DE198439C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/36—Induction meters, e.g. Ferraris meters
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- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 198439 KLASSE 21 e. GRUPPE
Meßgerät nach Ferrärisschem Prinzip. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1907 ab.
Bei der Konstruktion von Ferraris-Meßgeräten wurde vielfach der Eisenkern
des Nebenschlußmagneten mit seitlich umgreifenden Schenkeln e versehen, die den
magnetischen Kreis bis auf eine schmale Luftspalte schlossen und also einen magnetischen
Nebenschluß bildeten. Man erzielte dadurch von vornherein eine große Phasenverschiebung
des Nebenschlußfeldes gegen
ίο das Hauptfeld.
Eine solche Anordnung zeigt z. B. Fig. i. Wegen verschiedener Nachteile, die das
nahe Heranbringen dieses magnetischen Nebenschlusses an die drehende Scheibe und die
Kerne der Hauptstrommagnete mit sich brachte, hat man wiederholt die zur motorischen
Wirkung bestimmten Kraftlinien, wie in Fig. 2 ersichtlich, durch einen oder mehrere
vorstehende Teile (a) des Magnetkerns von dem motorisch unwirksamen getrennt und
gegen die Ankerscheibe geleitet.
Es ist jedoch bedeutend zweckmäßiger, einen Nebenschlußmagneten zu verwenden,
bei dem das Fernhalten des magnetischen Nebenschlusses von der Ankerscheibe und
dem Hauptstrommagneten nicht durch X7Orsprünge
für das motorisch wirksame Nebenschlußfeld erzielt wird, sondern die Trennung des motorisch wirksamen Feldes vom motorisch
unwirksamen durch einen besonderen oder mehrere zwischen den Eisenkern des Nebenschlußmagneten
und die Ankerscheibe eingebrachte paramagnetische Körper s herbeizuführen.
Eine solche Anordnung mit einem solchen eingesetzten Körper zeigt beispielsweise Fig. 3.
Die Vorteile dieser Anordnung sind folgende:
1. Durch seitliches Verschieben dieses Einsatzstückes
in der Bewegunsgrichtung der Scheibe kann dieser ein zusätzliches Drehmoment
zur Kompensierung der Reibung gegeben werden, so daß eine weitere Anlaufvorrichtung
erspart wird.
2. Man wird einen etwa1* zur Verwendung kommenden Kurzschlußring mit Vorteil auf
diesem'verschiebbaren Einsatzstück anbringen und nicht auf dem Magneteisen des Nebenschlußmagneten,
da in ersterem Falle durch den Kurzschlußring nur die motorisch wirkenden Kraftlinien, auf deren Verschiebung es
allein ankommt, in der Phase zurückgehalten werden, während bei Aufsetzen des Ringes
auf dem Magneteisen die in der Anzahl erheblich größeren, nicht motorisch wirksamen -55
Kraftlinien oder auch sämtliche erzeugte Kraftlinien in Phase verschoben würden.
Da das Zurückhalten eines Magnetfeldes in der Phase Energie benötigt, ist damit die
Möglichkeit geringen Eigenverbrauchs des Zählers gegeben.
Eine Art der Anbringung eines solchen Kurzschlußringes ist ebenfalls durch das in
Fig. 3 skizzierte Beispiel erkenntlich.
Dabei dient der Kurzschlußring gleichzeitig zur Befestigung des Einsatzstückes an der
Grundplatte des Zählers und zum Zusammenhalten der Lamellen, aus welchen dieses aus
bekannten Ursachen hergestellt wird.
3. Die Anbringung des Kurzschlußringes auf dem verschiebbaren Eisenstück hat den weiteren
Vorteil, daß bei Einstellung des Zählers
Claims (3)
- auf eine bestimmte Periodenzahl der Austausch des Kurzschlußringes auf einfachste Weise durch Einsetzen eines neuen Eisenstückes mit anders dimensioniertem Drosselungsring erfolgen kann, ohne daß an dem Zähler irgendeine Verbindung gelöst werden braucht.Pate NT-A ν Sprüche:i. Meßgerät nach Ferraris schem Prinzip, bei welchem der Kern des Nebenschlußstators mit seitlich umgreifenden Schenkeln versehen ist, die den magnetischen Kreis bis auf schmale Luftspalten schließen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung des motorisch wirksamen Feldes vom motorisch unwirksamen durch einen besonderen, zwischen Magneteisenkern und Ankerscheibe angeordneten Körper aus paramagnetischem Material erreicht wird.
- 2. ■ Meßgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück seitlich verschiebbar angeordnet ist zum Zwecke der Verbesserung der Zählereichkurve bei kleiner Belastung und des Anlaufs.
- 3. Meßgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Zwecke der Erzielung einer großen Phasenverschiebung dienende Kurzschlußring auf dem Einsatzstück angebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198439C true DE198439C (de) |
Family
ID=461236
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198439D Active DE198439C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198439C (de) |
-
0
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