DE8629597U1 - Druchdrück-Verpackung - Google Patents
Druchdrück-VerpackungInfo
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- B65D75/327—Articles or materials enclosed between two opposed sheets or blanks having their margins united, e.g. by pressure-sensitive adhesive, crimping, heat-sealing, or welding one or both sheets or blanks being recessed to accommodate contents one sheet being recessed, and the other being a flat not- rigid sheet, e.g. puncturable or peelable foil and forming several compartments
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Description
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Durchdrück-Verpackung
Durchdrück-Verpackung
Die Erfindung betrifft eine Verpackungseinheit, bestehend aus mehreren
Werkzeugen/ insbesondere Bits, und einer mit die Werkzeuge aufnehmenden Ausformungen versehenen Verpackungshülle, die rückseitig
mittels einer Abdeckung verschlossen ist.
Aus der Verpackungsindustrie sind derartige Verpackungseinheiten bekannt,
die eine Rückwand aus Karton aufweisen. Auf dem Karton ist eine
Verpackungshülle befestigt, die als Tiefziehteil, insbesondere aus transparentem
Kunststoff, ausgebildet ist und einen umlaufenden, L-förmig ausgebildeten Randsteg aufweist. Mit dem einen Schenkel dieses Randsteges
ist die Verpackungshülle an der Rückwand mittels Klebung verbunden. Entsprechend der verpackten Werkzeuge ist die Verpackungshülle
mit Ausformungen versehen, in denen die Werkzeuge im wesentlichen einliegen, wobei sie sich rückseitig an der Karton-Rückwand abstützen.
Zum Öffnen der bekannten Verpackungseinheit wird der Randsteg von der Karton-Rückwand gelöst, wobei durch das Abheben der Verpackungshülle
sämtliche Werkzeuge, insbesondere Bits, aus ihrer durch die Aus-
formungen vorgenommenen Lagefixierung herausrutschen und "durcheinander
fallen". Die bekannte v/erpackungseinheit führt somit zu dem
Nachteil, daß bei der Entnahme nur eines Werkzeuges auch die Verpackung aller anderen Werkzeuge geöffnet wird. Insbesondere bei einer
Verpackung mit Bits gleicher Ausführungsform ist dies von Nachteil, da
die Entnahme eines Bits zumeist nur dann erfolgen soll, wenn das zuvor
benutzte Bit abgenutzt oder verlorengegangen ist. Dadurch, daß sämtliche Bits schon beim ersten Öffnen der bekannten Verpackung herausrutschen
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ist der Gebrauch relativ unpraktisch, da die zunächst nicht benötigten
Bits wieder verpackt werden müssen, wozu sich die einmal aufgerissene Verpackung nicht eignen, so daß der Benutzer separate Behältnisse, wie
Schachteln oder dergleichen, benötigt.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verpackungseinheit
der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei einfachem Aufbau gebrauchsvorteilhaft
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abdeckung
als mittels der einliegenden Werkzeuge durchdrückbare Folie ausgebildet ist. Die erfindungsgemäße Ausbildung ist somit grundsätzlich anders als
die bekannte Verpackungseinheit zu handhaben. Während nämlich bei letzterer zum Öffnen der Verpackung die Verpackungshülle entfernt wird,
ist beim Erfindungsgegenstand die Entnahme der Werkzeuge aus der jeweiligen Ausformung der Verpackungshülle dadurch möglich, daß diese
durch die Abdeckung hindurchgedrückt werden. Erfindungsgemäß ist daher die Abdeckung als Folie ausgebildet, die bei hinreichendem Druck,
der mittels der Finger auf die entsprechende Ausformung der Ver-
packungshülle ausgeübt wird, durch Verlagerung des Werkzeuges durchtrennt
wird. Sofern es sich bei den Werkzeugen um Bits handelt, kann zum einfacheren Durchtrennen die Spitze oder Schneide des jeweiligen
Bits eingesetzt werden. Die Entnahme eines Werkzeuges führt nicht dazu, daß die übrigen Werkzeuge ebenfalls aus der erfindungsgemäßen Ver-
packungseinheit herausfallen, denn die übrigen Werkzeuge liegen weiterhin
in ihrer entsprechenden Ausformung ein und sind mittels der noch unverletzten Folie nach außen hin abgeschlossen. Insofern ermöglicht die
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erfindungsgemäße Verpackungseinheit eine Entnahme entsprechend dem
Verbrauch. Das Vereinzeln der verpackten Werkzeuge läßt sich somit auf besonders praktische Weise durchführen, da die noch nicht entnommenen
Werkzeuge auch bei angebrochener Verpackungseinheit, im verpackten
Zustand verbleiben. Hierdurch wird auch die Originalität der Werkzeuge
gewährleistet, denn für den Benutzer ist es sofort ersichtlich, ob ein Werkzeug schon benutzt worden ist oder - sofern noch in der verschlossenen
Verpackung enthalten - ob es sich um ein neues, unbenutztes Werkzeug handelt. Die erfindungsgemäße Verpackungseinheit ist besonders
kostengünstig und einfach im Aufbau und kann - nach einer Weiterbildung
der Erfindung - auch als Meterware Verwendung finden, indem die Verpackungseinheit
streifenförmig ausgebildet ist. Je nach Länge des beispielsweise von einem Wickel abgerollten Streifens wird eine entsprechende
Anzahl von Werkzeugen erworben. Die Verpackungseinheit kann auch von
einem Aufhängloch durchsetzt sein, um sie auf mit entsprechenden Haken
versehene Verkaufsständer aufzuhängen. Zwar sind aus der Arzneimittelindustrie mit durchdrückbarer Folie versehene Verpackungseinheiten
für Tabletten bekannt, jedoch können diese die Erfindung nicht nahelegen, da es sich bei den Tabletten um Gegenstände handelt, deren
Gewicht zumeist nicht einmal ein Gramm beträgt. Der Fachmann wurde
bisher davon abgehalten die in Rede stehenden Verpackungen bei relativ schweren Gegenständen einzusetzen, da er der Meinung war, daß relativ
schwere Gegenstände schon beim Transport der Verpackungen und dergleichen die Folie selbstätig durchdringen würden. Diese Meinung beruht
jedoch auf einem Vorurteil, daß erst durch die Erfindung ausgeräumt
wird. Die verpackten Bits liegen derart großflächig auf der Folie auf, daß auch bei starken Beschleunigungen keine Zerstörung der Folie erfolgt.
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Vielmehr wird erst beim Herausdrücken der Bits die Folie zerstört, da
dabei das entsprechende Bit derart aufgerichtet wird, daß eine punktuell starke Belastung der Folie auftritt, die zu einem Durchtrennen führt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Folie eifie
Metallfolie ist. Hierdurch wird eine gas- und flüssigkeitsdichte Verpackung geschaffen, so daß die verpackten Werkzeuge vor Korrosion geschützt
sind. Vorzugsweise wird als Folie Aluminiumfolie eingesetzt.
Die Anordnung kann so getroffen sein, daß die Folie mittels Heißsiegelung
mit der aus Kunststoff bestehenden Verpackungshülle verbunden ist. Durch das Erwärmen der Verpackungshülle verbindet diese sich mit der
vorzugsweise aus Aluminium bestehenden Folie ohne die Verwendung eines Klebers.
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Um die verpackten Werkzeuge für einen Verkauf hinreichend zu exponieren
ist die Verpackungshülle aus transparentem Kunststoff gusgebildet.
Der Zusammenhalt zwischen Folie und Verpackungshülle kann noch dadurch
verstärkt werden, daß zumindest bereichsweise die Folie mit waffelartig ausgebildeten Prägungen versehen ist. Diese Prägungen setzen
sich in der der Folie zugewandten Oberfläche der Verpackungshülle fort,
wodurch eine Vergrößerung der Verbjndungsfläche zwischen Folie und
Verpackungshülle erzielt wird.
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Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles,
und zwar zeigt:
Fig.1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Verpackungseinheit,
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Fig. 2 eine Schnittansicht der Verpackungseinheit entland der Linie
ll-ll, in Fig.1 und
Fig.3 die Darstellung einer Entnahme eines in der Verpackungseinheit
enthaltenen Werkzeuges.
enthaltenen Werkzeuges.
Die Figur 1 zeigt eine Verpackungseinheit 1, die mehrere Werkzeuge 2
aufweist, die als Bits 3 ausgebildet sind. Die Werkzeuge 2 liegen in Ausformungen
4 einer Verpackungshülle 5 einzeln ein, wie dieses ins-
besondere der Figur 2 zu entnehmen ist. Die Ausformungen 4 sind in
ihren Abmessungen den Elits 3 derart angepaßt, daß sich letztere im
wesentlichen spielfrei an einer Abdeckung 6 abstützen, die als Folie 7 ausgebildet ist. Vorzugsweise kommt als Folie 7 Metallfolie, insbesondere
Aluminiumfolie, zum Einsatz.
Die Verpackungshülle 5 ist - gemäß Figur 1 - als rechteckförmiger Streifenzuschnitt
ausgebildet und weist an ihrem einen Ende eine Aufhängöffnung 8 für die Haken «ines nicht dargestellten Verkaufsständers auf.
Die Werkzeuge 2 sind in Gruppen zu für=·' 'n der Verpackungseinheit 1
separiert.
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| der | ||||||
| Die Folie 7 | weist die gleiche, | rechteckförmige | ||||
| packungshülle | 5 auf und ist mit | dieser in den | ||||
formungen 4 gelegenen Bereichen mittels Heißsiegelung verbunden. Die
Verpackungshülle 5 besteht aus transparentem Kunststoff. Die Verbindung
zwischen Folie 7 und Verpackungshülle 5 ist dadurch verstärkt, daß
erstere mit waffelartig ausgebildeten Prägungen versehen ist (nicht dargestellt),
die sich bis in die der Folie 7 zugekehrten Oberfläche der Verpackungshülle
5 fortsetzen, so daß sich eine sehr große Berührungsfläche zwischen Folie 7 und Verpackungshülle 5 einstellt.
Die Figur 3 zeigt die Entnahme eines als Bit 3 ausgebildeten WerKzeuges 2
aus der Verpackungseinheit 1. Hierzu wird die Verpackungseinheit 1 in Querrichtung durchgebogen und mit dem Daumen die entsprechende Ausformung
4 derart beaufschlagt, daß sich das Bit 3 mit seiner Spitze 9
aufrichtet und derart stark gegen die Folie 7 drückt, daß diese aufreißt.
In den Figuren 1 bis 3 sind Bits für Kreuzschlitzschrauben dargestellt,
die eine Spitze 9 aufweisen. Jedoch auch andersartige Bits, beispielsweise solche, die für Schlitzschrauben geeignet sind, weisen entsprechende
Schneiden oder Kanten oder dergleichen auf, daß trotz der Verwendung
einer relativ starken Aluminiumfolie als Abdeckung 6 ein leichtes Herausdrücken
aus den Ausformungen erfolgen kann.
Durch die Entnahme eines Bits 3 aus der zugehörigen Ausformung wird
die Verpackung der übrigen Bits 3 nicht geöffnet, so daß - je nach Bedarf - eine Entnahme der Werkzeuge 2 erfolgen kann.
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Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten
neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.
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Claims (1)
- • · at · it• B · ■ * ^Wera Werk Hermann Werner GmbH & Co., Korzerter Strasse 21, 5600 Wuppertal 12SCHUTZANSPRÜCHE1. Verpackungseinheit, bestehend aus mehreren Werkzeugen, insbesondere Bits, und einer mit die Werkzeuge aufnehmenden Ausiormungen ver-sehenen Verpackungshülle, die rückseitig mittels einer Abdeckung verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (6) als mittels der einliegenden Werkzeuge (2) durchdrückbare Folie (7) ausgebildet ist.2. Verpackungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Folie (7) eine Metallfolie ist.3. Verpackungseinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (7) als Aluminiumfolie ausgebildet ist.4. Verpackungseinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (7) mittels Heißsiegelung mit der aus Kunststoff bestehenden Verpackungshülle (5) verbunden ist.VNR; 107212 19 193 Gr./Dn 24.09.1986Il > )Il 11/25. Verpackungseinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackungshülle (5) aus transparentem Kunststoff besteht.6. Verpackungssinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (7) zumindest bereichsweise mit waffelartig ausgebildeten Prägungen versehet, ist, die sich in die der Folie (7) zugekehrten Verpackungshüllen-Oberfläche fortsetzen.VNR: 10721219 193 Gr ./Dn ■ · t &igr; · ■
• ■ &igr; · &igr;
• ■ I24.09.1986
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19868629597 DE8629597U1 (de) | 1986-11-05 | 1986-11-05 | Druchdrück-Verpackung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19868629597 DE8629597U1 (de) | 1986-11-05 | 1986-11-05 | Druchdrück-Verpackung |
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| DE8629597U1 true DE8629597U1 (de) | 1987-03-05 |
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ID=6799952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19868629597 Expired DE8629597U1 (de) | 1986-11-05 | 1986-11-05 | Druchdrück-Verpackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8629597U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19913340A1 (de) * | 1999-03-24 | 2000-10-05 | Bellaplast Holding Ag Altstaet | Deckel für einen Lebensmittelbehälter |
| WO2002044051A3 (en) * | 2000-11-29 | 2002-09-12 | Beers Ind Diamonds Pty Ltd De | Web strip for tool inserts |
-
1986
- 1986-11-05 DE DE19868629597 patent/DE8629597U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19913340A1 (de) * | 1999-03-24 | 2000-10-05 | Bellaplast Holding Ag Altstaet | Deckel für einen Lebensmittelbehälter |
| WO2002044051A3 (en) * | 2000-11-29 | 2002-09-12 | Beers Ind Diamonds Pty Ltd De | Web strip for tool inserts |
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