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DE876519C - Elektrische Schalteinrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen - Google Patents

Elektrische Schalteinrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen

Info

Publication number
DE876519C
DE876519C DEF1094D DEF0001094D DE876519C DE 876519 C DE876519 C DE 876519C DE F1094 D DEF1094 D DE F1094D DE F0001094 D DEF0001094 D DE F0001094D DE 876519 C DE876519 C DE 876519C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
magnet
armature
electrical switching
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF1094D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Danner
Georg Koppenwallner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
Original Assignee
Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEF1084A external-priority patent/DE832258C/de
Application filed by Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG filed Critical Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
Priority to DEF1094D priority Critical patent/DE876519C/de
Priority to FR899835D priority patent/FR899835A/fr
Application granted granted Critical
Publication of DE876519C publication Critical patent/DE876519C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B49/00Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
    • B24B49/02Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent
    • B24B49/04Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent involving measurement of the workpiece at the place of grinding during grinding operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Elektrische Schalteinrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen Die Erfindung betrifft eine weitere Ausführungsform der in der Patentschrift 832 258 beschriebenen elektrischen Schalteinrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen, bei dem ein mit Steuerkontakten versehenes Fühlhebelmeßgerät, ein Polwendeschalter und ein gepoltes Relais zur Steuerung zweier, die Abschaltung der Werkzeugmaschine bewirkender Magneten derart zusammenwirken, daß der erste Steuerkontakt des Fühlhebelmeßgerätes ein gepoltes Relais und dieses einen Magneten für die Umschaltung der normalen Zustellbewegung auf eine Schlichtzustellung und zugleich einen Polwendeschalter steuert, der bei seiner Umschaltung die Leitungsführung zum gepolten Relais wendet, das dann beim Betätigen des zweiten Steuerkontaktes des Fühlhebelmeßgerätes den Steuerstromkreis für den Ausschaltmagneten zur Stillsetzung der Maschine schließt.
  • Die Erfindung. besteht darin, daß an Stelle des gepolten Relais ein Wechselstromrelais mit Kippanker und zwei getrennt arbeitenden Spulen verwendet wird. Durch diese Lösung fällt der bei einem gepolten Relais erforderliche Gleichrichter zur Erzeugung des Erregerstromes und ferner ein Kontaktpaar des Polwendeschalters fort, wodurch eine Vereinfachung der gesamten Einrichtung erzielt wird, Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung iw einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Die Schalteinrichtung besteht aus dem Fühlhebelmeßgerät M "mit dem Zeiger x und den elektrischen Kontakten 2, 3. sowie 4, 5, einem Polwendeschalter P und einem Wechselstromrelais R. Diese Schaltelemente dienen zur Steuerung der Magnete V und A. Der Anker 6 des Magneten V ist mit einem Schalthebel 7 zum Einstellen der Zustellbewegung des Arbeitsschlittens und der Anker 8 des Ausschaltmagneten A ist mit dem Schalthebel g zum Einschalten und Abstellen der Maschine verbunden. Für die Bewegung des Wechselstromrelais R ist Wechselstrom niedriger Spannung vorgesehen und für die Erregung der Magnetspulen V und A ebenfalls Wechselstrom mit einer etwas höheren Spannung. Der Anker 6 des Magneten V und der Polwendeschalter P stehen mit je einem Kolbengetriebe und der Anker des Magneten A mit einem Steuerschieber in Verbindung, so daß eine gegenseitige Abhängigkeit der Bewegungen dieser Teile zusammen mit den Steuerelementen der Maschine geschaffen wird.
  • Die Wirkungsweise der Schalteinrichtung ist folgende: Nach dem Einschalten des Schleifvorganges wird das Meßgerät M schnell gegen das Werkstück W in seine Arbeitsstellung, in der die Meßschnäbel des Meßgerätes das Werkstück berühren, bewegt, eine Stellung, die in der Zeichnung dargestellt ist. Gleichzeitig beginnt die Maschine mit der am Schalthebel P eingestellten Zustellung zu arbeiten.
  • Ist ein bestimmtes Vormaß erreicht, so hat sich der Zeiger = des Meßgerätes in die Stellung bewegt, in -der der elektrische Kontakt 2, 3 geschlossen ist. Hierdurch kommt folgender Stromkreis für das Wechselstromrelais R zustande: Von der Stromquelle fließt ein Strom über die Leitung io; den geschlossenen Kontakt 2, 3 des Meßgerätes, durch die Wicklung ii des Wechselstroinrelais R und von dort über den geschlossenen Kontakt 12, 13 des Polwendeschalters zurück zur Leitung 14 der Stromquelle. Der Kippanker 15 bewegt sich dabei in die gestrichelte Stellung, in der die Kontakte 16, 17 miteinander verbunden sind. In dieser Stellung wird der Kippanker 15 des Wechselstromrelais auch bei einer Stromunterbrechung durch eine federnd angestellte Gegenschneide 18 gehalten. Hierdurch entsteht ein Stromkreis für den Magneten V aus der zweiten Stromquelle, nämlich der Leitung ig über den - geschlossenen Kontakt 16, 17 des Kippankers 15 des Wechselstrmnrelais, durch die Wicklung des Magneten V über den geschlossenen Kontakt 2o, 21 des Polwendeschalters, durch die Leitung 22 zurück zur Stromquelle. Der Anker 6 des Magneten V wird angezogen, und der mit ihm durch das Gelenk 23 in Verbindung stehende Zustellhebel? wird in die gestrichelte Stellung umgelegt, in der die normale Zustellbewegung auf eine geringere Zustellgeschwindigkeit umgeschaltet oder auch ganz abgeschaltet wird. Zusammen mit dem Anziehen des Ankers 6 des Magneten V wird der Kolben 24 unter Überwindung des Druckes der Feder 25 nach oben bewegt. Der Kolben gibt der im Kanal 26 stehenden Druckflüssigkeit, die von der Leitung 2,7 herkommt, den Weg zum Zylinder 28 und über den Kanal 29 zum Zylinder 30 frei, so daß auch der .Kolben 31 entgegen dem Druck der Feder 32 in seine obere Stellung bewegt und damit der an die Kolbenstange 33 angelenkte Polwendeschalter P umgeschaltet wird. Da gleichzeitig die beiden Zylinderräume 28 und 3o mit Druckflüssigkeit gefüllt sind; behalten die Kolben 24 und 31 auch nach Unterbrechung des Stromkreises zur Magnetspule Y beim Umschalten des Pölwendeschalters P ihre Stellung bei. Auf diese Weise wird der Zustellhebel 7 in seiner umgeschalteten, gestrichelt gezeichneten Stellung gehalten.
  • Durch die Umschaltung des Polwendeschalters wird auch die Rückleitung zur Stromquelle von der Spule ii des Wechselstromrelais an die Spule 34 gelegt; sobald nun der Kontakt 4 des Zeigers = den Kontakt 5 des Meßgerätes geschlossen hat, wenn nämlich das Fertigmaß des Werkstückes erreicht ist, so wird die Spule 34 des Wechselstromrelais R erregt. Von der Stromquelle fließt der Strom über die Leitung io, den Kontakt 4, 5 durch die Wicklung der Spule 34 des Wechselstromrelais R über die geschlossenen Kontakte 35, 13 durch die Leitung 14 zurück zur Stromquelle. Demzufolge wird der Kippanker 15 des Wechselstromrelais in die ausgezogene Stellung umgelegt in der die Kontakte 16, 36 miteinander verbunden sind. In dieser Stellung des Ankers wird ein Stromkreis für den Ausschaltmagneten A hergestellt. Von der zweiten Stromquelle fließt ein Strom über die Leitung i9, die Kontakte 16, 36 durch die Wicklung des Ausschaltmagneten A über die geschlossenen Kontakte 37, 21 durch die Leitung 22 zurück zur Stromquelle. Der Ausschaltmagnet wird also erregt und zieht seinen Anker an, der den mit ihm verbundenen Abstellhebel g in die gestrichelt gezeichnete Stellung umlegt, in der die Maschine stillgesetzt ist.
  • Zusammen mit dem Anziehen des Ankers B des Ausschaltmagneten A wird der Steuerschieber 38 nach oben bewegt und der von dem Kanal 27 über die Ringnut 39, den Kanal 26 zu den Zylindern 28 und 30 führendeDruckflüssigkeitsstromabgeschnitten. Gleichzeitig gelangt die untere Ringnut 40 vor die Einmündung des mit der Abflußleitung verbundenen Kanals 41 und des von den Zylindern 30 und 28 führenden Kanals 42. Die Federn 25 und 32 drücken nun die jeweils zugeordneten Kolben 24 und 31 unter Verdrängung der unter ihnen stehenden Flüssigkeit nach unten. Dabei wird der Polwendeschalter P wieder in seine Ausgangsstellung gebracht, in der auf normale Zustellbewegung geschaltet ist.
  • Zugleich mit der Stillsetzung der Maschine ist das Meßgerät M aus dem Bereich des fertig bearbeiteten Werkstückes selbsttätig herausgefahren und wird der Meßstrom durch eine nicht dargestellte Einrichtung unterbrochen. Durch die Umschaltung des Polwendeschalters in die gezeichnete Stellung wird der Stromkreis für die Umschaltung der Zustellbewegung vorbereitend hergestellt. Außerdem ist auch der Stromkreis für den Ausschaltmagneten A unterbrochen, so daß nach erfolgtem Arbeitsspiel beide Magnete V und A wieder stromlos sind.
  • Um einen neuen Arbeitsgang der Maschine einzuleiten, wird der Hebel 9 in die voll ausgezeichnete Stellung bewegt, in der die Maschine wieder eingeschaltet ist.
  • Mit Hilfe des Polwendeschalters und eines Wechselstromrelais wird ebenso wie beim Hauptpatent die Steuerung der Maschine zum Zwecke der Umschaltung der Zustellbewegung und der Stillsetzung der Maschine vollkommen beherrscht, und Schaltfehler werden unbedingt vermieden. Darüber hinaus wird durch die Verwendung eines Wechselstromrelais die Schalteinrichtung wesentlich verbilligt und arbeitet zuverlässiger.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi: Elektrische Schalteinrichtung einer Werkzeugmaschine, insbesondere Schleifmaschine, mit selbsttätiger Steuereinrichtung nach Patent 832 258, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines gepolten Relais ein Wechselstromrelais (R) mit Kippanker (r5) und zwei getrennt arbeitenden Spulen (1i, 3q.) verwendet wird.
DEF1094D 1942-12-05 1943-01-29 Elektrische Schalteinrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen Expired DE876519C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF1094D DE876519C (de) 1942-12-05 1943-01-29 Elektrische Schalteinrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen
FR899835D FR899835A (fr) 1942-12-05 1943-11-17 Dispositif de commande électrique pour des machines-outils, en particulier des machines à meuler

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE899835X 1942-12-05
DE291582X 1942-12-05
DEF1084A DE832258C (de) 1942-12-05 1942-12-06 Elektrische Schalteinrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen
DE296563X 1943-01-28
DEF1094D DE876519C (de) 1942-12-05 1943-01-29 Elektrische Schalteinrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE876519C true DE876519C (de) 1953-05-15

Family

ID=27510566

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF1094D Expired DE876519C (de) 1942-12-05 1943-01-29 Elektrische Schalteinrichtung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE876519C (de)
FR (1) FR899835A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123018B (de) * 1954-08-11 1962-02-01 Diskus Werke Frankfurt Main Ag Nachstellvorrichtung zur Ausgleichsregulierung der Abnutzung bei Schleifwerkzeugen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123018B (de) * 1954-08-11 1962-02-01 Diskus Werke Frankfurt Main Ag Nachstellvorrichtung zur Ausgleichsregulierung der Abnutzung bei Schleifwerkzeugen

Also Published As

Publication number Publication date
FR899835A (fr) 1945-06-12

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