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DE877795C - Direkt schreibender Oszillograph - Google Patents

Direkt schreibender Oszillograph

Info

Publication number
DE877795C
DE877795C DEK1265A DEK0001265A DE877795C DE 877795 C DE877795 C DE 877795C DE K1265 A DEK1265 A DE K1265A DE K0001265 A DEK0001265 A DE K0001265A DE 877795 C DE877795 C DE 877795C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
writing
oscilloscope
direct writing
lever
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK1265A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Dr-Ing Kofes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK1265A priority Critical patent/DE877795C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE877795C publication Critical patent/DE877795C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

  • Die Konstruktion von direkt schreibenden Oszillographen stößt auf große Schwierigkeiten, besonders dann, wenn höhere Frequenzen aufgezeichnet werden sollen. Die Beschleunigungen der Massen des Schreibhebels erfordern große Leistungen. Die dazu nötige sehr hohe Verstärkung bereitet besonders bei der Aufnahme physiologischer Spannungen (Eléktroencephalographie) außerordentlich große Schwierigkeiten.
  • Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Kraft zur Bewegung einer dauernd umlaufenden Achse zu entnehmen und den Schreibhebel durch die zu registrierenden Spannungen mit dieser Achse zu kuppeln, so daß er proportional dieser Spannungen mitgenommen wird.
  • Die praktische Durchführung des Erfindungsgedankens kann unter Ausnutzung des Johnson-Rahbeck-Effekts geschehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Systems ist in Abb. I skizziert. Die umlaufende Achse I trägt einen halbleitenden Zylinder 2. Dieser Halbleiter ist von einem Metallzylinder 3 umgeben, der einen Schreibarm 4 trägt und beispielsweise von zwei Federn 5 und 6 in die Nullage gebracht wird. Die Nullstellung kann jedoch auch auf. irgendeine andere Weise erreicht werden, beispielsweise durch eine Spiralfeder od. dgl. Der Schreibhebel 4 zeichnet die Kurve beispielsweise mit Silberstift oder Graphit auf dem Papierband 7 auf. Die aufzuzeichnende Spannung wird zwischen der Achse 1 und dem mit dem Schreibhebel verbundenen Zylinder 3 angelegt. Durch den Johnson-Rahbeck-Effekt findet je nach der angelegten Spannung eine Kupplung zwischen I und 3 statt, so daß eine der Spannung proportionale Kurve geschrieben wird.
  • Die Registrierung findet dabei fast leistungslos statt, da die Arbeit für die Bewegung durch den Motor aufgebracht wird, während die angelegte Spannung nur die Kupplung besorgt.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsart der Erfindung wird die Kupplung nicht durch den Johnson-Rahbeck-Effekt, sondern magnetisch vorgenommen. Eine solche Ausführungsform der Erfindung ist in Abb. 2 skizziert. Die Bezeichnungen entsprechen denen der Abb. I, nur tritt hier an die Stelle des Halbleiters 2 die Magnetwicklung 2a.
  • Bezüglich der Wirkungsweise gilt sinngemäß das Obige.
  • Um eine Gleichrichtung der aufzuzeichnenden Kurven zu vermeiden, die dadurch entstehen würde, daß die Mitnahme des Schreibhebels immer nur in einer Richtung erfolgt, muß die angelegte Spannung. eine pulsierende Gleichspannung sein. Bei der magnetisch arbeitenden Vorrichtung kann statt der Gleichstromkomponente auch ein zusätzliches permanentes Magnetfeld angebracht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Direkt schreibender Oszillograph, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibhebel durch die zu registrierende elektrische Spannung mit einer dauernd umlaufenden Achse gekuppelt und von dieser proportional der Spannung mitgenommen wird.
  2. 2. Direkt schreibender Oszillograph nach Anspruch'I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des Schreibhebels mit der umlaufenden Achse durch den Johnson-Rahbeck-Effekt erfolgt.
  3. 3. Direkt schreibender Oszillograph nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des Schreibhebels mit der umlaufenden Achse magnetisch erfolgt.
DEK1265A 1950-01-06 1950-01-06 Direkt schreibender Oszillograph Expired DE877795C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK1265A DE877795C (de) 1950-01-06 1950-01-06 Direkt schreibender Oszillograph

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK1265A DE877795C (de) 1950-01-06 1950-01-06 Direkt schreibender Oszillograph

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE877795C true DE877795C (de) 1953-05-26

Family

ID=7208831

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK1265A Expired DE877795C (de) 1950-01-06 1950-01-06 Direkt schreibender Oszillograph

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE877795C (de)

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