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DE876635C - Vorrichtung zum Verriegeln eines Revolverkopfes - Google Patents

Vorrichtung zum Verriegeln eines Revolverkopfes

Info

Publication number
DE876635C
DE876635C DEW4027A DEW0004027A DE876635C DE 876635 C DE876635 C DE 876635C DE W4027 A DEW4027 A DE W4027A DE W0004027 A DEW0004027 A DE W0004027A DE 876635 C DE876635 C DE 876635C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turret
head
slide
rod
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW4027A
Other languages
English (en)
Inventor
Nicholas Paul Darash
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Warner and Swasey Co
Original Assignee
Warner and Swasey Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Warner and Swasey Co filed Critical Warner and Swasey Co
Application granted granted Critical
Publication of DE876635C publication Critical patent/DE876635C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/04Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
    • B23Q16/06Rotary indexing
    • B23Q16/065Rotary indexing with a continuous drive
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S29/00Metal working
    • Y10S29/055Metal working with cutter drive
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    • Y10S29/00Metal working
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    • Y10T29/5154Plural diverse manufacturing apparatus including means for metal shaping or assembling with turret mechanism tool turret
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    • Y10T74/1418Preselected indexed position
    • Y10T74/1424Sequential
    • Y10T74/1453Interlocked rotator and brake

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verriegeln eines um eine senkrechte Achse schaltbaren, in einem Schlitten gelagerten Revolverkopfes.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung und Vereinfachung dieser bekannten Vorrichtungen, um die Schaltung und Einstellung des Revolverkopfes zu vereinfachen, ohne daß die genaue und richtige Einstellung hierdurch beeinträchtigt wird.
Ferner ermöglicht die Vorrichtung gemäß der Erfindung, daß den Werkzeugen auf dem Revolverkopf ein Kühlmittel zugeführt wird, dessen Zufuhr automatisch geregelt wird, während das Werkstück !«arbeitet wird.
Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß der Revolverkopf einen in einzelne, der Zahl der Werkzeuglöcher entsprechende Segmente unterteilten, in den Schlitten hineinragenden Ring trägt, daß die eine Flanke eines der Segmente in Arbeitsstellung an einem etwa radial zum Ring verschiebbaren Begrenzungsanschlag anliegt, während auf die andere Flanke dieses Segmentes ein etwa tangential zum Ring verschiebbarer Verriegelungskopf einwirkt und daß der Begrenzungsanschlag und der Verriegelungskopf über Zahn- und Kurventriebe durch einen gemeinsamen Hebel verschiebbar sind.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal besteht der Begrenzungsanschlag aus einem zum Verriegelungskopf gleichachsigen, längs einstellbaren festen Anschlag und einem an einem senkrecht zur Verschieberichtung des Verriegelungskopfes beweglichen Schieber befestigten Abstandsblock.
Zweckmäßig ist der Verriegelungskopf über einen Lenker mit einem Kniehebel verbunden, welcher
in Ruhestellung durch Abstützung am Revolverschlitten und an dem Zahn einer längs verschiebbaren Stange mit dem Lenker in gestreckter Lage gehalten ist, beim Verschieben der - ..Stange aber durch den Zahn um eine feste Achse drehbar ist.
Die Länge'des Verbindungsstückes zwischen dem Verriegelungskopf und dem Lenker kann durch eine Gewindebüchse einstellbar sein. ίο Mit dem Zahn- und Kurventrieb ist zweckmäßig ein weiterer Kurventrieb verbunden, um eine Klemmvorrichtung für den Revolverkopf festzuziehen und zu lösen.
Die Steuerung einer Kühlmittelleitung zu dem in Arbeitsstellung befindlichen Werkzeug erfolgt vorzugsweise mit dem Zahnrad- und Kurventrieb eines weiteren Kurventriebes. Ferner kann das Kühlmittel durch ein in der Schaltachse des Revolverkopfes feststehendes Steuerglied zugeführt und über einen Verteilerring dem jeweils in Arbeitsstellung befindlichen Werkzeug über eine Leitung weitergeleitet werden, welche durch den Kurventrieb entweder geschlossen gehalten oder nach dem Ablauf geöffnet wird.
as Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. In diesen zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht einer Revolverdrehbank, bei welcher der Revolverkopfschlitten und der Revolverkopf mit einem Mechanismus gemäß der Erfindung ausgerüstet sind,
Fig. 2 eine Stirnansicht des Revolverkopf-■schlittens und des Revolverkopfes von rechts in Fig. ι gesehen,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Revolverkopfschütten und den Revolverkopf nach Linie 3-3 von Fig. i, in Richtung der Pfeile gesehen, wobei, die Klemmvorrichtung nach der gebrochenen Schnittlinie 3°-3ß von Fig. 12 dargestellt sind,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Revolverkopfschlitten und den Revolverkopf unter .Fortlassung bestimmter Teile sowie teilweise im Schnitt,
Fig. 5 einen Schnitt durch das Verriegelungselement des Mechanismus gemäß Fig. 4, jedoch in größerem Maßstab,
Fig. 6 eine Einzelansicht bestimmter Teile des Mechanismus, teilweise in Ansicht und teilweise im Schnitt nach Linie 6-6 von Fig. 4,
Fig. 7 einen Teilschnitt des Anschlages des Mechanismus gemäß Fig. 4 in größerem Maßstab, Fig. 8, 9, 10, 11 Einzeldarstellungen der Ausrichte- und Verriegelungselemenite des Mechanismus zur Veranschaulichung der verschiedenen Stellungen der Teile zueinander bei verschiedenen Arbeitsstellungen,
Fig. 12 eine Einzeldarstellung, teilweise in Draufsicht und teilweise im Schnitt für die Klemmvorrichtung des Mechanismus,
Fig. 13 einen Schnitt nach Linie 13-13 von Fig. 12,
Fig. 14 einen Teilschnitt nach Linie 14-14 von Fig. 3, in Richtung der Pfeile gesehen, Fig. 15 eine Teildarstellung bestimmter .Teile gemäß Fig. 14 für eine andere Lage, Fig. 16 einen Teilschnitt in größerem Maßstab eines Teiles der Konstruktion gemäß Fig. 3, und zwar nach der gebrochenen Schnittlinie 3&-36 von Fig. 18, in Richtung, der. Pfeile gesehen,
Fig. 17 eine Draufsicht auf einen Teil gemäß Fig. 16,
Fig. 18 einen Teilsdhnitt nach Linie 18-18 von Fig. 16, in Richtung der Pfeile gesehen,
Fig. 19 einen Teilschnitt nach Linie 19-19 von Fig. 16, in Richtung der Pfeile gesehen,
Fig. 20 eine Teilseitenansicht von rechts in Fig; 2,
Fig.l2li und 22 Teilschnitt nach Linie 21-21 von Fig. 20, in Richtung der Pfeile gesehen, für verschiedene Arbeitsstellungen des Ventils,
Fig. 23 eine Teilvorderansicht des Revolverkopfes und eines Werkzeughalters an seiner Vorderseite sowie eine Kühlmittelverbindung zwischen dem Werkzeughalter und dem unteren Teil des Revolverkopfes,
Fig. 24 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 23, jedoch teilweise im Schnitt, zur Veranschaulichung der Kühlmittelverbindung zwischen der Oberseite des Revolverkopfes und der Hinterseite des Werkzeughalters,
Fig. 25 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 24, bei welcher die Kühlmittelverbindung innerhalb des Revolverkopfes liegt und an einen Durchlaß angeschlossen ist, welcher zur Rückseite der Stirnplatte des Revolverkopfes führt, auf welcher das Werkzeug befestigt ist.
Obwohl der Mechanismus gemäß der Erfindung bei zahlreichen Gattungen von Werkzeugmaschinen Verwendung finden kann, um ein schaltbares Glied derartiger Maschinen einzurichten, zu verriegeln und festzuklemmen, so ist er im folgenden beispielsweise in Verbindung mit dem Revolverkopfschlitten und Revolverkopf einer Revolverbank beschrieben. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß der Mechanismus ebensogut bei einem vierkantigen Revolverkopf verwendet werden kann.
Die Revolverbank gemäß Fig. 1 besteht aus einem Bett 30, an dessen einem Ende der Spindelstock 31 liegt, welcher die Werkstückspindel 31" trägt. Das Bett 30 hat die üblichen Parallelführungen, auf welchen der Revolverkopf schlittern 32 sich gegen die Werkstückspindel 31" und von ihr fort bewegt. Bei der dargestelltenAusführungsformhatder Revolverkopfschlitten 3I21 einen sechseckigen schaltbaren Revolverkopf 33. Zwischen dem Revolverkopfschlitten 32· und der Werkstückspindel 31s ist auf den Bettführungen ein Querschlitten gelagert, welcher einen vierkantigen Revolverkopf 34 in der üblichen Weise trägt.
Der sechseckige Revolverkopf 33 hat einen mittleren abwärts gerichteten. Hohlzapfen 35 (Fig. 16), welcher in einer Lagerbohrung des Revolverkopf-Schlittens 32 drehbar gelagart ist. Der Revolverkopf 33 und der Zapfen 35 werden gegen Axialbewegung relativ zur Lagerbohrung durch eine Scheibe 36 gesichert, welche am unteren Ende des Zapfens 35 in beliebiger Weise befestigt ist, während sich die Unterseite des Revolverkopfes gegen
die Oberseite des Schlittens 32 legt. Infolgedessen ist der Revolverkopf 33 auf dem Schlitten 32 frei drehbar. Der Revolverkopf 33 hat an seiner Unterseite eine Ringnut 37 (Fig. 3), welche konzentrisch zum Zapfen 35 liegt. Im Revolverkopfschlitten befindet sich eine Ringnut 38, welche sich mit der Ringnut 37 deckt. In der Ringnut 37 ist in geeigneter Weise, z. B. durch Schrauben 40, ein Ring 39 befestigt, welcher abwärts in die Ringnut 38 des Revolverkopfschlittens 32 hineinragt. Obwohl zur Erleichterung des Zusammenbaues der Ring 39 als vom Revolverkopf 33 getrennter Teil dargestellt ist, so kann dieser Ring auch mit dem Revolverkopf aus einem Stück bestehen.
Der Ring 39 hat bei der dargestellten Ausführungsform in gleichmäßigen Abständen sechs Schlitze 41 (Fig. 4, 9 bis ii), welche auf dem Ring sechs gleiche Segmentteile 42 begrenzen. Diese Segmente 42 haben an ihren gegenüberliegenden Enden Anschlagflächen für einen später beschriebenen Zweck.
An der Vorderseite des Revolverkopf Schlittens 32 ist ein schwenkbarer Steuerhebel 43 für den Mechanismus gemäß der Erfindung angeordnet (Fig. 1).
Dieser Hebel ist am äußeren Ende einer Welle 44 befestigt, deren inneres Ende ein Zahnsegment 45 trägt (Fig. 4 und 6). Das Zahnsegment 45 kämmt mit einer Zahnstange 46, welche am einen Ende einer Stange 47 sitzt. Die Stange 47 ist gleitbar im Revolverkopfschlitten gelagert und erstreckt sich bis zur Rückseite des Schlittens. Das hintere Ende der Stange 47 hat einen Zahnstangenteil 48, dessen Zähne rechtwinklig· zu den Zähnen des Zahnstangenteiles 46 liegen. Die Zahnstange 48 kämmt mit einem breiten Ritzel 49, welches auf einer im Schlitten gelagerten kurzen Welle sitzt. Das breite Ritzel 49 kämmt ferner mit einem Zahnstangenteil 50 zwischen den Enden einer Betätigungsstange 51 (Fig. 4 und 6). Die Stange 51 ist im hinteren Teil des Schlittens gleitbar gelagert. Wenn der Steuerhebel 43 abwärts oder aufwärts geschwenkt wird, so wird die Stange 47 bewegt und verursacht eine Linearbewegung der Betätigungsstange 51 in der einen oder anderen Richtung. Durch die Bewegung der Stange 51 werden die Ausrichte-, Verriegelungs- und Klemmelemente des Mechanismus betätigt. Ferner wird der Kühlmittelstrom zu den Werkzeugen auf dem Revolverkopf automatisch geregelt, wie später beschrieben.
In Fig. 4 ist die Stange 51 in der Stellung dargestellt, welche sie einnimmt, wenn der Revolverkopf ausgerichtet, verriegelt und festgeklemmt ist und das Kühlmittel zu dem Werkzeughalter an der Stirnfläche des Revolverkopfes fließt. In diesem Zeitpunkt befindet sich die Stange 51 in ihrer weitesten Stellung rechts. Der Steuerhebel 43 befindet sich in der ausgezogen dargestellten Lage, in welcher er am meisten angehoben ist (Fig. 4 und 6). Die Federspitze 43° (Fig. 4) erfaßt das untere Ende der Stange 47 und hält diese Stange und den Steuerhebel in ihrer eingerichteten Stellung. In diesem Zeitpunkt wird einer der Segmentteile 42 des Ringes 39 zwischen den 'Ausrichte- und Verriegelungselementen gehalten, welche sich gegen die Anschlagflächen an den gegenüberliegenden Enden dieses Segmentteiles legen, wie aus Fig. 4 deutlich ersichtlich.
Die Ausrichteelemente bestehen aus .einem normalerweise ortsfesten, jedoch einstellbaren Anschlag 52, dessen inneres Ende mit einem Abstandsblock 53 zusammenwirkt, welcher die Anschlagfläche am einen Ende des Segments 42 des Ringes erfaßt. Der Anschlag 52 ist mit Gewinde versehen, so daß er einstellbar in die Öffnung eingeschraubt werden kann, in welcher er in bestimmten Stellungen in der üblichen Weise gesichert werden kann. Der Abstandsblock 53 ist mit dem unteren Ende eines Schiebers 54 verbunden, wie in Fig. 7 im einzelnen dargestellt. Der Block 53 hat zwei Stifte 55, welche in einen Querschlitz an der Stirnseite des Schiebers 54 hineinragen und den Block gegen eine Drehbewegung relativ zum Schieber 54 sichern. Die beiden Enden einer Feder 56 sind am Schieber 54 und am Block 53 befestigt, so daß der Block sich mit dem Schieber bewegt, Block und Schieber jedoch seitlich gegeneinander verschoben werden können. An seinem gegenüberliegenden Ende hat der Schieber 54 eine Verbindung, in welche eine Feder 57 (Fig. 4) eingreift, deren äußeres Ende sich gegen eine Platte legt, welche am Revolverkopfschlitten 32 befestigt ist. Dadurch wird der Schieber 54 dauernd einwärts gegen den Ring 39 gedrückt.
Der Schieber 54 hat einen Querschlitz 58 (Fig. 7), welcher, an seinem rechten Ende in Fig. 7 gesehen, eine Nockenfläche 59 bildet. Das linke Ende der Betätigungsstange 51 trägt einen Nockenstift 60, welcher in den Schlitz 58 des Schiebers 54 eingreift und mit der Nockenfläche 59 zusammenwirkt, um den Schieber 54 und den Abstandsblock 53 gegen die Wirkung der Feder 57, wie später beschrieben, zurückzuziehen. Die Verriegelungselemente· (Fig. 5) bestehen aus einer Büchse 61 mit einer einstellbaren Gewindestange 62, welche an ihrem äußeren Ende einen Verriegelungskopf 63 trägt. Der Kopf 63 hat eine Freifläche 64 und eine Anschlagfläche 65. Die Büchse 61 trägt ferner eine einstellbare Gewindestange 66, deren äußeres Ende einen rechteckigen Verbindungsteil 67 trägt. Die inneren Enden der Stangen 62 und 66 sind mittels Nut und Zunge miteinander verbunden.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß der Abstand zwischen dem Verriegelungskopf 63 und dem Verbindungsteil 67 durch Drehen der Büchse 61 verändert werden kann. Das rechte Ende der Büchse 61, in der Zeichnung gesehen, ist gezahnt. Die Verzahnungen wirken mit einem federbelasteten Stift 68 zusammen, welcher in dem Verbindungsstück 67 sitzt und die Büchse 61 in der üblichen Weise in ihrer eingestellten Stellung festhält. Die Büchse 61 und der Verriegelungskopf 63 sitzen gleitbar in einer Bohrung des Revolverkopf schlittens 32 und können sich gegen den Anschlag 52 und von ihm fort bewegen. An das Verbindungsstück 67 sind mittels eines Bolzens 70 Lenker 69 angelenkt. Die Lenker 69 sind mit ihren anderen
Enden drehbar mit einem Kniehebel 71 verbunden, welcher seinerseits bei 72 in einem Arm an der Innenseite des Revolverkopfes schwenkbar gelagert ist.
Das freie Ende des Kniehebels 71 hat eine Zahnnut 73 zwischen zwei Zähnen 74 und 75. Diese Zähne wirken mit einem konischen Zahn 76 zusammen, welcher aus einem Stück mit der Betätigungsstange 51 bestehen kann, oder bei der dargestellten Ausführungsform einen Zahnstift bildet, welcher mit der Stange verbunden ist. Der Kniehebel 71 hat ferner eine Anschlagnase 77, welche in einer bestimmten Stellung des Kniehebels mit einer Anschlagfläche 78 zusammenwirkt, welche an der Innenseite des Revolverkopfschlittens liegt. Wenn das äußere Ende des Zahnes 76 im Eingriff mit dem äußeren Ende des Zahnes 74 des Kniehebels 71 steht (Fig. 4), so ist die Büchse 61 am weitesten gegen den Anschlag 52 vorgeschoben. Hierbei steht der Verriegelungskopf 63 im Eingriff mit der rechten Seite des Segmentteiles 42, dessen linke Seite den Distanzblock 53 berührt, welcher seinerseits im Eingriff mit dem Anschlag 52 steht. In diesem Zeitpunkt ist der Kniehebel 71 gegen Schwenkung in jeder Richtung dadurch verriegelt, daß die Stirnseite des Zahnes 76 sich gegen die Stirnseite des Zahnes 74 legt und die Nase 77 sich gegen die Anschlagfläche 78 legt. In diesem Zeitpunkt sind der Kniehebel 71 und die Lenker 69 am meisten gestreckt. Der Revolverkopf 33 ist gegen Drehung verriegelt, weil die gegenüberliegenden Enden des Segmentteiles 42 -des Ringes 39 von dem Block 53 und dem Verriegerungskopi 63 erfaßt werden. Wie später erläutert, verursacht eine Bewegung der Betätigungsstange 51 aus der Stellung gemäß Fig. 4 in die Stellung gemäß Fig. 11 ein Zurückziehen des Schiebers 54 und des Distanzblockes 53 sowie ein Zurückziehen des Verriegelungskopfes 63, so daß der Revolverkopf für eine Schaltbewegung frei ist. .
An der. Betätigungsstange 51 ist- neben dem Nockenstift60 ein Zahn 79 befestigt, welcher mit den gegenüberliegenden Seiten einer Zahnnut 80 zusammenwirkt, welche in einem Kniehebel 81 angeordnet ist. Der Kniehebel 81 ist auf einem Stift 82 drehbar gelagert, welcher auf einem Teil des später beschriebenen Klemmechanismus für den Revolverkopf sitzt (Fig. 12). Das freie Ende des Kniehebels 81 ist drehbar mit dem einen Ende eines Lenkers 83 verbunden, dessen anderes Ende mittels eines Stiftes 84 drehbar mit dem anderen Teil des Klemmmechanismus verbunden ist. Die erwähnten Teile des Klemmechanismus werden von Ringsegmenten 85 und 86 gebildet. Die Innenfläche der Ringteile 85 und 86 bilden konische obere und untere Flächen, welche sich gegen entsprechende konische Flächen des Revolverkopfes und des Schlittens legen und zur Wirkung kommen, wenn die Ringteile zusammengezogen werden, um den Revolverkopf abwärts und in festen Eingriff mit dem Revolverkopfschlitten zu ziehen und dadurch den Revolverkopf und seinen Schlitten miteinander zu verklemmen. Die benachbarten Enden der Klemmringteile 85 und 86, an welchen der Hebel 81 und der Lenker 83 angreifen, sind radial gegeneinander versetzt, wie in Fig. 12 dargestellt. Die gegenüberliegenden Enden der Ringteile 85 und 86 haben äußere Teile
87 und 88, welche parallel zueinander, jedoch im Abstand voneinander liegen. Die Teile 87 und 88 haben sich deckende Bohrungen verschiedener Durchmesser, in welchen ein Verbindungsbolzen 89 liegt. Das innere Ende des Bolzens bildet ein Auge und liegt im Teil 88. Der Teil 88 hat eine Gewinde-Öffnung senkrecht zur Achse des Bolzens 89, in welcher eine Schraube 90 mit abgesetztem innerem Ende sitzt, welches in das Auge des Bolzens 89 eingreift. Das freie äußere Ende des Bolzens 89 trägt eine Mutter 91, \velche beim Zusammenbau der Klemmringe mit dem Revolverkopf und Revolverkopfschlitten eingestellt werden kann. Diese Einstellung braucht später nicht mehr geändert zu werden, und zwar auch dann nicht, wenn die Klemmringe vom Revolverkopf und Revolverkopfschlitten entfernt werden sollen. Hierzu genügt es nämlich, die Schraube 90 zu lösen und dann die Klemmringe abzuziehen, ohne die Einstellung der Mutter 91 auf dem Bolzen 89 zu ändern. Die Mutter 91 kann in der eingestellten Lage gesichert werden, z. B. durch einen Splint 91°. Wenn die Klemmringe wieder mit dem Revolverkopf und dem go Revolverkopfschlitten zusammengebaut werden, so wird der Bolzen 89 wieder in die Bohrung der Nase
88 des Ringes 86 eingedrückt und die Schraube 90 eingedreht, deren inneres abgesetztes Ende sich in das Auge des Bolzens 89 legt und so die Ursprunglieh eingestellte Beziehung zwischen den Klemmringen und dem Bolzen wiederherstellt.
Wenn die Betätigungsstange 51 hin und her bewegt wird, so schwenkt der Zahn 79 dieser Stange den Kniehebel 81 in der einen oder anderen Riehtung, wodurch der von dem Hebel 81 und dem Lenker 83 gebildete Mechanismus verkürzt oder verlängert wird, um die Klemmringe 85 und 86 zu öffnen oder zusammenzuziehen. Der Bolzen 89 wirkt hierbei als Scharnier oder Gelenkpunkt für die Ringteile. Geeignete Einrichtungen können vorgesehen sein, um zu verhindern, daß die Ringteäle sich um ihre Achse drehen.
Neben dem Zahn 79 hat die Stange 51 eine Nut 92 an ihrem Umfang, welche um 900 gegen den Zahn 79 versetzt ist. Der Boden der Nut bildet eine geneigte Nockenfläche. Im Revolverkopf schlitten 32 sitzt gleitbar ein Betätigungsstift 93 (Fig. 4). Das eine Ende dieses Stiftes legt sich gegen die Stange 51 und greift in die Nut 92 ein (Fig. 4, 9, 21 und 22). Das andere Ende des Stiftes 93 legt sich gegen ein glertbares Bewegungsübertragungsglied 94, welches in einem Arm gelagert ist, der an der Rückseite des Revolverkopfschlittens befestigt ist. Das Glied 94 legt sich mit seinem anderen.Ende gegen einen Stift, welcher an einem schwenkbaren Hebel 95 sitzt. Der Hebel 95 berührt mit seinem unteren Ende den Steuerkoiben eines federbetätigten Abschlußventils 96. Wenn der Stift 93 in den tiefsten Teil der Nut 92 hineinragt, ist das Ventil zum Sumpf geschlossen, und die Kühlflüssigkeit fließt zu
dem Werkzeughalter an der Stirnfläche des Revolverkopfes, wie später beschrieben. Wenn durch die Bewegung der Stange 51 das Ende des Stiftes 93 auf dem Umfang der Stange liegt (Fig. 21), dann ist das Ventil geöffnet, so daß die Kühlflüssigkeit zum Sumpf und nicht zum Werkzeughalter an der Stirnfläche des Revolverkopfes strömt. Für die Bedienungsperson kann es erwünscht sein, den Kühlmittelstrom zu den Schneidwerkzeugen von Hand zu regeln, ohne den Revolverkopf zu lösen und zu schalten, z. B. wenn sie die Abmessungen des Werkstückes messen oder das Schneidwerkzeug besichtigen will. Damit die Bedienungsperson dies tun kann, hat das Bewegungsübertragungsglied 94 eine Nut, in welcher ein Nocken 97 liegt (Fig. 4, 21 und 22). Der Nocken 97 ist am einen Ende einer schwenkbaren Stange 98 befestigt, an deren anderem Ende ein Hebel 99 befestigt ist. Der Hebel 99 ist drehbar mit einer Gleitstange 100 verbunden, welche an der Vorderseite des Revolverkopfschlittens liegt und von der Bedienungsperson leicht 'erfaßt und bewegt werden kann.
Wenn die Stange 100 einwärts oder gegen die Rückseite des Revolverkopfes bewegt wird, so werden die Welle 98 und der Nocken 97 im Uhrzeigersinn geschwenkt, sie' bewegen das Glied 94 vom Hebel 95 fort, so daß letzterer sich verschwenken kann und das Ventil 96 sich schließt. Wenn die Bedienungsperson das Werkstück oder das Werkzeug besichtigen will, so zieht sie die Stange 100 ganz nach vorn, wodurch das Ventil 96 sich öffnet und die Kühlflüssigkeit zum Sumpf strömt.
Gemäß Fig. 20 ist die eine Seite des Ventils 96 an eine Leitung 101 angeschlossien, welche von der Pumpe zum Ventil führt. Die andere Ventilseite ist an eine Leitung 102 angeschlossen, welche rom Ventil zum Sumpf führt. Vor dem Ventil liegt in der Leitung 101 ein T-Stück 103, welches an eine Leitung 104 angeschlossen ist. Die Leitung 104 verläuft nach der Vorderseite des Revolverkopfschlittens 32 und endet unterhalb der Achse des Revolverkopfes. Das vordere Ende der Leitung 104 ist an. ein ortsfestes Kühlmittelsteuerglied 105 angeschlossen (Fig. 16), welches senkrecht und zentral im Zapfen 35 des Revolverkopfes liegt. Das Glied 105 hat eine Mittelbohrung 106, deren oberes Ende durch einen Stopfen 107 verschlossen ist, während ihr unteres Ende in das Rohr 104 mündet.
Bei Fig. 3 ist zu beachten, daß der Schnitt durch den Revolverkopf nach Linie 36~36 von Fig. 18 verläuft, während der Schnitt durch den Revolverkopfschlitten nach Linie 3-3 von Fig. 1 verläuft.
Das Glied 105 hat nahe seinem oberen Ende einen radialen Durchlaß 108, welcher mit einer von sechs in gleichmäßigem Abstand verteilten Öffnungen 109 in einem Ring 110 in Verbindung gebracht werden kann, welcher im Revolverkopf befestigt ist. Der Revolverkopf 33 hat sechs in gleichem Abstand nach außen und aufwärts verlaufende Durchlässe 111; deren obere Enden mit Gewinde zur Aufnahme von Stopfen 112 versehen sind. An Stelle der Stopfen können auch die Gewindeenden von Kupplungsgliedern eingesetzt werden, welche später erwähnt werden. Jeder der Durchlässe n 1 steht mit einem radialen Durchlaß 113 in Verbindung, dessen äußeres Ende zur Aufnahme von Stopfen 114 mit Gewinde versehen ist. An Stelle dieser Stopfen können später erwähnte Kupplungsglieder eingesetzt werden. Jeder Durchlaß 113 mündet außen in das untere Ende eines senkrechten Durchlasses 115. dessen oberes Ende Gewinde trägt, um einen Stopfen 116 oder ein- später erwähntes Kupplungsglied einzusetzen. Jeder Durchlaß in steht in Verbindung mit einer der öffnungen 109 im Ring 110. Wenn der Revolverkopf in seine verschiedenen Stellungen geschaltet wird, so wird der Durchlaß
108 im Glied 105 nacheinander in Verbindung mit jeder Öffnung 109 in dem Ring 110 gebracht und dadurch nacheinander mit jedem Durchlaß in im Revolverkopf, weil ja das Glied 105 nicht drehbar ist. Infolgedessen stehen diejenigen Durchlässe in, 113 und 115 und die Öffnung 109 im Ring 110, welche der hinteren Ecke der Stirnfläche des Revolverkopfes benachbart sind, d. h. derjenigen Revolverkopffläche, welche der Werkstückspindel gegenüberliegt, in Verbindung mit dem Durchlaß 106 im Glied 105. Dadurch wird das Kühlmittel bei geschlossenem Ventil 96 in diese Durchlässe gefördert. Die übrigen Durchlässe in und öffnungen
109 stehen durch schmale Ablauföffnungen 117 (Fig. 16) in Verbindung mit kreisförmig verteilten senkrechten Durchlässen 118 im oberen Teil des ortsfesten Gliedes 105. Die unteren Enden dieser Durchlässe münden in die Ringkammer, welche von dem Glied 105 und dem Zapfen 35 gebildet wird (Fig. 3 und 16). Das untere Ende des Gliedes 105 hat mehrere kreisförmig verteilte Ablauföffnungen 119, durch welche das in der Ringkammer angesammelte Kühlmittel nach außen fließt und zum Sumpf zurückkehrt. Der Revolverkopf 33 hat eine iOo mittlere Vertiefung 120 über den Zapfen 35. In die Vertiefung 120 ist ein Sieb 121 eingesetzt, dessen Boden durchlöchert ist, so daß das Kühlmittel in die Durchlässe 118 des ortsfesten Gliedes 105 abfließen und von dort zum Sumpf zurückkehren kann, während Späne zurückgehalten werden.
In Fig. 23 ist der Stopfen 114 vom Ende der Leitung 113 entfernt worden, welche neben der hinteren unteren Kante der Stirnfläche des Revolverkopfes liegt. Statt dessen ist eine Kupplung 122 in das Gewindeende der Leitung 113 eingeschraubt. Diese Kupplung sitzt am einen Ende eines Schlauches 123, dessen anderes Ende eine Kupplung 124 trägt, welche mit einer öffnung im Werkzeughalter 125 in Verbindung steht. Hierdurch kann das Kühlmittel frei aus dem Durchlaß 113 durch den Schlauch 123 zum Werkzeug an der Stirnfläche des Revolverkopfes fließen.
In Fig. 24 ist der Stopfen 116 an der oberen hinteren Ecke der Stirnfläche des Revolverkopfes entfernt worden. Statt dessen ist eine Kupplung 126 in das obere Ende des Durchlasses 115 eingeschraubt. Diese Kupplung ist an das eine Ende eines Schlauches 127 angeschlossen, dessen anderes Ende eine Kupplung 128 trägt. Diese ist an den Werkzeughalter 129 angeschlossen, und zwar inner-
halb des Revolverkopfes. Das Kühlmittel fließt dann aus dem Durchlaß 115 durch den Schlauch 127 zu dem Werkzeug im Halter 129.
In Fig. 25 ist der Stopfen· 112 am oberen Ende der Leitung in entfernt, welche in der inneren Kante der Stirnfläche des Revolverkopfes liegt. Der Stopfen ist durch eine Kupplung 130 ersetzt, welche an einem Schlauch 131 sitzt, dessen anderes Ende eine Kupplung 132 trägt, welche an den Werkzeughalter 133 angeschlossen ist. Das Kühlmittel fließt dann zum Schneidwerkzeug an der-Stirnfläche des Revolverkopfes aus der Leitung 111 durch den Schlauch 131.
Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich somit, daß verschiedene Arten von Werkzeughaltern auf den Flächen des Revolverkopfes befestigt werden können und daß das Kühlmittel ihnen in der einfachsten und bequemsten Weise mittels Schläuchen zugeführt werden kann, welche entweder an den Durchlaß 115, das äußere Ende des Durchlasses 113 oder das obere Ende des Durchlasses in ■angeschlossen werden können.-Infolgedessen können die Kupplungen und Schläuche so untergebracht werden, daß sie die Werkzeughalter auf den anderen Revolverkopf flächen nicht behindern.
Um die Funktionen der bisher 'beschriebenen - ■ Teile klarzustellen, -sei im folgenden die Arbeitsweise des Mechanismus unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 8 bis 11 beschrieben. Hierbei sei erwähnt, daß jedesmal, wenn -die Klemmeinrichtung gelöst und der Kühlmittelzufluß zu den Schneidwerkzeugen unterbrochen und -der Revolverkopf für die Schaltbewegung -gelöst ist, der Revolverkopf schlitten sich -in seiner hinteren Stellung befindet, in welcher die von den Werkzeughaltern getragenen Schneidwerkzeuge vom Werkstück frei
In Fig. 4 ist der Revolverkopf 33 ausgerichtet, verriegelt und in einer bestimmten Schaltstellung festgeklemmt dargestellt, wobei das Ventil 96 geschlossen - ist, so--daß das Kühlmittel zum Werkzeughalter fließt, welcher ander Stirnfläche des Revolverkopfessitzt. -Zu den Werkzeughaltern auf den anderen Flächen des - Revolverkopfes fließt in diesem Zeitpunkt kein Kühlmittel. Kühlmittel, was sich in diesen Durchlässen befindet, -wird in den Sumpf zurückgeführt.
Es sei angenommen, daß ■ der Revolverkopf-■ -schlitten svorn Werkstück zurückgezogen wurde, um das Schneidwerkzeug oder die Schneidwerkzeuge, welche vom Werkzeughalter an der Stirn-■ fläche des Revolverkopfes gehalten werden, vom Werkstück frei zu bekommen. Die Bedienungsperson betätigt nunmehr den Steuerhebel 43 und schaltet ihn aus der ausgezogenen Lage gemäß Fig. 4 in die gestrichelte Lage A gemäß Fig. 6. Während des ersten Teiles dieser Bewegung des Steuerhebels 43 'bewegt sich die Betätigungsstange 51 aus der Stellung gemäß Fig. 4 in die Stellung gemäß Fig. S. Während dieser Bewegung der Stange 51 öffnet der Zahn 79 das von dem Kniehebel 81 und dem Lenker 83 gebildete Kniegelenk und löst die Klemmringe. Ferner beginnt während dieser Bewegung der Stift 93 sich in der Nut 92 nach außen zu bewegen, also in einer Richtung, um das Ventil 96 zu öffnen. Ferner löst sich während dieser Bewegung das Ende des Zahnes 76 vom Ende des Zahnes 74 des Winkelhebels 71, und die Seite des Zahnes 76 berührt die Seite des Zahnes 75 des Hebels 71. Bei weiterer Bewegung des Steuerhebeis 43 aus der vollen Stellung gemäß Fig. 6 in die gestrichelte Stellung A setzt die Stange 51 ihre Bewegung nach links in Fig. 9 gesehen fort, bis der Stift 93 auf dem Umfang der Stange 51 sitzt und das Ventil 96 vollständig geöffnet wird. Dann fließt die Kühlflüssigkeit zum Sumpf. Bei weiterer Bewegung des Steuerhebels 43 und der Stange 51 schwenkt der Zahn 76 den Kniehebel 71 aus der Stellung gemäß Fig. 8 in die Stellung gemäß Fig. 9, wodurch der Verriegelungskopf 63 zurückgezogen wird. Während 'dieser Zurückziehung des Verriegelungskopfes ist die geneigte Fläche 65 im Eingriff mit dem Ende des nächsten Segmentteiles 42 des Ringes· 39 und dreht daher den Revolverkopf leicht im Uhrzeigersinn oder in der Schaltrichtung. Hierdurch wird der Distanzblock 53 vom linken Ende des Segmentteiles 42 getrennt, welcher bis dahin zwischen dem Block 53 und dem Kopf 63 festgehalten wurde. Die erwähnte leichte Drehung des Revolverkopfes bringt das Ende des Segmentteiles 42 links vom Distanzblock 53 in Fig. 4 gesehen in eine Stellung, wo er den Block 53 und den Schieber 54 zurückdrückt. Gleichzeitig erfaßt der Verriegelungsstift 60 der Stange 51 die Nockenfläche 59 des Schlitzes 58 im Schieber 54 und zieht diesen und den Block 53 gegen die Wirkung der Feder 57 weiter zurück.
Die Bedienungsperson bewegt den Steuerhebel 43 weiter, bis sich dieser Hebel in -der gestrichelten Stellung A (Fig. 6) befindet. Dann nehmen die Teile die in Fig. 10 dargestellte gegenseitige Lage ein. In diesem Zeitpunkt rastet die federbelastete Spitze 43° in die Nut 47" der Stange 47 ein. Solange der Hebel 43 sich in der voll ausgezogenen Stellung gemäß Fig. 4 und 6 befindet, lagert die federbelastete Spitze 43" unter dem Ende der Stange 47. Durch den Eingriff .der Spitze 43" in die Nut 47° wird' ein merkbarer Widerstand gegen eine weitere Bewegung des Steuerhebels 43 geschaffen, so daß die Bedienungsperson durch ihr Gefühl feststellen kann, daß die Teile des Mechanismus sich in -c'er Stellung gemäß Fig. 10 befinden. In diesem Zeitpunkt ist der Kniehebel 71 durch die weitere Verschiebung der Betätigungsstange 51 nach links weiter geschwenkt und der Verriegelungskopf 63 in eine Stellung zurückgezogen worden, wo er außerhalb des Umfangs der Segmente 42 des Ringes 39 liegt, welcher vom Revolverkopf getragen wird. Infolgedessen kann der Revolverkopf sich im Uhrzeigersinn oder der Schaltrichtung drehen, ohne durch den Verriegelungskopf 63 hierin behindert zu werden. Ferner ist in diesem Zeitpunkt der Schieber nahezu vollständig zurückgezogen, so daß in dieser Stellung nur die rechte untere Kante des Trennblockes 53 in der Bewegungsbahn, der Segmentteile 42 liegt, wenn der Revolverkopf g-2-
schaltet wird. Wenn daher die Bedienungsperson in diesem Zeitpunkt den Revolverkopf schaltet, so drückt jeder Segmentteil 42 den Block 53 vorübergehend zurück. Sobald der Segmentteil 42 am Block 53 vorbeigedreht ist, wird dieser durch die Feder 57 wieder gegen den nächsten Segmentteil 42 gedrückt und bildet hierdurch eine für die Bedienungsperson hörbare Schaltklinke, welche der Schaltbewegung des Revolverkopfes einen merkbaren Widerstand 'entgegensetzt. Hierdurch kann die Bedienungsperson merken, daß der Revolverkopf um einen Segmentteil 42 oder eine Schaltstelhmg weitergeschaltet worden ist. - Durch diese Anordnung kann die Bedienungsperson jederzeit feststellen, daß sie den Revolverkopf von einer Schaltstellung in die andere geschaltet hat. Gewünschtenfalls kann die Bedienungsperson eine gewünschte Anzahl von Schaltstellungen abzählen, ohne die Stellung des Revolverkopfes beobachten zu müssen. Wenn die Teile sich in der Stellung gemäß Fig. 10 befinden und der Steuerhebel 43 sich in der gestrichelten Stellung A befindet, so kann der Revolverkopf nur in der normalen Richtung, d. h. im Uhrzeigersinn, geschaltet werden. Falls nämlich die Bedienungs-
*5 person versuchen würde, den Revolverkopf gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, so legt sich der Sperrblock 53 in die Bewegungsbahn des rechts von ihm liegenden Segmentteiles 42 und bildet damit einen Anschlag gegen ein Schalten oder Drehen des Revolverkopfes gegen den Uhrzeigersinn.
Wenn die Bedienungsperson die Teile des Mechanismus so einstellen will, daß sie den Revolverkopf in beliebiger Richtung frei drehen kann, so bewegt sie den Steuerhebel 43 aus der gestrichelten Stellung yi in die gestrichelte Stellung B (Fig. 6). Hierdurch wird die Betätigungsstange 51 weiter nach links verschoben, wodurch der Nockenstift 60 sich vollständig über die Nockenfläche 59 bewegt und den Schieber 54 und den Trennblock 53 vollständig in- die Stellung gemäß Fig. 11 zurückzieht. In dieser Stellung ist der Block 53 vollständig vom Umfang des Revolverkopfes zurückgezogen und berührt keinen der Segmentteile 42, wenn der Revolverkopf in beliebiger Richtung gedreht wird.
Durch diese weitere Verschiebung der Stange 51 bewegt sich der von ihr getragene Zahn j6 aus der Stellung gemäß Fig. 10 in die Stellung gemäß Fig. 11. Hierbei wird der Kniehebel 71 weiter geschwenkt und zieht den Verriegelungskopf 53 vollständig vom Umfang des Revolverkopfes ab. Wenn in dieser Stellung die Stirnseite des Zahnes 76 die Stirnfläche des Zahnes 75 des Kniehebels 71 erfaßt, so werden der Kniehebel und der Verriegelungskopf 63 in der Stellung festgehalten, in welche sie bewegt worden sind.
Der Vorteil, den Revolverkopf in beliebiger Richtung schalten zu können, liegt darin, daß in besonderen Bearbeitungsfällen, in denen nur wenige, z. B. zwei Werkzeuge auf benachbarten Flächen des Revolverkopfes benötigt werden, die Bedienungsperson den Revolverkopf leicht vom einen auf das andere Werkzeug umschalten kann, ohne ihn eine vollständige Umdrehung ausführen zu lassen.
Wenn die Bedienungsperson den Revolverkopf in seiner Schaltstellung ausrichten, verriegeln und festklemmen will, so bewegt sie den Steuerhebel 43. falls er sich noch nicht in der gestrichelten Stellung A (Fig. 6) befindet, in diese Stellung. Dann dreht sie den Revolverkopf im Uhrzeigersinn, bis sie hört oder fühlt, daß der Sperrblock 53 mit dem Segmentteil 42 in Eingriff kommt, welcher dem Segmentteil 42 folgt, welcher zwischen dem Block 53 und dem Verriegelungskopf 63 festgehalten werden soll. Dieser Zustand ist in Fig. 10 dargestellt. Es sei erwähnt, daß in diesem Augenblick der Segmentteil 42, welcher zwischen dem Block 53 und dem Kopf 63 festgehalten werden soll, mit seinem Umfang die Schrägfläche 64 des Kopfes 63 berührt. Durch geringfügiges Drehen des Revolverkopfes gegen den Uhrzeigersinn bringt die Bedienungsperson den Segmentteil 42, welcher festgehalten werden soll, zwischen den Block 53 und den Kopf 63, also in die Stellung gemäß Fig. 9. Hierbei berührt die Schrägfläche 65 des Kopfes 63 das Ende des vorübergegangenen Segmentteiles 42 und wirkt als Nocken, um den Revolverkopf geringfügig im Uhrzeigersinn zu< drehen, wenn er gegen den Uhrzeigersinn zu weit gedreht worden ist. In diesem Zeitpunkt befindet sich die gerade Stirnfläche des Verriegelungskopfes 63 in einer Stellung, in welcher sie sich gegen das rechte Ende des betreffenden Segmentteiles 42 legen kann, wenn der Kopf 63 durch die Bewegung des Steuerhebels 43 aus der gestrichelten Stellung^ in die ausgezogene Stellung (Fig. 6) weiter nach links bewegt wird. Durch diese Bewegung des Steuerhebels 43 wird die Stange 51 nach rechts bewegt. Währenddes ersten Teiles dieser Bewegung schwenkt der Winkelhebel 71 aus der Stellung gemäß Fig. 10 in die Stellung gemäß Fig. 9, weil der Zahn 76 der Stange 51 den Zahn 74 10c des Hebels 71 erfaßt. Hierdurch wird der Verriegelungskopf 63, wie aus der Zeichnung ersichtlich, weiter nach links verschoben. Ferner kann der Schieber 54 mit dem Kopf 53 durch die Feder 57 weiter vorgedrückt werden. Bei der weiteren Bewegung der Stange 51 nach rechts aus der Stellung gemäß Fig. 9 in die Stellung gemäß Fig. 8 kippt der Winkelhebel 71 weiter, so daß der Verriegelungskopf 63 sich weiter nach links bewegt und sich gegen das rechte Ende des fraglichen Segments 42 legt. Hierbei übt er einen Druck aus und dreht den Revolverkopf gegen den Uhrzeigersinn, bis das linke Ende des fraglichen Segments 42 die rechte Seite des Blockes 53 berührt, welcher während dieser Bewegung der Stange 51 weiter in. den Schlitz 41 vorgedrückt worden ist. Dieses Vordrücken des Blockes 53 bewirkt ferner zusammen mit dem Verriegelungskopf 63 eine geringfügige Drehung des Revolverkopfes gegen den Uhrzeigersinn, so daß er in der Schaltstellung dadurch genau eingerichtet wird, daß die gegenüberliegenden Enden des betreffenden Segments 42 zwischen dem Verriegelungskopf 63 und dem Block 53 festgehalten werden (Fig. 8).
Wenn der Steuerhebel 43 die voll ausgezogene S teilung erreicht hat, so beruh r t der von der S tange 51
getragene Zahn j6 die Stirnfläche des Zahnes 74 des Winkelhebels 71 (Fig. 4). Im gleichen Zeitpunkt berührt die flache Nase γγ des Hebels 71 die Innenfläche 78 des Revolverkopfschlittens. Hierdurch wird der Winkelhebel 71 gestreckt und gegen weitere Schwenkbewegung verriegelt, solange sich die Stange 51 in ihrer weitesten Stellung rechts befindet. Unmittelbar ehe die Stange 51 ihre weiteste Stellung rechts erreicht, berührt die Stirnfläche des Stiftes 93 den tiefsten Teil der Nut 92, so daß sich das Ventil 96 unter der Wirkung seiner Ventilfeder schließt. Das Kühlmittel fließt dann durch die Leitung 104 zu dem Werkzeughalter, welcher von der neuen Stirnfläche des Revolverkopfes getragen wind. In 'diesem Zeitpunkt stehen die Leitungen zu den anderen Werkzeughaltern auf den anderen Flächen des Revolverkopfes nicht in Verbindung mit der Leitung 104. Das Kühlmittel in dem Werkzeughalter, welcher beim letzten Arbeitsvorgang in Betrieb war, und die Schlauchverbindung zu ihm werden jetzt durch die Öffnungen 117 und die Durchlässe 11.8 und 119 in den Sumpf im Unterteil der Maschine entleert.
Während der Schaltbewegung des Revolverkopfes wird durch die Zentrifugalkraft- kein Kühlmittel nach außen gedrückt, weil in diesem Zeitpunkt das Ventil 96 Offen ist und das Kühlmittel frei von der Pumpe zum Sumpf strömt und nicht durch den Revolverkopf fließt, während das vorher von den Werkzeugen und Werkzeughaltern verbrauchte Kühlmittel in den Sumpf zurückströmt.
Der letzte Teil der Bewegung der Betätigungsstange 51 in ihrieStellung am weitesten rechts bringt den Zahn 79 der Stange in Eingriff mit der Zahnnut 80 des Winkelhebels 81 und streckt das von dem Hebel 81 und dem Lenker 83 gebildete Kniegelenk. Hierdurch werden die Klemmringteile 85 und 86 zusammengezogen und klemmen den Revolverkopf fest mit dem Revolverkopf schlitten zusammen.
Wenn der Revolverkopf geschaltet und in seiner neuen Stellung dadurch ausgerichtet, verriegelt und festgeklemmt worden ist, daß der Steuerhebel 43 in die ausgezogene Lage gemäß Fig. 4 bewegt worden ist, so legt sich die federbelastete Spitze 43a unter das Ende der Stange 47. Hierdurch wird eine unerwünschte Bewegung dex Stange 47 verhindert. Die Bedienungsperson kann jetzt den Revolvefkopfschlitten vorwärts bewegen, um das Werkzeug auf der Stirnfläche des Revolverkopfes in Arbeitseingriff mit dem Werkstück .zu bringen. Wenn die Bedienungsperson während dieser einzelnen Arbeitsstufe den Durchmesser des Werkstückes nachmessen will, ehe die Arbeitsstufe beendet ist, so kann sie entweder den Vorschub des Revolverkopf-Schlittens ausschalten oder diesen leicht nach rückwärts ziehen, um das Werkzeug vom Werkstück freizubekommen, und dann die Stange 100 nach außen ziehen, um das Ventil 96 zu öffnen und den Kühlmittelstrom zum Schneidwerkzeug an der Stirnfläche des Revolverkopfes zu unterbrechen. Hierauf kann sie den Durchmesser des Werkstückes prüfen, ohne durch Kühlflüssigkeit gestört zu werden. Wenn die Bearbeitung wieder aufgenommen werden kann,, so stößt die Bedienungsperson lediglich die Stange 100 wieder einwärts in ihre frühere Stellung, wodurch das Ventil 96 geschlossen wird. Dann beginnt das Kühlmittel wieder über das Schneidwerkzeug an der Stirnkante des Revolverkopfes zu fließen.
' Aus der vorstehenden Beschreibung der.Bauart und der Arbeitsweise des Mechanismus gemäß der Erfindung ergibt sich, daß ein verbesserter neuer und wirksamer Mechanismus geschaffen wurde, um einen schaltbaren Teil einer Werkzeugmaschine in seinen verschiedenen Schaltstellungen einzurichten und zu verriegeln. Ferner ergibt sich daraus, daß der verbesserte Mechanismus eine wirksame Einrichtung bildet, um den schaltbaren Teil festzuklemmen, nachdem er in seinen verschiedenen Schaltstellungen ausgerichtet und verriegelt worden ist. Ferner bildet dieser Mechanismus eine neue Anordnung, durch welche der Zufluß des Kühlmittels zum Werkzeughalter an der Stirnfläche des schaltbaren Gliedes automatisch geregelt wird, wenn das Glied in seine verschiedenen Schalt-Stellungen geschaltet, ausgerichtet und verriegelt wird, während das Kühlmittel aus den anderen Werkzeughaltern abfließt. Der dargestellte Mechanismus ermöglicht es ferner der Bedienungsperson, durch einen merkbaren Widerstand gegen die Bewegung des Revolverkopfes und durch einen hörbaren Ton anzuzeigen, wenn der Teil etwa seine nächste Sehaltstellung erreicht hat. Hierdurch erkennt die Bedienungsperson, ob das Glied um eine, zwei oder mehr Schaltstellungen wtaitergeschaltet worden ist, ohne die Stellung des Gliedes beobachten zu müssen. Ferner ergibt sich, daß der Mechanismus nicht den üblichen verjüngten Verriegelungsbolzen verwendet, wie er bisher zur Einstellung eines schaltbaren Teiles einer Werkzeugmaschine üblich war.
Zu; den erwähnten allgemeinen Vorteilen kommt hinzu, daß der Anschlag 52 einstellbar ist und daß ferner der Abstand zwischen dem inneren Ende, dieses Anschlages und dem freien Ende des Verriegelungskopfes 63 durch Drehen der Büchse 61 verändert werden kann. Durch diese Anordnung ist es möglich, die Teile ungefähr in der eingestellten Lage zusammenzubauen und sie dann genau auszurichten, indem einfach der Revolverkopf mit no seiner Stirnfläche senkrecht, zur Achse der Werkstückspindel einreguliert wird. Diese Einstellungen erfolgen, nachdem der Revolverkopf und der Mechanismus gemäß der Erfindung zum ersten Male zusammengebaut werden. Sie können später im Falle einer Abnutzung zwischen den Teilen der Ausrichtungs- und Verriegelungsteile des Mechanismus wiederholt werden. Bei einem Schaltmechanismus mit dem üblichen Verriegelungsbolzen ist es nicht möglich, die Teile näherungsweise zusammenzubauen und dann die Teile genau einzustellen oder eine Abnutzung zwischen ihnen auszugleichen und die Stirnfläche des Revolverkopfes in die richtige senkrechte Lage zur Achse der Werkstückspindel zu bringen. Dies ist deswegen nicht möglich, weil der übliche Verriegehingsbolzen im
Bett in festen Lagern gleitbar ist, während die Bolzenbüc'h'Sen in der Unterseite des Revolverkopfes befestigt sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRLCHE:
    ι . Vorrichtung zum Verriegeln eines um eine senkrechte Achse schaltbaren, in einem Schlitten gelagerten Revolverkopfes, dadurch gekennzeichnet, daß der Revolverkopf (33) einen in einzelne, der Zahl der Werkzeuglöcher entsprechende Segmente (42) unterteilten, in den Schlitten hineinragenden- Ring (39) trägt, daß die eine Flanke eines der Segmente in Arbeitsstellung an einem etwa radial zum Ring verschiebbaren Begrenzungsanschlag (52, 53, 54) anliegt, während auf die andere Flanke dieses Segments ein etwa tangential zum Ring verschiebbarer Verriegelungskopf (63) einwirkt und daß der Begrenzungsanschlag und der Verriegelungskopf über Zahn- und; Kurventriebe durch einen gemeinsamen Hebel (43) verschiebbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsanschlag aus einem zum Verriegelungskopf gleichachsigen, längs einstellbaren festen Anschlag (52) und einem an einem senkrecht zur Verschieberichtung des Verriegelungskopfes beweglichen Schieber (54) befestigten Abstandsblock (53) besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungskopf (63) über einen Denker (69) mit einem Kniehebel (71) verbunden ist, der in Ruhestellung durch Abstützung am Revolverschlitten (Nase Jj) und an dem Zahn (j6) einer längs verschiebbaren Stange (51) mit dem Lenker in gestreckter Lage gehalten ist, beim Verschieben der Stange aber durch den Zahn um eine feste Achse (72) drehbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch- 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Verbindungs Stückes zwischen dem Verriegelungskopf (63) und dem Lenker (69) durch eine Gewindebüchse (61) einstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Zahn- und Kurventrieb ein weiterer Kurventrieb (79, 80) zum Festziehen und Lösen einer Klemmvorrichtung (81-91) für den Revolverkopf verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Zahn- und Kurventrieb ein weiterer Kurventrieb (92-96) für die Steuerung einer Kühlmittelleitung zu dem in Arbeitsstellung befindlichen Werkzeug verbunden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittel durch ein in der Schaltachse des Revolverkopfes feststehendes Steuerglied (105) zugeführt und über einen Verteilerring(i 10) dem jeweils inArbeitsstellumig befindlichen Werkzeug über eine Leitung weitergeleitet wird, die durch den Kurventrieb (92-96) entweder geschlossen gehalten oder nach dem Ablauf geöffnet wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    © 5001 5.
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