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DE873816C - Staubluftverteiler fuer Staubleitungen - Google Patents

Staubluftverteiler fuer Staubleitungen

Info

Publication number
DE873816C
DE873816C DEG3431D DEG0003431D DE873816C DE 873816 C DE873816 C DE 873816C DE G3431 D DEG3431 D DE G3431D DE G0003431 D DEG0003431 D DE G0003431D DE 873816 C DE873816 C DE 873816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust
distributor
pipe
partition
chambers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG3431D
Other languages
English (en)
Inventor
August Dipl-Ing Justus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GAKO GES fur GAS und KOHLENST
Original Assignee
GAKO GES fur GAS und KOHLENST
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GAKO GES fur GAS und KOHLENST filed Critical GAKO GES fur GAS und KOHLENST
Priority to DEG3431D priority Critical patent/DE873816C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE873816C publication Critical patent/DE873816C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/52Adaptations of pipes or tubes
    • B65G53/526Adaptations of pipes or tubes with means for special treatment to facilitate transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Staubluftverteiler für Staubleitungen Die bekannten Gebläse, die den Kdhlenstaub aus den Sichtern von Kohlenstaubmühlen absaugen und durch die Staubleitungen zu den einzellnen Verbrauc'hsstellen drücken, haben als Schleudergebläse den N. achteil, daß der Kohlenstaubluftstrom bereits im Spiralgehäuse und dem Druckstutzen des Gebläses stark entmischt wird, wodurch eine ungleichmäßige Staubverteilung über den Querschnitt der Staubleitung bewirkt wird.
  • Diese Entmischung wird in der Staubleitung selbst, und zwar in den durch die Leitungsführung bedingten Leitungskrümmern noch weiter verstärkt und wirkt sich schließlich in einer ungleichmäßigen BeaufschlagJung der Kohlenstaubbrenner eines einzelnen Feuerungsaggregates und damit in einer ungleichmäßigen Staubzündung und Verbrennung aus, oder auch in einer ungleichmäßigen Staubverteilung auf mehrere parallel geschaltete Verbrauchsstellen, wie Öfen otder Kessel, was zu unthaltbaren Betriebszuständen führt.
  • Zur gleichmäßigen Verteilung des in einer Hauptleitung geführten entmischten Staubluftstromes auf zwei oder mehrere Zweigleitungen ist es bereits belçannt, den Hauptstrom in mehr Zweigströme zu zerlegen, als Zweigleitungen vorhanden sind und diese Zweigströme abwechselnd in verschiedene Zweigleitungen zu leiten, so daß jede Zweigleitung eine Mehrzahl Zweigströme empfängt. Diese bekannte Vorrichtung hatte aber den Nachteil, daß mit derselben höchstens eine mengenmäßig gleiche Verteilung des Staubes auf die Zweigleitung, nicht aber eine völlig glleichmäßige Verteilung von Staub und Luft über den ganzen Rohrquerschnitt jeder Zweigleitung gewährleistet werden konnte, so daß sich die Staubmengen ähnlich wie in der Hauptleitung ungleichmäßig über die zugehörigen Rohrquerschnitte verteilen.
  • Wollte man diese Vorrichtung auch, dazu benutzen, eine gleichmäßige Verteilung des Staubes über den Querschnitt einer einheitlichen Zeitung wieder herzustellen, müßte man sowohl an der Stelle, wo die Zweigleitungen abgezweigt sind, als auch an der Stelle, wo die Zweigleitungen wieder vereinigt werden, je eine solche Vorrichtung einbauen, was umständlich, platzraubend und kostspielig wäre, ohne daß aber hierdurch, wie oben bereits erwähnt, eine völlig gleichmäßige Verteilung von Staub und Luft über den gesamten Rohrquerschnitt der Hauptleitung hinter der Wiedervereinigungsstelle der Zweigströme gewährleistet werden k, ann.
  • Alle diese Schwierigkeiten und Nachteile werden mit der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Staubluftstrom beim Eintritt in den Verteiler zunächst durch eine genau in der Mitte zwischen der staubreichen und der staubarmen Rohrhälfte der Staubleitung liegende Trennwand in einen staubreichen und einen staubarmen Luftstrom zerlegt wird, worauf jeder-dieser Einzelströme wiederum in einer V'ielzathl von durch Parallelwände senlkrecht zur Trennwand abgeteilten Austrittskammern, die der Reihe nach abwechselnd an die durch die Trennwand abgeteilten beiden Kammern angeschlossen sind, in eine. größere Zahl von Einzel-. strömen zerlegt wird, die über den gesamten Querschnitt der Staubleitung verteilt werden, wobei immer ein staubreicher Teilstrom mit einem staubarmen abwechselt.
  • Diese Ausführung gemäß der Erfindung hat zunächst den Vorteil, daß eine völlig gleichmäßige Verteilung von Staub und Luft über den Gesamtquerschnitt der Staubleitung sichergestellt wird, wobei der Staub den Stellen der Staubleitung, wo Abzweigungen erfolgen sollen, bereits völlig gleichmäßig über den Rohrquerschnitt verteilt zugeführt wird. hierdurch wird man in die Lage versetzt, den Staubluftstrom lediglich mitte'ls vor den Abzwelgstellen in die Staubleitung eingebauter Führunlgszungen in Teilströme mit gleic'hmäßig auf die Querschnitte der Zweigleitungen verteiltem Staub zu zerlegen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil gegenüber der bekannten Vorrichtung besteht darin, daß es zur gleichmäßigen Verteilung des Staubes über, den gesamten Rohrquerschnitt der Staubleitung an Stelle der sonst erforderlichen Anordnung von zwei nur eines einzigen Staubluftverteilers bedarf, der in die Staubleitung eingebaut ist und daher nur sehr wenig Platz beansprucht.
  • Der mit der Erfindung angestrebte Erfolg wird dadurch verwirklicht, daß die Trennwand, durch die der entmischte Staubluftstrom in zwei Ei. nzelströme aufgeteilt wird, ohne Schwierigkeit jederzeit in bezug auf die Staubleitung so angeordnet werden kann, daß sie die Scheidewand zwischen den Rohrhälften der Staubleitung mit dem höchsten und dem geringsten Staubgehalt bildet, worauf dann diese beiden Einzelströme, also der staubreiche und der staubarme, jeder für sich durch eine Vielzahl von Trennwänden in eine größere Zahl kleinerer Teilströme aufgelöst werden, die sich über den ganzen Rohrquerschnitt verteilen und kammartig ineinandergreifen, wobei immer ein staubreicher Teilstrom mit einem staubarmen abwechselt.
  • Das Wesen, der Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, und zwar zeigt die Zeichnung einen gemäß der Erfindung ausgestalteten Staubluftverteiler in einem senkrechten Mittelschnitt (Abb. I) und in je einem waagerechten Querschnitt nach Linie 24-B (Abb. 2) und nach Linie C-D (Abb. 3).
  • Der Staubluftverteiler gemäß der Erfindung besteht aus einem mit Flanschen 10 ausgebildeten Gehäuse I, dessen Querschnitt sich gemäß der Abb. I zur Mitte hin allmählich erweitert und nach aden beiden offenen Enden wieder abnimmt.
  • Im Querschnsitt können die äußeren Umrandungen des Gehäuses 1 aLs auch der Flansche 10 rechteckig sein, wie in Abb. 2 und 3 dargestelllt ist.
  • In diesem Fall werden an die Flansche 10 Ubergangsstücke anzuschließen sein, die vom rechteckigen in den runden Querschnitt überführen Zweckmäßig ist es aber, den Übergang vom rechteckigen auf den runden Querschnitt bereits in das Gehäuse 1 selbst Izu verlegen., d. h., daß der Staubmischer selber rechteckig ausgebildet ist und über einen runden Querschnitt auf runde Flansche an Stelle der viereckigen Flansc'he 10 übergeht, so daß der Staubmischer mit genormten Flanschen ohne weiteres in jede Leitung eingebaut werden kann.
  • Schließlich kann ; aber die äußere Umrandung des Gehäuses I selber auch als Drehkörper ausgebildet werden, ohne daß sich hierdurch etwas am Wesen der Erfindung ändern würde.
  • Das Gehäuseinnere ist auf, der Eintrittsseite des Staubluftstromes, durch eine mittlere Trennwand 6 in zwei Eintrittskammern 7, 8 unterteilt, an welche sich eine größere Zahl schmaler rechteckiger Austrittskammern g anschließen, die durch parallel zueinander und senkrecht zur Trennwand 6 verlaufende Querwände 2 voneinander und von. den beiden Eintrittskammern7, 8 durch zwei schräge dachförmig angeordnete Wände 3, 4 mit Durchtrittsöffnungen 5 abgetrennt sind, wobei die Durchtrittsöffnungen 5 derart angeordnet sind, daß die Austrittskammern n der Reihe nach abwechseln, d mit den beiden Eintrittskammern 7, 8 in Vertindung stehen.
  • Die Wände 3, 4 bilden zweckmäßig mit der oberen Trennwand 6 eine Y-Form, wodurch es ermögliche wird, Iden. Ourchgang der Teilströme durch die Ein-und Austrittskammern des Verteilergehäuses unter den strömungstechnisch günstigsten Bedingungen durchzuführen. Der Querschnitt der beiden Eintrittskammern 7, 8 wird hier, bei zweckmäßig so bemessen, daß er gleich der Summe der einzelnen Querschnitte der angeschlossenen Austrittskammern g i, st.
  • Der so auslgebildete Staubluftverteiler kann an jeder Stelle der Staubleitung in. senkrechter oder waagerechter Lage, auch nachträglich als Durchgangsar. matur, d. h. ohne änderung der Leitungsführung und unter jedem der Schraubenteilung entsprechenden Winkel verdreht in die Staubleitung eingebaut werden, wobei jedoch darauf geachtet werden muß, daß die Trennwand 6 stets eine solche Lage zu dem ankommenden entmischten Staubluftstrom einnimmt, daß sie die Scheidewland zwischen oder staubreichen und der staubarmen Rohrhälfte der Staubleitung bildet. Nur bei dieser Lage der Trennwand6 werden die im Luftstrom ungleichmäßig in bezug auf Menge und Korngröße verteilten Staubteilchen zwangsläufig auf die Eintrittskammern 7, 8 verteilt, so daß die eine der beiden Kammern den Luftstrom mit höchstem Staubgehalt, die andere hingegen den Luftstrom mit dem geringsten Staubgehalt aus den entsprechenden Rohrhälften der Staubleitung empfängt. Die richtige Einstellung der Trennwand 6 zu der Staubverteilung innerhalb der Staubleitung bildet praktisch keinerlei Schwierigkeiten, da dem Fachmann die Staubverteilung in Staubleitungen auf Grund seiner Erfahrungen hinlänglich bekannt ist.
  • Die richtige Einstellung der Trennwand 6 bietet erst eine Gewähr dafür, daß die einzelnen Austrittskammern g nicht nur der Reihe nach abwechselnd mit staubreicher und staubarmler Luft beschickt werden, sondern auch eine völlig gleichmäßige Verteilung der Staubteilchen über den ganzen Querschnitt der einzelnen Kammern stattfindet.
  • Bei jeder anderen Lage der Trennwand 6 zur Staubleitung würde jede Eintrittskammer 7, 8 gleichzeitig aus der staubreichen und der staubarmen Rohrhälfte gespeist werden, ohne daß eine Vermischung von staubreicher oder staubarmer Luft stattfände. Es würden dann sowohl in den Kammern des Verteilergehäuses, als auch in den an die Austrittskammern 9 sich anschließenden Teil der Staubleitung dieselben Verhältnisse in der Stauberteilung bestehen bleiben, wie sie in der Staubleitung vor dem Verteiler bestanden haben, ein Nachteil, der mit der Erfindung vollständig beseitigt wird.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: I. Staubluftverteiler für Staubleitungen, in welchem der entmischte Staubluftstrom in eine Vielzahl von Teilströmen zerlegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Staubluftstrom beim Eintritt in den Verteiler (I) durch eine genau in der-Mitte zwischen der staubreichen, und der staubarmen Rohrhälfte der Staubleitung liegende Trennwand (6) in einen staubreichen und einen staubarmen Luftstrom zerlegt wird, worauf diese beiden Einzelströme in eine Vielzahl von durch Paralflelwände senkrecht zur Trennwand (6) abgeteilte Austrittskammern (9), die der Reiche nach abwechselnd an die durch dieTrennwand (6) abgeteilten beiden Kammern (7, 8) angeschlossen sind, eintreten und so in eine größere Zahl Einzelströme zerlegt werden, die über den gesamten Querschnitt der Staubleitung verteilt sind.
  2. 2. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ge'häuse des Verteilers (I) im Mittelteil eine ausgebauchte Form aufweist und die mittlere Trennwand (6) und die an diese anschließenden, die Ein-und Austrittskammern (7, 8 bzw. 9) stirnseitig begrenzenden Zwischenwände (3, 4) eine Y-Form haben.
DEG3431D 1944-01-21 1944-01-21 Staubluftverteiler fuer Staubleitungen Expired DE873816C (de)

Priority Applications (1)

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DEG3431D DE873816C (de) 1944-01-21 1944-01-21 Staubluftverteiler fuer Staubleitungen

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DEG3431D DE873816C (de) 1944-01-21 1944-01-21 Staubluftverteiler fuer Staubleitungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE873816C true DE873816C (de) 1953-04-16

Family

ID=7117135

Family Applications (1)

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DEG3431D Expired DE873816C (de) 1944-01-21 1944-01-21 Staubluftverteiler fuer Staubleitungen

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DE (1) DE873816C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160787B (de) * 1959-02-14 1964-01-02 Bergwerksverband Gmbh Verfahren zum Foerdern staubfoermiger bzw. koerniger Brennstoffe in Rohrleitungen
FR2657072A1 (fr) * 1990-02-14 1991-07-19 Mo Geologorazvedoch Inst Dispositif pour le transport hydraulique de materiaux pulverulents.
WO2002066347A1 (en) * 2001-02-20 2002-08-29 George Hobbs Screening element for pneumatic particle transport systems

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160787B (de) * 1959-02-14 1964-01-02 Bergwerksverband Gmbh Verfahren zum Foerdern staubfoermiger bzw. koerniger Brennstoffe in Rohrleitungen
FR2657072A1 (fr) * 1990-02-14 1991-07-19 Mo Geologorazvedoch Inst Dispositif pour le transport hydraulique de materiaux pulverulents.
WO2002066347A1 (en) * 2001-02-20 2002-08-29 George Hobbs Screening element for pneumatic particle transport systems

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