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DE874210C - Hebezeug - Google Patents

Hebezeug

Info

Publication number
DE874210C
DE874210C DEL10213A DEL0010213A DE874210C DE 874210 C DE874210 C DE 874210C DE L10213 A DEL10213 A DE L10213A DE L0010213 A DEL0010213 A DE L0010213A DE 874210 C DE874210 C DE 874210C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever arm
pawls
pawl
ratchet wheel
hoist
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL10213A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Malcolm Lundstroem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE874210C publication Critical patent/DE874210C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/12Chain or like hand-operated tackles with or without power transmission gearing between operating member and lifting rope, chain or cable
    • B66D3/14Chain or like hand-operated tackles with or without power transmission gearing between operating member and lifting rope, chain or cable lever operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Hebezeug Die Erfindung betrifft ein von Hand betätigbares Hebezeug, das nicht nach dem Reibungsprinzip, sondern mit Klinken und Sperrad arbeitet. Bei diesem Hebezeug ist das Kettenrad und das Sperrad auf einer gemeinsamen Welle fest angebracht und ein Hebelarm vierschwenkbar gelagert, wobei das Sperrad mit zwei Klinken zusammenarbeitet, von welchen die eine als Sperrklinke in dem Sperradgehäuse und die andere als Hubklinke auf dem Hebelarm schwenkbar gelagert ist. Die Klinken sind derart zwangsläufig gesteuert, daß bei der Aufundniederbewegung des Hebelarms die Last entweder gehoben oder gesenkt wird.
  • Erfindungsgemäß ist der winkelmäßige Arbeitsweg des Hebelarms auf zwei verschiedene Größen entsprechend Heben oder Senken des Hebezeugs einstellbar, wobei die mit dem Sperrad zusammenwirkenden Klinken mit je einem federbetätigten Kolben od. dgl. gelenkig verbunden sind, die in dem Sperradgehäuse bzw. dem Hebelarm angeordnet sind und die betreffenden Klinken nach ihrer Betätigung wechselweise mit dem Sperrad außer bzw. in Eingriff bringen.
  • Ein ,Beispiel für eine ,Ausführungsform der Erfindung wird in der Zeichnung veranschaulicht. Fig. i zeigt einen Längsschnitt des Hebezeugs und Fig. 2 einen Querschnitt desselben.
  • In der Zeichnung bezeichnet i einen Aufhänghaken, 2 das Gehäuse für das Kettenrad 3, welches eine Gallesche Kette 4. trägt.
  • Am Gehäuse 2 ist ein Gehäuse 5 befestigt, das ein Sperrad 6 umgibt, welches mit dem Kettenrad 3 eine gemeinsame Welle 7 hat, die in den beiden Gehäusen 2 und 5 gelagert ist. Um die Welle 7 ist ein Hebelarm 8 schwenkbar gelagert. Für das Schwenken des Hebelarms ist eine Öffnung im Gehäuse 5 vorgesehen. In dem Sperradgehäuse 5 ist eine Klinke 9 schwenkbar gelagert, welche von einem am Hebelarm 8 befestigten Führungsstift io betätigt werden kann. Das Schwenken der Klinke 9 wird durch einen im -Gehäuse 5 fest angebrachten Anschlag ii begrenzt. Die Klinke 9 ist mit einem in dem Gehäuse 5 angeordneten federbelasteten Kolben 12 gelenkig verbunden, durch den die Klinke 9 gegen Federwirkung in ihrer jeweiligen geschwenkten Lage gehalten wird.
  • Auf dem Hebelarm 8 ist eine Klinke 13 schwenkbar gelagert und mit einem an dem Hebelarm 8 angeordneten federbelasteten Kolben 14 gelenkig verbunden. Die Klinke 13 wird in der jeweiligen geschwenkten Lage von dem genannten Kolben 1q. gehalten. Die Klinke 13 wird von einem im Gehäuse 5 fest angebrachten Stift 15 betätigt und in ihrer Schwenkbewegung von einem auf dem Hebelarm 8 angebrachten Anschlag 1:6 begrenzt.
  • Auf dem Hebelarm 8 ist gegen Federwirkung ein Riegel 17 verschiebbar angeordnet, welcher die Aufgabe hat, beim Freikuppeln die Klinke 13 mit dem Sperrad 6 außer Eingriff zu bringen: Der winkelmäßige Arbeitsweg des Hebelarms 8 ist mit einem anderen im Hebezeuggehäuse verschiebbar gelagerten Riegel 1-8 auf zwei Größen einstellbar, je nachdem der Riegel in einer inneren und einer herausgezogenen Lage festgehalten wird. In der inneren Lage tritt der Riegel 18 in eine bogenförmige Nut in dem abwärts gerichteten Teil des Hebelarms 8 ein. Diese Stellung entspricht dem Hubvorgang. In der herausgezogenen Läge (Senken) wird der Hebelarm ganz von dem Riegel frei gemacht, so daß der Hebelarm 8 entsprechend der Öffnung des Hebezeuggehäuses 5 eine größere Winkelbewegung ausführen kann.
  • Das Hebezeug wirkt wie folgt: Beim Heben wird der Hebelarm 8 im Bereich der bogenförmigen Nut auf und nieder bewegt. Der Riegel 18 ist dabei in seiner inneren Stellung. Wenn der Hebelarm 8 nach unten bewegt wird, dreht die Klinke 13 das Sperrrad 6 herum, bis die Klinke 9 in das Rad eingreift. Der Hebelarm 8 befindet sich dann in seiner untersten Lage. Die federbetätigten Kolben 12 und 14 sorgen dafür, daß die Klinken 9 und 13 eingreifen, sobald die betreffende Klinke über die Zähne des Sperrades geglitten ist. Bei dieser Pumpbewegüng wird die Last mittels des Kettenrades 3 gehaben.
  • ' Beim Senken wird. zuerst der Riegel 18 nach außen geführt; so daß der winkelmäßige Arbeitsweg des Hebelarms 8 vergrößert wird. Der Hebelarm 8 wird darauf in seine unterste Lage gebracht, wobei der auf dem Hebelarm befestigte Führüngsstift io auf die gerundete Innenseite der Klinke 9 trifft und die Klinke 9 soweit verschwenkt, däß sie von dem federbetätigten Kolben 12 außer Eingriff mit dem Sperrad 6 gehalten wird und gegen den Anschlag i z zu liegen kommt. Die Last greift dann am Hebelarm 8 an. Wenn der Hebelarm 8 von der Last aufwärts bewegt wird; führt der Führungsstift io die Klinke 9 zurück, nachdem das Sperrrad 6 sich so viel rückwärts bewegt hat, daß ein Senken entsprechend einer Zahnlänge erfolgt ist. Die Last wird dann wieder durch die Klinke 9 gehalten: Der Hebelärm 8 wird danach in seine höchste Lage geschwenkt, wobei der Führungsstift 15 auf die Innenseite der Klinke 13 trifft und unter der Einwirkung des federbelasteten Kolbens 14 die Klinke 13 außer Eingriff mit dem,Sperrad 6 bringt. Wenn die Klinke 13 außer Eingriff mit dem Sperrad gekommen ist, wird .der Hebelarm 8 wieder nach unten geschwenkt, und der Führungsstift 15 führt wieder die Klinke 13 nach unten, nachdem diese einen Zahnkamm des Sperrades 6 passiert hat.
  • Das Umschalten von Heben und Senken und umgekehrt erfolgt dadurch, daß mit dem Riegel i 8 der winkelmäßige Arbeitsweg des Hebelarms 8 verändert wird.
  • Beim Freikuppeln des Hebezeugs wird die Klinke 13 mittels des Riegels 17 außer Eingriff mit dem Sperrad gebracht, worauf der Hebelarm 8 bei herausgezogenem Riegel 18 in seine unterste Lage geschwenkt wird. Dabei bringt der Führungsstift io die Klinke 9 außer Eingriff mit dem. iSperrad, und die Hubkette q. kann dann bis zu der ge= wünschten Lage gezogen werden, Beim Umschalten auf Heben oder Senken wird der Riegel 17 in seine äußerste Lage geführt, wonach die Klinken 9 und 13 nach einer Pumpbewegung wieder in das Sperrrad eingreifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hebezeug mit auf einer gemeinsamen Welle befestigtem Kettenrad und Sperrad und einem an der Welle schwenkbaren Hebelarm, wobei das Sperrad mit zwei Klinken zusammenarbeitet, von welchen die eine als Sperrklinke in dem,Sperradgehäüse und die andere als Hubklinke auf dem Hebelarm schwenkbar gelagert ist; und die Klinken derart zwangsläufig gesteuert sind, daß fei der Aüfundniederbewegung des Hebelarms die Last gehoben oder gesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der winkelmäßige Arbeitsweg des Hebelarms (8) auf zwei verschiedene Größen. entsprechend Heben oder Senken des Hebezeugs eingestellt werden kann, wobei die mit dem Sperrad (6) zusammenwirkenden Klinken (9, 13) mit je einem federbetätigten Kolben (12 und 1q.) od. dgl. gelenkig verbunden sind, die in dem Sperrädgehäuse (5) bzw. dem Hebelarm (8) angeordnet sind und die betreffenden Klinken nach ihrer Betätigung wechselweise mit .dem .Sperrad außer bzw. in Eingriff bringen. . 2.. Hebezeug nach ,Anspruch z, gekennzeichnet durch am Hebelarm (8) bzw. am Sperradgehäuse (5) angebrachte Führungsstifte (iö und 15), welche mit bogenförmig abgerundeten Kanten an den Innenseiten der Klinken (c9 und 13) zusammenwirken und die Klinken zwangsläufig betätigen.
DEL10213A 1949-02-22 1951-09-29 Hebezeug Expired DE874210C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE874210X 1949-02-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE874210C true DE874210C (de) 1953-04-20

Family

ID=20370843

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL10213A Expired DE874210C (de) 1949-02-22 1951-09-29 Hebezeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE874210C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3396149A (en) * 1962-03-10 1968-08-06 Glanzstoff Ag Production of mixed polyesters from the diglycol esters of aromatic dicarboxylic acids and phosphoric acid

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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