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DE877252C - Luftschaumloeschgeraet mit Schaumveredlungseinrichtung - Google Patents

Luftschaumloeschgeraet mit Schaumveredlungseinrichtung

Info

Publication number
DE877252C
DE877252C DEM10892A DEM0010892A DE877252C DE 877252 C DE877252 C DE 877252C DE M10892 A DEM10892 A DE M10892A DE M0010892 A DEM0010892 A DE M0010892A DE 877252 C DE877252 C DE 877252C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam
air
line parts
air foam
extinguisher
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM10892A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Betzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Minimax AG
Original Assignee
Minimax AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minimax AG filed Critical Minimax AG
Priority to DEM10892A priority Critical patent/DE877252C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE877252C publication Critical patent/DE877252C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C5/00Making of fire-extinguishing materials immediately before use
    • A62C5/002Apparatus for mixing extinguishants with water

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)

Description

  • Luftschaumlöschgerät mit Schaumveredlungseinrichtung Die Erfindung betrifft ein Luftschaumlöschgerät mit Schaumveredlungseinrichtung, bei dem das Füllgas des Schaums, z. L. Luft, unter Druck zugeführt wird. Es ist bekannt, Luftschaum, der besonderen Qualitätsanforderungen genügen soll, in sogenannten Veredlergeräten zu erzeugen. Unter Veredlung versteht man eine innige Mischung der Schaumbläschen mit der Schaumflüssigkeit. Als Veredler wurden bisher Schaumleitungsteile, die z. B. mit feinkörnigem Material, mit Sieben, Bürsten u. dgl. ausgefüllt sind, verwendet. In diesen sogenannten Veredlern wird bei entsprechender Bemessung jede gewünschte Schaumqualität erzielt. Ein Veredlerschaum hat die Eigenschaft, große Beständigkeit, gutes «'asserhaltevermögen und gute Haftkraft zu besitzen. Die bisher verwendeten Veredler haben jedoch den Nachteil, daß die feinen Schaumkanäle und Verästelungen, die durch die Veredlerfüllung gebildet werden und die gerade die Veredlung bewirken, sich bei längerer Standzeit oder bei. nicht sorgfältiger Reinigung nach dem Gebrauch verstopfen und dadurch die Betriebsbereitschaft des ganzen Gerätes in Frage stellen.
  • Gemäß der Erfindung werden bei einem Luftschaumlöschgerät der obengenannten Art Schaumleitungsteile, z. B. Schläuche, von so engem Querschnitt und solcher Länge verwendet, daß die gewünschte Mischung und Veredlung durch die Wandreibung und durch die Turbulenz der Strömung infolge derhohen Strömungsgeschwindigkeit beim Durchströmen der Leitungsteile herbeigeführt wird.
  • Zweckmäßig sind die Schaumleitungsteile derart ausgebildet, daß mindestens 50°/o der Anfangsdruckenergie in .-Tischarbeit umgesetzt werden. Vorzugsweise wird die besonders große Wandreibung durch eine geeignete Beschaffenheit der Wandung der Leitungsteile, z. B. durch Rauhigkeit, herbeigeführt. Wegen ihrer inneren, Rillen aufweisenden Oberfläche können z. B. Metallschläuche als Schaumleitungsteile benutzt werden. Vorteilhaft wird die Durchflußreibung und damit die Mischwirkung bei innen glatten Leitungsteilen, z. B. Gummischläuchen, durch Einlegen von Drahtspiralen, Ketten u. dgl. erhöht.
  • Schließlich ist vorgesehen, Veredlereinrichtungen einer bisher üblichenArt mit denLeitungsveredlern in beliebiger Weise zu kombinieren. Auf diese Weise ist es möglich, eine schon vorhandene Luftschaumerzeugungseinrichtung wirkungsvoller zu gestalten oder die Füllung der bekannten Veredlerart aus gröberem und daher gegen Verstopfung unempfindlicherem Material herzustellen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes jeweils in einer Seitenansicht zum Teil in einem axialen Schnitt dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Luftschaumlöscher mit Leitungsveredler gemäß der Erfindung; Fig. 2 zeigt einen Luftschaumlöscher mit kombiniertem Veredler gemäß der Erfindung.
  • In Fig. i ist i ein Löschmittelbehälter, der durch das in der Druckgasflasche 2 gespeicherte Gas unter Druck gesetzt werden kann. In dem Löschmittelbehälter i befindet sich eine schaumbildende Flüssigkeit 3. Damit diese ausgetrieben werden kann, ist ein Steigrohr 4.vorgesehen, welches an beliebiger Stelle eine Verengung 5 zur Dosierung der ausströmenden Schaumflüssigkeit besitzt. Oberhalb des Flüssigkeitsspiegels befindet sich in dem Steigrohr 4 eine Bohrung 6 zur Dosierung der in das Steigrohr einströmenden Luft. Durch entsprechende Bemessung von 5 und 6 wird das Mischungsverhältnis der schaumbildenden Komponenten bestimmt.
  • Hinter dem Durchtritt des Steigrohres 4 und dem Löschmittelbehälter i ist der Leitungsveredler in Gestalt eines Schaumschlauches 7 angeschlossen, in welchem durch entsprechende Bemessung des Querschnitts und der Länge die Schaumveredlung stattfindet. Am Ende .des Schaumschlauches 7 ist .das erweiterte Schaummundstück 8 angesetzt, um die Strömungsgeschwindigkeit des Schaums auf ein für das Ausspritzen günstiges Maß herabzusetzen.
  • In Fig. 2 ist die gleiche Anordnung getroffen wie in Fig. i, jedoch befindet sich hinter der Stelle, an der die Luft der schaumbildenden Lösung zugeführt wird, bei g ein Veredler io einer schon bekannten Bauart. An diesen schließt sich außerhalb des Löschmittelbehälters i der Schaumschlauch 7 mit bestimmten Veredlungseigenschaften an, so daß ein kombinierter Schaumveredler zur Wirkung kommt.
  • Die Einrichtung nach Fig. i arbeitet folgendermaßen: Nachoffnen derDruckgasflasche 2 wird der Raum oberhalb der Schaumflüssigkeit 3 unter Druck gesetzt. Die Schaumflüssigkeit wird durch das Steigrohr 4 entsprechend der Dosierung durch die Düse 5 gedrückt. Gleichzeitig gelangt durch die Dosierungsbohrung 6 Luft in das Sfeigrohr, wo zunächst eine grobe Mischung zwischen Schaumflüssigkeit und Luft stattfindet. Im Verlauf des Durchströmens des Schaumschlauches 7 verfeinert sich der mit großer Geschwindigkeit durchströmende Schaum immer mehr infolge der Wandreibung und der Turbulenz der Strömung. Der Schaumschlauch 7 ist durch engen Querschnitt und bestimmte Länge so bemessen, daß an seinem Ende die gewünschte Schaumqualität erreicht wird. Durch das erweiterte Schaummundstück 8 wird der fertige Schaum mit einer günstigen Austrittsgeschwindigkeit auf den Brandherd geworfen. Die Anordnung nach Fig. 2 arbeitet in ähnlicher Weise mit dein Unterschied, daß nach dem Zusammentreffen von Luft und Schaumflüssigkeit in dem Veredler bisher bekannter Bauart bereits eine Vormischung stattfindet und lediglich die letzte Veredlung in dem Schaumschauch 7 vor sich geht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftschaumlöschgerät mit Schaumveredlungseinrichtung, bei dem das Füllgas des Schaums, z. B. Luft, unter Druck zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Schaumleitungsteile, z. B. Schläuche (7), von so engem Querschnitt und solcher Länge verwendet werden, daß die gewünschte Mischung und Veredlung durch die Wandreibung und durch die Turbulenz der Strömung infolge der hohen Strömungsgeschwindigkeit beim Durchströmen der Leitungsteile herbeigeführt wird.
  2. 2. Luftschaumlöschgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumleitungsteile (7) derart ausgebildet sind, daß mindestens 5oo/o der Anfangsdruckenergie in Mischarbeit umgesetzt werden.
  3. 3. Luftschaumlöschgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die besonders große Wandreibung durch eine geeignete Beschaffenheit der Wandung der Leitungsteile (7), z. B. durch Rauhigkeit, herbeigeführt wird.
  4. 4. Luftschaumlöschgerät nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaumleitungsteile (7) Metallschläuche mit der ihnen eigenen hohen Wandreibung benutzt werden.
  5. 5. Luftschaumlöschgerät nach den Ansprüchen i, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußreibung und damit die Mischwirkung bei innen glatten Leitungsteilen (7), wie Gummischläuchen, durch Einlegen von Drahtspiralen, Ketten u. dgl. erhöht wird.
  6. 6. Luftschaumlöschgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Veredlereinrichtungen (io) einer bisher üblichen Art mit Leitungsveredlern (7) in beliebiger Weise kombiniert sind.
DEM10892A 1951-09-06 1951-09-06 Luftschaumloeschgeraet mit Schaumveredlungseinrichtung Expired DE877252C (de)

Priority Applications (1)

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DEM10892A DE877252C (de) 1951-09-06 1951-09-06 Luftschaumloeschgeraet mit Schaumveredlungseinrichtung

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DEM10892A DE877252C (de) 1951-09-06 1951-09-06 Luftschaumloeschgeraet mit Schaumveredlungseinrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE877252C true DE877252C (de) 1953-05-21

Family

ID=7295332

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM10892A Expired DE877252C (de) 1951-09-06 1951-09-06 Luftschaumloeschgeraet mit Schaumveredlungseinrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE877252C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928547C (de) * 1953-03-31 1955-06-02 Wolf Stratmann Verfahren zur Waermeisolierung von Zelten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928547C (de) * 1953-03-31 1955-06-02 Wolf Stratmann Verfahren zur Waermeisolierung von Zelten

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