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DE871798C - Verfahren zur Zufuehrung des elektrischen Stromes in die Salzschmelze eines Elektrodensalzbadofens - Google Patents

Verfahren zur Zufuehrung des elektrischen Stromes in die Salzschmelze eines Elektrodensalzbadofens

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Publication number
DE871798C
DE871798C DEF4753A DEF0004753A DE871798C DE 871798 C DE871798 C DE 871798C DE F4753 A DEF4753 A DE F4753A DE F0004753 A DEF0004753 A DE F0004753A DE 871798 C DE871798 C DE 871798C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
salt bath
salt
furnace
electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF4753A
Other languages
English (en)
Inventor
Artemas De Forest Holden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE871798C publication Critical patent/DE871798C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/02Details
    • H05B3/03Electrodes
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/60Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating

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  • Furnace Details (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zur Zuführung des elektrischen Stromes in die Salzschmelze eines Elektrodensalzbadofens Die .Erfindung bezieht sich auf elektrische Salzbadöfen, in denen ein Salz durch Elektroden erwärmt und geschmolzen wird, wobei der elektrische Strom durch das Bad fließt. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Stromzuleitung zur Salzschmelze des Salzbades durch einen oder mehrere räumlich voneinander getrennte, als Elektroden dienende Schmelzsümpfe aus flüssigem Metall, z. B. aus Blei oder einer Bleilegierung, erfolgt, die mit dem Salz des Salzbades in Berührung stehen.
  • Diese Maßnahme hat vor allen Dingen die Zuführung des elektrischen Stromes in das Salzbad mit einem Minimum an Stromverlusten zum Ziel, so daß der Heizeffekt des Stromes vor allem in dem Salzbad, wo die Wärme gewünscht wird, zur Auswirkung gelangt, statt in den Elektroden, wo die Wärme nicht gewünscht wird und in gewisser Beziehung der Arbeit des Ofens und der Lebensdauer der Elektroden abträglich ist.
  • Der bei dem Verfahren gemäß der Erfindung auftretende Stromverlust ist durch die selbstreinigenden Eigenschaften, die einer flüssigen Metallelektrode in Berührung mit einem flüssigen Salzbad eigen sind, minimal. Auf Grund der Eigenart der Elektrode kann eine isolierende Haut, wie etwa ein Oxydüberzug, der sich auf der mit dem Bad in Verbindung stehenden Oberfläche der Elektrode bildet, an dieser nicht häftenbleiben, sondern verbleibt stellenweise als Schlamm an der Oberfläche der flüssigen Elektroden. In dieser Hinsicht können derartige Elektroden als sich selbst reinigend angesehen werden, Wobei ein guter elektrischer Kontakt zwischen den Elektroden und dem Bad jederzeit aufrechterhalten wird.
  • Bei den bekannten Elektroden aus festem Metall setzt sich der sich auf den Elektroden bildende Zünder bzw. die sich darauf bildende Haut gewöhnlich aus Oxyden und Silicaten zusammen und haftet an den Elektroden sehr fest. Dieser Zunder hat einen hohen elektrischen Widerstand. Es ist kein praktischer Weg bekannt, um diesen Zunder zu entfernen oder dessen Bildung zu vermeiden. Beim Durchgang des Stromes in und durch das-Salzbad konzentriert sich ein beträchtlicher Heizeffekt des elektrischen Stromes auf diese Oxydschicht an der Oberfläche der Elektroden, wodurch die Elektroden bei einer Temperatur; die höher als die Saazbadtemperatur ist, arbeiten. Im Gegensatz dazu ist die Arbeitstemperatur der flüssigen Elektroden gemäß der Erfindung geringer als die Sälzbadtemperatur, weil der die Elektroden von dem Bad scheidende Zunder fehlt. Die Ausbildung als flüssige Elektrode bringt es ferner noch mit sich, daß die Elektrodenoberflächen in größerem Abstand voneinander angeordnet weiden können und damit eine größere Heizzone des Salzbades erzielt werden kann als bei den bekannten Elektroden, die in paralleler Anordnung dicht beieinander angebracht sind. Das Ziel bei der Vergrößerung der Reizzone besteht in der Herabsetzung der Temperatur, auf die das Salzbad in der Heizzone erwärmt wird. Diese Wirkung wird durch die Tatsache noch erhöht, daß die Elektroden selbst von niedrigerer Temperatur als das Bad sind und: infolgedessen das Bad durch eine Wärmeabgabe nicht zusätzlich heizen. Die Wärme wird somit vor allem durch den Durchgang des Stromes durch das Salzbad und nicht so sehr durch die an den Elektrodenoberflächen entstehende Wärme erzeugt..
  • Da die Heizzone des Bades größer und von niedrigerer Temperatur als bei den bekannten Elektrodensalzbädern ist, wird die Zersetzung der Salze infolge übermäßiger Temperaturen innerhalb dieser heißen Zone und in der Umgebung der .Elektroden auf ein Minimum herabgemindert, was zu einer langen Haltbarkeit des Bades und zu einer Verringerung der erforderlichen Badnachfüllungen und Badausbesserüng beiträgt.
  • Darüber hinaus wird die Anfressung der keramischen Wandung- des Behälters wegen der Herabsetzung der thermischen Bewegung des Bades, wie sie sich aus dessen gleichmäßigerer Temperatur ergibt, vermindert. Bei-,höheren Arbeitstemperaturen ist die feuerfeste Ofenausmauerung einem Angriff durch das Salz ausgesetzt, wobei die Stärke dieses Angriffs abhängig ist von der Bewegungsgeschwindigkeit des Badinhaltes. Dadurch, daß die Temperatur innerhalb der vergrößerten Heizzone des Bades der Temperatur des übrigen Bades weitgehend angenähert wird, läßt sich die Umlaufgeschwindigkeit des bewegten Badinhältes vermindern.
  • Bei dem Ofen gemäß 'der Erfindung führt die Tatsache, daß die Elektroden sich am Boden des `Salzbehälters befinden und die Stromzuleitungen nicht im Salzbad von oben nach unten laufen, dazu, daß der gesamte Salzbehälter für die Einhänigung des Behandlungsgutes frei ist.
  • Ein weiteres Ergebnis der Tatsache, daß die Elektroden am Boden des Salzbehälters untergebracht sind, besteht darin, daß der untere Teil des Salzbades kurz oberhalb der Elektroden der wärmste Teil des Bades wird,. und da andererseits der obere Teil des Bades, der sich in Berührung mit der Luft befindet, den kältestenTeil darstellt, ergibt sich eine vertikale thermische Zirkulation in dem Salzbad, durch die das heiße Salzbad um das in dem Bad eingehängte Gut herumgeführt und auf diese Weise eine gleichmäßige Erwärmung des Gutes erreicht wird.
  • Die beschriebene Form der flüssigen Elektrode erleichtert die Verwendung eines metallischen elektrischen Widerstandes bzw. einer Aufheizgabel, die so nach dem Abstellen des Ofens und vor der Erstarrung des Salzbades angebracht wird, daß sie als Brücke zwischen den Elektroden dient: Beim Wiederaufheizen des Ofens fließt dann der Strom durch die Aufheizgabel, da das eingefrorene Salzbad ein sehr schlechter elektrischer Stromleiter ist. Die Aufheizgabel wirkt als ein Widerstandsheizkörper; sie wird durch den Stromdurchfluß erwärmt und heizt ihrerseits das umgebende Salzbad und bringt es zum Schmelzen. Nachdem ein genügender Teil des Salzbades auf diese Weise erwärmt wurde, wird die Aufheizgabel entfernt_und das Bad in der üblichen Art weiter aufgeheizt. Ini einzelnen bestehen die Ziele der vorliegenden Erfindung also darin, durch eine verbesserte Elektroden- und Ofenkonstruktion das Salzbad in einer wirkungsvolleren und gleichmäßigeren Weise zu erwärmen, die Elektroden bei einer niedrigeren Temperatur arbeiten zu lassen, die Verunreinigung des Salzbades durch die Elektroden herabzumindern, däs,Aufheizen des Ofens und die Einschmelzung des Salzes zu erleichtern, die Entfernung von Schlamm und Zunder aus dem Bad zu erleichtern und Elektroden herzustellen, die für verschiedene Betriebsspannungen einstellbar sind. Auf der oberen Oberfläche der Elektrode bildet das Blei eine gewisse Menge Bleioxyd, welches die Oxydation der zu behandelnden Teile in gewissem Ausmaß vermindert.
  • EinAusführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt: Fig. r ist ein Vertikalschnitt eines Salzbadofens nach der Erfindung; Fig. 2 ist ein vertikaler Ausschnitt des in Fig. r gezeigten Ofens entlang der Linie 2-2; Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt ähnlich der Fig. r von einem abgeänderten Ofen; Fig. q. ist eine perspektivische Darstellung einer der Elektroden des in Fig. 3 gezeigten Ofens; Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt ähnlich der Fig. i von einer weiteren abgeänderten Ofenausführung, wobei eine Aufheizgabel an der für sie bestimmten Stelle des Ofens gezeigt wird; Fig. 6 ist ein vertikaler Ausschnitt des in Fig. 5 gezeigten Ofens entlang der Linie 6-6; Fig. 7 ist ein Vertikalschnitt einer weiteren abgeänderten Ofenausführung; Fig. 8 ist ein vertikaler Ausschnitt des in Fig. 7 gezeigten Ofens entlang der Linie 8-8; Fig.9 ist eine ausschnittsweise Draufsicht auf eine der Elektroden des in den Fig. 7 und 8 gezeigten Ofens; Fig. 1o ist ein vertikaler Ausschnitt einer weiteren abgeänderten Ofenausführung; Fig. i i ist ein vertikaler Ausschnitt des in Fig. 1o gezeigten Ofens :entlang der Linie i i-i i ; Fig. 12 ist ein vertikaler Ausschnitt einer weiteren abgeänderten Ofenausführung; Fig. 13 ist ein vertikalerAusschnitt des in Fig. i2 gezeigten Ofens entlang der Linie 13-13; Fig. 14 ist eine perspektivische Darstellung der Elektrode, die in dem in den Fig. 12 und 13 gezeigten Ofen eingebaut ist; Fig. 15 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung des Elektrodenkühlmantels, der in dem in den Fig. 12 und 13 gezeigten Ofen eingebaut ist.
  • Eingehend auf die Zeichnungen und insbesondere auf die Fig. i und 2 ist zu sagen, daß der elektrodenbeheizte Ofen zum größten Teil aus herkömmlichen Stoffen gebaut ist. Ein Ofenbeh:älter2o wird aus einem feuerfesten Mauerwerk 21 hergestellt, das zur Bildung der Seiten und des Bodens des Behälters aufgebaut ist. Das feuerfeste Material 21 an. einem Ende des Behälters ist so ausgestaltet, daß es eine nach innen überhängende Leiste 22 bildet, die durch eine feuerfeste Platte 24 getragen werden kann. Auf dem Boden des Behälters 2o wird eine vergrößerte Kammer 25 belassen, und die Leiste wird mit einer weiteren feuerfesten Platte 23 belegt.
  • Die Kammer 25 erhält ein Paar oben offene Aufnahmebehälter 26, die vorzugsweise aus Kitzebeständigem Metall, wie Nickeleisen oder Chromeisenlegierung, hergestellt werden: und die Kammer 25 vollständig ausfüllen können mit Ausnahme eines Raumes zwischen den Aufnahmebehältern, der von einer feuerfesten Platte 27 eingenommen wird. Die feuerfeste Platte 27 ist von einer derartigen Größe, daß sie geringfügig über die Aufnahmebehälter 26 hinaus und in das feuerfeste Mauerwerk 21 hineinragt, wobei sie zu einem gewissen Teil die Seiten und den Boden des Ofenbehälters, wie in Fig. i angegeben, bildet. Die Gründe für diese Konstruktionen werden noch erklärt. Die den Ofenbehälter bildenden feuerfesten Werkstoffe werden aus jenen ausgewählt, die elektrischen Strom in keinem merklichenAusmaß leiten und im wesentlichen mit dem verwendeten Salz des Bades nicht reagieren.
  • Von den Aufnahmebehältern 26 wird jeder mit dem Ende einer Elektrode oder Zuleitung 29, die von dem oberen Teil des Ofens durch die überhängende Leiste 22 hinunterreichen, verbunden. Die Zuleitungen 29 sind an ihrem oberen Ende mit Wulsten oder Halteringen 30 verbunden, damit die Zuleitungen in der Behälterwandung besser getragen werden können. Um eine Herausnahme der Zuleitungen 29 zu erleichtern, werden sie in Metallscheiden 29a von: rechteckigem Querschnitt, die sich innerhalb der feuerfestenBehälterwandung befind en, eingeführt.
  • Die Seiten und der Boden des feuerfesten Mauerwerks 21 werden: mit einer Schicht gestampften feuerfesten Materials 3 i, welches in einem metallischen Gehäuse 32 Aufnahme findet, umgeben. Das Gehäuse 32 wird aus dickem Eisenblech oder aus einer Stahllegierung gebildet und befindet sich innerhalb einer Schicht von Isoliermaterial 3q., wie es beim Bau elektrischer Öfen gewöhnlich verwendet wird und welches seinerseits von :einem zweiten bzw. äußeren Gehäuse 35 aufgenommen wird, das aus Blech hergestellt wird und als Gerüst für den Ofen dient. Eine keramische Abdichtung 36 kann um den oberen Rand des Isoliermaterials 34 herumgelegt werden, um dieses Material vor einer Beschädigung zu schützen.
  • Zum Betrieb dieses Ofens werden die Aufnahmebehälter 26 im wesentlichen. mit einem Material, vorzugsweise einem Metall oder einer Metallegierung angefüllt, das von beträchtlich größerem spezifischem Gewicht als das verwendete Salz ist. Das Metall ist bei der Arbeitstemperatur des Ofens flüssig und gibt einen guten Stromleiter, sowohl in seinem festen als, auch flüssigernZustand, ab. Darüber hinaus darf das Metall bzw. die Metallegierung nicht leicht flüchtig sein, um bei der Betriebstemperatur des Ofens nicht zu verdampfen, und darf mit dem Salz im Ofen im wesentlichen nicht reagieren. Der Patentinhaber hat gefunden, daß: Blei und Bleilegierungen diesen Erfordernissen entsprechen und verhältnismäßig billig sind. Silber und andere Metalle können aber gleichfalls verwendet werden. Dieses Metall bildet in derHauptsache den mit dem Bad in Berührung stehenden Teil der Elektroden und leitet den Strom in das Salzbad hinein und wieder heraus.
  • Der Behälter 2o wird mit irgendeinem gewünschten Salz angefüllt, das nach Maßgabe der Betriebstemperatur des Ofens, der gewünschten Wärmebehandlung und anderer Erwägungen, wie dies bei den Fachleuten wohlbekannt ist, ausgewählt wird.
  • Bei dem Betrieb dieses Ofens werden die Verbindungsleitungen zum Transformator, die hier nicht gezeigt sind, an dem oberen Ende der Zuleitungen 29 in der üblichen Weise angeschlossen, wodurch Strom in das geschmolzene Metall, welches sich innerhalb der Vertiefungen der Aufnahmebehälter 26 befindet, geleitet wird. Der Strom fließt vom geschmolzenen Metall in das Salzbad; er bildet dabei Stromlinien bzw. eine Heizzone, wobei der Stromweg um die keramische Platte 27 herumgeht und das Salzbad in der üblichen Weise erwärmt. Zweifellos wird auch in gewissem Umfang Strom unmittelbar von den Zuleitungen 29 in das Salzbad fließen, jedoch wird dieser Strom nur verhältnismäßig gering sein und den Betrieb- des Ofens im wesentlichen nicht beeinflussen.
  • Die Vorzüge der vorgeschilderten Ausführung sind mannigfaltig. Dadurch; daß die Zuleitungen: 29 aus dem Behälter 2o entfernt und innerhalb des 'feuerfesten Materials, welches die Tiegelwandüng bildet; untergebracht wurden, werden sie gegenüber der Hitze der geschmolzenen 'Salze in gewissem Umfang isoliert. Ferner dienen diese Zuleitungen lediglich dazu, den elehtrischen Strom dem innerhalb,der Aufnahmebehälter 26 befindlichen flüssigen Metall zuzuführen, wobei sich kein Teil der Oberfläche der Zuleitungen in Berührung mit dem Salzbad selbst befindet. Infolgedessen bildet sich auf diesen Zuleitungen keine ausgedehnte Zunderschicht, welche die Zuleitungen auf eine höhere Temperatur als die des Salzbades erwärmen könnte. Das Ergebnis hiervon ist, daß im wesentlichen kein Energieverlust zwischen dem Transformator und den flüssigen Metallelektroden innerhalb der Aufnahmebehälter 26 auftritt.
  • Wie weiter oben beschrieben, ist die das Bad berührende Oberfläche des flüssigen Metalls innerhalb der ,Aufnahmebehälter 26 in hohem Maß befähigt, sich selbst zu reinigen, da es unmöglich ist, daß sich ein beständig haftender Zunder auf der Oberfläche bildet. Demgemäß tritt beim Übergang des Stromes von den Elektroden zum Salz kein Energieverlust auf und infolgedessen auch keine Erwärmung der Oberfläche der Elektroden, somit auch keine Überhitzung und keine Zersetzung des Salzes wie bei den bekannten Salzbädern. Mit Rücksicht auf die nicht zundernde Eigenschaft derartiger Elektroden können weiterhin @Elektrodenstrom,dichten angewendet werden, die weit höher liegen, als dies bei den bekannten festen Elektroden ausführbar isst. Es ist gefunden worden, daß, im Gegensatz zu den bekannten festen Elektroden, die häufig bei einer Temperatur arbeiten, die 2oö°' C höher liegt als die Temperatur des Salzbades; die Temperatur der flüssigen Metallelektroden bis -zu 200°' C niedriger als die Temperatur des Salzbades sein kann.
  • Normaler Ofenschlamm und Oxydzunder von den Werkstücken her, die die Neigung haben, sich an der Oberfläche der flüssigen Metallelektroden anzusammeln, können von Zeit zu Zeit abgeschöpft werden, um den guten elektrischen Kontakt zwischen den Elektroden und dem Bad aufrechtzuerhalten. Wenn auch das Blei, aus dem die flüssigen Metallelektroden bestehen, trotz derTatsache; daß es durch das Salzbad gegenüber der Luft geschützt ist, langsam oxydiert werden kann, so hat das auf diese Weise gebildete Bleioxyd bzw. die Bleiglätte eher eine wohltuende als eine schädliche Wirkung auf das Bad. Dieses Oxyd wird in das Salzbad eingehen und auf die Oxyde der darin behandelten Werkstücke, die häufig in geringen Mengen in dem Bad angetroffen werden, einen reduzierenden Einfluß ausüben, wodurch die Gefahr einer Entkohlung der in dem Bad behandelten Stahlteile vermindert wird. Infolge der Oxydation kann das ,Blei langsam aufgebraucht werden, jedoch kann es von Zeit zu Zeit, ohne daß der Ofen abgeschaltet werden muß, durch Zugabe von festem oder geschmolzenem Blei oder einer Bleilegierung nach Bedarf aufgefüllt werden.
  • Durch den weiters Abstand der Elektroden wird die Heizzone des Salzbades vergrößert, und infolgedessen nimmt die Temperatur der Heizzone ab, was zu einer gleichmäßigeren Badtemperatur führt. Eine gleichmäßigere Badtemperatur hat zwei Wirkungen; erstens vermindert sie,die Anfressung der keramischen Wandung des Behälters, welche auf den Angriff auf das Korngefüge der keramischen Wandung zurückzuführen ist; und zweitens wird die Zersetzung der Salze verringert und damit die Haltbarkeit des Bades wesentlichverlän.gert. Gleichzeitig wird dadurch die .Häufigkeit der Badauffüllung bzw. Badausbesserung vermindert: Die Temperatur der Zuleitungen 29 zu den Elektroden nimmt von deren Berührungspunkt mit dem flüssigen Metall der Elektroden zurAußenwand des Ofens ab.. Eine besondere Kühlung der Zuleitungen wird zur Verhinderung einer Erwärmung des Transformators nicht benötigt.
  • Die metallischen Aufnahmebehälter 26 haben ,eine verhältnismäßig lange Lebensdauer; sie können jedoch schließlich durch die Hitze des Bades reißen, wobei sie dann das flüssige Metall nicht mehr halten können. Sie müssen dann- ersetzt werden. Die feuerfeste Platte 27 zwischen den metallischen Aufnahrnebehältern ä6, die bis in das-feuerfeste Mauerwerk 21 hineinreicht, um eine Berührung des einen Aufnahmebehälters mit dem anderen Aufnahmebehälter und einen Kurzschluß des Ofens zu verhindern, ist gleichfalls von großer Haltbarkeit. Die obere Kante dieser Platte kann infolge der erhöhten Temperatur des Salzbades ein wenig angefressen werden, jedoch geschieht dies nur langsam während eines größeren Zeitraumes.
  • Eine abgeänderte Ofenausführung ist in Fig.3 gezeigt. Bei dieser Ofenausführung wird der Ofenbehälter 37 gleichfalls von einem feuerfesten Mauerwerk 39 gebildet, jedoch werden die Elektroden durch die Seitenwandung des Ofens am Boden des Behälters eingeführt, wie noch beschrieben wird, wobei die Bauweise des Ofens eine entsprechende Abänderung erfährt.
  • Eine Schicht von gestampftem feuerfestem Material 4o umgibt das. feuerfeste Mauerwerk 39. Außerhalb des gestampften feuerfesten Materials 4o werden metalli sche Platten 4 r, :die aus Aluminium oder anderem in hohem Maß wärmeleitendem Material hergestellt sind, um die Seiten und den Boden des Ofens herum eingebaut. DiePlatten4r brauchen nicht dicht entlang an ihren Berührungskanten miteinander verbunden zu werden, da der Zweck dieser Platten lediglich darin besteht, ein Durchlecken des flüssigen Salzbades durch Sprünge in der Ofenwandung, die nach einer gewissen Betriebsdauer des Ofens aufzutreten pflegen; und eine Erwärmung ,des Außengehäuses des Ofens zu verhindern. Sobald geschmolzenes Salz mit einer der metallischen Platten 41 in. Berührung kommt, werden die Platten sofort genügend Wärme aus den geschmolzenen Salzen ableiten, so daß das Salz dort einfriert, und deren weiteres Fließen innerhalb der Ofenwandung verhindern.
  • Eine Schicht von Isoliermaterial4a umgibt die metallischen Platten 4z und findet innerhalb des äußeren Gehäuses 44, das aus starkem Stahlblech besteht, Aufnahme. Die Elelztroden 45 (s. Fig. 4) können aus Chromeisen oder Nickeleisen hergestellt werden, um der korrodierenden Wirkung des Salzbades zu widerstehen. Jede Elektrode 45 besteht aus einer langen Zuleitung bzw. einem 'Schenkel 46, der eine oben offene Vertiefung bzw. einen Aufnahmebehälter 47, ähnlich dem vorbeschriebenen Aufnahmebehälter 26, besitzt. Dieser Behälter ist an dem einen Ende des Schenkels angeschweißt oder auf andere Weise befestigt. Das gegenüberliegende bzw. äußere Ende des Schenkels 46 hat einen etwas kleineren Aufnahmebehälter 49, der in ähnlicher Weise an dem Schenkel befestigt ist. Die f_lektroden 45 werden durch eine keramische Platte 4.8, ähnlich der Platte 27 nach den Fig. z und 2, voneinander getrennt.
  • Eine Reihe von Kühlrohren So wird quer durch den Ofen sowohl über als auch unter den Elektroden 45 eingebaut, wodurch die Ofenwandung in diesem Punkt gekühlt und geschmolzenes Salz daran gehindert wird, entlang den Elektroden- zur Außenseite des Ofens zu fließen.
  • Der große Behälter 47 jeder Elektrode 45 wird mit Blei oder einem anderen geeigneten Material wie vorheschrieben angefüllt. Der kleinere Behälter 49 jeder Elektrode kann mit geschmolzenem Blei in dem Anschlußende einer darin eingetauchten Verbindungsschiene 5 1 angefüllt werden. Man läßt das Blei dabei erstarren, so daß eine gute elektrische Verbindung zu einem Transformator geschaffen wird. Während des Betriebes des Ofens wird die entlang dem Schenkel 46 der Elektrode nach außen geleitete Hitze unter keinen Umständen ausreichen, um den Schmelzpunkt von Blei zu erreichen und das Blei innerhalb des Aufnahmebehälters 49 wieder zum Schmelzen zu bringen.
  • Die abgeänderte Ofenausführung hat im wesentlichen die gleichen Vorteile wie die zuerst beschriebene Ofenausführung. Darüber hinaus sind die Zuführungsleitungen dieses Ofens von dem geschmolzenen Salzbad noch weiter entfernt und pflegen bei noch etwas geringeren Temperaturen zu arbeiten. Dieser Ofen ist von besonderem Vorteil für tiefere Behälter.
  • Bezüglich einer zweiten abgeänderten Ausführungsform des Salzbadofens, wie sie in den Fig.5 und 6 gezeigt wird, ist zu sagen, daß die Ofenausführung im allgemeinen ähnlich der in Fig. 3 gezeigten ist, wobei ähnliche Teile die gleichen Bezugszahlen haben. In diesem Fall sind jedoch die metallischen Platten 41 weggelassen und die Kühlrohre So durch dünne Folien 5z aus Aluminium oder anderem gutem wärmeleitendem Metall ersetzt worden, die einzeln um den Schenkel jeder Elektrode 54 gewickelt werden. Alles geschmolzene Salz, das an dem Schenkel von einer der beiden Elektroden 54 entlang nach außen fließt, wird bei der Berührung mit den Folien 52 infolge der wärmeleitenden Eigenschaften derselben sofort abgekühlt und zum Erstarren gebracht. Diese Folien dienen dazu, jeden Raum zwischen dem Schenkel der Elektroden und dem feuerfesten Material, aus dem der Ofen besteht, abzudichten. In diesem Teil des Ofens ist die Hitze normalerweise nicht ausreichend, um das erstarrte Salz wieder zum Schmelzen zu bringen.
  • Die Elektroden 54 dieses Ofens sind im allgemeinen ,ähnlich den Elektroden 45 des in Fig. 3 dargestellten Ofens. Dieser Ofen verwendet gleichfalls einen Schmelzsumpf aus flüssigem Metall als den hauptsächlichen Teil der Elektroden, der mit dem Bad in Berührung steht.
  • Eine Aufh.eizgabel55 ist hier innerhalb des Ofens gezeigt. Diese Gabel besteht aus einem im allgemeinen gegabelten Streifen bzw. aus einer gegabelten Stange aus Chromeisen oder einem anderen geeigneten korrosionsfesten und einen elektrischen Widerstand aufweisenden Material. Ein Griff 56 ragt nach oben, um die Aufheizgabel bequem handhaben zu können.
  • Der Längs- und der Querschnitt des gegabelten Teils der Aufheizgabel 55 ist derart, daß sie einen elektrischen Widerstandsheizkörper von zweck-.entsprechendem elektrischem Widerstand bildet, so daß sie imstande ist, das Salzbad zwischen den Elektroden 54 einzuschmelzen. Beim Abstellen des Ofens wird die Aufheizgabel 55 in das Salzbad eingeführt, nachdem der Strom abgeschaltet ist und bevor der Ofen so weit abgekühlt ist, daß das Bad zu erstarren beginnt. Zu diesem Zweck können Taschen 57 zum Einstecken der Aufheizgabel innerhalb der Aufnahmebehälter der Elektroden 54 vorgesehen werden.
  • Beim Wiederaufheizen des abgekühlten Ofens leitet das erstarrte Salz den Strom in geringem Maß und kann in diesem festen Zustand durch den Stromdurchfluß zwischen den Elektroden durch das Bad nicht aufgeheizt werden. Der Strom wird jedoch durch die Aufheizgabe155 zwischen den Elektroden geleitet, erwärmt dabei die Gabel, die ihrerseits das Salzbad zum Schmelzen bringt. Sobald das Salzbad auf dem Weg zwischen den Elektroden eingeschmolzen ist, fließt der Strom zwischen diesen sowohl durch das Salzbad als auch in der Aufheizgabel 55 und erwärmt dabei das Salzbad weiterhin. Nachdem das Salzbad so weit eingeschmolzen ist, daß die Aufheizgabel 55 herausgenommen werden kann, wird sie aus dem Ofen gänzlich herausgezogen. und erst wieder eingeführt, wenn der Ofen erneut außer Betrieb genommen wird.
  • Nunmehr eingehend auf eine dritte abgeänderte Ausführungsform des Salzbadofens, wie sie in den Fig. 7 bis 9 einschließlich gezeigt wird, ist die dargestellte Ausführung der Ofenwandung im wesentlichen ähnlich der in den Fig. 5 und 6 gezeigten. Die Ofenelektroden 59 dieses Ofens sind im allgemeinen ähnlich jener nach Fig. 4. Indessen ist in diesem Fall eine Öffnung bzw. eine Tasche 6o an dem einen Ende der Vertiefung bzw. des Aufnahmebehälters 6= jeder Elektrode zur Einführung einer Hilfselektrode 62 vorgesehen.
  • Die Hilfselektrode 62 kann aus dem üblichen Elektrodenmaterialfür Salzbadö,fen, wie Chromeisen oder Ni:ckeleisenlegierung, hergestellt werden und ragt nach oben etwas über den Aufnahmebehälter 61 jeder Elektrode hinaus, Die Hilfselektroden 62 verkürzen den Weg des durch das Salzbad dieses Ofens fließenden 'Stromes, so daß dieser Ofen mit etwas geringeren Betriebsspannungen; als sie sonst benötigt werden, gefahren werden kann. Dieser Ofen kann mit einem genormten Umformer, wie er für den Betrieb eines E1ektrö,densälzbadofens der bekannten Art Verwendung findet, bei dem die Elektroden verhältnismäßig eng beieinander stehen, gefahren werden.
  • Ein weiteres Kennzeichen: dieser Ausführungsform ist ein den Sehenkel jeder der Elektroden 59 umgebender Kühlmantel 64. Dieser Mantel, der 2.m besten in der Fig. 15 gezeigt wird; besteht aus geschmiedetem oder gegossenem Aluminium oder einem anderen guten wärmeleitenden Metall; das in zwei zueinander passenden Hälften 65 und 66 geformt wird. Diese Häilften können einzeln um jeden Elektrodenschenkel geschraubt oder auf andere Weise befestigt werden. Der Kühlmantel 64 ist in der Ofenwandung eingebettet und arbeitet ähnlich den Folien 52, die um den Elektrodenschenkel des in Fig. 5 gezeigten Ofens gewickelt sind: Der Bau der Wandung einer vierten abgeänderten Ausführungsform, wie sie in den Fig. To und i i; und zwar nur zum Teil gezeigt wird, ist ähnlich dem in den Fig. 5 und 7 gezeigten Bau, jedoch sind bei diesem Ofen drei- Elektroden 69 der in den Fig. 3 und q. gezeigten Art quer durch den Boden des Ofenbehälters nebeneinander angeordnet. Die Elektroden werden dabei durch ein Paar feuerfeste Isolierplatten 70, wie in Fig. i r gezeigt, auseinandergehalten. Diese Platten sind ähnlich der bereits beschriebenen feuerfesten Platte 27. Die drei Elektröderi dieses Ofens können in. der üblichen Weise mit einphasigem, zweiphasigem oder dreiphasigem Wechselstrom verbunden werden.
  • Um diesen Ofen mit einer etwas geringeren Spannung; als für gewöhnlich wegen der räumlichen Verteilung der Elektroden erforderlich sein würde, zu betreiben, können zusätzliche Elektroden verwendet werden. Diese letzteren bestehen aus Stangen 71, die sich quer über die Elektroden 69 hinziehen und in einiger Entfernung oberhalb der Elektroden und innerhalb des Salzbades angebracht sind. Die zusätzlichen Elektroden 7 1 bestehen, aus korrosionsbeständigem Material; wie Nickeleisen oder Chromeisen; und werden von isolierenden keramischen Blöcken 72, die auf dem oberen Ende der feuerfesten Platte 70 angebracht sind, getragen. Bei diesem Ofen geht der Heizstrom durch das Salzbad in der Hauptsache zwischen den Elektroden 69 und den zusätzlichen Elektroden 7T, obgleich in gewissem Umfang auch Strom durch das Salzbad unmittelbar zwischen den Elektroden 69 fließt, Bei der fünften abgeänderten Ausführungsform, wie sie in den Fig. 12 bis 14 einschließlich gezeigt wird, ist der Bau des Ofens :ähnlich dem in den Fig. 5, 7 und To gezeigten. An Stelle der bei diesen Ofen verwendeten festenElektrodenschenkel werden jedoch die Elektroden 74 dieses Ofens jeweils aus einem hohlen Gehäuse bzw. einer hohlen Wand aus korrosionsbeständigem Metall, wie Chromeisen oder Nickeleisen, gebildet. Jede Elektrode 74 wird mit Blei oder Bleilegierung angefüllt. Im Betrieb schmilzt das Blei, das sich in der innerhalb des Ofenbehälters vorgesehenen Vertiefung bzw. des Aufnahmebehälters 75 befindet, während das Blei in dem - äußeren Teil 76 des Elektrodenschenkels fest bleibt. Das äußere Ende der Elektrode 74 wird nach oben gezogen, um einen Schacht 77 zu bilden, der eine an den Transformator angeschlossene Verbindungsschiene 78 aufnimmt. Der Schacht 77 dient dazu, den sich aus: dem Blei und dem Salzbad innerhalb des Ofenbehälters ergebenden Flüssigkeitsdruck auszugleichen für den Fall, daß infolge einer aus irgendeinem Grund zustande gekommenen Überhitzung :das Blei innerhalb der Elektroden 74 gänzlich zum Schmelzen gebracht werden sollte.
  • Diese abgeänderte Ofenausführung verwendet gleichfalls die vorbeschriebenen Kühlmäntel 64, wobei jeweils ein Kühlmantel um den Schenkel einer jeden Elektrode montiert wird.
  • Die hier bei den einzelnen der verschiedenen Ausführungsformen angegebenen Merkmale können; im allgemeinen in jeder der anderen Ausführungsformen Anwendung finden.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Zuführen des` elektrischen Stromes in die Salzschmelze eines Elektrodensalzbadofens, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung zum Salz des Salzbades durch räumlich voneinander getrennte, als Elektroden dienende Schmelzsümpfe aus flüssigem Metall erfolgt, die mit dem Salz des Salzbades in Berührung stehen.
  2. 2. Elektrodensalzbadofen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i mit einem feuerfesten keramischen Behälter zur Aufnahme der Salzschmelze und einer im Behälter angeordneten Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß von der bei der Arbeitstemperatur des Ofens aus einem Schmelzsumpf von flüssigem Metall bestehenden Elektrode eine elektrische Verbindungsleitung zu den außerhalb des Ofens befindlichen elektrischen Anschlußteilen führt.
  3. 3. Elektrodensalzbädofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Verbindungsleitung durch die Behälterwandung zum oberen Teil des Ofens geführt und gegenüber dein Bad wärmeisoliert ist.
  4. 4. Elektrodensalzbadofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung einen Schenkel aufweist, der von wärmeleitenden Mitteln umgeben und innerhalb der Ofenwandung befestigt ist.
  5. 5. Elektrodensalzbadofen nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeleitenden Mittel in Form einer Scheide ausgebildet sind und aus einem Werkstoff mit guten wärmeleitenden Eigenschaften bestehen.
  6. 6. Elektrodensalzbadofen nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzsumpf aus flüssigem Metall in einer Vertiefung am Boden des Behälters vorgesehen wird, wobei die Oberfläche des Schmelzsumpfes in Berührung mit der Salzbadschmelze steht. 7. .
  7. Elektrodensalzbadofen nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein oben offener metallischer Aufnahmebehälter, in dem der betreffende Schmelzsumpf des flüssigen Metalls enthalten ist, als Elektrode dient. B.
  8. Elektrodensalzbadofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzsumpf aus flüssigem Metall im wesentlichen den Aufnahmebehälter voll ausfüllt. g.
  9. Elektrodensalzbadofen nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffende Elektrode nach der Einschmelzung eine Oberfläche besitzt, die aus einer chemischen Verbindung gebildet ist, welche die Oxydation des Behandlungsgutes zu mindern vermag. io.
  10. Elektrodensalzbadofen nach einem der Ansprüche 2 bis g, bei dem die Wände des Behälters zum Teil aus feuerfestem keramischem Material gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine metallische Platte von hoher Wärmeleitfähigkeit das keramische Material umschließt. ii.
  11. Elektrodensalzbadofen nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die umschließende Platte aus Aluminium besteht.
  12. 12. Elektrodensalzbadofen nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufheizen des Salzes bis zum Schmelzen ein elektrischer Widerstandskörper, vorzugsweise in Form einer Gabel, in die flüssige Salzschmelze bei der Außerbetriebnahme des Bades eingeführt wird, wobei der im Betrieb durch die Salzschmelze führende Stromkreis zwischen den einzelnen Elektroden überbrückt wird und beim Wiiederaufheizen des Bades der elektrische Strom zunächst diesen Widerstandslcörper erwärmt, dabei das benachbarte Salz zum Schmelzen bringt und der Widerstandskörper dann aus der Badschmelze herausgenommen wird, sobald diese wieder flüssig geworden ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2542582A1 (de) * 1974-09-25 1976-04-22 Johnson Matthey Co Ltd Vorrichtung zum elektrischen verbinden eines behaelters mit einer stromquelle
FR2306417A1 (fr) * 1975-04-01 1976-10-29 Asea Ab Procede de sechage de l'electrode de sole d'un four a arc a courant continu
FR2345682A2 (fr) * 1976-03-22 1977-10-21 Asea Ab Procede de sechage de l'electrode de sole d'un four a arc a courant continu

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