DE8714061U1 - Verschlußvorrichtung für Flaschen - Google Patents
Verschlußvorrichtung für FlaschenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Verschlußvorrichtung für Aüsgießöffnungen
von Behältern, insbesondere von Flaschen, mit einer einen rohrförmigen Ansatz aufweisenden, in die Ausgießöffnung einsetzbaren
Halte- und Dichtvorrichtung mit einer eine Ausgießleitung aufweisenden Ausgießvorrichtung, die eine in Richtung des Behälters über den
rohrförmigen Ansatz einer Ausgießleitung vorstehend angeordnete Luftzufuhrleitung umfaßt und mit einer der Ausgießvorrichtung zugeordneten,
auf diese aufsetzbare Verschlußkappe, die über ein Befestigungsorgan mit dem rohrförmigen Ansatz der Halte- und Dichtvorrichtung
verbunden ist.
Es sind bereits Verschlußvorrichtungen bekannt - gemäß DE-GM 82 09
040 -, die einstückig ausgebildet sind. Diese weisen eine Halte- und
Dichtvorrichtung auf, von der ein rohrförmiger Ansatz in die Ausgießöffnungen
der Flasche einsetzbar ist. Der rohrförmige Ansatz ist
als Konus ausgebildet, der sich in Ausgießrichtung erweitert. Eine Ausgießvorrichtung weist eine schräg zur Ausgießrichtung verlaufende
Stirnkante und eine Ausgießleitung auf, in welcher eine sich entgegen der Ausgießrichtung über den rohrförmigen Ansatz hinaus er-
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streskende Luftzufuhrleitung angeordnet ist* Der Ausgießvorrichtung
ist im Bereich ihrer Stirnkante eine Verschlußkappe zugeordnet, die Über ein Befestigungsorgan mit dem rohrförmigen Ansatz der Halteiind
Dichtvorrichtung verbunden ist* Das Befestigungsorgan besteht •us einem oder mehreren Kunststoffband bzw. -bändern.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verichlußvorrichtung
zu schaffen, die einfach und billig herzustellen 1st und eine einwandfreie Halterung und einen dichten Sitz der Vertchlußvorrichtung
auch während des Ausgießens von Flüssigkeit und Insbesondere auch während der Lagerung von Flaschen in waagrechter
Lage ermöglicht. Darüberhinaus sollen die hygienischen Anforderungen Während des Ausgießbetriebes und bei der Reinigung im losen Zustand
erfüllt werden.
tnese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß die Halte- und
'Oiclötvorrichtung mehrere in Längsrichtung einer Mittelachse der Ausfließöffnung
und auf einer äußeren Umfangsf1äche des rohrförmigen Ansatzes
voneinander im Abstand angeordnete und um diesen umlaufende
Dichtlippen aufweist, die in Längsrichtung der Ausgießöffnung elastisch verformbar ausgebildet sind und daß an diese Dichtlippen
-feine sich in Richtung der Ausgießvorrichtung konusförmig erweiternde
Dichtfläche anschließt. Der überraschende Vorteil dieser scheinbar (Einfachen Lösung liegt darin, daß die Funktionen für das Halten der
Verschlußvorrichtung, beispielsweise im Ausgießbereich einer Flasche
und das Abdichten voneinander getrennt sind. Dadurch wird erreicht, daß über eine größere Länge der Ausgießöffnung eine Führung und Abstützung
der Verschlußvorrichtung erfolgt und dadurch die Haltekraft höher ist. Gleichzeitig wird durch die Anordnung dieser Haltevorrichtung
unter Verwendung von elastisch verformbaren Dichtlippen eine Verspannung zwischen diesen Dichtlippen und der konischen
Dichtfläche, die in Art einer Linienberührung an der Stirnseite der
Ausgießöffnung des Behälters oder der Flasche anliegt, erreicht. Zusätzlich
zu dieser Abdichtung entlang der konischen Dichtfläche erfolgt eine weitere Abdichtung durcfi die Dichtlippen der Haltevor-
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richtung j die in Art einer Labyrinth-Dichtung wirken* Dadurch wird
erreicht, daß die Haltekraft zwischen Verschlußvorrichtung und Behälter
bzw. Ausgießöffnung so groß ist* daß während des Ausgießens
auch bei noch voll gefüllter Flasche ein dichter Abschluß der Aus* gießöffnung der Flasche gegeben ist und vor allem ein Herausfallen
der Verschlußvorrichtung aus der Ausgießöffnung vermieden wird.
Durch den festen Sitz der Verschlußvorrichtung in der Ausgießöffnung
bestellt auch nicht die Gefahr* daß beim Öffnen der Verschlußkappe
der dichtende Abschluß der Ausgießöffnung aufgehoben und durch ein
dabei geringfügiges Lockern des Sitzes der Verschlußvorrichtung beim
nachfolgenden Lagern des Behälters bzw. der Flasche in waagrechter Richtung bzw. beim Entleeren des Flaschen- oder Behälterinhaltes die
Verschlußvorrichtung herausfallen kann.
Nach einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß eine Dicke
der Dichtlippe mit zunehmender Distanz vom rohrförmigen Ansatz geringer ist, wodurch eine gute Anpassung des Außenumfanges der Verschlußvorrichtung
im Bereich der Dichtlippen erzielt und der Kraftaufwand für das Herausziehen und Hineindrücken der Verschlußvorrichtung
in bzw. aus der Ausgießöffnung in vertretbaren Grenzen gehalten wird.
Weiters ist es auch möglich, daß ein äußerer Durchmesser aller
Dichtlippen gleich groß ist, da dadurch beim Einsetzen der Verschlußvorrichtung
in die Ausgießöffnung keine unterschiedlichen Widerstände auftreten.
Von Vorteil ist es aber auch, wenn ein äußerer Durchmesser der
mittleren Dichtlippen größer ist als ein äußerer Durchmesser der übrigen Dichtlippen, da dadurch auch ein dichter Abschluß bei Ausgießöffnungen
von maschinell hergestellten GTasflaschen möglir" *■■ ,
bei welchen üblicherweise im Anschluß an die Stirnseite der Ausgießöffnung
eine Durchmessererweiterung erfolgt und somit auch dort eine einwandfreie Abdichtung und Halterung der Verschlußvorrichtung
sichergestellt werden kann.
Nach einer anderen Ausführungsvariante ist vorgesehen, daß der äußere Durchmesser der Dichtlippen größer ist als ein kleinerer
Durchmesser der konusförmigen Dichtfläche in dem den Dichtlippen zugewandten
Endbereich derselben. Dadurch wird erreicht, daß auch jene Ausgießöffnungen in Flaschen einwandfrei abgedichtet werden können,
ciie sich unmittelbar anschließend an die Stirnkante der Ausgießöffnung
erweitern.
Vorteilhaft ist es aber auch, wenn die Dichtlippen kreisringförmig
ausgebildet sind, da dadurch eine nahtlose Abdichtung über den gesamten Umfang der Ausgießöffnung und eine gleichmäßige Haltekraft
erzielt wird, sodaß ein Ausschenken in nahezu allen Lagen des Behälters bzw. der Flasche möglich ist.
Es ist aber auch möglich, daß sich ein innerer Durchmesser der Ausgießleitung
in Richtung einer Stirnkante der Ausgießvorrichtung insbesondere konisch erweitert, wodurch der Ausfließwiderstand des
flüssigen Inhaltes des Behälters verringert wird und im übrigen auch bei, über den vollen Querschnitt auslaufender Flüssigkeit sichergestellt
ist, daß ausreichend Luft in die Luftzufuhrleitung eintreten und somit in das Innere des Behälters gelangen kann.
Von Vorteil ist es aber auch, wenn zwischen der Halte- und Dichtvorrichtung und der Verschlußkappe ein ringförmiger, über einen rohrförmigen
Teil derselben vorspringender Flansch angeordnet ist, da dadurch Schmutz oder von der Stirnkante der Ausgießvorrichtung abtropfende
Flüssigkeit nicht zwischen der Verschlußvorrichtung und dem Behälter bzw. der Flasche in die Ausgießöffnung des Behälters
eindringen kann und somit die hygienischen Vorschriften, vor allem
im Gastgewerbe, leichter eingehalten werden können.
Es 1st aber auch möglich» daß in der Verschlußkappe ein sich vom
Kappenboden in Richtung der Kappenöffnung verjüngender Konus und daran anschließend ein sich erweiternder Konus angeordnet 1st und
daß eine Distanz zwischen dem Kappenböden und dem Übergangsbereich
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zwischen den beiden Konussen größer ist als ein Abstand zwischen der
Stirnkante der Ausgießvorrichtung und einem in Richtung der Halte-
und Dichtvorrichtung distanziert angeordneten Übergangsbereich zwischen zwei sich gegen diesen erweiternden gegenläufigen Konussen,
wobei ein innerer Durchmesser im Übergangsbereich zwischen den Konussen der Verschlußkappe kleiner ist als ein äußerer Durchmesser
des Übergangsbereiches der Ausgießvorrichtung. Durch diese Lösung
wird mit Vorteil ein dichter Abschluß zwischen der Ausgießvorrichtung und der Verschlußkappe über deren gesamten Umfang erzielt, sodaß
auch bei Behältern mit in waagrechter Richtung angeordneten Ausgießöffnungen
bzw. bei der horizontalen Lagerung von Flaschen ein Ausfließen des Inhaltes vermieden wird.
Nach einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß eine Länge
des an den Übergangsbennch der Ausgießvorrichtung in Richtung der
Dichtlippen anschließenden Konuses größer ist als eine Differenz
zwischen der Distanz vom Kappenboden bis zu deren Übergangsbereich
und dem Abstand zwischen der Stirnkante der Ausgießvorrichtung und deren Übergangsbereich. Durch die entsprechende Anordnung der gegenläufigen
Konusse wird nicht nur eine Abdichtung entlang einer Linie, sondern eine flächenförmige Abdichtung zwischen der Ausgießvorrichtung
und der Verschlußkappe erreicht.
Weiters ist es aber auch möglich, daß ein innerer Durchmesser im Bereich
der Kappenöffnung in etwa einer Entfernung zwischen einen
Übergangsbereich von der Ausgießvorrichtung auf den Flansch und einer dieser diametral gegenüberliegenden Stirnkante der Ausgießvorrichtung
entspricht. Damit ist der Widerstand zum Aufsetzen der Verschlußkappe auf die Ausgießvorrichtung und zum dichten Verschließen
derselben 1n jeder Lage, die diese beiden Teile relativ zueinander einnehmen, mit etwa gleicher Kraft möglich und es wird
beim Schließen ein Abgleiten der Verschlußkappe von der Ausgießvorrichtung verhindert, sodaß die Verschlußkappe einfach auch mit einem
Finger jener Hand verschlossen werden kann» mit welcher die Flasche
lift
&iacgr; sehen dem rohrförmigen Ansatz und tem ringförmigen Flansch eine sich
\ in Richtung des Flansches erweiternde kegelförmige Dichtfläche und
j! gegebenenfalls zwischen dieser und den Dichtlippen eine bevorzugt
f zylindrische Führungsfläche angeordnet ist, wodurch ein größerer Ab-
\ stand zwischen der an der Stirnseite der Ausgießöffnung des Behäl-
\ ters anliegenden Dichtfläche und den als Haltevorrichtung wirkenden
5 Dichtlippen erreicht wird und ein festerer Sitz der Verschlußvor-
&iacgr; richtung erzielt wird.
förmig ausgebildet ist und einen kleineren Kegelwinkel aufweist wie
die anschlieEar.de Dichtfläche, wodurch eine bessere Zentrierung der
Verschlußvorrichtung in der Ausgießöffnung beim Einschieben derselben
erzielt wird.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im folgenden anhand
der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. I eine erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung in schaubildlicher
Darstellung bei geöffneter Verschlußkappe;
Flg. 2 eine Verschlußvorrichtung nach Fig.l in Seitenansicht, eingesetzt
in eine Ausgießöffnung einer Flasche bei geschlossener Verschlußkappe, teilweise geschnitten;
Fig, 3 eine andere Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtung
in Seitenansicht, geschnitten, eingesetzt
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in einen Flaschenhals mit von der Ausgießvorrichtung abgehobener
Verschlußkappe;
Fig. 4 eine Ausführungsvariante der Dichtlippen der Haltevorrichtung
in Seitenansicht und vereinfachter schematischer Darstellung.
In Fig.! ist eine Verschlußvorrichtung 1 gezeigt, die eine aus einer
Ausgießleitung 2 und ef.ner Luftzufuhr!eitung 3 bestehende Ausgießvorrichtung,
einen rohrförmigen Ansatz 4 einer Halte- und Dichtvorrichtung sowie eine Verschlußkappe 5, -Jie über ein bandförmiges Befestigungsorgan
6 an einem Flansch 7, der über einen die Ausgießleitung aufnehmenden rohrförmigen Teil 8 vorspringt, befestigt ist,
umfaßt.
Auf der Außenfläche dss rohrförmigen Ansatzes 4 der Halte- und
Dichtvorrichtung sind Dichtlippen 9, die kreisringförmig ausgebildet sind, angeordnet. Zwischen dem Flansch 7 und den Dichtlippen 9 ist
unmittelbar anschließend an die Dichtlippen in Ausgießrichtung Pfeil
10 - eine zylindrische Führungsfläche 11 angeordnet.
In Fig.2 ist die Verschlußvorrichtung 1 in größerem Maßstab dargestellt.
Wie aus dieser Darstellung zu ersehen ist, schließt sich an die Führungsfläche 11 in Ausgießrichtung - Pfeil 10 - eine Dichtfläche
12 an, die einen Teil eines Kegelabschnittes bildet, der sich in Richtung des Flansches 7 erweitert. Wie bei der 1n eine Ausgießöffnung
13 einer Flasche 14 eingesetzten Verschlußvorrichtung gezeigt,
ist, werden die im Querschnitt bei zunehmender Entfernung vom rohrförmigen Ansatz 4 sich verjüngenden Dichtlippen 9 je nach dem,
wie groß die jeweiligen Durchmesser 15 bzw. 16 oder 17 der Ausgießöffnung
13 sind, unterschiedlich verformt. Wit; ersichtlich, werden Sie dabei schüsselartig in Ausgießrichtung ■» Pfeil 10 - verformt,
sodaß sie einer in Ausgießrichtung - Pfeil 10 - z.B. durch das flüssige
Medium ausgeübten Kraft einen höheren Widerstand entgegenstellen.
Zuzüglich durch die mit den Dichtlippen 9 bewirkte Abdidh-
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tung der Ausgießöffnung 13 wird die Ausgießöffnung 13 der Flasche 14
durch die konische Dichtfläche 12, die an einer Stirnkante 18 der
Ausgießöffnung 13 der Flasche 14 dichtend anliegt, abgedichtet. Weiters ist auch ersichtlich, daß die vom ringförmigen Flansch 7 abfließende
Flüssigkeit, die durch Tropfen 19 schematisch angedeutet
ist, auf die Außenseite der Flasche 14 abrinnen kann und den Dichtup.gsbereich
zwischen der Stirnkante IS und der Dichtfläche 12 nicht
verschmutzt. Es kann diese Restfllissigkeit vor allem aber nicht
wieder in die Ausgießöffnung 13 durch einen etwa entstehenden Spalt zwischen der Dichtfläche 12 und der Stirnkante 18 zurückfließen. Dadurch
werden in vorteilhafter Weise die hygienischen Vorschriften, vor allem beim Einsatz der Verschlußvorrichtung 1 in gewerblichen
Schankbetrieben eingehalten.
Wie aus der Darstellung weiters zu ersehen ist, weist die Ausgießöffnung
13 zwischen der Stirnkante 18 und dem dem Flascheninnerem
zugewandten Ende des rohrförmigen Ansatzes 4 unterschiedliche Durchmesser 15 bis 17 auf, wobei ein mittlerer Durchmesser 16 größer ist
als die Durchmesser 15 und 17. Durch die Flexibilität der Dichtlippen
9 sowie deren Verformbarkeit in bzw. entgegen der Ausgießrichtung beim Einschieben bzw. Herausziehen der Verschlußvorrichtung
1 aus der Ausgießöffnung 13 wird eine gute Anpassung und Verspreizung
der Verschlußvorrichtung 1 in der Ausgießöffnung 13 an mehreren &igr;
Stellen entlang derselben sichergestellt. Dadurch wird eine höhere |
Reibkraft erzeugt, die auch größere Ausschubkräfte durch die auszu- |
gießen&e Flüssigkeit ohne Herausfallen der Verschlußvorrichtung auf- |
nehmen kann. 2
richtung und weist auf ihrer Innenseite einen sich von einem Kappen- 1
boden 20 in Richtung der Kappenöffnung 21 verjüngenden Konus 22 auf, |
an dem sich ein erweiternder Konus 23 bzw. Kegelstumpf anschließt. |
reich 25 zwischen den beiden Konussen 22 und 23 ist größer als ein I
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zwischen zwei gegenläufigen Konussen 28 und 29 des rohrförmigen Teiles 8 der Ausgießvorrichtung! Dazu kommt, daß die Verschlußkappe
5 im Übergangsbereich 25 einen geringeren Durchmesser aufweist als
der rohrförmige Teil 8 im Übergangsbereich 27, sodaß die sich in
gleicher Richtung verjüngenden Konusse 29 und 22 dicht äneinanderliegen
und über dem gesamten Umfang des rohrförmigen Teiles einen
dichten Abschluß zwischen dem Innenraum der Flasche 14 und der Umgebung
bilden. Lediglich der Ordnung halber sei erwähnt, daß die dargestellten Tropfen 19 nicht während der Lagerung der F1asche j
beispielsweise in horizontaler Lage entstehen, sondern dann, wenn Flüssigkeit aus der Flasche 14 ausgeschenkt wurde und die am Rand
haftenbleibenden Tropfen 19 beim Aufstellen der Flasche abrinnen.
Wie weiters aus dieser Zeichnung ersichtlich ist, ist ein Durchmesser
30 im Bereich der Kappenöffnung 21 größer oder zumindest gleich
dem Durchmesser des rohrförmigen Teiles im Übergangsbereich 27, wodurch
das Verschließen bzw. Aufsetzen der Verschlußkappe 5 auf den rohrförmigen Teil 8 erleichtert wird. Bei der in Fig.2 gezeigten
Flasche 14 handelt es sich um eine Flasche zur Aufnahme eines Kronenkorken, beispielsweise einer Bierflasche.
In Fig.3 ist eine andere Ausführungsform einer Verschlußvorrichtung
31 gezeigt, die in eine Ausgießöffnung 32 einer Flasche 33 zur Aufnahme
eines Innenkorkens eingesetzt ist.
Wie ersichtlich, ist auch bei einer Flasche zur Aufnahme eines Innenkorkens die Ausgießöffnung mit einer Ausbauchung unmittelbar
anschließend an eine Stirnkante 18 der Ausgießöffnung 32 versehen.
Bei dieser Ausführungsform der Verschlußvorrichtung 31 schließt sich
an die Dichtlippen 9 unmittelbar eine konische Dichtfläche 34 an,
die zur Abdichtung des Flascheninneren bzw. der Ausgießöffnung 32 mit der Stirnkante 18 zusammenwirkt, wie dies anhand der Fig.2 im
Detail beschrieben wurde. Je nach den unterschiedlichen Durchmessern
der Ausgießöffnung in Ausgießrichtung - Pfeil 10 - werden die Dichtlippen
9, die sich von innen nach außen verjüngen, elastisch ver-
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formt bzw. umgöbogen. Anstelle der gezeigten kreisringförmigen Ausbildung der Dichtlippen 9 können, wie dies anhand der vorliegenden
Zeichnung angedeutet ist, die Dichtlippen 9 in Art eines Gewindesteges, also schraubenlinienförmig, ausgebildet sein. Selbstverständlich
ist es aber auch bei dieser Verschlußvorrichtung 31 möglich,
anstelle der schraubenlinienförmigen Dichtlippen kreisringförmige Dichtlippen zu verwenden.
Ein innerer Durchmesser 30 im Bereich der Stirnkante 18 der Verschlußkappe
5 ist größer als eine Entfernung 35, die sich von einem Ubergangsbereich zwischen dem rohrförmigen Teil 8 und dem Flansch 7
zu einer diametral gegenüberliegenden Außenkante im Bereich des geringeren
Durchmessers des Konuses 28 erstreckt. Dadurch wird sichergestellt,
daß in jeder Lage der Verschlußkappe 5 relativ zum rohrförmigen Teil 8 ein Aufschnappen mit nur einem Finger möglich ist,
da die Verschlußkappe 5 aufgrund des Durchmessers 30 im Vergleich zur Entfernung 35 auch bei der ungünstigsten Schräglage mit dem
Konus 23 auf den Konus 28 aufgleitet.
Wie aus dieser Darstellung weiters ersichtlich ist, verbreitert sich
eine Ausgieinleitung 36 von dem Bereich der Dichtlippe 9 in den Bereich
der Stirnkante 18 des rohrförmigen Teiles 8. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel erfolgt dies durch drei hintereinander liegende,
! sich jeweils erweiternde Konusse 37,38 und 39, wobei eine Stirnseite
40 der Luftzufuhrleitung 3 im Bereich des Konuses 37 bzw. des Kegelstumpfes
zu liegen kommt, in welchem eine Querschnittsfläche größer 1st als die Querschnittsfläche im Bereich der noch zylinderförmigen
oder ebenfalls leicht konischen Ausgießleitung 35* Damit wird sichergestellt, daß beim Ausgießen von Flüssigkeit aus der Flasche
33 Luft in die Luftzufuhrleitung 3 zuströmen kann und ein Spritzen der Flüssigkeit beim Ausgießen aus der Flasche 33 wird vermieden.
In Fig.4 ist gezeigt, daß die die Haltevorrichtung bildenden Dichtlippen
41,42 und 43 einer Verschlußvorrichtung 1 unterschiedliche Durchmesser 44,45 und 46 aufweisen könnens wobei eine Umhüllungs-
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fläche dieser Dichtlippen 41 bis 43 auf beispielsweise einen Qüerschnittsverlauf
der Ausgießöffnung 13 bzw. 32 einer Flasche 14 bzw. 33 angepaßt sein kann, Wobei die Durchmesser 44 bis 46 in jedem Fall
geringfügig größer als die nach Einsetzen der Verschlußvorrichtung
in die Ausgießöffnung der Flasche im selben Bereich gegebenen Durch=
messer im Bereich der Ausgießöffnungen 13 und 32 der Flaschen 14 und 33 sind.
Claims (13)
1. Verschlußvorrichtung für Ausgießöffnungsr, von Behältern, insbesondere
von Flaschen, mit einer einen rohrförmigen Ansatz aufweisenden»
in die Ausgießöffnung einsetzbaren Halte- und Dichtvorrichtung mit einer eine Ausgießleitung aufweisenden Ausgießvorrichtung,
die eine in Richtung des Behälters über den rohrförmigen Ansatz einer Ausgießleitting vorstehend angeordnete Luftzufuhrleitung umfaßt
und mit einer der Ausgießvorrichtung zugeordneten;, auf diese aufsetzbare
Verschlußkappe, die über ein Befestigungsorgan mit dem rohrförmigen Ansatz der Halte- und Dichtvorrichtung verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Dichtvorrichtung mehrere in Längsrichtung einer Mittelachse der Ausgießöffnung (32) und auf
einer äußeren Umfangsflache des rohrförmigen Ansatzes (4) voneinander
im Abstand angeordnete und um diesen umlaufende Dichtlippen
(9,41,42,43) aufweist, die in Längsrichtung der Ausgießöffnung (32)
elastisch verformbar ausgebildet sind und daß an diese Dichtlippen
(9,41,42,43) eine sich in Richtung der Ausgießvorrichtung konusförmig
erweiternde Dichtfläche (12) anschließt.
2. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Dicke der Dichtlippe (9) mit zunehmender Distanz vom rohrförmigen Ansatz (4) geringer ist.
3. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein äußerer Durchmesser (16) aller Dichtlippen (9) gleich groß ist.
4. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein äußerer Durchmesser (45,46) der mittleren
.DMrtHppen (42,43) größer ist als ein äußerer Durchmesser (44) der
übrigen Dichtlippen (41).
5. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der äußere Durchmesser (16,44 bis 46) der Dichtlippen
(9,41,42,43) größer ist als ein kleinerer Durchmesser der
konusförmigen Dichtfläche (12) in dem den Dichtlippen (9) zugewandten
Endbereich derselben.
6. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtlippen (9,41 bis 43) kreisriry'örmig
ausgebildet sind.
7. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß sich ein innerer Durchmesser der Ausgießleitung (2) in Richtung einer Stirnkante (18) der Ausgießvorrichtung insbesondere
konisch erweitert.
8. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der Halte- und Dichtvorrichtung und der
Verschlußkappe (5) ein ringförmiger, über einen rohrförmigen Teil (8) derselben vorspringender Flansch (7) angeordnet ist.
9. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verschlußkappe (5) ein sich vom Kappenboden
(20) in Rirhtung der Kappenoffnung verjüngender Konus (22) und daran anschließend ein sich erweiternder Konus (23) angeordnet ist
und daß eine Distanz (24) zwischen dem Kappenboden (20) und dem Übergangsbereich (25) zwischen den beiden Konussen (22,23) größer
ist als ein Abstand (26) zwischen der Stirnkante (18) der Ausgießvorrichtung
und einem in Richtung der Halte- und Dichtvorrichtung distanziert angeordneten Übergangsbereich (27) zwischen zwei si cn
gegen diesen erweiternden gegenläufigen Konussen (28,29), wobei ein
innerer Durchmesser im Übergangsbereich (25) „wischen den Konussen
(22,23) der Verschlußkappe (4) kleiner ist als ein äußerer Durchmesser
des Übergangsbereiches (27) der Ausgießvorrichtung.
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10. Verschlußvorrichtung nach einerfi dör Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Länge des an den Übergangsbereich (27) der
Ausgießvorrichtung in Richtung der Dichtlippen (9) anschließenden Konuses (25) größer ist als eine Differenz zwischen der Distanz (24)
vom Kappenboden (20) bis zu deren Übergangsbereich (25) und dem Abstand (26) zwischen der Stirnkante (18) der Ausgießvorrichtung und
deren Uheraanasbereich 127).
11. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß ein innerer Durchmesser (30) im Bereich der Kappenöffnung in etwa einer Entfernung (35) zwischen einem Übergangsbereich
von der Aüsgießvorrichtung auf den Flansch (7) und einer
dieser diametral gegenüberliegenden Stirnkante (18) der Ausgießvorrichtung
entspricht.
12. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem rohrförmigen Ansatz (4) und dem ringförmigen Flansch (7) eine sich in Richtung des Flansches (7)
erweiternde kegelförmige Dichtfläche (12) und gegebenenfalls zwischen
dieser und den Dichtlippen (9) eine bevorzugt zylindrische
Führungsfläche (11) angeordnet ist.
13. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsflache (11) kegelförmig ausgebildet ist und einen
kleineren Kegel winkel aufweist wie die anschließende Dichtfläche
(12).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT285086A AT399709B (de) | 1986-10-27 | 1986-10-27 | Verschlussvorrichtung für flaschen |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8714061U1 true DE8714061U1 (de) | 1987-11-26 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8714061U Expired DE8714061U1 (de) | 1986-10-27 | 1987-10-21 | Verschlußvorrichtung für Flaschen |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT399709B (de) |
| DE (1) | DE8714061U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113179852A (zh) * | 2021-03-31 | 2021-07-30 | 山东中泰药业有限公司 | 一种利用中药残渣培育灵芝的培育方法 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE8209040U1 (de) * | 1982-03-30 | 1982-07-29 | Girlinger & Co GmbH, 4132 Lembach | Ausgiesser fuer Flaschen |
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1986
- 1986-10-27 AT AT285086A patent/AT399709B/de not_active IP Right Cessation
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1987
- 1987-10-21 DE DE8714061U patent/DE8714061U1/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN113179852A (zh) * | 2021-03-31 | 2021-07-30 | 山东中泰药业有限公司 | 一种利用中药残渣培育灵芝的培育方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA285086A (de) | 1994-11-15 |
| AT399709B (de) | 1995-07-25 |
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