DE604835C - Ausloesevorrichtung fuer photographische Verschluesse - Google Patents
Ausloesevorrichtung fuer photographische VerschluesseInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/58—Means for varying duration of "open" period of shutter
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. OKTOBER 1934
29. OKTOBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 604835 KLASSE 57a GRUPPE 32 os
I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges. in Frankfurt a. M.*)
Auslösevorrichtung für photographische Verschlüsse
Patentiert im Deutschen Reiche vom i. Oktober 1932 ab
Es ist eine bekannte Tatsache, daß Aufnahmen
aus freier Hand mittels Drahtauslösers! leichter und ruhiger ausgeführt werden können
als Aufnahmen ohne Verwendung· eines Drahtauslösers. Dies kommt daher, weil beim
Herabdrücken des Verschlußauslösehebels die Kamera mehr oder weniger mitbewegt wird
und die Aufnahmen leicht verwackelt werden. In erhöhtem Maße tritt dies in Erscheinung,
wenn die Auslösebewegung des Verschlusses abwechselnd in zwei Richtungen erfolgen muß. Bei den meisten Kastenkameras
sind solche Verschlüsse vorgesehen, die beim Hin- und Rückgang der Verschlußscheibe
eine Belichtung hervorrufen. Die Anbringung eines Drahtauslösers an derartigen Kameras war bisher aus dem Grunde
nicht möglich, weil das Kabel des Auslösers den Auslösehebel entweder nur in einer Rich-
ao tung mitnahm oder eine Doppelbelichtung
beim Hin- und Rückgang stattfand.
Es sind auch schon in die Kamera eingebaute Umsteuervorrichtungen bekannt, die
gestatten, die pendelnde Versehlußscheibe durch einen an der Kamera befestigten
pneumatischen Auslöser zu betätigen. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, ein
Zusatzgerät zur Kamera zu schaffen, das die Betätigung eines in zwei Richtungen wirksamen
Auslösehebels in der Weise 'ermöglicht, daß beim erstmaligen Herabdrücken leines
nachträglich ansetzbaren handelsüblichen Drahtauslösers der Auslösehebel in der einen
und bei der zweiten Betätigung in der anderen Richtung mitgenommen wird. Zur VerwirklicTuung
dieses Erfindungsgedankeins wird eine an sich bekannte Umsteuervorrichtung,
die einerseits mit dem Fingefhebel, anderseits mit dem Drahtauslöser in Vierbindung
steht, abnehmbar an der Kamera befestigt.
Einzelheiten der Bauart sind aus der folgenden ausführlichen Beschreibung zu entnehmen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsf orm des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar zeigen .
Abb. ι eine Kastenkamera mit der neuen Auslösevorrichtung von der Seite gesehen,
Abb. 2 dieselbe Ansicht nach Abnahme der Auslö s evorrichtung,
Abb. 3 eine Einzelansicht der zwischen Drahtauslöser und Auslösehebel befindlichen
Umechaltvorrichtung nach Abnahme des Dekkels in der «nieren Bereitsehaftsstellung,
Abb. 4 dieselbe Ansicht wie Abb. 3 nach dem Herabdrücken des Auslösekabels,
Abb. 5 dieselbe Ansicht wie Abb. 4 in der oberen Bereitschaftsstellung, d. h. nach Freigabe
des Drahtauslöseknopfes,
Abb. 6 eine Rückansicht der an die Kamera anfügbaren Auslösevorrichtung.
An der Seitenwand 1 der Kastenkamera ist ein Plättchen 2 mit Bajonettlappen 3 befestigt.
Mittels dieser Lappen 3 kann leine Auslösevorrichtung 4, die 'entsprechende ba-
*) Von dem Patentsucker sind als die Erfinder angegeben worden;
Leo Goldhammer in München und Paid Frost in München-Neuharlaching.
Claims (7)
- jonettartige Schlitze 5 aufweist, befestigt werden. Auf der oberen Seite der Auslösevorrichtung 4 ist ein Gerwindestutzen 6 angebracht, in den der Nippel 7 des Drahtauslösers 8 eingeschraubt wird. Der Betätigungsknopf des Drahtauslösers ist mit 9 bezeichnet und wird durch federnde Lappen 10, die am Deckel 4« der Auslösevorrichtung vorgesehen sind, gehalten. Im Innern der Auslösevor;-richtung 4 befindet sich 'eine Mitnehmergabel 11, die den Auslösehebel 12 umgreift und um den Bolzen 13 schwenkbar ist. An der oberen Seite der Mitnehmergabel befinden sich zwei Steuerkurven 14 und 14«*, an denen der Stift 15, der am unteren Ende der Steuerleiste 16 angebracht ist, entlang gleitet. Die Steuerleiste 16 ist mit dem Schieber 17 im Punkt 18 gelenkig verbunden und wird durch eine Feder 19 ständig in die in Abb. 3 'und 5 gezeigte Stellung gezogen, so daß der Schieber 17 ständig an dem freien Ende der Drahtauslöserseele anliegt. Der Schieber 17 wird im unteren Teil durch einen Stift 17", im oberen Teil durch den Zylinder 6a geführt. Beim Herabdrücken des Auslöseknopfes 9 wird die Seele des Drahtauslösers den Schieber in die in Abb. 4 gezeigte Stellung herabdrücken. Dabei gleitet der Stift 15 an der Kurve 14 entlang und bringt die Mitnehmergabel 11 in die in Abb. 4 gezeigte obere Stellung. Bei der Freigabe des Auslöseknopfes 9 eilt die Auslöserseele, der Schieber 17 und die Steuerleiste 16 wieder in die obere Totlage zurück (vgl. Abb. 5). Der Steuerstift 15 gleitet dabei über die Schulter 20 der Mitnehmergabel hinweg und nimmt bei der nächstfolgenden Betätigung des Drahtauslösers die Mitnehmergabel in der entgegengesetzten Richtung, d. h. nach unten (vgl. Pfeilrichtung Abb. 5), mit.PATENTA]SfSPRUCHE :i. Auslösevorrichtung für photographische Verschlüsse mit einer abwechselnd in entgegengesetzter Richtung schwingenden Verschlußscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Umsteuervorrichtung abnehmbar an der Kamera befestigt ist und einerseits mit dem Fingerhebel, 'anderseits mit dem Drahtauslöser in Verbindung steht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuervorrichtung aus einer mit an sich bekannten Führungskurven (14 und 14°) versehenen Mitnehmergabel (11) besteht, die den AÜslösehebel (12) sowohl in der leinen als auch in der anderen Richtung mitnimmt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmergabel (11) durch-eine mit einem Schieber (17) gelenkig verbundene Steuerleiste (16), deren Stift (15) abwechselnd an einer der beiden Führungskurven (14 und 14a) entlang gleitet, gesteuert wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerleiste (16) durch eine eigene Feder (19) in die Ausgangslage zurückgeführt wird und auf diese Weise die Drahtauslöserfeder in ihrer Rückbewegung unterstützt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtauslöser mit der Auslösevorrichtung (4) verschraubt ist und das freie Ende der Drahtseele ständig mit dem Schieber (17) durch dessen Rückholfeder (19) in Berührung gehalten wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung (4) durch einen Bajonettverschluß (3, 5) leicht abnehmbar mit der Kamera verbunden ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Haltelappen (10), die den A'uslöseknopf (9) festhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI45429D DE604835C (de) | 1932-10-01 | 1932-10-01 | Ausloesevorrichtung fuer photographische Verschluesse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI45429D DE604835C (de) | 1932-10-01 | 1932-10-01 | Ausloesevorrichtung fuer photographische Verschluesse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE604835C true DE604835C (de) | 1934-10-29 |
Family
ID=7191528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI45429D Expired DE604835C (de) | 1932-10-01 | 1932-10-01 | Ausloesevorrichtung fuer photographische Verschluesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE604835C (de) |
-
1932
- 1932-10-01 DE DEI45429D patent/DE604835C/de not_active Expired
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