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DE870816C - Handfarbpresse - Google Patents

Handfarbpresse

Info

Publication number
DE870816C
DE870816C DEH3733D DEH0003733D DE870816C DE 870816 C DE870816 C DE 870816C DE H3733 D DEH3733 D DE H3733D DE H0003733 D DEH0003733 D DE H0003733D DE 870816 C DE870816 C DE 870816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
tube
paint
color
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH3733D
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Hohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE870816C publication Critical patent/DE870816C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/76Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C21/00Accessories or implements for use in connection with applying liquids or other fluent materials to surfaces, not provided for in groups B05C1/00 - B05C19/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Tubes (AREA)

Description

  • Handfarbpresse Bei Handfarbpressen konnte bisher nicht vermieden werden, daß kleinere" Farbreste verlorengingen, wenn der Inhalt der Presse nichtvollständig aufgebraucht war und diese beispielsweise mit einer anderen Farbe gefüllt werden mußte. Beim Farbwechsel mußte außerdem die Presse jedesmal sorgfältig gereinigt werden, was erhebliche Zeitverluste und Verbrauch von Reinigungsflü issigkeit erforderte.
  • Vorrichtungen zum Auspressen von gewöhnlichen Tuben, welche am Hinterende des Tubenmantels anklemmbar sind und ein bequemes Aufrollen des Tubenmantels gestatten, sind nur für Blei-, Zinn- und Aluminiumtuben verwendbar. Sie ermöglichen nicht eine rückstandfreie Entleerung der Tube, da der Tubenmantel nicht einmal ganz bis an die Tubenschulter aufgerollt werden kann. Für Ersatzstofftuben sind sölche Auspreßvorrichtungen nicht verwendbar.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine zum Auspressen von Tuben dienende Handfarbpress@e, bei welcher eine Neufüllung der Presse in kürzester Zeit vorgenommen werden kann und bei welcher eine Reinigung der Presse auch bei Farbwechsel nicht notwendig ist. Nicht aufgebrauchte Farbe kann ohne viel Umstände aus der Presse herausgenommen und später wieder verwendet werden.
  • Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch eine Handfarbpresse mit in an sich bekannter Weise lose am Förderkolben angreifender, in einem Gewindeloch des Preßzylinderdeckels durch Schraubbewegung verstellbarer Spindel und eine der Innenfläche des Preßraumes angepaßte; füm die Aufnahme der Farbe :dienende, leicht herausnehmbar in die Presse eingesetzte, nach der Leerung nicht mehr nachzufüllende Tube -mit Schiebedeckel als # hinteren Abschluß, durch welche eine direkte Berührung der Presse mit der Farbe verhindert `wird.
  • Die Tube für die Aufnahme der Farbe kann aus Zinn, Blei, Aluminium, also wie bisher hergestellte Tuben, oder aus Ersatzstoff, wie Cellophan (geschütztes Warenzeichen), Celluloid, Bakelite (geschütztes Warenzeichen), imprägnierter Karton; z. B. Ölkarton, hergestellt sein.
  • Zum Mitnehmen. von ganzen Assortements von Mischfarben auf die Arbeitsstelle kann ein mit zahlreichen Tubenhaltern ausgestatteter Kasten verwendet werden.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine zur Aufnähme der Farbe dienende Tube im Längsschnitt und Fig.2 die mit der Farbtube versehene Presse, während Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie I-I der Fig. z veranschaulicht.
  • Die in der Zeichnung in Fig.2 dargestellte Handfarbpresse ist so ausgebildet, daß sie mit in Tuben gefaßten Farbfüllungen beschickt werden kann. Wie Fig. i zeigt, weist die Tube einen zylindrischen Tubenmantel i auf; dessen Hinterende durch einen in der Tube verschiebbaren, kegelförmigen Deckel2 mit zylindrischem; gegen den Tubenmantel gut dichtenden Gleitrand 3 abgeschlossen ist. Die Tubenschulter 5 weist die gleiche Kegelform wie der Deckel 2 auf und trägt einen geschlossenen Tubenhals 6.
  • Die dargestellte Farbtube :ist in einem Stück aus Ölkarton gepreßt.
  • Zur Aufnahme der mit der Farbfüllung versehenen Tube dient die in: Fig. 2 dargestellte Handfarbpresse. Bei dieser ist mit 7 der Preßzylinder bezeichnet, dessen vorderes und hinteres Ende je mit einem Gewindeansatz 8, 9 versehen ist. Auf den Gewindeansatz 9 ist ein Deckel io leicht abnehmbar aufgeschraubt, welcher innenseitig mit einer Abdichtungsplatte i i mit den Deckel:iodurchsetzendem Führungshals 12 für die Preßspindel 13 versehen ,ist. Der Rand der Platte- ist, wie Fig. 3 zeigt, mit radialen Vorsprüngen 1q. versehen, welche in entsprechende A.ussparurigen 15 des hinteren Zylinderrandes eingreifen. Die Preßspindel i3 ist hinten mit einer Handhabe 16, und vorn mit einem Preßkolben 17 versehen. Der Preßkolben, 17 weist eine kegelförmige, dem Deckel 2 angepaßte Stirnseite auf und ist mittels einer axialen Schraube 18 stirnseitig auf die Preßspindel 13 aufgeschraubt. i9 ist eine im Preßkolben versenkt angeordnete Zulagscheibe, welche :die Reibung der Spindel 13 bei Drehung derselben aufnimmt. Auf das Gewinde S am vorderen Ende des Preßzylinders 7 ist ein der Tubenschulter 5 bzw. der Stirnseite des Kolbens 17 angepaßter konischer Deckel 2o leicht abnehmbar aufgeschraubt. Der Deckel2o eist einen mit Außengewinde versehenen Mündungshals 2i auf, welcher durch eine Schraubkappe 22 verschließbar ist.
  • Die Tube r, 2; 5, 6. ist in Fig. 2 in die Presse eingesetzt. Zum Einsetzen der Tube wird der hintere Deckel io abgeschraubt und samt Preßkalben und Preßspindel abgenommen. Die Tube mit Farbfüllung wird alsdann von hinten in den Preßzylinder eingeführt und hierauf das aus dem Mühdungshals 21 vorstehende geschlossene Ende des Tubenhalses 6 im Sinne der Linie x-x in Fig. i abgeschnitten. Als Abschlulß der geöffneten und in die Presse eingesetzten Tube dient nunmehr die Schraubkappe2z. Zum Schluß wird der Preßkolben eingeflührt; der genau in den Deckel 2 der Tube paßt, und der Deckel io wird wieder aufgeschraubt.
  • Nach Abnahme der Schraubkappe 22 kann durch Drehen der Preßspindel 13 jedes :gewünschte Farbquantum entnommen werden. Beim Auftreffen des Preßkolbens mit Deckel 2 auf der Tubenschulter 5 ist die Presse völlig entleert. Die leere Tube kann nach Abschrauben der beiden Deckel 1ö, 20 und Herausziehen des Preßkolbens nach vorn gezogen werden; während die neue Tube von hinten in die Presse eingeführt wird.
  • Ein besonderer Vorteil bei der beschriebenen Presse besteht nun darin, daß auch nur teilweise entleerte Tuben aus der Presse, wie beschrieben, herausgenommen und für einen allfälligen späteren Bedarf aufbewahrt werden können. In diesem Fäll soll die Tubenöffnung durch einen kleinen Pfropfen verschlossen werden.
  • Die Tubenauswechslung benötigt kaum i Minute Zeit. Die Presse bleibt bei Verwendung der beschriebenen Ölkartontuben .stets sauber und muß daher nur selten gereinigt werden: Bei Anwendung der beschriebenen Farbpresse wird jeglicher Farbverlust vermieden: Von den vorhandenen verschiedenen Mischfarbtönen können je einige Tuben abgefühlt werden, so daß die gewünschte Farbe stets zum Gebrauch für die Presse bereit ist. Vorteilhaft ist die Verwendung ebenso vieler Farbpressen, als verschiedene Mischfarben auf .dem Arbeitsplatz benötigt werden:

Claims (3)

  1. .YATENT'ANSPRUCHE: i. Handfarbpresse mit lose am Förderkolben angreifender, n'einem Gewindeloch des Preßzylinderdeckels durch Schraubbewegung verstellbarer Spindel; gekennzeichnet durch eine der Innenfläche des Preßraumes angepaßte, für .die Aufnahme der Farbe dienende, leicht herausnehmbar in die Presse eingesetzte, nach der Leerung nicht mehr nachzufüllende Tube mit Schiebedeckel als hinteren Abscbluß, durch welche eine direkte Berührung der Presse mit der Farbe verhindert wird.
  2. 2. Han:dfarbpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß die in die Presse einzusetzende Farbtube aus Ölkarton gepreßt ist.
  3. 3. Handfarbpress.enach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Presse einzusetzende Farbtube einen geschlossenen, nach dem Einsetzen in die Presse durch Abschneiden des Über den Mündungshals vorstehenden Endes zu öffnenden Tubenhals aufweist. -d. Handfarbpresse nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hinterende der in die Presse einzusetzenden Farbtube durch einen nach dem Einsetzen in die Presse durch den Preßkolben in der Tube vorwärts schiebbaren Deckel abgeschlossen ist. Handfarbpresse nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, .daß der das Hinterende der Tube abschließende verschiebbare Deckel der kegelförmigen Stirnfläche des Preßkolbens und diese der Tubenschulter bzw. der Innenfläiche des vorderen Abschluß-deckels des Preßzylinders angepaßt ist. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 15 565 v. J. 1910; österreichische Patentschrift Nr. 138 377.
DEH3733D 1943-05-26 1943-10-19 Handfarbpresse Expired DE870816C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH229913T 1943-05-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE870816C true DE870816C (de) 1953-03-16

Family

ID=4456346

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH3733D Expired DE870816C (de) 1943-05-26 1943-10-19 Handfarbpresse

Country Status (6)

Country Link
CH (1) CH229913A (de)
DE (1) DE870816C (de)
DK (1) DK69878C (de)
ES (1) ES165702A1 (de)
FR (1) FR904628A (de)
GB (1) GB583525A (de)

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Also Published As

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CH229913A (de) 1943-11-30
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ES165702A1 (es) 1944-05-16
GB583525A (en) 1946-12-20
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