DE827244C - Aufzug-Seilrolle mit gesteuerter Sperrklinke - Google Patents
Aufzug-Seilrolle mit gesteuerter SperrklinkeInfo
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- DE827244C DE827244C DEP47444A DEP0047444A DE827244C DE 827244 C DE827244 C DE 827244C DE P47444 A DEP47444 A DE P47444A DE P0047444 A DEP0047444 A DE P0047444A DE 827244 C DE827244 C DE 827244C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/04—Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage
- B66D3/06—Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage with more than one pulley
- B66D3/10—Applications of braking or detent devices
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Aufzug-Seilrolle mit gesteuerter Sperrklinke
bisher eine Hand bis zum Ansetzen der andern Hand das Gleichgewicht halten muß. Auch wirkt sich das Abbremsen des Zugseiles mittels der Hände insofern noch nachteilig aus, als die Last durch das Nachgeben der am Seil bleibenden Hand nach jeder Hubstrecke wieder etwas sinkt und an Zeit und Weg Verluste entstehen. Außer dem schon erwähnten Vorzug der Entlastung und der damit verbundenen Arbeitserleichterung und Leistungssteigerung ermöglicht der Erfindungsgegenstand, durch einen kurzen Zug am Zugseil die Seilrolle auf Leerlauf zu schalten, so daß das hochgezogene Seilende nach Abnahme der Last wie bei einer gewöhnlichen Rolle hemmungslos nach unten gleiten kann. Hervorzuheben ist ferner die konstruktiv einfache Gesamtausbildung, welche die erforderliche Betriebssicherheit und Gebrauchsdauer gewährleistet.Beim Aufziehe» der Lasten mittels eines von I-Iand zu bedienenden, über eine aufgehängte Rolle geführten Seilzuges inuß das Zugseil während des absatzweisen Hochziehens der Last festgehalten \\-erden, wo(lurch die llandhabung erschwert und ein vorzeitiges l?rniii(len des Arbeitenden herl>ei- gefiilirt wird. Durch Unachtsamkeit oder überbean- spruchung des letzteren ist bei diesen Seilrollen die Gefahr gegeben, (laß die freigegebene Last herab- fällt und Unglücksfälle verursacht. Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufzug-Seil- rolle finit gesteuerter Sperrklinke, welche bezweckt, die last in jeder Zwischenstellung selbsttätig zu halten, so (laß (las Zugseil während des Aufziehens nicht gespannt bleiben muß, sondern nach jedem Zug losgelassen werden kann. Das Aufziehen wird dadurch wesentlich erleichtert, weil der Arbeitende (las in IZtilie verharrende Zugseil mit beiden Händen wieder fassen tind nach unten ziehen kann, während - Die Erfindung besteht darin, die Seilrolle mittels eines Innenzahnkranzes und einer an einem Lenker sitzenden Sperrklinke mit einer an dieser im labilen Gleichgewicht gelagerten, die Seilrolleiinabe umfassenden Kulisse durch Seilzug auf Sperr- oder Leerlaufstellung zu schalten.
- Die Zeichnung zeigt ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes in den Abb. i bis 4 im Querschnitt durch die Seilrolle bei abgenommener Vorderwand, und zwar in Abb. i den Sperrmechanismus in Aufzugstellung, Abb. 2 in Sperrstellung, Abb. 3 in einer Zwischenstellung zum Leerlauf und Abb. f in Leerlaufstellung; Abb. s veranschaulicht die Seilrolle im Höhenschnitt.
- Die Seilrolle a, welche in üblicher Weise zwischen den beiden Blechen b vorteilhaft auf einem Kugellager gelagert und durch den Haken c an einem Träger des Gerüsts od. dgl. aufgehängt ist, besitzt einen Innenzahnkranz a1, in dessen Hohlraum der gesamte Sperrmechanismus untergebracht ist, so (laß die Seilrolle nicht stärker als eine gewöhnliche Seilrolle wird (Abb. 5). Durch diese Lagerung sind die Einzelteile vor Beschädigung geschützt, was für diesen einer schonungslosen Behandlung ausgesetzten Gegenstand wesentlich ist.
- Der Sperrmechanismus besteht aus der Klinke d, welche bei dl drehbar an dem Lenker e gelagert ist, der auf dein Bolzen ei sitzt, welcher an dem dem "Zahnkranz a1 zugekehrten Blech befestigt ist. Auf der Innenseite der Klinke d ist nach oben stehend die ovale, die Nabe a2 der Rolle a umschließende Kulisse f nach beiden Richtungen verschwenkbar tun f2 angeordnet. Der Stift g dient als Anschlag für die untere Endlage des Lenkers c.
- Die Wirkungsweise der Sperrklinkensteuerung ist folgende: Abb. i zeigt die Anfangslage des Sperrmechanismus beim Hochziehen der Last. Das über die Rolle gelegte Seil 1i dreht die Rolle nach links, wie durch den Pfeil angedeutet. Die Kulisse f befindet sich in der linken Endstellung und legt sich in dieser gegen die Nabe a2, während die Klinke d mit ihrer Spitze lose auf dem Zahnkranz a1 gleitet und der Lenker e in dieser Stellung auf dem Anschlag g ruht. Solange am Zugseil gezogen wird, behält der Mechanismus diese Lage bei.
- Läßt der Zug am Zugseil nach oder wird dieses vollkommen entlastet, so will die angehängte Last die Rolle a in der entgegengesetzten Richtung, also nach rechts drehen (Abb.2). Durch diesen Ruck werden zwei Bewegungen vollzogen. Zunächst wird die Klinke d vom benachbarten Zahn erfaßt und mit dem Lenker e nach oben verschwenkt, bis dieser am Anschlag g1 anstößt, so daß durch diese Wegbegrenzung auch die Klinke d in Spreizstellung kommt und die Rolle a mit der angehängten Last sofort sperrt. Letztere wird also über die Klinke (t durch den Lenker e abgefangen, der sich in dieser Stellung in der oberen Endlage befindet, wie in Abb. 2 gezeichnet. Der zweite Bewegungsvorgang erstreckt sich auf die Kulisse f, welche infolge ihrer labilen Lagerung nach rechts herumgeworfen wird,
bis sie auf die Nabe a2 zii liegen und dadurch in Ruhestellung kommt. Die [Zolle a verharrt so lange in Ruhe, bis durch den folgenden ruckartigen Gegen- zug am entlasteten Zugseil die Dolle wieder nach links gedreht und die Kulisse ebenfalls nach links wieder in die Stellung voll Abb. i gekippt wird. Gleichzeitig fällt der Lenker E° wieder in die untere Endlage auf den Anschlag g, während die Klinke (i nur soweit verstellt wird, daß ihre Spitze noch auf dem Zahnkranz a1 aufruht. Dieser Vorgang der Klinken- und Kulissensteuerung vollzieht sich bei jedem Hub, wobei der Lenker e abwechselnd zwischen den Anschlägen ; und ;1 sich bewegt. Um in der Sperrstellung ein Durchziehen des einseitig belasteten Seiles zu verhindern, läuft dieses dauernd mit entsprechender Kleminung in der Rolle a. Diese ist zu diesem Z@N-eck an den in ge- eignetem Winkel stehenden Flanken mit radialen Rippen a3 ausgerüstet, welche auf die ganze Breite derselben, also bis zum (;rund des keilförmigen Querschnittes sich erstrecken un(i in (las Seil lt sich einpressen. Selbstverständlich sind Zahl, Stärke und Form der Rippen a3 so gewählt, daß unzulässige, die Seilfestigkeit vorzeitig gefährdende Quetschun- gen vermieden werden. Um den halben Rollen- umfang für das belastete Seil 1i zu sichern, sind an den Blechen Führungsrollen k vorgesehen (Abb. i bis q.). Nach Abnahme der lochgezogenen Last ist es notwendig, das Lastseil im Leerlauf so rasch wie möglich wieder nach unten zu bringen. Um dies zu erreichen, muß die Klinke d vollkommen außer Ein- griff mit dem Zahnkranz a1 gebracht werden. Infolge- dessen ist die in Abb. ? gezeichnete Sperrstellung zu beseitigen, und zwar durch eine kleine Links- drehung der Rolle, wie sie in Abb. 3 dargestellt ist. Durch diese Teildrehung, welche nur einen Bruch- teil des Rollenumfanges ausmacht, wird die Kulisse f von der sich ebenfalls links drehenden Nabe a2 mitgenommen, so daß sich der in der oberen Endstellung befindliche Lenker bis zum unteren Anschlag g senken kann, während die Klinke d die Senkbewegung nicht mitmacht, sondern an der auf der Nabe a=' ruhenden Kulisse hängen- bleibt und dadurch hochgestellt und außer Eingriff mit dem Zahnkranz a1 gebracht wird. Ein innen- seitig der Kulisse vorgesehener Nocken f1 legt sich gegen die Nabe a' und hiilt l-tilisse und Klinke in dieser Zwischenstellung. Die Dolle kann sich nun nach rechts im Leerlauf drehen (Abb. 4), während die Klinke ihre ausgeklinkte Stellung so lange bei- behält, bis durch einen atlf (las Zugseil ausgeübten ruckartigen Linksdruck die Kulisse f in die An- fangsstellung von Abb. i gesteuert wird und da- durch ein Freigebender Klinke bzw. Aufliegen der- selben auf den Zahnkranz dl herbeiführt. Der Sperrvorgang kann sich demnach wie be- schrieben vollziehen.
Claims (3)
-
einer an einem Lenker (e) sitzenden Sperrklinke (d) mit einer an dieser im labilen Gleichgewicht gelagerten, die Seilrollennabe (a2) umfassenden Kulisse (f) durch Seilzug auf Sperr- oder Leerlaufstellung schaltbar ist.PATENTANSPRÜCHE: i. Aufzug-Seilrolle mit gesteuerter Sperr- klinke, dadurch gekennzeichnet, daß die Seil- rolle (a) mittels eines Zahnkranzes (ai) und - 2. Seilrolle nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrolle (a) hohl ausgebildet und der Hohlraum zur Anordnung des Zahnkranzes (a1) und des Sperrmechanismus (d, e, f) dient.
- 3. Seilrolle nach Anspruch t und 2, dadurch, gekennzeichnet, daß die Seilrolle (a) an den Flanken mit beispielsweise radialen Klemmrippen (a3) für das Seil (g) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP47444A DE827244C (de) | 1949-06-30 | 1949-06-30 | Aufzug-Seilrolle mit gesteuerter Sperrklinke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP47444A DE827244C (de) | 1949-06-30 | 1949-06-30 | Aufzug-Seilrolle mit gesteuerter Sperrklinke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE827244C true DE827244C (de) | 1955-01-31 |
Family
ID=7382394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP47444A Expired DE827244C (de) | 1949-06-30 | 1949-06-30 | Aufzug-Seilrolle mit gesteuerter Sperrklinke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE827244C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2831181A1 (de) * | 1978-07-15 | 1980-01-24 | Ikar Ing Buero Gmbh | Automatik-lasthalter |
| DE3832890A1 (de) * | 1987-10-02 | 1989-04-20 | Db Ind Inc | Vorrichtung zum heben und senken einer last |
| FR2640017A1 (fr) * | 1988-11-30 | 1990-06-08 | Timar | Dispositif permettant de freiner un cordage |
| WO1990006278A1 (en) * | 1988-12-02 | 1990-06-14 | Gert Hans Frederiksen | A rope block |
-
1949
- 1949-06-30 DE DEP47444A patent/DE827244C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2831181A1 (de) * | 1978-07-15 | 1980-01-24 | Ikar Ing Buero Gmbh | Automatik-lasthalter |
| DE3832890A1 (de) * | 1987-10-02 | 1989-04-20 | Db Ind Inc | Vorrichtung zum heben und senken einer last |
| FR2640017A1 (fr) * | 1988-11-30 | 1990-06-08 | Timar | Dispositif permettant de freiner un cordage |
| WO1990006278A1 (en) * | 1988-12-02 | 1990-06-14 | Gert Hans Frederiksen | A rope block |
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