiligen Kanal zugeordnete Zähleinrichtung einschalten. An Stelle eines Lochstreifens, der verabredeten Text enthält, kann male natürlich auch auf der Sende- und Empfangsseite Nockenscheiben verwenden, die beispielsweise einen der bekunntell Prüftexte enthalten. Bei Gleichlauftelegrafenanlagen, bei denen die Steuerung des Gleichlaufs nicht durch die Telegrafierzeichen selbst, .sondern durch besondere Phasenzeichen erfolgt, kann auch während des Betriebs eine Überprüfung der Fehler erfolgen. Zu diesem Zweck wird die Anlage gemäß Fig. 2 ausgeführt, in der nur die Teile einer solchen Anlage gezeichnet sind, die unmittelbar für die Ermittlung der Fehler erforderlich sind, während alle sonstigen Teile weggelassen wurden. Auf der Sendeseite SS ist wiederum der Sendeverteiler SV vorgesehen, dessen Bürste SB hei jedem Umlauf die beiden Segmente PS i und PS2 überstreicht. Diese Segmente sind fest mit -I-- bzw. --Batterien verbünden. Wenn sie überstrichen werden, wird also .über das Senderelais SR das Phasenzeiehen ausgesenidet. Auf der Empfangsseite ES befindet sich beim Eintreffen des ersten Schrittes vom Phasenzeichen die Bürste EB des Empfangsverteilers El' auf dem Segment FE i. Das Relais R i, das kurz vorher .durch den Rückstellkontakt RK über Wicklung 1 nach dem linken Kontakt gelegt worden war, bleibt bei fehlerfreiem Empfang des ersten Schrittes dort liegen, so daß das Zählwerk Z_ i nicht beeinflußt wird. Trifft dagegen infolge einer Störung ein --Schritt auf den Verteilerkontakt PIS i, so legt der Strom in Wicklung I1 den Anker r i des Relais R i nach dem rechten Kontakt um. In diesem Fall wird das Zählwerk Z i um einen Schritt weitergeschaltet. Ähnliches ,gilt für das Segment PE2 und den Empfang des negativen Schrittes vom Phasenzeichen, .der kurz darauf erfolgt. In diesem Fall wird die Wicklung II des Relais R2 erregt, während die Wicklung I kurz vorher gleichsinnig erregt wurde, so daß der Kontakt r2 in der gezeichneten Stellung liegenbleibt. Lediglich dann, wenn statt des --Schrittes ein -h -Schritt empfangen wird, legt das Relais R 2 seinen Kontakt r 2 um, so .daß .das Zählwerk Z2 fortgeschaltet wird.
  • Bei jedem Verteilerumlauf wird durch den Kontakt RK das Zählwer'I-, Z3 fort,gesehaltet, das wie in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i die Zahl der empfangenen Zeichen zählt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Feststellung der Fehlerzahl bei der vorzugsweise drahtlosen Übertragung telegrafischer Zeichen, dadurch gekennzeichnet, daß vorbestimmte Schritte oder Zeichen. der Sendung auf .der Empfangsseite durch eine Vergleichsschaltung auf richtigen Empfang derart überwacht werden, daß beim Eintreffen eines gestörten Schrittes ein Zählwerk betätigt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel vorgesehen sind, die die Störung der Schritte ihrer Art nach (positiv oder negativ) unterscheiden und für jede Art von Störungen ein besonderes Zählwerk betätigen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß noch ein weiteres Zählwerk vorgesehen. ist, das die Zahl der übertragenen Zeichen zählt und vorzugsweise durch einen vom Empfangsverteiler ,gesteuerten Kontakt betätigt wird. q..
  4. Anordnung nach Anspruch. i, dadurch ge-,k ennzei.chnet, .daß auf der Sendeseite und in der Auswertschaltung -der Empfangsseite Schabkonen gleicher Art, z.. B. gleiche Lochstreifen, benutzt werden.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i für Anlagen, bei denen -zur Aufrechterhaltung des Gleichlaufes besondere Phasenzeichen benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Phasenzeichen zum Vergleich und zur Steuerung des bzw. der Zählwerke verwendet werden:
DES10181D 1944-01-08 1944-01-08 Anordnung zur Feststellung der Fehlerzahl bei der vorzugsweise drahtlosen UEbertragung telegrafischer Zeichen Expired DE884821C (de)

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DE884821C true DE884821C (de) 1953-07-30

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