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DE877577C - Vorrichtung zur Laengsdichtung zwischen den in der Hoehe gegeneinander verstellbarenWehrkoerpern bei Wasserstauanlagen - Google Patents

Vorrichtung zur Laengsdichtung zwischen den in der Hoehe gegeneinander verstellbarenWehrkoerpern bei Wasserstauanlagen

Info

Publication number
DE877577C
DE877577C DED3949D DED0003949D DE877577C DE 877577 C DE877577 C DE 877577C DE D3949 D DED3949 D DE D3949D DE D0003949 D DED0003949 D DE D0003949D DE 877577 C DE877577 C DE 877577C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weir
pressure
water
sealing
sealing strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED3949D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Schulte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dortmunder Union Brueckenbau AG
Original Assignee
Dortmunder Union Brueckenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dortmunder Union Brueckenbau AG filed Critical Dortmunder Union Brueckenbau AG
Priority to DED3949D priority Critical patent/DE877577C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE877577C publication Critical patent/DE877577C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/54Sealings for gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Längsdichtung zwischen den in der Höhe gegeneinander verstellbaren Wehrkörpern bei Wasserstauanlagen Für die Längsdichtung zwischen den Stauwänden mehrteiliger Schütze oder auch zwischen den Stauwänden ablenkbarer anderer Wehrkörper und dem feststehenden Bauwerk wird heute hauptsächlich der Druck des oberhalb der Dichtungslinie gestauten Wassers benutzt. Mit diesen Dichtungen wird zwar eine sehr gute Dichtigkeit erreicht, sie haben aber den Nachteil, daß alle im Betriebe der Anlage erforderlichen Bewegungen der Schütze oder Wehrkörper gegen die durch den vollen Dichtungsdruck hervorgerufene Reibung des Dichtungsmittels auf der Stauwand erfolgen müssen. Abgesehen davon, daß zur überwindung der durch den starken Anpressungsdruck hervorgerufenen Reibung ein verhältnismäßig hoher Kraftaufwand erforderlich ist, sind als weitere Nachteile dieser Dichtungen der schnelle Verschleiß des Dichtungsmittels und die noch schnellere Zerstörung des Anstriches der Stauwand, auf der die Dichtung reibt, hervorzuheben.
  • Um nun bei der Längsdichtung zwischen den in der Höhe gegeneinander verstellbaren Wehrkörpern bei Wasserstauanlagen die vorerwähnten, den bisherigen Dichtungen anhaftenden Nachteile zu vermeiden, schlägt die vorliegende Erfinidung vor, die Längsdichtung durch Mittel zu bewirken, wie diese zur Seitenabdichtung der beweglichen Wehrkörper bei Wasserstauanlagen vorgeschlagen «-erden, und zwar mittels einer Einrichtung, bei der der Anpreßdruck des Dichtungsmittels gegen die Stauwand vor Beginn einer Bewegung der Schütze oder Wehrkörper so weit herabgesetzt wird, daß eine das Dichtungsmittel schädigende Reibung fortfällt und dadurch die Stauwand weitestgehend geschont wird und ein erhöhter Kraftaufwand für die Betätigung der Wehrkörper nicht erforderlich ist. Dabei erfolgt die Regelung des AnpreOldruckes selbsttätig und zwangsläufig abhängig vor und nach jeder Bewegung der Wehrkörper, und der Anpreßdruck des Dichtungsmittels wird durch den Druck des gestauten Wassers über der Dichtung erzeugt.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher die Anwendung einer bei der Seitendichtung der beweglichen Verschlußkörper von Wasserstauanlagen bekannten Dichtungsleiste auch für die zwischen den, in der Höhe gegeneinander verstellbaren Wehrkörpern, die aus einem festen und einem be- weglichen Teil besteht, zwischen denen mit Hilfe einer aus Streifen- dünnen Gummis oder aus gleichwertigem Ersatzstoff bestehenden Dichtung ein Druckraum geschaffen wird, der über eine Rohrleitung mit eingebautem Absperrhahn: von dem gestauten Wasser nach Bedarf abgeschlossen werden kann. Die Entlüftung des. Druckraumes erfolgt mittels eines Steigerohres, dessen Lähige der für die Anlage gen lünschten Herabsetzung oder völligen Aufhebung des Dichtungsdruckes angeglichen ist und; das ebenfalls durch einen Absperrhahn verschlossen wird. Dabei werden die beeiden Hähne durch zwei Hebel und ein Zwischenstück derart miteinander verhunden, daß, wenn der eine Hahn geschlossen ist, der andere Hahn geöffnet ist. In der der Anpressung des Dichtungsmittels entsprechenden Stellung werden die beeiden Hähne durch ein Gewicht gehalten, während: für die Herabsetzung des Dichtungsdruckes ein Elektromagnet oder ein gleichwirkendes elektrisches Gerät durch entsprechende Schaltung selbsttätig vor jeder Bewegung der Wehrkörper zur Wirkung kommt. Unterschiedlich, zu der Ausführung bei der Seitendichtung trägt der bewegliche Teil der Dichtungsleiste das eigentliche Dichtungsmittel, und die Dichtungsstreifen, durch die der Druckraum abgeschlossen wird, sind mit dem beweglichen Teil fest verbunden. Der bewegliche Teil der Dichtungsleiste ist oben drehbar aufgehängt, und die ganze Dichtungsleiste ist bei mehrteiligen Schützen mit dem unteren Schützkörper, bei absenkberen Wehrkörpern mit dem festen Teil des Bauwerkes verbunden. Das elektrische Gerl'älh für die Bedienung der Absperrhähne ist bei mehrteiligen Schützen auf dem unteren Schützkörper, bei den zu feststehenden Bauwerksteilen absenkbaren Wehrkörpern: im Maschinenraum untergebracht, wobei in diesem letzten Falle die Verbindung zwischen dem Gerät und den Hebeln an den Hähnen durch Kletten, Seile oder Stangen zu erfolgen .hat. Das Wasser in dem Druckraum muß im Winter in bekannter Weise durch eine im Wehrbau übliche Heizung vor dem Gefrieren geschützt werden, wodurch gleichzeitig die ganze Längsdichtung eisfrei bleibt.
  • In der Zeichnung ist die. an sich bei Seitendichtungen bekannte Vorrichtung für die Längsdichtung an einem Hakenschütz in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und: zwar zeigt Fig. i das Oberschütz in höchster Staustellung, hierbei ist durch den geöffneten unteren Hahn die Verbindung zwischen dem gestauten Wasser und dem Druckraum hergestellt, während die Entlid@ftungsleitung durch den oberen Hahn abgeschlossen ist, Fig. 2 das Oberschütz während einer Auf- oder Abwärtsbewegung, wobei die Stellung der beiden Hähne umgekehrt der in Fig. i ersichtlichen Stellung ist. Die Zuleitung vom gestauten Wasser zum Druckraum ist geschlossen, und die Entlüftungsleitung ist geöffnet.
  • Der bewegliche Teil i der Dichtungsleiste trägt unten das eigentliche Dichtungsmittel 2, und er ist im Punkt 3 drehbar aufgehängt. Der feste mit dem Unterschütz verbundene Teil 4 der Dichtungsleiste ist über die Dichtungsstreifen 5 mit dem Dichtungsleistenteil i verbunden. Die Teile 1, 4 und 5 bilden zusammen den Druckraum 6, der über das Rohr 7 und den Hahn 8 mit dem gestauten Wasser verbunden ist. Nach oben ist an den Druckraum das Entlüftungs- und Stelgerohr g mit dem Hahn io angeschlossen. ,Am Hahn 8 befindet sich ein Doppelhebel ii und am Hahn io der einfache Hebel 12. Beide Hebel ii und 12 sind durch das Zwischenstuck 13 miteinander verbunden. Das Gewicht 14 stellt über die Hebel ii ünd 12 die Hähne 8 und io so ein, daß die Anpressung der Dichtung erfolgt. Die Wirkung des elektrischen Gerätes i@5 bewirkt Schließen des unteren und Offnen des. oberen Hahnes und somit Herabsetzung oder völlige Aufhebungdes Anpreßdruckes nach Maßgabe der gewählten Länge des Steigerohres g. Bei absenkbaren Wehrkörpern, bei denen die Dichtungsleiste mit dem festen Teil des Bauwerkes verbunden ist, muß der Zug 16 als Verbindung des Hebels i i mit dem in -diesem Fallre oben im Maschinenraum aufgestellten Gerät 15 vorgesehen werden. Die Rohrleitungen und mit ihnen die Züge zur Betätigung der Absperrhäehne sind sämtlich im Bereich einer Pfeilernische untergebracht.
  • Der obere Wehrkörper muß mit den erforderlichen Durchlässen für die Zügle und das Steigerohr verwehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Längsdichtung zwischen den in der Höhe gegeneinander verstellbaren Wehrkörpern bei Wasserstauanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß als Längsdichtnngseinrichtung eine Einrichtung Verwendung findet, wie solche an sich schon bei der Seitenabdichtung der beweglichen Verschlußkörper bei Was@serstauanlagen bekannt ist, indem durch Anordnung einer aus einem festen, Teil und einem beweglichen Teil bestehenden Dichtungsleiste, zwischen deren beiden Teilen ein Dichtungsstreifen eingebaut ist, ein Hohlraum für die Aufnahme von Druckwasser geschaffen wird, durch das das Dichtungsmittel gegen die abzudichtenden Wehrkörper angepreßt wird.
  2. 2. Längsdichtungs.vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Erzeugung des Anpreßdiruckes des Dichtungsmittels gegen die Stauwand: des oberen Wehrkörpers zu benutzende Druck von dem über der Dichtungsleiste- gestauten Wasser in dem Druckraum (6) auf den das eigentliche Dichtungsmittel (2) tragenden beweglichen Dichtungsleistenteil (i) einwirkt und daß der Druckraum (6) beim Bewegen der Wehrkörper selbsttätig von dem gestauten Wasser durch einen Hahn (8) abgesperrt und gleichzeitig durch einen Hahn (io) entlüftet wird, wodurch der Anpreßdruck je nah Wahl der Länge des Steiggerohres (9) herabgesetzt oder ganz aufgehoben wird.
  3. 3. Längsdichtungsvorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander durch Hebel (11, 1a) und Zwischenstück (13) verbundenen Hähne (8, io) bei nicht bewegten Wehrkörpern durch ein Gewicht (1q.) in der für das Anpressen der Dichtung notwendigen Stellung gehalten und während einer Veränderung der Höhenlage durch die Wirkung des elektrischen Gerätes (15) im Sinne der Herabsetzung oder Aufhebung des Anpreßdruckes selbsttätig verstellt werden, damit das Bewegen der Wehrkörper bei herabgesetztem oder aufgehobenem Dichtungsdruck erfolgt.
DED3949D 1944-02-29 1944-02-29 Vorrichtung zur Laengsdichtung zwischen den in der Hoehe gegeneinander verstellbarenWehrkoerpern bei Wasserstauanlagen Expired DE877577C (de)

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DED3949D DE877577C (de) 1944-02-29 1944-02-29 Vorrichtung zur Laengsdichtung zwischen den in der Hoehe gegeneinander verstellbarenWehrkoerpern bei Wasserstauanlagen

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Publications (1)

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DE877577C true DE877577C (de) 1953-05-26

Family

ID=7030770

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DED3949D Expired DE877577C (de) 1944-02-29 1944-02-29 Vorrichtung zur Laengsdichtung zwischen den in der Hoehe gegeneinander verstellbarenWehrkoerpern bei Wasserstauanlagen

Country Status (1)

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DE (1) DE877577C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041382B (de) * 1956-11-22 1958-10-16 Nsu Werke Ag Triebwerk fuer Kraftraeder, Roller u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041382B (de) * 1956-11-22 1958-10-16 Nsu Werke Ag Triebwerk fuer Kraftraeder, Roller u. dgl.

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