DE87534C - - Google Patents
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- DE87534C DE87534C DENDAT87534D DE87534DA DE87534C DE 87534 C DE87534 C DE 87534C DE NDAT87534 D DENDAT87534 D DE NDAT87534D DE 87534D A DE87534D A DE 87534DA DE 87534 C DE87534 C DE 87534C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/04—Asynchronous induction motors for single phase current
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
Description
6 eo cH α ί ο <μΊ ic !j e-i ν
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Einphasenmotoren mit Inductionsanker . setzt man bekanntlich am besten dadurch
in Gang, dafs man sie als Mehrphasenmotoren anlaufen läfst und die Ströme verschiedener
Phase durch Spaltung aus einem Einphasenstrom gewinnt. Die Mittel dazu sind bekannt und bestehen darin, dafs man den
beiden parallelgeschalteten Stromzweigen verschiedene Selbstinduction oder verschiedene
Capacitä't giebt. Dies Mittel giebt schon Ferraris in seinem berühmten Vortrage «.Ro-
ta^ioni elettrodinamiche«. vom 17. März 1888
an.
Da nun in den asynchronen Wechselstrommotoren, auch wenn sie mit nur einem Strome
gespeist werden, ein sich drehendes Feld entsteht, das bei einer dem Synchronismus naheliegenden
Geschwindigkeit auch nahezu kreisförmig ist, d. h. nahezu gleichbleibende Intensität
und Drehungsgeschwindigkeit besitzt, so mufs man die Eisenkörper solcher Motoren
ebenso bauen wie die der Mehrphasenstrommotoren. Beide Arten von Motoren werden
sich im wesentlichen nur durch die Wicklung unterscheiden. Man wird nun dem Hülfsstromkreis,
der nur'zum Anlassen des Motors benutzt wird und beim normalen Betriebe des
Motors ausgeschaltet ist, einen solchen Platz anweisen, dafs für den Hauptstromkreis möglichst
wenig nützlicher Wicklungsraum verloren geht. Zugleich ist darauf Werth zu
legen, dafs die Wicklung sich möglichst ganz an der wirksamen Oberfläche in Nuten befindet.
Das bedeutet für den inneren Theil eine Trommelwicklung und für den äufseren ringförmigen Theil eine Wicklung, die ganz
an der inneren Cylinderseite und an den Stirnflächen angeordnet ist und als eine Hohltrommelwicklung
bezeichnet werden kann.
Zu diesem Zwecke empfiehlt es sich, die Wicklung in folgender Weise anzuordnen:
Es sei der äufsere ringförmige Theil der stromempfangende Theil und der innere gedrehte
Kern der mit der inducirten Wicklung versehene. Dann mögen (Fig. 1) an der Innenseite
des Ringes für jeden Pol drei Nuten vorhanden sein. In diese Nuten werden die Spulen α und b gewickelt, und zwar derart,
dafs die Drähte immer in eine Nut und in die von dieser Nut aus zweite Nut gewickelt
werden, so dafs dazwischen eine Nut freibleibt. Die Spulen α werden vom Strome alle in einer
Richtung, die Spulen b in der anderen Richtung durchflossen. Wenn daher die Spulen α beispielsweise
je einen Nordpol an der inneren Ringoberfläche erzeugen, so erzeugen die Spulen b
je einen Südpol. Die Mittellinien der abwechselnd entgegengesetzten Pole fallen genau mit
den Mitten der freigebliebenen Nuten zusammen. In je zwei der freigebliebeneh Nuten wird nun
immer eine Hülfsspule c gewickelt (Fig. 2), so dafs je eine Spule c genau vor zwei Spulen a
und b liegt und ihre Mittellinie genau zwischen die Spulen α und b fällt. Die Spulen c
werden alle in demselben Sinne geschaltet, so dafs sie zu gleicher Zeit alle entweder Nordpole
oder Südpole an der Oberfläche erzeugen. Die entgegengesetzten Pole befinden sich dann
jedesmal zwischen den Spulen c. Die Spulen a und b werden in beliebigen Gruppirungen
parallel oder hinter einander von dem Hauptstrom durchflossen ;■ die Spulen c werden gleich-
falls in beliebiger Gruppirung von dem Hülfsstrom durchflossen und sind während des
normalen Betriebes ausgeschaltet.
Die Wirkungsweise einer solchen Wicklungsanordnung ist leicht zu übersehen.
Denkt man sich die Spulen α und b einerseits und die Spulen c andererseits von Strömen
verschiedener Phase durchflossen, und betrachtet erst den Moment, wo die Ströme in c
gerade gleich Null sind, dann den Moment, wo die Ströme in α und b gleich Null sind,
so findet man, dafs die Pole in diesen Momenten um das Anderthalbfache des Nutenabstandes,
also um ein Viertel der Wellenlänge gegen einander verschoben sind. Bei Mehrphasenstrom
wird also eine fortschreitende Verschiebung der Pole stattfinden.
Man wird bemerken, dafs die Spulen c bei dieser Anordnung einen gröfseren Eisenquerschnitt
umfassen als die Spulen α und b, andererseits nehmen die Spulen α und b zusammen
doppelt so viel Wicklungsraum in Anspruch als die Spulen c. Der Hülfsstromkreis
hat nur den halben Wicklungsraum wie der Hauptstromkreis und nimmt den Theil des
Wicklungsraumes ein, der zur Aufnahme von Drähten für den Hauptstromkreis wenig geeignet
erscheint. Die für den Mehrphasenstrom eigentlich erforderliche Symmetrie ist hier
in jeder Beziehung aufgegeben und dadurch der Vortheil erzielt worden, dafs für den
Hauptstromkreis möglichst viel Wicklung in einer aufserordentlich günstigen Anordnung zur
Verfügung steht.
Man kann auch jede Nut in mehrere, etwa zwei oder drei, zerlegen. Fig. 3 zeigt die Zerlegung
in je zwei Nuten. Immer bleibt das Kennzeichnende, dafs die Hauptwicklung für jeden Pol eine Spule hat, während die Hülfswicklung
nur für jedes Polpaar eine Spule besitzt, wenn man nur z. B. in Fig. 3 den in je vier Nuten liegenden Theil der Wicklung
eine Spule nennt.
Der inducirte Theil des Motors wird ebenso gebaut und insbesondere kommen hier zum
Anlassen dieselben Vorrichtungen zur Verwendung, wie beim Mehrphasenstrom. Man kann also entweder eine absolute Kurzschlufswicklung
anwenden oder die Wicklung als Mehrphasenstromwicklung ausführen und an Schleifringe anschliefsen, so dafs beim Anlassen
Widerstände eingeschaltet werden können, oder endlich, man kann auch hier die Gegenschaltung,
wie sie durch das D. R. P. Nr. 82016 geschützt ist, zur Anwendung bringen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wicklungsanordnung für den stromempfangenden Theil von asynchronen Inductionsmotoren für einphasigen Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, dafs die Hauptwicklung für jeden Pol eine Spule besitzt, während die Hülfswicklung nur für jedes Polpaar eine einen gröfseren Eisenquerschnitt umfassende Spule enthält, deren Mitte um den halben Polabstand gegen die Mitten der ersteren Spulen verschoben ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87534C true DE87534C (de) |
Family
ID=359498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87534D Active DE87534C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87534C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3030220A1 (de) * | 1980-08-09 | 1982-02-25 | Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart | Polumschaltbare wicklung fuer ein- und zweiphasenmotoren |
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- DE DENDAT87534D patent/DE87534C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3030220A1 (de) * | 1980-08-09 | 1982-02-25 | Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart | Polumschaltbare wicklung fuer ein- und zweiphasenmotoren |
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