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DE876515C - Vorrichtung zum Laeppen zylindrischer Gleitflaechen - Google Patents

Vorrichtung zum Laeppen zylindrischer Gleitflaechen

Info

Publication number
DE876515C
DE876515C DEB9724D DEB0009724D DE876515C DE 876515 C DE876515 C DE 876515C DE B9724 D DEB9724 D DE B9724D DE B0009724 D DEB0009724 D DE B0009724D DE 876515 C DE876515 C DE 876515C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lapping
tool
sleeve
operating member
clamping member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB9724D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Weisser
Walter Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB9724D priority Critical patent/DE876515C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE876515C publication Critical patent/DE876515C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B33/00Honing machines or devices; Accessories therefor
    • B24B33/10Accessories
    • B24B33/105Honing spindles; Devices for expanding the honing elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Läppen zylindrischer Gleitflächen Die Erfindung bezieht sich ;auf eine Vorrichtung zum Läppen zylindrischer Gleitflächen von WeTkstücken, wobei das Läppwerkzeug und das Werkstück relativ zueinander gleichzeitig Hub- und Drehbewegungen ausführen.
  • Bekannte Läppvorrichtungen haben -den Nachteil, daß der Läppvorgang vom Arbeiter nicht gefühlsmäßig überwacht werden kann. Außerdem sind die Nebenzeiten zum Ein- und Ausspannen der Werkstücke unerwünscht hoch und das Zustellen des Werkzeugs verhältnismäßig umständlich.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und,eine verhältnismäßig einfache Vorrichtung zu schaffen, die bei Aufwendung kürzester Bearbeitungs- und Einspannzeiten die Herstellung genau geläppter Werkstücke ermöglicht. Dies wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch errecht, daß außer dem mechanischen Antrieb für die Hub- und Drehbewegung auch noch Beine während des Läppvorgangs von Hand bedienbare Vorrichtung vorgesehen ist, welche eine gegenseitige Verdrehung und vorzugsweise unabhängig davon eine gegenseitige Hubbewegung des Werkzeugs gegenüber :dem Werkstück ermöglicht.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben, wobei sich weitere kennzeichnende Merkmale ergeben werden. Es zeigt Fig. t eine Seitenansicht einer Läppmaschine, bei der der obere Antriebsteil nicht mitdargestellt ist, Fig. 2, einen senkrechten Schnitt durch die für die Erläuterung,der Erfindung wesentlichsten Teile .der Maschine, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig: 2. i ist der Ständer der Läppm@aschine und 2 .der Spindelstoick, von dem raus das in ein Schnellspannfutter 3 eingespannte Werkstück ¢ seinen Antrieb erhält. Der Antrieb ist derart a ausgebildet, daß dem Werkstück 4 gleichzeitig ;eine Hub- und eine Drehbewegung erteilt wird. D:ie Antriebsbewegung wird von, einen nicht dargestellten Antriebmotor abgeleitet, der über ein Getriebe die das Sch'nellspann,-futter 3 tragende, nicht dargestellte Läppspindel antreibt. Die Hubbewegung kann z. B. einer zur Lagerung der Läppspindel dienenden längs verschiebbaren Pinole durch eine Kurbel mn:tgeteilt werden..
  • Am Maschinenständer i ist :eine Wanne 5 vorgesehen, die in der Zeichnupag im Schnitt dargestellt ist. Auf der Wanne 5 ist ein Lagerkörper 6 gemäß Fig. 2 durch Schrauben 67 befestigt. In dem Lagezkörper 6 ist eine Buchse 7 fest ,angeordnet, in der eine Pinole 8 längs verschiebbar geführt -ist: In Fig. 2 befindet sich: die Pinole 8 in ihrer untersten Stellung, bei der ihr saufgeschraubter Bund 65 auf -,der oberen Stirnfläche 66 des- Lagerkörpers 6 aufliegt. In zwei Buchsen 9, io der hülsenförmigem Pinole 8 ist eine Hohlspindel i i leicht drehbar gelagert. Die Hohlspindel i r ist ,durch einen oberen Bund 12 und einen unteren durch Gegeunuttern 13 in seiner Stellung festgehaltenen Stellring 14 gegen Längsverschiebungen gegenüber der Pinole 8 gesichert. Der Stellring 14 ist durch einen Keil 15 auf der Hohlspindel i i befestigt. Ferner ist im Stellring 14 ein Stift 16 befestigt, welcher, in einen: Schlitz 17 der hülsenförmigen Pinole 8 hineinragt-und gemäß Fig:3 eine. begrenzte Drehbewegung der Hohlspindel i i innerhalb der Ppole 8 zuläßt. Zur Begrenzung der Drehbewegung gegenüber der Pinole 8 in der einen Richtung dient eine Anschlagfläche, 18 und zur Begrenzung der Bewegung in der anderen Richtung eine Begrenzungsfläche i 9 des Schlitzes 17.
  • In der Hohlspindel 11 ist eine Schraubenspindel 20 drehbar gelagert, welche .am unteren Ende einen Sechskantkopf 21 und am,oberen Ende ein Gewinde 22 trägt. Das Gewinde paßt in ein Gewinde 23 einer längs geschlitzten @paainzange 24, welche mit ihren oberen kegeligen Ende auf einer kegeligen Fläche 25 der Hohlspindel i i aufliegt. In der Spannzange 24 steckt das untere zylindrische Ende eines Dorns 26, welcher den inneren Teil des Läppwerkze!ugs bildet. Über dem. kegelgen Teil 27 des Läpp,dorns 26 ist eine längs geschlitzte L.äpphülse 28 ;gesteckt. Unterhalb der Läpphülsie 28 befindet sich; und zwar ebenfalls über den DOM 26 ,gesteckt, eine Abstandlülse z9. Wird die Schraubenspindel 2o durch Drehen am Schraubenkopf 21 nach unten gezogen, so, verschiebt sich die Spannzange 2q, auf der kegeligen Sitzfläche 25 nach unten und spannt dem. Läppdärn 26 in der dargestellten. Lage fest. D=it die` Spannzange z5 sich gegenüber der Hohlspindel i i nicht verdrehen kann, greift ein Führungsstift 3o in eine Längsnut -der Spannzange Bein. Das obere Ende der Hohlspindel i i ist außen mit einem Gewinde 3 r versehen, .auf dem eine Schrauben-: mutter 33 verdrehbar angeordnet ist. Das untere Schaftende der Schrauhenmutter 33 ist mit Schlitzen 32 und mit einem leicht kegelig geschnittenen Gewinde 34 versehen, auf das eine Ringmutter 35 so fest aufgeschraubt ist, daß das Gewinde 3 leinen größeren Reibungswiderstand gegen Verdrehen hat als die Hohlspindel i i in der Pinole B. Über den Außenumfang der Schraubenmutter 33 verteilt sind eine Anzahl Stifte 36 vorgesehen, die eine leichte Verdrehung der Schraubenmutter 33 von Hand ermöglichen. Verdreht man die Schraubenmutter 33 durch Anfassen an den Stiften 36 nach links oder rechts, so nimmt sie die durch das Gewinde 31 mit ihr gekuppelte Hohlspindel i i reit, soweit dies die Ahlschläge 18, 19 (Fig. 3) der Pinole 8 zulassen. Wird, nachdem einer der Anschläge 18, 19 von dem mit der Hohlspindel i i verbundenen Stift 16 erreicht ist, die als Bedienungsglied dienende Schraubenmutter 33, 36 weitergedreht, so findet eine des Bedienungsgliedes 33, 36 im Gewinde 31 gegenüber der Hohlspindel i i statt. Bei :der Bewegung entgegen der Uhrzeigerrichtung (von oben gesehen) schraubt sich dabei das Bedienungsglied 33, 36 nasch oben. Es stößt mit seinem oberen Bund 37 gegen die untere Kante dar Abstandhülse 29 an, so -daß .diese nach oben gesch.obem, wird und die Läpphülse 28 aufwehet. Die Drehbewegung entgegen dem Uhrzeiger dient also zum Aufweiten bz w. Nachstellen des Läppwerkzeugdurchmessers. Diese Aufweitung kann während des Läppvorgangs vorgenommen werden, d. h. während sich- di:e Läpphülse 28 in der Bohrung 38 (Fig. i) des Werkstücks befindet und das Werkstück ¢ sowohl eine Hinundher- Hais auch ,eine Umlaufbewegung ausführt: Die leichte Verdrehbarkeit des Bedienungsgliedes 33, 36 zusammen mit der Hohlspindel i i im Bereich des Schlitzes 17 ermöglicht es dem Arbeiter, während des Läppvorgangs ständig nachzufühlen, oh der Läppwiderstand in der Bohrung genügend hoch oder in- einem ,anderen Fall zu hoch ist. Erweist sich der Läppwiderstand als zu :gering, was an der allzu leichten Drehbarkeit des Bedienungsgliedes 33; 36 ohne weiteres erkennbar ist, so wird der Arbeiter den Bedienungsglied !eine Bewegung entgegen den Uhrzeiger erteilen, bei, der der Stift 16 .an der Anschlagfläche 19 anliegt und beider deshialb-das Bedienungsglied die Läpphülse 28 nach oben schiebt und aufweitot. Bemerkt je- doch der Arbeiter in einem anderen Fall durch zu ,großen Drehwiderstand am Bedienungsglied 33,. 36, daß die Läpphülse 28 sich nur schwer in der Bobrang 38 bewegen läßt, so müß er entweder Läppmasse auf die Läpphülse 28 auftragen, so daß die Bohrung 38 weiter ausgeschliffen wird, oder ,aber er muß das Bedienungsglied 33, 36 in der umgekehrten- Richtung verdrehen, wobei der Stift 16 an der' anderen Anschlagfläche 18 anliegt und das Bedienungsglied 33, 36 sich so weit nach unten auf dem Gewinde 31 der Hohlspindel i i verschraubt, bis die Abstan:dhülse 29 -und die Lä.pphüls-e 28 nach unten folgen können. Die gefühlsmäßige Betätigung des Bedienungsgliedes 33, 36 ist außerordentlich wichtig, um während des Läpp.ens das Fortschreiten des Läppvorgangs genau verfolgen und beeinflussen zu können.
  • In den Lagerkörper 6 ist ein kegeliger Ring 4o eingelegt, gegen den sich das obere kegelige Ende einer Spannzange 41 :anschmiegt. Mit ihrem unteren ebenfalls kegeligen Ende liegt die Spannzange 41, welche abwechselnd von oben und von unten her mit nicht über die ganze Länge durchgeführten Längsschlitzen 42, 43 ausgestattet ist, ;an einem innen kegeligen Ring 44 an, welcher in eitler Bohrung 45 :des Lagerkörpers 6 längs verschiebbar geführt ist. Der Ring 44 wird in der gezeichneten Stellung durch. Federn 46 so fest gegen .die untere kegelige Fläche der Spannhülse 41 geschoben, daß Längsverschiebungen der Pinole 8 ausgeschlossen sind. Die Federn 46 sind um die Schäfte von mehreren Schrauben 47 herumgelegt, deren oberes Gewindeende in den Ring 44 eingeschraubt ist, während sie mit ihrem unteren Kopfende an :einer ovalen Platte 48 abgestützt sind. Die ovale Platte 48 ist mit ihrem vor und hinter der Zeichenebene liegenden Teil mit einem Gabelhebel 49 in Anlage, welcher in .einem Zapfen 5o drehbar gelagert ist. Der Zapfen 5o b;efindet sich in .einem unteren Vorsprung 51 der Wanne 5. Am rechten Ende des gabelförmigen Hebels 49 ist gemäß Fig. i eine Stange 52 :angelenkt, welche mit einem Fußtritt 53 verbunden ist. Sobald- der Arbeiter den Fußtritt 53 betätigt und hierdurch die Stange 52 Mit dem Gabelhebel 49 nach unten zieht, wird der Ring 44 :durch hie Schrauben 47 bis zu einem Anschlag 54 nach unten gezogen, wodurch sich die Spannzange 41 löst Bund eine Hubbewegung der Pinole 8 aus der dargestellten Lage nach oben zuläßt.
  • Am seitlichen Zapfen 55 der Pinole 8 greift ein Handhebe156 an, welcher bei 57 an einen bei 58 im Maschinenstande ortsfest ;lagerten Hebel 59 angelenkt ist. Durch Erfassen des Handhebels 56 kann :der Pinole 8 rund allen zeit ihr verbundenen Teilen, also auch dem Bedienungsglied 33, 36 und dem Läppwerlkze!ug 27, 28, eine Hubbewegung mitgeteilt werden, sobald diese Hubbewegung durch die gleichzeitige Bedienung des Fußtrittes 53 freigegeben ist. Diese Bedienung des Handhebiels 56 und des Fußtrittes 53 ist möglich, während das Werkstück 4 seine Hub- und Drehbewegungen ausführt Läßt man den Fußtritt 53 los, so wird die Pinole 8 rund mit ihr das Läppwerkzeug 27, 28 in der jeweiligen Lage festgehalten. Man kann also jede gewünschte Arbeitshöhe während des Betriebes einstellen. Bewegt man den Hiandhebiel 56 bei gleichzeitiger Betätigung des Fußtrittes 53 ganz nach unten in die gezeichnete Stellung; so geht das Läppwerkzeug 27, 28 vollständig ,aus der Bohrung 38 des Werkstücks 4 heraus, und man kann das Werkstück bei laufender Maschine aus dem Schnellspannfutter 3 aus- und einspannen. Diese Ein- rund Ausspannmöglichkeit während des Betriebes der Maschine ist außerordentlich wichtig, um die Leerlaufzeiten möglichst niedrig zu halten. Man kann :auch während des Läppvorgangs schnell das Werkstück ;aus- und einspannen, um auf einer Meßvorrichtung den Fortgang des Läppens festzustellen, bzw. um zu prüfen, ob der Läppvorgang beendet ist.
  • Auf dem Tragkörper 6 ist durch Schrauben 6o ein Schutzrohr 61 befestigt, welches zusammen mit einem Sam Bedienungsglied 33, 36 vorgesehenen Schutzrohr 62 den Arbeiter vor dem Verklemmen seiner Hand schützt, wenn das Bedienungsglied mit dem Läppwerkz,e@u:g 27, 28 nach oben ausgefahren ist.
  • Es ist von besonderem Vorteil, daß das Werkstück 4 iam Muntersten Teil des mit einer senkrechten Antriebsspindel ausgestatteten Spindelstocks 2 leingespannt wird. Man verhütet hierdurch, :daß der Spindelstock durch die beim Läppen benutzte Läppmiasse verschmiert und einer schnellen Abnutzung unterworfen wird. Die Läppmasse wird beim Läppen nur an dem Läppwerkzeug 28 aufgetragen. Sie kommt ,deshalb nur in Berührung mit den darunterliegenden Teilen, die verhältnismäßig geringfügige und langsame Bewegungen ausführen. Unterhalb der Abstandhülse 29 kann das Bedienungsglied 33, 36 außerdem leicht gegenüber dem Eindringen von Läppmasse nach Bunten geschützt werden. Dies ist schematisch durch das Einzeichnen Deiniger Dichtungsringe 63 angedeutet. Bei, der praktischen Ausführung wird man im allgemeinen eine kleine Stoffbuchse wählen. Dias Anbringender Schutzrohre 61, 62 hat @außerdem den Vorteil, daß keine Läppmasse zu den Lagerstellen der Pinole 8 und der übrigen beweglichen Teile eindringen kann.
  • Die Vorrichtung wird zweckmäßig als Mehrspindelmaschine gebaut, wobei die senkrechten Spindeln einen Abstand von etwa 4o cm voneinander haben. Es ist dabei jauch ohne weiteres möglich, zum mindesten beim Vorläppen, einem einzigen Arbeiter die Bedienung mehrerer Läppspindeln zu übertragen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Läppen zylindrischer Gleitflächen von Werkstücken, wobei das Läppwerkzeug und das Werkstück relativ zueinander gleichzeitig Hub- und Drehbewegungen ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem mechanischen Antrieb für die Hub- und Drehbewegungfauch noch eine während des Läppvorgangs von Hand bedienbare Vorrichtung vorgesehen ist, welche eine gegenseitige Verdrehung und vorzugsweise unabhängig davon eine gegenseitige Hubbewegung des Werkzeugs gegenüber .dem Werkstück ermöglicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß das Werkstück durch den mechanischen Antrieb und das Läppwerkzeug !durch den Handantrieb .angetrieben ist.
  3. 3. Vorrichtung- nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d@aß ein :die Verdrehung des Läppwerkzeugs von Hand bewirkendes Bedienungsglied (33, 36) miteinem zwischen zwei Drehbegrenzungsanschlägen (18, i g) leicht drehbar gelagerten Einspannglied (i i, 24) des Werkzeugs (z7, 28) derart gekuppelt ist, daß es bei seinen durch zwei Anschläge begrenzten Drehbewqgung gen dem vom Einspannglied festgehahenen Werkzeug Drehbewegungen gegenüber der beim Läppvorgang Hub- und Drehbewegungen ausführenden Gleitfläche des Werkstücks mitteilt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß. das Bedienungsglied für idie von Hand vorzunehmende Drehbewegung mit einer auf den Durchmesser des Läppwerkzeugs einwirkenden Naclistelleinrichtung (31) ,gekuppelt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i 'bis q., dä-:duxch gekennzeichnet, daß die Kupplung des Bedienungsgliedes (33, 36) mit dem Einspamglied (11, 24) lediglich, durch ein Gewinde (3 i) erreicht wird; welches einen größeren Reibungswiderstand gegen Verdrehen hat- als die Lagerung ides Einspanngliedes und welches in jeder,der beiden: Amlagestellung en ,des Einspänngliedes an dessen Drehbegrenzvngsanschlägen (i8; i9) beim; Weiterdrehen des - Bedienungsgliedes in der jeweils entsprechenden Drehrichtung eine Durchmesseränderung (Nachstellbewegun.g) des Läppwerkzeugs einstellt.
  6. 6. Vorrichtung. nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Dichtstellendes Gewindes -des längs geschlitzten Bedienungsgliedes seine Stellmutter (35) vorgesehen ist, welche in -ein auf dem AmBenmaß1tel des Bedienungsgliedes vorgesehenes. Gewinde (34) nut kegeliger Steigung, eingreift. Vorrichtung nach. - Anspruch i bis 6, da-,durch.' gekennzeichnet, daß bei Läppwerkzeugen (27, 28), deren Durchmesser durch Aufspreizen einer geschlitzten Läpphülse (28) einstellbar ist, das Bedienungsglied an der Läpphülse (28 und ,das Einspannglied an dem die Läpphülse aufspreizenden Glied (27) des Läppwerkzeugs angreift, bzw. umgekehrt. ' B. Vorrichtung nach Anspruch i bis - 7, da-1duxch ggekennzexchnet, daß bei-Läppwerkzeugen, welche aus reinem kegeliggen. Aufweitdorn (26,27) wild einer darübiergesbeckten Läpp= hülse (28) Mit kegeliger Bohrung bestehen, das als Spannzange ausgebildete Einspannglied: (24) am Dorn und das Bedienungsglied, -gegebenenfalls über eine Abstandhülse (29),- an der Läppfülse angreift< #9Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, gekeann.zeichnet ",durch eine von Hand (Hebel 56) betätigbare Hubeinrichtung für Idas Läppwerkzeug, .welche . bei Nichtbetätigung durch eine vorzugsweise mittels ,eines Fußtrittes (53) beidienbare Feststellvorrichtung (4i) ausschaltbar ist, bzw. umgekehrt. io. Vorrichtung nach Anspruch i bis 9, da-,durch gekennzeichnet, daß idie Feststellvorrichtung im wesentlichen aus einer geschlitzten Spannzange (4i). besteht, welche bei Betätigung ,des Fußtrittes Hubbewegungen eines über das Einspannglied mit dem Läppwerkzeug verbundenen Handhebels (56) zuläßt und beim Loslassen des Fußtritts das Läppwerkzeug in der jeweiligen, durch den Handhebel eingestellten Hubstellung kraftschlüssig (Federn 46) festklemmt. i i. Vorrichtung nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußtritt (53-) über ein Gestände an einem, unter Federwirkung stehenden Ring (q.4) angreift, dessen kegelige Druckfläche die geschlitzte Spannzange (4i) der Feststellvorrichtung auf der äußeren Mantelfläche einer zur Lagerung des Einspanngliedes dienenden Hülse (Pinole 8) festldemmt. 12. Vorrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einspannglied (11, 24) leicht drehbar, aber gegen Längsverschiebungen gesichert in der Hülse (8) gelagert ist und daß der die Hubbewegung des Werkzeugs von Hand erzeugende Handhebel (56) an der Hülse (8) angreift. 13. Vorrichtung nach Anspruch i bis 12, gekennzeichnet durch die Anordnung eines SchnellsPannfutters (3) . zum raschen Auswechseln der idie zu läppende Gleitfläche (38) enthaltenden Werkstücke (64). 14. Vorrichtung nach Anspruch i bis 13, da-,durch gekennzeichnet, daß das Schnellspannfutter (3) sieh am, unteren Ende der senkrechten: Antriebsspindel befindet, so daß der -darüberliegende mechanische Antrieb gegen das Eindringen -der Läppmasse geschützt ist, und t" das in senkrechter Achsrichtung sich nach oben erstreckende Läppwerkzeug (27, 28) gegenüber den darunterliegenden Bedlenungsglied (33, 36) bz'. denn Einspannglied (11, 24) gegenüber abgedichtet ist (Dichtungsringe 63). 15. Vorrichtung mach Anspruch i bis 14, gekennzeichnet idurch teleskopartig ineinandergreifende Rohre (6i, 62), welche die Pinole (8) bei ihren Hubbewegungen gegen das Eindringen von Läppmasse abdecken. 16. Vorrichtung nach Anspruch i bis 15, da-,durch gekennzeichnet, daß :die. Vorrichtung als Mehrspindelmaschine mit senkrechten Arbeitsspindeln ;gebaut ist, deren gegenseitiger Abstand etwa 1/2 m beträgt.
DEB9724D 1943-03-11 1943-03-11 Vorrichtung zum Laeppen zylindrischer Gleitflaechen Expired DE876515C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2826010A (en) * 1954-12-31 1958-03-11 Haller John Precision lapping machine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2826010A (en) * 1954-12-31 1958-03-11 Haller John Precision lapping machine

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