DE870865C - Anreihstromabnehmer fuer Schleifleitungen - Google Patents
Anreihstromabnehmer fuer SchleifleitungenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L5/00—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
- B60L5/42—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles for collecting current from individual contact pieces connected to the power supply line
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Description
- Anreihstromabnehmer für Schleifleitungen Die Erfindung betrifft einen Anreihstromabnehmer für Schleifleitungen, der insbesondere für Werkzeugmaschinen, Krananlagen. od. dgl. mit Vorteil verwendet werden kann.
- Bei Werkzeugmaschinen, Krananlagen od. dgl. tritt häufig die Aufgabe auf, die Stromzuführung von feisten Zuführungsleitungen oder Schienen zu dem über eine gewisse Strecke beweglichen Antriebsmotor ebenfalls beweglich auszubilden. Die Verwendung von biegsamen Verbindungsleitungen bringt zahlreiche Nachteile mit sich, da diese biegsamen, dauernd hin und her bewegten Zuführungsleitungen einer starken. Abnutzung oder Beschädigung ausgesetzt sind. Man hat daher bereits kastenförmige, aus einzelnen Bauteilen bestehende Stromabnehmer geschaffen, die mit :dem hin und her gehenden Antriebsmotor starr verbunden sind und federnde Kontakte aufweisen, die auf .den fest verlegten Stromschienen gleiten. So sind bereits derartige Stromabnehmer bekanntgeworden, die mit je zwei Isoliierstoffhebeln ausgerüstet sind und an ihrem der Stromzuführungsschiene zugewandten Ende je einen Kontaktfingerkopf aufweisen. Bei diesen bekannten Anordnungen stehen diese Isolierstofthebel, welche über ihren Drehpunkt hinaus verlängert sind., unter der Wirkung von Zugfedern, so daß die leitenden Kontaktfingerköpfe an der jeweiligen Stromschiene federnd anliegen. Wie man ohne weiteres erkennt, ist diese Anordnung reichlich verwickelt und sichert wegen der Alterungserschelinung der verhältnismäßig hoch beanspruchten Zugfedern keine ständig gute Kontaktgabe.
- Diese Nachteile der bekannten Anordnung werden: durch die erfindungsgemäße Anordnung, welche einen wesentlich einfacheren Aufbau aufweist, in völlig betriebssicherer Weise vermieden. Auch werden bei der erfindungsgemäßen Anordnung gegenüber der bekannten Anordnung irgendwelche Lagerbolzen bzw. Lagerachsen für die Isolierstoffhebel vermieden. Dies -wird erfindungsgemäß,dadurch erreicht, daß in einem aus Isolierstoff gefertigten Gehäuse mehrere, z. B. zwei, um getrennte Drehpunkte schwenkbar gelagerte, unter der Wirkung von Druckfedern stehende, auf einer Stromzuführungsschiene gleitende Kontakthebel aus gut leibendem Metall, insbesondere Kupfer, ,angeordnet sind, die mittels biegsamer Strombänder untereinander verbunden und mit den Druckfedern loste in entsprechend geformte Aussparungen des Gehäuses eingelegt sind. Dieses Gehäuse: besteht aus einer auf einer Seite offenen Isolierstoffschale, welche zwei Bohrungen aufweist, die zur Rufreihung bzw. Aneinanderreihung der einzelnen, die Gehäuse darstellenden Isolierstofschalen auf zwei zueinander parallel angeordneten Stangen oder Achsen dienen., auf denen sie mittels entsprechender Muttern festgelegt sind.
- Bei der Aneinanderreihung; dieser einzelnen Stromabnehmergehäusedient die entsprechend mit Nuten od. dgl. versehene Außenwand des nachfolgenden Gehäuses bzw. :der nachfolgenden Isoferstoffschale gleichzeitig als Abschlußwand des vorhergehenden Gehäuses. Lediglich das letzte Gehäuse der Reihe wird durch eine entsprechend geformte' Abschlußplatte geschlossen. Man kann somit in einfacher Weise beliebig viele Anreihstromabnehmer der erfindungsgemäßen Art aneinanderreihen bzw. zu Gruppen zusammenstellen.
- Die beiden, au;sr entsprechend geformten Kupferprofilen durch ein fesches Abschneiden ohne weitere Bearbeitung gebi.ldreten Kontakthebel sind mit den Strombändern durch Vernieten bzw. durch den Andrück der Druckfedern; gut leitend verbunden, und die Druckfedern sind durch Führungsstifte an den Kontakthebeln gehaltert bzw. geführt.
- Als Begrenzungsanschläge für die beweglichen Kontakthebel dienen entsprechend ausgebildete Aussparungen bzw. Vorsprünge der das Gehäuse bildenden Isolierstoffschale.
- Die zu dem mit den Anreihstromabnehmern starr verbundenen Antriebsmotor führenden Leitungen sind an je eine am oberenTeil der etwa U-förmig gebogenen Strombänder vorgesehene Klemmschraube angeschlossen.
- Wie man ohne weiteres erkennt, erfolgt der Zusammenbau der einzelnen Anrreihstromabriehmer ohne Verwendung von Drehachsen, Schraubenbolzen od. dgl.
- In :der Zeichnung ist eine der möglichen Ausführungsformen des Eriudungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Vorderansicht eines einzelnen offenen, fertig zusammengebauten Anreihstromabnehmers, Eig. 2 "eine Seitenansicht nach Fig. i, Fig.3 eine Gruppe von mehreren aneinandergereihten Anreihstromabrnehmern.
- In Fig. i ist eine das Gehäuse eines einzelnen Anreihstromabnehmers bildende offene Isolierstoffschale i gezeigt, welche entsprechende Augen und sonstige Aussparungen aufweist. In diese Isolierstoffschalen werden die beiden aus, gut leitendem Metall, z. B. Kupfer, bestehenden Kontakthebel 5 mit ihrem einen Ende in runde Aussparungen 2 lose eingelegt, welche als Drehpunkte bzw. Drehlager für diese Kontakthebel S dienen. Diese beiden Kontakthebel "sind durch etwa U-förmig gebogene Strombänder 6 leitend miteinander verbunden. Die freien Eiiden der Kontakthebels werden durch Druckfedern 3 nach außen gedrückt. Diese Druckfedern 3 sind an ihrem einen Ende in entsprechenden Vertiefungen der Isoliers:toffschale i gelagert und werden durch 'Führurngs,stifte i o., welche an den bewegldchenKontakthebeln5 angebracht sind, gegen Abgleiten gesichert bzw. gehaltert. Besondere Vorsprünge i i der Isolierstoffschale i dienen als Anschlag -für die durch die Druckfedern 3 mach außen gedrückten beweglichen Kontakthebel 5. Die freien Emden der beweglichen Kontakthebel 5 werden durch die Druckfedern 3 gegen eine feste Kontaktschiene 4 gedrückt, auf der sie federnd gleiten. An die Klemmschraube 12 wird die zu dem hier nicht dargestellten Antriebsmotor führende Leitung angeschlossen. Die Bohrungen 7 der Isolierstoffschale i dienen zur Rufreihung der einzelnen Anreihstromabnehmer auf zwei zueinander parallelen Stangen oder Achsen 8 (Fig. 3).
- Aus Fig. 2 ist die Form des erfindungsgemäßen Anreihstromabnehmers von :der Schmalseite her zu erkennen, die eine Verlängerung aus Isolierstoff nach unten aufweist, welche gleichzeitig zur Führung der beweglichen Kontakthebel 5 dient.
- Fig. 3 zeigt eine Gruppe von einzelnen Anreihstromabnehmern, d-iie auf zwei z:ueinan:der parallel angeordneten Achsen oder Stangen 8 angeordnet und mittels Muttern auf diesen Achsen 8 festgelegt sind. Man erkennt hierbei auch, daß lediglich die offene Seite :des letzten Anreihstromabnehmers durch eine ebene A.bschlußplatte 9 aus Isolierstoff abgedeckt ist.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anreihstromabnehmer für Schleifleitungen, ,dadurch gekennzeichnet, daß in einem aus Isolierstoff gefertigten Gehäuse (i) mehrere, z. B. zwei, um getrennte Drehpunkte (2) schwenkbar gelagerte, unter der Wirkung von Druckfedern (3) stehende, auf einer Stromzuführungsschiene (4) gleitende Kontakthebel (5) aus gut leitendem Metall, insbesondere Kupfer, angeordnet sind, die mittels biegsamer Strombänder (6) untereinander verbunden und mit .den Druckfedern (3) lose in entsprechend geformte Aussparungen des Gehäuses (i) eingelegt sind.
- 2. Anreihstromabnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (i) aus einer auf einer Seite offenen Isolierstoffschale besteht, welche zwei Bohrungen (7) aufweist, die zur Rufreihung bzw. Aneinanderreihung der einzelnen die Gehäuse (i) darstellenden Isolierstoffschalen auf zwei zueinander parallel angeordneten Stangen oder Achsen (8) dienen.
- 3. Anreihstromabnehmer @ nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Aneinanderreihung der einzelnen Stromabnehmergehäuse (i) die entsprechend mit Nuten od. dgl. versehene Außenwand des nachfolgenden Gehäuses gleichzeitig als Abschluß-,vand des vorhergebenden Gehäuses dient und daß lediglich das letzte Gehäuse der Reihe durch eine entsprechend geformte Abschlußplatte (9) geschlossen ist.
- Anreihstromabnehmer nach Anispruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden aus entsprechend geformten Kupferprofilen durch einfaches Abschneiden ohne weitere Bearbeitung gebildeten Kontakthebel (5) mit den Strombändern (6) durch Vernieten bzw. durch den Andruck der Druckfedern (3) gut leitend verbunden sind und daß die Druckfedern (3) durch Führungsstifte (io) an: den Kontakthebeln (5) gehaltert sind.
- 5. Anreihstromabnehmer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als, Begrenzungsanschläge für die beweglichen Kontaktliebel (5) entsprechend ausgebildete Aussparungen bz-,v. Vorsprünge (i i) der das Gehäuse (i) bildenden Isolierstoffschale dienen.
- 6. Anreihstromabnehme.r nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dfie zu dem mit den Anre,ihstromabnehmerni (i) starr verbundenen Antriebsmotor führenden Leitungen an je eine am oberen Teil der etwa U-förmig gebogenen Strombänder (6) vorgesehene Klemmschraube (12) angeschlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK10536A DE870865C (de) | 1951-07-07 | 1951-07-07 | Anreihstromabnehmer fuer Schleifleitungen |
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| DE870865C true DE870865C (de) | 1953-03-16 |
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ID=7212912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK10536A Expired DE870865C (de) | 1951-07-07 | 1951-07-07 | Anreihstromabnehmer fuer Schleifleitungen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE870865C (de) |
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1951
- 1951-07-07 DE DEK10536A patent/DE870865C/de not_active Expired
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