DE1804558C - Ruckschlagklappe mit zusätzlicher Be tatigung fur Anzapfleitungen von Dampftur binen - Google Patents
Ruckschlagklappe mit zusätzlicher Be tatigung fur Anzapfleitungen von Dampftur binenInfo
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Description
2. Rückschlagklappe nach Anspruch 1, da- fürchten (Stand der Technik: deutsche Patentschrift
durch gekennzeichnet, daß der Kopf (12) an sei- 1 130 236).
nem in Richtung zur Betätigungsspindel (11) wei- Weiter ist es bekannt, bei einer um eine quer zur
senden Ende mit einer an sich bekannten Rück- Durchflußrichtung liegende Achse drehbaren Abdichtung
versehen ist. 35 sperrklappe den Klappensitz an einem aus elastischem Material bestehenden S-förmigen Dichtkörper
vorzusehen. Diese Dichtung vermag jedoch höheren
Drücken nicht standzuhalten (Stand der Technik: schweizerische Patentschrift 383 104).
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rückschlag- 40 Schließlich ist es bekannt, bei Rückschlagklappen
klappe mit zusätzlicher Betätigung zum Einbau in die der eingangs beschriebenen Art zur Verbesserung der
Anzapfleitungen von Dampfturbinen mit einem im Abdichtung zwischen Klappenscheibe und Ventilsitz
Gehäuse vorgesehenen Ventilsitzring, einer an einem Mittel zwischen Klappenscheibe und dem schwenk-Hebel
im Gehäuse schwenkbar gelagerten Klappen- baren Hebel vorzusehen, die eine geringe kardanische
scheibe und mit einer auf diese nur in Schließrichtung 45 Beweglichkeit der letztgenannten Teile gegeneinander
einwirkenden Betätigungsspindel. ermöglichen. Es hat sich indessen ergeben, daß diese
In Anzapfleitungen von Dampfturbinen werden Maßnahme allein nicht genügt, um unter hohen
Armaturen benötigt, die die Funktion haben, die Lei- Temperaturen und/oder hohen Drücken einen dichtungen
zu den Vorwärmern abzusperren bzw. zu ten Verschluß auf die Dauer zu erzielen (Stand der
drosseln und die Turbine vor rückströmendem 50 Technik: USA.-Patentschrift 991784).
Dampf oder Wasser zu schützen. Neue Techniken, Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung
insbesondere die Automatisierung im Kraftwerksbe- darin, eine Rückschlagklappe mit zusätzlicher Betätrieb,
stellen an die Funktion solcher Armaturen be- tigung für Heißdampfleitungen mit geringem bausonders
hohe Anforderungen. Zweck vorliegender Hchem Aufwand so zu gestalten, daß eine sichere AbErfindung
ist es, die bisher unbefriedigenden und 55 dichtung in der Schließstellung in beiden Strömungsbaulich
sehr aufwendigen Ausführungen, die zudem richtungen bei hohem Druck des Mediums durch
vielfach noch in mehrere Einzelarmaturen getrennt Selbsteinstellbarkeit des Verschlußstückes und durch
waren, in einem einzigen Bauteil zusammenzufassen. flexible Anpassung des Ventilsitzes an das Ver-Es
ist bereits eine Rückschlagklappe bekannt, die schlußstück auch bei Verzug infolge von Wärmeeinzum
Einbau in Rohrleitungen von Flüssigkeitsförder- 60 wirkung gewährleistet ist.
anlagen, insbesondere von Pumpenanlagen bestimmt Diese Aufgabe wird bei einer Rückschlagklappe
ist. Die bekannte Rückschlagklappe besteht aus einer der eingangs genannten Art durch" die Vereinigung
an einem Hebel in einem Gehäuse schwenkbar ge- folgender Merkmale gelöst: lagerten Klappenscheibe, auf die nur in Schließrichtung
unter Zwischenschaltung eines eine Keilfläche 65 a) Das in das Klappengehäuse ragende Ende der
aufweisenden Spindelkopfes eine Schraubenspindel Betätigungsspindel trägt einen Kopf, der an seieinwirkt.
Diese Rückschlagklappe eignet sich nicht ner einen Seite eine keilförmige Abschrägung
zum Einbau in Dampfleitungen, weil infolge unter- aufweist, die mit einer entsprechenden Ab-
schrägung am die Klappenscheibe tragenden Hebel zusammenwirkt und der mit seiner entgegengesetzten
Seite entweder vorzugsweise mit Hilfe Les Walzenpaares oder mit Hilfe eines Gleit-Steines
auf einer im Gehäuse verankerten Gleitplatte längsverschieblich abgestützt ist.
b) Der Ventilsitz ist mit Hilfe eines Dehnungs-Stückes
axial beweglich im Ventilgehäuse befestigt.
Durch diese erfinderischen Maßnahmen wird in vorteilhafter Weise nicht nur eine Dichtung des Verschlußstückes
durch Selbsleinstellung auch bei Wärmeverzug, sondern auch eine Wärmeelastizität
Sge des flexiblen Sitzes erreicht, so daß Verklem- i,
munlen in jedem Falle vermieden werJen. Darüber
Wnaus bleibt sowohl die Rückschlagwirkung erhalten als auch die Dichtheit in beiden Strömungsnch-
10 stellung der Klappenscheibe Z, also ^runtergefahren«
BetatWPgu*ΛU, ^™*^
sowohl an der Gleitplatte 15 ·»""*" aer v,
fläche des Kopfes 12 "J^.***^ 16 am
auch möglich, an SteHe des Wa^Ppaares ^
_ ' der Betätigungsspindel 11 entlangschleifen
^ B Die Ausführung nach Fig. 1 zeichnet sich
durch einen günstigeren Reibungsbeiwert aus.
Das Gegenstück zur Klappenscheibe 2 büdeton
Ventilsitz 18 der J&**£ *£j% J^Ee
sche-be bei deren Schheßstellung üeg,^o oan
Teile den gemeinsamen Dichtsite Whar^n ^
tilsitz 18 ist gegenüber^ dem "JPg««»*
ein Spaltmaß* vend^bUA
einerseits ^
hause 1
einerseits ^
hause 1
an seinem in Richtung zur Betätigungsspmdel wei- 15 dem
senden Ende mit einer an sich bekannten Rückdich- bihtaL Kanalstli<.k 21 Dnld Bn,
«erden Waitungs- b™. durch die in, M-Q» »
,uit dieser
Armatur
dargestellt.
3s
3S
rung von Kopf und Gleitplatte.
Im Klappengehäuse 1, dessen oberer Teil Ie ur
die eine Ausführungsmöglichkeit als Einschweißarmatur und dessen unterer Teil 16 beispielsweise
als Flanscharmatur dargestellt ist, befindet s.ch Klappenscheibel,
die mit einem kugelartigen Ansatz 3 und kugelartiger Außenfläche 4 versehen und in
einem Hebel 5, der auf eine j.lappenwell e 6 auf gesteckt
ist, auf Grund einer in diesem Hebel 5 befindliehen entsprechenden kugelförmigen Aussparung 7
seine sich selbst einstellende Lagerung erhalt, wobei die Klappenscheibe 2 mit Hilfe einer Schraube 8 und
einer Feder 9 mit dem Hebel 5 in eine «nstdlbare
Verbindung gebracht ist. Durch entsprechendes Anziehen der Schraube 8 kann die Anpreßkraft der
Klappenscheibe 2 je nach den Erfordernissen emgestellt und auch deren Selbsteinstellbarke.t ermöglicht
werden. Die Klappenwelle 6 kann ferner über eine Stopfbuchse nach außen geführt werden, wo Aus- a5
gleichgewichte, Anzeiger sowie Taster vorgesehen SeiDieÖSC nh,ießstellung der als Rückschlagklappe wirkenden
Klappenscheibe 2, deren Dichtsitz mit It bezeichnet
ist, wird durch eine zum nicht dargestellten
Stellantrieb führende Bstätigungsspindel H erreicht
deren Kopf 12 an der Seite, an der er s.ch gegen die Abschrägung 13 des Hebels 5 anlehnt, eine tolformige
Abschrägung 14 besitzt. An der dem Hebel S atessÄf
beienem festen Ventilsitz zu Verklemmungen
»ei einem teaen d}e voHkom.
ÄJS to Ventilsitzes 18 und der
ζ^^πΛι gewährleistet ist, daß
wodu ^ ^^ Tempe
n werden und damit eine hohe
^ Dichtheit des Sitzes gegeben ist
^ erfindungsgemäßen Maßnahmen kann
™™™™ Erfindung völlig erfüllt werden, und
^e fu gäbe der brtmau g ^n mit d
J^ar dieUicmi«u Ventilsitz in Verb.n-
Jehnungartuck α[™™ einstellenden Klappendwg
nut der «ch se b t ^ vo„en
scheibe 2. üb ui Anpreßkraft durch entspre-
getfickes M in Form,
£5« und Länge desselben dstück 21 hervOrgerufen
\ann mit geringen Mitteln
„ ^r Walzenpaar 16 und werden Durch entspre-
S^^ am Stellzylin- ^J^J^ u S nd J^1 auch ausführbare
«r «ftr kl«« g" angeordnet werden können,
federn im Mellzyuna g üblicherweiSe durch
D<e ^ndMrtuBjnrK g men Stellantrieb
den aufgesetzten u g
Zahl der
sowie dem
wird. Die
über topf
sowie dem
wird. Die
über topf
«r «ftr
Die
»cksch.as»,,-
kung erfolgt durch die am Hebel 5 und der Klappenwelle 6 befestigte Klappenscheibe 2. Bezüglich des
Druckverlustes der Armatur liegen günstige Verhältnisse vor, weil das Gehäuse einfach und strömungstechnisch
günstig ist und das Eigengewicht der beweglichen Teile, das sich auf den Druckverlust anteilig
auswirkt, durch ein Gewicht ausgeglichen werden kann. Eine Kleinöffnung des Schließorgans
kann im übrigen üblicherweise durch Anordnung eines oder mehrerer Überläufe im Stellantrieb erreicht
werden, so daß auch diese Bedingung erfüllt ist.
Claims (1)
1. Rückschlagklappe mit zusätzlicher Betäti- der Technik: deutsche Patentschrift 585 379).
gung zum Einbau in die Anzapfleitungen von 5 Eine weitere bekannte Rückschlagklappe zeigt
Dampfturbinen mit einem im Gehäuse vorgese- ebenfalls eine an einem Hebel in einem Klappengehenen
Ventilsitzring, einer an einem Hebel im häuse schwenkbar gelagerte Klappenscheibe, wobei
Gehäuse schwenkbar gelagerten Klappenscheibe zum Zwecke des Schließens das in das Gehäuse ra-
und mit einer auf diese nur in Schließrichtung gende Ende einer Schraubenspindel auf einen Kopf
einwirkenden Betätigungsspindel, gekenn- io einwirkt, der in Richtung zur Klappe eine Keilfläche
zeichnet durch die Vereinigung folgender aufweist und dessen entgegengesetzte Seite sich in
Merkmale: . . Schließstellung gegen eine vor den Gehäuseauslaß
a) Das in das Klappengehäuse (1) ragende schiebbare, konische VentUplatte abstützt. Auch die-Ende
der Betätigungsspindel (11) trägt einen ser bekannten Einrichtung fehlen Mittel, durch die
Kopf(12), der an seiner einen Seite eine »5 den Abdichtschwierigkeiten begegnet werden kann,
keilförmige Abschrägung (14) aufweist, die die von der unterschiedlichen Wärmeausdehnung der
mit einer entsprechenden Abschrägung (13) einzelnen Teile herriihien (Stand der Technik: USA.-am
die Klappenscheibe (2) tragenden Hebel Patentschrift 1 921 280).
(S) zusammenwirkt und der mit seiner ent- Zur Lösung der geschilderten Abdichtprobleme ist
gegengesetzten Seite entweder vorzugsweise »» es zwar bekannt, den Ventilsitz mittels eines Dehmit
Hilfe eines Walzenpaares (16) oder mit nungsstückes axial beweglich im Ventilgehäuse /u
Hilfe eines Gleitsteines (17) auf einer im Ge- befestigen. Bei einer bekannten derartigen Anwenhäuse
verankerten Gleitplatte (15) längsver- dung wird der Teller eines Pilzventils über den Venschieblich
abgestützt ist. tilschaft und eine Schraubenfeder gegen den Ventil-
b) Der Ventilsitz (18) ist mit Hilfe eines Deh- « ^ gepreßt, der seinerseits durch wellenrohrförmige
nungsstückes (20) axial beweglich im Ventil- Ausdrehungen entsprechend den Warme- und/oder
eehäuse befestigt Druckbeanspruchungen etwas folgen kann. Da der
^ rv v\*n ulh n\ · * t a UKi Ventilteller mit dem Schaft starr verbunden und so-
} Sf1 Klappenscheibe (2) ist auf dem Hebel . & gegenseitige Lage von Teller und Sitz vorge-
(5) kippbeweglich gelagert. 3o "«£<:£ find J &e Dauer Undichtigkeiten zu be-
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