DE884567C - Wandbauelement mit beiderseits eines Holzrahmens angeordneten Verbundplatten - Google Patents
Wandbauelement mit beiderseits eines Holzrahmens angeordneten VerbundplattenInfo
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- DE884567C DE884567C DEP23178A DEP0023178A DE884567C DE 884567 C DE884567 C DE 884567C DE P23178 A DEP23178 A DE P23178A DE P0023178 A DEP0023178 A DE P0023178A DE 884567 C DE884567 C DE 884567C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/30—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
- E04C2/38—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure with attached ribs, flanges, or the like, e.g. framed panels
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Description
- Wandbauelement mit beiderseits eines Holzrahmens angeordneten Verbundplatten Die Erfindungbetrifft ein einbaufertiges Wandbauelement, aus dem Wände von Bauwerken für Wohn-. Wirtschafts-oder Arbeitszweckeerstellt werden. Die Erfindung bezweckt insbesondere die rasche Errichtung von Serienbauten aus fabrikmäßig erzeugten, genormten Elementen, die ein höchstmögliches Maß an Wärmeisolierung und Festigkeit bei zugleich möglichst sparsamem Materialverbrauch gewährleisten. Ein weiterer Zweck ist darauf gerichtet, die einzelnen Elemente so maßhaltig herzustellen, daß eine genaue, fugenlose Passung benachbarter Elemente ohne Nacharbeit gesichert ist und zugleich die Montage erheblich vereinfacht wird, so daß hierzu ein Mindestmaß an Fachkräften erforderlich ist.
- Es sind bereits Wandbauelemente mit beiderseits eines Holzrahmens angeordneten Verbundplatten, die auf der Innenseite aus Holz und auf der Außenseite aus Faserzement, z. B. Asbestzement bestehen, vorgeschlagen werden. Bei diesem Wandelement besteht der innere Holzteil der Verbundplatten aus Sperrholzplatten, die mit den äußeren Asbestzementplatten verleimt werden. Bekanntlich bestehen Sperrholzplatten aus einer ungeraden Anzahl dünner Furniere, z. B. fünf, so daß die Verbundplatte im gesamten eine gerade Anzahl von Schichten au#-weist. - Es hat sich gezeigt, daß eine solche Verbundplatte trotz ihres schichtenförmigen Aufbaues. keine genügende Sicherheit gegen Verziehen zufolge- Witterungseinflüssen bietet.
- Gemäß der Erfindung weist jede der Verbundplatten eine gerade Anzahl übereinander geschichteter Holzfurniere, vorzugsweise zwei, auf, so daß die Gesamtanzahl der Schichten, d. h. einschließlich der Faserzementplatte, ungerade ist. Die Faserzementplatte verhält sich bezüglich des Arbeiteras bzw. Verziehens wie eine dünne Holzplatte, und durch die umgerade Anzahl sämtlicher Schichten der Verbundplatte werden die Verziehungskräfte vollkommen kompensiert, so daß tatsächlich jedes Verziehen ausgeschlossen ist. Vorzugsweise werden sämttiche Schichten, also die Furniere und Faserzementschichten, gleichzeitig unter Druck miteinander vereinigt, und- es wird ein Wandelement in Form eines Verbundkörpers erhalten, der nicht nur verziehungsfrei ist, sondern sich auch durch außerordentliche Biege-, Druck-und Knickfestigkeit sowie durch sparsamen Verbrauch der verwendeten cWerkstoffe auszeichnet.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
- Abb. i zeigt ein Wandbauelement in Ansicht; Abb.2 ist ein waagerechter Querschnitt und Ab'b.3 ein lotrechter Längsschnitt in vergrößertem Maßstab.
- Ein aus Leisten @i zusammengesetzter Holzrahmen ist mit einer äußeren Platte :2 und einer inneren Platte 3 verleimt. Die äußere Platte. besteht aus zwei Holzfurnieren 4, 5, deren Faserrichtungen zweckmäßig einen rechten Winkel miteinander einschließen, und einer äußeren Deckschicht 6; z. B. aus einer verhältnismäßig dünnen Asbestzerrientplatte. Die innere Platte 3 besteht gleichfalls aus zwei Holzfurnieren 7, 8 und besitzt eine innere Deckschicht 9, z. B. aus einer Zellfaserplatte. Die Verleimung sämtlicher Schichten erfolgt unter Druck. Die Leisten @i sind in der .iMitte des Querschnittes mit Falzen io versehen, in die sich Isolierplatten vi legen, welche den Luftraum zwischen beiden Platten z, 3 in zwei Kammern unterteilen. Die Isolierplatten in können aber, falls nicht eine besonders hohe Wärmedämmung gefordert wird, auch wegbleiben. , -Durch die äußere, wetterfeste und gegen Feuchtigkeit undurchlässige Deckplatte,6 sind die Holzteile des Elements wirksam vor Feuchtigkeit geschützt. An sich mit Rücksicht auf ihre geringe Wandstärke nicht hiegungsfest, erhöht sie jedoch zufolge der Verbundwirkung die @GesamtfestigIceit des Elements in erheblichem Maße. Die Asbestzementplatte 6 eignet sich ferner vorzüglich als Träger für einen Außenputz, der wegen der glatten Oberfläche solcher Platten in sehr .geringer Stärke z. B. .durch Spritzen aufgebracht werden kann.
- Die innere Deckplatte 9 dient als feuerhemmender Belag, der nicht verputzt zu werden braucht, sondern unmittelbar bemalt werden kann. Diese Platte schützt das Holz gleichfalls vor Feuchtigkeitseinflüssen von innen her, z. B. durch Küchen-oder Badezimmerdunst. Auch die Platte 9 besitzt an sich keine hohe Biegungsfestigkeit, trägt jedoch zur Gesamtfestigkeit des. Verbundkörpers bei.
- Die mittlere Isolierschicht iii braucht weder gegen mechanische noch gegen FeuchtigkeitseinflUsse widerstandsfähig zu sein, sondern hat nur die Aufgabe der Erhöhung der Wärmeisolierung.
- Die Wandelelemente, deren Länge etwa der Geschoßhöhe entspricht, greifen mittels äußerer Falze 12 an ihren Längskanten ineinander. Nach dem Zusammenpressen der einzelnen Schichten werden die Elemente entlang ihres Umfanges bearbeitet, z. B. gefräst, so daß sie genau maßhaltig sind und an den lotrechten Stoßteilen eine fugenlose Passung erhalten wird. An den Innenflächen sind somit keine Deckleisten erforderlich. An den Außenflächen können Deckleisten aus Asbestzementstreifen angewendet werden.
- Die tragenden Wände ruhen gemäß Abb.3 auf einem normalen Betonfundament 13 auf. Dabei ragen die Platten z, 3, der Wandelelemente für tragende Wände über die untere Rahmenleiste i vor und fassen zwischen sich eine auf dem Fundament r3 gelagerte Betonschwelle 14. Zweckmäßig werden solche Schwellen, ,deren Länge der Breite der Wandelemente entspricht, fertig an die Baustelle angeliefert. Die nebeneinandergereihten, genau maßhaltigen Wandelelüente, von denen einzelne mit den erforderlichen 'Tür- und Fensteröffnungen versehen sind, werden z. B. mittels Dübelverbin-.dungen zu einem festen Verband vereinigt, und die Betonschwellen r4 werden, gegebenenfalls durch untergeschobene Keile, zur Anlage an die Unterkantender Elemente gebracht, worauf die Schwellen durch Zementmörtel 15 außen und innen mit dem FumdamentJ3 verbunden werden. Die Verwendung solcher Betonschwellen hat den Vorteil, daß Fugen am der Unterkante der Elemente vermieden werden, ohne daß .die Oberfläche .des Fundaments 13 besonders genau hergestellt zu werden braucht. Eine innerhalb der Schwelle 14 verlegte Isolierleiste <16 verhindert unwillkommene Wärmebrücken durch die Schwellen 14 hindurch.
- Die Furniere 4, 5 der äußeren Platte z sind an ihrem unteren Ende durch Streifen '17 aus wetterfestem Material, z. B. Asbestzement, ersetzt, so daß auch an dieser Stelle die Holzteile vor Feuchtigkeit geschützt sind. Selbstverständlich kann statt zwei Streifen 17 ein einziger Streifen von doppelter Stärke Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wandbauelement mit beiderseits eines Holzrahmens angeordneten Verbundplatten, die auf der Innenseite aus Holz und auf der Außenseite aus Faserzement bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Verbundplatten eine gerade Anzahl übereinander geschichteter Holzfurniere, vorzugsweise zwei, aufweist. a. Wandbauelement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzfurniere an der Außenseite der die Außenwände ,des Bauwerks bildenden Wandelemente am unteren Ende durch eine ein- oder mehrschichtige wetterfeste Platte ersetzt sind. 3. Wandbauelement nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Wandelementen für die tragenden Wände des Bau-Werks die Verbundplatten unten über den Holzrahmen. vorragen. .4. Wand aus Elementen nach einem der Ansprüche @i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem M'andelement eine dasselbe tragende Betonschwelle von der Länge des Wandelement zugeordnet ist, die auf dem Fundament des Bauwerks gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT884567X | 1947-01-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE884567C true DE884567C (de) | 1953-07-27 |
Family
ID=3682721
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP23178A Expired DE884567C (de) | 1947-01-18 | 1948-12-01 | Wandbauelement mit beiderseits eines Holzrahmens angeordneten Verbundplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE884567C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225369B (de) * | 1964-07-16 | 1966-09-22 | Ostara Mosaik Und Wandplattenf | Als Wandsockel in Gebaeuden od. dgl. dienender keramischer Baukoerper |
| EP0030743A1 (de) * | 1979-12-10 | 1981-06-24 | Air Et Chaleur S.A., | Wand und Verbundplatten zu ihrer Herstellung |
| US6363270B1 (en) | 1995-04-11 | 2002-03-26 | Resmed Limited | Monitoring the occurrence of apneic and hypopneic arousals |
-
1948
- 1948-12-01 DE DEP23178A patent/DE884567C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225369B (de) * | 1964-07-16 | 1966-09-22 | Ostara Mosaik Und Wandplattenf | Als Wandsockel in Gebaeuden od. dgl. dienender keramischer Baukoerper |
| EP0030743A1 (de) * | 1979-12-10 | 1981-06-24 | Air Et Chaleur S.A., | Wand und Verbundplatten zu ihrer Herstellung |
| US6363270B1 (en) | 1995-04-11 | 2002-03-26 | Resmed Limited | Monitoring the occurrence of apneic and hypopneic arousals |
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