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DE877678C - Raumbildbetrachter - Google Patents

Raumbildbetrachter

Info

Publication number
DE877678C
DE877678C DEK9899A DEK0009899A DE877678C DE 877678 C DE877678 C DE 877678C DE K9899 A DEK9899 A DE K9899A DE K0009899 A DEK0009899 A DE K0009899A DE 877678 C DE877678 C DE 877678C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
glasses
image viewer
viewer
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK9899A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr-Ing Kroener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK9899A priority Critical patent/DE877678C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE877678C publication Critical patent/DE877678C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B30/00Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images
    • G02B30/20Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes
    • G02B30/34Stereoscopes providing a stereoscopic pair of separated images corresponding to parallactically displaced views of the same object, e.g. 3D slide viewers
    • G02B30/37Collapsible stereoscopes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)

Description

  • Raumbildbetrachter Raumbil@dbetrachter dienen dazu, .die mit einer zweilinsigen Stereokamera aufgenommenen beiden Flachbilder mit Hilfe zweier Linsensysteme dem Beschauer plastisch zu vermitteln. Infolge seiner Tiefenwirkung und naturgetreuen Wiedergabe hat das Raumbild, in einigen Zweigen der Wissenschaft und Technik bereits große Bedeutung erlangt. Es fehlt aber immer noch eine entsprechende Verbreitung in weiteren Volksschichten, was vor allem darauf zurückzuführen ist, daß die Hilfsmittel zur Betrachtung, also die Raumbildbetrachter, zu kostspielig oder zu umständlich sind. Bekannt sind Raumbildbetrachter, die scherenförmig zusammengelegt werden können, wobei. Brille und Bildhalter sich so aneinarnderlegen, daß das Gerät bei Nichtgebrauch möglichst -,veni.g Platz einnimmt.
  • Bekannt sind ferner sogenannte Taschenstereoskope, bei welchen die Brille und der Bildträger zu einem flachen, plattenförmigen Körper zusammengeklappt werden können, wobei die einzelnen Teile vorzugsweise durch dünne Holzplatten gebildet «=erden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Raumbildbetrachter ähnlicher Art, der in der Herstellung billig ist und sich auf kleinsten Raum zusammenlegen läßt, dabei aber sehr stabil ist, so daß er insbesondere auch zur Benutzung in Schulen und für ähnliche Zwecke geeignet ist.
  • Erfindungsgemäß besteht dieser Raumbildbetrachter im wesentlichen aus flachen, gestanzten Teilen aus Pappe, Preßspan oder ähnlichen Materialien, die miteinander verklebt und durch Falze verbunden und so ausgeschnitten sind, daß die Brille in den Rahmen hineingeklappt und dadurch das ganze Gerät zu einem flachen, plattenförmigen Körper von rechteckiger Grundform zusammen- gelegt werden kann. --Im einzelnen wird die Brille durch mit zwei Löchern versehene Stanzteile gebildet, wobei derDurchmesser derLöcher im Mittelteil der aufeinandergeklebten Stanzteile gleich dem Linsendurchmesser, der Lochdurchmesser der den Mittelteil auf beiden Seiten umgebenden äußeren Stanzteile dagegen etwas kleiner als der Linsendurchmesser und die Dicke der Stanzteile so gewählt ist, daß .die Gesamtstärke aller Teile zusammen etwas größer ist als die größte Stärke der Linse; dabei ist das Dickenverhältnis zwischen dem Mittelteil und den Außenteilen so gewählt, daß die Innenkanten der Lochränder der äußeren Teile die Linse berühren und dadurch festhalten. Ein weiteres Merkmal des neuen Raumbildbetrachters besteht darin, daß der gleichfalls aus Stanzteilen zusammengesetzte Rahmen eine der Brille angepaßte Aussparung besitzt, in welche die Brille bei Nichtgebrauchganz oder nahezu vollständig eingeklappt werden kann.
  • Als Bildhalter dient ein Schieber aus dünnem Material, vorzugsweise Metall, der .im Rahmen verschiebbar ist und auf seiner Außenseite eine aus zwei Falzen bestehende Klemmvorrichtung zum Halten der Bilder und ferner ein Griffloch und eine dem Rahmenteil angepaßte halbkreisförmige Aussparung für das Nasenbeinbesitzt.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Raumbildbetrachters nach der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Form dargestellt.
  • Fig. i .ist ein Schnitt durch eine der optischen Achsen .des Gerätes in Gebrauchsstellung, Fig. a eine Draufsicht zu Fig. i, Fi:g. 3 eine Vorderansicht zu Fig. i, Fig. ¢ eine Stirnansicht des zusammengeklappten Gerätes, Fsg. 5 ein Querschnitt nach der Linie V-V in Fig. q..
  • Die Brille besteht aus den beiden äußeren Stanzteilen a -aus Preßspan od. dgl. und einem Mittelteil b aus gleichem Stoff, welcher die beiden Linsen c trägt, die durch die :beiden äußeren Teile gefaßt werden. Die Gesamtdicke der Brille, also der Teile a -l- b -I- a .ist etwas größer als die Stärke ,der Linse, damit beim Auflegen des Betrachters ein Aufsetzen der Gläser auf die Unterlage vermieden wird. Das Verhältnis -der Stärken der- Teile a und b isf so gewählt, @daß die inneren Lochränder der Teile a auf den Linsenrändern aufsitzen und diese dadurch festspannen.
  • Durch zwei Falze d aus Leinwand oder ähnlichen Stoffen .ist die Brille mit -dem Rahmen verbunden, der aus den Stanzteilen e, f, g und lt zusammengesetzt ist, die gleichfalls aus Preßspan od. dgl. bestehen. Infolge der gelenkigen Verbindung kann die Brille in eine -durch die Formgebung :des Teils e gebildete Aussparung eingeklappt werden.
  • Die Teile f und la des Rahmens sind rechteckige Plättchen von etwas größerer Länge als jene der Brille; der Zwischenboden g besteht dagegen aus zwei Teilen; zwischen :denen ein in der optischen Achse liegender Schlitz frei bleibt, der zur Aufnahme und Führung des Schiebers i dient. An diesein Schieber ist der - aus zwei Kröpfüngen - bestehende Bildhalter h angebogen, in welchen das Stereobild eingesteckt werden kann. j ist eine Spannlasche, die am Betrachterrahmen und an der Brille befestigt ,ist, damit die senkrechte Lage der letzteren gegenüber dem Rahmen beim Aufklappen festgelegt wird. Durch mehr oder weniger weites Herausschieben des Schiebers i kann das Bild je nach der Augenbeschaffenheit des Betrachters scharf eingestellt werden.
  • Zur Bewegung .des Schiebers dient das Griffloch o, zum Festhalten des Rahmens beim Betrachten eines Bildes ein Griffloch p. Die Durchmesser der beiden Löcher sind so gewählt, daß der Schieber durch- Durchstecken des linken Daumens bewegt und der Rahmen durch Durchstecken des rechten Zeigefingers gehalten werden kann. Auf der dem Betrachter zugekehrten Seite besitzen Schieber und Rahmen eine halbkreisförmige. Aussparung m bzw. m', die bei eingeschobenem Schieber zusammenfallen. Diese Aussparungen dienen zur Aufnahme des Nasenbeines des Betrachters beim Ansetzen der Brille an das Auge. Die Brille selbst besitzt zu gleichem Zweck eine Einbuchtung q. Aus Fig. q. und 5 ist ersichtlich, daß der ganze Betrachter bei Nichtgebrauch in sehr einfacher und raumsparender Weise zusammengeklappt werden kann, wobei .seine Stärke nur um ein geringes Maß größer .ist als die Brillenstärke. Der Betrachter weist auf allen Seiten ebene Begrenzungen auf und kann deshalb bequem in einer Kassette untergebracht oder einfach in der Tasche getragen werden.
  • Die Herstellung der Stanzteile aus Pappe, Hartpappe oder Preßspan kann auf den üblichen Bearbeitungsmaschinen- erfolgen und gestaltet sich. dadurch sehr billig. Bei Verwendung von Edelpreßspan in Verbindung mit Kautschukklebestreifen besitzt der Betrachter eine praktisch unbegrenzte Haltbarkeit, .ist also auch in dieserRicbtung metallischen Geräten durchaus gleichwertig. Sein Gewicht ist um etwa 6o °/o geringer als jenes der bekannten Metallgeräte. Der Preis beträgt nur etwa die Hälfte.
  • Zur Benutzung des Betrachters wird die Brille aus der eingeklappten Stellung an der Lasche j in die senkrechte Lage gezogen, bis die Lasche angespannt ist, oder sie wird von unten mit dem Finger durch :das Griffloch p angehoben. Dann steckt man von oben den rechten Zeigefinger durch das Griffloch p und hält den Betrachter bequem mit Daumen, Zeige-- undMittelfinger oder rechten Hand fest, wobei zugleich .die Brille in der senkrechten Lage gehalten wird. Dann wird der Schieber i um etwa i cm herausgezogen und nach Einsetzen des Bildes in ,den Falz k mit dem linken Daumen mit Hilfe des Griffloches o in Scharfeinstellung gebracht. Durch eine Markierung am Schieber kann der Betrachtende die Einstellung erleichtern.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zu einem flachen, plattenförmigen Körper zusammenklappbarer Raumbildbetrachter, dadurch gekennzeichnet, .daß die Brille aus aufeinandergeklebten und mit je zwei Löchern versehernen Stanzteilen (a, b) aus Pappe, Preßspan in Brillenform besteht, wobei der Durchmesser der Löcher im Mittelteil (b) dem Durchmesser der Linsen (c) gleichkommt, der Lochdurchmesser an den beiden äußeren Teilen (a) dagegen etwas kleiner und die Dicke der Stanzteile (a, b) so gewählt ist, daß die Gesamtstärke der miteinander verklebten Teile etwas größer ist als jene der Linse, wobei ferner das Verhältnis ,der Dicken des Mittelteils (b) und der Außenteile (a) so gewählt ist, daß die inneren Kanten der Lochränder der beiden äußeren Teile die Linse an ihrem Rande berühren und festhalten.
  2. 2. Raumbildbetrachter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet"daß,derBetrachterrahmen gleichfalls aus gestanzten Teilen (e, f, g, la) zu- sammengesetzt und die an ihm angelenkxe Brille in eine ihrer Form angepaßte Aussparung dieses Rahmens in an sich bekannter Weise einklappbar ist.
  3. 3. Raumbildbetrachter nach denAnsprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildhalter aus einem Schieber (i) beispielsweise aus Blech besteht, der auf seiner äußeren Seite eine aus zwei Falzen bestehende Klemmvorrichtung (k) zum Einstecken des Bildes und neben der Klemmvorrichtung ein in der Mittelachse befindliches Griffloch (o) und am gegenüberliegenden Ende eine halbkreisförmige Aussparung (m) besitzt. .
  4. 4. Raumbildbetrachter nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen einen Schlitz zur Aufnahme des Schiebers l und ein Griffloch (p) zum Festhalten des Betrachters aufweist.
  5. 5. Raumbildbetrachter nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz für den Schieber (i) dadurch gebildet wird, daß eine Mittellage (g) des Rahmens aus zwei durch eine entsprechend breite Fuge getrennten Stanzteilen besteht. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschriften lNTr. 24404 vom Jahre igo6, 266869.
DEK9899A 1951-05-08 1951-05-08 Raumbildbetrachter Expired DE877678C (de)

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DEK9899A DE877678C (de) 1951-05-08 1951-05-08 Raumbildbetrachter

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DEK9899A DE877678C (de) 1951-05-08 1951-05-08 Raumbildbetrachter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE877678C true DE877678C (de) 1953-05-26

Family

ID=7212640

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK9899A Expired DE877678C (de) 1951-05-08 1951-05-08 Raumbildbetrachter

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DE (1) DE877678C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5940210A (en) * 1995-05-12 1999-08-17 Kassawat; Samer Collapsible stereoscopic viewer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB190624404A (en) * 1906-11-01 1907-04-11 John Stott An Improved Folding Stereoscope
GB266869A (en) * 1926-10-19 1927-03-10 Herbert Henry Berry Improvements in or relating to portable stereoscopes

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