DE3318302C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kaffeemaschine mit einem
einen Kannenständer aufweisenden Sockel, von dem ein
senkrechter Teil nach oben abgeht, einer auf den
Kannenständer aufsetzbaren Kanne zur Aufnahme des auf
gebrühten Kaffees, einem über der Kanne angeordnetem
Filtergehäuse, einem darüber befindlichen Mahlwerk
und einem Gehäuse zur Aufnahme von Kaffeebohnen, einem
Motor zum Antreiben des Mahlwerks, einem im senk
rechten Teil angeordneten Wasserbehälter und mit einem
Heißwasserspender.
Eine solche Kaffeemaschine ist durch
die AT-PS 3 72 834
bekannt. Bei dieser bekannten Kaffeemaschine sind
die wesentlichen Bauteile vertikal übereinander angeordnet.
Im einzelnen ist hierbei ein als Ständer für
die Kaffeekanne dienender Sockel vorgesehen, worauf
die Kanne zur Aufnahme des aufgebrühten Kaffees auf
setzbar ist. Über der Kanne ist ein Filtergehäuse an
geordnet, worüber sich das Mahlwerk und ein Gehäuse
zur Aufnahme von Kaffeebohnen befinden. Oberhalb des
Mahlswerks ist letztlich noch der Motor innerhalb eines
kuppelartigen Oberteiles angeordnet, das durch einen
im wesentlichen senkrechten Teil mit dem Sockel ver
bunden ist. Der senkrechte Teil nimmt hierbei einen
Wasserbehälter und einen Heißwasserspender auf.
Nachteilig bei dieser bekannten Kaffeemaschine ist
die Tatsache, daß, abgesehen von der durch den kuppel
artigen Aufbau bedingten großen Bauhöhe, das Mahlwerk
samt Mahlwerkgehäuse von außen nicht zugänglich und
somit nicht reinigbar ist. Die Folge ist unter anderem
eine Beeinträchtigung des Geschmacks des gemahlenen
Kaffees, da ständig alter Kaffee im Mahlswerksgehäuse
zurückbleibt.
Durch die FR-PS 15 32 404 ist eine andere Kaffeemaschine be
kannt, bei der die Hauptkomponenten wie Heißwasserbe
hälter, Mahlwerk, Motor usw. ebenfalls vertikal übereinander
angeordnet sind, so daß sich der Vorteil eines ge
ringen Platzbedarfes in horizontaler Richtung ergibt.
Nachteilig ist jedoch, daß das Mahlwerksgehäuse zum
Zwecke der Reinigung nicht abnehmbar ist. Im
übrigen ist der Motor für das Mahlwerk außerhalb und
unterhalb des Mahlwerksgehäuses angeordnet.
Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik liegt
deshalb der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Kaffeemaschine zu schaffen, bei
der das Mahlwerk samt Gehäuse leicht zugänglich und
reinigbar ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß da
durch gelöst, daß das Mahlwerk aus mindestens einem
in dem Gehäuse angeordneten Schlagmesser besteht, daß
das Gehäuse an einem von dem senkrechten Teil an
dessen oberen Ende und parallel zum Sockel abgehenden
Tragteil lösbar befestigt ist und daß der Motor am
Tragteil befestigt, im Gehäuse angeordnet ist und mit
dessen Innenfläche einen Mahlraum festlegt.
Wie ohne weiteres ersichtlich, weist eine Kaffee
maschine gemäß der Erfindung vor allem den Vorteil
auf, daß das Gehäuse zur Aufnahme der Kaffeebohnen
und des gemahlenen Kaffees leicht abgenommen werden
kann. Somit kann dieses Gehäuse sowie das aus
Schlagmessern bestehende Mahlwerk sehr einfach ge
reinigt werden. Das gleiche gilt auch für eine Reini
gung des Motorgehäuses, das innerhalb des abnehmbaren
Gehäuses angeordnet ist und mit diesem zusammen den
Mahlraum festlegt. Da somit das Motorgehäuse gleich
zeitig mit seiner Außenwandung die Innenwandung des
Mahlraumes bildet, ergibt sich aufgrund dieser Doppel
funktion der weitere Vorteil einer besonders kompakten
Bauweise. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der
Motor schwingungsfrei und geräuscharm arbeitet, da
er ohne Schwierigkeiten stabil an dem Tragteil ge
lagert werden kann, der parallel zum Sockel vom oberen
Ende des senkrechten Teils abgeht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegen
stand der Unteransprüche 2 bis 8.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfin
dung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Kaffeemaschine,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Motors und
eines Mahlwerksgehäuses bei der Kaffeemaschine
nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Kaffeemaschine gemäß
einer anderen Ausführungsform,
Fig. 4 eine Teil-Längsschnittansicht der Kaffeemaschine
nach Fig. 3 in dem Zustand, in welchem ein Mahl
werksgehäuse aus der in Fig. 3 dargestellten Stel
lung verschwenkt ist,
Fig. 5 eine auseinandergezogene perspektivische Darstel
lung der Kaffeemaschine nach Fig. 3,
Fig. 6 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene perspektivi
sche Teildarstellung eines wesentlichen Teiles der
Kaffeemaschine nach Fig. 3 und
Fig. 7 eine auseinandergezogene perspektivische Darstel
lung einer Abwandlung des Hauptteiles nach Fig. 3
bis 6.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Kaffeemaschine 10
weist einen aus Kunststoff herge
stellten Hauptteil 12 auf, der seinerseits einen Sockel 16
zur Ausbildung eines Kannenständers 14, einen senkrecht
vom Sockel nach oben abgehenden geraden bzw. lotrechten
Teil 18 und einen von letzterem waagerecht abgehenden Tragteil
20 aufweist. Der Tragteil 20 ist in einem vorbestimmten
Abstand zum Sockel 16 praktisch parallel zu diesem ange
ordnet. Der Hauptteil 12 besitzt im wesentlichen ein
ausgespartes Längsprofil. Die Kaffeemaschine 10 weist
einen dünnen bzw. schmalen, langgestreckten, einstückig
mit dem lotrechten Teil 18 ausgebildeten Wasserbehälter
22 auf, der einen Teil des Hauptteils 12 bildet, welcher
seinerseits durch einen Versteifungsrahmen 24
versteift ist. Der Versteifungsrahmen 24 umfaßt
einen aus Metall bestehenden, im wesentlichen ellipti
schen Sockelständer 25 und eine senkrecht von diesem ab
gehende, aus Metall bestehende Tragplatte 26. Der hoch
gezogene oder obere Endabschnitt der Tragplatte 26 ist
senkrecht zu letzterer abgewinkelt und bildet somit eine
obere Platte 27, die parallel zum Sockelständer 25 liegt.
Die beiden Seitenbereiche der lotrechten Tragplatte 26
sind praktisch senkrecht zu dieser abgewinkelt und bil
den somit Flansche 28 zur Versteifung des Rahmens 24.
Die Kaffeemaschine 10 weist weiterhin eine auf den Kan
nenständer 14 aufsetzbare zylindrische Kanne 30 mit einem
Boden und einem Filtergehäuse bzw. -einsatz 32 auf. Das
Filtergehäuse 32 dient als auf einen oberseitigen Öff
nungsteil der Kanne 30 aufgesetzter Kaffee-Extraktor.
Das Filtergehäuse 32 umfaßt einen zylindrischen Haupt
teil bzw. Körper 31 und einen Filtertrichter 33. Letzte
rer erstreckt sich von der Oberkante des Körpers 31 ab
wärts und mit seinem unteren Endabschnitt durch die
offene Oberseite der Kanne 30 in diese hinein. Im un
teren Ende des Filtertrichters 33 ist eine Kaffee-
Extrahieröffnung 34 ausgebildet, von welcher mehrere
Rippen 35 radial längs der Innenfläche ausgehen. Auf die
Innenfläche des Filtertrichters 33 ist ein herausnehm
bares Papierfilter 36 aufgelegt.
Im Hauptteil 12 der Kaffeemaschine 10 ist weiterhin
ein Heißwasserspender 38 angeordnet, welcher das im
Wasserbehälter 22 enthaltene Wasser erwärmt und als
Heißwasser zum Filtergehäuse 32 liefert. Der Heißwasser
spender 38 umfaßt eine Heizplatte 39, ein Mantel-Heiz
element bzw. Heizelementmantel 40, ein Heizrohr 41
und eine Wärmeableitplatte 42. Die Heizplatte 39 ist
im Sockel 16 angeordnet. Das Mantel-Heizelement 40 und
das Heizrohr 41 sind parallel zueinander in die
Heizplatte 39 eingebettet. Die in inniger Berührung mit
der Heizplatte 39 stehende Wärmeableitplatte 42 bildet
die Bodenfläche des Kannenständers 14. Das eine Ende
des Heizrohrs 41 erstreckt sich aufwärts durch den lot
rechten Teil des Hauptteils 12 und ist mit einem Wasser
auslaß des Wasserbehälters 22 über ein Rückschlagven
til 44 verbunden. Der Heißwasserspender 38 umfaßt ein
vom anderen Ende des Heizrohrs 41 durch den lotrechten
Abschnitt 18 verlaufendes Heißwasser-Speiserohr 46 und
einen Heißwasser-Speiseschenkel 47, der vom oberen Ende
des Speiserohrs 46 aus dem Hauptteil 12 herausragt und
mit einer über dem Filtergehäuse 32 befindlichen Heiß
wasserzufuhr- bzw. -speiseöffnung 48 versehen ist.
Am Tragteil 20 des Hauptteils 12 sind ein scheibenförmi
ger Deckel 50 und ein Motorgehäuse 52 montiert, d. h. an
der Unterseite der oberen Platte 27 des Versteifungs
rahmens 24 angeschraubt. Der Deckel 50 weist eine zentra
le durchgehende Bohrung 53 und um diese herum einen sich
von der Unterseite der oberen Platte 27 nach unten er
streckenden, zylindrischen Fortsatz 54 auf. Der Fortsatz
54 bildet eine Einsetzvertiefung 55 für ein elastisches
Element. Das im wesentlichen zylindrisch ausgebildete
Motorgehäuse 52 verjüngt sich zum unteren Ende hin ko
nisch. Das Motorgehäuse 52 ist unter Zwischenfügung des
Deckels 50 koaxial zu letzterem an der Unterseite der
oberen Platte 27 angeschraubt. Das Motorgehäuse 52 weist
in seinem unteren, konischen Ende eine durchgehende Boh
rung 56 zur Durchführung der Motorwelle und einen um die
Bohrung 56 herum angeordneten, nach oben ragenden
zylindrischen Fortsatz 57 auf. Letzterer bildet eine
Einsetzvertiefung 58 für ein elastisches Element. In
der oberen Platte 27 ist koaxial zur durchgehenden Boh
rung 53 des Deckels 50 eine durchgehende Bohrung 59 aus
gebildet.
Im Motorgehäuse 52 ist ein Motor 60 angeordnet, der
durch elastische Elemente 62 und 63, die in die be
treffenden Vertiefungen 55 bzw. 58 eingesetzt sind, am
Deckel 50 bzw. am Motorgehäuse 52 gehaltert ist. Eine
drehbare Welle 64 des Motors 60 erstreckt sich durch
die Bohrung 56 nach unten. In den Zwischenraum zwi
schen der Welle 64 und der Bohrung 56 ist ein Dicht
element 66 eingesetzt, während mit dem vorstehenden bzw.
unteren Ende der Welle 64 ein Schlagmesser 68 verschraubt
ist.
Die Kaffeemaschine 10 umfaßt weiterhin
ein napfförmiges bzw. zylindrisches Mühlen- oder Mahl
werksgehäuse 70, das abnehmbar am Tragteil 20 gehaltert
ist und an seinem oberen Ende einen Abschnitt 71 kleine
ren Durchmessers aufweist. Im oberen Bereich der Umfangs
fläche dieses Abschnitts 71 sind mehrere, bei der darge
stellten Ausführungsform vier Vorsprünge 72 in gleichen
Abständen voneinander angeformt. Das untere Ende des
Mahlwerksgehäuses 70 ist durch eine scheibenförmige Bo
denplatte 73 verschlossen. In der Bodenplatte 73 sind
mehrere radial von ihrem Mittelpunkt ausgehende Zufuhr-
bzw. Speiseöffnungen 74 ausgebildet. Das Mahlwerksge
häuse 70 weist weiterhin eine Verschlußeinrichtung 76
zum Öffnen und Schließen der Zufuhröffnungen 74 auf.
Diese Verschlußeinrichtung 76 weist eine an der Boden
platte 73 drehbar gelagerte Drehscheibe 77 auf, welche
dicht an der Unterseite der Bodenplatte 73 anliegt, im
wesentlichen dieselben Abmessungen besitzt wie die Bo
denplatte 73 und mit einer Anzahl von radial von ihrem
Mittelpunkt ausgehenden Öffnungen bzw. Schlitzen 78 ver
sehen ist. Diese durchgehenden Öffnungen oder Schlitze
78 besitzen im wesentlichen dieselbe Form wie die Zu
fuhröffnungen 74. Die Drehscheibe 77 ist auf einer im
Zentrum der Bodenplatte 73 befestigten Achse 79 dreh
bar gelagert. Weiterhin weist die Drehscheibe 77 einen
von ihrem Außenumfang radial abgehenden Betätigungshe
bel 80 und einen an dessen Außenende montierten Knopf 81
auf. Wenn die Drehscheibe 77 mittels des Betätigungs
hebels 80 über einen vorbestimmten Winkel verdreht wird,
gelangen die Öffnungen bzw. Schlitze 78 entweder in eine
Öffnungsstellung, in welcher sie mit den Zufuhröffnungen
74 übereinstimmen, oder in eine Schließstellung, in wel
cher sie gegenüber den Zufuhröffnungen 74 versetzt sind.
In das untere Ende des Mahlwerksgehäuses 70 ist koaxial
ein zylindrischer Deckel 82 eingesetzt, welcher die Dreh
scheibe 77 umschließt und mit einer nach unten offenen
Ausnehmung 83 versehen ist.
Der Tragteil 20 des Hauptteils 12 weist einen zylindri
schen Tragkörper 84 auf, in welchen der den kleineren
Durchmesser besitzende Abschnitt 71 des Mahlswerksgehäu
ses 70 einsetzbar ist und in dessen Innenfläche vier
Nuten 85 und vier Langlöcher 86 ausgebildet sind. Die
Nuten 85 verlaufen von der Unterkante des Tragkörpers 84
aufwärts, während die Langlöcher oder Schlitze 86 von den
oberen Enden der Nuten 85 aus in Umfangsrichtung längs
der Innenfläche des Tragkörpers 84 verlaufen. Die ein
ander paarweise zugeordneten Nuten 85 und Langlöcher 86
dienen jeweils zur Aufnahme eines der Vorsprünge 72 des
Mahlwerksgehäuses 70. Die
linke Hälfte des zylindrischen Tragkörpers 84 ist, außer an
den die paarweisen Nuten 85 und Langlöcher 86 aufweisen
den Abschnitten, teilweise ausgespart. Die linke Hälfte
des Tragkörpers 84 erstreckt sich abwärts zur oberen
Platte 27 des Versteifungsrahmens 24. Die paarweisen
Nuten 85 und Langlöcher 86 liegen dabei jeweils unter
halb der oberen Platte 27. Das Mahlwerksgehäuse 70 ist
abnehmbar am Tragteil 20 des Hauptteils 12 anbringbar,
indem der dünnere Abschnitt 71 unter Einführung der
Vorsprünge 72 in die Nuten 85 von unten her in den
Tragkörper 84 eingesetzt und das Mahlwerksgehäuse 70
sodann so gedreht wird, daß die einzelnen Vorsprünge 72
in die zugeordneten Langlöcher 86 eingreifen. Die Vor
sprünge 72, die Nuten 85 und die Langlöcher 86 bilden
eine Arretiereinrichtung 88 für die abnehmbare Halterung
des Mahlwerksgehäuses 70 am Tragteil 20.
Wenn das Mahlwerksgehäuse 70 am Tragteil 20 angebracht
ist, befindet sich das Motorgehäuse 52 zusammen mit dem
Motor 60 im Mahlwerksgehäuse 70. Letzteres ist dabei
koaxial zum Motorgehäuse 52 angeordnet. Zwischen der
Innenfläche des Mahlwerksgehäuses 70 und dem Motorge
häuse 52 ist ein Mahlraum 90 festgelegt, in welchem
sich das Schlagmesser 68 befindet. Die Bodenplatte 73
und die Zufuhröffnungen 74 des Mahlwerksgehäuses 70 sind
dicht an der oberseitigen Öffnung des Filtergehäuses 32
und dieser Öffnung zugewandt angeordnet. Der Heißwasser-
Speiseschenkel 47 erstreckt sich dabei durch die Aus
sparung 83 des Deckels 82 hindurch zwischen Mahlwerks
gehäuse 70 und Filtergehäuse 32. Die Kanne 30, das Fil
tergehäuse 32, das Mahlwerksgehäuse 70 und der Motor 60
sind koaxial zueinander in lotrechter Richtung längs der
Höhe der Kaffeemaschine 10 jeweils übereinander ange
ordnet.
Die Kaffeemaschine 10 weist einen im Tragteil 20 des
Hauptteils 12 angeordneten Sicherheitsschalter 92 auf,
der in Reihe mit einem nicht dargestellten, von Hand be
tätigbaren Schalter in einen Speisestromkreis für den
Motor 60 eingeschaltet ist und einen Betätigungsknopf 93
mit einer in das eine Langloch 86 des Tragkörpers 84
eingreifenden Blattfeder aufweist. Wenn das Mahlwerks
gehäuse 70 einwandfrei in den Tragteil 20 eingesetzt
ist und der Betätigungsknopf 93 durch den in das be
treffende Langloch 86 eingerasteten Vorsprung 74 ge
drückt wird, wird der Betätigungsknopf 93 so ausgelenkt,
daß der Sicherheitsschalter 92 geschlossen wird. Der
Motor 60 kann daher nur an Spannung gelegt werden, wenn
das Mahlwerksgehäuse 70 einwandfrei am Tragteil 20 an
gebracht ist. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzu
weisen, daß der von Hand betätigbare Schalter zwischen
einer Mahlwerks-Betätigungsstelle, in welcher der Motor
60 an Spannung liegt, und einer Heißwasser-Speisestel
lung umschaltbar ist, in welcher das Mantel-Heizelement
40 des Heißwasserspenders 38 an Spannung liegt.
Die Kaffeemaschine 10 mit dem beschriebenen Aufbau ar
beitet wie folgt:
Wenn Kaffee zubereitet werden soll, wird das Filterge
häuse 32 zusammen mit der Kanne 30 vom Kannenständer 14
abgenommen. Sodann wird das Mahlwerksgehäuse 70 vom
Tragteil 20 getrennt, und die Drehscheibe 77 wird mittels
des Betätigungs-Hebels 80 zum Verschließen der Zufuhr
öffnungen 74 des Mahlwerksgehäuses 70 verdreht. Hierauf
wird eine vorgesehene Menge an Kaffeebohnen in das Mahl
werksgehäuse 70 eingefüllt, worauf letzteres von unten
her über das Motorgehäuse 52 aufgesetzt wird. Dabei wer
den die Vorsprünge 72 in die Nuten 85 des Tragteils 84
eingeführt, während der Heißwasser-Speiseschenkel 87
lose in die Aussparung 83 eingreift. Das Mahlwerksgehäu
se 70 wird dann so verdreht, daß die Vorsprünge 72 in
die betreffenden Langlöcher bzw. Schlitze 86 einrasten
und daraufhin das Mahlwerksgehäuse 70 einwandfrei am
Tragteil 20 angebracht und arretiert ist. Gleichzeitig
wird unter Schließung des Sicherheitsschalters 92 des
sen Betätigungsknopf 93 vom betreffenden Vorsprung 72
des Mahlwerksgehäuses 70 beaufschlagt. Der Motor 60
kann dann an Spannung gelegt werden. Nach dem Einlegen
eines Papierfilters 36 in den Filtertrichter 33 wird
die Kanne 30 zusammen mit dem das Papierfilter 36 ent
haltenden Filtertrichter auf die Wärmeableitplatte 42
des Kannenständers 40 gesetzt. Von einem nicht darge
stellten Wasseranschluß her wird von Hand eine vorge
gebene Wassermenge in den Wasserbehälter 22 eingefüllt.
Danach wird der von Hand betätigbare Schalter in die
Mahlwerk-Betätigungsstellung gestellt, wodurch der
Motor 60 an Spannung gelegt wird. Dabei wird das
Schlagmesser 68 zum Mahlen der im Mahlwerksgehäuse 70
enthaltenen Kaffeebohnen in Drehung versetzt. Aufgrund
der Drehung des Schlagmessers 68 beim Mahlvorgang ist
der gemahlene Kaffee bestrebt, sich zum Umfangsbereich
an der Oberseite des Schlagmessers zu verlagern, so daß
er mithin im Umfangsbereich des Bodenteils des Mahl
werksgehäuses 70 verteilt wird. Obgleich das Motorge
häuse 52 im Mahlwerksgehäuse 70 angeordnet ist, wird
aus dem genannten Grund das Mahlen der Kaffeebohnen
nicht ungünstig beeinflußt. Nach dem Mahlvorgang wird
der von Hand betätigbare Schalter in die Offenstellung
gebracht und damit der Motor 60 abgeschaltet. Durch Be
tätigung des Hebels 80 wird die Drehscheibe 77 zum
Öffnen der Zufuhr- oder Speiseöffnungen 74 des Mahl
werksgehäuses 70 verdreht, so daß der gemahlene Kaffee
aus dem Mahlwerksgehäuse 70 über die Zufuhröffnungen 74
in das Papierfilter 36 im Filtertrichter 33 herabfällt.
Hierauf wird der von Hand betätigbare Schalter in die
Heißwasser-Zufuhrstellung gestellt. Dabei wird das
Heizelement 40 des Heißwasserspenders 38 zur Erwärmung
an Spannung gelegt. Die vom Mantel-Heizelement 40 abge
strahlte Wärme wird über die Heizplatte 39 und die
Wärmeableitplatte 42 zur Kanne 30 geleitet, so daß diese
vorgewärmt wird. Gleichzeitig wird die Wärme vom Mantel-
Heizelement 40 über die Heizplatte 39 zum Heizrohr 41
geleitet, und damit das vom Wasserbehälter 22 gelieferte
Wasser erwärmt. Aufgrund seines Siededrucks steigt das
Heißwasser durch das Heißwasser-Speiserohr 46 in Auf
wärtsrichtung, um dann über die Speiseöffnung 48 des
Heißwasser-Speiseschenkels 47 auf den im Papierfilter
36 befindlichen gemahlenen Kaffee herabzutropfen. Beim
Durchgang durch den gemahlenen Kaffee und das Papierfil
ter 36 extrahiert das Heißwasser die Aromastoffe u. dgl.
aus dem gemahlenen Kaffee. Der Kaffeeaufguß tropft über
die Extrahieröffnung 34 in die Kanne 30 hinein. Nach
Abschluß der Kaffeebereitung kann das Filtergehäuse 32
mit der Kanne 30 vom Kannenständer 14 entnommen werden.
Nach der Abnahme des Filtergehäuses 32 von der Kanne 30
kann dann der Kaffeeaufguß aus der Kanne in Kaffeetassen
eingefüllt werden. Der im Filtergehäuse 32 zurückge
bliebene, verbrauchte gemahlene Kaffee wird zusammen mit
dem Papierfilter 36 verworfen.
Bei der beschriebenen Kaffeemaschine 10 ist das Mahlwerks
gehäuse 70 am Tragteil 20 des Hauptteils 12 anbringbar.
Das den Motor 60 enthaltene Motorgehäuse 52 befindet sich
in diesem angebrachten Zustand des Mahlwerksgehäuses 70
in letzterem und legt mit diesem einen Mahlraum 90 fest.
Die Kaffeemaschine 10 benötigt daher kein getrenntes
Motorgehäuse, das herkömmlicherweise neben dem Kannen
ständer angeordnet ist. Außerdem sind das Mahlwerksge
häuse 70, das Filtergehäuse 32 und die Kanne 30 längs
der Höhe der Kaffeemaschine 10 lotrecht in Tandem
bzw. übereinander angeordnet. Die Kaffeemaschine 10 be
sitzt daher kleine Abmessungen und einen geringen Auf
stellraumbedarf. Sie kann daher ohne weiteres auf einem
schmalen Tisch abgestellt werden.
Das Mahlwerksgehäuse 70 ist mittels der Arretiereinrich
tung 88 abnehmbar am Tragteil 20 des Hauptteils 12 an
bringbar. Aus diesem Grund kann das Mahlwerksgehäuse 70
leicht vom Hauptteil 12 abgenommen werden, um es zu
sammen mit seinem Schlagmesser 68 reinigen zu können.
Im Mahlwerksgehäuse und am Schlagmesser zurückgebliebe
ner Rückstand gemahlenen Kaffees läßt sich somit leicht
entfernen. Der Motor ist mittels elastischer Elemente 62
und 63 am Tragteil 20 des Hauptteils 12 montiert bzw.
gehaltert. Der Motor 60 ist daher am Hauptteil 12 stabil
gelagert, so daß er schwingungs- und geräuscharm arbei
ten kann. Aufgrund des zwischen der Welle 64 des Motors
60 und der durchgehenden Bohrung 56 angeordneten Dicht
elements 66 kann weder gemahlener Kaffee noch Wasser in
das Motorgehäuse 52 eintreten. Wenn die Zufuhröffnungen
74 des Mahlwerksgehäuses 70 während des Kaffeeextrahier-
bzw. -filtervorgangs durch die Drehscheibe 77 verschlos
sen sind, wird ein Eintritt von Wasser in das Motorge
häuse 52 noch sicherer verhindert. Aus diesem Grund
braucht der Motor 60 selbst nicht abgedichtet bzw. ge
kapselt zu sein, so daß ein einfacher, kostensparender
Motor 60 verwendet werden kann. Als Ergebnis wird eine
kostensparende Kaffeemaschine realisiert, die verlängerte
Betriebslebensdauer und hohe Zuverlässigkeit gewähr
leistet.
Das Mahlwerksgehäuse 70 ist mit den Speise- bzw. Zufuhr
öffnungen 74 und der Schließeinrichtung 76 zum Öffnen
und Schließen der Zufuhröffnungen 74 versehen. Aus diesem
Grund kann, ohne das Mahlwerksgehäuse 70 vom Hauptteil 12
zu trennen, der im Mahlwerksgehäuse 70 enthaltene ge
mahlene Kaffee durch Betätigung des Hebels 80 in das
Filtergehäuse 32 überführt werden, wodurch der entspre
chende Arbeitsgang vereinfacht wird.
Der Hauptteil 12 ist durch den Versteifungsrahmen 24
vom Sockel 16 bis zum Tragteil 20 durchgehend ver
steift. Durch dieses Merkmal wird auch bei Anbringung
des vergleichsweise schweren Motors 60 und des Mahl
werksgehäuses 70 am Tragteil 20 eine Verformung des
Hauptteils 12 unter dem Gewicht dieser Teile auch nach
längerem Gebrauch vermieden.
Weiterhin ist die Kaffeemaschine 10 mit einem Sicher
heitsschalter 92 versehen. Der Motor 60 kann dabei nur
dann in Gang gesetzt werden, wenn das Mahlwerksgehäuse
70 einwandfrei angebracht worden ist. Mit anderen Wor
ten: wenn das Mahlwerksgehäuse 70 nicht einwandfrei mit
dem Tragteil 20 verbunden ist (d. h. wenn das Schlag
messer 68 nach außen hin freiliegt), kann der Motor 60
nicht eingeschaltet werden, so daß entsprechende Be
triebssicherheit gewährleistet ist.
Im folgenden ist eine andere Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Kaffeemaschine anhand der Fig. 3 bis 6 er
läutert, wobei den vorher beschriebenen Teilen entspre
chende Teile mit denselben Bezugsziffern wie vorher be
zeichnet und daher nicht mehr im einzelnen erläutert
sind.
Bei dieser Ausführungsform ist ein gerader bzw. lotrech
ter Teil 18 eines Kaffeemaschinen-Hauptteils 12 in einen
ersten, senkrecht vom Sockel 16 abgehenden Abschnitt 96
und einen zweiten Abschnitt 97 unterteilt, der sich vom
ersten Abschnitt 96 lotrecht aufwärts erstreckt. Der
zweite Abschnitt 97 ist relativ zum ersten Abschnitt 96
verschwenkbar bzw. abklappbar. Der Tragteil 20 des
Hauptteils 12 geht dabei vom oberen Ende des zweiten Ab
schnitts 97 waagerecht ab.
Am oberen Ende des ersten Abschnitts 96 sind zwei
sektorförmige Gelenke 98 in einem vorgegebenen gegen
seitigen Abstand befestigt. Jedes Gelenk 98 weist eine
bogenförmige Leitfläche 99, zwei in gegenseitigem Ab
stand in der Leitfläche 99 ausgebildete Rasten 100 und
102 und eine Lagerbohrung 103 auf. Der zweite Abschnitt
97 ist dabei am oberen Endabschnitt des ersten Ab
schnitts 96 mittels einer Lagerachse 104 schwenkbar ge
lagert, welche die Lagerbohrungen 103 der Gelenke 98
durchsetzt. Im zweiten Abschnitt 97 sind zwei Blatt
federn 106 angeordnet, die jeweils mit dem einen Ende
am zweiten Abschnitt 97 befestigt sind und mit dem ande
ren Ende dem zugeordneten Gelenk 98 gegenüberstehen. Die
ses andere Ende jeder Blattfeder 106 ist in Form eines
Vorsprungs 108 gebogen, der selektiv in die erste oder
die zweite Raste 100 bzw. 102 einzugreifen vermag. In dem
in Fig. 3 dargestellten Zustand greift der Vorsprung
(Nase) 108 jeder Blattfeder 106 in die erste Raste 100
des betreffenden Gelenks 98 ein. Der zweite Abschnitt 97
wird dabei in einer ersten, aufrechten bzw. lotrechten
Stellung gehalten. In dem in Fig. 4 dargestellten Zu
stand greifen die Blattfedern 106 mit ihren Vorsprüngen
108 in die jeweiligen zweiten Rasten 102 der zugeord
neten Gelenke 98 ein. In diesem Zustand wird der zweite
Abschnitt 97 in einer Stellung gehalten, in welcher er
relativ zum ersten Abschnitt 96 über einen vorbestimmten
Winkelbereich verschwenkt ist.
Ein das Schlag
messer 68 umschließender Abschnitt der Innenwand des
Mahlwerksgehäuses 70 weist einen kleineren bzw. sich
verkleinernden Durchmesser auf und bildet somit einen
engeren Abschnitt bzw. Abschnitt 110 kleineren Durch
messers. Der untere Abschnitt des Mahlwerksgehäuses 70
verjüngt sich konisch von der Zufuhröffnung 74 zu die
sem engeren Abschnitt 110 unter Bildung eines konischen
Abschnittes 112. Am unteren Ende des Mahlwerksgehäuses 70
ist koaxial dazu ein zylindrisches Filter-Einsetzelement
114 angebracht, das an seiner Innenfläche mit einem Ge
winde 116 versehen ist. Die Zufuhröffnung 74 des Mahl
werksgehäuses 70 ist dabei durch ein gitterartiges Fil
ter 118 verschlossen, das mittels eines ringförmigen, in
das Gewinde 116 eingeschraubten Befestigungselements 120
ausbaubar in das untere Ende des Mahlwerksgehäuses 70
eingebaut ist. Im Filter-Einsetzelement 114 ist eine
sich nach unten öffnende Aussparung 83 ausgebildet, durch
welche ein Heißwasser-Speiseschenkel 47 hindurchführbar
ist. Gemäß Fig. 3 ist der untere Endabschnitt des Fil
ter-Einsetzelements 114 dem oberen Endabschnitt des Fil
tergehäuses 32 angepaßt.
Ein vom Hauptteil 12 getrennt ausgebildeter Wasserbe
hälter 22 weist einen Handgriff bzw. Henkel 122 auf
und ist herausnehmbar in den ersten Abschnitt 96 einge
setzt.
Gemäß Fig. 6 ist im Unterteil des zweiten Abschnitts 97
der Sicherheitsschalter 92 vorgesehen, der einen Be
tätigungs-Knopf 124 und eine Blattfeder 126 aufweist,
deren eines Ende so am zweiten Abschnitt 97 befestigt
ist, daß sie dem Knopf 124 gegenübersteht. In einem dem
anderen Ende des Betätigungs-Knopfes 124 gegenüberstehen
den Teil des zweiten Abschnitts 97 ist eine durchgehende
Bohrung 128 ausgebildet. Am oberen Ende des ersten Ab
schnitts 96 ist ein Vorsprung bzw. Zapfen 130 so ange
formt, daß er in die Bohrung 128 einzugreifen vermag.
Wenn sich der zweite Abschnitt 97 in der ersten Stellung
gemäß Fig. 3 befindet, durchsetzt der Zapfen 130 die
Bohrung 128 bis in den zweiten Abschnitt 97 hinein.
Der Zapfen 130 beaufschlagt dabei über die Blattfeder
126 den Betätigungs-Knopf 124, so daß der Sicherheits
schalter 92 geschlossen wird und demzufolge der Motor 60
an Spannung gelegt werden kann.
Die Kaffeemaschine 10 gemäß dieser zweiten Ausführungs
form der Erfindung arbeitet wie folgt:
Es sei angenommen, daß sich der zweite Abschnitt 97 des
Hauptteils 12 in der ersten Stellung gemäß Fig. 3 befindet.
Wenn nun Kaffee zubereitet werden soll, wird der zweite
Abschnitt 97 zusammen mit dem Mahlwerksgehäuse 70 entge
gen dem Uhrzeigersinn verschwenkt bzw. abgeklappt. Dabei
greifen die Vorsprünge (Nasen) 108 der Blattfedern 106
in die jeweiligen zweiten Rasten 102 der Gelenke 98 ein.
Der zweite Abschnitt 96 ist dann in der zweiten Stellung
gemäß Fig. 4 arretiert, in welcher er relativ zum ersten
Abschnitt 96 über einen vorbestimmten Winkel
verschwenkt ist. Die Zufuhröffnung 74 und das Filter-
Einsetzelement 114 des Mahlwerksgehäuses 70 besitzen
einen ausreichend großen Abstand zur oberseitigen Öff
nung des Filtergehäuses 32. In diesem Zustand wird das
Mahlwerksgehäuse 70 aus dem Tragteil 20 herausgenommen.
In der zweiten Stellung des zweiten Abschnitts 97 ist
der Sicherheitsschalter 92 offen, so daß der Motor 60
nicht an Spannung gelegt werden kann. Infolgedessen
kann auch das Schlagmesser 68 nicht ungewollt in Dre
hung versetzt werden, so daß Betriebssicherheit ge
währleistet ist. Anschließend wird die gewünschte Menge
an Kaffeebohnen in das vom Tragteil 20 abgenommene
Mahlwerksgehäuse eingefüllt. Nach der Wiederanbringung
des Mahlwerksgehäuses am Tragteil 20 wird der zweite
Abschnitt 97 zusammen mit dem Mahlwerksgehäuse 70 im
Uhrzeigersinn verschwenkt, um den zweiten Abschnitt 97
in die erste Stellung zu bringen. Dabei steht die Zufuhr
öffnung 74 des Mahlwerksgehäuses 70 der oberseitigen
Öffnung des Filtergehäuses 32 mit engem Abstand gegen
über. Das untere Ende des Filter-Einsetzelements 114
greift am oberen Ende des Filtergehäuses 32 an. Die Aus
sparung 83 des Einsetzelements 114 wird lose vom Heiß
wasser-Speiseschenkel 47 durchsetzt. Weiterhin ist dabei
der Betätigungs-Knopf 124 über die Blattfeder 126 durch
einen Zapfen 130 beaufschlagt, so daß der Sicherheits
schalter 92 geschlossen ist.
Nach der Entnahme des Wasserbehälters 22 aus dem ersten
Abschnitt 96 des Hauptteils 12 wird eine vorbestimmte
Wassermenge in den Wasserbehälter eingefüllt. Nach dem
Einsetzen des Wasserbehälters 22 in den ersten Abschnitt
96 wird ein von Hand betätigbarer Schalter 132 (Fig. 5)
zur Aktivierung des Motors 60 in die Mahlwerk-Betätigungs
stellung gestellt. Durch das dabei umlaufende Schlagmes
ser 68 werden die Kaffeebohnen im Mahlwerksgehäuse 70
gemahlen. Bei der Drehung des Schlagmessers 68 verlagert
sich der gemahlene Kaffee in Radialrichtung zum Umfangs
bereich des Mahlwerksgehäuses 70 unter Beaufschlagung
der Innenfläche des konischen Abschnitts 112, dessen
Durchmesser sich zum oberen Ende hin verkleinert. Auf
grund der Leitwirkung der Innenfläche des konischen Ab
schnitts 112 verlagert sich der gemahlene Kaffee nach
unten zur Zufuhröffnung 74. Der gemahlene Kaffee trifft
auf das Filter 118, wobei der auf die vorgesehene Größe
gemahlene Kaffee durch das Filter 118 auf ein Papier
filter 36 im Filtertrichter 33 herabfällt. Wenn der ge
samte gemahlene Kaffee auf das Papierfilter 36 herabge
fallen ist, wird zum Aufbrühen des Kaffees vom Heißwasser
spender 38 her heißes Wasser zugeführt.
Nach Abschluß der Kaffeebereitung kann die Kanne vom
Kannenständer 14 abgenommen werden. Zu diesem Zweck wird
der zweite Abschnitt 97 zusammen mit dem Mahlwerksgehäu
se 70 in die zweite Stellung geschwenkt, so daß das Fil
ter-Einsetzelement 114 (d. h. das untere Ende des Mahl
werksgehäuses) von der oberseitigen Öffnung des Filter
gehäuses 32 freikommt. Sodann kann die Kanne 30 zusam
men mit dem Filtergehäuse 32 vom Kannenständer 14 ab
genommen werden, und nach der Abnahme des Filtergehäuses
32 von der Kanne 30 kann der Kaffeeaufguß in Kaffee
tassen eingeschenkt werden.
Zusätzlich zu den vorher beschriebenen Vorteilen bietet
die Kaffeemaschine gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung die nachstehend geschilderten Vorteile.
Zunächst kann der zweite Abschnitt 97 des lotrechten
Teils 18 zwischen einer ersten Stellung, in welcher das
untere Ende des Mahlwerksgehäuses 70 auf das obere Ende
des Filtergehäuses 32 aufgesetzt ist, und einer zweiten
Stellung verschwenkt werden, in welcher das untere Ende
des Mahlwerksgehäuses 70 vom oberen Ende des Filterge
häuses 32 getrennt ist. Zum Entnehmen der Kanne 30 zu
sammen mit dem Filtergehäuse 32 vom Kannenständer 14
oder zum Aufsetzen derselben auf diesen wird der zweite
Abschnitt 97 in die zweite Stellung gebracht, in welcher
das untere Ende des Mahlwerksgehäuses 70 vom oberen Ende
des Filtergehäuses 32 freikommt. Das Entnehmen der Kanne
30 mit dem Filtergehäuse 32 vom Kannenständer 14 und
das Aufsetzen der Kanne auf diesen ist mithin bequem
möglich. Da weiterhin der zweite Abschnitt 97 des lot
rechten Teils 18 relativ zum ersten Abschnitt 96 ver
schwenkbar bzw. herabklappbar ist, ist das untere Ende
des Mahlwerksgehäuses 70 (d. h. das untere Ende des Fil
ter-Einsetzelements 114) auf die Oberkante des Filter
gehäuses 32 aufsetzbar, wenn der zweite Abschnitt in
die erste Stellung gebracht wird. Aufgrund dieser Kon
struktion wird der durch das Filter 118 hindurchfallende
gemahlene Kaffee nicht aus dem Filtergehäuse 32 heraus
verstreut. Da zudem das untere Ende des Mahlwerksgehäuses
70 durch das obere Ende des Filtergehäuses 32 abgestützt
ist, wird unter Verminderung von Geräuschbildung eine
Schwingung des Mahlwerksgehäuses im Betrieb vermieden.
Bei der zweiten Ausführungsform ist die Zufuhröffnung 74
des Mahlwerksgehäuses 70 durch das gitterartige Filtersieb
118 verschlossen, so daß auf die richtige Teilchengröße
gemahlene Kaffeeteilchen fortlaufend über das Filter 118
auf das Papierfilter 36 abgeworfen werden. Es ist mithin
kein spezieller Arbeitsgang zur Überführung des gemah
lenen Kaffees aus dem Mahlwerksgehäuse 70 in das Filter
gehäuse 32 nötig. Da außerdem das Filter 118 mittels des
Befestigungselements 120 ausbaubar in das Mahlwerksgehäu
se 70 eingebaut ist, kann ein Filter einer bestimmten
Maschenweite zur Lieferung von Kaffee eines gewünschten
Mahlfeinheitsgrads verwendet werden. Geschmack und
Stärke des aufgebrühten Kaffees können somit beliebig ge
wählt werden.
Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist der
gerade bzw. lotrechte Teil 18 des Hauptteils 12 in die
beiden Abschnitte 96 und 97 unterteilt, von denen der
zweite Abschnitt 97 relativ zum ersten Abschnitt 96 ver
schwenkbar ist. Gemäß Fig. 7 kann jedoch wahlweise der
lotrechte Teil 18 einstückig ausgebildet sein, während
ein Tragteil 20 relativ zum lotrechten Teil 18 lotrecht
verschiebbar sein kann. Bei der Abwandlung gemäß Fig. 7
weist der lotrechte Teil 18 in seiner oberen Hälfte zwei
parallele, lotrecht verlaufende Leitnuten 134 auf. Der
Tragteil 20 weist eine lotrecht abwärts von ihm abgehende
Tragplatte 136 auf, die mit zwei Rippen 138 versehen ist,
welche in die betreffenden Leitnuten 134 einzugreifen
vermögen. Wenn die Rippen 138 der Tragplatte 136 in die
zugeordneten Leitnuten 134 des lotrechten Teils 18 ein
gesetzt sind, ist der Tragteil 20 zusammen mit dem Mahl
werksgehäuse 70 längs der Höhe des geraden bzw. lotrech
ten Teils 18 verschiebbar geführt. Der Tragteil 20 ist
dabei zwischen einer ersten Stellung, in welcher der
untere Abschnitt des Mahlwerksgehäuses 70 in das obere
Ende des Filtergehäuses 32 eingreift, und einer zweiten
Stellung verschiebbar, in welcher das untere Ende des
Mahlwerksgehäuses 70 vom oberen Ende des Filtergehäuses
32 getrennt ist. Bei dieser Abwandlung kann das Mahl
werksgehäuse 70 vom Filtergehäuse 32 getrennt werden,
wenn letzteres und die Kanne 30 aus dem Kannenständer 14
herausgenommen oder eingesetzt werden sollen. Das Heraus
nehmen und Einsetzen läßt sich somit ebenso einfach
durchführen wie bei der zweiten Ausführungsform.
Claims (8)
1. Kaffeemaschine mit einem einen Kannenständer
(14) aufweisenden Sockel (16), von dem ein senk
rechter Teil (18) nach oben abgeht, einer auf den
Kannenständer aufsetzbaren Kanne (30) zur Aufnahme
des aufgebrühten Kaffees, einem über der Kanne an
geordnetem Filtergehäuse (32), einem darüber befind
lichen Mahlwerk und einem Gehäuse (70) zur Aufnah
me von Kaffeebohnen, einem Motor zum Antreiben des
Mahlwerks, einem im senkrechten Teil (18) angeord
neten Wasserbehälter (22) und mit einem Heißwasser
spender (38),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Mahlwerk aus mindestens einem in dem Gehäuse
(70) angeordneten Schlagmesser (68) besteht, daß
das Gehäuse (70) an einem von dem senkrechten Teil (18)
an dessen oberen Ende und parallel zum Sockel (16) abgehenden Tragteil
(20) lösbar befestigt ist und daß der Motor (60)
am Tragteil (20) befestigt, im Gehäuse (70) ange
ordnet ist und mit dessen Innenfläche einen Mahl
raum (90) festlegt.
2. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (70) im wesentli
chen zylindrisch geformt ist.
3. Kaffeemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Motor (60) eine koaxial
zum Gehäuse (70) angeordnete Antriebs-Welle (64)
aufweist, an deren unterem Ende das Schlagmesser
(68) befestigt ist.
4. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der lotrechte Teil
(18) in einen ersten, sich vom Sockel (16) auf
wärts erstreckenden Abschnitt (96) und einen zwei
ten, den Tragteil (20) halternden Abschnitt (97)
unterteilt ist, daß der zweite Abschnitt am ersten
Abschnitt zur Schwenkbewegung zwischen einer ersten
Stellung, in welcher sich das andere Ende des Mahl
werksgehäuses (70) in dichter Gegenüberstellung zum
einen Ende des Filtergehäuse-Hauptkörpers (31) be
findet, und einer zweiten Stellung, in welcher das
andere Ende des Mahlwerksgehäuses vom genannten
einen Ende des Hauptkörpers (31) getrennt ist,
schwenkbar gelagert ist, und daß der lotrechte Teil
(18) Arretiermittel (98, 106) zum Arretieren des
zweiten Abschnittes in erster bzw. zweiter Stellung
aufweist.
5. Kaffeemaschine nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trag
teil (20) am lotrechten Teil (18) in Axialrichtung
des Mahlwerksgehäuses (70) zur Verschiebung zwischen
einer ersten Stellung, in welcher sich das andere
Ende des Mahlwerksgehäuses in dichter Gegenüber
stellung zum einen Ende des Filtergehäuse-Haupt
körpers (31) befindet, und einer zweiten Stellung,
in welcher das andere Ende des Mahlwerksgehäuses
vom genannten einen Ende des Hauptkörpers (31) ge
trennt ist, verschiebbar geführt ist.
6. Kaffeemaschine nach einem der vorstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren
Befestigung des Gehäuses (70) am Tragteil (20) Hal
terungsmittel (88) vorgesehen sind, die mehrere an
der Außenfläche des einen Endabschnitts des Mahlwerks
gehäuses (70) angeformte, auf Abstand stehende Vor
sprünge (72) und mehrere Langlöcher bzw. Schlitze
(86), in welche die Vorsprünge jeweils einrastbar
sind, umfassen.
7. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragteil (20)
ein im wesentlichen zylindrisches, Motorgehäuse (52)
zur Aufnahme des Motors (60) koaxial zum Mahlwerks
gehäuse (70) angeordnet ist.
8. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Motor (60)
ein Sicherheitsschalter (92) in Reihe geschaltet ist,
so daß der Motor nur dann an Spannung legbar ist,
wenn das Mahlwerksgehäuse (70) am Tragteil (20) an
gebracht ist und sich sein anderes Ende in dichter
Gegenüberstellung zum einen Ende des Filtergehäuse-
Hauptkörpers (31) befindet.
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