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DE879885C - Flache Kulierwirkmaschine - Google Patents

Flache Kulierwirkmaschine

Info

Publication number
DE879885C
DE879885C DEH7986A DEH0007986A DE879885C DE 879885 C DE879885 C DE 879885C DE H7986 A DEH7986 A DE H7986A DE H0007986 A DEH0007986 A DE H0007986A DE 879885 C DE879885 C DE 879885C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
driven
groove
bolts
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH7986A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Willi Wickardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOSEMASTER MACHINE Co Ltd
Original Assignee
HOSEMASTER MACHINE Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOSEMASTER MACHINE Co Ltd filed Critical HOSEMASTER MACHINE Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE879885C publication Critical patent/DE879885C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Flache Kulierwirkmaschine Die Erfindung betrifft flache Kulierwirkmaschinn und ist im besonderen, wenn auch nicht aussc'hließlich,anwendbar auf flacheKulierwirkmaschinen für die Herstellung von formgerecht gewirkten Strümpfen.
  • Wirkmaschinen dieser Art umfassen eine Reihe von Nadeln und anderen maschenbildenden Elementen für die Herstellung einer gewirkten Ware und-eine Anzahl von verschieden geformten Exzentern für die Steuerung dIer Bewegungen dieser verschiedenen Elemente.
  • Während der Herstellung eines Warenstückes auf der flachen Kulierwirkmaschine ist es erforderlich, daß einzelne dieser Exzenter, z. B. der Kalier-@xzenter, zeitweise stillgesetzt und daraufhin wiecler in Bewegung gesetzt werden. Dies geschieht l;eispielsweis: während der sogenannten Minderreili,en, während denen das Kulierzeug stillgesetzt wird, während die Hauptexzenterwelle der '-Nlaschine weiterläuft. Diese Arbeitsweise erfordert die Anwendung von Kupplungen zum Antrieb dieser Exzenter von einer Antriebswelle aus, welche gewöhnlich die Exzenterwelle der Maschine ist. Die hierfür verwendetem Kupplungen sind normalerweise von der Art der Klauenkupplungen, d. h. von einer Art, hei der der Exzenter oder das sonstwie angetriebene Teil fast augenblicklich auf die Geschwindigkeit des treibenden Teiles gebracht wird, wenn die Kupplung zum Eingriff kommt. Kupplungen dieser Art, zum Unterschied von Reibungskupplungen oder anderen allmählich angreifenden Kupplungen, sind versendet worden wegen der Notwendigkeit, eine genaue Phasenbeziehung zwischen allen Exzentern und ihren Antriebsmitteln aufrechtzuerhalten, um das genaue Zusammenarbeiten der verschiedenen Teile dei Maschine zu gewährleisten. Dabei hat man, in, Kauf genommen, daß beim Kuppeln dieser Exzenter reit ihren Antriebsmitteln, jeweils beachtliche Stöße auftreten.
  • Die Erfindung betrifft eine nicht auf dem Reibungsprinzip arbeitende Kupplungseinrichtung für derartig zeitweise arbeitende Exzenter oder andere nur zeitweise rotierende Teile einer flachen, Kulierwirkmaschine, durch die eine allmähliche Beschleunigung des Exzenters oder anderen Teiles erreicht wird, während! die Phasenbeziehung zwischen diesen Teilen und ihren Antriebsmitteln aufrechterhalten bleibt. Genauer ausgedrückt sieht die vorliegende Erfindung für eine flache Kulierw irk, maschine, bei der wenigstens ein zeitweise arbeitendes Teil, wie z. B. ein zeitweise arbeitender Exzenter, in einer gegebenen Richtung angetrieben wird, Kupplungsmittel vor, die eine allmähliche, aber positive Beschleunigung derartig zeitweise arbeitender Elemente in der gegebenen Richtung gestatten, um diese zeitweilig arbeitenden Elemente in eine. bestimmte P#h.asenbeziehung zu den äntreiben,den Teilen zu bringen. Die Kupplung besteht dabei aus einem treibenden Teil und einem angetriebenen Teil, welch letzteres auch zeitweise arbeitendes Element genannt werden könnte. Das eine dieser Teile trägt als -Kupplungselement eine Nut oder Rippe von allmählich sich ändernder Form, deren eines Teil praktisch rechtwinklig, zur Bewegungsrichtung liegt. Das andere Kupplungsteil trägt ein r'ückziehbares Glied, das in -jenes Kupplungselement eingreifen kann. Außerdem sind Mittel vorgesehen, um durch eine relative Bewegung der beiden Kupplungsteile das rückziehbare Element in Eingriff mit der kurvenförmigen Nut oder Rippe zu bringen.
  • In gleicher Weise können. Mittel vorgesehen werden, um ein allmähliches Lösen der Kupplung zwischen treibendem und getriebenem Glied zu erreichen. Dies kann einmal dadurch herbeigeführt werden, daß die Nut oder Rippe an dem einen Teil der Kupplung im allgemeinen V-förmig ausgebildet wird, während das Kupplungsteil, das mit jenem in Eingriff kommen soll, einen rückzi-ehbaren Bolzen trägt, der von der einen Seite der Nut auf die andere Seite übergeführt wird, nachdem die Kupplung eingerückt ist, wobei ,ein Riegel oder eine andere Blockiereinrichtung vorgesehen ist, um zu verhindern, daß der Bolzen sich beim Auskuppeln in den ersten: Teil der V-för:m.ig,en Kurve zurückbewegt. Bei eurer weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung kann das eine Kupplungsglied zwei getrennte, entgegengesetzte kurvenförmige Nuten oder Rippen aufweisen, in die zwei rückziehbare Glieder der anderen- Kupplungshälfte - eingreifen können, von, welchen zwei rückziehbaren Gliedern das eine mit der einen Nut beim Einkuppeln in Eingriff kommt, worauf das andere rückziehbare Glied mit der anderen Nut oderRippe in Eingriff gebracht wird und das erste rückziehbareGlied außer Eingriff mit seiner Nut oder Rippe gebracht wird.
  • Bei einer besonderen Form. einer Konstruktion nach der vorliegenden Erfindung kann, ein rotierender Exzenter oder anderes angetriebenes Glied eine zylindrische Oberfläche haben, in die von dem einen Ende dieser Oberfläche ausgehend, zwei entgegengesetzte kurvenförmige Nuten eingearbeitet sind. Diese beiden Nuten: sind dabei an ihrem offenen Ende weiter voneinander entfernt als an ihrem geschlossenen Ende. Das treibende Teil, z. B. eine Welle, kann mit einem radialen, Arm versehen sein, der zwei ebenfalls radial angeordnete Kupplungsbolzen derart trägt, d'aß sie in radialer Richtung bewegt -werden können, um mit den Nuten des anderen Kupplungsteiles in Eingriff oder außer Eingriff gebracht zu werden.
  • Für das Ein- und Auskuppeln der Bolzen mit den kurvenförmigen Nuten können Mittel vorgesehen werden, um die Bolzen gemeinsam in der Achsrichtung des Exzenters zu bewegen, und weitere Mittel, um die Bolzen einzeln in radialer Richtung zu verschieben. Dabei kann ihre axiale Bewegung erreicht werden durch eine Bewegung .des Armes, an dem diese Bolzen geführt sind, in entsprechender Richtung.
  • Eine Bewegung der Bolzen in radialer Richtung kann erreicht werden durch kurvenförmige Elemente, ivelehe so in der Bahn edier Bolzen angeordnet sind, d.aß sie in Eingriff gebracht werden können mit in derAchsrichtung desExzenters liegenden Vorsprüngen an den Bolzen. Ein solches kurvenförmiges Element kann dabei in der Bahn der Bolzen so angeordnet sein, daß es. einen der Bolzen nach innen bewegt und ihn somit mit der ehren Nut am Exzenter in Eingriff bringt, -während. ein zweites kurvenförmiges Element daraufhin den anderen Bolzen nach außen zieht, nachdem dieser den Exzenter auf die gleiche Geschwindigkeit mit dem antreibenden Glied gebracht `hat. Ein zweites Paar derartiger kurvenförmiger Elemente kann: vorgesehen sein für das Herausziehen des ersterwähnten Bolzens und das Hineindrücken des, zweiten Bolzens in eine Stellung, in der er mit einer der Nuten am Exzenter in Eingriff gebracht werden kann, nachdem der erste Bolzen den Exzenter oder das andere angetriebene Teil verzögert hat und aus der Nut herausgezogen worden ist.
  • Die vorliegende. Erfindung ist besonders wertvoll für das Stillsetzer und Wiederantreibern des umlaufenden Exzenters, welcher die Rößchen antreibt.
  • Die vorliegende Erfindung wird weiter beschrieben mit Bezug auf die Zeichnungen, die als ein Beispiel die Anwendung dieser Erfindung auf eine flache Kulierwirkmaschine der Cotton-Maschinenbauart zeigen. In den Zeichnungen, ist Fig. r ein schematischer Grundriß einer Ausführungsart der vorliegenden Erfindung, Fig. 2 eine Rückansicht von, Fig. z, Fig.3 eine schematische Darstellung in vergrößertem Maßstab, welche die Bewegung des treibenden Teiles in der Wirklichkeit relativ zu dem getriebenen Teil vor, während und nach dem Ein-und Auskuppeln zeigt, Fig. 4 eine schematische Darstellung in vergrößertem Maßstab, welche eine besondere Stellung während des Einkuppelns der Kupplung zeigt, Fig. ; eine Einzelzeichnung in vergrößertem Maßstab, gezeichnet als Schnitt längs derLinieV-V in Fig. d., Fig. 6 ein Grundriß, der eine z@veit-e AusführunJ der vorliegenden Erfindung zeigt, Fig. 7 eine im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines Teiles der Fig. 6 in vergrößertem Maßstab, b-.i der gewisse Teile fortgelassen wurden, Fig. 8 ein Grundriß in vergrößertem 'Maßstab, welcher die gleichen Teile wi-e Fig. 7 zeigt, Fig. 9 eine schematische Darstellung, welche den Weg des treibenden Teiles in der Wirklichkeit und relativ zu dem getriebenen Teil vor, während und nach dem Ein und Auskuppeln verdeutlicht, und Fig. io ein. schematischer Grundriß einer dritten Ausführung der vorliegenden Erfindung.
  • In diesen Zeichnungen sind nur die Teile gezeigt, die für das Verständnis der vorliegenden Erfindung unbedingt erforderlich sind, während andere Teile, die in der Konstruktion der flachen hu@ier@.virkinaschinen als üblich und bekannt gelten können, im Interesse der Klarheit der Zeichnungen fortgelassen wurden. Gleiche Teile sind in allen Zeichnungen mit gleichen Bezugsnummern versehen worden.
  • Ein; Antriebswelle i i, in Lagern des Gestelles 12, 12 leicht drehbar gelagert, trägt zwischen Stellringen 14 und 15 frei beweglich ein angetriebenes Glied 13. Ein treibendes Glied 16 ist auf einem Keil 17 der Antriebswelle i i so geführt, daß es in der Achsrichtung dieser Welle beweglich ist, an einer Drehung der Welle jedoch teilnimmt. Das treibende Glied 16 hat einen oder mehrere Fortsätze i8, deren jeder einen Bolzen i9 oder ein Bolzenpaar 2o, 21 trägt, welche Bolzen derart angeordnet sind, daß sie mit Nuten 36, 37 in dein angetriebenen Glied 13 in Eingrifft gebracht werden können, wie weiter unten. beschrieben werden wird. Eine axial.-. Bewegung des treibenden Gliedes 16, um es in Eingriff mit dem angetriebenen Glied zu bringen, wird bewirkt durch einen axialen Exzenter 22 und eine radial verschiebbare Exzenterrolle 23, wenn sich diese in ihrer inneren Stellung 23' befindet. Eine entgegengesetzte Bewegung des treibenden Gliedes 16, um es außer Eingriff mit dem angCtriebenen Glied zu bringen, wird erreicht durch einen dem Exzenter 22 entgegengesetzt gerichteten axialen Exzenter 24 und Exzenterrolle 23, wenn sich diese in ihrer äußeren Stellung befindet. Exzenterrolle 23 läuft auf dem einen Ende eines Bolzens -26, deren anderes Ende mit einer Platte 27 verbunden ist, welche eine Exzenterrolle 28 trägt, die mit -,einem Plattenexzenter 29 auf der Antriebswelle i i zusammenarbeitet. Platte 27 trägt weiterhin einen Führungsbolzen 3o. Bolzen -26 und. 30 sind in einem am Gestell der Maschine befestigten Lagerbock 33 geführt, wobei Platte 27 durch eine Feder 32 gegen den Laserbock gezogen wird. Eine Beilage 3.1. kann vermittels einer Stange 35 in bekannter Weise in den Raum zwiscll-en Platte 27 und Lagerbock 33 hineingebracht oder aus diesem Raum herausgezogen werden, um somit eine Bewegung der Platte 27 gegen den Lagerbock 33 zu verhindern oder zu gestatt.en. NVenn Beilage 34 auf den Platz zwischen Platte 27 und Lagerbock herausgezogen ist, kann Exzenterwell-e 23 unter der Wirkung der Feder 3a und gesteuert durch Exzenter 29 sich in Richtung auf die Antriebswelle i i bewegen und damit aus dem Bereich des einen Exzenters 24. in den Bereich des anderen Exzenters 22 gebracht werden, wodurch eine axiale Verschiebung des treibenden Gliedes 16 erreicht wird.
  • Zwei Nuten 36,37 sind an dem angetriebenen Glied 13 vorgesehen, in welche Nuten der Bolzen i9 oder die Bolzen 20, 21, die radial nach innen von dem For tsatz i S des tr.eiben:d°n Gliedes 16 vorstehen, eingreifen können. Die kurvenförmigen Nuten erstrecken sich im allgemeinen in der Richtung der Achse dies angetriebenen Teiles 13, wobei ihre äußeren Teile 36', 37' gegenüber der Achse des angetriebenen Teiles geneigt sind, während d-is inneren Teile der Kurven parallel zur Achse des angetriebenen Teiles liegen und damit senkrecht zur Bewegungsrichtung des angetriebenen Teiles verlaufen. Die äußeren Teile dieser Nuten liegen vorzugsweise in solchem Winkel zur Achse des angetriebenen Teiles, d@aß dieser Winkel mit der Bewegungsrichtung des radial nach innen vorstellenden Bolzens oder der Rolle an dein treibenden Teil in dem Augenblick übereinstimmt, wo diese mit det Kurve in Berührung kommen oder sie verlassen. Auf diese Weise kann ein Bolzen stoßfrei mit dei Nut an dem angetriebenen Teil in Eingriff gebracht werden. Eine weitere axial; Bewegung des Bolzens nach dem ersten Kontakt mit der Kurve läßt diesen dies Nut entlang sich bewegen, bis das innere Ende der Nut erreicht ist, welches in der Achsrichtung des angetriebenen Gliedes verläuft, welches hierdurch beschleunigt wird, bis beide Kupplungsglieder mit derselben Geschwindigkeit rotieren.
  • Die zwei Nuten 3'6, 37 ergänzen einander, d. lt. sie sind entgegengesetzt kurvenförmig ausgebildet, wobei der Bolzen sich in der einen Richtung längs der Nut 36 beim Einkuppeln bewegt und in der anderen Richtung beim Auskuppeln mit der anderen tut 37 im Eingriff ist.
  • Die zwei Nuten 36 und 37 können: an ihrem inneren Ende, wie es im besonderen in der in Fig. i bis 5 dargestellten Ausführung gezeigt ist, ineinanderlaufen und dadurch ermöglichen., daß ein einzelner Bolzen i9 verwendet wird. Andererseits könlren sie voneinander getrennt sein, wie es in der in den Fig..I bis 9 dargestellten Ausführung gezeigt ist, wobei die Verwendung von zwei Bolzen 2o und 21 nacheinander erforderlich ist.
  • Die in den Fig. i bis 5 dargestellte Ausführung wird nunmehr im einzelnen beschrieben «-erden. Die zwei Nuten 36 und 37 laufen an ihrem inneren Ende, z. B. in dem axial.gerichteten Teil, zusaminen,wie dies in Fig. 2 und deutlicher in den Fis. 3 und .I dargestellt ist. Die zwei Nuten sind dabei jedoch im Anschluß an ihren axial verlaufenden Teil durch einen kleinen drehbaren Einsatz in der Form einer in einer Bohrung des angetriebenen Teiles gelagerten runden. Scheibe getrennt, welche somit um eine radiale Achse drehbar ist und ein-. mehr oder weniger dreieckig geformte Zunge 39 aufweist, deren eine Ecke mit dem Zusammenstoß der inneren. Wände der beiden Nuten 36 und 37 zusammenfällt und: die bei einer Drehung,der Scheibe abwechselnd die eine oder die andere Nut freigibt. Die Scheibe wird durch eine Feder 40 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung gezogen, bei der die Nut 37 geöffnet ist.
  • Die Bewegung des Bolzens ig räumlich und- relativ zu dem angetriebenen- Glieds 13 vor, während und nach dem Einkuppeln ist schematisch im Fig. 3 dargestellt, die eine Abwicklung dies angetriebenen Gliedes zeigt. Vor dem Einkuppeln, bewegt sich Bolzen ig längs einer Bahn, die .durch die. strichpunktierte Linie 41 bezeichnet ist. Beim Einkuppeln wird- das treibende Glied: durch Exzenter 22 und: Rolle 23 axial verschoben, so daß Bolzen- ig entlang einer Bahn geführt wird, die durch die voll ausgezeichnetem Pfeile 42 in Fig. 3 kenntlich gemacht. ist. Nach dem Einkuppeln folgt Bolzen ig der strichpunktierten. Linie 43. Beim Einkuppeln tritt Bolzen ig in d en äußeren Teil 36' der Nut 36 ein, bewegt sich längs der Nut 36 und berührt eine Seite der dreieckigen Zunge 39, wodurch dies,-. entgegen .dem Uhrzeigersinn gedreht wird und dabei Nut 36 freigibt und den Bolzen ig in den inneren, axialen Teil der Nut 36 gelangen läßt. Der Weg des Bolzens ig relativ zum getriebenen Teil 13 während des Einkuppelns, ist in Fig. 3 durch gestrichelte Pfeile 44 kenntlich gemacht. Die Stellung der Scheibe 38 mit der Zunge 39, beim Durchlaufen des Bolzens ist schematisch in Fig. 4 dargestellt, welche ebenfalls eine schematische Abwicklung des angetriebenen Gliedes ist. Fig. 5 zeigt die Teile in einer anderen Ansieht. Nach dem Durchlaufen des Bolzens ig wird; die Scheibe 38: in ihre normale Stellung durch die Wirkung der Feder 4o zurückgedreht und- schließt de.bei -die Nut 36, während. die Nut 37 geöffnet wird in Vorbereitung für die Bewegung des Bolzens längs dieser Nut beim Auskuppeln.
  • Die Bewegung des Bolzens, ig irr Wirklichkeit und relativ zum amgetri@ebernen Glied- 13 vor, während und nach dem Auskuppeln ist schematisch in Fig. 3 dargestellt. Vor dem Auskuppeln bewegt sich Bolzen ig längs einer Bahn, die durch die- strichpunktierte Linie 43 bezeichnet ist. Während des Auskuppelns wird das treibende Glied axial in einer Richtung bewegt entgegengesetzt der Richtung beim Einkuppeln, welche Bewegung durch Kontakt der Rolle 23 mit dem Exzenter 24 hervorgerufen wird, wodurch Bolzen ig längs einer Bahn bewegt wird, die durch Pfeile mit offenem Kopf 45 in Fig. 3 gezeichnet ist. Nach dem Auskuppeln folgt Bolzen ig wieder einer durch die strichpunktierte Linie 41 dargestellten Bahn. Die Bewegung des Bolzens ig aus seiner eingekuppelten Stellung ig' längs der Nut 37 relativ zum angetriebenen. Glied 13 während des Auskuppelns. ist in Fig. 3 durch strichpunktierte Pfeile 46 bezeichnet.
  • Es wird hiernach verstanden werden, daß der Zweck der Seheibe 38 und der dreieckigen Zunge 39 der ist, sicherzustellen, daß Bolzen ig beim Auskuppeln längs der Nut 37 und nicht längs der Nut 36 bewegt wird.
  • Bei einer anderem Ausführung der vorliegenden Erfindung, die in den Fig. 6, 7, 8 und g gezeigt ist, ist das angetriebene Glied 13 mit zwei getrennten Nuten 36 und 37 versehen, während an dem treibenden Glied 16 zwei getrennte Bolzen 2o und 21 vorgesehen. sind, deren jeder mit einer der Nuten in Eingriff gebracht werden kann. Es ist jedoch nötig, daß hierfür der eine der Bolzen radial nach. innen in eine Stellung gebracht wird, in der er in Nut 36 eingreifen kann, während der andereBolzen2i nach außen, irreine Stellung gezogen: wird, in der er von der Außenfläche des getriebenen Gliedes 13 frei ist.
  • Zu diesem Zweck sind an. den äußeren Enden der Bolzen 2o und 21 Ansätze 47 und 48 in axialer Richtung, aber an entgegengesetzten Seiten angeordnet, während Haltemittel, wie z. B. Kugeln49 und 5o, die unter der Wirkung einer Druckfeder 51 in Nuten 5z an, den Bolzen 2o und 21 eingreifen, vorgesehen sind, um diese Bolzen in ihrer inneren Stellung zum Eingriff mit der Nut an dem angetriebenen Glied oder in ihrer äußeren Stellung, ü1 der sie im diese Nut nicht eingreifen, zu halten. Weiterhin sind zwei Paare von Kurven 53, 54 und 55, 56 an Haltern 57 bzw. 58 am Gestell der Maschine so befestigt, daß, sie die Ansätze an den Bolzen 2o und 21 berühren können. Dabei ist der eine dieser Kurvensätze wirksam, wenn sich das Antriebsglied in .der aasgekuppelten Stellung befindet, während der andere Satz die Ansätze an den. Bolzen während der eingekuppelten Stellung des treibenden: Gliedes berühren kann-. Die Bahnen der Kurven sind, im festem Abstand in der Umlaufrichtung der Stifte angeordnet, und sie sind dabei in der Achsrichtung so weit auseinander gesetzt, daß eine Kurve in jedem Satz den Ansatz an einem Bolzen und die andere Kurve jedes Satzes zum Teil gleichzeitig und. zum Teil: nach Beendigung des ersten Kontaktes den Ansatz des anderen Bolzens berührt. Auf diese Weise arbeiten, Kurven 53 und 56 mit Ansatz 47 am Bolzen 2o in der entkuppelten bzw. eingekuppelten Stellung des treibendem Gliedes zusammen, während die Kurven 54 und 55 in gleicher Weise mit dem Ansatz 48 am Bolzen 21 in Berührung kommen.
  • Der Verlauf .der einzelnen Bewegungen während des Ein- und Auskuppelns wird nunmehr genauer beschrieben -werden. Die Bewegungen der Bolzen 2o und 21 in Wirklichkeit und relativ zum angetriebenen Glied vor, während und nach dem Einkuppeln sind schematisch in, Fig. g, dargestellt, welche eine Abwicklung des angetriebenen Gliedes ist. Vor dem Einkuppeln ist Bolzen 2o in. seiner inneren Stellung und Bolzen 21 in seiner äußerem Stellung, wobei beide sich längs einer Bahn bewegen, die durch die strichpunktierte Linie 41 bezeichnet ist. Während des Einkuppelns wird das treibende Glied 16 durch Exzenter 22 und, Rolle 23 axial so bewegt, daß sich Bolzen 2o längs einer Bahn bewegt, die in Fig. g durch voll ausgezogene Pfeile 42 bezeichnet ist. Nach dem Einkuppeln folgen beide Bolzen einer Bahn, dargestellt durch strichpunktierte Linie 4.3. Beim Einkuppeln tritt Bolzen 2o in den äußeren Teil 36' der Nut 36 ein und bewegt sich längs der Nut 36 in deren inneren, axialen Teil 36". Die Bahn, des Bolzens 2o relativ zum angetriebenen Glied während des Einkuppelns ist in Fig. 9 durch gestrichelte Pfeile .1:f gezeichnet.
  • .Nachdem Bolzen 2o in die entsprechende Nut 36 eingelaufen ist und deren geschlossenes Ende 36" erreicht hat, wobei er das angetriebene Glied beschleunigt hat, trifft Ansatz 4.8 am äußeren End,2 des Bolzens 21 an Kurve 55, wodurch Bolzen 21 in seine innere Stellung in Eingriff mit dem inneren Ende 37" der entsprechenden Nut 37 gebracht wird. Kurz. darauf kommt Ansatz .I7 am äußerem Ende des Bolzens 2o in Berührung mit Kurve 56, wodurch Bolzen 2o in seine äußere Stellung und damit außer Eingriff mit -der entsprechenden Tut 36 gebracht wird. Die Kupplung ist jetzt bereit für das Auskuppeln und. die Verzögerung des angetriebenen Teiles.
  • Die Bewegungen der Bolzen 2o, 2@i in Wirklichkeit und relativ zu dem angetriebenen Glied 13 vor, während und nach .dem Auskuppeln. sind schetnatisc'h ebenfalls in Fig. 9 dargestellt. Vor dem Auskuppeln bewegen sich .die Bolzen längs der durch strichpunktierte Linie 43 bezeichneten Bahn, wobei Bolzen 21 in seiner inneren Stellung in Eingriff mit Nut 37 und Bolzen. 2o in seiner äußeren Stellung außer Eingriff mit Nut 36 sich befindet. Während des Auskuppelns wird treibendes Glied 16 axial in einer Richtung entgegengesetzt der beim Einkuppeln bewegt durch Kontakt der Rolle 23 mit Exzenter 2d.. Dadurch läuft Bolzen 21 längs der durch Pfeile mit offenem Kopf dargestellten Kurve und folgt nach dem :#,uslcuppeln der durch strichpunktierte Linie 41 bezeichneten Bahn. Während des Auskuppelns folgt Bolzen 21 der Kurve 3.7 und verläßt diese an ihrem äußeren Ende 37'. Die Relativbewegung des Bolzens :21 zum angetriebenen Glied während des Auskuppelns ist in Fig.9 durch strichpunktierte Pfeile 46 bezeichnet. Die Stellung der Teile, kurz nachdem Bolzen 21 Nut 37 verlassen hat, ist schematisch in den Fig. 7 und S dargestellt.
  • Es ist ersichtlich, daß die axiale Bewegung des treibenden Gliedes während des Einkuppelns und Auskuppelns in einer festen Beziehung zu seiner Bewegung in der Antriebsrichtung steht und daß die phasenmäßige Beziehung des angetriebenen Gliedes zu dem treibenden Glied während des Einkuppelns und, während des Auskuppelns aufrechterhalten bleibt.
  • Nach der Verzögerung und dem Auskuppeln bringt Kurve 53 zunächst Bolzen 2o in seine innere Stellung, während Kurve 54 den Bolzen 21 in seine äußere radiale Stellung bringt, damit er beim nächsten Einkuppeln sieh frei über die äußere Oberfläche des angetriebenen Teiles bewegen kann. Demnach werden also die Kurven 55 und 56 nur gebraucht, wenn das treibende Glied in der eingekuppelten Stellung sich befindet, wogegen die Kurven 53 und 54 nur in der ausgekuppelten Stellung die Bolzen 2o und 21 bewegen. Die Erfindung ist besonders geeignet als Kupplung zum Antrieb .des Kulierexzenters einer flachen Kulierwirkmaschine für die Herstellung formgerecht gewirkter Strümpfe. Die axiale Bewegung des treibenden Gliedes für das Ein- und Auskuppeln des angetriebenem Gliedes kann von den zwei axialen Exzentern über einen oder mehrere Hebel übertragen werden, wodurch der Weg des Teiles gegenüber dem Hub, des Exzenters vergrößert werden kann. Darüber hinaus können dio axialen Exzenter entweder auf der gleichen Welle angeordnet sein, die die beiden Kupplungsglieder trägt, sie können aber auch auf einer zweiten Welle befestigt sein. In einer flachen Kulierwirkmaschine für dieHerstellung formgerecht gewirkterStrümpfe kann die vorliegende Erfindung, wie in Fig. io dargestellt, angewendet werden für den Antrieb des Kulierexzenters 59 auf einer Welle i i', die parallel verläuft zu der Hauptexzenterwelle i i der Maschine. Die axialen Exzenter 22 und; 2:1 sind dabei auf der Hauptexzenterwelle, das treiben=de Glied 16 und das angetriebene Glied 13 aber auf der zu dieser parallel laufenden Felle i i angeordnet. Ein Hebel 6o, der näher seinem einen Ende am Gestell der 'Maschine schwingend gelagert ist, verbindet die axialen Exzenter mit dem treibenden Glied 16. Durch die einseitige Lagerung an einem Punkt näher dem einen Ende wird dabei die Bewegung des treibenden Gliedes 16 gegenüber dem Hub der Exzenter 22 und 24 vergrößert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flache Kulierwirkmasc'hine für die Herstellung formgerecht gewirkter Strümpfe mit wenigstens einem zeitweise arbeitenden Element, wie z. B. einem Exzenter, zeitweise angetrieben in einer bestimmten Richtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kupplungseinrichtung vorgesehen ist, die eine allmähliche, aber positive Beschleunigung des zeitweise arbeitenden Elements in der bestimmten Richtung hervorbringt, um dieses in eine bestimmte Phasenbeziehung zu seinen Antriebsteilen, zu bringen, wobei diese Kupplungseinrichtung ein treibendes Teil und ein getriebenes Teil umfaßt, welches letztere gleichzeitig das zeitweise angetriebene Element sein kann, wobei eines dieser Kupplungsglieder eine Nut oder Rippe mit allmählich sich ändernder Richtung aufweist, deren einer Teil hauptsächlich rechtwinklig zu der gegebenen Bewegungsrichtung gerichtet ist, während das andere dieser Kupplungsglieder ein zurückziehbares Teil aufweist, welches mit der Nut oder Rippe in Eingriff gebracht werden kann, wobei Mittel vorgesehen sind, um dieses zurückziehbare Teil mit der Nut in Eingriff zu bringen durch eine relative Bewegung, welche eine inderBewegungsrichturngdes angetriebenen Teiles liegende Komponente bat.
  2. 2. Flache Kulierwirkmaschime nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein: umlaufendes Antriebsglied und ein drehbares angetriebenes Glied vorgesehen sind, wobei das Antriebsglied während der Drehung gleichzeitig axial verschiebbar ist, um mit dem angetriebenen Glied in Eingriff gebracht zu werden.
  3. 3. Flache Kulierwirkmaschine nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß das angetriebene Glied eine zylindrische Form hat, in die eine an einem Ende geschlossene und: am anderen Ende offene Kurve eingearbeitet ist, während das treibende Gliedeinen hervorstehenden Bolzen trägt, der mit dieser Nut in Eingriff gebracht werden kann, wobei das geschlossene Ende der Nut im allgemeinen in axialer Richtung liegt und somit rechtwinklig zur gegebenen Bewegungsrichtung angeordnet ist, während das offene Ende dieser Nut in einem Winkei zu der gegebenen Bewegungsrichtung ausgeführt ist, welcher Winkel der Richtung der relativen, Bewegung zwischen dem angetriebenen Glied und .dem Bolzen beim Beginn des Eingriffs des, Bolzens in die Nut entspricht. ..
  4. Flache Kulierwirkmaschirne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das angetriebene Glied eine der ersten ähnliche Nut aufweist, deren Form so ausgebildet ist, daß sie für das Herausführen dis Bolzens oder eines zweiten Bolzens aus. dem angetriebenen Glied geeignet ist, wodurch die Geschwindigkeit des angetriebenen Gliedes in, .der gegebenen Richtung allmählich auf Null verzögert wird.
  5. 5. Flache Kulierwirkmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen in axialer Richtung in Eingriff mit dem angetriebenen Glied gebracht wird durch einen am antreibenden Glied befestigten oder mit diesem in synchroner Drehung angeordneten Exzenter, der so geformt ist, daiß, der Bolzen . sich längs einer Bahn bewegt, in der er das getriebene Glied stoßfrei antreibt.
  6. 6. Flache Kulierwirrkmaschine nach Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein ähnlicher, in entgegengesetzter Richtung wirkender Exzenter angeordnet ist für das Herausziehen des Bolzens -oder eines zweiten Bolzens aus dem angetriebenen Teil in axialer Richtung.
  7. 7. Flache Kulierwirkmaschine nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten, in dem angetriebenen, Teil an ihrem geschlossenen Ende ineinanderlaufen, wobei sie mit einem einzelnen Bolzen in dem treibenden Teil zusammenarbeiten und an ihrem Zusammenstoß mit einem verschiebbaren Glied, oder Riegel versehen sind, welcher so belastet ist, daß er normalerweise in der Einlaufkürve liegt und dadurch ein Zurückziehen, des Bolzens längs der Einlaufkurve verhindert, nachdem dieser Bolzen deren geschlossenes Ende erreicht hat. B. Flache Kulierwirkmaschine nach Ansprüche'! 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurven in dem getriebenen Glied voneinander getrennt sind und an ihrem offenen Ende weiter voneinander entfernt sind als an. ihrem geschlossenen Ende, während das treibende Glied zwei getrennte Bolzen aufweist, die einzeln radial bewegt werden können, um sie in eine wirksame oder unwirksame Stellung zu bringen, und die gemeinsam axial bewegt werden können, wobei während des Einkuppelns dieser Kupplung einer dieser Bolzen sich längs der Einlaufkurve und beim Auskuppeln der Kupplung sich der andere der Bolzen längs der anderen Kurve bewegen. g. Flache Kulierwiz'kmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn der Bolzen kurvenförmige Elemente vorgesehen sind, die mit axialen Ansätzen an den Bolzen zusammenarbeiten und eine radiale Bewegung der Bolzen bewirken. za. Flache Kulierwirkmaschine nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Paare von kurvenförmigen Elementen vorgesehen sind, deren eines in der Bahn der Bolzen in der ausgekuppelten Stellung und das andere in der Bahn der Bolzen in der eingekuppelten Stellung sich befinden.
DEH7986A 1950-03-27 1951-03-28 Flache Kulierwirkmaschine Expired DE879885C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB879885X 1950-03-27

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ID=10629400

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DEH7986A Expired DE879885C (de) 1950-03-27 1951-03-28 Flache Kulierwirkmaschine

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