DE871815C - Freiendprothese mit einer Schiene fuer das Restgebiss und einem beide Teile verbindenden Resilenzgelenk - Google Patents
Freiendprothese mit einer Schiene fuer das Restgebiss und einem beide Teile verbindenden ResilenzgelenkInfo
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- DE871815C DE871815C DEB16267A DEB0016267A DE871815C DE 871815 C DE871815 C DE 871815C DE B16267 A DEB16267 A DE B16267A DE B0016267 A DEB0016267 A DE B0016267A DE 871815 C DE871815 C DE 871815C
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C5/00—Filling or capping teeth
- A61C5/007—Dental splints; teeth or jaw immobilisation devices; stabilizing retainers bonded to teeth after orthodontic treatments
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Description
- Freiendprothese mit einer Schiene für das Restgebiß und einem beide Teile verbindenden Resilenzgelenk Die Erfindung betrifft eine Freiendprothese mit einer Schiene für das Restgebiß und einem beide Teile verbindenden Resilenzgelenk.
- Derartige Prothesen sind bekannt. Sie werden benutzt, um dem Patienten die im Gebiß noch vorhaudenen, jedoch im Kiefer lose gewordenen Vorderzälhne, was beispielsweise durch Paradenthose erfolgen kann, solange wie möglich zu erhalten.
- Hierzu werden die Zähne des Restgebisses mit einer Schiene geklammert, die durch ein sog.
- Resilenzgelenk mit der Freiendprothese verbunden ist.
- Bei bekannten Prothesen dieser Art sind die Resilenzgelenlke immer unmittelbar zwischen die Klammer und die Prothese gesetzt. Dies ist aber nachteilig, weil die so angeordneten Resilenzgelenke ähnlich einem Scharnier wirlsen und infolgedessen nur sehr unvollkommen auf die sehr verschiedenartig auftretende Resilenz der Schleimhaut anzusprechen vermögen. Bei nicht ständiger Kontrolle ist bei auch fast allen Gelenken mit Brüche zu rechnen, die lurch Überbeanspruchung hervorgerufen werden. Dazu kommt als weiterer wirtschaftlicher Nachteil, daß die bisher üblicherweise hergestellten und erhältlichen Gelenke für die Sozialpraxis kaum verwendbar sind, weil sie preislich durch ihre komplizierte Verarbeitung zu hoch liegen.
- Um das Herstellen solcher Freiendprothesen zu verbilligen, ist auch bekannt, Schiene und Frei- endteil der Prothese durch einen Federarm zu verbinden, der mit diesen beiden Teilen fest verlötet ist. Aber auch ein solcher Federarm ist den vielfachen Beanspruchungen bei den Kaubewegungen nicht gewachsen, vielmehr wird durch das Drehen und die Kippbewegung der Prothese Ibeim Kauakt auch der beste Federarm müde und geht unweigerlich zu Bruch.
- Die Erfindung bezweckt, eine Freiendprothese mit einer Schiene für das Restgebiß und einem beide Teile verbindendenResi!lenzgelenqç zu schaffen, welche einerseits einfach in ihrem Aufbau, zweitens billig in ihrer Herstellung und drittens auch den stärksten Beanspruchungen beim Kaulakt für lange Dauer gewachsen ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Prothese vorgeschlagen, welche sich der Erfindung gemäß dadurch kennzeichnet, daß zwischen ,die Freiendprothese und das geschiente Restgebiß ein Kugelgelenk geschaltet ist, bei dem eine Halbkugel des Gelenkes an einem federnden Arm Ider Schiene des Restgebisses und eine Kugelgelenkpfanne an der Freiendprothese angeordnet sind.
- In der Zeichnung ist ,die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
- Fig. I zeigt schaubildlich eine Prothese für den Oberkiefer und Fig. 2 schaubildlich eine Prothese für den Unterkiefer; Fig. 3 und 4 zeigen vergrößert eine Einzelheit des Resilenzgelenkes nach der Erfindung.
- Die Prothese für einen Oberkiefer gemäß Fifg. I: Mit I sind die Vorderzähne des Restgebisses bezeichnet. Das Restgebiß ist in bekannter Weise durch eine abnehirrbare Schiene 2 geklammert. Mit 3 ist eine Freiendprothese mit künstlichen Zähnen 4 bezeichnet, die zur Hälfte dargestellt ist.
- Gemäß der Erfindung ist zwischen das geschiente Restgebiß und die Freiendprothese ein Kugelgelenk eingeschaltet, das aus einer in der Freiendprothese angeordneten Kugelpfianne 5 und einer Halbkugel 6 besteht, die an einem federnden Arm 7 befestigt ist.
- Der federnde Arm 7 ist an der Schiene 2 des Restgebisses verlötet.
- In Fig. 3 sind der federnde Arm 7 und die Halbkugel 6 vergrößert dargestellt. Die Halbkugel 6 ist in ihrem Durchmesser so gehalten, daß sie genau in die Kugelpfanne 5 paßt und sich ,darin nach allen Ric'htungen bewegen kann. Zur Befestigung der Kugelpfanne 5 in der Prothese ist ein Anker 8 vorgesehen; dieser wird bei der Befestigung der Kugelpfanne in wider Prothese auf passende Länge geschnitten und in dem künstlichen Zahnfleisch der Prothese befestigt.
- Der Begriff Kugelgelenk ist im weitesten Sinne zu verstehen: Es kommt für die Durchführung der Erfindung darauf an, Idaß zwischen dem Restgebiß und der Prothese ein KuppLungsglied vorhanden ist, weiches den beim Kauen auftretenden verschiedenartigsten Bewegungen nachgiebig zu folgen vermag. So kann z. B. auch ein Kegel mit entsprechend ausgebildeter Gelenkpfanne verwendet werden.
- Durch die Aus'bildung des Resilenzgelenkes zwischen dem Restgebiß und Ider Freiendprotlhese als Kugelgelenk ist eine Sicherheitsvorrichtung zwischen beiden Teilen geschaffen, welche es gestattet, daß Ibei den Kaubewegungen das Gebiß nachgeben kann und auch bei stärksten Beanspruchungen nicht ermüdet. Tritt Atrophie des Kieferknochens ein und senkt sich infolgedessen -die Prothese, so kann die Kugel aus ihrer Pifanne iherausspringen, und der Federarm 7 entgeht so einem Bruch. Bei etwaiger Atrophie des Kieferknochens, kann durch einfache und billige Unterfütterung der Prothese der alte Zustand wiederhergestellt werden.
- Ein Resilenzgelenk nach der Erfindung gestattet der Prothese volle Bewegungsfreiheit gegenüber Zug, Druck und Schub bei den Kaubewegungen, weil es zentral in der Prothese gelagert ist.
- Durch die Erfindung ist eine einfache Freiendprothese mit einem Resilenzgeienk zu'wischen der Schiene des Restgebisses und der Prothese geschaffen, die äußerst einfach in i'hrem Aufibau, billig in ihrer Herstellung und den stärksten Beanspruchungen gewachsen ist. Außerdem können etwaige Korrekturen an ;der Schiene oder der Prothese einfach und billig gemacht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Freiendprothese mit einer das Restgebiß klammernden Schiene und einem beide Teile verhin'denen Resilenz-gelenk, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Freiendprothese und das geschiente Restgebiß ein Kugelgelenk geschaltet ist, Ibei idem eine Halbkugel des Gelenkes an einem federnden Arm der Schiene des Restgebisses und eine Kugelgelenkpfanne an der Freiendprothese angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB16267A DE871815C (de) | 1951-08-11 | 1951-08-11 | Freiendprothese mit einer Schiene fuer das Restgebiss und einem beide Teile verbindenden Resilenzgelenk |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE871815C true DE871815C (de) | 1953-03-26 |
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ID=6958830
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB16267A Expired DE871815C (de) | 1951-08-11 | 1951-08-11 | Freiendprothese mit einer Schiene fuer das Restgebiss und einem beide Teile verbindenden Resilenzgelenk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE871815C (de) |
-
1951
- 1951-08-11 DE DEB16267A patent/DE871815C/de not_active Expired
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