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DE587127C - Gewindewalzmaschine - Google Patents

Gewindewalzmaschine

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Publication number
DE587127C
DE587127C DEF73044D DEF0073044D DE587127C DE 587127 C DE587127 C DE 587127C DE F73044 D DEF73044 D DE F73044D DE F0073044 D DEF0073044 D DE F0073044D DE 587127 C DE587127 C DE 587127C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaw
thread
screw
rolling machine
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF73044D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH FULD DR
Original Assignee
HEINRICH FULD DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH FULD DR filed Critical HEINRICH FULD DR
Priority to DEF73044D priority Critical patent/DE587127C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE587127C publication Critical patent/DE587127C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/06Making by means of profiled members other than rolls, e.g. reciprocating flat dies or jaws, moved longitudinally or curvilinearly with respect to each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Gewindewalzmaschine Jede der bekannten Walzmaschinen mit quer zur Walzrichtung ein- und feststellbarer Gegendruckbacke und hin und her gehender Wälzbacke zum Anwalzen des Gewindes an Schraubenwerkstücke ist nur für Schrauben von sehr geringen Durchmessergrenzen brauchbar. Ihr unveränderlicher Wälzbackenhub ist etwas größer als die Walzstrecke für die größte Schraube der jeweiligen Schraubengruppe. Erfahrungsgemäß muß zur Erzielung sauberer Gewinde der Schraubenbolzen je nach seiner Gewindetiefe etwa dreibis viermal um seine Achse gewälzt werden. Wenn nun die Länge der Wälzbacken nach diesem Gesichtspunkt bemessen ist und die stärksten Schraubenwerkstücke, die mit der betreffenden Maschine herstellbar sind, sich bis zur völligen Gewindeherstellung drei- bis viermal abwälzen, so erfahren dünnere Schraubenwerkstücke eine häufigere Umwälzung, als zum völligen Auswalzen ihres Gewindes unbedingt erforderlich wäre; denn infolge des unveränderlichen Hubes müssen die Backen für dünnere Schrauben ebenso lang sein wie'diejenigen für die dicksten.
  • Die Einstellung der Maschine auf den jeweiligen Schraubendurchmesser erfolgt durch Querverstellung der Gegendruckbacke, indem je nach der Maschinengröße vier bis sechs seitlich über den Backenhalter vorstehende Kopfschrauben einzeln mit dem Schraubenschlüssel verstellt werden.
  • Außerdem ist die Gegendruckbacke noch der Höhe nach, ebenfalls mittels Kopfschrauben einzustellen, damit die Walzriefen der Gegendruckbacke in genaue Übereinstimmung mit denjenigen der der Höhe nach nicht verstellbaren Wälzbacke kommen.' Die unentbehrliche genaue Einstellung der Gegendruckbacke der Quere und der Höhe nach ist eine langwierige Arbeit, welche nur von sehr erfahrenen Arbeitern mit feinem Einstellgefühl richtig, d. h. so ausführbar ist, daß nicht nur der Backenabstand, sondern auch die Parallelität der arbeitenden Backenstirnflächen und deren gegenseitige Höhenlage stimmt. Schraubenfabriken, welche gewalzte Schrauben von sehr verschiedenen Durchmessern zu liefern haben, müssen sich wegen der engen Durchmessergrenze, für welche eine Maschine nur vorgesehen ist, eine ganze Reihe von Schraubenwalzmaschinen halten. Diese Anschaffungskosten machen sich nur bezahlt, wenn außerordentlich hohe Stückzahlen von Schrauben einer bestimmten Größe in Betracht kommen.
  • Auf diesen Maschinen lassen sich mit Gewinn nur Werkstücke bearbeiten, welche nach einmaligem Durchlaufen durch die Backen fertig sind. Für Werkstücke, deren Gewinde oder Fassonrotationskörper mehrmals bei stufenweise enger eingestellten Backen durchlaufen müssen, kommt die häufige Backennachstellung 'zu teuer, wenn diese auch nur nach jedesmaligem Durchlaufen der ganzen Werkstückreihe erfolgen muß. Mindestens läßt sich die Nachstellung nur während entsprechend langer Betriebsunterbrechung durchführen.
  • Die Erfindung bezweckt nun, eine Walzmaschine mit quer zur Walzrichtung ein- und feststellbarer Gegendruckbacke und hin und her gehender Wälzbacke so auszubilden, daß bei Einsetzung von Gewindewälzbacken das Schraubengewinde an Schraubenwerkstücke von allen verlangten Durchmessern in einem einzigen Wälzhube angewalzt werden kann und das einmalige Einstellen der Gegendruckbacke auf den jeweiligen @Bolzendurchmesser und außerdem die Einstellung des jeweiligen günstigsten Wälzhubes auch jedem ungeübtem Arbeiter in kürzester Zeit ermöglicht wird. Die Maschine soll auch dazu brauchbar sein, die Gegendruckbacke für Werkstücke, welche mehrmals durchlaufen müssen, ohne Betriebsunterbrechung auf die jeweilige Verdünnungsstufe und die Wälzbacke auf die beste Hublänge einzustellen. Es sollen also z. B. stärkere Gewindeschneidbohrer oder bei Einsetzung entsprechend anders profilierter Backen Fassonrotationskörper, z. B. Kugeln, ohne zeitweise Betriebseinstellung in der jeweils erforderlichen Anzahl von Stufen gewalzt werden können. Schließlich ist die Maschine zum stufenweisen Einwalzen von Gewinderiefen und -rippen in ungehärtete Wälzbacken mit ebenen Druckflächen bestimmt, wozu die Einstellung auf den Backenabstand und den Wälzhub auch bei laufender Maschine und nur die einmalige Einstellung auf den Anfangspunkt des Wälzhubes bei stehender Maschine auszuführen ist.
  • Zur Erzielung einer solchen Universal-Backenwalzinaschine sind die folgenden Ne_ uerungen vorgesehen: i. Die Gegendruckbackeneinstellung erfolgt wie bei der bekannten Einstellung einer kurzen Gewindewalzrolle von einem Handrade mit gegenüber einer Festmarke sich mitdrehendem Skalenring aus. Wie die Radialvefstellung von Gewindeschneidbacken oder Gewinderollbacken oder von uinlaufenden Gewinderollen wird die Verstellung der Gegendruckbacke durch ins Langsame übersetzenden Zahnräderantrieb bewirkt. Während die genannten Gewindeherstellungswerkzeuge jedoch nur an je einer Flachspindel sitzen, von denen jede für sich mittels Drehens einer Mutter und Schneckengetriebantriebs einer jeden einzelnen dieser Muttern verschoben wird, sitzt die Gegendruckwälzbacke hier mittels eines Querschlittens und dreier in diesem undrehbarer Muttern an ebenso vielen unverschieblichen Flachspindeln, die von dem einzigen Handrade und einer von diesem anzudrehenden Stirnräderübersetzung ins Langsame gleichmäßig links- bzw. rechtsherum gedreht werden. Der Sitz des die Gegendruckbacke tragenden, breiten Schlittens auf mehreren, z. B. auf drei Spindeln und deren gemeinsamer Antrieb von dem einzigen Handrade aus ist zur Vermeidung des Eckens der Gegendruckbacke unter ihrer großen, an ihrem einen Ende plötzlich einsetzenden Druckbeanspruchung bei Ermöglichung des Verstellens der Backe während des Betriebes außerordentlich vorteilhaft.
  • 2. Der Hub des die Wälzbacke haltenden Längsschlittens ist während des Betriebs von einem zweiten Handrädchen aus verstellbar. Eine Hubverstellvorrichtung für gegenläufige Wälzbacken ist bekannt, doch läßt sich mit der bekannten Vorrichtung der Hub nicht bei laufender Maschine verstellen. Zur Verstellung des Wälzbackenhubes während des Betriebes ist hier der Schwingungsausschlag einer lotrecht unter ihrer Antriebskurbelnabe ortsfest angelenkten Schwingenschleife mittels Radialverstellung ihres kreisenden Antriebskurbelzapfens durch Kegelräderübersetzung und Spindelverdrehung einstellbar.
  • 3. Der Ausgangspunkt des Wälzbackenschlittens ist durch Verstellung der Länge der den oberen Schwingenschleifenzapfen mit dem Kreuzkopfzapfen des Wälzbackenschlittens gelenkig verbindenden Schleifenschubstange mittels Verschiebens eines Lagersteines des oberen Schwingenschleifenzapfens durch Verdrehen einer unverschieblichen, die Stangenschleife und den Lagerstein durchsetzenden Stellschraube bei ruhender Maschine verstellbar.
  • Eine besondere Vorrichtung ermöglicht es, den gehärteten Werkzeugschraubenbolzen, mittels dessen stufenweise Gewinderiefen und -rippen in die ungehärteten Wälzbacken eingewalzt werden sollen, in genauer Höhenlage gegenüber den teilweise fertigen Backenriefen zwischen die Backen einzuführen. Das wesentlich Neue an dieser Vorrichtung besteht in der Anordnung mindestens zweier Spitzen, gegen welche das Gewinde der Werkzeugschraube passend von Hand zu drücken ist und welche durch einen eigenen Antrieb die Werkzeugschraube zwischen eine Ausweichfeder und die Wälzbacke einführen, welche dann die weitere Einführung der Werkzeugschraube zwischen die Backen übernimmt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Walzmaschine veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt dieselbe in Seitenansicht und Abb. 2 in Oberansicht.
  • Abb.3 ist ein Querschnittmach A-B der Abb. i und .
  • Abb. q. ein solcher nach C-D der Abb. 3. Abb.5 läßt die Vorrichtung zur Einführung der Werkzeugschraube von der Seite erkennen.
  • Abb.6 ist die Seitenansicht einer Spitzen zur Höheneinstellung der Werkzeugschraube tragenden Hand und Abb.7 ein Querschnitt nach E-F der Abb. 6.
  • Abb. 8 läßt im Querschnitt nach G-H der Abb. 5 die Einspannung eines Stieles dieser Hand in deren Träger erkennen.
  • Abb. 9 zeigt in Oberansicht und Abb. io in Seitenansicht einen Träger für die erwähnte Ausweichfeder.
  • Abb. i i zeigt unten im senkrechten Schnitt nach 1-K und oben im senkrechten Schnitt nach L-M der Abb. z die eigene Antriebsvorrichtung für die Spitzentraghand.
  • I. Die Gegendruckbackeneinstellung Im Maschinenkörper a ist ein Schlitten b, welcher die Gegendruckbacke c unter Einschaltung von Beilagen d hält, der Quere nach verschiebbar. Ein Ansteigen des Schlittens ist dadurch verhindert, daß er einerseits schwalbenschwanzförmig unter den Maschinenkörper greift und andererseits niedergehalten wird durch eine Winkelschiene f, die durch einen Keil g einstellbar und durch Stellschrauben h feststellbar ist.
  • Auf einer Büchse i (Abb. z) sitzen fest ein größeres Handrad k, eine mit Skaleneinteilung m versehene, durch eine Klemmschraube n festgestellte Skalenscheibe o und ein Zahnrädchen p. Die Büchse i ist in dem Auge q eines an den Maschinenkörper angeschraubten Lagerarmes y gelagert. Das Lagerauge q trägt eine Festmarke s, an welcher abgelesen werden kann, um wie viele Teilstriche die Skala rn von ihrem Nullpunkt aus verdreht wurde. In, der Büchse i ist ein Dorn t einer linksgängigen Flachspindel ic gelagert. Auf den Dorn v .einer rechtsgängigen Flachspindel w ist ein mit dem Zahnrädchen p kämmendes größeres Zahnrad x aufgekeilt. Auf den Dorn v ist ferner ein Zahnrad y aufgekeilt, in welches ein auf den Dorn t aufgekeiltes Zahnrad z und ein auf den Dorn 3 einer linksgängigen Flachspindel 4 aufgekeiltes Zahnrad 5 eingreifen. Die Spindeln u, w, 4 greifen in im Schlitten b unverschiebliche und unverdrehbare Muttern 6 ein und sind durch Einbettung ihrer Bunde 7 gegen Längsverschiebung gesichert.
  • Durch Rechtsdrehung des Handrades k erfahren das größere Übersetzungsrad x und das -Rad y eine Linksdrehung und die Räder z, 5 eine Rechtsdrehung. Die linksgängigen Spindeln u, 4 werden also rechtsherum gedreht, während die rechtsgängige Spindel w eine Linksdrehung erfährt. Infolge dieser Spindelverdrehungen wird der Schlitten b in Richtung des Pfeiles 8, d. h. quer auf die Wälzbacke 9 zu verschoben, welche in dem durch die ganze Maschinenkraft anzutreibenden Schlitten io festsitzt. Handelt es sich z. B. um das Einwalzen von Gewinderiefen in die beiden Backen c, 9 mittels einer gehärteten Werkzeugschraube i i, so wird die Backe c zunächst nur so weit vorgeschoben, daß die Werkzeugschraube ii gerade anfängt, die beiden Backen zu berühren, was an dem am Handrad k auftretenden Drehwiderstand gefühlsmäßig feststellbar ist. Nun wird die Klemmschraube iz gelöst und der Nullstrich der Skala m auf die Festmarke s eingestellt. Ist der Skalenring o dann durch Festziehen der Klemmschraube n wieder auf der Büchse i festgestellt, so läßt sich das Maß des Vorschiebens der Gegendruckbacke c gegen das Werkzeug ii durch Verdrehen des Handrades lz um die jeweils erforderliche Anzahl von Teilstrichen genau bestimmen. Beispielsweise können die Übersetzungsverhältnisse so gewählt sein, daß die Verdrehung des Handrades um einen Teilstrich eine Verschiebung der Backe um 120o mm ergibt. Die Gewinderiefen lassen sich also in genau vorgeschriebenen Tiefenstufen einwalzen, indem die Gegendruckbacke c um die einer gewissen Skalenverdrehung entsprechende Strecke jeweils vorgerückt wird, während der durchgelaufene Bolzen von Hand wieder hinter die Gegendruckbacke gebracht und von neuem zwischen die Backen eingeführt wird. Zu dieser Nachstellung ist ein Stillsetzen der Maschine nicht erforderlich, ja sie kann schließlich sogar auch während des Durchlaufens der Werkzeugschraube durch die Backen geschehen, um festzustellen, ob die Riefen schon tief genug sind und nur noch einer Glättuns bedürfen. An dem auftretenden Glanze erkennt man, daß die Glättuns sich soeben vollzieht, die Riefen also fertig sind.
  • Wie ersichtlich, erfordert die genaue Einstellung der Gegendruckbacke c gegenüber der Wälzbacke 9 weder einen großen Zeitaufwand noch besonders geschickte und erfahrene Arbeiter; denn der Grad der Backenverschiebung läßt sich ja an der jeweils der Festmarke s gegenüberstehenden Skalenzahl ohne weiteres ablesen. Dabei sorgt die Anordnung mehrerer Verschiebungsspindeln u, w, 4 von selbst für haargenaue Parallelverschiebung der arbeitenden oder zu bearbeitenden Stirnfläche der Gegendruckbacke c. Die Anordnung mehrerer Vorschubspindeln ist auch deshalb wichtig, weil der auf die Backe c ausgeübte Druck vbn deren Anfang bis zu deren Ende wandert. Ohne ein mehrfaches Abstützen der Backe c könnte leicht ein Ecken und Einklemmen des Querschlittens b eintreten, das die Schlittennachstellung sehr erschweren oder gar vereiteln könnte und die Entstehung ungenau bearbeiteter Werkstücke zur Folge haben könnte. II. Einstellung des Hubes der Wälzbacke Von einem nicht dargestellten Elektromotor aus wird mittels Übersetzung ins Langsame durch ebenfalls nicht aufgezeichnete Zahnrädervorgelege das Zahnrad 12 angetrieben. Dessen Nabe 13 (Abb. 2) sitzt fest auf einer Büchse 14, die im Maschinenkörper a drehbar gelagert ist. In der Büchse 14 ist eine Welle 15 drehbar, auf deren freiem Ende ein Handrädchen 16 festsitzt. Auf dem gegenüberliegenden Ende der Welle 15 sitzt fest ein Kegelrädchen 17 (Abb. 3), welches mit einem Kegelrädchen i8 kämmt. Dieses ist auf den Schaft 19 einer Flachspindel 19, 2o aufgekeilt. Der Schaft 2o ist in einem an dem Körper des Rades 12 festsitzenden Lager 21 drehbar. Die Enden der Spindel i9, 2o sind durch den Kranz des Rades 12 gegen Verschieben abgestützt. Auf der Spindel 20 sitzt eine Mutter 22 in Form eines Schlittens (vgl. Abb.4), der zwischen aus dem Radkörper gebildeten Backen 23 entsprechend der radialen Spindelanordnung radial geführt ist.. Der Mutterschlitten 22 geht in einen Zapfen 24 über, der in einem Gleitstein 25 gelagert ist. Dieser ist durch einen auf den Zapfen 24 aufgeschraubten Deckel 26 - gegen Abziehen von diesem Zapfen gesichert und zwischen den Arbeitsleisten 27 einer Schwinge 28 verschiebbar. Die Schwinge 28 hat ihren nicht aufgezeichneten, ortsfesten Drehpunkt lotrecht unter der mit der Welle 15 zusammenfallenden Achse des Antriebszahnrades 12. Ein in der oberen Schwingengabel 29 festsitzender Zapfen 30 greift durch einen Stein 31, der in dem Rahmenkopf 32, der Schubstange 33 geführt ist. Der Rahmenkopf 32 hat einen oberen Längsschlitz 34 und einen unteren Längsschlitz 35, in welchen ein den Stein 31 durchsetzender Schraubenbolzen 36 verstellbar ist. Der untere Längsschlitz geht in eine Erweiterung 37 zur Aufnahme des Schraubenkopfes 38 über, und die Schraubenmutter 39 sitzt auf einer den Schlitz 34 überbrückenden Unterlagsscheibe 4o. Seiner Länge nach ist der Stein von dem Gewinde - einer Stellschraube 41. durchsetzt, die innen an der vorderen Kopfleiste 42 abgestützt und durch ihren von einer angeschraubten Platte 4.3 abgedeckten Bund 44 gegen Verschieben gesichert ist. Die Schraube 41 läßt sich an ihrem Kopfe 45 mit dem Schraubenschlüssel verdrehen. Die Schubstange 3.3 ist mit ihrem Auge 46 an den Querzapfen 47 des Kreuzkopfes 48 des Schlittens io angelenkt, der mit durchlaufenden sches albenschwanzförmigen Längsschienen 49 (Abb. 2) in seinem Führungsbett So geführt ist.
  • Durch Drehen des Antriebsrades 12 wird die Schwinge 28 mittels des Kurbelzapfens 24 und des Steines 25 hin und her geschwungen. Durch Verstellung des Abstandes des Kurbelzapfens 24 von der Mitte der Antriebskurbelnabe 13 läßt sich die Größe des Schwingungsausschlages der Schwinge 28 und ihres Endzapfens 30 und damit des Hubes des die Wälzbacke 9 haltenden Schlittens io - verstellen. Diese Verstellung erfolgt durch Drehen des Handrädchens 16. Das mittels der Welle 15 mitgedrehte Kegelrädchen 17 dreht das Kegelrädchen i8 und damit die Spindel 2o. Die Verdrehung der Spindel bewirkt die Verschiebung des Mutterschlittens 22 und des Schwingenantriebszapfens 24. Wie ersichtlich, läßt sich dessen Verstellung während des Betriebs ausführen. Damit kann man den Wälzbackenhub jeder beliebigen Länge der Backen 9, io anpassen. III.. Einstellung des Ausgangspunktes des Wälzbackenhubes Da die Anfangskante c' verschieden langer Gegendruckbacken c an verschiedenen Punkten liegt, muß die Anfangskante g' der Wälzbacke 9 auch gegen die Lage der jeweiligen Anfangskante c' eingestellt werden können. Diese Einstellung erfolgt bei gelöster Mutter 39 der Schraube 36 durch Drehen der Stellschraube 41 an ihrem Kopfe 45, was eine Verstellung des Kreuzkopfzäpfens 47 gegenüber dem Schwingenendzapfen 30, also eine Verlängerung oder Verkürzung der wirksamen Länge der Schubstange 33 zur Folge hat. Sollen an Bolzenwerkstücke Gewinde' angewalzt werden, so läßt sich also rasch auf den für den jeweiligen Werkstückbolzen passenden Wälzhub und außerdem auf den richtigen Ausgangspunkt desselben einstellen, so daß die Maschine Schraubenwerkstücke durchschnittlich rascher herstellt als die bekännten Maschinen, bei denen- der Hub sowohl für die dünnste als auch für die dickste Schraube immer gleich ist.
  • IV. Vorrichtung zum wiederholten Einstellen der Höhenlage eines Wälzwerkzeuges auf die von ihm teilweise fertiggestellten Backenriefen oder -nuten bzw. zum Einstellen eines mehrfach durchlaufenden Werkstükkes auf die fertigen, gehärteten Backennuten Sollen die Riefen von Schrauben-walzbacken mittels mehrmaligen Durchlaufens eines gehärteten Schraubenwerkzeuges durch die nodh weichen Backen hergestellt werden, so besteht beim Einführen der Werkzeugschraube von Hand die Gefahr, daß die Schraubengänge nicht in die schon teilweise eingewalzten Riefen gelangen, sondern in von deren Anfang abweichender Höhenlage von den Backen erfaßt werden, worauf natürlich eine unausbesserbare Zerstörung der herzustellenden Backen unausbleiblich wäre. Zur Vermeidung solcher Vorkommnisse ist eine Vorrichtung geschaffen, welche die von Hand an sie angesetzte Werkzeugschraube in stets gleicher Höhenlage selbsttätig der sie erfassenden Wälzbacke darbietet. In eine Platte 51 (Abb. 6), welche im folgenden als Hand bezeichnet ist, sind Nuten 52, 53 zur Aufnahme von Stählen 54, 55 eingearbeitet, welche in Spitzen 56, 57 auslaufen, deren Längsschnitt dem Profil der Werkzeugschraube angepaßt ist. Aus den Stählen 54, 55 ist je eine Nut 58 herausgearbeitet, in welche eine in die Hand versenkte Deckleiste 59 eingreift. Diese ist mit Schrauben 6o an über den Grund der Nuten 58 etwas vorstehende Handleisten gespannt. Die Nuten 58 sind länger als die Deckleiste 59 breit ist, so daß die Stähle mit ihren Spitzen der Länge nach verstellt werden können. Während des Betriebes sind die Stähle durch obere Klemmschrauben 61 bzw. untere Klemmschrauben 62 in der eingestellten Stellung gegen ihre Führungsnuten geklemmt. Die Höhenlage des einen der beiden Stähle, nach Abb. 6 des oberen Stahles 54, läßt sich durch Unterlegung von mehr oder weniger Lamellen 63 verstellen. Die Hand 51 läuft in einen schwalbenschwanzförmigen Stiel 64 aus, der mittels eines Deckels 65 und diesen niederdrückender Klemmschrauben 66 in die Schwalbenschwanznut 67 einer Handtragstange 68 eingespannt werden kann (Abb. 8 und 5). Die Stange 68 ist in einem Maschinenlager 69 geführt, auf welchem zwei Anschlagschrauben 70 und 71 verstellbar sind. Auf der Stange 6$ sitzt fest ein Anschlagkörper 72 und verschiebbar und festklemmbar ein Anschlagkörper 73. Die Stange 68 läuft. in eine dünnere Stange 74 aus, auf welcher mittels eines Querzapfens 75 und eines Längsschlittens 76 eine Büchse 77 in gewissen Grenzen verschiebbar ist. In der Büchse 77 sitzt eine starke Druckfeder 78. An das vordere Büchsenende ist mittels einer Klemmschraube 79 eine Schelle 8o (vgl. Abb. i) fest aufgeklemmt. An dieser liegt ein Zapfen 8i an, der in dem Auge 82 des oberen Armes 83 einer bei -84 ortsfest gelagerten zweiarmigen Schwinge 83, &5, 86 festsitzt, deren unterer Arm 86 eine Gleitrolle 87 trägt. An einen Aufsatz 88 (Abb. 5) des vorderen Anschlagkörpers 72 ist - eine Zugfeder 89 angehängt, deren hinteres Ende an einem ortsfesten Dorne 9o befestigt ist. Diese Zugfeder ist ständig bestrebt, die Gleitrolle 87 in Berührung zu halten mit einer Daumenscheibe 9i (Abb. i i und 2), die auf die Lagerungsbüchse 15 aufgespannt ist. Auf dieser läßt sich die Nockenscheibe auch verdrehen und in der verdrehten Stellung wieder feststellen. Ihren Drehantrieb erhält die Nockenscheibe von dem Hauptantriebszahnrade 12 aus mittels der sie tragenden Büchse oder Hohlwelle 14.
  • Wird bei Rechtsdrehung der Nockenscheibe der untere Arm 86 nach rechts geschwenkt, so führt der obere Schwingenarm 83 und dessen Zapfen 8.1 eine Schwenkung nach links aus. Der auf die Schelle 8o drückende Zapfen 8-1 schiebt die Büchse 77 vor. Dabei gleitet die Büchse 77 in dem ortsfesten Maschinenlager 92. Mittels der starken Druckfeder 78 wird auch die Stange 74, 68 vorgeschoben, bis der Anschlagkörper 73 auf die Anschlagschraube 7o auftrifft. Durch dieses Auftreffen ist der Hub der Hand 51 auch dann begrenzt, wenn der Büchse 77 ein etwas größerer Hub erteilt wird. Der Unterschied zwischen den Längsverschiebungen der Büchse 77 und der Stange 74, 68 wird durch die Pufferfeder 78 elastisch ausgeglichen.
  • Auf den Schlitten b ist mittels einer Schraube 93 ein Winkel stück 94 aufgeklemmt, das sich bei gelöster Schraube 93 mittels seines Längsschlitzes 95 verschieben läßt (vgl. Abb. 9 und io). Ein von dem Winkelstück 94 herabgewinkelter Schenkel 96 trägt auf seiner Platte 97 eine Blattfeder 98. Er hat einen Durchbruch 99, durch welchen hindurch die außen angeschraubte Blattfeder nach innen vortritt.
  • Setzt man die Werkzeugschraube i i an die Spitzen 56, 57 an, so steht sie genau lotrecht. In dieser Stellung wird sie durch die durch die geschilderte Vorschuhrichtung vorgeschobene Hand 51 (vgl. Abb. 2) zwischen die Blattfeder 98 und die Stirnflache der auch soeben sich vorwärts bewegenden Wälzbacke 9 eingeschoben und eingeklemmt. Die Wälzbacke erfaßt die nun freie Werkzeugschraube und wälzt sie auf die Gegendruck-backe c. Der Beginn des Hubes der Hand 51 muß gegenüber dem Beginn des Hubes des Wälzbackenschlittens io genau eingestellt sein, was durch entsprechende Einstellung der Nockenscheibe '9i ermöglicht ist. Andererseits muß der Endpunkt, bis zu welchem die Werkzeugschraube zwischen Blattfeder 98 und Wälzbacke eingeschoben wird, der verschiedenen Anfangsstellung der Anfangskante verschieden langer Backen anpaßbar sein. Dies wird durch Verlängerung oder Verkürzung des Gestänges mittels Lockerns des Klemmdeckels 65 und Verschiebens des Handstieles 64 ermöglicht. Entsprechend dieser Längeneinstellung muß auch das Winkelstück 94 mit der Ausweichfeder 98 der Länge nach verstellbar sein.
  • Da die Werkzeugschraube stets lotrecht und in durch die Lage der Spitzen 56, 57 genau bestimmter Höhenlage zwischen die Wälzbacken gelangt, ist die richtige Einführung der Werkzeugschraube zwischen die von ihr schon teilweise gewalzten Backenriefen gewährleistet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Gewindewalzmaschine mit quer zur Walzrichtung ein- und feststellbarer Gegendruckbacke und hin und her gehender Wälzbacke, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Druckbacke (c) während des Betriebes mehrere, in einem die Backe (c) haltenden Querschlitten (d) drehbare, aber unverschiebliche Schraubenspindeln (u, w, 4) vorgesehen sind, die in an sich bekannter Weise von einem Handrade (k) unter Zuhilfenahme eines Skalenringes (o) nebst zugehöriger Festmarke (s) durch Zahnräderübersetzung (p, x, y, z, 5) ins Langsame angetrieben werden, während zur Hubeinstellung des die Wälzbacke tragenden und von einem Kurbelgetriebe bewegten Längsschlittens (io) während des Betriebes der Kurbelzapfen (24) durch Kegelräder (17, 18) und Stehspindel (i9, 2o) verstellt wird und zur Verstellung des Hubausgangspunktes des Längsschlittens außerhalb des Betriebes die wirksame Länge der Kurbelstange (33) des Kurbelgetriebes verändert wird.
  2. 2. Gewindewalzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einwalzen von Gewinderiefen in ungehärtete Wälzbacken mittels gehärteter Werkzeugschrauben (1i) eine durch einen besonderen Antrieb (91, 87-74) hin und her geführte, die Werkzeugschraube (1i) zwischen eine ausweichende Blattfeder (98) und die Wälzbacke (9) einführende Platte (Hand 51) vorgesehen ist, die mit zwei in das Gewinde der gehärteten Werkzeugschraube (ii) passenden Spitzen (56, ausgerüstet ist. '
  3. 3. Gewindewalzmaschine nach den Ansprüchen' i und ?, dadurch gekennzeichnet, daß eine (56) der Spitzen der Höhe nach verstellbar ist, um den Spitzenabstand den verschiedenen Abständen entsprechend vieler Gewindegänge verschiedener Werkzeugschrauben (1i) anzupassen.
  4. 4. Gew indewalzmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Endpunkt, bis zu welchem die Werkzeugschraube (ii) von der Einführungshand (51) vorgeschoben wird, entsprechend der Lagenänderung der Anfangskanten (c, 9') verschieden langer Backen (c, 9) mittels eines Handstieles (64) einstellbar ist.
  5. 5. Gewindewalzmaschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt des Beginns für die Verstellung der Hand (51) gegenüber dem Zeitpunkt des Beginns für die Verstellung der Wälzbacke (9) durch Verdrehen und Feststellen der Antriebsnockenscheibe (91) bestimmt wird, die zur Verstellung des Hubes der Hand (51) auswechselbar ist.
  6. 6. Gewindewalzmaschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Endpunkte der Handverstellung durch Zusammenwirken verstellbarer Anschlagschrauben (70, 71) finit Anschlagkörpern (72, 73) bestimmt sind,'von denen der eine (73) auf einer Schubstange (68) verstellbar ist, die ihren Antrieb mittels einer Pufferfeder (78) erhält, um bei nicht zueinander passenden Einstellungen Brüche und damit Betriebsstörungen zu verhindern.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116079412A (zh) * 2023-03-23 2023-05-09 杭州恒盛紧固件有限公司 一种螺丝加工用便于调节的滚丝切断一体机

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