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DE879403C - UEberlagerungsempfaenger mit einem UEberlagerer, der stufenweise auf mehrere festabgestimmte, durch Quarze stabilisierte Frequenzen abstimmbar ist - Google Patents

UEberlagerungsempfaenger mit einem UEberlagerer, der stufenweise auf mehrere festabgestimmte, durch Quarze stabilisierte Frequenzen abstimmbar ist

Info

Publication number
DE879403C
DE879403C DET2641D DET0002641D DE879403C DE 879403 C DE879403 C DE 879403C DE T2641 D DET2641 D DE T2641D DE T0002641 D DET0002641 D DE T0002641D DE 879403 C DE879403 C DE 879403C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
tuned
intermediate frequency
crystals
receiver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET2641D
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Dipl-Ing Feld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET2641D priority Critical patent/DE879403C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE879403C publication Critical patent/DE879403C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/005Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission adapting radio receivers, transmitters andtransceivers for operation on two or more bands, i.e. frequency ranges
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/26Circuits for superheterodyne receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)

Description

  • Überlagerungsempfänger mit einem Uberlagerer, der stufenweise auf mehrere festabgestimmte, durch Quarze stabilisierte Frequenzen abstimmbar ist Bekanntlich bereitet es große Schwierigkeiten, den Überlagerer eines Überlagerungsempfängers zugleich stetig abstimmbar und frequenzstabil aufzubauen. Diese Schwierigkeit wächst um so mehr, je kürzer die Empfangswelle ist. Es ist bekannt (Patentschrift 61o 570), diese Schwierigkeit dadurch zu beseitigen, daß man den Überlagerer auf mehrere, fest abgestimmte, mit einem Quarz stabilisierte Frequenzen stufenweise abstimmbar und den Zwischenfrequenzteil stetig abstimmbar macht. Der Abstimmbereich wird dann so groß wie der Frequenzabstand der Quarze bemessen. Hierbei kann man bekanntlich die Hälfte der Quarze einsparen, wenn man die Tatsache ausnutzt, daß die Zwischenfrequenz durch die Differenz der Empfangs- und Überlagererfrequenz und umgekehrt entsteht. Es folgen dann z. B. auf drei Bereiche mit der unteren Überlagerung noch drei Bereiche mit der oberen Überlagerung. Je nach der Abstimmung der Vorselektion wird der Bereich der einen oder anderen Gruppe empfangen. Ist der Empfangsfrequenzbereich und damit auch die Zahl der zu empfangenden Sender groß, so ist bei dieser bekannten Schaltung der Aufwand an fest abgestimmten frequenzstabilisierten Schwingungskreisen (Quarzen) entsprechend groß. Die Erfindung benötigt dagegen viel weniger solcher Schwingungskreise (Quarze), und außerdem braucht von .dieser 'kleineren Zahl -von ' Schwingungskreisen nur ein Teil dieselbe hohe Frequenzkonstanz zu haben wie im Fall der bekannten Schaltung.
  • Die Erfindung geht von .der erwähnten bekannten Schaltung aus und besteht darin, daß eine mehrfache Frequenzumsetzung in der Weise angewendet wird, daß jeder folgende Überlagerer ebenfalls stufenweise auf mehrere fest abgestimmte, durch Quarze stabilisierte Frequenzen abstimmbar ist und daß jeder folgende Zwischenfrequenzteil auf eine niedrigere Zwischenfrequenz veränderlich abstimmbar ist und daß die Frequenzkonstanz der Quarze der folgenden Überlagerer im Verhältnis der jeweils nachfolgenden Zwischenfrequenzen geringer ist.
  • Die mehrfache Überlagerung unter Verwendung einer ersten hohen Zwischenfrequenz und einer zweiten tieferen Zwischenfrequenz ist bei Überlagerungsempfängern an sich bekannt, und zwar sowohl mit stetiger Abstimmung des ersten und -mit fester Abstimmung des zweiten Überlagerers, als auch mit fester Abstimmung beider Überlagerer und Auswahl des gewünschten Empfangskanals aus -der letzten Zwischenfrequenz.
  • Um den Sinn der Erfindung verstehen zu können, wird zunächst ein Zahlenbeispiel für die bekannte Schaltung und anschließend ein- Zahlenbeispiel für die erfindungsgemäße Schaltung gebracht. Gegeben sei ein Empfangsfrequenzbereich von =o bis 2o MHz (3ö bis 5o m). Dieser Bereich umfaßt also ich MHz und sei in fünfhundert Kanäle von je 2o kHz Breite eingeteilt. Die nutzbare Breite eines jeden Kanals sei io kHz. Um die einzelnen Kanäle voneinander trennen zu können, also um genügend trennscharfe Schwingungskreise herstellen zu können, ist eine genügend niedrige Zwischenfrequenz, nämlich um etwa ioo kHz, erforderlich. Es ergibt sich dann z. B. ein Zwischenfrequenzbereich von ioo bis Zoo kHz. Da dieser Bereich ioo kHz groß ist und der Empfangsbereich =o MHz = =o ooo kHz umfäßt, also hundertmal größer ist, wären hundert Wellenbereiche mit je fünf Kanälen erforderlich. Zu diesen hundert Wellen-Bereichen gehören bei Anwendung der obenerwähnten Doppelausnutzung der Quarze fünfzig Quarze. Läßt man eine Frequenzschwankung des Oszillators von 2 kHz zu, so wäre eine bleibende Genauigkeit aller dieser Quarze von 2 kHz : ioooo kHz = 2.i0'4 erforderlich.
  • Die Vorteile der Erfindung ergeben sich dagegen aus folgendem Beispiel, zu dem die Abbildung gehört. Dort ist ein nach der Erfindung aufgebauter Überlägerungsempfänger schematisch dargestellt. DieVor-Selektion V dient in bekannter Weise dazu, die Spiegelfrequenzen von der Mischstufe M,, fernzuhalten. Mit Hilfe des ersten Überlagerers U1 wird die erste Zwischenfrequenz gebildet, die im Zwischenfrequenzteil Z, verstärkt und gesiebt wird. Dann folgt eine zweite Mischstufe M2 mit dem zweiten Überlagerer Ü2 und anschließend der zweite Zwischenfrequenzteil Z2. Schließlich folgt der Gleichrichter G und der Niederfrequenzteil N.
  • Der Empfangsbereich und die Zahl der Kanäle und deren Bandbreite seien dieselben wie im oben gegebenen Zahlenbeispiel. Die erste Zwischenfrequenz ist jedoch höher. Der Zwischenfrequenzbereich möge von i bis 2 MHz reichen und also i MHz umfassen. Da dieser Bereich zehnmal kleiner als der Empfangsbereich ist, ergeben- sich zehn Wellenbereiche mit j e fünfzig Kanälen. Diese Wellenbereiche sind an sich reit fünf Quarzen im Überlagerer Ü zu erfassen, jedoch werden in diesem Beispiel zweckmäßig sechs Quarze verwendet, damit die Zwischenfrequenz eine durch zehn teilbare Zähl ist. Die sechs Quarze haben folgende Frequenzen: i2, 13, =4, 17, 18, =g MHz. Durch Differenz- bzw. Summenbildung mit den Empfangsfrequenzen von =o bis 2o MHz ergibt sich also eine erste Zwischenfrequenz, die zwischen = und 2 MHz liegt. Die Abstimmschärfe in diesem ersten Zwischenfrequenzteil braucht nicht sehr groß zu sein, weil es dort nicht auf die Trennung der einzelnen Empfangskanäle ankommt, sondern nur auf die Unterdrückung derZwischenfrequenzspiegelwelle (spiegelbildlich zur Überlagererfrequenz Ü2 liegend) vor der nächsten Mischstufe M2.
  • Die zweite Zwischenfrequenz umfaßt, wie in dem ersten Beispiel die -einzige Zwischenfrequenz, einen Bereich von ioo bis zoo kHz. Um die zweite Zwischenfrequenz aus der ersten Zwischenfrequenz zu bilden, erhält der zweite Überlagerer Ü2 sechs wahlweise einschaltbare Quarze, nämlich mit den Frequenzen 1,2, =131 14 1,7, iß, 1,9 MHz. Die zweite Zwischenfrequenz dient zur Trennung der einzelnen Kanäle voneinander.
  • In diesem Beispiel werden also an Stelle von fünfzig Quarzen nur zwölf Quarze benötigt. Es tritt also eine multiplikative Wirkung der Zahl der Quarze auf, wenn man sie erfindungsgemäß auf. zwei oder mehr Überlagerer verteilt. Von den zwölf Quarzen brauchen nur sechs Quarze dieselbe hohe Frequenzgenauigkeit wie die erwähnten fünfzig Quarze zu haben. Bei den übrigen sechs Quarzen reicht eine zehnmal kleinere Genauigkeit aus, weil die zweite Zwischenfrequenz zehnmal kleiner als die erste Zwischenfrequenz ist.
  • Liegt der Empfangsbereich bei sehr hohen Frequenzen und ist er ferner relativ klein, so wird man den Empfangsbereich zweckmäßig mittels eines festabgestimmten stabilisierten Überlagerers zunächst in einen Frequenzbereich tieferer Frequenzen umwandeln und dann erst die Erfindung anwenden. Reicht der Empfangsbereich z. B. von 4o bis 50 MHz, so ,kann man ihn z. B. mittels einer Überlagererfrequenz von 3ö MHz zunächst in einen Bereich von z. B. =o bis 2o MHz umwandeln.
  • Die Erfindung eignet sich auch gut zur Yernbedienüng. Man kann nämlich sämtliche Abstimmungen durch Schalter vornehmen. Man kann dann auf der Fernbedienungsstelle z. B. eine von Fernsprechern her bekannte Nummernscheibe zum Wählen des zu empfangenden Senders vorsehen und zur Einschaltung der Abstimmkreise am Empfänger die aus der Fernsprechtechnik her bekannten Schrittschaltwerke verwenden.
  • Die Erfindung bringt bei der Anwendung in Sende-Empfangs-Geräten noch einen zusätzlichen Vorteil. Man kann nämlich die Teile des Empfängers, vor allem die Quarze, weitgehend auch im Sender verwenden. Zu diesem Zweck muß ein Schwingungskreis des letzten Zwischenfrequenzteiles mittels einer Rückkopplung zur Selbsterregung gebracht werden. Durch Mischung dieser erzeugten Frequenz mit der Frequenz des letzten Überlagerers wird dann eine der vorletzten Zwischenfrequenz gleiche Frequenz erzeugt, die wiederum mit der Frequenz des vorhergehenden Überlagerers gemischt wird usw., bis eine im Empfangsbereich liegende Sendefrequenz erzeugt ist. Diese Frequenz wird dann einer Leistungsstufe zugeführt und von dieser an die Sendeantenne abgegeben. Zur Mischung können die im Empfänger bereits vorhandenen Mischstufen verwendet werden, was auch von den übrigen Teilen gilt. Es braucht dann jeweils nur der Eingang und Ausgang miteinander vertauscht zu werden. Auch die Schwingungskreise können beim Senden ausgenutzt werden, um die bei der Mischung auftretende Spiegelfrequenz (Summen- oder Differenzfrequenz) zu unterdrücken. Beim Übergang vom Empfang zum Senden und umgekehrt, müssen dann jeweils die Röhren und Kreise umgeschaltet werden. An sich ist eine Doppelausnutzung von Teilen eines Sende-Empfangs-Gerätes bekannt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Überlagerungsempfänger mit einem Überlagerer, der stufenweise auf mehrere festabgestimmte, durch Quarze stabilisierte Frequenzen abstimmbar ist, und mit einem veränderlich abstimmbaren Zwischenfrequenzteil, dadurch gekennzeichnet, daß eine mehrfache Frequenzum-Setzung in der Weise angewendet wird, daß jeder folgende Überlagerer ebenfalls stufenweise auf mehrere festabgestimmte, durch Quarze stabilisierte Frequenzen abstimmbar ist und daß jeder folgende Zwischenfrequenzteil veränderlich auf eine niedrigere Zwischenfrequenz abstimmbar ist und daß die Frequenzkonstanz der Quarze der folgenden Überlagerer im Verhältnis der jeweils nachfolgenden Zwischenfrequenzen geringer ist. a. Überlagerungsempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenfrequenzteile stufenweise abstimmbar sind. 3. Sende-Empfangs-Gerät mit einem Überlagerungsempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe eines Schwingungskreises des letzten Zwischenfrequenzteiles eine Frequenz erzeugt wird und durch Mischung dieser Frequenz mit der Frequenz des letzten Überlagerers eine der vorletzten Zwischenfrequenz gleiche Frequenz erzeugt wird, die wiederum mit der Frequenz des vorhergehenden Überlagerers gemischt wird usw., bis eine im Empfangsbereich liegende Sendefrequenz erzeugt ist. q.. Sende-Empfangs-Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischröhren des Empfängers im Sender verwendet werden. 5. Sende-Empfangs-Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Mischung erzeugten unerwünschten Spiegelfrequenzen durch die im Empfänger bereits vorhandenen Zwischenfrequenzkreise, die auf den Sender umgeschaltet werden, unterdrückt werden.
DET2641D 1943-04-15 1943-04-15 UEberlagerungsempfaenger mit einem UEberlagerer, der stufenweise auf mehrere festabgestimmte, durch Quarze stabilisierte Frequenzen abstimmbar ist Expired DE879403C (de)

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DET2641D DE879403C (de) 1943-04-15 1943-04-15 UEberlagerungsempfaenger mit einem UEberlagerer, der stufenweise auf mehrere festabgestimmte, durch Quarze stabilisierte Frequenzen abstimmbar ist

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Publications (1)

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DE879403C true DE879403C (de) 1953-06-11

Family

ID=7544009

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DET2641D Expired DE879403C (de) 1943-04-15 1943-04-15 UEberlagerungsempfaenger mit einem UEberlagerer, der stufenweise auf mehrere festabgestimmte, durch Quarze stabilisierte Frequenzen abstimmbar ist

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DE (1) DE879403C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965788C (de) * 1946-09-26 1957-06-19 Fr Des Telecomm Soc Verfahren zum UEberlagerungsempfang mit stufenweiser Abstimmung auf Empfangsfrequenzen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965788C (de) * 1946-09-26 1957-06-19 Fr Des Telecomm Soc Verfahren zum UEberlagerungsempfang mit stufenweiser Abstimmung auf Empfangsfrequenzen

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