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DE875113C - Synchronisiervorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe - Google Patents

Synchronisiervorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe

Info

Publication number
DE875113C
DE875113C DEB9342D DEB0009342D DE875113C DE 875113 C DE875113 C DE 875113C DE B9342 D DEB9342 D DE B9342D DE B0009342 D DEB0009342 D DE B0009342D DE 875113 C DE875113 C DE 875113C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thrust
synchronizing
coupling sleeve
frictional engagement
torque transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB9342D
Other languages
English (en)
Inventor
Palmer Orr
Samuel O White
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Borg Warner Corp
Original Assignee
Borg Warner Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Borg Warner Corp filed Critical Borg Warner Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE875113C publication Critical patent/DE875113C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/04Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
    • F16D23/06Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Synchronisiervorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf synchronisierende Wechselgetriebe der beispielsweise bei Motorfahrzeugen verwendeten Gattung, bei welcher eine Einrichtung vorgesehen ist, um eine Synchronisierung bzw. einen Gleichlauf eines oder mehrerer Paare von Drehmomentübertragungsgliedern in Vorbereitung für die gegenseitige Verbindung dieser Glieder in zwangsläufigem Treibeingriff zu bewirken.
  • Die Erfindung ist insbesondere auf Synchrongetriebe oder synchronisierende Übertragungen der Gattung gerichtet, bei welcher die SynchronisIereinrichtung aus Reibungskupplungselementen besteht, die mit den entsprechenden Drehmomentübertragungsgliedern treibend in Verbindung stehen und in demAnfangsstadium derVerschiebbewegung im Eingriff miteinander bewegt -,verden können und bei welcher ein sogenannter Blockiermechanismus oder eine Sperreinrichtung angeordnet ist, um den zwangsläufigen Treibeingriff der Glieder vor der Zeit, in der die Synchronisierung oder der Gleichlauf bewirkt ist, zu verhindern.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht das Synchrongetriebe aus einer beweglichen Klauenkupplung und einem Synchronisierelement, die in Treibverbindung mit einem von. zwei axial ausgerichteten Drehmomentübertragungsgliedern stehen und in axialer Richtung in zwangsläufigen Kupplungs- bzw. Reibungsantriebseingriff mit den Klauen- und Reibungs'kupplungselementen des anderen Drehmomentübertragungsgliedes gebracht werden können, wobei Schubelemente vorgesehen sind, um die innere Fläche des beweglichen Kupplungselements durch Reibungseingriff zu berühren und bei der axialen Verschiebung des beweglichen Kupplungselements den durch Reibungsberührung erzeugten Schub auf das Synchronisierelement zu übertragen.; wobei ein auf Reibung beruhender Antrieb zwischen dem Drehmomenbübertragungsglied und dem Synchronisierelement geschaffen wird.
  • Gemä0 der Erfindung besteht das Synchrongetriebe ferner aus einer beweglichen Klauenkupplung und einem Synchronisierelement, die in Treibverbindung mit einem von zwei axial ausgerichtetenDrehmomentübertragungsgliedern stehen und in axialer Richtung in zwangsläufigen Küpplungs- oder Reibungsantriebseingriff mit den Klauen- und Reibungskupplungselementen des anderen Drehmomentübertragungsgliedes gebracht werden können, wobei ein Schubglied vorgesehen ist, um einen axialen Schub auf das Synchronisierelement zu übertragen und eine Innenfläche des beweglichen Kupplungselements mit einem in radialer Richtung nach außen gerichteten: Druck zu berühren, wobei dieser Druck als Folge der Relativumlaufsbewegung zwischen dem ,Synchronisierelement und dem Schubglied auftritt, mit welchem es in. Berührung steht, um einen axialen Schub von dem beweglichen Kupplungselement zu erhalten.
  • Der-Zweck der Erfindung besteht in deriSchaffung eines Synchrongetriebes dieser Gattung, welches sehr wenig Teile aufweist und welches außerordentlich billig und einfach herzustellen ist.
  • Ein anderer Zweck besteht in der Schaffung eines Synchrongetriebes, das ein Geringstmaß an von Hand erfolgender Kraftaufwendung erfordert, um ein Sperren des beweglichen, den positiven Antrieb vermittelnden Kupplungsgliedes als Einleitung des Arbeitens .der Synchronisierkupplung sowie den Antriebseingriff zwischen dem treibenden Element und dem getriebenen Element, sobald die Synchronisierung hergestellt ist, durchzuführen.
  • Es ist bisher bei der Herstellung von Kraftfahrzeugen und Übertragungsgetrieben als notwendig erachtet worden, zwischen dem beweglichen .Kupplungselement und dem Schubelement einer Synchronisiervorrichtung eine Klinken- oder Spreizverbindung vorzusehen, die zum Zweck der Beyvegungsübertragung von dem beweglichen Kupplungselement auf dasSchubelement zur.Entwicklung eines axialen Druckes gegen die Sperrsynchronisierringe der Vorrichtung gespreizt wird. Bei diesen Vorrichtungen ist es nach .der Herstellung des Gleichlaufes durch die Anfangsbewegung des Schubgliedes in Richtung des Getriebes, das ausgewählt worden ist, notwendig, die gegen das Schubglied ausgeübte Kraft zu erhöhen, damit die Spreizung des beweglichen Kupplungsgliedes von dem Schubelement überwunden und .das bewegliche Kupplungselement durch -die Sperrzähne des Sperrsynchronisierringes hindurch in Kupplungseingriff :mit den Kupplungszähnen. des ausgewählten Getriebes oder Zahnrades gebracht wird.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Übertragungsvorrichtung der oben beschriebenen Gattung, bei welcher der Widerstand gegen Verschieben des beweglichen,Kupplungselements so lange gleich 'hoch und verhältnismäßig gering ist, bis das bewegliche Kupplungselement auf die Sperrvorrichtung trifft, so daß die einzige Stelle von merkbarem Widerstand gegen Verschiebung diejenige Stelle ist, an welcher die Verschiebung unterbrochen werden muß, bis der Gleichlauf ''hergestellt ist. Es wird auf diese Weise eine Verwechslung zwischen dem Widerstand, der durch das Spreizen erzeugt wird, und dem Widerstand, der durch die Sperrvorrichtung entgegengestellt wird; vermieden und gleichzeitig wird der Widerstand selbsttätig auf ein sehr geringes Maß herabgesetzt, sobald ein Gleichlauf hergestellt ist, so daß auf diese Weise bestimmt kenntlich ist, daß die Synchronisierung durchgefiührt würde.
  • Die vorerwähnten Ziele werden allgemein durch eine .Synchronübertragungsvorrichtung der obenerwähnten :Gattung erreicht; bei welcher die Bewegung von dem beweglichen Kupplungselement auf die Sperrsynchronisierringe mittels Schubgliedern übertragen wird, die eine Bewegung von dem beweglichen Kupplungselement lediglich durch eine zwischen zusammenarbeitenden, zur Richtung der Verschiebungsbewegung parallelen Flächen auftretende Reibungsberührung erhalten. Bei der einen Ausführung ist eine zweistufige Berührung der synchronisierenden Refbungskupplungsflächen vorgesehen, wobei die erste Stufe durch die Übertragung von axialem Schub durch das Schubglied ausgeführt wird und diese Stufe lediglich dazu dient, den Sperrsynchronisierring in bezug auf -das bewegliche Kupplungselement in Sperrlage zu verlagern oder zu verdrängen, während die zweite Berührungsstufe durch axialen Schub herbeigeführt wird, der als Folge der in der ersten Stufe hergestellten Sperrlage unmittelbar von dem beweglichen Kupplungselement auf den Synchronisierring übertragen wird, und zwar ohne Abhängib zeit von der ersten Übertragung des Schubes -durch das Schubglied. Auf diese Weise braucht der Schub, der durch das Schubglied übertragen wird, nur so groß zu sein, daß eine Verlagerung des Synchronisierringes herbeigeführt wird. Dies wird, wie dies nachstehend näher beschrieben wird, zuverlässig durch eine reine Reibungsberührung zwischen dem Schubglied und dem beweglichen Kupplungselement erhalten, ohne daß eine Spreizvorrichtung erforderlich ist; die bisher als notwendig angesehen wurde, und ohne daß .ein Federdruck zur Anwendung gebracht wird, um eine solche Reibungsberührung zu erzeugen.
  • Ein weiteres Ziel .der Erfindung besteht in der Schaffung eines Synchrongetriebes der obenerwähnten Gattung, in welcher die Abnutzung oder der Verschleiß der Teile die Reibungsberührung zwischen dem Schubglied und dem beweglichen Kupplungselement nicht b°einflußt. Zu diesem Zweck liegen die Schubglieder lose zwischen dem beweglichenKupplungselement und der zumTragen dienenden Nabe, so daß sie ihre Berührung mit dem beweglichen Kupplungselement infolge der Schleuderkraft aufrechterhalten.
  • Die Erfindung sieht ferner eine Anordnung vor, in welcher die schubübertragende Berührung zwischen dem Schubübertragungsmittel und dem beweglichen Kupplungselement in Übereinstimmung mit der Größe der Relativumlaufbewegung, die zwischen .den zu synchronisierenden Teilen besteht, eingestellt wird, wobei die schubübertragenden Mittel unter Druck in Reibungsberührung mit dem beweglichen Kupplungselement bei einem vorhandenen. Drehungsunterschied gepreßt werden und dieser Druck selbsttätig nachgelassen wird, sobald ein Gleichlauf erzielt ist, so daß im wesentlichen der Reibungswiderstand, der sich dem Verschieben des beweglichen Kupplungselements entgegenstellt, aufgehoben ist.
  • Andere Ziele, Vorteile und Anordnungen der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und den Ansprüchen sowie aus den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist Fig. i ein axialer Schnitt durch eine Synchronisierübertragungsvorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 ein Querschnitt auf der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig.3 ein axiaier Schnitt einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 4. ein Querschnitt durch die Nabe und das bewegliche Klauenkupplungseletnent einer weiteren abgeänderten Ausführungsform der Erfindung, Fig.5 ein axialer Schnitt durch eine übertragungsvorrichtung, die ein weiteres AusfÜhrungsbeispiel der Erfindung darstellt, Fig. 6 ein Querschnitt auf der Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 ein Schnitt auf der Linie 7-7 der Fig. 6, Fig. 8 ein axialer Schnitt, aus welchem das Arbeiten der in den Fig. 5 bis ,~ dargestellten Ausführungsform der Erfindung erkenntlich ist, Fig. 9 ein. Querschnitt durch die Nabe und das bewegliche Klauenkupplungselement einer weiteren Abänderung der Erfindung, Fig. io ein axialer Schnitt durch eine weitere Aus@.führungsform, Fig. i i ein Schnitt auf der Linie i i-i i der Fig. io, Fig. 12 ein axialer Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung und Fig. 13 ein Ouerschn.itt durch eine andere Abänderung der Erfindung.
  • Zur Erläuterung des allgemeinen Aufbaues der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird auf die in den Fig. i und 2 dargestellte Ausführungsform verwiesen. In diesen Figuren ist die Erfindung in Anwendung auf eine Synchronübertragungsvorrichtung derjenigen Art dargestellt, welche aus einem das rückliegende Ende einer Treibwelle bildenden Drehmomentübertragun;gsglied io sowie aus Drehmomentübertragungsgliedern besteht, welche aus der bei i2 in dem Glied io geführten angetriebenen Welle i i 'und aus der bei 14 auf der getriebenen Welle i i festgelegten Nabe 13 gebildet werden. Die Nabe 13 wird gegen: axiale Bewegung durch die Halteringe 15 und 16 gehalten. Eine unmittelbare Treibverbindung zwischen dem Drehmomentübertragungsglied 1o und denDrehmomentübertragungsgliedern i i, 13 oder zwischen dem eine Übersetzung ins Langsame ausführenden Dre'hmomentübertragungsglied 17 und denDrehmomentiübertragungsgliedern 11, 13 kann durch ein in axialer Richtung verschiebbares Klauenkupplungselement 18 hergestellt werden, das in axialer Richtung durch eine Gabel ig in unmittelbaren Kupplungseingriff mit den auf dem Drehmomentübertragungsglied io sitzenden Zähnen 2o oder mit den auf dem Drehmomentübertragungsglied 17 sitzenden Kupplungszähnen 21 gebracht werden kann. Zu diesem Zweck weist das bewegliche Kupplungselement 18 innere Kupplungszähne 22 auf, die gleitend im Eingriff mit auf dem Umfang der Nabe 13 sitzenden Zähnen 23 stehen und, die außerdem bei Verschiebung in axialer Richtung mit den Kupplungszähnen 20 oder 21 in. Eingriff treten.
  • Das Drehmomentühertragungsglied 17 bildet einen Teil eines Untersetzungsgetriebes, welches unter Zwischenschaltung der üblichen Gegenwelle (nicht dargestellt) von einem Zahnrad 24. der Treibwelle io angetrieben wird. Sobald das Kupplungsglied 18 in Kupplungseingriff mit den Kupplungszähnen 2o gebracht worden ist, wird es von der Treibwelle io in Umlauf gesetzt und überträgt die Bewegung durch die Nabe 13 unmittelbar auf die getriebene Welle ii. Sobald das Kupplungsglied 18 durch Bewegen in der entgegengesetzten Richtung in Kupplungseingriff mit den Zähnen 211 gebracht worden, ist, wird es von dem Drehmomnentübertragungsglied 17 über die erwähnte Gegenwelle in Umlauf gesetzt und überträgt seine Bewegung durch die Nabe 13 auf die getriebene Welle i i.
  • Um vor Beginn der Durchführung eines solchen Kupplungseingriffes das Drehmomentübertragungsglied io oder 17 mit der Nabe 13 zu ,synchronisieren, sind zwei Synchronisierringe 25 vorgesehen,, von denen jeder einen im wesentlichen zylindrischen Ringteil26 aufweist, der in einer kreisringförmigen Nut 27 umläuft, die sich in axialer Richtung in die Nabe 13 hinein erstreckt. Die Ringe besitzen ferner einen radial nach auswärts ragenden Flansch 28 mit Sperrzähnen 29, zwischen denen die Zähne 22 des beweglichen Kupplungselements hindurchgehen müssen, ehe ein. Kupplungseingriff mit den Kupplungszähnen 20 oder 21 stattfinden kann. Die entgegengerichteten Enden der Zähne 22 und 29 können abgeschrägt sein, wie dies bei 30 bzw. 3.1 in den Fig. i und 2 erkenntlich ist. Die Synchronisierringe 25 sind mit nach innen gerichteten kegelförmigen Kupplungsflächen 32 versehen, die mit nach außen gerichteten kegelförmigen Kupplungsflächen der Kupplungsteile 33 bzw. 34 zusammenarbeiten, die sich an den Drehmomentübertragungsgliedern io und 17 befinden. Die Ringe 25 werden durch die Kupplungselemente 33 und 34 in: Lage gehalten und getragen. Eine dünne Ölschicht verhindert die Abnutzung oder .den Verschleiß, der durch diese Traganordnung entstehen könnte.
  • Um zuerst einen Kupplungseingriff zwischen. den Reibungskupplungsfächen 33 oder 34 und den mit ihnen zusammenarbeitenden Flächen 32 derRinge 25 herbeizuführen, werden die Ringe in axialer Richtung durch axialen Schub bewegt, der ihnen von dem beweglichen Kupplungselement 18 unter Zwischenschaltung der Schubglieder 35 erteilt wird. Die Schubglieder 35 haben vorzugsweise zylindrische Form und können in einfacher und billiger Weise durch Absägen von einer zylindrischen Stange aus kalt gewalztem Stahl hergestellt werden. Die Schubglieder 3.5 lieben in im wesentlichen 'halbzylinderförmigen Kerben 36 der Nabe 13 und stehen aus diesen Kerben 3,6 heraus in Berührung mit den inneren Flächen des verschiebbaren Kupplungselements: 18, wie den Eckerz 3711 der inneren Zähme 22 desselben. Die Kerben 36 haben einen größeren Durchmesser als die Schubglieder 35, so daß die Schubglieder im wesentlichen außer Berührung mit der Nabe 13 liegen, wenn sie das bewegliche Kupplungselement 18 berühren. Die Enden der Schubglieder 35 liegen gegen die entsprechenden Synchronisierringe 25 an und ragen in längliche Ausnehmungen 38, so daß eine begrenzte Schwenkbewegung in Umfangsrichtung der Synchronisierringe relativ zu der Nabe stattfinden kann, wodurch ein Synchronisierring aus einer ,Stellung; in welcher die Sperrzä'hne29 in der Weise wirken, .daß sie eine Axialbewegung des beweglichen Kupplungsteils i 8 verhindern, in eine Stellung verschwenkt werden kann, in welcher eine Überführung des beweglichen Kupplungselementg 18 in Kupplungseingriff mit einem der Kupplungselemente 2o oder 2,1 möglich ist. Durch die auf diese Weise erfolgende Verwendung der vorspringenden Enden der Schubglieder zum Eingreifen in Ausnehmungen der Synchronringe ist es nicht mehr notwendig, besondere Mittel vorzusehen, um ,eine Totgangtreibverbindung zwischen den Sperrsynchronringen und der Nabe zu erhalten. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht aurf diese Art der Totgangverbindung begrenzt, sondern es (kann auch die in Fig.3 dargestellte Verbindung verwendet werden, wo Ansätze 29a des! Synchronringes, 25a in. Ausnehmungen 47 des beweglichen Kupplungsteils 1811 eingreifen.
  • Zu Beginn der Verschiebung bewirkt die Reibungsberührung der ,Schubglieder 35 mit dem Innern -des beweglichen Kupplungselements f:8, daß die Schubglieder in axialer Richtung mit dem beweglichen Kupplungselement verschoben werden, so daß durch die Enden der Schubglieder 35 ein Druck ,gegen einen Synchronisier.sperring 25 ausgeübt wird. Die Übertragung des axialen Schubes von dem beweglichen Kupplungselement auf die Schubglieder erfolgt lediglich durch Reibung, d. h. sie hängt nicht von einer -mechanischen Verbindung beliebiger Art ab. Unter dem Ausdruck Reibung, wie ,es 'hier gebraucht ist, ist die Haftung zu verstehen, die von einer Fläche gegen eine andere Fläche zweier Flächen ausgeübt wird, die beide parallel zu .der Bewegungsrichtung liegen:.
  • Der auf diese Weise durch die Schubglieder 35 übertragene Schub erzeugt die erste Stufe der auf Reibung beruhenden Kupplungsberührung zwischen dem Synchronisierring und einem der Treibglieder, wobei dieser Schub gewünschtenfalls nur gerade so, groß zu sein braucht, daß der Synchronisierring in eine Grenzstellung seiner Totgangverbindung bewegt wird.
  • Auf .diese Weise wird die. Sperrlage der Zähne 29 mit Bezug auf die Zähne 22 festgelegt und durch weiteren Druck gegen. den Heb-e1 r9 wird das bewegliche Kupplungselement 18 so vorgeschoben, daß es in Eingriff mit dem Synchronisierring kommt und einen axialen Druck gegen diesen Ring ausübt, um die zweite Stufe des durch Reibung bewirkten Kupplungseingriffes durchzuführen, in welcher der Synchronisierring und das treibende Glied, mit welchem der Ring in Reibungsberührung steht, die bleiche Umfangsgeschwindigkeit annehmen.
  • Sobald der Gleichlauf erreicht ist, findet eine augenblickliche Umkehr der Drehrichtung des einen Drehmomentübertragungsgliedes mit Bezug auf das andere statt, so daß der Synchronring von der einen Grenzstellung der Totgangbewegung in die andere Grenzstellung mit Bezug auf die Nabe verschoben wird. Bei dieser Bewegung erreicht er eine Lage, in welcher die inneren Zähne 22 des verschiebbaren Kupplungselements 18 in Ausrichtung mit den Zwischenräumen zwischen den Sperrzähnen 29 liegen, worauf die Zähne 22, die bereits begonnen haben, sich infolge der abgeschrägten Flächen 30 und 31 der entsprechenden Zahnreihen in die Zwischenräume hinein zu bewegen, unter dem andauernden Druck des Schubgliedes 19 zwischen die Zähne 29 und in Eingriff mit den jetzt synchronisierten Kupplungszähnen 2o oder 2f gleiten. Bei dieser Bewegungsstufe ist der Widerstand gegen die Verschiebung des beweglichen Kupplungselements verhältnismäßig klein und wird nur durch die Reibungsberührung zwischen den Schubgliedern und dem beweglichen Kupplungselement hervorgerufen. Es braucht nicht der Widerstand einer Spreizfederverbindung überwunden zu werden. Die Zuendeführung der Verschiebung geht glatt und leicht vor sich und selbst bei leichtestem Druck auf den Schubhebel ist es praktisch unmöglich, daß etwa ein Zurückschnellen erfolgt.
  • Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind die Ecken nebeneinanderliegender Zähne 22 weggeschnitten., um Flächen 37 zu bilden, die sich dem Umriß der Schubglieder 35 anpassen. Der Abstand zwischen diesen Flächen 37 und der tiefsten Stelle der Kerbe 36 ist so, groß, daß die Schubglieder 35 locker liegen. Im Betrieb sind alle Flächen mit dem .üblichen Schmiermittel . bedeckt, mit welchem - der Getriebekasten, wie üblicherweise vorgeschrieben, gefüllt ist. Durch den Umlauf .der Teile um die Achse der Welle 1i während der Verwendung oder während des Arbeitens der Übertragungsvorrichtung schiebt die auftretende Schleuderkraft die Schubelemente 319 von den Flächen der Kerben 36 weg und bringt die Schubglieder 35 in engere Berührung mit den Flächen 37. Als Folge der Berührung zwischen den Schubgliedern 35 und den Flächen 37, gegen welche die Schubglieder gedrückt werden, zieht das bewegliche Kupplungselement 18 in der ersten Stufe der Verschiebungsbewegung die Schubglieder 35 mit sich, wobei genügend Schub durch diese Glieder übertragen wird, um die Reibung zu -erzeugen, dis notwendig ist, um die Totgangbewegung der Synchronisierringe 25 auszulösen.
  • Die auf diese Weise entwickelte Reibungsmitnahme wird verursacht durch die Klebkraft des Ölfilms, der zwischen den zusammenarbeitenden Flächen der 35 und des beweglichen Kupplungsgliedes 18 vorhanden ist, und wird unterstützt durch die Schleuderkraft, welche einen Druck zwischen diesen in Berührung stehenden Flächen erzeugt und die Berührung zwischen den Druck-oder Schubgliedern und den Kerben 36 der Nabe 13 aufhebt. Die Berührungsfläche an den Stellen 37 ist größer als die Berührungsfläche mit der Nabe 13. Infolgedessen ist die Reibungsberührung zwischen den Schubgliedern und dem verschiebbaren Kupplungselement 18 größer als die Reibungsberührung zwischen den Schubgliedern und der Nabe, und zwar um ein Ausmaß größer, welches genügt, die Schubglieder zusammen mit dem verschiebbaren Kupplungselement relativ zu der Nabe zu bewegen.
  • Sollte sich durch Abnutzung der Berührungsflächen der Abstand zwischen den Schubgliedern und ihren Kerben auch vergrößern, so bleibt für jede gegebene Umlaufgeschwindigkeit die Berührung im wesentlichen die gleiche.
  • Die Abstände zwischen den Reibungskupplungsflächen sind, sobald das bewegliche Kupplungselement in seiner neutralen Lage ist, vorzugsweise so, daß ein Ölfilm zwischen diesen Flächen vorhanden ist, der bei einer Relativdrehung der Teile eine geringe Ölhaftung entwickelt, die das Bestreben hat, die Synchronisierringe gegen die Sperrstellungen hin zu verlagern.
  • Bei hohen Wagengeschwindigkeiten wird die Schleuderkraft ein verhältnismäßig wichtigerer Faktor bei der Herstellung der Sperrlagen sein. als bei niederen Wagengeschwindigkeiten, wogegen die Ölhaftung zwischen den Reibungskupplungsflächen und zwischen den Schubgliedern und dem beweglichen Kupplungselement ein Faktor von immer mehr zunehmender Wichtigkeit wird, je mehr die Wagengeschwindigkeit abnimmt.
  • Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist die Schleuderkraft ein wichtigerer Faktor bei der Erzeugung der notwendigen Reibungsberührung. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung berühren die Schubglieder 35 einfach die Ecken 37a der Zähne 22 und zwischen jedem Schubglied 35 und der tiefsten Stelle der zugehörigen Kerbe 36 wird unter der Wirkung der Schleuderkraft ein Abstandsraum 39 hergestellt. Dieser Abstandsraum 39 ist genügend groß und genügt; um die Berührung zwischen den Schubgliedern 35 und der Nabe 13 aufzuheben, so daß die Nabe die freie Bewegung der Schubglieder zusammen mit dem verschiebbaren Kupplungselement nicht hindert.
  • Bei der Ausführungsform der Erfindung nach Fig.3 brauchen die Schubelemente relativ zur Nabe nicht bewegt zu werden. Bei dieser Ausführungsform liegen die Schubglieder 35a in Kerben 3611 der Nabe, und die Enden der Schubglieder berühren die Enden der Kerben 3611, so daß sie einen Schub auf die Nabe übertragen. Die Nabe liegt gleitbar auf der getriebenenWelleii, so daß die Kupplungsbe@v2gung der Synchronisierringe 25a durch einen axialen Schub eingeleitet wird, der auf die Ringe sowohl durch die Schubglieder 35a als auch durch die Nabe 13a übertragen wird. Die Schubglieder 35" liegen zwischen dem beweglichen Kupplungselement 1811 und der Nabe 1311 mit genübendem Spiel, so daß eine Haftung zwischen dem beweglichen Kupplungselement und der Nabe vermieden wird und das bewegliche Kupplungselement vollkommen frei bewegt werden kann. Zu gleicher Zeit können auch die Schubglieder unter der Wirkung der Schleuderkraft sich ungehindert gegen das bewgliche Kupplungselement legen,, wobei diese Berührung durch. eine Abnutzung der Teile oder durch einen Verschleiß der Teile nicht beeinträchtigt wird.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 7 liegen die Schubglieder 35 in im wesentlichen halbzylindrischen Kerben 37, die im Innern des verschiebbaren Kupplungselements 18 vorgesehen sind, und zwar vorzugsweise in der Mitte zwischen zwei Zähnen 22. Der Mittelteil der Schubglieder liegt in entsprechenden Kerben 36 der Nabe 13. Die Enden der Schubglieder liegen in länglichenAusnehmungen 38 der Synchronisierringe 25. Zwischen der Mitte jeder Ausnehmung 38 und ihren gebogenen Enden .4o sind Schrägen 41 vorgesehen, die, sobald der Synchronisierring sich mit .Bezug auf das bewegliehe Kupplungselement nach irgendeiner Seite aus seiner Mittellage heraus bewegt, diel Schubglieder 35 berühren und sie fester in ihre Kerben 37 pressen. Die Kerben 37 sind in na::he übereinstimmung mit den Flächen der Schubglieder 35 gebracht, so daß eine verhältnismäßig große Berührungsfläche zwischen diesen beiden Elementen besteht.
  • Die Ölhaftung zwischen den Reibungskupplungsflächen sucht die Synchronisierringe genügend zu verlagern, um die Schrägen 41 in Berührung mit den Schubgliedern 35 zu halten, wodurch-eine Berührung zwischen den Schubgliedern und den Kerben 37 sicher herbeigeführt wird, und zwar unabhängig von der Umlaufgeschwindigkeit, so daß die Schubglieder, sobald eine Verschiebung beginnt, einen Druck oder einen Schub gegen einen der Synchronisierringe ausüben.
  • Die Schubelemente 35 übertragen den Schub auf die Ringe 25 durch die Schultern 42, die dadurch gebildet werden, daß die Kerben 38 kurz vor den Außenflächen der Ringe 25 enden.
  • Die Berührung der Schubglieder 35 durch die Schrägen 41 preßt die Schubglieder in stärkere Reibungsberührung mit den Kerben 37; wodurch die Größe des Schubes, der durch die Schubglieder 35 übertragen werden kann; erhöht wird. Diese Erhöhung des Schubes erhöht die Kupplungswirkung zwischen den Reibungskupplungsflächen, welche ihrerseits die Keilwirkung zwischen den Schubgliedern. und den Schrägen 41 erhöhen. Auf diese Weise ist es möglich; die Synchronisierung mit einer sehr leichtenKupplüngswirkung zu beginnen, welche sich schnell erhöht, so daß eine vollständig stoßlose Beschleunigung der Kupplungswirkung erreicht und dadurch in kürzester Zeit und doch vollkommen stoßlos durchgeführt wird. Sobald die Dre'h#momentübertr.agungsglieder sich jedoch dem Gleichlauf nähern, nimmt der Keildruck ,gegen die Schubglieder 35 ab, und im Zeitpunkt des Gleichlaufes 'hört er vollständig auf, und zwar infolge der Verschiebung des Synchronisierringes zurück @in, die Mittelstellung :der Totgangbewegung. Dieses Nachlassen der Keilwirkung hebt den durch diese .Keilwirkung erzeugten Widerstand gegen weitere Axialbewegung..des verschiebbaren Kupplungselements relativ zu den Schubelementen auf, und das bewegliche -Kupplungselemnent lälßt sich bei sehr leichtem Druck auf die -Gabel i9 durch die Sperrzähne 29 hindurch in Kupplungseingriff mit den Kupplungszähnen 2o oder 21 verschieben.
  • Der Abstand zwischen den Schuhschienen 35 und den Kerben 36, 37 und 38' kann se gewählt sein, daß während der obererwähnten Keilwirkung die Schubschienen etwas gekippt werden, wie dies aus Fig. 8 erkenntlich ist, wobei das eine Ende durch die Hebwirkung der Schräge 41 angehoben wird, während. das andere Ende in den mittleren ausgetieften: Teil seiner Kerbe 38 hinein sich verlagert. Die Reibungsberührung der Kante des beweglichen Kupplungselements (bei 51) ist sogar wirksamer zur Bewegung des Schubgliedes in Richtung des eingezeichneten Pfeiles, als wenn die Fläche des Schubgliedes genau parallel zur Bewegungsrichtung geblieben wäre. Das Schubglied kann die Nabe bei 53 berühren, ohne hier jedoch einen merkbaren Widerstand :gegen axiales Verschieben zu erzeugen,. da diese Berührung nur eine Gleitberührung dm Gegensatz .zu der Keilwirkung bei 51 ist. Die Teile könnten tatsächlich so angeordnet werden,, daß überhaupt keine Berührung zwischen der Nabe und den Schubgliedern stattfinden würde, da die Schubglieder von den Synchronisierringen getragen werden könnten.
  • Es- -ist möglich, die Aus.nehmungen 38 so auszubilden, daß, sie zu allen Zeiten mit den Schubgliedern 36 Berührung haben,, wie dies aus Fig. 9 erkenntlich ist: .Bei dieser Ausführungsform der Erfindung weisen die mittleren Zonen der Ausne'hmungen 38e Bodenflächen `auf,, die koaxial mit der Hauptachse des Synchronisierringes verlaufen, so daß die erforderliche Totgangverschiebung des Synchrönisierringes relativ zu den Schubgliedern möglich ist. Die kurvenförmigen Enden der Ausnehmungen 3.8e bilden Zonen 4,e, die als Schrägen wirken., um die Keilwirkung hervorzurufen, die -bei der Beschreibung der Ausführungsfortn nach den Fig. 5 bis 7 erläutert ist. -Für einige Ausführungen mag es wünschenswert sein, Mittel vorzusehen, :um die,Schubglieder durch eine. schwache Federkraft gegen das bewegliche Kupplungselement i8 zu drücken. Wie aus den Fig. io und i i erkenntlich, kann dieses Mittel aus einer kreisförmigen oder halbkreisförmigen Feder 45 aus schwachem Federdraht bestehen, die gerade vor der Nabe, und zwar zwischen der Nabe und einem Synchronisierring 25 liegt und mit vertieften Teilen 46 versehen ist, die in Berührung mit einem: Ende der Glieder 35 stehen, so daß die Glieder 35 radial nach auswärts .gepreßt werden. Die Glieder 35 berühren auf diese Weise das bewegliche Kupplungselement 18 mit genügender Reibung, um die notwendige Übertragung des Schubes, unabhängig von der 11mIaufgeschwindigkeit der Teile, vorzunehmen.
  • Ein anderer Vort-cil dieser Ausführungsform der Erfindung ist in dem Umstand zu sehen, daß die Federn 45 nach Verschiebung des beweglichen Kupplungselements 18 in zwangsläufigem arbeitsschlüssigem Kupplungseingriff mit den Zähnen 2i des Drehmomentübertragungsgliedes 17 die Glieder 35 leicht kippen, so daß ihre den Federn gegenüberliegenden Enden die Ansnehmungen 38 berühren.; während die Mittelzonen der Glieder die Ecken berühren, die durch die Kerben 37 und das Ende des beweglichen Kupplungselements i8 gebildet werden. Sobald das bewegliche Kupplungselement in seine neutrale Lage zurückgekehrt ist, wird durch seine Berührung mit dien Gliedern 35 bewirkt, d.aß der Synchronisierring 25 zusammen mit dem Reibungskupplungselement 34 aus dem Kupplungseingriff gelöst wird.
  • Bei. der abgeänderten Ausführungsform, nach Fig. i.2 besteht jedes Schubglied 359 aus Teleskopabschnitten, und zwar aus dem Gehäuse 47 mit einer Bohrung 48 sowie aus einem Kolben 49, der in der Bdhrung 48 liegt und durch eine in der Bohrung 48 untergebrachte schwache Druckfeder So nach außen gepreßt wird. Auf diese Weise dienen die Schubglieder 359 dazu, einen sehr schwachen axialen Druck gegen die Synchronisierringe 25 auszuüben, der genügend groß ist, um eine dauernde leichte Berührung zwischen den Reibungskupplungsflächen zu erzeugen, wobei diese Berü hrung einen Zug zur Folge hat, welcher dazu dient, die Syn.chronisierrnge dauernd in Sperrlage zu verdrängen.
  • Es ist nicht notwendig, daß die Schubglieder zylindrisch sind. Beider Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 13 sind die Glieder 35a verhältnismäßig breit und flach und weisen abgeschrägte Enden 54 auf, die mit abgeschrägten Enden 55 der Synchronisierungsringkerben 38,1 zusammenarbeiten. Die senkrechten Kantenflächen 56 berühren die Seitenflächen von auf Abstand liegenden Zähnen 22 des beweglichen Kupplungselements 18, während die Außenflächen 57 die Ecken der dazwischen liegenden Zähne wie bei 58 berühren. Die Glieder können in radialer Richtung unterstützt und in Umfangrichtung gelagert sein. und. zwar entweder dadurch, daß sie in geeigneten Vertiefungen der Nabe (nicht dargestellt) liegen oder daß Bodenstücke in den Kerben 38« vorgesehen sind, die der in den Fig. @ und 6 dargestellten Form entsprechen.
  • Durch Verlagerung des Synchronisierringes berühren die schrägen Flächen 55 der Kerben 38a die abgeschrägten Ecken 54 der Glieder 35a, so daß eine Nockenwirkung auf die Schienen ausgeübt wird, welche die Schienen oder Glieder um ihre Längsachsen zu drehen versucht, so daß sie in Berüh.rung mit den Zähnen 22 des beweglichen Kupplungselements kommen.
  • Eine gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildete Vorrichtung ist von größter Einfachheit und ist sehr billig herzustellen. Ersparnisse werden dadurch erzielt, d.aß keine Ansätze an den Synchronringen zur Herstellung der Totgangverbindungen notwendig sind, daß die Federn wegfallen können, daß die Spreizvorrichtungen sich erübrigen. und daß die Schuhglieder durch einfaches Absägen von einer aus kalt gewalztem Stahl bestehenden Stange hergestellt werden können. Die halb'kreisförmigenKerben, beispielsweise die Kerben 37 in dem verschiebbaren Kupplungselement gemäß der Ausführung nach den Fig. 5 bis 7, können mit dem gleichen N#'erkzeug hergestellt «-erden wie die Innenzähne 22. Die vorzugsweise aus Bronze bestehenden Ringe -25 können gegossen und die herben 38 beim Gießen ausgespart werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Synchronisiervorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe mit .einer zwischen zwei Drehmcment@ibertragungsgliedern verschiebbar angeordneten Kluuenkupplungsmuffe und einem Reibkörper (Synch.ronisierglied), der vor Eingriff der verschiebbaren Klauenkupplungsmuffe in die Klauenkupplung des einen Drehmomlentübertragungsgliedes in Reibungseingriff mit diesem kommt, wobei der Axialschub zwischen der beweglichen Kupplungsmuffe und dein Synchronisierglied durch ein Schubglied übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubglied (35) zwischen der Klauenkupplungsmuffe (i8) und dem Synchronisierglied (25) angeordnet ist und durch eine radial nach außen wirkende Kraft mit der Innenfläche der Klauenkupplungsmuffe lediglich im Reibungseingriff steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, .dadurch gek-ennzeich.net, daß das Schubglied (35) mit radialem Spiel innerhalb der beweglichen Kupplungsmuffe gelagert istund durch die Fliehkraft mit dieser in Reibungseingriff gebracht wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gehennz.eichnet, daß als Schubglied ein oder mehrere parallel zur Kupplungsachse angeordnete, vorzugsweise schwere Schubstangen (35) vorgesehen sind. :1 .. Vorrichtung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche der Iiupplungsmuffe (bei 37, Fig.6) der Umrißform des Schubgliedes (35) annähernd entsprechend gefcrmt ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis. d., dadurch gekennzeichnet, daß das Schubglied. (35) zwischen dem einen Drehmomentübertragungsglied (i3) und der Kupplungsmuffe (i8) angeordnet ist und mit der letzteren über eine größere Fläche im Reibungseingriff steht als mit dem Dre'hmomentübertragungsglied (i3). 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibungseingriff zwischen Schubglied (35) und Kupplungsmuffe (i8) durch die vereinte Wirkung der Flie'h'kraft und der Adhäsion eines .dazwischen befindlichen Sch,miermittelfilms erzeugt ist. 7. Vorr ichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubglied (35) in einer axial gerichteten, vorzugsweise halbzylindrischen Rille (36) des tine.zr@Drehmoment-:übertragungsgliedes (i3) untergebracht ist, deren Durchmesser zweckmäßig -etwas größer ist als der Durchmesser des Schubgliedes (35), um den Reibungseingriff zwischen diesen Gliedern (i3, 35) zu vermindern. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, bei welchem die bewegliche Kupplungsmuffe sich mit Innenverzahnung auf Zähnen des einen Drehmomentübertragungsgliedes führt, dadurch bkennzeichnet, daß das Schubglied' (35) mit Zähnen (22) der Kupplungsmuffe (i8) im Reibungseingriff steht. g. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubglied (35) durch Relativverdrehung zwischen dem Synchronisierglied (25) und dem dieses tragenden Dre"hmomlentübertragungsglied (i3) in Reibungseingriff mit der Innenfläche der Kupplungsmuffe (i8) gebracht wird (Fig. 5 bis 9). io. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubglied (35) Je nach dem Grad der Relativverdrehung mehr oder weniger feist gegen die. Innenfläche angedrückt wird und daß beim Erreichen des Gleichlaufes zwischen dem Synchronisierglied (25) und dem Drehmomentübertragungsglied (i3) der Reibungseingriff aufgehoben wird. i i. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 1o, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubglied. (35) mit einer Rampe (.I1) des Synchronisiergliedes (25) im Eingriff steht, die bei der Relativverdrehung das Schubglied radial- nach außen drängt. 12. Vorrichtung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampe (d.1) einen Teil einer in Umfangsrichtung verlängerten. Ausnehmung (38) des Synchronisiergliedes (215) bildet, in die das Schubglied (35) eingreift und somit eine Antriebsverbindung mit Spiel z:w ischen der beweglichen. Kupplungsmuffe (i8) und dem Syilchronisierglied (25) schafft. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubglied (35) bei der anfänglichen Axialverschiebung der Kupplungsmuffe (i8) vondieser mitgenommen wird und das Synchronisierglied (25) mit dem zweiten Drehmomentübertragungsglied in, Reibungseingriff bringt, daß aber dann die Muffe (i8)- ohne Mitwirkung des Schubgliedes (35) unmittelbar durch Sperrmittel (29) des Synchronisiergliedes (25) an der Weiterbewegung verhindert wird: 14. Vorrichtung nach Anspruch i bis i3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubglied (35g) aus einer zweiteiligen Stange besteht, deren Teile (47, 49) durch eine Feder (5.o) in Achsrichtung auseinandergedrängt werden und dabei das Synchronisierglied (25) in Reibungseingriff mit dem zweiten Drehmomentübertragungsglied drängen (Fig. i2). 15. Vorrichtung nach Anspruch i bis 13, da-'durch gekennzeichnet, daß die -Schubstange (35) am einen Ende nachgiebig nac'li außen gedrängt wird- (Feder 45, Fig. io), wodurch sie, wenn die bewegliche Kupplungsmuffe (i8) ganz eingerückt ist; um die eine Kante dieser Muffe kippt und mit ihrem anderen Ende radial nach innen. gegen eine Schulter (38) des Synchrönisiergliedes (25) anschlägt. 16. Vorrichtung nach Anspruch i -bis 13 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ringfeder (45) mehrere parallel zur Kupplungsachse angeordnete Schubstangen (35) gleichzeitig nachgiebig nach außen in Reibungseingriff mit der beweglichen Kupplungsmuffe (r8) drängt. 17. Synchrongetriebe, bei welchem ein bewegliches Klauenkupplungsglied und -ein Synchronisierglied, die mit einem von zwei axial ausgerichteten Drehmomentübertragungsgliedern in Treibverbindung stehen, mit einem zweiten. Klauenkupplung.sglied bzw. mit einem Reibungskupplungsglied in Eingriff gebracht werden können, die mit dem anderen Drehmomentübertragungsglied verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen .dem beweglichen Kupplungsglied (i8) und dem ersten Drehmomentübertragungsglied (z3) eine Anzahl paralleler Schubstangen (35) angeordnet sind, die einen Axialschub vondembeweglichen Kupplungsglied (i8) auf das Synchronisiergl:.ed (25) zu übertragen vermögen, um dieses m:t dem zweiten D.rehmomentübertragungsglied in Reibungseingriff zu bringen, und daß ein Federglied (45) gleichzeitig sämtliche Schubstangen (35) erfaßt und radial nach außen drängt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 655 o96; französische Patentschriften Nr. 797 611, 741468; britische Patentschrift Nr. 482 2z3.
DEB9342D 1938-05-31 1939-05-20 Synchronisiervorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe Expired DE875113C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005061977A1 (de) * 2005-12-23 2007-07-05 Schaeffler Kg Schiebemuffe

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DE655096C (de) * 1932-08-23 1938-01-08 Gen Motors Corp Synchronisiervorrichtung fuer Klauenkupplungen, insbesondere in Zahnraederwechselgetrieben von Kraftfahrzeugen
GB482213A (en) * 1936-09-26 1938-03-25 George Thomas Smith Clarke Improvements in variable-speed gearing

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