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DE875446C - Stroemungsguenstiges Fahrzeug - Google Patents

Stroemungsguenstiges Fahrzeug

Info

Publication number
DE875446C
DE875446C DED2141D DED0002141D DE875446C DE 875446 C DE875446 C DE 875446C DE D2141 D DED2141 D DE D2141D DE D0002141 D DED0002141 D DE D0002141D DE 875446 C DE875446 C DE 875446C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
pressure equalization
channels
vehicle according
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED2141D
Other languages
English (en)
Inventor
Bela Barenyi
Karl Prochazka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED2141D priority Critical patent/DE875446C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE875446C publication Critical patent/DE875446C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D35/00Vehicle bodies characterised by streamlining

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Strömungsgünstiges Fahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf strömungsgünstige Fahrzeuge. Untersuchungen an solchen Fahrzeugen haben ergehen, -daß sich während der Fahrt an beiden Seiten und/oder im Bereich von Bug und Deck des Fahrzeuges Gebiete verschieden hohen Druckes bzw. Unterdruckes ausbilden. Diese Eigenschaft macht sich besonders bei durch Seitenwind angeblasenen Fahrzeugen störend bemerkbar, indem clas Fährzeug durch abdrehende Luft-Kraft-Momente aus der Richtung getragen wird. Aus diesem Grund hat man bisher das Hauptaugenmerk darauf gerichtet,zurBeseitigung,dieserErscheinung einen Druckausgleich zwischen den beiden Fahrzeugseiten durch Anordnung von Querkanälen und Querspalten zu schaffen.
  • Es wurde auch bereits vorgeschlagen, für Kühlung-,- und P)elüftungszw-eclt-e einen :das Fahrzeug in der Ebene seiner -Mittellängsachse durchsetzenden Kanal anzuordnen. Gemäß der Erfindung wird in erster Linie ein Druckausgleich zwischen den im Bereich von Bug und Heck all derselben Falirzeugs@eite liegenden Druckgebieten bewirkt, indem die Längsträger des Fahrzeugrahmens als L ängs@druckau.sgleichkanäle ausgebildet werden. Dabei wird jeder Fahrzeugseite ein eigener Druckausgleichkanal zugeordnet und die :Xus@münduiigcn der Kanäle an den zugehörigen Fahrzeugseiten in Gebieten verschiedener Druckhöhen vorgesehen. Diese Maßnahme hat den Vorzug, daß sie nicht nur bei Seitenwinden stabilisierend, sondern auch bei von vorn 1:ommenid"e:m Gegenwind- und sogar hei Windstille luftwiderstandsverminderud wirkt.
  • Die Seitenausmündung,der Druckausgleichkanäle kann unmittelbar durch Öffnungen im entsprechenden -Längsträger oder,durch besondere, im Fahrzeug im wesentlichen quer laufende Luftkanäle gebildet werden. Als solche Luftleitkanäle verwendet man vorzugsweise die hohl ausgebildeten Querträger.
  • Darüber hinaus können auch an einer oder :beiden Stirnseiten des Fahrzeuges Mündungsöffnumgenfür die Längsdruckausgleichkanäle vorgesehen sein.
  • Besonders günstigeErgebnissekann man erzielen, wenn die an den Seiten des Fahrzeuges und/oder hinten ausmündenden Längsluftkanäle reit 'Quer-,druckanzsgleichkanälen verbunden werden. Zu ,diesem Zweck können die den <beiden Fahrzeugseiten zugeordneten Längsidruckausgleichkanäle in :der Ebene einander gegenüberliegender seitlicher Mündungsöffnungen durch einen Kanal, z. B. einen hohlen Querträger, miteinander verbunden werden.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführuuigsbeispieles an Hand,der Zeichnung.
  • In Abb. i und 2 ist in Seitenansicht bzw. in der Draufsicht ein strömungsgünstiges Fahrzeug i angedeutet, dessen Rahmen aus zwei seitlichen Längsträgern 2 und Querträgern 3 besteht. Die Län@gsträger 2 sind hohl ausgebildet und münden mit am vorderen und rückwärtigen Wagenteil angeordneten Öffnungen ¢ an den - zugehörigen Fahrzeugseiten aus. Die Längsträger 2 können an den Enden bei 5 hochgezogen sein, so daß die am Ende ides Trägers selbst vorgesehenen Mündungsöffnungen q. in der Nähe des oberen Fahrzeugumrisses zu liegen kommen, wo die Druckunterschiede erfahrungsgemäß am ausgeprägtesten sind.
  • Ein Kraftfahrzeug mit Mittellängsträger ist in Abb. 3, q. und 5 veranschaulicht. Bei dieser Ausführungsform erfolgt der Druckausgleich ebenso _ wie bei der Anordnung nach Abb. i und 2 an jeder Fahrzeugseite für sich. Der Mittellängsträger ist zu ; diesem Zweck durch einen Steg 6 -in zwei Längshälften 7, 7' unterteilt. -Die Verbindung mit der Außenluft an dem Fahrzeugseiten erfolgt über geeignete Luftleitkanäle 8, 9. Als. solche können auch Querträger herangezogen werden. Die Luftleitkanäle 8, 9 sind, wie insbesondere aus Abb. 5 ersichtlich, ebenfalls schräg nach oben geführt, um,die Mündungsöffnung in den günstigsten Bereich zu legen. Der Mittellängsträger ist vorn und hinten verschlossen.
  • Abb. 6 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, bei welchem das Kraftfahrzeug i wiederum einen Mittellängsträger io aufweist, der :diesmal an den Stirnseiten -des Fährzeuges nach außen mündet (ii, i2). Der hohle Lämgsmittelträger ist in diesem Fall nicht unterteilt und weist ebenfalls Luftleitkanäle 13 auf, welche an den Fahrzeugseiten ausmünden. Zum Unterschied von den obenerwähnten Ausführungsformen kann bei dieser Anordnung ein ungestörter Druckausgleich zwischen Vorder- und Hinterseite :des Fahrzeuges sowie an jeder Seite getrennt zwischen vorn und hinten und schließlich auch zwischen -den beiden Seiten des Fahrzeuges selbst erfolgen. Im Rahmen der Erfindung sind schließlich auch noch anders kombinierte Anordnungen denkbar. So z. B. können .die Längskanäle auch nur je eine seitliche Ausmündung und eine Stirnöffnung aufweisen. Wesentlich ist, daß der Druckausgleich in der ,Hauptsache in der Längsrichtung erfolgt.
  • Schließlich können auch zum Druckausgleich zwischen der Ober- und Unterseite des Fahrzeuges Vertikalkanäle vorgesehen sein, :die in geeigneter Weise mit einer der oben angegebenen Kanalanordnungen verbunden werden, so @daß ein unbeschränkter Druckausgleich an allen Seiten des 'fahrenden Fahrzeuges unter allen Umständen gesichert ist.
  • In den einzelnen Kanälen oder an einer geeigneten Stelle der Kanalanordnung können Klappen oder sonstige Abschiußorgane vorgesehen werden, welche eine Steuerung oder Unterbindung von Luftströmungen :durch die Kanäle ermöglichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Strömungsgünstiges Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug mit zum Druckausgleich vorgesehenen Luftkanälen, ,dadurch gekennzeichnet, ,daß die Längsträger des Fahrzeugrahmens als Längsdruckausgleichkanäle ausgebildet sind.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch -i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fahrzeugseite ein eigener Druckausigleichkanal zugeordnet ist.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch i und 2@, dadurch gekennzeichnet, daß die Druck.ausgleichkanäle °an den zugehörigen Fahrzeugseiten in Gebieten verschiedener Druckhöhe ausmünden. q.. Fahrzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeiohnet, daß die seitliche Ausmürndung - :der Druckausgleicnkanäle über besondere, im Fahrzeug im wesentlichen quer verlaufende . Luftleitkanäle, zB. die hohl ausgebildeten Querträger;'erfolgt. 5. Fahrzeug nach Anspruch i bis--q., dadurch gekennzeichnet, daß :die besonderen Luftleitkanäle hochgezogen und die Mündungsöffnungen in die Nähe des oberen Fahrzeugumrisses verlegt sind. 6. Fahrzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß .die Druckaus-gleichkanäle an,den zugehörigen Fahrzeugseiten und an einet oder beiden Stirnseiten des Fahrzeuges ausmünden. 7. Fahrzeug nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den beiden Fahrzeugseiten zugeordneten Längsdruckausgleichkanäle in :der Ebene einander gegenüberliegender seitlicher Mündungsöffnungen miteinander verbunden sind; so daß auch Querdruckausgleichkanäle entstehen. B. Fahrzeug nach Anspruch ii bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsdruckausgleichkanäle mit in vertikaler Richtung druckausgleichend wirkenden Kanälen in Verbindung stehen.
DED2141D 1943-09-25 1943-09-25 Stroemungsguenstiges Fahrzeug Expired DE875446C (de)

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DED2141D DE875446C (de) 1943-09-25 1943-09-25 Stroemungsguenstiges Fahrzeug

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Publication Number Publication Date
DE875446C true DE875446C (de) 1953-05-04

Family

ID=7029725

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DED2141D Expired DE875446C (de) 1943-09-25 1943-09-25 Stroemungsguenstiges Fahrzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE875446C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT404710B (de) * 1992-06-11 1999-02-25 Wolfgang Robert Lehner Strömungsgünstiges fahrzeug
AT404709B (de) * 1992-06-11 1999-02-25 Wolfgang Robert Lehner Strömungsgünstiges fahrzeug
DE102013007628A1 (de) * 2013-05-02 2014-11-06 Audi Ag Karosserie für ein Kraftfahrzeug

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT404710B (de) * 1992-06-11 1999-02-25 Wolfgang Robert Lehner Strömungsgünstiges fahrzeug
AT404709B (de) * 1992-06-11 1999-02-25 Wolfgang Robert Lehner Strömungsgünstiges fahrzeug
DE102013007628A1 (de) * 2013-05-02 2014-11-06 Audi Ag Karosserie für ein Kraftfahrzeug

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