DE8710860U1 - Eisstockplatte - Google Patents
EisstockplatteInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B67/00—Sporting games or accessories therefor, not provided for in groups A63B1/00 - A63B65/00
- A63B67/14—Curling stone; Shuffleboard; Similar sliding games
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
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Eisstockplatte
Die Neuerung bezieht sich auf eine Eisstöckpiätfce bestehend
aus einer kreisförmigen SperrhölzgrUndplätte Und einer mit
dieser fest verbundenen, in radialer Richtung über die Grundplatte vorstehenden, kreisförmigen Laufsohle.
EiBstockplatten mit Sommer laufsohle in einfacher Ausführung,
z.B. nach DE-GM 76 26 136, bestehen bus einer Sperrholzgrundplatte
und einer mit deren Unterseite verbundenen, z.B. verklebten Gummi- oder Kunststofflaufsohle, die über die
Stirnhol?fläche radial vorsteht. Die Stirnholzfläche der
Sperrholzgrundplatte liegt dabei nach außen ungeschützt (sie
wird lediglich von dem Stockkörper überdeckt), so daß im Stirnholzbereich kein Witterungsschuti besteht und das
Stirnholz Wasser ansaugen kann, was die Sperrholzplatte zum Quellen und anschließend während des Trocknens wieder zum
Schwinden bringt, so daß die Stirnholzfläche erhebliehen
Beanspruchungen und letzten Endes Beschädigungen ausgesetzt ist. Des weiteren wird eine derartige Eisstockplatte im
Randbereich auf Grund der Wucht des Aufpralls eines Eisstockes auf einen anderen während des Spiels sehr stark
beansprucht und der Gummirand der Laufsohle extrem deformiert,
sodaß an der Übergangsstelle von Holz zu Gummi sogar
das Stirnholz ausreißt, wodurch die Eisstockplatte unbrauchbar wird.
Aufgabe der Neuerung ist es, Eisstockplatten der gattungsgemäßen
Art so auszugestalten, daß eine einwandfreie Sicherung gegen das Ausreißen von Gummi und Sperrholz durch Überbeanspruchung
im Randbereich erzielt wird, und daß im Stirnholzbereich ein einwandfreier Witterungsschutz erhalten wird.
Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Stirnholzfläche der Sperrholzgrundplatte mit einem elastischen, ringförmigen Formkörper umkleidet ist, der mit der
Laufsohle und mit der Sperrholzgrundplatte fest verbunden,
vorzugsweise verklebt ist.
Der Formkörper Weist dabei einen in radialer Richtung nach
innen Verlaufenden Ansatz auf, der in eine entsprechende
Ausnehmung auf der Stirnseite der Sperrhölzgrundplatte
eingesetzt ist· Auf diese Weise wird eine HöhenVefähdefühg
des Fofmkörpers bei auftretenden Beanspruchungen ausgeschaltet. Der Ansatz und die Ausnehmung sind vorzugsweise ringförmig
ausgebildet, so daß der Eingriff des Formkörpers in die Sperrholzgrundplatte um den gesamten Umfang der Eisstockplatte
herum wirksam ist.
Der Formkörper ist auf seiner Oberseite und auf seiner Unterseite mit ebenen Flächen versehen, die mit entsprechen-
V/ den Gegenflächen der Sperrholzgrundplatte und der Laufsohle
fest verbunden, insbesondere verklebt sind, so daß Sperrholzgrundplatte, Formkörper und Laufsohle eine Einheit bilden,
Wobei aber im Fälle einer Beschädigung des Formkörpers dieser auf einfache und extrem billige Weise durch einen einwandfreien
Formkörper ersetzt werden kann. Der Formkörper hat insgesamt etwa fechteckförmigen Querschnitt mit einem radial
nach innen gerichteten Ansatz und einem vertikal hierzu verlaufenden ringförmigen Ansatz. Die Innenseite des Formkörpers,
die der Stirnholzfläche zugewandt ist, kann vom unteren Ende des Ansatzes nach unten verlaufend geneigt, z.B.
mit einer Neigung von ca. 2° ausgebildet sein, um die
f Herstellung zu vereinfachen.
Mit einem derartigen, neuerungsgemäßen Formkörper wird erreicht, daß die Stirnholzfläche der Sperrholzgrundplatte
einwandfrei gegen Witterungseinflüsse geschützt ist, da durch
die obere und untere Klebeverbindung, die radial umlaufend |
ausgebildet ist, das Eindringen von Wasser mit absoluter Sicherheit vermieden werden kann. Des weiteren wird erreicht,
daß die Stirnholzfläche der Sperrholzgrundplatte gegen
Aufreißen bei extremer Beanspruchung im Randbereich gesichert ist, da der Formkörper eine elastisch nachgiebige und
dämpfende Wirkung ausübt und da eine feste Verbindung zwischen Formkörper und Laufsohle einerseits und Formkörper
und Sperrholzplatte andererseits mit Dämpfungseffekt sicher-
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gestellt ist. Schließlich hat ein derartiger Formkörper auch
einen positiven Einfluß auf die Laufruhe des Stockes, da die Eisstöcikplatte außen über die gesamte Stirnhölzfläche
gUmmicjJdämpft ist*
Nachstehend wird die Neuerung in Verbindung mit der Zeichnung
anhand eine9 Ausführungsbeispieles beschrieben.
Die einzige Figur zeigt einen Querschnitt durch einen Teil
feiner Eisstockplatte.
Die Eisstockplatte besteht aus einer Sperrholzgrundplatte 1 und einer Laufsohle 2, die als Sommerlaufsohle aus Gummi oder
kunststoff besteht. Die Sperrholzgrundplatte 1 ist auf ihrer Unterseite 3 mit der Laufsohle 2 fest verbunden, insbesondere
verklebt. Die Stirnholzseite 4 der Grundplatte 1 weist eine
Aussparung 5 auf, von der eine etwa in der Ebene der Grundplatte
1 verlaufende Ringfläche 6 gebildet wird, die in einen radialen, ringförmigen Ansatz 7 übergeht. Grundsätzlich ist
die Grundplatte 1 von einem Stockkörper umschlossen, der nicht dargestellt ist. Des weiteren weist bei der speziellen
dargestellten Ausführungsform die Stirnfläche 4 der Grundplatte 1 auf der vom Ansatz 7 abgewandten Seite eine nach
uriten und außen geneigte Fläche 9 auf, an deren Ende die
Grundplatte 1 bei 10 zurückspringend ausgebildet ist; in diese Ausnehmung greift eine Stufe 11 der Laufsohle 2 ein.
Mit der Grundplatte 1 und der Laufsohle 2 ist ein Formkörper
12 verbunden, der aus Gummi oder aus Kunststoff besteht und kreisringförmige Gestalt hat. Dieser Formkörper 12 deckt nach
außen die Stirnseite 4 der Grundplatte 1 ab. Er weist in
radialer Ebene der Grundplatte liegende Flächen 13 und 14 auf, wobei die Fläche 13 mit der Fläche 6 der Grundplatte und
die Fläche 14 mit einem Teil der Fläche 15 der Laufsohle vollflächig verbunden bzw. verklebt ist. Der Formkörper 12
besitzt ferner einen radialen Ansatz 16, der von der Aussparung 5 der Grundplatte aufgenommen wird, sowie eine von
diesem Ansatz 16 zur Fläche 14 „chräg nach unten und außen
verlaufende geneigte Flache 17, deren Neigungswinkel etwa 2°
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Φ 6 * ♦ * * 4 » · i I*
beträgt und der Neigung der zugewandten Fläche 11 der
Grundplatte 1 angepaßt ist* In entgegengesetzter Richtung worn
Ansatz 16 ausgehend ist der Formkörper 12 nach oben durch
einen Ansatz 18 \/ef iängert j derart, daß er den Ansatz 7 der
Grundplatte 1 nach außen lippenförmig abdeckt. Formköfper 12,
Grundplatte 1 und Laufsohle 2 sind auf diese Weise fest
miteinander verbunden und der Formkörper 12 bildet eine einwandfreie Abdeckung der kritischen Stelle der Eisstockplatte,
nämlich der Stirnholzfläche.
Claims (7)
1. Eisstockplatte, bestehend aus einer kreisförmigen Sperrholzgrundplatte
und einer mit dieser fest verbundenen, in radialer Richtung über die Grundplatte vorstehenden,
kreisförmigen Laufsohle,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnholzfläche (4) der
Sperrholzgrundplatte (1) mit einem elastischen, ringförmigen Formkörper (12) umkleidet ist, der mit der Laufsohle
(2) und mit der Stirnholzfläche (4) der Sperrholzgrundplatte
(1) fest verbunden, vorzugsweise verklebt ist.
2. Eisstockplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
O daß der Formkörper (12) einen Ansatz (16) aufweist, der in
eine entsprechende Ausnehmung (5) auf der Stirnseite (4) der Grundplatte (1) eingesetzt ist.
3. Eisfacockplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Ansatz (16) und Ausnehmung (5) ringförmig ausgebildet sind.
4. Eisstockplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (12) auf seiner
Oberseite und auf seiner Unterseite jeweils eine ebene Anlagefläche (13, 14) aufweist, die die Klebeverbindungsfläche
mit der Laufsohle (2, 15) und der Grundplatte (1, 6) ist.
5. Eisstockplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die der Stirnfläche (4) der Grundplatte (1) zugewandte Seite des Formkörpers (12) eine schräqe
Ringfläche (17) aufweist, derart, daß der Formkörper (12) sich vom Ansatz (16) zur Verbindungsfläche (15) der
laufsohle (2) verjüngt.
6. Eisstookpiatfce nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
d&ß die Verjüngung (17) einen Winkel von etwa 2° hat*
7. Eisstockplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Formkörper (12) auf der von der
Laufsohle (2) abgesandten Seite der Grundplatte (1) eine
vom Ansatz (16) ausgehende, parallel zur Stirnfläche des Ansatzes (7) verlaufende Verlängerung (18) besitzt.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8710860U DE8710860U1 (de) | 1987-08-08 | 1987-08-08 | Eisstockplatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8710860U DE8710860U1 (de) | 1987-08-08 | 1987-08-08 | Eisstockplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8710860U1 true DE8710860U1 (de) | 1987-11-19 |
Family
ID=6810922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8710860U Expired DE8710860U1 (de) | 1987-08-08 | 1987-08-08 | Eisstockplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8710860U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4434057A1 (de) * | 1994-09-23 | 1996-03-28 | Bauelemente Gmbh Franz Josef L | Plattenförmiges Wärmedämmelement |
-
1987
- 1987-08-08 DE DE8710860U patent/DE8710860U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4434057A1 (de) * | 1994-09-23 | 1996-03-28 | Bauelemente Gmbh Franz Josef L | Plattenförmiges Wärmedämmelement |
| DE4434057C2 (de) * | 1994-09-23 | 2002-09-26 | Bauelemente Gmbh Franz Josef L | Plattenförmiges Dämmelement |
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