DE870038C - Gold-Platin-Legierungen, insbesondere fuer die Herstellung von Spinnduesen - Google Patents
Gold-Platin-Legierungen, insbesondere fuer die Herstellung von SpinnduesenInfo
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Description
- Gold-Platin-Legierungen,. insbesondere für die Herstellung von Spinndüsen Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf Gold-Platin-Legierungen, insbesondere zur Herstellung von Spinndüsen, und betrifft Gold-Platin-Legierungen mit härtenden Zusätzen, die sich auf der einen Seite durch ihre Härte, auf der anderen Seite aber auch durch vorzügliche Verarbeitbarkeit und wünschenswertes Verhalten bei Verwendung als Spinndüsen auszeichnen.
- Die Gold-Platin-Legierungen gemäß der Erfindung sind im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß:sie folgende Zusammensetzung haben: Platin in Mengen von .4 bis 40'/0, mindestens eins der Metalle Kobalt, Indium, Chrom, Titan, Zirkon, Vanadin in Mengen bis zu 1,5% und Rbenium in Mengen von o,o2 bis o,5 %, Rest Gold. Der Rheniumgebalt beträgt vorzugsweise o,o5 bis o,2%. Insbesondere für die Verwendung von Spinndüsen hat man schon Gold-Platin-Legierungen mit geringen Platingehalten, z. B. bis etwa 2o0/0, vorgeschlagen, die noch je zwei Metalle der obengenannten Art, wie Kobalt, Indium, in geringen Mengen enthalten, da man gefunden hat, daß bei diesen Legierungen, deren Platinanteil an sich- nicht genügt, um eine Aushärtung zu ermöglichen, solche Zusätze hohe Härten ergeben, die sie mittels Aushärtung durch eine thermische Behandlung erfahren.
- So beträgt z. B. bei einer Legierung mit ino % Platin und einem Zusatz von je o,6% Kobalt und Indium der maximale Härtewert der Legierung nach der Aushärtung ir8ö° Brinell und bei einer gleichen Gold-Platin-Legierung mit je o,4% an den beiden obengenannten Zusatzmetallen ir,6o'°' Brinell. Die vorliegende Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, daß man sowohl derartige Legierungen, die auf Grund ihres geringen Platingehaltes eine Vergütbarkeit noch nicht bedingen, wie auch bei Legierungen mit höheren Platingehalten; d. h. beginnend etwa mit -,511/o Platin, bei welchem Gehalt bereits die natürliche Aushärtung beginnt, aber vor allem für Spinndüsen noch ahne praktische Bedeutung ist, durch Zusatz mindestens eines der obengenanntenMetalle und weiterhin durch Zusatz geringer Mengen an Rhenium, wie erwähnt, für Spinndüsen geeignete Legierungen erhält, die den verschiedensten, an solcheLegierungen zu stellenden Anforderungen in vorzüglicher Weise gerecht werden. Sowohl die erzielbaren Endhärten bei geringen Platingehalten wie auch beachtliche Steigerungen der Härtewerte bei Legierungen mit höheren Platingehalten als etwa 2o bis 25% als auch die dabei gewährleistete vorzügliche Verarbeitbar'keit sind hervorzuheben. Der Zusatz der :Metalle Indium, Kobalt usw. bewirkt bei den von Natur aus nicht hartbaren Gold-Platin-Legierungen ein Eintreten der Härtbarkeit überhaupt und führt bei der Legierung mit höheren Platingehalten zu einer Steigerung der Härtewerte, die -teilweise erheblich über die auf der natürlichen Härtbarkeit beruhenden .hinausgeht. In allen diesen Fällen bedeutet der Zusatz des Rheniums eine wünschenswerte Erhöhung der Zähigkeit, d. h. der Dehnungswerte der Legierungen, und, soweit er unter Umständen eine .Minderung der Härtewerte, besonders der durch höhere Platingehalte erreichbaren Härtewerte,.: mit sich bringt, eine Härteminderung von praktisch zu vernachlässigendem Umfang. Rhenium zeigt in dieser BeziehungWirkungen, wie sie auch bei Rhodium festgestellt werden, welches auch eine Verbesserung der Verarbeitbarkeit, insbesondere bei der Anbringung von Bohrungen, bewirkt. Die fertigen Düsen neigen in Folge erhöhter Zähigkeit weniger zu Rißbildungen, wie es bei einer rheniumfreiem Düse; vor allem mit höheren Platingehalten, mitunter der Fall ist. Damit vermindert sich die Gefahr eines Ausreißens des Düseribodens und macht sich eine wesentliche Erhöhung der Lebensdauer, abgesehen von der Ausschaltung mitunter recht lästiger betrieblicher Störungen, geltend. Besonders vorteilhaft sind Legierungen mit Gehalten zwischen 210 und 35, vornehmlich solche mit 25- bis 30% Platingehalten -und entsprechenden Zusätzen an Indium, Kobalt usf., sowie Rhenium. Bei einer Legierung beispielsweise mit I2.5 0/a Platin, 0,2 % Kobalt und o,- 0/0. Indium und einem Rheniumgehalt von o,o50h, Rest Gold wurden Härtewerte von 22o bis 23o Drinell erhalten, und -der kornverfeinernde Einfluß des Rheniums macht sich vorzüglich geltend. Die Korngröße erweist sich durchschnittlich auf 1/s bis iho gegenüber rheniumfreien Legierungen bei sonst gleichen Glühbedingungen vermindert.
- In analoger Weise zeigten Legierungen mit 30% Platingehalt, einem Gehalt an den Zusatzmetallen Kobalt mit o,2 %, Indium o,2 % und ö,o@5 % Rhenium bei entsprechender Aushärtungszeit eine Härte von maximal etwa 2!6o Brinell bei außerordentlich starker Verfeinerung des (Korngefüges.
- Dazu ist im einzelnen noch zuzufügen, daß bei Legierungen von 25011o Platin und 751/o Gold ohne Zusätze der Aushärtungseffekt unbedeutend und ohne jeden praktischen Wert für die Anwendung; insbesondere für Spinndüsen, ist. Durch den Zusatz von Kobalt und Indium erhöht sich je nach der Homogenisierungstemperatur und Vergütungsdauer die Härte bis zu 233 Brinell bei 'I'/2Stündiger Aushärtung: Bei' gleicher Glühtemperatur erreicht die Legierung- mit zusätzlich 1,o5 % Rhenium die erwähnten Härtewerte von 22o bis 23o Brinell, wobei das Maximum bei etwas längeren Aushärtungszeiten liegt. Bei einer Legierung mit 30 0/0 Platin bedingt der Einfluß des hohen Platingehaltes bei entsprechender Aushärtungszeit Härtewerte von maximal 2ii.o Brinell und der Zusatz. von Kobalt und Indium eine so beträchtliche Steigerung (bis zu Härtewerten von 295 Brinell), daß der Härterückgang durch den Rheniumzusatz aus Härtewerte von etwa .2f1 Brinell angesichts der sehr verbesserten Verarbeitbarkeit infolge erhöhter Feinkörnigkeit und Zähigkeit nicht ins Gewicht fällt.
- Diese Beispiele zeigen an Hand zweier Zusammensetzungen eindeutig die Bedeutung der oben gekennzeichneten Legierungen gemäß der Erfindung, in deren Rahmen je nach den mannigfachen Anforderungen der Praxis, insbesondere für Spinndüsen, die verschiedensten Möglichkeiten anderer Zusammensetzungen eingeschlossen sind.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gold-Platin-Legierungen, insbesondere für die Herstellung von Spinndüsen, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung: il bis 4ro.% Platin, mindestens eins der Metalle Kobalt, Indium, Chrom, Titan, Zirkon, Vanadin in Mengen bis zu 1,51/o, Rhenium in Mengen von 1,o2 bis o, 5 %, vorzugsweise 1,o5 bis o12110, Rest Gold.
- 2. Vergütbare Gold-Platin-Legierungen nach Anspruch _z, gekennzeichnet durch einen Gehalt -. a ii - Pl -ati n zwi 2 Üchen @ao und 35 0/ö der Gesamtlegierung, vorzugsweise 215 bis 300/0.
- 3. Spinrnd'üs-en,hergestellt aus einerLegierung nach den Ansprüchen i und @2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED9585A DE870038C (de) | 1951-06-19 | 1951-06-19 | Gold-Platin-Legierungen, insbesondere fuer die Herstellung von Spinnduesen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED9585A DE870038C (de) | 1951-06-19 | 1951-06-19 | Gold-Platin-Legierungen, insbesondere fuer die Herstellung von Spinnduesen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE870038C true DE870038C (de) | 1953-03-09 |
Family
ID=7032887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED9585A Expired DE870038C (de) | 1951-06-19 | 1951-06-19 | Gold-Platin-Legierungen, insbesondere fuer die Herstellung von Spinnduesen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE870038C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183247B (de) * | 1962-01-30 | 1964-12-10 | Degussa | Goldlegierung zum Aufbrennen von Porzellan fuer zahnaerztliche Zwecke |
-
1951
- 1951-06-19 DE DED9585A patent/DE870038C/de not_active Expired
Cited By (1)
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| DE1183247B (de) * | 1962-01-30 | 1964-12-10 | Degussa | Goldlegierung zum Aufbrennen von Porzellan fuer zahnaerztliche Zwecke |
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