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DE877712C - Schutz von Schiffen gegen die Einwirkung von Explosivstoffen - Google Patents

Schutz von Schiffen gegen die Einwirkung von Explosivstoffen

Info

Publication number
DE877712C
DE877712C DER6056A DER0006056A DE877712C DE 877712 C DE877712 C DE 877712C DE R6056 A DER6056 A DE R6056A DE R0006056 A DER0006056 A DE R0006056A DE 877712 C DE877712 C DE 877712C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protection
jacket
effects
explosives
ships against
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER6056A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dr-Ing Dr Raab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER6056A priority Critical patent/DE877712C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE877712C publication Critical patent/DE877712C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G9/00Other offensive or defensive arrangements on vessels against submarines, torpedoes, or mines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B3/00Hulls characterised by their structure or component parts
    • B63B3/10Armoured hulls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B2231/00Material used for some parts or elements, or for particular purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Schutz von Schiffen gegen die Einwirkung von Explosivstoffen Der Krieg 1914 bis igi8 und in verstärktem Maße der Krieg i9,39 bis 1945 -haben eine Vervollkommnung der Unterseeboote als Torpedoträger und der Unterwassersprengkörper gezeitigt, die sich für den Nachschub über See verhängnisvoll auswirkte.
  • Wenn auch die Zusammenfassung der Transporteinheiten in Geleitzügen und deren Sicherung durch Kriegsfahrzeuge, Flugzeuge und eigene Bestückung sowie dieVervollkommnung der Ortungsgeräte (Radar) die Gefahr verminderten, waren große Verluste nicht auszuschließen.
  • Die nachstehende Erfindung versucht, das Sicherungsproblem von einer anderen Seite anzufassen und geht von dem Gedanken aus, den Transportkörper selbst gegen die Einwirkung des Explosivstoffes durch Ummantelung unter der Wasserlinie zu schützen. An solche Ummantelung sind folgende Anforderungen zu stellen: i. Der Mantel muß stark genug sein, um den Explosivkörper in genügender Entfernung von der eigentlichen Schiffswand zur Detonation zu bringen und den Explosionsdruck auf eine möglichst große Fläche zu verteilen.
  • Der Mantelstoff als solcher darf die Ladefähigkeit des Schiffes nicht wesentlich verringern und soll die waagerechte Schwimmlage des Schiffes bei einer teilweisen Mantelzerstörung möglichst wenig beeinflussen. Der Stoff muß demnach ein Raumgewicht haben, das vom spezifischen Gewicht des Seewassers möglichst wenig verschieden ist.
  • 3. Der Körper muß durch die Explosion möglichst geringe Beschädigung erhalten und leicht auszubessern sein. Er muß also große Zähigkeit und Druckfestigkeit aufweisen und unter Umständen geeignet sein, durch eingebettete zusätzliche Konstruktionselemente, z. B:. Metalleinlagen, den Explosionsdruck auf eine große Fläche zu verteilen und auf ein ungefährliches Maß herabzudrücken.
  • Diese Bedingungen werden durch die Erfindung erfüllt. Das Verfahren ist folgendes: Auf den Schiffsrumpf wird ein Mantel aus druckfest gemachten porösen Stoffen, z. B. mit Bitumen, Teerpech, Kunstharz oder ähnlichen getränkten Leichtstoffkörnern aus Bimskies, Hochofenschäumschlacke, Kunstbims, Kieselgör od. ä., aufgespritzt, bis die gewünschte Mantelstärke erreicht ist.
  • Derartige Massen lassen sich in warmem Zustand, Kunstharzmassen auch in kaltem Zustand, spritzen und besitzen bei einem Raumgewicht von i,i bis 1,2 t/cbm eine Druckfestigkeit von 25o bis 35o kg/qcm. Diese Druckfestigkeit liegt in der Größenordnung von gutem Beton. Die Natur der Stoffe gestattet das Einbringen von Metalleinlagen, deren Anordnung so getroffen werden kann, daß der Mantel, ähnlich einem Verbundkörper aus Stahlbeton wirkend, den Explosionsdruck auf eine große Fläche verteilt und auf ein für die Schiffswand ungefährliches Maß abmindert.
  • Es ist ohne weiteres denkbar, wie auch im Stahlbeton üblich, in der Gegend der Nullinie des Mantelquerschnitts in dem Mantel Hohlräume auszusparen, die über die ganze Mantellänge miteinander verbunden sind.
  • Eine Explosion wird nur geringe Schäden anrichten können, da die Stoffe so zäh und elastisch sind, daß z. B. eine aus ib m Entfernung auf eine 5 cm starke Platte abgefeuerte Pistolenkugel nur 1,5 cm in diese eindringen konnte, ohne die Platte im übrigen zu beschädigen. Sollte jedoch bei einer Explosion die äußere Schale des Mantels bis zu den obenerwähnten Hohlräumen, bei Anordnung von solchen, aufgerissen werden, so verpufft der Explosionsdruck wirkungslos in :das dort vorhandene Luftkissen. Im allgemeinen wird eine Explosion jedoch nur geringe Schäden anrichten können. Da der Mantel wasserdicht ist, also eine Trocknung im Falle einer Reparatur nur an den Rändern der Zerstörungsstelle vorzunehmen ist, ist die Wiederherstellung des Mantels durch Aufspritzen neuen Materials schnell durchzuführen.
  • Der Spritzvorgang ergibt ein dichtes Material von großer Festigkeit und gestattet es, eine vollkommene Stromlinienform herzustellen Bei geeigneter Kornwahl für die oberste Schicht ist eine glatte Außenwand gewährleistet. Bei geeigneter Auswahl der Tränkmittel für die verwendeten Massen kann eine Bewachsung durch Muscheln sicher verhindert werden.
  • Bei der Auswahl der Tränkmittel muß ein hocherweichendes Material zur Verwendung kommen, da der Erhärtungsvorgang der aufgespritzten Masse schnell vonstatten gehen muß, damit eine Schalung erspart werden kann.
  • Derartige Mäntel ersparen durch ihre Anwendung teure Panzerungen. Auch jeder andere Raum, z. B. ein Bunker, kann vor der Zerstörung durch Beschuß gesichert werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutz von Schiffen gegen die Einwirkung von Explosivstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer schaumigen oder porösen Masse aus Leichtstoffkörnern, wie Bimskies, Hochofenschaumschlacke, Kunstbilns, Kieselgur od. ä., besteht, die durch eine Tränkung mit Bitumen, Teerpech, Kunstharz od.dgl. druckfest gemacht wird und auf die Außenhaut des Schiffes als Mantel aufspritzbar ist.
  2. 2. Schutz nach Anspruch i, dadurch Bekennzeichnet, daß in die Ummantelung Metalleinlagen eingebracht werden.
DER6056A 1951-05-31 1951-05-31 Schutz von Schiffen gegen die Einwirkung von Explosivstoffen Expired DE877712C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE877712C true DE877712C (de) 1953-05-26

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DER6056A Expired DE877712C (de) 1951-05-31 1951-05-31 Schutz von Schiffen gegen die Einwirkung von Explosivstoffen

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