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Einrichtung zum Beseitigen von Pendelungen bei sich selbsttätig abgleichenden,
mit einem mit Trägheit behafteten Verstärker arbeitenden Gleichstrom-Kompensationsmeßeinrichtungen
Bei siech selb,sttätig abgleichenden, mit einem Verstärker arbeitenden-,elektriischen
Kompensationsmeßeinrichtungen. treten störende Pende@lungen des Anzei#"-leigl.ieide:s
auf, wenn, der Verstärker mit Trägheit behaftet ist. Dies ist z. B. beli Bbdoim"eterve:rstärkern
der Fall,, bei denen insbesondere die thermische Trägheit der Bolometerwiderständs
s,ic.h störend bemerkbar macht. Es. Ist bekannt, da,ß man. diie Pendelurigen, des.
Schreibhie@bels eines) z. B. an einen solchen Verstärker in einer sich nach dem
sog. Strommesserverfahren selbsttätig abgleichenden Kompensationsschaltung angeschlossenen
Tintenschreibers durch einen Kondensator oder einen. Transformator beseitigen kann,
der so ge-
schaltet ist, daß eine von den Änderungen des v erstärkten Stromes
abhä nigige Spannung entsteht, die dem Meß(weirk unimittelbar zugeleitet wird. Störende
Pendelungen treten aber auch bei anideren Verstärkern auf, bei denen der Eingangsstrom
auf ein mit mechlaniischer Trägheit behaftetesi bewegliches Meßwerk wirkt. Bei sog.
magnetischen Ve!r-stärkern wirkt die magnetische Trägheit der benutzten Eisenkerne
im. dem gleichen. Sinn. Man. kann nun die bei sich selbsttätig abgleichenden, mit
einem
mit Trägheit behafteten Verstärker .arbeitendem Gleichstrom-Kompensationsmeßeinrichtungen
auftretenden störenden Pendelungen des An@zeigegliedes durch ein mit de rn A.nzeigeglied
Zwangsläufig gekuppeltes Rückführungsglied beseitigen., bei dessen Bewegung eine
elektrische Spannung erzeugt wird:; die dem Eingangskreis des Verstärkers zugeführt
wird. Zu diesem Zweck hat man, hisher einen Generator benutzt, der einen,nach Art
ein-.r Dynamomaschine gebauten, in einem Magnetfeld umlaufenden Anker enthält und
mittels eines Kollektors eine .der Umlaufzahl verhältnisgleiche Gleichspannung erzeugt.
Man verwendet denn eine Kompensationsschaltung, die durch einen Nullmotor selbsttätig
abgeglichen wird, wobei'dierötoT des Generatoirs: mit dem Rotor des Nullmotors zwangsläufig
gekuppelt ist. Die von dem Generator erzeugte, dem Eingangskreis des - Verstärkers
zugeführte Gleichspannung kann dann 'so geschaltet und bemessen werden, daß die
Trägtheit dies Verstärkunggvo,rgangtes, in ihrer Wirkung auf . das Anzeigeglied
im wesentlichen ausgeglichen wird und dieses sich praktisch piendeilüngsf:rei,-einstellt.
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Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß der Kollektor des.
Gleichstromgenerators tim prak-.tischen Betrieb zu Störungen Verandassung gibt.
Außerdem erfordert der Generator einen erheiblichen Raumbedarf und erhöht .dies
@Txägheits =: moment des Nullmotors in unerwünschter Weise.
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Gernäß der Erfindung werden diese Nächteile bei sich selbsttätig abgleichenden:,
reit einrein, mit Trägheit .behaftetenVers.tärker arbeitendenGleichs.tTom-Kompensationsmeßeinrichtüngen
mit einem mit dem Anzeigeglied zwangshäufig gekuppelten Rückführun.gsglied, bei
dessen Bewegung @i.ne elektrische Spannung erzeugt wird, die dem Eingangskreis des
Verstärkers zugeführt wird, dadurch beseitigt, daß die Ausschlagweite des. Rückführungsgliedes
so begrenzt ist, daß der elektrisch leitende, Teil dies Rückführungsgliedes ohne
Zwischenschaltung eines Kollektors od. dgl. unmittelbar angeschilossen @verden kann.
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Dabei kann das Rückfüihrungsglied als eine im Feld eines ID,agermagneten
nach Art eines Drehspulmeßgeräts gelagerte und durch bewegliche Zuleitungen angeschlossene
Drehispule " ausgebildet werden.. Diese Art der" Ausführung ist besonders zweckmäßig:
bei solchen Meßeinrschtungen, bei denen dass Anzeigeglied von einem Drehspulmeßwerk
gesteuert wird. In diesem Fall kann die als Rückführungsglied wirkende Drehspule
so, gelagert sein, daß sie sich mit der Meßwerkspule in eiinem gemeinsamen Magnetfeld
bewegt, wobei die beiden Drehspulen vorzugswei,sienach Art eines Doppeldrehspulmeßwe@rks
angeordnet sind. Unter Umständen ist dann sogar eine besondere zusätzliche Dreli@spuile
entbehrlich, wenn die Meßwerkspulle zusätzlich in den Eiinigangsstrom des Verstärkens
eingeschaltet wird und so zugleich als- Rückführungsglied wirkt.
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Das Rückführungsglied - kann abeir auch als i:@@elglied eines von
einer Gleichstromdueille gespie-isten_Widerstandes ausgebildet werden, wobei in
den den regelbhren Widerstand enthaltenden Strömkreis ein kapaziti.ver oder induktiver
Widerstand derart eingeschaltet ist, daß eine den Änderungen der Stromstärke entsprechende
Spannung entsteht, die dem EingangskTeis des Verstärkers, zugeführt wird. Diese
Anordnung ist besonders zweckmäßig -b--i Meßeinrichtungen mit .einem von einem Nullmolto,r
gesteuerten Abgleichwnderstand. In diesem Fall wird das Einstellglied des Abgl-eichwiderstandes
vorzugsweise mit dem als Rückführungsglied dienenden. Regeilgli.ed, zwangsläufig
gekuppelt. Es ist aber auch möglich, das Einstellglied des Abgleichwiderstandes
unmittelbar als Rückführungsglie d zu benutzen, indem der kapazitive oder induktive
Widerstand in einen den Abgleichwiderstand enthaltenden Stromkrens eingeschaltet
wird.
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.Iiv der Zeichnung sind einige Aus@führungsbeis.piele des Erfindungsgegenstandes
schematisch dargestellt. Dabei sind als Verstärker in dein Fig. i bis q. Bodometeranordnungan
und in den Fig. 5 bis 7 magnetische Verstärker angenommen. In Fig. 5 ist eine Strommeßeinrichtung
dargestellt; während die übrigen Ausführungsbeispiele sich auf Spanhungsmeßeinriichtungen
beziehen., wobei die Spannung eines Thermoelements gemessen werden: soll.
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Fig. z zeigt im übrigen eine nach einem Schleifdrahtverfahren arbeitende
Kompensationsme:ßeinrichtung mit selbsttätigem Abgleich durch ein von zwei dauernd
laufenden Motoren gesteuertes. Differentialgetriebe.
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Die Fiig.2 und 3 stellen. ebenfalls nach einem Schleifdrahtverfahren
arbeitende Kompensationsmeßeinrichtungen dar, wobei aber der A:bigleich durch ein
den Ahgleichwiderstand steuerndes Drehspulmeßwerk erfolgt. Zur Zeigerrückführung
ist das Drehspulmeßwerlc bei der Ausführung nach Fig. 2 als Dqppeldrehspulmeßwerk
ausgebildet, während in Fig: 3 der Fall dargestellt ist, daß die Meßspule zugleich
als Rückführungsspule wirkt.
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Bei der Ausführung nach Fig. d. arbeitet die Kompensations@meßei@nrichtung
nach einem Strämmes:serverfahren, wobei der Strommesser als Doppelspulme3werk ausgebildet
ist.
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Die, in Fig. 5 dargestellte Anordnung arbeitet wieder nach einem Schleifdrahtverfahren,
wobei das den selbsttätigen Abgleich bewirkende Meßwerkals Doppeldrehspulmeßwerk
ausgebildet ist.
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Bei den Ausführungen nasch Fig. 6 und 7 ist angenommen, daß ein nach
Art eines Zähleirtrieib-Werks gebauter Nullmotor einen @bg@eich@iderstand steuert
und mit dem I,7,ins.tellglied des Abgleichwiderstandies das als .Rückführungsglieid
wirkende Regeliglied eines zweiten Widerstandes zwangsläufig gekuppelt ist.-Zum
Erzeugen einer in den Eingangskreis des Verstärkers einzuführenden, zum Rückführen
des Zeigers dienenden-@Spannung ist in Fig. 6 ein Kondensator Und in Filg. 7 ein
Transformator vorgesehen.
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Bei .der Anordnung nach Fig; r sind an ein Wechselstromnetz z zwei
Motoreng, 3 angeschlossen, deren Rotürwellen., je eine Bremsscheibe4--bzw. 5 trägen,
die sich zwischen den Polen von Eisenkernen 6 bzw. 7 drehen können. Diese werden
durch
Wicklungen 7 bzw. 8 von einem Gleiichstro:mnetz 9 erregt.
Die: Rotorwellen treiben über Zahnradübersetzungen io b@zw. ii die beiden. Sonnenräder
12 b:zw. 13 eines, Differentialgetriebes an, dessen Differentialglied 14 über ein
Schneckenradgetrieihei 15 mit einer Welle 16 gekuppelt ist. Diese trägt einerseits
einen Schleifarm 17, der .den Abgriffkontakt eines Schleifdrahtwiderstandes 18 bildet
und andererseits eine im Feld eines Dauermagneten i9 gelagerte Drehspule 2o. Der
Schleifdraht 18 wird aus einer Batterie 21 gespeist.
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Der Bolometerverstä@rker besteht aus einer in einem nur durch die
Pole N und S angedeuteten Magnetfeld geilagerten Dreh spule 222, dlie
in an sich bekannter Weise eine Abdeckfahne 23 für die Bodometerwiderstände 24,
25 trägt. Diese werden aus dem Gleichstromnetz 9 gespeist, wobei der Widerstand
24 mit einer zusätzlichen Erregerwicklung 26 des Bremsmagneten 6 und der Widerstand
25 mit einer zusätzlichen Erregerwicklung 27 des Bremsmagneten 7 in Reihe geschaltet
ist. In Reihe mit der Drehspule 22 liegt ein Thermoe!lement 2@8,, dessen Thermospannung
gemessen oder aufgezeichnet werden soll.
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Wenn in der Kompensationsschaltung die zu messende Thermospannung
durch den Spannungsabfall ausgeglichen wird, der an dem von dem Kontaktarm 17 abgegriffenen
Teil des Schleifdrahtes i8 erzeugt wird, so steht die Fahne 23 im der Mittelstellung,
und die 13alometerwiderstände 24 und 25 werden gleich stark geheizt. Infolgedessen
sind die Widerstände und damit auch die Ströme in den, Zusatzwicklungen 26 und 27
gleich groß. Die Bremsung der-von den Motoren 2 und 3 angetriebenen Wellen ist dann
gleich stark, so da,ß das Differentialglied 14 sich nicht bewegt.
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Bei einer Abweichung von der Kompensation in dem einen oder anderen
Sinn entsteht aber eine Ablenkung der Drehspule 22 in der einen oder anderen Richtung,
und die Fahne 23 deckt die Boilome:terwiiderstände 24 bzw. 25 mehr oder weniger
ab. Dadurch ändern sich deren Widerstandsbeträge, und es entsteht ein Unterschied
zwischen den die Zus:atz.wicklungen. 26 bz,w. 27 durchfließenden Strömen, wobei
die Wicklungsrichtung so gewählt isst, daß die Bremsung auf der einen Seite zunimmt
und auf der anderem Seite abnimmt. Dies hat eine Differenz der Umlaufgeschwindigkeiten
zur Folge, so daß das Differentialglied 14 sich entsprechend bewegt und den Kontaktarm
17 im Sinn einer selbsttätigen Kompenwation verstellt.
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Wenn. nun infolge der -thermischen Trägheit der Bolometeranordnung
Pendelunbrnen. des Kontaktarmes 17 auftreten, so werden durch entsprechende Bewegungen
der mit dem Kontaktarm gekuppelten Drehspule 2o in dieser Spannungen. induziert,
die bei geeigneter Bemessung der Windungs:zahl der Drehspule und des Magnetfeldes
i9 eine solche Größe und Richtung haben., daß die störenden Pendelungen unterdrückt
werden. Man kann da; durch also erreichen, daß der- Kontaktarm 17 und somit auch
ein mit diesem gekuppelter Zeiger oder Schreibhebel ohne störende Überschwingun:aer
sich in die der Meßgröße entsprechende Lage einstellt.
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Bei. der in Fig.2 dargestellten Anordnung i.si angenommen, daß die-
Bolo:meterw@i,deirstän!de 2;q und 25 von einer Batterie 29 gespeist werden"
wobei die, Stromkreise durch Widerstände 3o, bzw. 31 geschlossen sind.. In dem Dia;go:n!allz.weig
der s-c gebildeten Brückenschaltung ist :die Meßspule 32 eines Doppeldrehspulmeßwerks
33 angeordnet;, wobei diese mit einer zweiten als Rückführungsglied dienenden Drehspule
2o verbunden isst, :de. sich zusammen mixt der Meßspule im Feld des Magneten i9
bewegt. Die richtkra,ftfrei gelagerte Doppelspule trägt den Schleifarm 17, der wieder
.den. Abgriffkontakt des von der Batterie 21 gespeisten Schleifdrahtes, 18 bildet.
In den das Thermoelement 28, den von dem Kontaktarm 17 abgegriffenen Teil des Schleifdrahtes
18 und die Drehspule, 22 enthaltenden Kompen@sa,ti:onskreis ist nun ein Teil 34
eines Widerstandes 35 einsgeschaltet, der im Stromkreis der Rückführungsspule 2o
liegt.
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Wenn die Schaltung abgeglichen ist, so: steht die Fahne 23 in, der
Mittelstellung, und die, im Dia,gonalzweig der Brückenschaltung liegende Meßspule
32 ist stromlos, so daß der Kontaktarm 17 in der dem Abgleich entsprechenden Lage
stehenbleibt. Wird :der Abgleich durch eine Änderung der Thermospannung gestört,
so schlägt die Fahne 23 nach der einem oder anderen Seite aus, und es entsteht ein.
Diagonalstrom, der einen entsprechenden Ausschlag des Doppelspulmeßwerks zur Folge
hat. Dabei macht. die Drehspule 2o die Bewegungen der Drehspule 32s mit und erzeugt
infolge ihrer Drehung im Feld des: Magneten. i9 jeweils eine Spannung, die einen
entsprechenden Strom in dem Widerstand 35 erzeugt. Dadurch entsteht ins dem in dem
Eingangskreis des. Bolometerverstärkers liegenden Teil 34 des= Widerstandseis 35
eine Spannung, die durch eine entsprechende: Bemessung der Spannungstei,leranordnung
34, 35 so gewählt werden, kann, daß die Pendelun gen des Schleifarmes 17 unterdrückt
werden.
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Die Anordnung nach Fig. 3 unterscheidet sich von der in Fig. 2, dargestellten
nur dadurch., daß das Meßwerk 33 als einfaches Drehs:pulmeßwerk ausgebildet ist
und dessen Drehspule 32 einerseits in dem D.iago:nalzweig der Bo:lomete:rbrücke
liegt und; andererseits. über den Widerstand 35 geschlossen isst. Dadurch wirkt
die: Drehspule 32 nicht nur als Meßs.puley sondern zugleich. auch als Rückführungsspule.
Diese Anordnung hat zwar den Vorteil, daß nur ein einfaches Drehspulmeßwerk erforderlich
ist, andererseits aber in diesem Fall der Widerstand 35 im Nebenschluß zu der Meßspule
liegt, so daß dadurch die Empfindlichkeit entsprechend verringert wird. Außerdem
tritt an der Drehspule zusätzlich ein Spannungsabfa,11 auf, der von dem dem Ausschlla;gwinkel
verhältnisgleichen Ausgangsstrom des Bolometerv erstärkers herrührt, wodurch das
Rchtmoment der Einstellung verringert wird. Blei besonderen hohen Anforderungen
bezüglich der Eirnstellge:naui@gkeit ist
deshalb, die Anordnung
einer getrennten- Rückführungsspule vorzuziehen.
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Auch bei der in Fig. 4 dargestellten. Ausführung ist die gleiche
Bolomeberanordnung vorgesehen wie bei den Ausführungen nach Fig. 2@ und 3.. An die
Meß,diagonafe der Bolomieterbrücke ist aber die -M.e;ßs.Pul.e 32, eines als, Doppelspul.meßge:rätt
mit Richtkraft glebauten, Strommessers 36 .in Reihe nvi,t einem zugleich im Eingangskreis,
dies Bolometerverstärkers: liegenden Widerstand 37 angeschlosisIen. Bei dieser an
sich bekannten, nach einem ,Strommas:sierverfahren - arbeitenden, sich selbsttätig
abgleichenden Komp-ens,abionsimeß@oinrichroung wird die zu messende Spannung durch
den Spüinnungslabfail kompensiert, den der in der Drehspuile 32 zu' Wirkung kommende
des. Verstärkers in dem Widerstand 37 hervorruft. Der Ausischdag eines. vorn dein
Doppeldrehspulmeßwerk gesteuerten Zeigers 318, der an einer Skala 39 abgelesen
werden kann, ist :dann ein Maß für diie zu messiende Thermospiannung. Auch in diesem
Fäll kann der Spannungsteiler 34, 35 so bemessen werden, däß infolge der in der
Rickführungsspule 20 erz,enxgten Spannung die störenden Pendelurigen beseitigt werden.
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Um mittels der in Fig.-5 da,rgestedlten Anordnung einen schwachen
Gleichstrom i, z. B. den Ausgangsstrom einer Photozelle, me@sisen oder mit Täntensehri.ft
aufzuzeichnen, ist ein magnetischer Vers;tärker4o vorgesehen, der an oinWechselstromnetz
i. angeschlossen ist. Der Versfärker enthält einen Transformator 41, vier mit je
drei Wicklungen versehene Eisenkerne 42 . . . 45 und vier Gleichrichteranoednungen
46 ... 49. Der mit seiner Primärwicklung 50 an das- Wechselstromrieitz
i angeschlossene Transformator 41 i-s.t mit zwei Sekuu därwicklungen 51 und 52 versehen.
Dabei. speist dtiie S-ekundd,rwicklung 5, über die Gle:ichrsichteranordnungen
46 und 47 dien Erregerwicklungen 53 und 54 .der Eisenkerne 42 bzw. 43; ebenso. speist
die Sekundärwicklung 52 über die Gleüchrichtieranordnu.:gen 48 und 49 die Erregerwicklungen
55 und 56 der Eisenkerne 44 bzw. 45. An, die Gleichrichteranordnung 46 isst gleichstromseitig
die Reihenschaltung zweier Zusatzwicklungen 57 und 58 der Eisenkerne 4,2 bzw. 43
und an die Gleichr richteranordnung 49 die Reihenschaltung zweier .Zusatzwicklungen
59 und 6o der ,Eisenkerne 44 bzw. 45 angeschlossen.
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Außerdem tragen die Eisenkerne 42 . . . 45 Steuerwicklungen 61
... 64, die in Reihenschaltung an die Eingangsklemrrien: 65 des magnetischen
Verstäi#kersi angesehlossenr sind. Die Gleichrichteranordnungen 47 und 48 sind in
einer Stromviüberlagerungsschailtung an.dieAnsgangsklemmen 66 des magr#,ebischen
Verstärkers angesschlossen. Diese sind über die Messpule 32 eines Doppeldroehspalmeßwexkss
33 angeschlossen, wob ü dieses in der gleichen Weise wie bei der Anordnung nach
Fig. 2 den _ Abg rffkontakt 17 eines von eiirrer Batterie 21 gespeisten Schleifdrahtes,
18 steuert. Im übrigen sind die Eingangsklemmen 65 über dien; durch den Kontaktarm
17 abgegriffenen Teil des Schleüft . _ drahtes 18 und einen Vorwiderstand 67 miteinander
verbunden, so daß eine Stromkompensationsschaltung entsteht, wobei den Eingangsklemmen
65 des Verstärkars.4o ,die Differenz der zu messenden Stromstärke i und der über
den von dem Korntakt 17 abgegriffenen Teil des Schleifdrafhtes, 18 fließenden Kompensabionsstromns;tärke
ih zugeführt wird. Mit 67 sind die an das Wechselstromnetz, i anzuschließenden Klemmen
des magnetischem. Verstärkers bezeichnet.
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Die Eingangsklemmen 65 ssnd nun noch über einen Widerstand 70 und
die Rückführungsspule 2o miteinander verbunden. Dadurch wird ein: weiterer Paralletsbrom
i,. gebildet, der .durch die Bewegungen der Rückführungsspule 2o in dem Feld des
Magneten i9 entsteht und den störenden Pendelurigen entgegenwirkt.
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In dem. Fig. 6 und 7 isst der Verstärker 4o der Einfachheit halber
nur durch ein Viereck angedeutet, wobei @die Eingangsklemmen wieder mit 65 und,
die Ausgangsklemmen mitt 66 und die Netzklemmen mit 67 bezeichnet sind. Dabei ist
an die Ausgangsklemmen 66 -die Ankerwicklung 69 eines als Nullmotor wirkenden -
In:duktionsizäUertrüebwerks angeschlossen, dessen Feldwicklung 70 an dem WechscAstromnetz
i liegt und dessen Rotor 71 über ein Schneekenradgetriebe 7a eine Welle 73 antreibt.
Diese trägt zwei Schleifarme 74 und 75., die .als Abgriffkontakte zweier Schleifdrähte
76 bzw. 77 wirken. Die Schleifdrähte werden von Gleichstromquellen 78 bzw. 78' gespeist,
wobei die Sbrö@mstä:rke in dem Schleifdrafht 76 durch einen Vorwiderstand 76' begrenzt
ist. Der von dem Kontaktarm 74 abgegriffene Teil des Schleifdrahtes 76 liegt in
Reiche mit einem Widerstand 79 und dem Thermoelement 28 an dien Eingangsklemmen
65, und parallel zu dem Widerstand 79 liegt über einem Kondensator So der von dem
Kontaktarm 75 ab@ gegriffene Teil des Schleifdrahte@s 77.
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Dabei. wird die zu messende Thermospannung 'durch den Spannungsabfall
an dem vorn dem Kontaktarm 74 abgegriffenen Teil des Schleifdrahtes 76,, abgeglichen.
Ändert sich nunc die - Thermospannung, so dreht sich :der Rotor 71 des Nullmotors.
in dem einen: oder anderen Sinn so lange, bis bei einer anderen, Stellung des als
Einstellglied des Abgl!oichwiderstandes 76 dienenden Kontaktarmes 74 wieder Gleichgeweicht
herrscht, so. d'aß die jeweilige Stellung des Kontaktarmes 74 oder eines mit der
Welle 73 gekuppelten Anzeigegiedes der zu messenden Thermospannung entspricht.
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Wenn der Nullmotor die Welle 73 dreht, so bewegt sich auch der Kontaktarm
75 und verändert damit den Widerstand des. den Kondensator So enthaltenden Stromkreises,
Dadurch entsteht an dem Kondensator eine Spannung, die dien Änderungen der Stromstärke
entspricht und über den. Widerstand 79 dem Eingangskreis des Verstärkers 4o zugeführt
wird. Der Kondensator kann dann so bemessen werdieg, d'aß. die stöxelnden Schwingungen
beseitigt werden>.
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An Stelle eines kapazitiven kann zu diesem Zweck auch ein induktiver
Widerstand, varzügsweise
ein Transformator, benutzt werden. Ein
Aus:führu:ngsibeiispiel dieser Art zeigt F.ig. 7, wobei die Schaltung und Anordnung
im Übrigen weitgehend mit der in Fig. 6 dargestellten übereinstimmt. Dabei ist der
von dem Kointa:ktarm 75 abgegriffene Teil des, Schleifdrahtes 77 über einen Vorwiderstand
81 und die Primärwicklung 82. eines Transformators 83 geschlossen., dessie:n Sekundärwicklung
84 in dem Eingangskreis des Verstärkers 4o liegt. In diesem Fall entsteht bei der
Bewegung des Kontaktarmes 77 in der Sekundärwicklung 84 eine Spannung, die den durch
die Widerstandsä ndernngen im Primärkreis bedingten, Änderungen der Primärstromstärke
entspricht und in dem Eingangskreis des. Verstärkers. im Sinn einer Beseitigung
der störenden Pendelungen wirkt.
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In den Fig. 6 und 7 ist der regelbare Rückführungs:witderstand als.
Schleifdraht dargestellt. An Stelle dessen kann- aber. auch ein regelbarer Widerstand
anderer Bauart, insbesondere auch eine teilweise in eine leitende Flüssigkeit eintauchende,
nach Art eines sog. Ri.ngrohrwiderstande@s ausgebildete Drahtwendel benutzt werden.
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Fig. 8 zeigt eine Anordnung, die sich von der in Fig. 6, dargestellten,
zunächst dadurch unterscheidet, daß statt der beiden Schleifdrähte 76 und
77 nur ein einziger Schleifdraht 76 vorgesehen ist., der als Abgleichwidersband
dient und zugleich. zur Rückführung benutzt wird. Zu diesem Zweck ist der Verstärker
4o außer mit einer an die, Eingangsklemmen 65 angeschlossenen Steuerwicklung 61
... 64 noch mit einer analog der Steuerwicklung angeordneten: Zusatzwicklung
61' . . . 64' versehen. Wenn man eiinen aus einem Wech.selistromrnetz i gespeiaten
magnetischen Verstärker ähnlich dem in Fig. 5 dargestellten benutzt, so können die
Eisenkerne 42 ... 45 mit je einer weiteren zusätzlichen Wicklung versehen
werden, wobei diese in gleichem Wicklungssinn wie die Steuerwicklungen angeordnet
sind. Die Zusatzwicklungen 61' . . . 64' sind dann über einen Kondensator 8o an
den von dem Kontaktarm 74 abgegriffenen Teil des aus einer Batterie 2 gespeisten
Schleifdrahtes' 76 angeschlossen. Außerdem ist dieser Teil des Schleifdrahtes über
die Reihenschaltung zweier Widerstände 85 und 86 angeschlossen, und die .Steuerwicklung
61 . . . 64 des Verstärkers 40 .ist Über das Thermoelement 28 an den Widerstand-
86 angeschlossen. Im übrigen stimmt die Anordnung mit der in. Fig. 6 dargestellten
überein.
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Wenn nun der von dem Rotor 71 des Null:motoes über die Welle 73 angetriebene
Kontaktarm 74 sich bewegt, so ändert sich der Widerstand des abg e griffenen Teils
des Schlei.fdrahte's 76 und damit auch die Stromstärke in dem den Kondensator 8o
und die Zusatzwicklung 61' . . . 64 enthaltenden Stromkreis. Infolgedessen entsteht
an dem Kondensator 8o eine Spannung, die den Änderungen der Stromstärke entspricht
und in der Zusatzwicklung im Sinn, einer Beseitigung der störenden Schwingungen
zur Wirkung kommt. Um eine genügend große Spannung an dem Kondensator 8o zu erzeugen,
ohne dessen Kapazität zu groß wählen zu müssen, ist es zweckmäßig, die Stromstärke
in dem Schleifdraht 76 durch eine geeignete Bemessung der Biatterie 211 genügend
groß zu halben. Wenn nun, wie; in dem Beispiel angenommen, eine, Thermospannung
oder eine andere kleine Gleichspannung zu messen ist, so ist es zweckmäßig, die
Kompensationsspannung aus einem kleinen Teil 86 des aus
den Widerständen 85
und 86 bestehenden Spa:nnungsteilers zu entnehmen.
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Bei dem in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbei,spiel ist angenommen.,
daß eine kleine Stromstärke ix gemessen bzw. aufgezeichnet werden soll. Diese wird
der Steuerwirkung 61 ... 64 des Verstärkers 4o zugeführt, der aus dem Wechselstromnetz
i gespeist wird. An die Ausgangsklemmen 66 des. Verstärkers ist nun die Dre ,spul--,
32 eines Nullmotors 33 angeschlossen, der in ähnlicher Weise, wie in Fig.
3 dargestellt, den Abgriffkontakt 17 eines Schleifdrahtes 18. steuert. In. diesem
Fall ist angenommen, daß der Schleifdraht aus einer über einen. Vorwiderstaind 87
an das Wechsels-trom.netz i angeschlossenen Gleichricbteranordnung 88 gespeist wird.
Im übrigen bildet der Schleifdrahit 18 zwei benachbarte Brückenzweige einer Brückenschaltung,
deren Übrige: Brückenzweige aus den Widerständen 30 und 31 bestehen.
Der einerseits durch den Kontaktarm 17 und andererseits durch den: Verl,#inidu:n:gspunkt
der Widerstände 30 unid 31 . gegebenen. Brückendiagonale wird nun
ein von den Ei.nga:ngsklem,men 65 abgezweigteir Kompensati:onss:trom ik ü;beir einen
Widerstand 89 zugeführt, dem ein Kondensator 8o parallel geschaltet ist.
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Durch die Bewegungen des Kontaktarmes t 7 wird das. Widersit:ands.verhältnis
in dien durch dein S-chle,ifdra:ht 18 gegebenen Brüickenzweigen verändert und damit
auch die Stromstärke, ik in dem Widerstand 89. Wenn dieser genügend hochohmig gewÜhlt
wird, so entsteht dann auch bei einer vergleichsweise kleinen Stromstärke eine Spannung
an dem Kondensator 8o, die genügend groß ist, um in der Steuerwicklung 61
... 64 im Sinn einer Beseitigung der störenden Pendelungen zu wirken:.