DE87195C - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01M—TESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01M5/00—Investigating the elasticity of structures, e.g. deflection of bridges or air-craft wings
- G01M5/0041—Investigating the elasticity of structures, e.g. deflection of bridges or air-craft wings by determining deflection or stress
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B11/00—Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
- G01B11/16—Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. optical strain gauge
-
- G—PHYSICS
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- G01M—TESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01M5/00—Investigating the elasticity of structures, e.g. deflection of bridges or air-craft wings
- G01M5/0008—Investigating the elasticity of structures, e.g. deflection of bridges or air-craft wings of bridges
-
- G—PHYSICS
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- G01M—TESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01M5/00—Investigating the elasticity of structures, e.g. deflection of bridges or air-craft wings
- G01M5/0091—Investigating the elasticity of structures, e.g. deflection of bridges or air-craft wings by using electromagnetic excitation or detection
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Den Gegenstand der hier vorliegenden Erfindung bildet ein Instrument, mittelst welchem
sich die bei eisernen Brücken eintretenden Formänderungen schneller messen lassen, als
dies bisher möglich war.
Dieses Instrument ist in Fig. 1 in der Vorderansicht,
in Fig. 2 in der Seitenansicht, sowie in zwei; Schnitten dargestellt. Dasselbe besteht
aus einem optischen und einem mechanischen Theil.
Der optische Theil des Instrumentes ist in einem Tubus m angeordnet und besteht aus:
erstens den an beiden Enden des Tubus m befindlichen Objectiven n1 und ra2, welche
mittelst Zahnstangen und Trieben in der Achsrichtung des Tubus verstellbar sind, zweitens
dem das Ocular r enthaltenden Rohransatz m1 inmitten der Länge des Tubus m; ferner aus
den gegenüber dem Rohransatz m1 im Tubus
befindlichen beiden gekreuzten Spiegeln oder Prismen o1 und o2 (s. Fig. 3), und endlich dem
dem Ocular gegenüber in schräger Stellung angebrachten Spiegel ρ (Fig. 3). .
Das Ganze stellt sich als ein doppeltes Fernrohr dar, bei welchem die durch die beiderseitigen
Objective nl und m2 einfallenden
Strahlenbündel durch die Spiegel 01O^ und ρ
nach dem Ocular hin so abgelenkt werden, dafs die Bilder der in den beiden Gesichtsfeldern
des Fernrohres stehenden Objecte gleichzeitig sichtbar werden.
Der mechanische Theil des Instrumentes ist wie folgt beschaffen:
Der Tubus m ist im Träger / drehbar gelagert.
Dieser ist mit einem Schieber d verbunden , der in einer Führung t in der Pfeilrichtung
D mittelst Triebes f und Zahnstange fl
vertical verstellbar ist. Ein am Schieber d angebrachter Mafsstab dient dazu, die Verschiebung
des Theiles d gegenüber der zu diesem Zweck mit einem Zeigerstrich versehenen Führung
ί· zu messen.
Die Führung t ist mit einem Zapfen in einer Hülse b drehbar gelagert und kann darin nach
Lüftung der Schraube h frei und durch die Schraube g mikrometrisch verstellt werden.
Die Hülse b ist in einem Kloben c durch Triebe e und Zahnstange e1 in der Pfeilrichtung
E horizontal verstellbar; ein an b angebrachter Mafsstab dient zum Messen der
Gröfse dieser Verstellung.
Der Kloben c ist mit einer Platte α drehbar verbunden. Hierzu sind in Lappen an der
Rückseite des Klobens c Kernerspitzen c1 angeordnet,
die von oben und unten in der Richtung der Punktirten A-A in die Platte a
eingreifen. Der untere Kerner bildet die Spitze einer Schraube und ist durch diese einstellbar.
Die Kernerschraube umgebend ist am Kloben c ein Zapfen gebildet, auf den ein Arm c2 drehbar
aufgepafst ist, der mittelst einer Druckschraube i festgezogen wird (s. Schnitt nach J-J). Am
Ende des Armes c'2 ist eine Schraube k angeordnet, durch welche sich der dabei zwischen
den Kernern drehende Kloben c zwecks Einstellung des Fernrohres in der Horizontalebene
mikrometrisch verstellen läfst. Für gröbere Abweichungen wird der Kloben c nach Lüftung
der Druckschraube i frei bewegt.
Zwei an der Platte α sitzende Schraubkloben a1 und a2 dienen zum Befestigen des
Instrumentes an dem in Beobachtung zu nehmenden Constructionstheil. Damit das Instrument
immer wieder genau an dieselbe Stelle
des Constructionstheiles zu sitzen kommt, sind an der Platte α Zapfen as und α* angebracht,
welche in dafür am bezüglichen Theil W gebohrte Löcher genau passen.
Mittelst des vorbeschriebenen Instrumentes werden Deformationen an Brücken auf folgende
Weise gemessen.
Soll z. B. das Verhalten der Tragwände einer Brücke mit abgestumpften Parabolträgern, wie
Fig. 4, von der Fertigstellung ab bis nach der Ausrüstung beobachtet werden, so ist vor der
Ausrüstung an jedem Träger, durch Anbringen von Marken F und G an den Enden, eine
Gerade F-G abzustecken.
Hierauf wird das Instrument zunächst an einem der mittleren, verticalen Constructionstheile
des Trägers so befestigt, dafs die Achse des Fernrohres annähernd in die Gerade F-G
zu liegen kommt. Mittelst der vorbeschriebenen mechanischen Einrichtungen des Instrumentes
wird dann ein genaues Zusammenfallen der Fernrohrachse mit der Geraden herbeigeführt.
In dieser Stellung wird die Höhenlage des Fernrohres von dem am Schieber d befindlichen
Mafsstab abgelesen und notirt; die Lage des Fernrohres in der Horizontalebene zeigt
der an der Hülse b sitzende Mafsstab an.
In gleicher Weise wird mit dem Instrument an allen für die Beobachtung des Trägers in
Betracht kommenden Verticalen verfahren und dadurch an diesen eine Anzahl in der Geraden
F-G liegende Punkte bestimmt.
Nach Ausrüsten oder nach stattgehabter Belastung oder längerem Gebrauch der Brücke
wird das Instrument wieder an den bezüglichen Verticalen angesetzt und das Fernrohr
in die Gerade F-G einvisirt. Zeigt sich dabei, dafs sich an einer Stelle des Trägers ein höheres
Einstellen des Fernrohres gegenüber seiner früher bestimmten Stellung nöthig macht, so
ergiebt sich daraus, dafs hier eine Senkung des bezüglichen Constructionstheiles eingetreten ist;
die Gröfse dieser Senkung ergiebt sich aus der Differenz des jetzigen Standes des Mafsstabes
am Schieber d gegenüber dem früher notirten. Die Gröfse einer Abweichung der beobachteten
Stelle in horizontaler Richtung zeigt der Mafsstab an der Hülse, b an.
Mittelst dieses Instrumentes läfst sich schnell und mit grofser Genauigkeit bestimmen, welche
Abweichungen an einer Reihe von Punkten an einem Brückenträger nach dessen Ausrüstung
bezw. Belastung oder längerem Gebrauch eingetreten sind, und dadurch ein klares Bild über
das Verhalten jedes einzelnen Trägers, sowie der ganzen Brücke gewinnen.
Auf der Zeichnung ist eine sich auf den optischen Theil erstreckende andere Ausführungsart des Instrumentes in Fig. 5 bis 9 dargestellt.
Hierbei sind das Spiegel- oder Prismenkreuz 01O2 und der Spiegel ρ vor einem Fernrohr
angeordnet. Um zwei in verschiedenen Entfernungen stehende Objecte, im früher hier
gedachten Fall die Marken F und G, gleichzeitig in die Bildebene einstellen zu können,
ist hier die an sich neue Einrichtung getroffen, dafs jedes der beiden Objective aus nur einer
halben Linse besteht, deren jede in einem besonderen Rohrstutzen x2 bezw. x3 gefafst und
mittelst eines Griffes v1 bezw. v2 selbstständig
im Tubus x1 verstellbar ist.
Die Gebrauchsweise dieser Ausführungsart des Instrumentes ist dieselbe, wie die der vorher
beschriebenen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Instrument zum Messen bleibender und vorübergehender Deformationen eiserner Brücken, gekennzeichnet durch einen Tubus fm) mit an beiden Enden angeordneten verstellbaren Objectiven fn1 und K2J, den die einfallenden Lichtstrahlen ablenkenden, inmitten des Tubus fm) befindlichen Spiegeln oder Prismen fo1 und 02J, dem die abgelenkten Lichtstrahlen aufnehmenden und nach einem mit ihm in einem Rohransatz fm1) am Tubus fm) sitzenden Ocular fr) hinlenkenden Spiegel fp) zum Einvisiren der zu beobachtenden, in einer Geraden (F-G) liegenden Punkte, welcher Tubus in allen Richtungen einstellbar ist, wobei zwecks Messung der eingetretenen Abweichungen die zur Einstellung des Tubus in der Vertical- und Horizontalebene dienenden Vorrichtungen mit Mafsstäben versehen sind.
- 2. An dem unter 1. gekennzeichneten Instrument die andere Ausführungsart des optischen Theiles, nach welcher die die Lichtstrahlen ablenkenden beiden gekreuzten Spiegel oder Prismen fo1 und o'2), sowie der dem gleichen Zweck dienende Spiegel (p) vor einem Fernrohr angeordnet sind.
- 3. Bei der unter 2. gekennzeichneten' Ausführungsart des optischen Theiles des Instrumentes die Einrichtung, dafs die Objective fs1 und s'2) aus je einer halben Linse bestehen, deren jede in einem besonderen, selbstständig im Tubus fxl) verstellbaren Rohrstutzen fx'2 bezw. x3) gefafst ist, zum Zwecke, in verschiedenen Entfernungen, aber in einer Richtung vom Auge stehende Objecte (Marken Fund G) gleichmäfsig in die Bildfläche einstellen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE87195T | 1895-07-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87195C true DE87195C (de) | 1896-06-29 |
Family
ID=34484321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189587195D Expired DE87195C (de) | 1895-07-30 | 1895-07-30 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87195C (de) |
-
1895
- 1895-07-30 DE DE189587195D patent/DE87195C/de not_active Expired
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