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DE877008C - Vorrichtung zur Erzielung grosser Bremsklotzspielraeume bei Bremsen mit hohem UEbersetzungsverhaeltnis - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung grosser Bremsklotzspielraeume bei Bremsen mit hohem UEbersetzungsverhaeltnis

Info

Publication number
DE877008C
DE877008C DES14133D DES0014133D DE877008C DE 877008 C DE877008 C DE 877008C DE S14133 D DES14133 D DE S14133D DE S0014133 D DES0014133 D DE S0014133D DE 877008 C DE877008 C DE 877008C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
support
roller
brake lever
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES14133D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Haldex AB
Original Assignee
Bromsregulator Svenska AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bromsregulator Svenska AB filed Critical Bromsregulator Svenska AB
Application granted granted Critical
Publication of DE877008C publication Critical patent/DE877008C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/30Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
    • B61H13/32Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight by varying brake lever leverage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzielung großer Bremsklotzspielräume bei Bremsen mit hohem Ubersetzungsverhältnis Bei Bremsen ist es oft erwünscht, ein hohes Übersetzungsverhältnis im Kraftübertragungsmechanismus zwischen der Bremskraftquelle und den Bremsklötzen zu verwenden, um mit verhältnismäßig geringer Kraft bei der Bremskraftquelle eine große Bremswirkung zu erzielen. Insbesondere bei Eisenbahnwagenbremsen wird das l;Tbersetzungsverhältnis zwischen Bremszylinder und Bremsklötzen vorzugsweise auf verschiedene Werte einstehbar gestaltet, um in dies-er Weise die Bremskraft der Belastung des Wagens anpassen zu können, wobei für belastete Wagen oft ein hohes Übersetzungsverhältnis verwendet wird. Mit der Anwendung eines hohen übersetzungsverbältniss-es im Bremsgestänge folgt jedoch der Nachteil, daß die Bremsklotzspielräume entsprechend gering gemacht werden müssen; damit der Hub des Bremskolbens im Bremszylinder innerhalb der zulässigen. Grenzen gehalten werden kann. Bei geringen Bremsklotzspielräumen entsteht jedoch die Möglichkeit eines Schleifens der Klötze gegen die Räder, wenn die Bremse gelöst ist, wodurch der Rollwiderstand der Wagen wesentlich vergrößert wird.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man schon mehrere verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen, welche den Zweck verfolgen, bei gelöster Bremse größere Bremsklotzspielräume zu ermöglichen, als normal dem höchsten übers£tzunigsverhältnis entspricht. Diese Vorrichtungen gründen sich grundsätzlich auf die Anwendung eines geringeren übersetzungsverhältnisses während des Ansetzens der Bremse, .d. h. während des ersten Teiles der Bremsbewegung, bis ,die Bremsklötze über ihren Spielraum zurAnlagegegendieRäder gebrachtworden sind, sowie auf die darauffolgendeselbsttätigeAusschaltung dieses -geringeren übersetzunggverhältnisses und die Einschaltung eines höheren endgültigen Übersetzungsverhältnisses, Über welches die eigentliche Bremsung erfolgt. Beim Lösen der Bremse wird dieser Vorgang in umgekehrter Reihenfolge wiederholt, so,daß das. kleinere übersetzungsverhältnns zur Entfernung der Bremsklötze von den Rädern verwendet wird- und die Breinsklotz.spielnäiume infolge-" dessen größer werden, als wenn das höhere übersetzungaverhältnis während des ganzen Bremslösevorganges wirksam gewesen wäre.
  • Mehrere verschiedene Vorrichtungen sind für den oben angegebenen Zweck vorgeschlagen wordem. Die meisten dieser Vorschläge gründen sieh auf die Anwendung einer Feder für die Festhaltung eines ein geringeres Übersetzungsverhältnis, bestimmenden, Hebeldrehpunktes, solange noch keine Spannung im Bremsgestänge auftritt. Wenn eine Bremsspannung entsteht, gibt die Feder nach, wobei der endgültige Hebeldrehpunkt eingeschaltet wird: DieseVorrichtung hat-denNachteil, daß sie unsicher -wirkt, wenn; das Bmemsgestänge schwerläufig ist oder aus anderer- Gründen; z. B. wegen Verschmutzung, Vereisung od. dgl. anomale Widerstände auftreten. Beim Auftreten solcher Widerstände kann nämlich eine zur Einschaltung des endgültigen Hebeldrehpunktes führende Spannung im Bremsgestänge bei einer Bremsung zu früh auftreten. Man hat deshalb auch die Anwendung von Gelenkvorrichtungen, Kniehebelvorrichtungen od. dgl. fülr die positive Festhaltung des das geringere übersetzungsvenhältnis bestimmenden Hebeldrehpunktes vorgeschlagen;, wobei :die genannte Gelenkvorrichtung bei Erreichung eines gewissen: Hubes des Bremskolbens selbsttätig - ausgeschaltet wurde. Solche Gelenkvorrichtungen sind jedoch ziemlich umstälndlich und müssen sehr stark ausgeführt werden,. da sie gegebenenfalls mit der gesamten Bremskraft belastet werden können und die Ausschaltung der Gelenkvorrichtung, welche gewöhnlich unter einer gewissen Belastungsvorrichtung erfolgt; stoßweise stattfindet, wodurch die erwünschte weiche Ansetzung der Bremse beeinträchtigt wird. "Eine Ausnahme wird durch eine vogeschlagene Vorrichtung zur hydraulischen Betätigung der ausschaltbaren Hebelstützpunkte gebildet, aber diese Vorrichtung bedeutet keine Vereinfachung der Bremse. Die: Erfindung betrifft eine vereinfachte Vorrichtung zurErreichung größerer Bremsklotzspielräume beim Bremsen mit hohem Übersetzungsverhältnis durch positive Festhaltung eines Bremshebels in einem eire niedrigeres Übersetzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkt bis zur Erreichung eines gewissen Bremshubes. Die Erfindung ist grundsätzlich dadurch gekennzeichnet, daß der Brems-Nebel und eine zu dessen Unterstützung in dem das niedrigere Übersetzungsverhältnis bestimmendem Drehpunkte angeordnete Stütze für ihre Zusammenwirkung mit je einem von zwei zusammenwirkenden Anschlägen versehen sind, von denen der eine zu einer mit einer Abbiegung versehenen Roll- oder Gleitbahn für den als Rolle oder Gleitschuh geformten zweiten Anschlag ausgebildet ist, und daß der Bremshebel sowie die genannte Stütze hinsichtlich dieser beiden zusammenwirkenden Anschläge im Verhältnis zueinander,derart gesteuert sind, daß .die gemannte Rolle oder der genannte Gleitschuh sich während ,des Bremsansetzvorgange s der genannten Roll- oder Gleitbahn entlang bewegt und bei Erreichung eines bestimmten Bremshubes deren Abbiegung erreicht. Durch diese Vorrichtung werden mehrere Vorteile gewonnen. Es ist -somit keine besondere Vorrichtung für die Ausschaltung des das niedrigere Übersetzungsverhältnis bestimmenden Hebeldrehpunktes erforderlich, und durch z-,veckmäß.ige Ausgestaltung- der Roll- oder Gleitbahn nach deren Abbiegungsstelle. wird verhindert, daß die Ausschaltung des kleineren Übersetzungsverhältnisses ruckweise erfolgt, so daß das Ansetzen ,der Bremse stoßfrei stattfindet.
  • Die Erfindung ist in zwei verschiedenen Ausführungsformen in den Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigen Fig. i bis 3 eine Anbringung der Erfindung auf eindBTemsgestängemitveränderlichemübersetzungsverhältniA der im Patent 701 6o6 angegebenen Art, Fig. 4 eine Anbringung der :Erfindung auf ein Bremsgestänge der im Patent 7o6 530 angegebenen Art: In Fig. 1 bis 3 bezeichnet i, einen Bremszylinder, 2 das gewöhnliche Kolbenrohr und 3 die Kolbenstange; welche,durch den Bolzen 4 mit dem Bremshebel 5 zusammengekuppelt ist. Dieser ist seinerseits durch den Bolzen 6 und die Bremszugstange 7 an das Bremsgestänge angeschlossen. Der Stützpunkt, welcher den> Hebel 5 während des eigentlichen Bremsens unterstützt, nachdem die Bremsklötze gegen die Räder angelegt worden sind, wird durch den drehbaren ;Anschlag 8 gebildet, der irre Klotz 9 gelagert ist. Dieser stützt sich auf die Gleitbahn io, welche einen Teil des im Wagenuntergestell befestigten Kastenrahmens i i bildet. Der Klotz 9 ist entlang der Gleitbahn io mittels des Armes 12 geführt, der auf der Welle 13 gelagert ist und mit einem außerhalb des die Vorrichtung tragenden Rahmens iii herausragenden Arm 14 versehen ist. An dnesen greift ein zweiteiliger Lenker 15, 16 an, dessen beideTeile gegen dieWirkungeiner Feder 17 auseinändergezogeh werden können.. Fig. 2 und 3 zeigen den Lenker in normaler Lage, während Fig. i denselben in ausgezogener- Lage zeigt. Das andere Ende des Lenkers ist am Arm 18 angelenkt, der auf der Umstellwelle ig sitzt. In den Zeichnungen befinden sich die Umstellwelle i9 und der Arm i8 in der der vollen; Lastabbremsung entsprechenden Lage. Auf der gleichen Nabe, welche die Arme 12 und 14 trägt, sitzt auch ein dritter Arm 2o, der sich in der in Fig. i gezeigten Lage gegen eine Rolle 21 abstützt und dadurch unter Zusammendrwckung der Feder 17 den Klotz 9 in einer Lage ungefähr in der Mitte der Gleitbahn io hält.
  • Die Rolle 21 ist auf einem Arm 22 gelagert, der seinerseits mittels. des Zapfens 23 auf dem Brems-Nebel 5 gelagert ist. Die Fortsetzung des Armes 22 ist bei 24 gabelförmig verzweigt, umgreift eine lange Steuerspindel 25 und stützt sich gegen einen Anschlag 26, gegen «-elchen sie von einer vorgespannten Feder 27 angedrückt gehalten wird. Die Lage der Rolle 2i im Verhältnis zum Bremsliebel 5 ist somit festgestellt, solange die Rolle nicht so großen Kräften: ausgesetzt wird.., daß die Feder 27 nachgeben muß.
  • Vom Kastenrahmen: i i ragt ein Stützarm 28 hervor, der eine Rollenbahn 29 trägt, gegen welche sich die Rolle 2i in der in Fig. i gezeigten Lage abstützt. Die Rollenbahn 29 ist bei 30 mit einer Abbiegung versehen, so daß die Fortsetzung 31 der Führungsbahn in einer anderen Richtung verläuft als der erste Teil 29.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Bei gelöster Lage der Bremse (Fig. i) ist die Lage des Bremshebels 5 vom Bolzen. bestimmt; der sich in der linken Endlage seines Hubes befindet, und von der Rolle 2i, welche gegen die feste Bahn 29 anliegt. Der Bolzen 6 befindet sich dann in der Figur so weit rechts, daß nicht Platz genug vorhanden ist für den Anschlag 8 und den Klotz 9, diejenige Labe einzunehmen, welche dem größten Übersetzungsverhältnis entspricht (oberste Lage gegen den Bolzen 6 hin), weshalb die obengenannte Vorkehrung getroffen ist, daß die Rolle 21 durch den Arm 2o den Klotz 9 in einer Lage ungefähr in der Mitte der Gleitbahn io oder tiefer herunterhält.
  • Wenn die Bremsansetzbewegung beginnt, bewegen sich das Kolbenrohr 2, die Kolbenstange 3 und der Bolzen q. nach rechts in der Figur, und der Hebel 5 wird. dabei entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung mit der Rolle 2i als Drehzentrum gedreht. Der Bolzen 6 und die Zugstange 7 werden. dann gerade nach links geführt; so daß die Bremsklötze den. Rädern genähert werden. Der Bolzen:. ist in bekannter Weise im Kreisbogen mittels des im festen Drehpunkt 32 gelagerten Lenkers 33 geführt, und dadurch wird die Rolle 2i gezwungen, während der Ansetzbew egung des Hebels entlang der Bahnf 29 zu rollen. Diese ist so abgepaßt, daß die Rolle bis zur Abbiegung 3o der Bahn gelangt ist, wenn der Hebel sich so weit gedreht hat, daß genügend Platz vorhanden ist, damit derAnschlag 8 die dem größten Übersetzungsverhältnis entsprechende Lage einnehmen kann. Dabei hat die Rolle 21 gleichzeitig für den Arm 2o Platz frei gelassen, so daß sich die Feder 17 ausdehnen und den, Klotz 9 in die dem größten Übersetzungsverhältnis entsprechende Lage (Fig. 2) führen konnte.
  • Bei der fortgesetzten Ansetzbewegung wird die Rolle 21 anfänglich an dem in anderer Richtung verlaufenden abgebogenen Teil 3 i der Bahn 29 entlang rollen. Dieser Teil der Bahn ist so verlegt, daß der Bolzen 6 und die Zugstange 7 nur unbedeutend weiter nach links bewegt werden, was zur Folge hat, daß der Hebel 5 bis zur Anlage gegen den Anr schlag 8 gedreht wird. Wenn diese Anlage wirksam wird, erfolgt das Andrücken der Klötze mit dem endgültigen Übersetzungsverhältnis, und beim Drehen des Hebels 5 um den Anschlag 8 wird die Rolle 2 z von der Bahn 29, 3 1 (Fig. 3) entfernt. Beim Lösen der Bremse wird der Vorgang in der entgegengesetztenRichtun@g wiederholt. DieROlle2i nähert sich dem ausgebogenen Teil 3 i der Bahn 29, den sie ungefähr gleichzeitig mit dem Aufhören der Bremsspannung erreicht. Wäihrend der Rückwärtsbewegung der Rolle zum Abbiegungspunkt 30 wird der Bolzen 6 in ungefähr unveränderter Lage gehalten, so daß der Hebel 5 vom Anschlag 8 entfernt wird. Während der Bewegung der Rolle vom :'l)-biegungspunkt3o zurAusgangslage auf der Bahn29 wird der Bolzen, 6 rasch nach rechts geführt, so daß große Bremsklotzspielräume erzeugt werden. Gleichzeitig werden der Anschlag 8 und,- der Klotz 9, falls sie während der Bremsansetzbewegung ganz oder annäherungsweise in die Lage verschoben wurden, welche dem größten Übersetzungsverhältnis entspricht, vom Arm 2o der Gleitbahn io entlang genügend, zurückgeschoben, um den Hebel 5 bei seiner Rückkehr in die Lösungslage nicht zu behindern.
  • Die richtige Wirkung dieser Vorrichtung setzt voraus, daß die Bremsklotzspielnäume immer eine richtig abgepaßte Größe haben, d. h. daß eine selbsttätige Bremsnachstellvorrichtung im Bremsgestänge vorhanden ist. Die Nachstellvorrichtung soll vorzugsweise von der sog. doppelwirkenden Art sein, wodurch die größtmögliche Sicherheit dafür gewonnen wird, daß die Bremsklotzsplelräume nicht zu klein werden. Sollte die Nachstellvorrichtung einfach wirkend, sein oder sollten aus einem anderen Grunde zu kleine Bremsklotzspielräume auftreten, tritt die Feder 27 in Tätigkeit. Diese ist aus folgendem Grund als Sicherheitsmaßnahme vorgesehen. Wenn die Bremsklotzspielräume so klein werden, daß die Bremsklötze während der Ansetzbewegung schon dann gegen die Räder angelegt werden, wenn sich die Rollen 2 i noch auf dem ersten Teil 29 der Rollbahn befinden, wird die Bremskraft vom Bremszylinder i auf die Zugstange 7 über den Bremshebel 5 mit der Rolle 21 als Drehpunkt übertragen. Dies ist an sich nicht so gefährlich, da die Rolle 21 und der Arm 22 sowie der Stützarm 28 leicht so ausgebildet werden können, daß sie die dabei auftretenden Beanspruchungen auszuhalten vermögen. Anders verhält es sich, wenn die Rolle die Abbiegung 30 Überfahren hat und sich auf dem Bahnteil 31 befindet. Infolge der Keilwirkung auf diesem Teil der Bahn würden mehrere Teile in der Vorrichtung so großen Beanspruchungen ausgesetzt werden, daß die Vorrichtung übertrieben schwer und plump ausgeführt werden müßte. Die Beanspruchungen werden in diesem Fall jedoch durch die Feder 27 begrenzt, indem die Rolle 21 bei zu starkem Druck gegen den Bahnbeil 31 gegen den Bolzen 4 hin ausweichen kann,, wobei der Arm 24. den , Anschlag 26 unter Zusammendrückung der Feder 27 verläßt, so daß der Hebel 5 zur Anlage an den Anschlag 8 gelangen kann und die Bremsung dann in normaler Weise erfolgt. Nur in diesem Fall tritt also die Feder 27 in. Tätigkeit, dagegen aber nicht bei normalen oder zu großen Bremsklotzspielräumen. Die Folge von zu großen Spielräumen. ist offenbar nur die-, daß der B@remskolbenh uh entsprechend verlängert wird, und es ist dann die Aufgabe der Nachstellvorrichtung, diesem Umstande Abhilfe zu leisten.
  • Die ,Ausführungsform nach Fig. 4 zeigt die Anbringung der Erfindung an einer Bremsvorrichtung, bei welcher ein Festpunkthebel4o mittels eines Hilfshebels 41 und zwei diesen mit dem Festpunkt-Nebel verbindenden Kupplungsstangen 42, 43 sowie -einer dem Hilfshebel entlangverschiebbaren Stütze 8a für den Zylinderhebels mit diesem gekuppelt ist. Bei dieser Ausführungsform entspricht die zweckmäßig in Form einer Rolle ausgebildete Stütze 8a der der Bahn: io entlang verschiebbaren Stütze 8, 9 bei der Ausführungsform nach Fig. i bis 3. Die Bahn ist auf dem Hilfshebel 41 angeordnet, der auch mit einem Stützarm 28 versehen ist, auf welchem die zur Zusammenwirkung mit der Rolle 21 angeordnete, mit einer Abbiegung 3o versehene Bahn a9 angebracht ist. Der die Rolle 21 tragende Arm 22 ist bei 23 auf dem Hebel 5 gelagert und mittels eines. seitlichen Vorsprunges 24a mit der im Anschlagsohr 26 auf denn Hebel 5 geführten, von der Feder27 betätigten Spindel oder demBolzen25a gelenkig verbunden. Das Führungsgelenk 3.3 verbindet den Bolzen 4 mit dem Hilfshebel 41 bziw. dem darauf angeordneten Stützarm 28, an welchem es mittels des Bolzens 32 befestigt ist. Der Hebel 12, 2o ist bei 13 auf dem Stützarm 28 gelagert, und die Stange 15 ist mit der Rolle 8a unmittelbar verbunden, zu deren Einstellung sie dient.
  • Die mit gleichen Bezeichnungen versehenen Teile in Fig. i bis 3 einerseits und Fig. 4 andererseits entsprechen einander hinsichtlich ihrer Aufgabe und ihrer Wirkungsweise, und die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Fig. 4 ist grundsätzlich dieselbe wie diejenige der Ausführungsform nach Fig. i. bis 3, weshalb sie nicht näher erörtert zu werden braucht.
  • Die Erfindung ist nicht auf die oben zur Verdeutlichung beschriebenen und in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsformen begrenzt. Änderungen an diesen innerhalb des. Rahmens. der Erfindung sind denkbar. Es ist z. Bi. möglich, die mit einer Abbiegung versehene Bahn, 29 bis 31 auf dem Bremshebel 5 statt auf der zur Untersüw'tzung desselben in dem das kleinere Übersetzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkt angeordneten Stütze 28 anzubringen, wobei der mit der betreffenden Bahn zusammenwirkende Anschlag statt dessen auf der genannten Stütze angebracht werden kann. Der letztgenannte Anschlag braucht nicht gezwungenerweise die Form einer Rolle 21 zu erhalten; sondern kann statt dessen von einem Gleitschuh gebildet werden, in welchem Falle die Bahn 29 bis 31 als Gleitbahn statt als Rollbahn dient.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzielung großer Bremsklotzspielräume bei Bremsen mit hohem übersetzungsverhältnis durch: positive Festhaltung eines Bremshebels in einem ein kleineres Übersetzungsverhältnis bestimmenden, Drehpunkt bis zur Erreichung eines gewissen Bremshubes, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremshebel (5) und ein zu dessen Unterstützung in einem das kleinere Übersetzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkt angeordnete Stütze (28) mit je einem von zwei zusammenwirkenden Anschlägen versehen sind, von denen der eine als eine mit AbbiegungverseheneRoll-oderGleitbahn(2gbis 31) für den als Rolle (21) oder Gleitschuh geformten zweiten Anschlag ausgebildet ist, und daß der Bremshebel (5) und die genannte Stütze (28) hinsichtlich dieser beiden zusammenwirkenden Anschläge im Verhältnis zueinander derart gesteuert sind, daß die genannte Rolle oder der genannte Gleitschuh im Verlauf der Bremsansetzbewegung sich der genannten Roll- oder Gleitbahn: entlang bewegt und bei Erreichung eines bestimmten Bremshubes zu dieser Ab- biegung gelangt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß der in Form einer mit einer Abbiegung versehenen Roll- oder Gleitbahn (29 bis 31) ausgebildete Anschlag auf der Stütze (28) angebracht ist, während der in Form einer Rolle (21) oder eines Gleitschuhes zur Zusammenwirkung mit der genannten Roll- oder Gleitbahn (29: bis 31) ausgebildete Anschlag auf dem Bremshebel (5) angebracht ist.
  3. 3: Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der zusammenwirkenden Anschläge (21 und 2g bis 31) federnd angeordnet -ist, um- in dem Falle nachgeben zu können, wenn eine Bremsspannung im Bremsgestänge auftritt, bevor der Bremshebel während der Bremsbewegung eine Stütze in dem das größere Übersetzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkt erhalten hat.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (21) oder ,der Gleitschuh auf einem auf dem Bremshebel (5) gelagerten Arm (22) angebracht ist, der unter Einwirkung einer denselben in einer im Verhältnis zum Bremshebel (5) festen Normallage haltenden gespannten Feder (27) steht und derart angeordnet ist, daß die genannte Feder es ihm gestattet, sich aus der Normallage zu bewegen, falls eine anomal große Belastung an der Rolle (21) oder dem Gleitschuh auftreten sollte, nachdem diese bzw. dieser bei der Bremslösungsbewegung an die Abbiegungsstelle (30) der Roll- oder Gleitbahn (2g, 31) gelangt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und, 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zurUnterstützung des Bremshebels (5) in dem das kleinere übersetzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkt angeordnete, mit der Roll- oder Gleitbahn (2g bis 31) versehene Stütze (28) im Verhältnis zu einer Gleitbahn (io) fest ist, auf welcher eine zur Unterstützung des Bremshebels in dem das größere Übersetzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkte angordnete Stütze (8, 9 oder 8a) in bekannter Weise verschiebbar angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der auf dem Bremshebel _(5) angebrachten Rolle (21) od. dgl. betätigbarer Hebel (12, 2o) od. dgl. angeordnet ist, um der Bremslösungsbewegung die zur Unterstützung des Bremshebels (5) in dem das größere Übersetzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkte dienende Stütze (8, 9 oder 8a) derart zu verschieben, daß der Bremshebel (5) bei der Bremslösungsbewegung von der letztgenannten. Stütze frei geht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Unterstützung des Bremshebels (5) in dem das größere übersetzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkt angeordnete Stütze (8, 9) mit einem in bekannter Weise zu deren Einstellung in verschieden großen übers-etzungsverhältnissen des Bremshebels (5) entsprechenden Lagen dienenden Umstellglied (18, 19) vermittels einer Federungsvorrichtung (15 bis 17) verbunden ist, welche die Verschiebung der genannten Stütze (8, 9) mittels des Hebels (12, 2o) u. dgl. von derjenigen Lage weg zuläßt, in welche sie vom Umstellglied (18, 19) gestellt ist.
DES14133D 1942-02-27 1943-01-26 Vorrichtung zur Erzielung grosser Bremsklotzspielraeume bei Bremsen mit hohem UEbersetzungsverhaeltnis Expired DE877008C (de)

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DES14133D Expired DE877008C (de) 1942-02-27 1943-01-26 Vorrichtung zur Erzielung grosser Bremsklotzspielraeume bei Bremsen mit hohem UEbersetzungsverhaeltnis

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162396B (de) * 1960-09-26 1964-02-06 Bromsregulator Svenska Ab Vorrichtung zum Erzielen eines kurzen Anlegeweges des Bremszylinderkolbens an Schienenfahrzeugbremsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162396B (de) * 1960-09-26 1964-02-06 Bromsregulator Svenska Ab Vorrichtung zum Erzielen eines kurzen Anlegeweges des Bremszylinderkolbens an Schienenfahrzeugbremsen

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