DE675800C - Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem Schaum, insbesondere fuer FeuerloeschzweckeInfo
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- DE675800C DE675800C DEM133671D DEM0133671D DE675800C DE 675800 C DE675800 C DE 675800C DE M133671 D DEM133671 D DE M133671D DE M0133671 D DEM0133671 D DE M0133671D DE 675800 C DE675800 C DE 675800C
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- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
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- A62C5/002—Apparatus for mixing extinguishants with water
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Description
- Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem Schaum, insbesondere für Feuerlöschzwecke Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem Schaum, insbesondere für Feuerlöschzwecke, bei der die schaumbildende Flüssigkeit aus ihrem Behälter durch ein Druckgas ausgetrieben wird und der für die Schaumerzeugung erforderliche Teil dieses Druckgases und die schaumbildende Flüssigkeit vor dem gemeinsamen Durchtritt durch einen Veredler in einem Vormischraum zusammengeführt werden.
- Physikalischer Schaum besteht bekanntlich aus .einem verhältnismäßig großen Anteil Gas und einen, kleinen Anteil .schaumbildender Flüssigkeit. Das Mengenverhältnis kann z. B. i o : i oder auch 15:1 sein. Um nun zu ererreichen, daß Druckluft oder Druckgas und schaumbildende Flüssigkeit in ganz bestimmten Mengenverhältnissen in den Vormischrauin .einströmen, hat man bei einem bekannten Luftschaumgerät die Querschnitte der die Stoffe in den Mischraum einführenden Düsen entsprechend bemessen, so daß das gewünschte Mengenverhältnis zwischen Druckluft oder Druckgas und schaumbildender Flüssigkeit bei Inbetriebsetzung des Gerätes selbsttätig zustande kommt. Bei diesem bekannten Gerät ist jedoch insbesondere dadurch, daß die Querschnitte für die Düsen verhältnismäßig klein gewählt wurden, ein großes Druckgefälle zwischen dem Behälterinnern und dem Vormischraum vorhanden. Man kann daher, wenn noch eine genügende Reichweite für den auszuspritzenden Schaum erreicht werden ;soll, nur einen Veredler von verhältnismäßig kleinem Durchflußwiderstand verwenden.
- Demgegenüber sind gemäß der Erfindung in oder an einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zur Erzeugung von physikalischem Schaum die das Druckgas und die schaumbildende Flüssigkeit in den Vormischraum führenden Rohrleitungen bzw. Zuführungsdüsen derart bemessen und angeordnet, daß der Druck im Vormischraum 55% bis etwa 9o% des Druckes im Innern des Flüssigkeitsbehälters beträgt. Vorzugsweise soll der Druck 8o0% bis goo/o desjenigen im Innern des Flüssigkeitsbehälters betragen. Erreicht wird dies dadurch, daß man unter Zugrundelegung eines Veredlers mit verhältnismäßig großem Durchflußwiderstand die Querschnitte der die Schaumkomponenten in den Vormischraum einleitenden Zuführungsdüsen verhältnismäßig groß wählt und damit ein nur geringes Druckgefälle zwischen dem Innern des Flüssigkeitsbehälters und der Vormischkammer schafft. Gegenüber den bekannten Geräten weist die neue Vorrichtung folgende Vorteile auf: Da der größere Teil des Gesamtdruckgefälles im Veredler liegt, wird auch der größere Teil der in dem Gerät aufgespeicherten Energie in Schaumveredlungsarbeit umge-; setzt, d. h. der Veredler wirkt in einem solchen Maße auf die Schaumbeschaffenheit ein, daß ein feinblasiger und beständiger Feuerlöschschaum zustande kommt. Dabei können Düsen von verhältnismäßig großem Querschnitt verwendet werden, wodurch Betriebsstörungen infolge von Verstopfungen u. dgl. -vermieden werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Handluftschaumlöscher im Schnitt dargestellt.
- Im Innern des Behälters a des Handluft schaumlöschers befindet sich die schaumbildende Flüssigkeit. In einer einen besonderen Raum bildenden A.usnehmung b am Kopf des Behälters a ist eine Preßluftflasche c untergebracht, deren Ventil mit Hilfe des Handrades d geöffnet und geschlossen werden kann. Über eine Leitung e ist eine Verbindung zwischen dem Flaschenventil und dem Innein des Behälters a hergestellt. Durch Verschraubung mit der Ausspritzdüs-e f ist an der inneren Längswand des Behälters a ein Rohr g angeordnet, das eine z. B. aus Kies bestehende Füllung lz enthält und den Veredler bildet. Innerhalb des Veredlers ist gleichachsig mit dem Rohr g ein Luftrohr i angeordnet, das einerseits über die Düse k mit dem Druckraum im Behälter a oberhalb der schaumbildenden Flüssigkeit in Verbindung steht und andererseits kurz vor dem Ende des Veredlers in diesen mündet. Mit dein Veredlerrohr g ist am unteren Ende ein Flüssigkeitssteigerohr l verbunden, das an der Düse in kurz vor dem Veredler endet.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende Wird die Preßluftflasche c mit Hilfe des Handrades d geöffnet, so strömt Preßluft über die Leitung e in das Innere des Behälters a oberhalb der schaumbildenden Flüssigkeit. Ein Teil der Luft strömt von da über die Düse k und das Luftrohr l nach dem am unteren Ende des Veredlers g, h angeordneten Vormischraum o. Die schaumbildende Flüssigkeit wird unter der Wirkung des auf ihr lastenden Druckes in dem Steigerohr L emporgetrieben und Dritt über die Düsem ebenfalls in den Vormischraum o ein. Nachdem in diesem die Luft und die schaumbildende Flüssigkeit bis zu einem gewissen Grad vorgemischt sind, strömen beide Stoffe durch den Veredler g, 1z gemeinsam nach oben und erfahren eine innige Durchmischung, was schließlich zur Bildung eines feinblasigen, beständigen Feuerlöschschaumes führt. Dieser wird durch die Ausspritzdüse f ausgestoßen.
- Das Mengenverhältnis der verbrauchten Stoffe, d. h. von Luft und schaumbildender Flüssigkeit, ergibt sich aus dem Verhältnis der Querschnitte der Düsen k und- tn. Der Durchmesser dieser Düsen ist hierbei verhältnismäßig groß gewählt, während der Schaumveredler g, h einen verhältnismäßig hohen Durchflußwiderstand ,hat. So kommt es, daß im Bereich des Vormischraumes o gegenüber dem Innern des Behälters a prozentual nur ein verhältnismäßig geringer Druckabfall eingetreten ist, während das «-esentliche Druckgefälle für beide Stoffe innerhalb des Veredlers lt entsteht. Die mit der Preßluft aufgespeicherte Energie wird somit zum weitaus größten Teil innerhalb des Veredlers aufgezehrt.
- Die Erfindung ist nicht auf Luftschaumhandlöscher beschränkt, sondern kann auch für Schaumgroßgeräte, z. B. fahrbare Geräte, Anwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCFI: Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem Schaum, insbesondere für Feuerlöschzwecke, bei der die schaumbildende Flüssigkeit aus ihrem Behälter durch ein Druckgas ausgetrieben wird und der für die Schaumerzeugung erforderliche Teil dieses Druckgases und die schaumbildende Flüssigkeit vor dem gemeinsamen Durchtritt durch einen Veredler in einem Vormischraum zusammengeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die das Druckgas -und die schaumbildende Flüssigkeit in den Vormischraum (o) führenden Rohrleitungen (i, L) . bzw. Zuführungsdüsen (k, m) so bemessen und angeordnet sind, daß der Druck im Vormischraum (o) 55% bis etwa goo/o des Druckes im Innern des Flüssigkeitsbehälters (a) beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM133671D DE675800C (de) | 1936-02-27 | 1936-02-27 | Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM133671D DE675800C (de) | 1936-02-27 | 1936-02-27 | Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE675800C true DE675800C (de) | 1939-05-17 |
Family
ID=7332831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM133671D Expired DE675800C (de) | 1936-02-27 | 1936-02-27 | Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE675800C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945921C (de) * | 1950-07-19 | 1956-07-19 | Leonardus Bernardinus Heesen | Geraet zur Umwandlung von Fluessigkeiten, insbesondere Schlagsahne, in Schaumzustand |
| DE972183C (de) * | 1952-12-09 | 1959-06-04 | Alois Rettenmaier | Vorrichtung zur Erzeugung von Schlagsahne |
| DE1064327B (de) * | 1955-08-11 | 1959-08-27 | Josef Mayer | Ringspalthomogenisator |
-
1936
- 1936-02-27 DE DEM133671D patent/DE675800C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945921C (de) * | 1950-07-19 | 1956-07-19 | Leonardus Bernardinus Heesen | Geraet zur Umwandlung von Fluessigkeiten, insbesondere Schlagsahne, in Schaumzustand |
| DE972183C (de) * | 1952-12-09 | 1959-06-04 | Alois Rettenmaier | Vorrichtung zur Erzeugung von Schlagsahne |
| DE1064327B (de) * | 1955-08-11 | 1959-08-27 | Josef Mayer | Ringspalthomogenisator |
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