DE8712058U1 - Elektrisch betriebenes Gerät zum Zubereiten von Heißgetränken, wie Kaffee, Tee od.dgl., insbesondere Kaffeeautomat - Google Patents
Elektrisch betriebenes Gerät zum Zubereiten von Heißgetränken, wie Kaffee, Tee od.dgl., insbesondere KaffeeautomatInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J31/00—Apparatus for making beverages
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Description
Pate
« zugelassene VertnMef heitp ,p
Uriterdörnen 114 · Postfach 200210 · 5600 Wuppertal 2 · telefon (0202) 557022/23/24 · Telex 85Ö1606 wpat · Telefax 0202/557024
89 5600 Wuppertal 2, den
Kennwort: Entkalkungszählwerk
Firma Robert Krups Stiftung & Co1 KG4s Heresbachstr, 29,
565o Solingen 13
Elektrisch betriebenes Gerät zum Zubereiten von Heißgetränken, wie Kaffee, Tee od.dgl., insbesondere Kaffeeautomat
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisch betriebenes
Gerat zum Zubereiten von Heißgetränken, wie Kaffee, Tee od, dgl*, insbesondere Kaffeeautomat, dessen Gehäuse einen
Frischwasserbehälter aufweist, aus dem das Wasser einem Heij
zer zuführbar ist und bei dem das erhitzte Wasser zu einem das Kaffeemehl aufweisenden, wahlweise in eine Arbeits- und
eine Beschickungslage bewegbaren Filter überführbar ist, mit einer Auffangkanne für das fertige Getränk sowie mit einer
Entkalkungsanzeigeeinrichtung, die als mechanisch arbeitendes Entkalkungszähiwerk ausgebildet ist und einen mit einer
Sichtmarke versehenen Drehkörper und ein Sichtfenster aufweist.
Es ist ein elektrisch betriebenes Gerät zum Zubereiten von Heißgetränken, wie Kaffee, Tee od.dgl. bekannt, das mit
einer Entkalkungsanzeigeeinrichtung der genannten Art ausgerüstet ist. Eine solche Entkalkungseinrichtung hat sn
sich den Vorteil, daß sie nur mit mechanisch arbeitenden Mitteln auskommt und dem Benutzer anzeigt, daß die Entkalkung
des Gerätes durchgeführt werden muß, sobald die Sichtmarke
des Drehkörpers in den Bereich des Sichtfensters gelängt
und damit für den Benutzer des Gerätes sichtbar wird*
Dabei besteht ferner die Möglichkeit, die bekannte Entkalkungsönzeigevorrichtung
zu verstellen, um so eine Anpassung sn unterschiedliche Härtegrade des bei der Zubereitung von Heißgetränken benutzten nlssscrs Zu erzielen.
Auf der anderen Seite ist die bisher bekanntgewordene Ausführungsform einer solchen Entkalkungseinrichtung
sehr aufwendig, insbesondere weil sie aus einer Vielzahl von Einzelteilen besteht, die nicht nur für sich hergestellt
werden sondern in dem Kaffeeautomaten gelagert werden müssen. Dadurch wird die bekannte Entkalkungsanzeigeeinrichtung
verhältnismäßig teuer.
Bei der bisher bekannten Ausführungsform einer solchen
kalkungsanzeigeeinrichtung wird die Bewegung des Drehkörpers durch den Betätiger des Schalters des elektrisch betriebenen
Kaffeealitömaten herbeigeführt. Dieser wirkt mit einem
Teilbereich auf den Drehkörper eines SchrittscTialtwerkss
ein. Dabei, macht sich zunächst nachteilig bemerkbar, daß der Bewegungsweg eines Betätigers eines elektrischen
Schalters relativ kurz ist und zum anderen, daß Vorkehrungen getroffen werden müssen, um ein Zurückdrehen des Drehkörpers
beim Überführen des Schalters in seine andere Endlage zu verhindern. Bei der bisher bekannten Ausführungsform einer
Entkalkungsanzeigeeinrichtung sind daher im Gehäuse des Kaffeeautomaten mehrere Lagerachsen erforderlich, auf denen die
Teile des Schrittschaltwerkes drehbar gelagert sind, nämlich einmal der Drehkörper selbst und zum anderen eine mit ihm zusammenwirkende
Ratsche. Außerdem ist eine Rückstellfeder erforderlich,
die als Schraubenfeder ausgebildet ist und mit ihrem einen Ende an einem Teil des Schrittschaltwerkes und
mit ihrem anderen Ende am Gehäuse angreift. Das -Sichtfenster
ist dabei in" unmittelbarer Nähe des elektrischen
angeordnet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, elektrisch betriebene Geräte 2um Zubereiten von Heißgstränken,
wie Kaffee,· Tee od.dgl., insbesondere Kaffeeautomaten,-der
eingangs näher gekennzeichneten Art weiterzubilden, »rOuel ciniTiÖJ. uie SH sICii &ngr;&Ogr;&Sgr;&Iacgr;&igr;5&Pgr;&ugr;&udiagr;&Pgr;5&Pgr; &ngr;&udigr;&Ggr;&igr;&iacgr;&Igr;&idiagr;&Egr; &egr;&idiagr;&Ggr;&idigr;&sgr;&Ggr;
Entkalkungsanzeigöeinrichtung, di& als mechanisch arbeiten-
"~\ des Entkalkungszählwerk ausgebildet ist, beizubehalten sind,
auf der andere Seite jedoch dieses EntkalkungS2ählwerk so gestaltet
werden soll, daß es wesentlich einfacher und damit kostengünstiger hergestellt werden kann. Dabei soll
ei vorhandener beweglicher Teil des Kaffeeautomaten
benutzt werden, um den Drehkörper der Entkalkungsanzeigeeinrichtung
zu beeinflussen. Auch soll die Anzahl der einzelteile der Entkalkungsanzeigeeinrichtung reduziert werden.
Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Betätigung des als Zahnring ausgebildeten Drehkörpers
&psgr; . der Entkalkungsanzeigeeinrichtung durch den schwenkbar
gelagerten Filter des Kaffeeautomaten erfolgt.
) Bei der bevorzugten Ausführungsform weist der schwenkbare
<·- Filter des Kaffeeautomaten einen Stößel auf, der beim
.. Überführen des Filters in seine Arbeitslage mit einem
der Zähne des Zahnringes in Wirkverbindung kommt und
j ihn um eine Teilung weiterdreht.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Ausführungsform der
|i Entkalkungsanzeigeeinrichtung hat den wesentlichen Vorteil
gegenüber dem Bekannten, daß sie mit wenigen, leicht
|; herzustellenden Teilen auskommt. Es ist lediglich exn
S, Zahnring erforderlich, der drehbar an einem Bereich
I. des Gehäuses gelagert ist und der bei jeder Überführung
des schwenkbaren Filters in seine Arbeitsstellung um
eine Teilung weitergedreht wird. Dabei werden die Zähne des Zahnringes so ausgebildet, daß sie einerseits den Angriff eines
Teiles.des Schwenkfilters, beispielsweise des Stößels,
zulassen, beim Überführen des Filters und damit seines Stößels jedoch nicht mit ihnen in Berührung kommen. Auf
diese Weise kann auf eine Rückstellsicherunq genz=-;
verzichtet werden.
Es empfiehlt sich, den Zahnring drehbar in einem ortsfe
sten Teil des Gehäuses des Kaffeeautomaten anzuordnen f-
si und den Stößel dem schwenkbaren Filter unmittelbar anzu- |
formen. Auf diese Weise braucht lediglich bei der Herstel- &idigr;
lung des Filters ein etwa zylinderförmig gestalteter I
Stößel mit angeformt zu werden. |
Es empfiehlt sich, den Zahnring eine Drehachse aufweisen |
zu lassen, die an den Begrenzungswandungen eines Aufnahme- f.
raumes der Abdeckung des Kaffeeautomaten gelagert ist s
und der aus einem die Verzahnung aufweisenden Unterteil und einem eine Sichtmarke tragenden Oberteil besteht.
Durch die Wahl der Anzahl der Zähne des Zahnringes kann man die Anzahl der zu zählenden 3rühvorcänr;e festlegen, denn bei
der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kommt die
erwähnte Sichtmarke des Zahnringes nach einer vollen Umdrehung desselben in den Bereich des Sichtfensters
und wird daher für den Benutzer sichtbar. Dabei kann die Sichtmarke als flächiges,vorzugsweise rotes Feld
ausgebildet sein, das in seiner Größe den Abmessungen des Sichtfensters angepaßt ist. Ist das Sichtfenster
von der Sichtmarke ganz ausgefüllt, dann bedeutet dies für den Benutzer, daß er das Gerät entkalken muß.
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Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind der
Oberteil und des Unterteil des Zahnringes lösbar miteinander verbunden und der Oberteil hat mehrere in Abstand
voneinander angeordnete Sichtmarken, von denen jeweils eine mit dem Sichtfenster der Abdeckung zusammenwirkt.
Auf diese Weise läßt sich eine Anpassung an die Härte des Wassers vornehmen. Man kann dabei die Sichtmarke
in einer solchen Anordnung am Zahnring anbringen, daß wahlweise in kürzeren oder längeren Abständen die Anzeigeeinrichtung
wirksam wird und damit dem Benutzer ein Hinweis darauf gegeben wird, daß er das Gerät entkalken
muß.
Es empfiehlt sich, das Sichtfenster in einem abgewinkelten Rand der Abdeckung anzuordnen.
Bei einer Alternativlösung wird dagegen vorgeschlagen,
die Sichtmarke an der Stirnfläche des Zahnringes und das Sichtfenster an der Oberseite der Abdeckung des
Kaffeeautomaten anzuordnen. Im letztgenannten Falle ist die Entkalkungsanzeigeeinrichtung daher von oben
her sichtbar.
Nach einem anderen Vorschlag der Erfindung ist in der Schwenkführung des verschwenkbaren Filters drehbar ein
Zahnring untergebracht, der mit einem Stößel des Gehäuses des Kaffeeautumaten zusammenwirkt und der eine Sichtmarke
trägt, der ein Sichtfenster im Gehäuse des Fensters zugeordnet ist.
Dabei empfiehlt es sich, an den Innenwandungen des Gehäuses des Filters einen Unterbringungsraum für den Zahnring
IfI
vorzusehen, der nach vorn hin offen und seitlich durch
Leisten begrenzt ist. Im Querschnitt gesehen hat somit ein solcher Unterbringungsraum U-förmige Gestalt. Auf
diese Weise wird mit einfachen und wohlfeilen Mitteln eine Führung des drehbaren Zahnringes erzejgt, insbesondere
deshalb, weil die Leisten be± der Herstellung des Gehäuses
des Filters unmittelbar mit angeformt werden können.
Aur der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen
dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht eine erste Ausführungsform
eines erfindungsgemäß ausgebiloeten, elektrisch
betriebenen Gerätes zum Zubereiten von Heißgetränken, nämlich einen Kaffeeautomaten,
Fig. 2 in Draufsicht das Gerät nach der Fig. 1, wobei in strichpunktierten Linien der ausgeschwenkte
Filter kenntlich gemacht ist, bei dem die Filtertüte und das von ihm aufgenommene
Kaffeemehl fehlen,
Fig. 3 im vergrößerten Maßstab einen Teilschnitt durch den oberen Teil des Kaffeeautomaten
nach der Fig. 1 mit dem Entkalkungszählwerk, teilweise weggebrochen,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Teile eines Kaffesautomaten nach der Fig. 3, teilweise im Schnitt
und teilweise weggebrochen sowie in strichpunktierten Linien eine zweite Ausführungsform
für die Anbringung einer Sichtmarke des Entkalkungszählwerkes
und
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Fig. 5 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eine zweite
erfindungsgemäBe Ausführungsform eines Kaffeeautomaten.
Es sei zunächst erwähnt, daß in den Figuren der Zeichnungen nur diejenigen Teile eines elektrisch betriebenen Gerätes zum
Zubereiten von Heißgetränken, wir Kaffee, Tee od.dgl. dargestellt
sind, die für das Verständnis der Erfindung Bedeutung haben. So fehlen insbesondere die elektrischen Anschlüsse,
die zugehörigen Schalt- und Steuereinrichtungen und die Verbindungsleitungen dieser Teile untereinander. Alle in den Figuren
der Zeichnungen nicht dsrgestelltsn Teile können einen an sich bekannten Aufbau haben und in ebenfalls an sich bekannter
Weise miteinander zusammenwirken.
Cem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung
ist ein in seinem Aufbau grundsätzlich bekanntes, elektrisch betriebenes Gerät zum Zubereiten von Kaffee, nämlich ein sogenannter
Kaffeeautomat zugrundegelegt. Dieser Kaffeeautomat
ist generell mit Io bezeichnet. Der Kaffeesutomat Io hat ein
Gehäuse 11 aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff mit einem im wesentlichen L-förmigen Querschnitt. Der längere der
&iacgr;/eiden Scnen.kel dieses L's ist dabei als hohler Aufstellfuß
12 ausgebildet. Dessen Unterseite dient zugleich als Stellfläche für den Kaffeeautomaten lo. Auf der oberen Stirnseite des
kürzeren Schenkels des Gehäuses 11 ist ein Frischwasserbehalter
13 angeordnet. Der Kaffeeautomat Io hat ferner eine obere
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Abdeckung 14, in deren Bereich sieh ein Klappdeckel 15 befindet, wobei eine scharnierartige Anordnung gewählt ist, um
ihn aus der in Fitj, 1 dargestellten einefi Endlage in eine höGh'
geklappte zweite Endlage überführen zu können, um somit dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, Frischwasser in den Frischwasserbehälter
13 von oben her einzugießen.
Unterhalb der einen, in der Fig. 1 rechten Hälfte der Abdeckung
14 liegt ein Filter 16, der als Schwenkfilter ausgebildet
ist. Er kann daher aus der in Fig. 1 dargestellten Arbeitslage in eine Beschickungslage gemäß der Fig. 2 (strichpunktierte
Linien) überführt werden. In der Lage des Schwenkfilters 16 gemäß der Fig. 2 der Zeichnung ist die obere Öffnung
freigelegt, so daß in den Filter ein Papierfilter eingelegt und in diesen das Kaffeemehl eingebracht werden kann.
Zum Auslaufen des fertigen Kaffees aus dem Filter 16 sind in dessen Boden in bekannter Weise nicht näher bezeichnete Öffnungen
vorgesehen. Durch diese strömt der Kaffee in eine Auffangkanne 17, die auf einer Stellfläche des Aufstellfußes 12
ruht und mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Warmhalteplatte zusammenwirken kann. Die aus einem durchsichtigen
Werkstoff gefertigte Auffangkanne 17 hat einen Handgriff 18 und einen Deckel 19 zum Verschließen ihrer oberen Öffnung.
Dabei wirkt der Deckel 19 in bekannter Weise mit einer Einrichtung zusammen, die das Nachtropfen verhindern soll. Eine
solche Nachtropfsicherung wird dann wirksam, wenn die Auffangkrnne
17 vom Aufstellfuß 12 entfernt wird.
In der in Fig. 1 fechten Seite des höhlen Aufstellfußes 12
ist ein Durchlauferhitzer bekannter Ausbildung untergebracht.
Gas Funktionsprinzip eines solchen Durchlauferhitzers ist bekannt.
Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch desselben gelangt in den Einlaß eines Wasserrohres Frischwasser, welches von dem
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Durchlauferhitzer erwärmt und dann über ein Steigrohr in den
Bereich der Abdeckung überführt und von dort in einer Querverbindung
über den Bereich des Filters 16 geführt wird.
Zum Inbetriebsetzen des Kaffeeautomaten Io dient der Schalter
2o, der im gewählten Ausführungsbeispiel als Drehschalter
ausgebildet ist. Unterhalb dieses Drehschalters liegt eine
trsll-Lcüchte 21, die dem Benutzer des ifäff eeautomaten anzeigt,
ob der Kaffeeautomat in Betrieb ist oder nicht.
Wenn der Kaffeeautomat Io häufig benutzt wird, dann besteht,
insbesondere wenn er mit kalkreichem hartem Wasser betrieben wird, die Gefahr, daß die mit dem Wasser direkt in Wirkverbindung
tretenden Teile verkalken und damit die Funktionsfähigkeit des Kaffeeautomaten beeinträchtigen. Um dem Benutzer des
k'aff eeautomaten Io anzuzeigen, wann er ein Entkalken
desselben durchführen soll, ist eine Entkalkungsanzeigeeinrichtung
vorgesehen, die als mechanisch arbeitendes Entkalkungszählwerk ausgebildet ist. Eine erste Ausführungsform
eines solchen Entkalkungszählwerkes ist in den Fi(J,
1 bis 4 der Zeichnung wiedergegeben. Daraus ergibt sich, daß das Entkalkungszählwerk aus einem Zahnring 24 und einem Stößel5i
besteht, die bei jedem Verschwenken des Filters 16 des Kaffeeautornaten Io miteinander in Eingriff kommen und durch die
eine Anzeigeeinrichtung betätigt wird. Wie aus der Fig. 3 der Zeichnung ersichtlich, ist im gewählten Ausführungsbeispiel
der Zahnring 24 drehbar in einem ortsfesten Teil des Gehäuses des k'affeeautomaten Io und der Stößel 31 an dem schwenkbaren
Filter 16 angeordnet. Der Zahnring 24 hat dabei eine Drehachse 27, die an einer der Begrenzungswandungen eines Aufnahmeraumes
23 der Abdeckung 14 des Kaffeeautomaten Io gelagert ist. Der
Zahnring 24 besteht aus einem die Verzahnung aufweisenden Unterteil 26 und einem eine Sichtmarke 28 tragenden Oberteil
25. Die Sichtmarke ist vorzugsweise ein rot gefärbtes Feld,
welches mit einem Sichtfenste? 3o zusammenwirkten j
Welches in einem abgewinkelten Rand 29 der obereft Äbdec'Üung
14 angeordnet ist. Normalerweise erblickt der Benutzer des Kaffeeautomaten Io durch das Sichtfenster hindurch
die neutral gehaltene Umfangsflache des Oberteils 25 des
Zahnringes 24. Nach einer bestimmten Anzahl von Brühvorgängen t
die von der Zähnezahl des Zahnringes 24 abhängt, schiebt sich die Sichtmarke 28 allmählich in den Bereich des Sichtfensters
3o. In der Endphase dieser Bewegung ist das Sichtfenster 3o voll in Übereinstimmung mit der dahinter angeordneten
Sichtmarke 28. Dies ist für den Benutzer das Zeichen
dafür, daß er eine Entkalkung des Kaffeeautomaten Io
durchführen muß.
Der Stößel 31 gemäß der Fig. 3 der Zeichnung kann ein massiver Stift sein, der entweder dem Filter 16 unmittelbar angeformt
sein kann, der aber auch zunächst geondert hergestellt und dann in einem nachfolgenden Arbeitsgang mit dem Filter verbunden
wird. Wie die Fig. 3 zeigt, ist der Stößel 31 dabei so lang bemessen, daß er mit den Zähnen des Zahnringes 24 in
Wirkverbindung kommt. Bei jedem Überführen des Filters 16 aus der Beschickungsklage nach der Fig. 2 in die Arbeitslage
nach der Fig. 1 wird somit der Zahnring 24 über den Stößel 31 um eine Teilung verschwenkt. Ein Herausschwenken des
Filters 16 und damit seines Stößels 31 ist möglich, ohne daß dabei eine Beeinflussung des Zahnringes 24 erfolgt. Auch
sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen, um ein ungewolltes Zurückdrehen des Zahnringes 24 beim Überführen des Filters
16 aus der Arbeits- in die Beschickungslage zu verhindern. Der Zahnring 24 verharrt in der eingenommenen Stellung und
wird erst beim nächsten Einwirken des Stößels 31 bewegt.
Den Zahnring selbst kann man als einstückigen Körper fertigen,
wobei dann der Unterteil 26 bis auf eine Sichtmarke 28 glattwandig bleibt. Man kann aber auch den Oberteil 25
und den Unterteil ?fi des Zahnringes 24 jeweils für sich
gesondert herstellen und sie anschließend in einem besonderen
■■))
- 11
Arbeitsgang miteinander zu verbinden. Im letztgenannten Falle
hat man die Möglichkeit, eine von der Fig. 3 abweichende Anordnung der Sichtmarke und rfes damit zusammenwirkenden
Sichtfensters zu wählen. Eine derartige Alternativlösung ist in der Fig. 4 dargestellt. Daraus ergibt sich, daß nunmehr
die jetzt mit 28a in strichpunktierten Linien wiedergegebene Sichtmarke an der Stirnfläche des Oberteiles 25
des Zahnringes 24 angeordnet ist. In diesem Falle befindet sich das Sichtfenster an der Oberseite der Abdeckung 14.
Man kann aber auch den Oberteil 25 des Zahnringes 24 mit einer größeren Anzahl von wahlweise benutzbaren Sichtmarken
28 versehen, um hier das Zusammenwirken niit dem Sichtfenster
3o nach einer unterschiedlichen Anzahl von Brühvorgängen
durchführen zu können. Auf diese Weise läßt sich eine Anpassung an unterschiedliche Härtegrade des benutzten
Wassers durchführen.
In der Fig. 5 der Zeichnung ist eine andere Ausführungsform des Entkalkungszählwerkes wiedergegeben. Dabei ist
in der Schwenkführung des schwenkbaren Filters 16 drehbar
ein Zahnring 32 untergebracht, der mit einem Stößel i6 des Gehäuses des Kaffeeautomaten Io zusammenwirkt und der eine
Sichtmarke trägt, welche ein Sichtfenster 37 im Gehäuse des Filters 16 zugeordnet ist. Dabei ist an den Innenwandungen
des Gehäuses des Filters 16 ein Unterbringungsraum 35 für den Zahnring 32 vorgesehen, der nach vorn hin offen
unc» seitlich durch Leisten 34 begrenzt ist. im Querschnitt
gesehen ist der Unterbringungsraum 35 somit U-förmig gestaltet.
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese
» a
nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei
andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So kann insbesondere die Gestalt und die Anordnung des Zahnringes 24
bzw. 32 abweichend von den dargestellten Ausführungsbeispielen gswählt werden. Insbesondere kann die Anzahl der Zähne
des Zahnringes variiert werden. Dabei läßt sich beröcksichti- '<·. gen, daß man bei der bevorzugten Ausführungsforrn der Er- | findung die Sichtmarke 28 jeweils nach einer vollen Umdre- &idiagr; hung des Zahnringes 24 in den Bereich des Sichtfensters ! 3o bringt. Dieses Zusammenwirken zwischen Sichtmarke 28 I- und Sichtfenster 3o erfolgt somit in Abhängigkeit von der t Anzahl der Zähne des Zahnringes 24, d.h. je weniger Zähne i der Zahnring 24 aufweist, umso schneller kommt die Sicht- f marke 28 in den Bereich des Sichtfensters 3o, so daß dann [ schon nach einer verhältnismäßig kleinen Anzahl von Brüh- ; vorgängen das Entkalken durchzuführen ist. Eine solche An- j; Ordnung muß beispielsweise dann gewählt werden, wenn der \ kaffeeautomat mit sehr hartem Wasser betrieben wird. Die ' Gestalt und Anordnung sowohl der Sichtmarke 28 als auch
des damit zusammenwirkenden Fensters 3o läßt sich mannigfach
abändern. Dies gilt auch im Bezug auf den mit dem Zahnring
zusammenwirkenden Stößel 31.
andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So kann insbesondere die Gestalt und die Anordnung des Zahnringes 24
bzw. 32 abweichend von den dargestellten Ausführungsbeispielen gswählt werden. Insbesondere kann die Anzahl der Zähne
des Zahnringes variiert werden. Dabei läßt sich beröcksichti- '<·. gen, daß man bei der bevorzugten Ausführungsforrn der Er- | findung die Sichtmarke 28 jeweils nach einer vollen Umdre- &idiagr; hung des Zahnringes 24 in den Bereich des Sichtfensters ! 3o bringt. Dieses Zusammenwirken zwischen Sichtmarke 28 I- und Sichtfenster 3o erfolgt somit in Abhängigkeit von der t Anzahl der Zähne des Zahnringes 24, d.h. je weniger Zähne i der Zahnring 24 aufweist, umso schneller kommt die Sicht- f marke 28 in den Bereich des Sichtfensters 3o, so daß dann [ schon nach einer verhältnismäßig kleinen Anzahl von Brüh- ; vorgängen das Entkalken durchzuführen ist. Eine solche An- j; Ordnung muß beispielsweise dann gewählt werden, wenn der \ kaffeeautomat mit sehr hartem Wasser betrieben wird. Die ' Gestalt und Anordnung sowohl der Sichtmarke 28 als auch
des damit zusammenwirkenden Fensters 3o läßt sich mannigfach
abändern. Dies gilt auch im Bezug auf den mit dem Zahnring
zusammenwirkenden Stößel 31.
Sofern ein kaffeeautomat benutzt wird, der mit einem in
sein Gehäuse einschiebbaren Filter versehen ist, empfiehlt es sich, in die Bewegungsbahn dieses einschiebbaren
Filters das Betätigungselement eines mechanisch arbeitenden Zählwerkes hineinragen zu lassen, wobei dann der jeweilige Zählerstand durch ein Sichtfenster des Gehäuses able§bar ist. Bei dieser1 Ausführungsform der Erfindung können
im Handel befindliche, fflechaniseh arbeitende Zählwerke
sein Gehäuse einschiebbaren Filter versehen ist, empfiehlt es sich, in die Bewegungsbahn dieses einschiebbaren
Filters das Betätigungselement eines mechanisch arbeitenden Zählwerkes hineinragen zu lassen, wobei dann der jeweilige Zählerstand durch ein Sichtfenster des Gehäuses able§bar ist. Bei dieser1 Ausführungsform der Erfindung können
im Handel befindliche, fflechaniseh arbeitende Zählwerke
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- 13 -
eingesetzt werden. Dabei empfiehlt es sich, diejenigen Ziffern des Zählwerkes optisch besonderes hervorzuheben,
bei denen ein Entkalken erfolgen soll, d.h. wenn sie durch das Sichtfenster hindurch für den Benutzer sichtbar
zugelassene Vertreter beim Europäische^ 'Pajenterrtt
UnterdörneP. 114 - Postfach 200210 - 5600 Wuppertal 2 · Telefon (0202) 557022/23/24 - Telex 8591606 wpat ■ Telefax 0202/557024
89 5600 Wuppertal 2, den
Kennwort: Entkalkungszählwerk
Firms Robert Krups Stiftung & Co. KG., Heresbschstr. 29,
565o Solingen
Elektrisch betriebenes Gerät zum Zubereiten von Heißgetränken, wie Kaffee, Tee od.dgl., insbesondere Kaffeeautomat
Bezugszeichenliste :
10 - Kaffeeautomat
11 - Gehäuse
12 - Aufstellfuß
13 - Frischwasserbehälter
14 - Obere Abdeckung
15 - Klappdeckel
16 - Schwenkfilter
17 - Auffangkanne
18 - Handgriff (von 17)
19 - Deckel (von 17)
20 - Schalter
21 - Kontroll-Leuchte
22 - Befestigungselement
23 - Aufnahmeraum (in 14)
24 - Zahnring
25 - Oberteil (von 24)
26 - Unterteil mit Verzahnung (von 24)
27 - drehachse (von 24)
28 - Sichtmarke (an 25)
28a = alternative Läge (von 28)
29 - Rand (von 14)
3&ogr; - Sichtfenster (in 29)
31 - Stößel
32 - : Zahnring (Fig. 5)
33 - Schwenkführung (von 16)
34 - Leisten
35 - Unterbringungsraum (für 32)
36 - Stößel (Fig. 5)
37 - Sichtfenster (Fig. 5)
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Claims (8)
- PATENTANWÄLTE.-. -:f« zugelassene. Vertrfetet beim. Ekir^pfTischefVPaie1 ntamtDJPLPHYS. BUSE · DIPL-PHV& MENT2EL- DlPL-ING. LUDEWiGUnterdörnen 114 - Postfach 200210 · 5600 Wuppertal 2 - Telefon (0202) 557022/23/24 · Telex 8591606 wpat · Telefax 0202/5570248g 5600 Wuppertal 2, denKennwort: EntkalkungszählwsrkFirma Robert Krups Stiftung & Co. KG., Heresbachstr.565o Solingen 19Elektrisch betriebenes Gerät zum Zubereiten von Heißgetränken, wie Kaffee, Tee od.dgl., insbesondere KaffeeautomatAnsprüche :1. Elektrisch betriebenes Gerät zum Zubereiten von Heißgetränken, wiu Kaffee, Tee od.dgl., insbesondere Kaffeeautomat, dessen Gehäuse einen Frischwasserbehälter aufweist, aus dem das Wasser einem Heizer zuführbar ist und bei dem das erhitzte Wasser zu einem das Kaffeemehl aufnehmenden, wahlweise in eine Arbeite- und eine Beschickungsklage bewegbaren Filter überführbar ist, mit einer Auffangkanne für das fertige Getränk sowie mit einer Entkalkungsanzeigeeinrichtung, die als mechanisch arbeitendes Entkalkungszählwerk ausgebildet ist und einen mit einer Sichtmarke versehenen Drehkörper und ein Sichtfenster aufweist,dadurch gekennzeichnet,daß die Betätigung des als Zahnring (24 bzw. 32) ausgebildeten Drehkörpers der Entkalkungsanzeigeeinrichtung durch den schwenkbar gelagerten Filter (16) des Kaffeeautomaten (lo) erfolgt.
- 2, Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filter" des Käffeeäutomaten (lo) einen Stößel (31) aufweist,der beim Überführen des Filters (16) mit einem der Zähne des Zahnringes (24) in Wirkverbindung kommt und ihn um eine Teilung weiterdreht.
- 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnring (24) drehbar in einem ortsfesten Teil des Gehäuses des Kaffeeautomaten (lo) und der Stcdel (31) dem schwenkbaren Filter (16) angeformt ist (Fig. 2 bis 4).
- 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnring (24) eine Drehachse (27) aufweist, die an den Begrenzungswandungen eines Aufnahmeraumes (23) der Abdeckung (14) des Kaffeeautomaten (lo) gelagert ist und Bus einem die Verzahnung aufweisenden Unterteil (26) und einem wenigstens eine Sichtmarke (28) tragenden Oberteil (25) bestehen (Fig. 2 bis 4).
- 5. Gerät nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (25) und der ''nterteil (26) des Zahnringes (24) lösbar miteinander verbunden sind und daß der Oberteil (25) mehrere, in Abstand voneinander angeordnete Sichtmarken (28) aufweist, von denen jeweils eine mit einem Sichtfenster (3o) der Abdeckung (14) zusammenwirkt.
- 6. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sichtfenster (3o) in einem abgewinkelten Rand (29) der Abdeckung (14) angeordnet ist (Fig. 3) .
- 7. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtmarke (28a) an der Stirnfläche des Zähnringes (24) und das Sichtfenster* 1 &Lgr; &Lgr; &Lgr; &Lgr; ·· *(3o) äh der Oberseite der Abdeckung (14) angeordnet ist (Fig. 4),
- 8. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schwenkführung des verschwenkbaren Filters (16) drehbar ein 2ahnring (32) untergebracht ist, der mit einem Stößel 36 des Kaffeesutsmatsrs (Is) züsamfiienwif&kgr;&idiagr; und der eine Sichtmarke trägt, welcher ein Sichtfenster (37) im Gehäuse des Filters (16) zugeordnet 1st (Fig, 5).9, Gerät nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den Innenwandungen des Gehänsgs des Filters (16) ein Unterbringungsraum (35) für den Zahnring (32) vorgesehen ist, der nach vorn hin offen und seitlich dui'Ch Leisten (34) begrenzt ist (Fig. 5).lo. Gerät nach Anspruch 1 mit einem in das Gehäuse einschiebbaren Filter, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bewegungsbahn des in das Gehäuse des Kaffeeautomaten (lö) einschiebbaren Filters (16) das Betätigungselement eines mechanisch arbeitenden Zählwerkes an sich bekannter Bauart hineinragt, dessen jeweiliger Zählerstand durch ein Sichtfenster des Gehäuses ablesbar ist.
Priority Applications (2)
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Cited By (1)
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1987
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Also Published As
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