DE87408C - - Google Patents
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M15/00—Transmissions characterised by use of crank shafts and coupling rods
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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- Transmission Devices (AREA)
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Description
bßö
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
JOSEPH DELIZY in PARIS.
aller Art.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1896 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Antriebvorrichtung für Fahrräder
aller Art, bei welcher sich das Uebersetzungsverhä'ltnifs je nach Umständen seibstthätig ändert,
um die sich darbietenden Hindernisse etc. der Fahrbahn besser und leichter überwinden zu
können.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsformen zur Veranschaulichung
gebracht.
Wie aus den Fig. 1 bis 6, welche die erste Ausführungsform darstellen, ersichtlich ist, befinden
sich auf der Kurbelwelle W zwei aus Scheiben B und Naben C bestehende Trommeln,
welche mit Hülfe der auf und nieder schwingbaren Trethebel P abwechselnd in der einen
und anderen Richtung gedreht werden. Die Naben C sind zu Kegelrädern (Fig. 1) ausgebildet
und stehen durch ein Kegelrad G (Fig. 3) mit einander in Verbindung, derart,
dafs, wenn die eine Trommel nach vorn gedreht wird, die andere sich nach rückwärts
dreht. Die Scheiben B der einzelnen Trommeln weisen je vier Schlitze D auf, in welchen
kreisförmige Lagerstücke E mittelst Zapfen verschiebbar gelagert sind (Fig. 2). Zweckmäfsig
eingerichtete Blattfedern F sind bestrebt, die zwischen den Scheiben B befindlichen Lagerstücke
E in der äufseren Endstellung zu halten. Die beiden Blattfedern F sind mit dem einen
Ende an zwei gegenüberliegenden Lagerstücken E befestigt, während die freien Enden mit Druckrollen
f ausgerüstet sind, welche auf der Innenwand der gegenüberliegenden Feder F laufen.
Die zur Uebertragung der hin- und herschwingenden Bewegung der Trommeln auf
die Treibradachse T dienende Kette oder Schnur S ist an einem der Lagerstücke E befestigt
und läuft über die anderen Lagerstücke hinweg, wobei sie entsprechend dem zu überwindenden
Widerstand einen gröfseren oder geringeren Druck- auf die Lagerstücke E ausübt
und diese gegen den Druck der Federn F in den Schlitzen D nach innen schiebt. Es vermindert
sich also dementsprechend der Durchmesser bezw. Umfang der von den vier Lagerstücken
E gebildeten Trommel, auf welche sich die Schnur 5 aufrollt.
Da sich der Umfang der Trommel je nach dem sich darbietenden Widerstand verändert,
so ändert sich auch die Länge der sich auf die Trommel aufwickelnden Schnur S und
das durch letztere mitgenommene Treibrad läuft dementsprechend mit einer gröfseren oder
geringeren Geschwindigkeit. Oder aber wenn, dieselbe Kraft in derselben Zeit für einen
weniger grofsen Weg aufgewendet wird, so werden die Hindernisse leichter überwunden
werden. Damit die Schnur S bezw. die von derselben bethätigten Büchsen R (Fig. 4 und 6)
nur während ihrer Vorwärtsdrehung auf die Treibradachse T einwirken, sind die Büchsen
in bekannter Weise mit zweckmäfsigen Kugeigesperren r (Fig. 5) versehen.
Bei der in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Ausführungsform
werden die Lagerstücke E durch Schraubenfedern a in ihrer äufseren Endlage
gehalten. Die von einer Zwischenwelle W1 ge-
tragenen Trommeln B sind mit Zahnrädern C1 ausgerüstet, in welche die Zahnräder H der
Tretkurbelwelle eingreifen.
Bei der in den Fig. 11 bis 12 gezeigten
Ausführungsform werden die Tretkurbeln in einer Richtung umgedreht. Zwischen den
Scheiben B1 der Trommel sind auf geeigneten Drehzapfen e1 vier gezahnte Bogen E1 angeordnet,
deren Zähne zwischen die Stifte i eines für die Triebkette bestimmten Zahnkranzes /
eingreifen. Jeder gezahnte Bogen besteht aus zwei Theilen, die am äufseren Ende durch ein
Rollrad b aus einander gehalten werden. Die Rollräder b stützen sich auf eine ringförmige,
mehrtheilige Blattfeder K. Das eine Ende der Feder K ist an einer Schiene L befestigt, während
das andere freie Ende mit einer Rolle / auf der inneren Wandung, der Feder K läuft.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Antriebvorrichtung mit selbstthätig veränderlichem Uebersetzungsverhältnifs für Fahrräder aller Art, bei welcher die Zugschnur oder Triebkette auf oder um eine Trommel gewickelt wird, deren von elastisch angeordneten Lagerstücken gebildeter Umfang sich entsprechend dem sich der Fortbewegung darbietenden Widerstand selbstthätig verschiebt bezw. verringert oder vergröfsert, wodurch dementsprechend das Uebersetzungsverhältnifs selbstthätig geändert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87408C true DE87408C (de) |
Family
ID=359386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87408D Active DE87408C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87408C (de) |
-
0
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