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DE863274C - Hydrodynamische Kupplung, vornehmlich zum Antrieb von Zahnradvorgelegen - Google Patents

Hydrodynamische Kupplung, vornehmlich zum Antrieb von Zahnradvorgelegen

Info

Publication number
DE863274C
DE863274C DEW161A DEW0000161A DE863274C DE 863274 C DE863274 C DE 863274C DE W161 A DEW161 A DE W161A DE W0000161 A DEW0000161 A DE W0000161A DE 863274 C DE863274 C DE 863274C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turbine wheel
parts
divided
blades
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW161A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1612004U (de
Inventor
Hans Dr-Ing Wach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE863274C publication Critical patent/DE863274C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/04Combined pump-turbine units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Hydrodynamische Kupplung, vornehmlich zum Antrieb von Zahnradvorgelegen Es sind hydrodynamische Kupplungen bekannt, bei welchen in einem gemeinsamen Gehäuse einem von einer Antriebsmaschine angetriebenen Pumpenrad ein gleichachsiges, auf der Abtriebswelle sitzendes Turbinenrad gegenüberliegt.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine derartige hydrodynamische Kupplung. Erfindungsgemäß ist dabei das Turbinenrad in mindestens -zwei gegeneinander verdrehbar gelagerte Teile unterteilt, welche je einen Teil des Gesamtdrehmomentes aufnehmen und die D`rehmomentanteile unabhängig voneinander demselben Abtriebsteil zuleiten.
  • Die Unterteilung :des Turbinenrades der Kupplung in zwei oder mehr gegeneinander verdrehbar gelagerte Teile ermöglicht es, die auf diese Teile übertragenen Drehmomentanteile unabhängig voneinander weiterzuleiten. Das hauptsächlichste Anwendungsgebiet des Erfindungsgegenstandes stellt der Antrieb von Zahnradvorgelegen dar, und seine Verwendung bringt ganz ei'hebliclie Vorteile. Wird z. B. dem antreibenden Zahnritzel eines Zahnradvorgeleges beidseitig je die Hälfte des Drehmomentes zugeleitet, so wird die Torsionsbeanspruchung des Ritzels und damit die Verdrehung seiner Zahnflanken auf den vierten Teil ermäßigt. Dadurch können örtliche Überlastungen und damit verbundene Schäden an den Zahnflanken vermieden werden. Ferner können zwei gleichachsige Ritzel unabhängig voneinander angetrieben werden. Weiterhin ist es möglich, die Drehmomentanteile zwei oder mehr am Umfange eines anzutreibenden Zahnrades angeordneten Ritzeln zuzuleiten, wodurch sich bei einem Zahnradgetriebe erhebliche Raum- und Gewichtsersparnisse erzielen lassen.
  • Die Unterteilung des Turbinenrades entsprechend der gewünschten Unterteilung des Gesamtdrehmomentes läßt sich aus der Turbinengleichung leicht errechnen.
  • In der Zeichnung sind fünf Ausführungsbeispiele desErfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. i einen axialen Schnitt .durch eine Kupplung zum Antrieb eines Zahnradvorgeleges, Fig. 2 eine Ansicht eines Teils des Turbinenrades der Kupplung gemäß Linie A-A in Fig. z, Fig. 3 einen axialen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform einer Kupplung zum Antrieb eines Zahnradvorgeleges, Fig. q, eine Ansicht eines Teils des Turbinenrades der Kupplung gemäß- Linie 13-B in Fig. 3,, Fig, 5 einen Teil eines axialen Schnittes durch eine dritte Ausführungsform einer Kupplung zum Antrieb eines Zahnradvorgeleges; Fig. 6 einen Teil eines axialen Schnittes durch eine vierte Ausführungsform einer Kupplung zum Antrieb eines Zahnra:dvorgeleges, Fig. 7 einen Teil eines axialen Schnittes durch eine fünfte Ausführungsform einer Kupplung zum Antrieb eines Zahnradvorgeleges und Fig: 8 die Anordnung der Kitzel am Umfange des anzutreibenden Zahnrades des Vorgeleges nach F'ig. 7 in Seitenansicht.
  • Bei der Ausführungsform der Kupplung zum Antrieb eines Zahnradvorgeleges gemäß Fig. i und 2 ist mit i das treibende Schaufelrad bezeichnet, welches durch eine Welle t von einer Antriebsmaschine 3 angetrieben wird. Die ,Schaufeln des getriebenen Schaufelrades dieser Kupplung sind zum Zweck der Unterteilung des Drehmomentes in zwei Gruppen unterteilt. Die Schaufeln der einen Gruppe sind mit 4, diejenigen der anderen Gruppe mit 5 bezeichnet, wobei die Schaufeln 4 und 5 in Richtung der Flüssigkeitsströmungsbahn ineinandergreifen. Die Schaufeln 4 sind mit dem Teil 6 des in zwei Teile geteilten »äußeren Türbinenradmantels fest verbunden (Fig. a), wobei zwischen diesen Schaufeln 4 und dem inneren Turbinenradn-lantel 7 ein kleiner Spalt 8 gewahrt ist. Die Schaufeln 5 sind ,dagegen mit dem inneren Turbinenradrüantel und dem an der Nabe sitzenden Teil io des äußeren Turbinenradmantels fest verbunden, wobei zwischen diesen Schaufeln 5 und dem Teil 6 des äußeren Turbinenradmantels ein kleiner Spalt ii gewahrt ist. Das auf die Schaufeln q; übertragene Drehmoment wird über den Teil 6 des äußeren Turbinenradmantels und einen mit diesem fest verbundenen Flansch i2 einer in den Lagern 13, und 14 gelagerten hohlen Kitzelwelle 15 auf das, näher :gelegene Ende dieser letzteren und das auf die Schaufeln 5 übertragene Drehmoment über den Teil 1=o des äußeren Radmantels, die Nabe 9; eine die hohle Kitzelwelle 15 frei durchsetzende Übertragungswelle 16 auf einen Flansch 17 am anderen Ende der hohlen Ritzelwelle 15 übertragen. Da innerhalb des Schaufelabstandes .der Schaufeln4 gegenüber den Schaufeln 5 eine kleine Verdrehungsmöglichkeit besteht, erfolgt die Übertragung des Drehmomentes von den Schaufeln 4 auf den Flansch i2 am einen Ende der Ritzelwelle 15 vollständig unabhängig von der Übertragung des Drehmomentesvon denSchaufeln 5 auf den @ Flansch r7 am anderen Ende der Kitzelwelle 15. Mit i8 ist das aus einem Stück mit der Kitzelwelle 15 bestehende Kitzel bezeichnet, ,Weiches mit dem Zahnrad 1,9 des Vorgeleges im Eingriff steht und dieses antreibt. Sind die Schaufeln und 5 in gleicher Zahl vorhanden und sind deren Flächen entsprechend bemessen, so wird von dem innerhalb der Kupplung rotierenden Flüssigkeitsring durch die Schaufeln 4 und die Schaufeln 5 je die Hälfte des ganzen .durah die Kupplung zu übertrabenden Drehmomentes aufgenommen, und in diesem Falle wird unter der Annahme, daß sich der Zahndruck längs der Zahnflanken gleichmäßig verteilt, die Verdrehung der Zahnflanken infolge der Torsionsbeanspruchung .der Kitzelwelle 15 im Vergleich zu den Verhältnissen, die sich bei einseitigem Antrieb derselben ergeben, auf den vierten Teil reduziert.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 und 4. ist eine andere Art der Unterteilung es Drehmomentes innerhalb der Kupplung dargestellt: Durch eine zylindrische Trennfuge 2o ist das Turbinenrad der Kupplung in einen aus dem Teil -i des äußeren Turbinenradmantels, dem Teil 2,2 des inneren Turbinenradmantels und den zwischen diesen fest angeordneten Schaufeln 23 bestehenden Teil und eine aus dem Teil 24 des äußeren Türbinenradmantels, .dem Teil a5 des innerenTurbinenradmante.ls und den zwischen diesen fest angeordneten Schaufeln 26 bestehenden Teil unterteilt, welcher konzentrisch 1m Teil 21, 22, 2,3 liegt. Der Teil 21 des äußeren Turbinenradmäntels ist mit einem ,Flansch 27 einer hohlen Kitzelwelle 2:8 fest verbünden und über ihn wird das von den Schaufeln 23 aufgenommene Drehmoment auf den Flansch 27 am einen Ernde-,der Kitzelwelle 28 übertragen. Am Teil 2t. des äußeren Radmantels sitzt eine Nabe 2.g, welche fest auf das eine Ende einer die ;hohle Kitzelwelle 28 frei durchsetzenden übertragungswelle 3o aufgekeilt ist. Von dieser Übertragungswelle 30 wird das von den Schaufeln-26 aufgenommene Drehmoment über einen mit ihrem anderen Ende fest verbundenen Flansch 3,1 am anderen Ende der Kitzelwelle 2,8 auf diese letztere übertragen. Durch entsprechende Wahl des radialen Abstandes der Trennfuge 2o von der Drehachse kann das Gesamtdrehmoment der Flüssigkeitskupplung in jedem gewünschten Verhältnis unterteilt werden.
  • An Stelle einer zylindrischen Trennfuge könnte auch eine kegelförmige Trennfuge vorgesehen werden.
  • Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform ist für den Antrieb eines Doppelritzels bestimmt, wobei das Drehmoment dem Doppelritzel, um die Verdrehung der Zahnflanken infolge der Torsionsbeanspruchung herabzusetzen, zu einem Teil, z. B. zur Hälfte in der Mitte, und zu je einem Teil, z. B. zu je einem Viertel an seinen äußeren Enden, zugeführt werden soll. Zu diesem Zweck ist ,das Turbinenrad durch zwei zylindrische Trennfugen 32 und 33 in-drei konzentrisch ineinanderliegende Teile unterteilt, von denen .der eine aus dem Teil 34 des äußeren Turbinenradmantels, dem Teil 35 des inneren Turbinenradmantels und den zwischen diesen fest angeordneten Schaufeln 36, der zweite aus dem Teil 37 des äußeren Turbinenradmantels, dem Teil 3S des inneren Turbinenradmantels und den zwischen diesen fest angeordneten Schaufeln 39 und der dritte aus dem Teil 4o des äußeren Turbinenradmantels, dem Teil 41 des inneren Turibinenradmantels und den zwischen diesen fest angerordneten Schaufeln 42 besteht. Der Teil 34 des äußeren Turbinenradmantels ist mit einem Flansch 43 am einen Ende einer hohlen Ritzelwelle 4.4. fest verbunden. Der Teil 37 des äußeren Turbinenradmantels ist auf dem einen Ende einer hohlen Übertragungswelle 45 fest verkeilt, welche die Kitzelwelle 44. frei durchsetzt- und welche an ihrem anderen Ende einen Flansch 4,6 besitzt. Dieser Flansch 46 liegt zwischen einem Flansch 4,7 am Ende der Kitzelwelle 4.4 und einem Flansch 48 einer zweiten, zur Kitzelwelle 44 koaxialen Kitzelwelle 49 und ist mit diesen verbunden. Am Teil 40 des äußeren Turbinenradmantels sitzt eine Nabe 50, welche auf dem einen Ende einer Übertragungswelle 51 fest verkeilt ist. Diese Übertragungswelle 51 durchsetzt frei die hohle Übertragungswelle 4,i5 und deren Flansch 46 sowie die hohle Kitzelwelle 4I9 und besitzt an ihrem anderen Ende einen Flansch 52, welcher fest verbunden ist mit einem Flansch 53 am entfernteren Ende der Kitzelwelle 49. Das Kitzel 54 der Kitzelwelle 4.4, und das Kitzel 55 der Kitzelwelle 49 stehen im Eingriff mit den Zahnkränzen 56 und 57 eines zwei.kränzigen Zahnrades, welches anzutreiben ist.
  • Durch zweckentsprechende Wahl des radialen Abstandes der beiden Trennfugen 32 und 33 von der Drehachse kann das gesamte von der Kupplung aufgenommene Drehmoment in der verlangten Weise unterteilt werden, und die drei Teildrehmomente werden unabhängig voneinander an ihre Angriffspunkte an den Kitzelwellen 44 und 49 übertragen.
  • Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform der :Kupplung zum Antrieb eines Zahnradvorgeleges ist zum Antrieb zweier gleichachsiger, aber nicht miteinander zu einer Dreheinheit verbundener Kitzel 58 und 59 bestimmt, welche je mit dem einen Zahnkranz 6o' bzw. 6ö' eines zweikränzigen Zahnrades 6o im Eingriff stehen und dieses antreiben. Die Flüssigkeitskupplung, welche in Fig.6 nur um Teil dargestellt ist, ist z. B. entsprechend der Ausführungsform gemäß Fig. z und 2 ausgebildet. :Uit dem Teil bi des äußeren Turbinenradmantels ist ein am näheren Ende der hohlen Kitzelwelle 62 des Kitzels 58 sitzender Flansch 63 fest verbunden. Am Teil 64 des äußeren Turbinenradmantels sitzt die Nabe 65, welche fest auf dem einen Ende einer Übertragungswelle 66 verkeilt ist. Die Übertragungswelle 66 durchsetzt frei die hohle Ritzeiwelle 6,2 und die zu dieser koaxiale, :hohle Ritzelwelle 6.'7 des Ritzels 59. An ihrem anderen Ende besitzt die Übertragungswelle 66 einen Flansch 68, welcher fest verbunden ist mit einem am entfernteren Ende der Ritzelwelle 67 sitzenden Flansch 69.
  • Auf die beiden Zahnritzel 58 und 59 wird je z. B. die Hälfte des von der Kupplung aufgenommenen Gesamtdrehmomentes übertragen. Da die beiden Teile des Turbinenrades in den Grenzen des Schaufelabstandes gegeneinander verdre!hbar sind, sind auch die Ritzel 58 und 59 innerhalb des Zahnspiels der Verzahnungen gegeneinander verdrehbar. Hierdurch wird insbesondere erreicht, daß die Auswirkungen der praktisch unvermeidbaren Verzahnungsfehler der beiden Ritzel 56 und 5-9 und der beiden mit diesen im Eingriff stehenden Zahnkränze 6d und 6ö' des zweikränzigen Zahnrades 6o einander gegenseitig nicht aufgedrückt, sondern in der Kupplung ausgeglichen werden.
  • In Fig. 7 und 8 ist schließlich eine ,Ausführungsform der Kupplung zum Antrieb eines Zahnradvorgeleges dargestellt, bei welcher ein Zahnrad 7,0 durch eine Mehrzahl, im dargestellten Falle zwei, ungleichachsige Kitzel 71 und 72 angetrieben wird. Die Kupplung, welche in Fig. 7 nur noch zu einem kleinen Teil dargestellt ist, ist z. B. in der Weise ausgebildet, wie es an Hand von Fig. z und 2 beschrieben worden ist. Mit einem Teil 73 des äußeren Turbinenradmantels ist ein 'Flansch 74 fest verbunden, welcher am einen Ende der hohlen-Ritzelwelle 75 des Kitzels 71 sitzt. Die Kitzelwelle 75 ist in den- Lagern 76 und 7;71 gelagert. An einem anderen, in der Zeichnung nicht dargestellten Teil des äußeren Turbinenradmantels sitzt eine in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellte Nabe, welche fest auf dem einen Ende einer in der 'hohlen Kitzelwelle 75 frei drehbar gelagerten übertragungswelle 78 verkeilt ist. Auf dem anderen , Ende dieser Gbertragungswelle'78 sitzt außerhalb des Lagers 77 ein Lagerstück 779, welches in einem Lager So gelagert ist und auf welchem ein Zahnrad 81 mittels eines Keils 82 verkeilt ist. Mit diesem Zahnrad 81 steht ein zweites Zahnrad 83 im Eingriff, dessen Welle in den Lagern 84 und 85 gelagert ist. Mit diesem zweiten Zahnrad 83 -kämmt ein drittes Zahnrad &6, welches auf der in den Lagern 86, 88 und 89 gelagerten Kitzelwelle 9o des Kitzels 72' verkeilt ist.
  • Bei dieser Ausführungsform werden die z. B. unter sich gleich großen Teildrehmomente des vom unterteilten Turbinenrad aufgenommenen Gesamtdrehmomentes unabhängig voneinander auf die mit dem anzutreibenden Zahnrad 710 im Eingriff stehenden Kitzel übertragen, so daß sich eine gleichmäßige Belastung der Zahnflanken bei beiden Kitzeln ergibt. Gegenüber den bekannten Getrieben mit nicht unterteiltem Drehmorrient und also nur einem einzigen Kitzel kann hierbei eine sehr große Einsparung an Raum und Gewicht erzielt v >,rden, oder es würde möglich, bei gleichen Abmessungen angenähert die doppelte Leistung zu übertragen. Setzt man z. B. gleichen Durchmesser, gleiche Leistung und gleiche Drehzahl des anzutreibenden Zahnrades voraus, so ergibt sich eine erhebliche Verringerung der Zahndicke des anzutreibenden Zahnrades und der Ritzel. Dies ermöglicht eine Erhöhung der Drehzahl der Kupplung auf etwa das Doppelte, wodurch das Gewicht dieser letzteren auf etwa den dritten Teil reduziert werden kann. Gegenüber diesen erheblichen Einsparungen an Raum und Gewicht ist der Mehraufwand an Raum und Gewicht durch die drei Zahnräder 8i@ 83 und 8;6 unwesentlich.
  • An Stelle der drei Zahnräder 8i, 83 und 8.6., durch welche das Drehmoment von der übertragungswehe 78 auf die Ritzelwelle 9o des Ritzels 7h übertragen wird, könnten auch zwei Kettenräder und eine über diese laufende endlose Kette vorgesehen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydrodynamische Kupplung, vornehmlich zum Antrieb von Zähnradvorgelegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Turbinenrad in mindestens zwei gegeneinander verdrehbar gelagerte Teile (4, 6 und 5, 7, 1o) unterteilt ist, welche je einen Teil des Gesamtdrehmomentes aufnehmen und die Drehmomentanteile unabhängig voneinander demselben Abtriebsteil zuleiten.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (4., 5) der. Teile (6, 7) des Turbinenrades in Richtung der Flüssigkeitsströmungsbahn ineinandergreifen und daß der äußere Mantel des Turbinenrades in einen radial äußeren und einen radial inneren Teil unterteilt ist, wobei die eine Gruppe der in zwei Gruppen unterteilten Schaufeln (4b 5) mit dem radial äußeren Teil (6) des äußeren Turbinenradmantels und die- andere Gruppe mit dem radial inneren Teil (ro) des äußeren Turbinenradmäntels und dem inneren Turbinenradmantel (7) fest verbunden sind, derart, .daß der aus dem radial äußeren Teil (6) des äußeren Türbinenradmantels und den mit diesem verbundenen Schaufeln (4) bestehende Teil und- der aus dem radial inneren Teil (i.o) des äußeren Turbinenradmantels, dem inneren Turbinen.radmantel (7) und den mit diesen verbundenen Schaufeln (5) bestehende Teil des Turbinenrades innerhalb eines Schaufelabstandes gebeneinander verdrehbar sind.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Turbinenrad durch eine oder mehrere konzentrische Trennfugen (2o) in gegeneinander verdrehbare Teile (2i, 22, 25) unterteilt ist, welche Teile somit imstande sind, Teildrehmomente unabhängig voneinander weiterzuleiten. ..
  4. Kupplung nach Anspruch 2 oder 3 zum Antrieb einer Ritzelwelle, dadurch gekennzeichnet, daß das Turbinenrad in der Weise unterteilt ist, daß jeder Teil (z. $. q., 6 und 5, 7, io) etwa die Hälfte des Gesamtdrehmomentes aufnimmt, wobei die Teildrehmomente auf die verschiedenen Enden der Ritzelwelle (i5) übertragen werden.
  5. 5. Kupplung nach Anspruch 2 oder 3 zum Antrieb von zwei Ritzeln.. auf einer Welle, dadurch gekennzeichnet, daß das Turbinenrad in der Weise in drei Teile unterteilt ist, daß ein Teil (37, 38, 39) etwa die Hälfte und die beiden anderen Teile (34, 3,5, 36 und 40, 41, 42) etwa je ein Viertel des Gesamtdrehmomentes aufnehmen, wobei die Hälfte des Gesamtdrehmomentes auf die Ritzelwelle (44, 49) zwischen dem Ritzelpaar (54,55) und :die anderen zwei Viertel des Drehmomentes auf die äußeren Enden der Ritzelwelle (4;4, 49) übertragen werden. "
  6. 6. Kupplung nach Anspruch 2 oder 3 zum Antrieb von mindestens zwei Ritzeln auf getrennten, gleichachsigen Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes $itzel von einem Teil des entsprechend unterteilten Turbinenrades angetrieben wird. 7: Kupplung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Turbinenrad in zwei oder mehr Teile, welche gleiche Teile des Gesamtdrehmomentes aufnehmen, unterteilt ist, wobei die Teildrehmomente unabhängig voneinander je einem von mehreren ungleichachsigen am Umfang eines anzutreibenden Zahnrades (7o) angeordneten Ritzeln (7i, 72) zugeleitet werden.
DEW161A 1947-02-22 1949-10-28 Hydrodynamische Kupplung, vornehmlich zum Antrieb von Zahnradvorgelegen Expired DE863274C (de)

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ID=4543356

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